John von Düffel , Petra Anwar Geschichten vom Sterben

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Inhaltsangabe zu „Geschichten vom Sterben“ von John von Düffel

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  • Ein Buch, das Mut macht

    Geschichten vom Sterben
    MarliesFerber

    MarliesFerber

    17. April 2013 um 23:09

    Mut zu machen, das ist das Anliegen von Petra Anwar und John von Düffel, als sie dieses Buch gemeinsam geschrieben haben. Mut zu machen vor dem, was jeden einmal erwartet, aber vor allem erst einmal, Mut zu machen dazu, die Menschen, die wichtig sind im eigenen Leben, zu Ende zu begleiten, ihre Geschichten zu Ende zu erzählen. So sind es lauter Geschichten von Menschen, von ehemaligen Patienten, die zu Ende erzählt werden - aus einer einfühlsamen, mitmenschlichen Perspektive heraus, die nie in Effekthascherei oder Gefühlsseligkeit abdriftet, sondern die bescheiden im Hintergrund bleibt und den Menschen, deren Wege auf den Tod hin beschrieben werden, mit Respekt begegnet und selbstkritisch immer wieder versucht, die Wünsche des Sterbenden - und nicht etwa die eigene Vorstellung vom "guten Tod" - in den Mittelpunkt zu stellen. Die Palliativmedizinerin Petra Anwar setzt sich für einen Weg in Würde, Selbstbestimmung und möglichst ohne Schmerzen ein, klärt über die Prozesse kurz vor Eintritt des Todes auf und will so auch den Angehörigen Mut machen, dem Sterbenden beizustehen und vielleicht sogar gestärkt daraus hervorzugehen und später einmal selbst mutiger auf das zuzugehen, was so viel Angst macht, dass es heutzutage meist in Krankenhäuser verlagert wird. Dass John von Düffel ihre Geschichten vom Sterben erzählt, ist ein absoluter Glücksgriff. Er lässt nicht nur die professionelle, zupackende Palliativmedizinerin zu Wort kommen, sondern auch die innere, sensible und selbstkritische Stimme einer Frau, an der kein einziges Schicksal abperlt. So sind Geschichten von Sterben und vom Leben entstanden, aus denen so viel Mitmenschlichkeit und Lebensbejahung leuchten, dass man sich am Ende des Buches ein großes Stück ermutigt und gestärkt fühlt im Hinblick auf das, was unvermeidlich am Ende jeder Lebensgeschichte steht.

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