Beste Jahre

von John von Düffel 
3,8 Sterne bei12 Bewertungen
Beste Jahre
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Inhaltsangabe zu "Beste Jahre"

Ein dramatischer Roman über spätes Elternglück
Ein Schauspieler, Anfang vierzig, stellt fest, dass das Dramatische aus seinem Leben verschwunden ist. Zusammen mit seiner Frau Lisa genießt er die ruhiger gewordene Zeit. Aber beide müssen sich eingestehen, dass sie mit einem Kind noch glücklicher wären. Doch auf Kommando ist da nichts zu machen. Also lassen sie sich helfen – und das Dramatische kehrt in ihr Leben zurück.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783423139076
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:240 Seiten
Verlag:dtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum:01.08.2010

Rezensionen und Bewertungen

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    Queenelyzas avatar
    Queenelyzavor 4 Jahren
    Wann ist die richtige Zeit für ein Kind?

    "Wir waren die Avantgarde der Familienplanung. (...) Wir manipulierten die Biologie nach unserem Bilde, indem wir in unseren fruchtbarsten Jahren künstlich verhüteten, um in unseren beinahe unfruchtbaren Jahren künstlich Kinder zu zeugen. Und wir (meine Frau und ich) gehörten auf einmal dazu." (Seite 39)

    Lange Zeit sind der Schauspieler (soweit ich weiß, wurde sein Name im Buch nie genannt) und seine Frau Lisa sich selbst genug. Ein Kind? Schön wäre es, aber nun ja, es passiert nichts. Die ruhiger gewordene Zeit ist zunächst schön, aber dann ist da die neue Wohnung mit einem gerade zu für ein Kind prädestinierten Zimmer, das erneut den Wunsch in beiden auslöst, ihr Leben und ihre Liebe mit einem Kind zu krönen. Doch das geht nun mal nicht auf Wunsch - und so lassen sie sich helfen.

    Am Beispiel des namenlosen Schauspielers und seiner Frau zeigt John von Düffel unsentimental und eindrücklich, wie sehr es in der heutigen Zeit zähtl, sich selbst zu verwirklichen und die eigene Familie lange hintenan zu stellen- so lange, bis es fast schon zu spät ist. Denn muss man nicht erst etwas erreichen und die Karriere, den Beruf auf solide Füße stellen, bevor man ein Kind in die Welt setzt? Es gibt unsagbar viele Entwürfe, aber können nicht alle ihre Berechtigung haben?

    Was mir an diesem Buch gut gefällt, ist, dass der Autor eine Geschichte zwar erzählt, sie aber nicht beurteilt. Es findet keine Wertung statt, und um so rührender ist die leise Aufregung des werdenden Vaters, der eines der größten Wunder der Menschheit mit erleben darf. Auch wenn es erst mal entwürdigend ist, beim Urologen einen Plastikbecher abholen zu müssen, und dabei sogar noch einen alten Freund zu treffen. Den - Spermiogramm sei Dank - noch ein ganz anderes Schicksal ereilt...

    Eine Geschichte, wie sie sicher tausendfach in Deutschland  passiert, leise und unaufgeregt erzählt - und gerade deswegen einfach nur schön und berührend. Besonders in einer Zeit, in der kein Lebensentwurf mehr "einfach nur so" zu geschehen scheint. Ein durchaus lesenswertes Buch mit vielen kleinen Wahrheiten. 

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    Zauberberggasts avatar
    Zauberberggastvor 6 Jahren
    Rezension zu "Beste Jahre" von John von Düffel

    In „Beste Jahre“ geht es darum wie ein Mann Anfang 40 das Thema Kinderwunsch und späte Schwangerschaft aufarbeitet – und außerdem seine eigene Biographie.
    Der Protagonist ist Schauspieler (seinen Namen erfahren wir nicht), er ist an einem Theater in Hamburg engagiert und lebt schon seit vielen Jahren mit seiner Frau Lisa, die ebenfalls Schauspielerin ist, in einer glücklichen Zweierbeziehung. Während sie ihrem Beruf auf der Bühne mit voller Inbrunst nachgehen, ist das private Leben des Paares mittlerweile eher undramatisch – und das ist auch gut so bzw. war gut so. Denn seit sie an den Rand von Bremen gezogen sind haben ihnen ihre dortigen Nachbarn, späte Eltern von Zwillingen vorgemacht, dass ihnen im Leben etwas fehlt: ein Kind.
    In Rückblenden erzählt der Schauspieler von seinem Leben und den jüngsten Ereignissen rund um die Entstehung von „Obsklappt“, der Name den sie ihrem ungeborenen Kind scherzhaft gegeben haben. Es wird deutlich wie fragil und artifiziell diese Kindeswerdung, die durch künstliche Befruchtung ermöglicht wurde, in diesem Alter ist. Ein Abenteuer und gleichzeitig eine schicksalhafte Notwendigkeit für diese beiden Menschen, die es sich schon in der Mitte ihres Lebens bequem gemacht haben.
    Die Innensicht des Mannes, der immer von außen auf das „Projekt“ Kind schauen muss, er, der wahrscheinlich dafür verantwortlich ist dass es bisher eben nicht geklappt hat, ist das Interessante an diesem Roman. Das Gefühl der Unwirklichkeit und Machtlosigkeit, das durch die Erzählersicht gefiltert wird, kommt sehr gut rüber.
    Die eigene bevorstehende Vaterschaft des Schauspielers wird durch zwei Figuren gespiegelt, die keine biologischen Väter sein können: da wäre zum einen der ehemalige Griechischlehrer des Erzählers, der homosexuell ist und durch ein Nahtoderlebnis eines seiner Schüler zu einem ideellen Vater wurde. Zum anderen gehört zu diesen Männerfiguren, die keine Väter sein können sein ehemals bester Freund HC, der ironischer Weise unfruchtbar ist, obwohl er doch als Staatsanwalt und Besitzer einer kindgerechten Immobilie von einem bürgerlichen Wohlstandsaspekt heraus der perfekte Vater wäre und er und seine Frau sich außerdem nichts sehnlicher wünschen.
    Hier stellt sich beim Erzähler natürlich die Frage ob die vielfältigen Konstruktionen von Männlichkeit – Macht, Geld, schöne Frauen, (selbst)darstellerisches Talent – letztlich auf die Potenz und die Fähigkeit zum Zeugen herunter gebrochen werden.
    In diesem geistigen Spannungsfeld bewegt sich der Ich-Erzähler, der zwischendrin immer wieder seine individuelle Geschichte reflektiert, die sich durch sein Kind gewissermaßen fortschreiben wird.
    In diesem Roman ist vieles symbolisch ohne schwer oder unrealistisch zu werden. Der Schriftsteller John von Düffel ist ein Intellektueller und als solcher hat er seinen Roman auch mit kulturellen Referenzen gespickt. Besonders auffällig ist dabei die unglückliche Verliebtheit des Protagonisten in eine Frau aus Stendal, die er während seiner Zeit am dortigen Theater kennenlernt. Dies verweist auf die Biographie des Schriftstellers Stendhal, der sich sein Pseudonym nach einer Verliebtheit in eine Stendalerin zulegte. Mit seiner „Emigration“ in den Osten wird zudem das Thema geteiltes und wiedervereinigtes Deutschland anschnitten. Als „Westler“ im Osten betritt der junge Schauspieler eine exotische Welt, die schnell sein Zuhause wird – bis er wieder in den Westen abberufen wird.
    Neben der starken Symbolkraft des Romans fällt auch die elaborierte gehobene Sprache des Buches auf, die aber von einem leicht ironischen Unterton durchzogen wird.
    Das Buch ist über große Strecken aus der Ich-Perspektive erzählt, gelegentlich wechselt aber die Erzählweise ins Personale um zum Schluss sogar kurz in eine Du-Perspektive zu verfallen.
    Vom (teil überraschenden-teils vorhersehbaren) Ende aus gesehen wirkt das Buch dann doch etwas konstruiert und bekommt durch die Handlungsentwicklung eine unrealistische, fast triviale Note. Ich glaube der Autor wollte den von ihm bisher heraufbeschworenen Realismus seiner Erzählung aufbrechen. Das ist schade, denn von Düffel ist ein toller Erzähler, dessen Sprache eine ganz eigene Kraft entwickelt.

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    HeikeGs avatar
    HeikeGvor 10 Jahren
    Rezension zu "Beste Jahre" von John von Düffel

    Der Schwangerschaftsentertainer
    John von Düffel berichtet über die Schwierigkeit eines Kinderwunschprojektes
    John von Düffels Held in seinem Roman "Beste Jahre" sinniert zwischen der post-koitalen Überflüssigkeit und dem himmelhoch jauchzenden Gefühl des zu erwartenden Vaterseins.
    Die "besten Jahre" - ein vielschichtiger, komplexer und facettenreicher Begriff.
    Wann hat ein Mensch seine "besten Jahre"? Woran erkennt man sie eigentlich?
    Die Jugend wird ihre vitalen Körper, die Unbekümmertheit, den Aktivitätsdrang ins Spiel bringen. Oder fangen die "besten Jahre" tatsächlich erst im Alter an, wenn die Kinder aus dem Haus sind, man finanziell abgesichert ist und wieder mehr Zeit für sich hat?
    Darüber sinniert auch John von Düffels namensloser Held, Anfang Vierzig und Schauspieler an einem Hamburger Theater. Er, der früher jedem Rockzipfel hinterher jagte und seinem Ich eine überdurchschnittlich große Bedeutung zukommen lies, bemerkt im Jetzt eine tiefe innere Zufriedenheit, weil "er nichts mehr um jeden Preis wollte: Er musste nicht mehr unbedingt mit dieser oder jeder Frau schlafen und auch nicht länger seinen Vater umbringen. Er hatte keinen Konflikt mehr mit der älteren Generation und noch keinen mit der jüngeren".
    So weit, so gut. Doch der völlige Verlust des "Dramatischem in seinem Leben" wirkt sich offensichtlich negativ auf seinen Beruf aus. Es gab Tage, da absolvierte er seine "öffentliche Seelengymnastik" nur noch mit Mühe.
    Die Dramatik stellt sich jedoch schneller ein, als er denkt. Auslöser ist der Zuschnitt der neuen Wohnung, die er mit seiner ebenfalls schauspielernden Frau Lisa bezieht. Beide stellen fest, dass man dem "zusätzlichen Gästezimmer" durchaus noch eine andere Funktion zukommen lassen könnte. Und als seine Frau ihm offenbart: "Du wirst Vater.", werden die spannungsarmen Szenen ihrer Ehe fortan ordentlich durcheinander gewirbelt.
    Orwellscher Vaterwerdungs-Prozess
    Aber ganz so einfach und unspektakulär lies sich dieser Zustand nicht herbeiführen.
    Der Autor lässt seinen Helden von den Bemühungen der beiden Eheleute berichten, endlich den erwünschten Nachwuchs zu bekommen. "Wir manipulierten die Biologie nach unserem Bilde, indem wir in unseren fruchtbarsten Jahren künstlich verhüteten, um in unseren beinahe unfruchtbaren Jahren künstlich Kinder zu zeugen."
    Das Ehepaar besucht ein "Zentrum für Kinderwunschbehandlung", schlägt sich fortan mit solch fürchterlichen Namen und Kürzeln wie ICSI (Intracytoplasmatische Spermieninjektion), IVF (In-vitro-Fertilisation) herum und diskutiert über veritable Empfängniskiller, Hormon-Manipulation, Mehrstufenplan und Spermiogramme.
    Diesen, fast Orwellsche Züge annehmenden, "Vaterwerdungs-Prozess" beschreibt von Düffel nichtsdestotrotz wunderbar leicht, mit jeder Menge Humor, Charme, aber auch tiefgehenden Selbstreflektionen seines Helden. Der Autor überzeugt auf durchgängig hohem literarischem Niveau den Leser von den Schwierigkeiten eines späten Kinderwunsches, den genetischen Demütigungen und der Leere einer beginnenden Midlife-Crisis.
    Einen zusätzlichen, treibenden Spannungsbogen und überraschenden Richtungswechsel der Erzählung erreicht er mit dem Auftauchen des besten Freundes unseres Protagonisten - Hans-Christian Meyerdierks, genannt "HC". Deren gemeinsame Erlebnisse in ihren "wilden Jahren", kurz nach dem Mauerfall in Stendal, spielen eine entscheidende Rolle für die weitere Romanhandlung. Diese Erinnerungen gehören zu den großartigsten und humorvollsten Passagen im Buch. Hier ist von Düffel ein wunderbarer und scharfsinniger Einblick in die damalige epochale Umbruchsstimmung gelungen.
    Mörderischer Fertilisations-Seitensprung
    "HC", der gleichfalls einen Parcours durch Kinderwunsch-Therapien absolviert hatte, sorgt dafür, dass die Geschichte mit einem "mörderischen Fertilisations-Seitensprung" endet und im menschlichen Zeugungsprozess ein gerechtes Urteil gesprochen wird.
    Temporales Rahmenkonstrukt der Erzählung ist der 4. bis 5. Schwangerschaftsmonat von Lisa. Von hier aus gleitet John von Düffel in verschiedene Ebenen der Vergangenheit seines Protagonisten. Der Roman wechselt jedoch nicht nur mehrfach seine Zeitebenen, sondern auch die Erzählperspektive und seinen auktorialen Erzähler. Der Autor selbst erklärt sich dazu: "Zunächst mal habe ich mich ganz klar entschieden, die Geschichte zu erzählen in der Art des epischen Abstands, in der dritten Person, weil ich auch wollte, dass eine Art Selbstdistanz kenntlich wird. Ich habe aber auch gemerkt, dass es in dem Buch viele Momente gibt, emotionale Momente, wo der Erzähler wieder gezwungen wird, Ich zu sagen, nachdem er lange denkt, er hat das schon hinter sich, dieses ständige Ich-Sagen und Ich-Schreien und auf-sich-aufmerksam-Machen. Deswegen kommt er vom Abstand immer wieder in die Nähe."
    In besonders emotionalen Augenblicken verfällt sein Held gar in die 2. Person oder berichtet in der Wir-Form. Diese Wechsel erfolgen jedoch harmonisch und werden vom Leser keineswegs als störend empfunden, im Gegenteil: so werden die multiplen Persönlichkeiten und Rollen des Protagonisten verdeutlicht.
    Vater werden ist (nicht) schwer…..
    Am Ende flackert die verlustig geglaubte Dramatik von John von Düffels Held nicht nur, sondern sie lodert bereits im Verlauf "seiner Schwangerschaft" geradezu hell auf. Auch scheint der erste Teil von Wilhelm Buschs berühmtem Satz "Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr" nicht mehr ganz zeitgemäß. Denn "damals habe man [noch] verzweifelt nach einer Fortpflanzungsverhinderungsmedizin gerufen, heute dagegen (…) liege man vor einer hochtechnisierten Fortpflanzungsermöglichungsmedizin auf den Knien", räsoniert der Erzähler.
    Die Frage nach autobiografischen Zügen des Romans weißt der promovierte Erkenntnistheoretiker John von Düffel zwar auf der ersten Seite seines Romans von sich, doch scheint er trotz alledem eine Art Alter Ego geschaffen zu haben. So ist der Protagonist wie sein literarischer Erzeuger Anfang 40. Er lebt wie dieser in Bremen und arbeitet in Hamburg am Theater. Auch hat die Hauptfigur ihr erstes Theaterengagement in Stendal, wo auch von Düffel Anfang der 90er Jahre arbeitete. Und auch von Düffel ist vor kurzem Vater einer Tochter geworden, die, so der Autor, jedoch auf natürlichem Weg gezeugt wurde.
    Auf jeden Fall ist John von Düffel, der sich als genauer Beobachter und souveräner Erzähler erweist, mit seinem Roman, der es immerhin auf die Longlist des Deutschen Buchpreises 2007 schaffte, ein wunderbares Porträt eines Mannes in den "besten Jahren" gelungen. "Beste Jahre" ist ein großartiges Buch über das Älterwerden sowie eine einfühlsame Geschichte zweier Menschen, die jahrelang alles getan haben, um Kinder zu verhüten, und nun alles dafür tun, um ein Kind zu bekommen.

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    dzaushangs avatar
    dzaushangvor 11 Jahren
    Rezension zu "Beste Jahre" von John von Düffel

    "Beste Jahre" - ein Buch das eindringlich ein Thema aufgreift, dass ich so noch nicht in der Literatur vorgefunden habe: ein Paar in den "besten Jahren" entscheidet sich mit aller Konsequenz zu einer späten Schwangerschaft - aus Sicht des Mannes, eines Schauspielers, beschreibt von Düffel einen Handlungsstrang der den Mann in der Krise an seiner erwachenden Vaterrolle zweifeln läßt, wie man(n) nur zweifeln kann: "In manchen Momenten fühlte ich mich dermaßen hilflos und unvermögend, daß ich keinen Schritt mehr gehen mochte. So also sah sie aus, die dunkle Seite des Vaterwerdens. Deutlicher konnte man seine post-koitale Überflüssigkeit kaum spüren". "Beste Jahre" erzählt aber auch von einer Männerfreundschaft zwischen jenem Schauspieler und einem Staatsanwalt die seit vielen Jahren besteht und Belastungsproben ertragen mußte, die immer wieder auch an den Rand des ertragbaren führten. Dennoch bringt diese Mischung aus Freundschaft und Rivalität die beiden Männer immer wieder zusammen. Beiden fehlt zum Glück nur noch das eine- ein Kind. Während dem Schauspieler dieses späte Glück zu winken scheint, er nennt die heranwachsende Frucht bezeichnenderweise "Obsklappt", spitzt sich gleichzeitig das Verhältnis zwischen den beiden Männern dramatisch zu. Der Schauspieler stellt am Ende sogar fest: "In meiner gesamten schauspielerischen Laufbahn hatte ich nicht vor einer solchen Herausforderung gestanden". Auf den letzten Seiten des Buchs legt die Geschichte damit dermaßen an Geschwindigkeit und Spannung zu, dass man nicht anders kann, als sie in einem Zug zu verschlingen. "Beste Jahre" ist ein Buch mit einigen Längen in der Entwicklung der Männerfreundschaft und mit einigen Figuren, wie z.B dem Herrn Dr.Moosheimer, deren Bedeutung sich mir nicht wirklich erschlossen hat. Dennoch bleibt es für mich ein lesens -und empfehlenswertes Buch zum einen, weil es aus Männersicht einfühlsam und nachvollziehbar die Thematik einer späten Schwangerschaft und die Schwierigkeiten des Vater-werdens, Vater-seins aufgreift; zum anderen, weil es mit einem absolut unerwartetem, spannendem Finale auf den letzten 60 Seiten so manch zähe Leseminuten zuvor einfach vergessen läßt.

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    robbinett
    Ein LovelyBooks-Nutzer
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    Buecherstapel
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    Wunderbluetevor 6 Jahren
    Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren
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    ShinjiNGEvor 8 Jahren

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