John le Carré Tinker Tailor Soldier Spy

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Inhaltsangabe zu „Tinker Tailor Soldier Spy“ von John le Carré

The enduring novel by one of our greatest storytellers. George Smiley, small, podgy and at best middle-aged, is one of the meek who do not inherit the earth. Yet he is also a senior British Intelligence officer, as devastating as he is self-effacing. In Tinker Tailor Soldier Spy we meet him in short-lived retirement, deserted by his beautiful wife, wrestling with idleness and disillusionment. And haunted by the secret fear that one day, out of a past so complex that he himself could not remember all the enemies he might have made, one of them would find him and demand a reckoning. At the dead of night, in the house of a member of the Cabinet Office, a mission is put to George Smiley. 'You'll take the job, clean the stables? Go backwards, go forwards, do whatever is necessary?' As Smiley retraces path after path into his own past there is no longer any difference between the two: forwards or backwards, George Smiley has embarked on a blind night walk with God knows how many bodies at the end. Tinker Tailor Soldier Spy is a world of hoods and lamplighters, scalphunters and pavement artists, where men are turned, burned or bought for stock; a world of moles, legmen, listeners and watchers. And George Smiley is one of le Carr�'s most memorable heroes: a troubled man and superb professional of infinite compassion. (Quelle:'E-Buch Text/16.10.2008')

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  • Rezension zu "Tinker Tailor Soldier Spy, Film Tie-In" von John Le Carré

    Tinker Tailor Soldier Spy

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    08. September 2011 um 20:11

    Es ist das Jahr 1973. Der Kalte Krieg in der Mitte des 20. Jahrhunderts zerstört weiterhin die internationalen Beziehungen. Der britische Secret Intelligence Service (SIS), besser bekannt als MI6 - Codename 'Circus' - versucht mit den Spionagebemühungen anderer Länder Schritt zu halten und die Sicherheit im UK zu gewährleisten. 'Control', der Kopf des MI6, schickt den Agenten Jim Prideaux nach Prag hinter den Eisernen Vorhang, doch dessen Mission geht schief und endet blutig. Nach dem politischen Eklat muss Control seinen Stuhl räumen (er stirbt kurz darauf) und mit ihm auch George Smiley, sein Vertrauter und altgedienter Spion mit messerscharfem Verstand. Ein Jahr später wird Smiley vom Unterstaatssekretär Oliver Lacon erneut zu einer geheimen Mission bestellt. Der Spion Ricki Tarr hat sich während einer Undercovermission in HongKong in die russische Spionin Irina verliebt, die behauptet, kritische Geheimdienstinformationen zu besitzen. Als Tarr den MI6 darüber informiert, verschwindet Irina urplötzlich. Das schürt seinen Verdacht, dass es beim MI6 einen Maulwurf gibt, der den Russen Informationen weitergibt. Unterstützt durch den jüngeren Agenten Peter Guillam, soll Smiley den Doppelagenten ausfindig machen, der vermutlich schon seit 30 Jahren sein doppeltes Spiel betreibt und sich in einer höheren Position innerhalb des Geheimdienstes befindet. Wer könnte also besser in dieser Sache spionieren, als ein pensionierter Spion? Smiley kämpft sich also durch unzählige Akten aus Gegenwart und Vergangenheit, um Spuren des Maulwurfs zu finden und ihn zu identifizieren. Dies konfrontiert Smiley auch mit seiner eigenen Vergangenheit und seiner Begegnung mit dem russischen Meisterspion Karla. Außerdem findet er heraus, dass Control selbst auch herausgefunden hatte, dass es einen Maulwurf gibt und die Liste der in Frage kommenden Männer auf 5 Personen eingrenzen konnte. Als da wären: der ehrgeizige Percy Alleline (Tinker), der selbstbewusste Bill Haydon (Tailor), der robuste Roy Bland (Soldier), der aufdringliche Toby Esterhase (Poor Man) und Smiley selbst (Beggarman oder Spy). Doch bevor am Ende die Wahrheit enthüllt wird, steigt der Preis, den alle Beteiligten physisch und psychisch zahlen müssen, erheblich... Als ich erfahren habe, dass noch in diesem Jahr ein britischer Film mit hochkarätiger Starbesetzung ins Kino kommt (UK: September 2011; Deutschlandstart wurde gerade auf Februar 2012 verschoben), musste ich mir das Buch kaufen, um vorab die Handlung auf die reihe zu kriegen. Spionagefilme sind ja nicht immer einfach zu begreifen. Leider konnte ich in keiner einzigen Buchhandlung eine Ausgabe von "König Dame As Spion" finden. Das Buch ist eben schon sehr alt (1974). Meine Mutter hatte es zwar gelesen, aber auf meine Frage, ob ich es mir ausleihen dürfe, hat sie mich ausgelacht und gemeint, dass sie das Buch schon vor mindestens 20 Jahren entsorgt hat. Glücklicherweise konnte ich dann aber doch in einer Buchhandlung fündig werden. Allerdings musste ich mit der englischen Version Vorlieb nehmen. An sich kein Problem, aber es hat mich sehr viel mehr Zeit gekostet als üblich, denn um die ganzen politischen Verwicklungen zu verstehen und wer hier wen gerade ausspioniert, musste ich besonders konzentriert lesen. Wer eine Handlung à la James Bond erwartet, der wird hier enttäuscht werden. Spione rennen meistens nun mal nicht in der Gegend rum und erschießen Bösewichte oder jagen sie in die Luft. Ihre Aufgabe besteht darin zu beobachten, Informationen zu sammeln und auszuwerten. Unbemerkt versteht sich. Diese Informationen werden in Akten festgehalten. Schriftlich. Daher besteht ein Großteil der Handlung in diesem Buch darin, dass George Smiley Akten liest. Der Leser erhält neben diesen Informationen auch Kenntnisse aus Erinnerungen zu Begebenheiten aus Smileys aktiver Zeit als Spion. Ich war daher oft verwirrt, da sich die Vergangenheiten ineinander verschachtelt haben. Akte = vergangenes Ereignis -> Smiley erinnert sich an dieses Ereignis -> während dieses Ereignisses, erinnert er sich wiederum an ein weiteres vergangenes Ereignis. Das war allerdings das einzige, was mich etwas gestört hat. Ansonsten ist das Buch sehr spannend und zwischendurch gibt es sogar zwei richtige Nägelkauer-Kapitel (hab das Atmen vergessen). Das Ende hat mich überrascht (genau wie die Protagonisten) und mir sogar ein oder zwei Tränchen abgerungen. Und das ist dann auch die Moral von der Geschichte. Es ist nun mal nicht immer alles schwarz oder weiß. Nicht alles entweder gut oder böse. Jetzt bin ich jedenfalls gespannt auf den Film. Schade, dass ich schon weiß, wie er ausgeht. Falls sie die Handlung nicht komplett geändert haben. meineneFrage

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