John le Carré Der Spion, der aus der Kälte kam

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Inhaltsangabe zu „Der Spion, der aus der Kälte kam“ von John le Carré

"Wenn es einen Klassiker der Spionageliteratur gibt, dann John le Carrés Der Spion, der aus der Kälte kam." Focus

Der britische Agent Alec Leamas ist für Ostdeutschland zuständig. Undercover wechselt er die Seiten, um seine Informanten zu schützen. Zu spät erkennt er, dass er Spielball einer Intrige geworden ist. Als die Frau, die er liebt, in Gefahr gerät, kommt es zum dramatischen Showdown an der Berliner Mauer.

Der Spion, der aus der Kälte kam begründete John le Carrés Weltruhm.
Neuübersetzt von Sabine Roth.

Ein absolutes Highlight. Intelligent, spannend bis zur letzten Seite. Für mich John le Carrés Meisterwerk.

— birarnol

Stöbern in Krimi & Thriller

Flugangst 7A

Wieder ein sehr guter Fitzek. Spannend und undurchschaubar bis zum Schluß.

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Untiefen

Ich hätte mir von diesem Buch mehr erhofft.

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  • Fantastisch, fanastisch und nochmal fantastisch

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    emilayana

    06. October 2016 um 21:56

    Der Spion der aus der Kälte kam   Genre: Agentenroman / Thriller Autor: John le Carré Verlag: Ullstein Preis: 10 € Seiten: ca. 250 ISBN: 978-3548281513   1.     Handlung: Alec Leamas ist im britischen Geheimdienst tätig und ihm war der Bereich Ostdeutschland unterstellt. Mundt, ein anderer Agent, hat mehrere Agenten die Leamas unterstanden ermordet, dadurch sinnt er auf Rache. Er scheidet aus dem Geheimdienst aus um Mundt im geheimen in den Misskredit zu treiben. Er lässt sein Leben verkommen und lässt sich scheinbar als Überläufer einkaufen. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil Carrés ist einzigartig. Er ist unglaublich detailversessen und beinhaltet unglaubliche Beschreibungen. Zudem ist alles extra so geschrieben, dass man den Leser auf eine falsche Fährte lockt nur um danach immer wieder die Wahrheit zu bestätigen. So weiß man nie ob das was man lies nun doch der Wahrheit entspricht oder wieder ein gewiefter Schachzug des Autoren ist. Somit gibt es zu Hauf Überraschungen und Wendungen die das Buch so unglaublich spannend machen. Auch die Dialoge sind sehr besonders. Man bekommt manchmal wirklich nur den Gesprächsanteil und dann plötzlich doch wieder die Gedanken von Leamas, die einen dann das Gespräch in einem vollkommen anderen Licht zu sehen. 3.     Charaktere: Die interessantesten Charaktere sind wohl Leamas selbst, dem man die Rolle des Doppelagenten unglaublich gut abnimmt. Das ganze Buch bereitet ihn außerdem auf die Entscheidung vor die er am Ende trifft. Er ist ein außergewöhnlich intelligenter Man, der diese allerdings niemals nach außen zu Schau stellt. Er weiß es selber von sich ganz genau, behält dies für sich, damit die anderen ihn unterschätzen und sich überschätzen. Das sieht man besonders in den Gesprächen mit Ashe. Außerdem der Antagonist Mundt. Er tritt eigentlich das ganze Buch nicht in Erscheinung, aber wenn er es tut verkörpert er genau das was an erwartet. Zudem kommen die unantastbar wirkenden und dargestellten Chefs der Geheimdienste. Diese werden nicht einmal mit Namen genannt. Im Gegensatz zu denen steht die aus dem Volk kommende Liz. Sie verkörpert eine normale Frau die in die Fänge dieser geheimen Organisationen gerät und sich von diesen nicht mehr befreien kann. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung des Buches ist meiner Meinung nach überaus gelungen. Man wird in die Welt von Leamas eingeführt und dann immer tiefer. Durch die immer wiederkehrenden Momenten in denen man auf Glatteis geführt wird nur um danach wieder die „Wahrheit“ zu erfahren bleibt das Buch spannend bis zur letzten Minute. Auch der Spannungsbogen ist unglaublich passend. Mir persönlich kam es so vor als ob dieser eigentlich niemals unterbrochen wurde, außer vielleicht einmal in der Mitte des Buches,  und dann zum Höhepunkt kam. Außerdem liebe ich die Metapher der Kälte, die erst im allerletzten Kapitel wieder aufgenommen wird. 5.     Cover: Das Cover ist weitestgehend unspektakulär, allerdings sehr passend und deshalb gut. 6.     Ende: Das Ende war überraschend. Es gibt wieder einen Plottwist, den man einfach nicht mehr erwartet, da im Vorhinein schon so viele waren. Am Ende zerreißt es einem das Herz, doch passender hätte das Ende überhaupt nicht sein können. Es war das einzige war passte und war dem Buch angemessen. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:            40 / 40 2.     Schreibstil:          15 / 15 3.     Charaktere:         18 / 20 4.     Umsetzung:         8   / 10 5.     Cover:                    4  / 5 6.     Ende                      10/ 10                                                           95 / 100   Gesamtwertung:   9.5 P Genrewertung:      9.5 P   Ein brillanter Roman, der die Botschaft hat: für den Geheimdienst zählt nur das Ergebnis.   Meine Rezension auf meinem Blog: Hier

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  • Fantastisch, fanastisch und nochmal fantastisch

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    emilayana

    06. October 2016 um 21:54

    Der Spion der aus der Kälte kam   Genre: Agentenroman / Thriller Autor: John le Carré Verlag: Ullstein Preis: 10 € Seiten: ca. 250 ISBN: 978-3548281513   1.     Handlung: Alec Leamas ist im britischen Geheimdienst tätig und ihm war der Bereich Ostdeutschland unterstellt. Mundt, ein anderer Agent, hat mehrere Agenten die Leamas unterstanden ermordet, dadurch sinnt er auf Rache. Er scheidet aus dem Geheimdienst aus um Mundt im geheimen in den Misskredit zu treiben. Er lässt sein Leben verkommen und lässt sich scheinbar als Überläufer einkaufen. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil Carrés ist einzigartig. Er ist unglaublich detailversessen und beinhaltet unglaubliche Beschreibungen. Zudem ist alles extra so geschrieben, dass man den Leser auf eine falsche Fährte lockt nur um danach immer wieder die Wahrheit zu bestätigen. So weiß man nie ob das was man lies nun doch der Wahrheit entspricht oder wieder ein gewiefter Schachzug des Autoren ist. Somit gibt es zu Hauf Überraschungen und Wendungen die das Buch so unglaublich spannend machen. Auch die Dialoge sind sehr besonders. Man bekommt manchmal wirklich nur den Gesprächsanteil und dann plötzlich doch wieder die Gedanken von Leamas, die einen dann das Gespräch in einem vollkommen anderen Licht zu sehen. 3.     Charaktere: Die interessantesten Charaktere sind wohl Leamas selbst, dem man die Rolle des Doppelagenten unglaublich gut abnimmt. Das ganze Buch bereitet ihn außerdem auf die Entscheidung vor die er am Ende trifft. Er ist ein außergewöhnlich intelligenter Man, der diese allerdings niemals nach außen zu Schau stellt. Er weiß es selber von sich ganz genau, behält dies für sich, damit die anderen ihn unterschätzen und sich überschätzen. Das sieht man besonders in den Gesprächen mit Ashe. Außerdem der Antagonist Mundt. Er tritt eigentlich das ganze Buch nicht in Erscheinung, aber wenn er es tut verkörpert er genau das was an erwartet. Zudem kommen die unantastbar wirkenden und dargestellten Chefs der Geheimdienste. Diese werden nicht einmal mit Namen genannt. Im Gegensatz zu denen steht die aus dem Volk kommende Liz. Sie verkörpert eine normale Frau die in die Fänge dieser geheimen Organisationen gerät und sich von diesen nicht mehr befreien kann. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung des Buches ist meiner Meinung nach überaus gelungen. Man wird in die Welt von Leamas eingeführt und dann immer tiefer. Durch die immer wiederkehrenden Momenten in denen man auf Glatteis geführt wird nur um danach wieder die „Wahrheit“ zu erfahren bleibt das Buch spannend bis zur letzten Minute. Auch der Spannungsbogen ist unglaublich passend. Mir persönlich kam es so vor als ob dieser eigentlich niemals unterbrochen wurde, außer vielleicht einmal in der Mitte des Buches,  und dann zum Höhepunkt kam. Außerdem liebe ich die Metapher der Kälte, die erst im allerletzten Kapitel wieder aufgenommen wird. 5.     Cover: Das Cover ist weitestgehend unspektakulär, allerdings sehr passend und deshalb gut. 6.     Ende: Das Ende war überraschend. Es gibt wieder einen Plottwist, den man einfach nicht mehr erwartet, da im Vorhinein schon so viele waren. Am Ende zerreißt es einem das Herz, doch passender hätte das Ende überhaupt nicht sein können. Es war das einzige war passte und war dem Buch angemessen. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:            40 / 40 2.     Schreibstil:          15 / 15 3.     Charaktere:         18 / 20 4.     Umsetzung:         8   / 10 5.     Cover:                    4  / 5 6.     Ende                      10/ 10                                                           95 / 100   Gesamtwertung:   9.5 P Genrewertung:      9.5 P   Ein brillanter Roman, der die Botschaft hat: für den Geheimdienst zählt nur das Ergebnis.   Link zur Rzension auf meinem Blog: hier

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  • Ein beklemmend dreckiges Geschäft

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    BarbaraDrucker

    10. July 2016 um 22:36

    Fernab jeglicher James-Bond-Romantik erzählt Le Carré eine Spionage-Aktion aus der Zeit des kalten Krieges. Alec Leamas, britischer Geheimdienstler und operativer Leiter für Ostdeutschland, wird als Überläufer aufgebaut, um der DDR Informationen zuzuspielen und seinen hochrangigen Gegenspieler auszuschalten.In nüchternem Erzählstil zeichnet Le Carré eine äußerst dichte und beklemmende Atmosphäre und ein perfides zwischenmenschliches Spiel. Geheimdienstarbeit wird dadurch nicht glorifiziert, sondern in ihrer Kälte und Menschenverachtung entlarvt, Menschen bedenkenlos benutzt. Noblesse ist fehl am Platz, Spionage ist ein dreckiges Geschäft.Die Auflösung war für mich überraschend, schlüssig und vor allem ernüchternd. Selten ließ mich ein Buch dermaßen verstört zurück. Hut ab vor dieser erzählerischen Leistung!

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    • 2
  • Konnte mich leider nicht überzeugen

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    BlackTeaBooks

    28. March 2016 um 23:22

    Zum Buch:Spionageromane zählen eigentlich nicht zu meinen üblichen Genres, und von selbst wäre ich wohl auch nie zu diesem Buch gekommen. Aber mein Großvater hat es mir ausgeliehen, und was Opa empfiehlt, das liest man schließlich auch :)Meine Meinung:Diese Ausgabe begann mit einem Vorwort des Autors, das ihn mir nicht wirklich sympathisch gemacht hat. Trotzdem wollte ich aufgeschlossen an die Geschichte gehen, doch ich wurde einfach nicht warm mit Alec Leamas, einem englischen Spion der zur Zeit des Mauerbaus in der DDR, der BRD und in London operiert. Der Anfang war recht interessant, aber ich hatte durchgehend das Gefühl irgendetwas verpasst zu haben, den Kontext nicht richtig zu verstehen oder einfach in einer Gedankenwelt zu sein, die sich mir nicht vollständig erschließen konnte. Das hat sich mit den Seiten natürlich gebessert da man mehr Informationen bekommt und den Kontext besser kennen lernt, doch hier liegt auch ein weiterer Kritikpunkt.Der Mittelteil war für mich unglaublich zäh - wie sich schon einige von euch anhören mussten, dachte ich mir immer wieder dass einige Passagen völlig überflüssig waren. Am liebsten hätte ich Leamas gesagt, wie herzlich wenig mich dieses oder jenes Detail interessierte. Er verliert alle seine Informanten in Deutschland, seinen Job in England und jedes bisschen Würde, dass ihm noch geblieben war. Lange Zeit unternimmt er buchstäblich nichts, außer Trinken und in Selbstmitleid zerfließen. Im Nachhinein kann ich nachvollziehen, was der Grund für diesen handlungsarmen aber informationsreichen Teil war. Es ging hier vor allem um eine perfekte Täuschung, der auch ich als Leser unterlag. Mit der Zeit hat sich der eigentliche Fall herauskristallisiert, der ja die Spannung bringen soll. Vielleicht hätte ich es mit mehr Übung gleich erkannt, aber das war mir nicht vergönnt. Ich werde auch gerne mal von einem Buch an der Nase herumgeführt bis die Wahrheit plötzlich klar wird, aber hier hätte der Weg dahin nicht so beschwerlich sein müssen.Im letzten Drittel, natürlich mit der Auflösung des Falls, wurde es endlich spannender. Man bekommt eine Idee davon, was hinter dieser Maskerade des hoffnungslosen Ex-Spion steckt. Sobald es für ihn wieder nach Deutschland geht, wird es interessanter und gefährlicher. Dort gibt es ein paar Überraschungen und Wendungen, die ich dem Autor wirklich zu Gute halten muss. Falls ihr das Buch noch lesen möchtet will ich natürlich nicht zu viel verraten, aber dieser Teil hat meine Meinung wirklich noch einmal korrigieren können. Leider waren die letzten, entscheidenden Seiten gar nicht mein Fall und haben mich ziemlich enttäuscht zurückgelassen - dafür hatte ich mich durchgekämpft? Ich hätte mir definitiv ein anderes Ende gewünscht.Fazit:Der Spion der aus der Kälte kam ist eine viel gepriesene Spionagegeschichte, die mich leider nicht wirklich überzeugen konnte. Das Lesen fiel mir für lange Zeit schwer, aber ich bin ganz froh dass ich Bücher fast nie aufgebe. Die Konstruktion des Falls konnte einige Pluspunkte sammeln und mit der großen Wende kam auch für mich Spannung auf. Auch wenn es nicht unbedingt mein Fall war, kann ich verstehen was leidenschaftliche Spionageroman-Leser in diesem Buch sehen. Es gibt solide3 / 5 Black Tea Cups 

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  • Geschichtsunterricht per Kopfkino.

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    RobinBook

    11. October 2015 um 13:01

    Beklemmende und sehr spannende, mit Richard Burton, Peter van Eyck, Oskar Werner, Sam Wannamaker und Claire Bloom verfilmte Geschichte aus dem Berlin des kalten Krieges. Geschichtsunterricht per Kopfkino. Was heisst Geschichtsunterricht?                                                                         Die Geheimdienste sind dank Edward Snowden ja seit einiger Zeit wieder in aller Munde! Sehr lesenswert.

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  • Spionagehighlight zur Hochzeit des Kalten Kriegs

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    PaulTemple

    Folgende Erkenntnisse nach Beendigung des Buches: Echte Spione trinken nicht immer Martini, fahren nicht immer Aston Martin und bekommen auch nicht immer ein Happy End am Ende der Mission.  Vielmehr quält sich der Hauptprotagonist durch seinen letzten großen Auftrag vor der Pensionierung. Wir befinden uns im Jahr 1962, zur Hochzeit des Kalten Krieges, in DER Stadt des Kalten Krieges: Berlin. Mit Finten, Drohungen und irrsinnigen taktischen Tricks versucht der britische MI6 den Geheimdienst der DDR zu infiltrieren und entscheidend zu schwächen, unser Agent  immer mittendrin, teilweise selbst nichtsahnend über den weiteren Verlauf der lebensgefährlichen Mission. Ich war beim Lesen gefesselt von der spannenden, wohl realistischen Beschreibung der Arbeit der Geheimdienste, die buchstäblich über Leichen gehen und jegliche menschliche Wärme vermeiden (müssen), um ihre Ziele zu erreichen.

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    • 4

    kleinegrauewolke

    20. August 2015 um 11:24
  • Kalte Krieger

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    Gulan

    „Ich habe mich gefragt, ob Sie nicht müde geworden sind. Ausgebrannt?“ Es entstand ein langes Schweigen. „Das müssen Sie beurteilen“, sagte Leamas schließlich. „Wir müssen ohne Gefühl leben, ist es nicht so? Das ist freilich unmöglich. Wir spielen es uns gegenseitig vor, all diese Härte. Aber so sind wir in Wirklichkeit gar nicht. Ich meine, man kann nicht die ganze Zeit draußen in der Kälte sein; man muß auch einmal aus der Kälte hereinkommen... verstehen Sie, was ich meine?“ (S.23) Alec Leamas, Leiter des Berliner Büros des britischen Geheimdienstes, ist konsterniert. Soeben hat die ostdeutsche Staatssicherheit sein Agentennetzwerk gesprengt. Er muss zum Rapport nach London. Dort eröffnet ihm der Geheimdienstchef einen letzten großen Auftrag (bevor er „aus der Kälte hereinkommt“): Mundt, der erfolgreiche Chef der ostdeutschen Spionageabwehr, soll verschwinden. Dafür soll Leamas sich als Überläufer anbieten. Die Täuschung beginnt: Leamas wird degradiert, fängt zu trinken an und es beginnt ein schleichender Abstieg, bis er wegen eines tätlichen Angriffs schließlich im Knast landet. Kaum wird er entlassen, nimmt die Gegenseite Kontakt zu ihm auf. Leamas wird zunächst nach Den Haag und schließlich in die DDR gebracht. Er beginnt in den Verhören, Mundt unterschwellig zu diskreditieren. Der Plan scheint aufzugehen... „Der Spion, der aus der Kälte kam“ ist ein echter Klassiker des Spionageromans. Der Roman erschien 1963 kurz nach dem Mauerbau und wurde im gleichen Jahr mit dem britischen Krimipreis „Dagger Award“ ausgezeichnet. Zum 50jährigen Jubiläum des Preises im Jahr 2005 wählte die Jury den Roman gar zum besten Kriminalroman der letzten 50 Jahre. Autor John le Carré schaffte mit dem Roman den internationalen Durchbruch. Kurz darauf quittierte er seinen Dienst beim britischen MI6, für den er in Deutschland gearbeitet hatte. Im Vorwort beschreibt le Carré, dass das Buch in direkter Reaktion auf den Mauerbau und die neue Situation in der Geheimdienstwelt entstand. Er gesteht, dass er den Roman „in größter Eile über einen Zeitraum von fünf Wochen“ und in einem Zustand von „Alleinsein und Verwirrung“ schrieb. Der Roman beginnt (und endet) an der Berliner Mauer. Alec Leamas wartet in einem Westberliner Grenzposten auf seinen Agenten Karl Riemeck. Dieser kommt schließlich auf einem Fahrrad angefahren, passiert zunächst den DDR-Grenzposten und wird kurz vor Erreichen des Westens doch noch von den DDR-Grenzsoldaten erschossen. Dieser actionreiche Beginn ist jedoch untypisch für den Rest des Buches. Im Gegensatz zu seinem Kollegen Ian Fleming setzt le Carré auf subtile Spannung. Seine Charaktere spinnen ein feines Netz aus Täuschung und Gegentäuschung, in dem sich letztendlich auch der Leser verfängt, der sich ständig fragt, wer hier wen gerade hinters Licht führt. Hauptfigur Alec Leamas ist ein erfahrener Geheimdienstler, einsam, verbittert, desillusioniert. Er beginnt während seines Abstiegs eine Liaison mit der blutjungen Liz, einer Kollegin in seinem neuen Job in einer Bibliothek und Mitglied der britischen kommunistischen Partei. Er verhält sich eher schroff, unverbindlich, merkt erst spät, was er für sie empfindet. Sie liebt ihn vorbehaltlos. Dadurch wird sie, ohne es zu ahnen, seine Achillesferse. Der Roman nimmt von der Intensität ständig zu. Am stärksten wird er, als Leamas in die DDR kommt. Es beginnt ein Duell zwischen den beiden mächtigsten Männern der DDR-Spionageabwehr. Fiedler, der zweite Mann, ein Jude, kultiviert und loyaler Sozialist. Und Mundt, Antisemit, Pragmatiker und Opportunist. Allein mit dieser Kombination zeigt le Carré die Widersprüche des DDR-Sozialismus auf. Spöttisch seziert le Carré die Weltfremdheit und Menschenfeindlichkeit des Systems („Haben Sie Lenin nicht gelesen?“). Doch le Carré kehrt auch vor der eigenen Tür: Der Westen bekommt ebenfalls sein Fett weg. Le Carré beschreibt schonungslos das schmutzige Spiel der Geheimdienste. Die Ideologie ist zweitrangig, der Zweck heiligt die Mittel, Kollateralschäden werden einkalkuliert. „Der Spion, der aus der Kälte kam“ ist ein hervorragend komponierter Spionageroman aus der Hochzeit des kalten Krieges und immer noch ein Highlight des Genres. Ebenfalls sehenswert ist die Verfilmung des Buches mit Richard Burton als Alec Leamas.

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    • 7
  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Ost und West

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    Zandy

    19. December 2013 um 16:56

    Der Roman spielt in der Zeit, als Deutschland getrennt war. In der Zeit des kalten Krieges, als die Spannungen zwischen der Westlichen und der östlichen Welt greifbar waren. Alec, der Spion, ein kalter, abgebrühter Mann, dem nichts etwas anhaben kann. - So meint man zumindest, aber John Le Carré entführt einen in die merkwürdige Seelenwelt des Protagoisten, vergisst dabei aber nicht den geschichtlichen Hintergrund. Ein Buch mit verstecktem "Happy End".

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  • Rezension zu "Der Spion, der aus der Kälte kam" von John Le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    kopi

    14. July 2012 um 16:50

    Ein Spionageroman, stattfindend zur Zeit des Kalten Krieges, aber komplett anders als die bekannten James Bond Geschichten zum gleichen Thema!  John le Carré verzichtet auf dominierende Action-Szenen. Eine Liebesgeschichte ist zwar inhaltlich ausschlaggebend für den Verlauf der Geschichte, sie tritt jedoch in der Beschreibung der Ereignisse in den Hintergrund.  Der Leser erlebt die Zeit kurz nach dem Berliner Mauerbau aus Sicht des britischen Spions Alec Leamas. Gleich zu Beginn des Buches muss dieser eine berufliche Niederlage einstecken, erhält jedoch noch eine letzte Aufgabe vom britischen Geheimdienst. In vielen Wendungen entfaltet sich daraufhin die Geschichte um Leamas, die den Leser die Arbeitsweise der Geheimdienste selbst entdecken lässt. Mehr darf an dieser Stelle einfach nicht verraten werden.  Dieses Buch ist auch etwas für Leser, die eigentlich nicht zu Spionageromanen greifen. Der Plot ist gekonnt entworfen und somit wird eine historisch interessante Thematik spannend dargebracht. (Gelesen im englischen Original: The Spy Who Came in From the Cold")

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  • Rezension zu "Der Spion, der aus der Kälte kam" von John Le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    rosika

    04. July 2012 um 18:20

    ein meisterwerk des agentengenres - ich kenne nichts besseres.

  • Rezension zu "Der Spion der aus der Kälte kam" von John Le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    quer0987

    08. May 2012 um 14:56

    Genialer Spionagethriller aus Zeiten des Kalten Kriegs, der einem auf realistisch wirkende Art und Weise Einblicke in die Arbeit von Ost- und Westagenten liefert. Hochspannend und detailreich geschrieben. Es wird eindrucksvoll umschrieben, wie emotionslos die jeweiligen Ideologien ihren Kampf gegeneinander führen und wie schmutzig und zerstörend die Geheimdiensttätigkeit sein kann. Absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Der Spion, der aus der Kälte kam" von John Le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    TheSaint

    11. June 2010 um 12:18

    Eine meisterlich entworfene Geschichte über das Betrügen und betrogen werden von Spionen während des "Kalten Krieges". Le Carré schildert in seinem Roman fesselnd das Katz-und-Maus-Spiel der Spionageabteilung von Ost und West und schafft mit Figuren wie Alec Leamas, Hans-Dieter Mundt, Jens Fiedler und dem sich im Hintergrund haltenden George Smiley Figuren, die im Namen von Land, Ideologien, Loyalität und Manipulation kalt kalkulierend einander an die Kehle gehen. Und wieder ist es die Liebe einer Frau, die eine ganze Strategie und ein Leben zunichte macht. Faszinierend zu verfolgen ist die Zeit der Verhöre zwischen Leamas und Fiedler und auch der Klimax, in welchem sich das gigantische geistige Schachspiel der Spionagedienste offenbart. Für Freunde von gut geschriebenen Spionageromanen eine Empfehlung!

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  • Rezension zu "Der Spion, der aus der Kälte kam." von John Le Carré

    Der Spion, der aus der Kälte kam

    Jens65

    30. August 2008 um 22:48

    Es gibt in der deutschsprachigen Literatur über Spionage und den Kalten Krieg zwei Romane die man gelesen haben sollte und deren Verfilmung man gesehen haben muß. Dabei handelt es sich um Graham Greene's "Der Dritte Mann" und eben diesen Roman "Der Spion, der aus der Kälte kam". Dieser Roman hat die Verwicklungen eines Mannes als Spion des britischen Secret Service in den Kalten Krieg zur Handlung und zeigt in einer sehr spannenden und realistischen Weise wie man als einfacher Mensch in die Welt der Geheimdienste der damaligen Zeit hätte verwickelt werden können. Von seiner Spannung und seinem perfekten Erzählstil ist dieses der beste Roman von John le Carre und man sollte auch die alte Schwarz-Weiß-Verfilmung des Romanes sehen. In einigen Jahren ist der Ost-West-Konflikt vielleicht so weit aus unserer Erinnerung das man ihn dann nicht mehr wird verstehen können.

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