Das Vermächtnis der Spione

von John le Carré 
3,0 Sterne bei9 Bewertungen
Das Vermächtnis der Spione
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Buchinas avatar

Als Hörbuch sehr schwierig.

Jazebels avatar

Empfehlenswerter Thriller, allerdings würde ich die Print-Form oder das E- Book empfehlen.

Alle 9 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Das Vermächtnis der Spione"

1961: An der Berliner Mauer sterben zwei Menschen, Alec Leamas, britischer Top-Spion, und seine Freundin Liz Gold.
2017: George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guillam wird ins Innenministerium einbestellt. Die Kinder der Spione Elizabeth Gold und Alec Leamas drohen, die Regierung zu verklagen. Die Untersuchung wirft neue Fragen auf: Warum mussten die Agenten an der Berliner Mauer sterben? Hat der britische Geheimdienst sie zu leichtfertig geopfert? Halten die Motive von damals heute noch stand? In einem dichten und spannungsgeladenen Verhör rekonstruiert Peter Guillam widerstrebend, was kurz nach dem Mauerbau in Berlin passierte. Bis George Smiley die Szene betritt und das Geschehen in einem neuen Licht erscheint.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783844917215
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:Hörbuch Hamburg
Erscheinungsdatum:13.10.2017
Das aktuelle Buch ist am 13.10.2017 bei Ullstein Buchverlage erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne0
  • 4 Sterne3
  • 3 Sterne4
  • 2 Sterne1
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    sChiLdKroEtes avatar
    sChiLdKroEtevor 7 Monaten
    Langatmig und nicht überzeugend

    Im Jahre 1961 starben an der Berliner Mauer zwei Menschen: Alec Leamas, und seine Freundin Liz Gold, beide britische Spione. Nun drohen die Kinder der beiden die britische Regierung zu verklagen. Peter Guilliam, ehemaliger Assistent von George Smiley, einem hohen Tier des britischen Geheimdienstes, ins Innenministerium nach Groß Britannien einbestellt, um die Vorgänge von damals zu rekonstruieren und die Umstände der Tode von Alec Leamas und Liz Gold aufzuklären.

    Ich bin während des gesamten Handlungsverlaufs nicht in die Geschichte hinein gekommen. Besonders zu Beginn werden recht viele Personen eingeführt, sowohl mit ihrem richtigen, als auch mit ihren Decknamen. Für mich war es anfangs gar nicht so einfach, den Überblick über diese Personen und ihre verschiedenen Namen zu behalten. Auch die Handlung konnte mich nicht überzeugen. Schon die erste von insgesamt 8 CDs langweilte mich. Dies wurde mit den anderen CDs nicht besser. Ich wartete die ganze Zeit darauf, dass irgendetwas spannendes passierte, leider vergeblich. Irgendwann hatte ich so weit gehört, dass ich mir dachte, dass ich nun das Hörbuch auch beenden könnte. Im Nachhinein denke ich, dass ich besser bereits nach der ersten CD hätte abbrechen sollen.

    Walter Kreye konnte mich als Sprecher auch nicht so recht überzeugen. Ich fand seine Stimme und seinen Vortragsstil während des Hörens recht eintönig. Im Nachhinein bin ich nicht mehr so sicher, ob dies nicht möglicherweise eher an der langatmigen Geschichte lag.

    Das Hörbuch „Das Vermächtnis der Spione“ von John le Carré konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Die Handlung war langatmig, ohne einen winzigen Hauch von Spannung. Ich kann dieses Hörbuch absolut nicht weiterempfehlen. Dies war mein erstes und vermutlich auch mein letztes Hörbuch bzw. Buch von John le Carré.

    Kommentieren0
    2
    Teilen
    Daphne1962s avatar
    Daphne1962vor 7 Monaten
    Operation Winfall

    Die Leidenschaft des Autors John LeCarre ist es, Spionageromane zu schreiben. Allerdings frage ich mich, wo hier die Leidenschaft geblieben ist.

    Im Rentenalter kommt für die ehe6maligen Agenten noch einmal die Vergangenheit hoch. Sie werden mit ihren früheren Taten konfrontiert. Das Projekt "Winfall" lief wohl nicht so, wie sich das alle erhofft hatten. Ein Verräter war unter den Agenten.

    Grund für die Befragung sind die Kinder zweier ums Leben gekommener Agenten. Sie haben eine Gemeinschaftsklage eingereicht. Alec Leamas und Liz Gold wurden im Jahr 1961 an der Berliner Mauer erschossen. Die Nachkommen wollen das Geschehene ans Tageslicht holen und stellen unbequeme
    Fragen und wollen außerdem die Regierung verklagen. 

    Die Anwälte nehmen Peter Guilliam, einen in Frankreich lebenden Ex-Agenten auseinander, wollen ihn als Sündenbock an die Wand stellen und für die Operation "Winfall" verantwortlich machen. Er muss Georg Smiley finden.

    Mich hat dieser Roman derart gelangweilt, mehrfach hab ich das Hörbuch beiseite gelegt, weil es mich einfach nicht gepackt und gefesselt hat. Dieses ins genaueste Detail beschriebene wirkt auf mich schon sonderbar spießig und überflüssig. Der Autor hätte sich da eher auf wichtigere Fakten beschränken sollen. Dann wäre der Roman auch nicht so lang geworden. Ich finde, LeCarre hätte die Spione in ihren Verstecken lassen sollen. Alte Männer, die in den Erinnerungen ihrer Vergangenheit schwelgen braucht die Leserschaft nicht. 

    Kommentieren0
    10
    Teilen
    Buchinas avatar
    Buchinavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Als Hörbuch sehr schwierig.
    Kein wirklicher Spannungsbogen

    John le Carré Thriller kenne ich einige als Buch aber auch als Verfilmung. Seine Kunst hinter die Kulissen der Geheimdienste zu schauen, fand ich immer sehr spannend. Dies ist nun mein erstes Hörbuch von ihm. Ich kenne nicht alle Vorgängerbände dieser Reihe, aber das sollte eigentlich kein Problem sein, dachte ich. Aber ich kam nur sehr schwer rein.

    Peter Guillam, Spion im Ruhestand wird von seiner Vergangenheit eingeholt. Es gibt auf einmal Fragen zu dem Fall Windfall, wo in den 60er Jahren zwei Menschen an der Berliner Mauer starben. Peter muss zurück nach London und sich vielen Fragen stellen. Dabei wird versucht ein Geflecht von Spionen, Doppelagenten im Kalten Krieg zu lösen. Jedenfalls versuchte ich das als Hörerin. Denn man wird mit einer Vielzahl von Informationen überschüttet, wo man erst einmal nicht weiß, ist das wichtig oder kann das weg. Dazu zählen viele private Infos von Peter, die ich versuchte zu merken und mit dem eigentlichen Fall in Zusammenhang zu bringen. Dazu kommt noch eine Vielzahl von Personen, die ich kaum auseinander halten konnte. Gerade bei einem Hörbuch fällt es mir schwer.

    Es zog sich insgesamt sehr in die Länge und ich musste mich doch öfters zwingen weiter zu hören. Durch das Abschweifen von der eigentlichen Haupthandlung zu den vielen Nebenschauplätzen baute sich kaum eine Spannung auf. Es plätscherte so vor sich hin. Ich muss wirklich sagen, das kann le Carré besser. Der Sprecher Walter Kreye dagegen macht einen guten Job. Unaufgeregt ohne übertriebene Betonung führt er durch den Roman.

    Also ich kann den Roman als Hörbuch nicht empfehlen, dafür ist er zu unübersichtlich. Auch fehlt mir ein Spannungsbogen, so wie ich ihn aus anderen le Carré Thrillern kenne. Die Hintergründe zu den Agenten im Kalten Krieg bieten guten Stoff und der Plot ist durchaus gelungen, aber leider verliert sich le Carré in zu vielen Nebeninformationen, schade.

    Kommentieren0
    8
    Teilen
    yellowdogs avatar
    yellowdogvor einem Jahr
    Spionagethriller der alten Schule

    John Le Carre war und ist der Meister des Spionage-Romans. Das liegt zum einen daran, dass das Genre heute nicht mehr so verbreitet ist, zum anderen daran, dass zu Le Carre’s Stilmittel die moralische Instanz gehört, die er vertritt und die er seinen Hauptfiguren, bei all deren Zweifeln manchmal, verleiht. Das ist heutzutage verpönt und da andere Große des Genres bereits verstorben sind, bleibt nur Le Carre.
    Sein Geniestreich bei diesem Roman ist die Erzählweise als Mischung aus vergangenen und heutigen Ereignisse während eines Verhörs, dass Jahrzehnte zurückliegende Ereignisse zu Tage bringt. Dieses Stilmittel hat der Autor auch früher schon erfolgreich genutzt und es sagt mir sehr zu.
    Ich habe zu dem Hörbuch gegriffen und profitiere noch zusätzlich von der Stimme von Walter Kreye. Er gibt der Hauptfigur zusätzlich Profil und verleiht ihm Persönlichkeit. Der Bericht des alten Mannes, der vor langer Zeit vom Geheimdienst angeworben wurde, ist erstaunlich emotional.
    Zuerst erzählt er von seinen Eltern und seinen ersten Lebensjahren und von den Kriegsjahren bis er als junger Mann in die Bretagne zurückkehrte.
    Danach geht es um den Vorfall mit 2 toten Spionen  1961 an der Berliner mauer, der Operation Windfall und den Verwicklungen dazu. Die Kinder der toten Agenten Alec und Liz wollen nah all der Zeit die Hintergründe geklärt haben.

    Das Vermächtnis der Spione ist am Anfang überwiegend gute Unterhaltung, aber meiner Meinung nach wird es zu lang. Die Spannung hält nicht durchgängig, erst Recht wenn dem Leser(Hörer die Vorgeschichte nicht bekannt ist. Die Handlung wird detailliert, wer nicht zu den Kennern der George Smiley-Romane gehört, kann teilweise den Hintergründen nicht folgen.  Aber am Schluß gibt es auch mit George Smiley ein Wiedersehen.
    Es bleibt eine gute Erzählhaltung und Wortwitz. Ich gebe 4 Sterne!

    Kommentieren0
    3
    Teilen
    Jazebels avatar
    Jazebelvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Empfehlenswerter Thriller, allerdings würde ich die Print-Form oder das E- Book empfehlen.
    Als Hörbuch etwas anstrengend


              Das Cover der Hörbuchbox wirkt etwas altmodisch. Nach dem Hören finde ich aber, das dass ganz gut zur Geschichte passt. Denn in den Erinnerungen des ehemaligen Spions Peter Guillam sind wir mitten im Kalten Krieg. 


    Die Geschichte ist dadurch ganz interessant gestaltet, dass sie auf zwei Zeitebenen abläuft. Peters Erinnerungen aus seiner Laufbahn im "Circus" und der aktuellen Zeit, in welcher er als Ruheständler nach London beordert wird um bei der Aufklärung von zwei längst vergangenen Todesfällen mitzuwirken, weil die Kinder der Opfer jetzt die Regierung wegen des Todes ihrer Elternteile verklagen wollen.


    Die Geschichte, die durch den Ostblock, das England der Sechziger und Siebziger und auch nach Frankreich führt ist wirklich spannend und hat einige Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte, z.B. den Erzählstrang zur ostdeutschen Informantin "Tulip" (scheinbar hat man beim Geheimdienst eine Vorliebe für Blumen als Decknamen?).


    Ein Kritikpunkt, an dem das Format des Hörbuchs schuld ist, ist die manchmal etwas anstrengende Art in der Berichte und Notizen welche zwischen Spionen und Behörden hin und her geschickt werden vorgelesen werden. Mit kompletter Empfängerzeile, unter Erwähnung von "covered" (ich nehme an in der Printausgabe wird dort eine geschwärzte Stelle sein???) und allen exakten Details. Das macht es manchmal etwas mühselig zu folgen und unterbricht den Fluss der Geschichte, was schade ist.


    Ein interessanter Spionageroman, den ich aber eher als Printausgabe empfehlen würde. Im Hörbuch zieht sich die Geschichte leider, trotz des sehr guten Sprechers, durch die minutiös exakte Wiedergabe der, sehr häufigen, Berichte und Notizen die Geschichte an einigen Stellen arg in die Länge und strapaziert die Konzentration des Hörers.
            

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Nelebookss avatar
    Nelebooksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ganz nett, aber teilweise etwas langatmig.
    Ganz nett, aber teilweise etwas langatmig.

    Inhalt: "1961: An der Berliner Mauer sterben zwei Menschen, Alec Leamas, britischer Top-Spion, und seine Freundin Liz Gold. 
    2017: George Smileys ehemaliger Assistent Peter Guilliam wird ins Innenministerium einbestellt. Die Kinder der Spione Elizabeth Gold und Alec Leamas drohen, die Regierung zu verklagen. Die Untersuchung wirft neue Fragen auf: Warum mussten die Agenten an der Berliner Mauer sterben? Hat der britische Geheimdienst sie zu leichtfertig geopfert? Halten die Motive von damals heute noch stand? In einem dichten und spannungsgeladenen Verhör rekonstruiert Peter Guilliam widerstrebend, was kurz nach dem Mauerbau in Berlin passierte. Bis George Smiley die Szene betritt und das Geschehen in einem neuen Licht erscheint."

    Cover: Das Cover finde ich persönlich nicht wirklich ansprechend. Ich hätte es mir nicht genauer angeschaut, wenn nicht der Autor so auffällig darauf stehen würde

    Sprecher: An den Sprecher musste ich mich irgendwie erst einmal gewöhnen. Am Anfang fand ich ihn etwas nervig bei dem Verhör, doch dann redet er immer authentischer, so dass ich darauf gar nicht mehr achtete.

    Meinung: Die Geschichte ist recht verzwickt und es war für mich nicht immer ganz einfach, die Charaktere zuzuordnen und Verknüpfungen zu verstehen. Es ist sehr interessant, doch teilweise musste ich mich auch stark auf das Zuhören konzentrieren, da meine Gedanken immer mal wieder abgeschweift sind, was zeigt, dass ich es teilweise als etwas langatmig empfand. Sehr spannende Szenen gab es zwischendurch auch, was das Ganze wieder interessanter und kurzweiliger gestaltet haben.

    Fazit: Ein recht interessantes, gut gesprochenes Hörbuch, dass für mich teilweise etwas langatmig war.

    (c) Nelebooks

    Kommentare: 2
    117
    Teilen
    B
    Buchverrueggtvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schade. Hält nicht was der Klappentext verspricht.
    Es gibt bessere Thriller


    Kommentieren0
    0
    Teilen
    L
    Leserin3vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der dritte Teil, zugleich das Finale um Smileys Assistenten Peter Guillam
    Das Finale liess sich Zeit

    Die Berliner Mauer ist vor Jahren gefallen, hat aber mit ihren Steinen nicht alle Toten unter sich begraben. George Smileys früherer Assistent Peter Guillam wird nach London beordert und soll Aufklärung in 50 Jahre alte Todesfälle der Operation Windfall bringen. Er hat sich schon lange zur Ruhe gesetzt, geniesst das Leben auf einem Bauernhof in der Bretagne und möchte lieber nichts mehr mit den alten Sachen zu tun haben. Könnte sein ehemaliger Chef denn nicht viel mehr wissen? Nur: Wo ist er? Mit Hilfe von schriftlichen Dokumenten aller Art soll verschiedenen Fragen nachgegangen werden: Hatten die ermordeten Agenten Leamas und Gold bei ihrer Tätigkeit damals genügend Rückhalt und Hilfe vom britischen Geheimdienst erhalten? Können in der Welt von heute die Beweggründe von damals überhaupt noch mit denselben Massstäben gemessen werden? Muss das Geschehen nicht vielmehr neu beurteilt werden? Oder – nicht auszudenken – heisst der wahre Schuldige am Ende gar Smiley? Doch erscheint dieser doch noch zur rechten Zeit und bringt Klarheit in den Fall.

    Panik, Verzweiflung, Liebe, seelische Not: Viel Menschliches ist im «Vermächtnis» zu finden, und der Autor beweist einmal mehr seine überragende Erzählkunst. Nicht umsonst wird er international hoch gelobt, ja er gehört heute schon zu den Klassikern seines Genres. Der Grossmeister des Spionageromans bereitet sein Werk wie ein erlesenes Menü zu, und beinahe deckt man den Lesetisch vorher mit Damast und Kristall. Zwischendurch klingen die alten Klischees an, etwa was die traditionellen Feindbilder betrifft, doch in der damaligen Zeit hatten sie durchaus ihre Berechtigung.

    Wohl so mancher Leser fragt sich, ob nicht das eine oder andere Körnchen an Selbsterlebtem unter die Handlung gemischt wurde. Eine Zeitlang war le Carré ja für den Britischen Geheimdienst tätig, und der Roman ist zudem in der Ich-Form (Guillam) verfasst.

    Die Zeitsprünge sind notwendig und gut mitvollziehbar. Zudem lockern sie den stellenweise etwas zähen Erzählstrom auf. Toll umgesetzt fand ich den Namen der Agentin Tulip im Coverbild.

    Nach den beiden vorgängigen Werken "Der Spion, der aus der Kälte kam" 1963, und "Dame, König, As, Spion" 1974, bildet dieser dritte Roman von John le Carré den Abschluss. Als Trilogie im gängigen Sinn können diese Drei aber trotzdem nicht betrachtet werden, liegen die beiden ersten doch 54 bzw. 43 Jahre zurück, wobei «Der Spion…» bereits der 3. George-Smiley Roman war. Doch inhaltlich trifft es zu, dass das neueste Werk das genannte Dreieck vervollständigt. Es ist anzunehmen, dass auch dieser Roman verfilmt wird. Er ist ein Leckerbissen für alle Spionageroman-Gourmets.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Dominikuss avatar
    Dominikusvor einem Jahr
    Agenntenerinnerungen

    Ich habe das Hörbuch von John Le Carres neuem Agentenroman „Das Vermächtnis der Spione“ gehört. Der Sprecher Walter Kreye gibt dem Roman eine gute Stimme.
    Der Roman spielt in der Zeit des Kalten Krieges, der Hochzeit der Agententhriller.
    Peter Guilliams, ehemaliger Agent im Ruhestand und früherer Assistent des Agenten George Smiley wird im Innenministerium befragt. Es geht um den Todes des Spitzenagenten Alec Lameas und seiner Freundin Elizabeth Gold im Jahre 1961 an der Mauer in Berlin. Deren Kinder wollen die britische Regierung verklagen, sie meinen, die Beiden wären von den Vorgesetzten geopfert worden. Peter und Alec waren Kollegen und Freunde gewesen.
    Das Ganze wird aus der Sicht des Icherzählers Peter Guilliam in einer Rückschau erzählt. Die Geschichte hat einen ruhigen und nüchternen Klang, teils hört es sich wie bei einer Anklage an, dann aus Erlebnissen des Agenten.
    Dieser Roman ist der neunte Teil der George- Smiley Serie. Der erste war „Schatten von Gestern“ und der wohl bekannteste „Der Spion, der aus der Kälte kam“.
    John le Carre war selber kurze Zeit bei dem britischen Geheimdienst.
    Er schreibt seine Romane fesselnd und spannend.
    Am Anfang kam es mir etwas langsam vor, aber es wurde immer interessanter.
    Ich gebe eine gute Lese- und Hörempfehlung


    Kommentieren0
    0
    Teilen

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks