John le Carré Der Taubentunnel

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Inhaltsangabe zu „Der Taubentunnel“ von John le Carré

Die Memoiren eines Jahrhundertautors

Was macht das Leben eines Schriftstellers aus? Mit dem Welterfolg Der Spion, der aus der Kälte kam gab es für John le Carré keinen Weg zurück. Er kündigte seine Stelle im diplomatischen Dienst, reiste zu Recherchezwecken um den halben Erdball – Afrika, Russland, Israel, USA, Deutschland –, traf die Mächtigen aus Politik- und Zeitgeschehen und ihre heimlichen Handlanger. John le Carré ist bis heute ein exzellenter und unabhängiger Beobachter, mit untrüglichem Gespür für Macht und Verrat. Aber auch für die komischen Seiten des weltpolitischen Spiels.
In seinen Memoiren blickt er zurück auf sein Leben und sein Schreiben.

»Mitreißend, unterhaltsam und spannend wie einen Thriller erzählt le Carré in Der Taubentunnel sein Leben.«

Buchjournal

„Le Carré ist ein so lebenskluges Buch gelungen, dass man seine zahlreichen Aphorismen am liebsten auswendig lernen möchte.“

Frank Herold, Berliner Zeitung

Zu unserer Autorenseite:
www.ullstein.de/lecarre

Ich habe jetzt einen gänzlich anderen Bezug zum Autor und zu seinen Werken, von denen ich nicht alle, aber eine Menge gelesen habe.

— HEIDIZ

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    Der Taubentunnel

    HEIDIZ

    18. September 2016 um 20:11

    John le Carré - schreibt Geschichten aus seinem Leben unter dem Titel "Der Taubentunnel" und hat mich neben bester Unterhaltung sehr viel aus Leben erfahren lassen.   Diese Biografie ist einen besondere, sie zeigt den Menschen und sein Werk, redet über seine Werke und wie es dazu kam .... John le Carré lässt sich in die Karten schauen - offenbart sich als Mensch und Literat.   Ironisch mitunter und irgendwie auch weise breitet er sein Leben vor dem Leser aus. Er beginnt - wo auch sonst - bei Kindheit und Jugend, die er ohne Mutter verleben musste und die geprägt ist - ihn prägte - von der Beziehung zu seinem Vater über die Studienzeit und sein weiteres Leben, das wahrhaft ein Roman ist - allemal mehr genügend Stoff für seine Romane bot.   Gesellschaftspolitisch schon allein auf Grund der Erlebnisse der zahlreichen politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse, in die der Autor "involviert" war. Auch das Filmgeschäft wird beleuchtet und man erhält einen umfassend realistischen Blick hinter die Kulissen des Lebens dieses interessanten Menschen, welcher nicht breit gefächerter sein könnte.   Das Buch ist mit einem edlen Lesebändchen versehen. Das Buch ist in 38 Kapitel gegliedert.   Leseprobe: ========   Meinen neuen Roman gedachte ich in Tschetschenien anzusiedeln, doch nachdem ich Kostojew kennengelernt hatte, interessierte ich mich noch mehr für die Sache der benachbarten Inguschen, deren kleines Land man in ihrer Abwesenheit anderen überlassen hatte. In meinem Zuhause in Cornwall bereitete ich mich auf die Reise vor.  ...   Das Entstehen seiner Werke wird in aller Ausführlichkeit und sehr privat und persönlich dargestellt und man kann sich als Leser seiner Bücher viel besser hinein versetzen, wenn man diese Memoiren gelesen hat, weil Carré kein Blatt vor den Mund nimmt, im Gegenteil die Entstehung sozusagen auseinander nimmt - detailliert beleuchtet und den Leser an seinen Gedanken teilhaben lässt, an den Begebenheiten, die passierten und zur ein oder anderen größeren oder kleineren Kleinigkeit führten.   Das Buch liest sich sehr flüssig und interessant, informativ, dennoch nicht trocken, sondern absolut spannend und vielfältig abwechslungsreich. Man lernt die Wegbegleiter Carrés kennen und die wechselhafte Zeit ist sozusagen mehr als nur Hintergrund. In ihr lebte Carré sein Leben als Mensch und als Schriftsteller, so lässt er sie natürlich einfließen, weil sie dazu beitrug, dass die Werke so wurden, wie wir sie kennen.   Ich habe jetzt einen gänzlich anderen Bezug zum Autor und zu seinen Werken, von denen ich nicht alle, aber eine Menge gelesen habe. DANK an John le Carré, dass er sein Leben zwischen zwei Buchdeckel gebracht hat.

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