Über uns der Himmel, unter uns das Meer

von Jojo Moyes 
4,1 Sterne bei502 Bewertungen
Über uns der Himmel, unter uns das Meer
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (381):
ladyans avatar

Sehr schöne, einfühlsame Geschichte über das Schicksal von drei Frauen

Kritisch (25):
L

Schwache Geschichte mit einem unsympathischen Hauptcharakter. Schade.

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Inhaltsangabe zu "Über uns der Himmel, unter uns das Meer"

Über das Meer zu dir
Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …
Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499267338
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:512 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:26.02.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 24.05.2017 bei Argon erschienen.

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    Steffi_vlks avatar
    Steffi_vlkvor einem Monat
    Kurzmeinung: Schöne Geschichte, mir hat es jedoch an Spannung gefehlt.
    Über uns der Himmel, unter uns das Meer - eine schöne Geschichte, jedoch mangelt es an Spannung

    Allgemeine Infos:
    Titel: "Über uns der Himmel, unter uns das Meer"
    Autor: Jojo Moyes
    Genre: Roman
    Verlag: Rowohlt
    Seitenzahl: 512

    Klappentext:
    Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte...

    Buch:
    Das Buch an sich hat mir gut gefallen. Das Cover ist, wie auch die anderen Bücher von Jojo Moyes eher einfach gehalten. Zusammen mit der verschnörkelten Schrift des Titels ist dies ein echter Wiedererkennungsfaktor der Autorin, was mir gut gefällt. Statt mit vielen Details überzeugt das Design durch eine Schlichtheit, da von allen gezeigten Dingen nur Silhouetten gezeigt werden. Men erkennt eine Frau, die unter dem Sternenhimmel an der Reling eines Schiffes steht und auf das Meer hinaus blickt. Das Bild ist hierbei sehr von Blautönen dominiert, was harmonisch wirkt, aber eben auch etwas einfach. Ein besonderer Augenfang stellt das Buch damit im Regal nicht dar. Ich mag es besonders, wenn wie auch bei diesem Buch die Cover-Gestaltung zum Inhalt der Geschichte passt.
    Die Kapitellänge war für meinen Geschmack leider etwas zu lange. Man muss wohl mit 20-25 min pro Kapitel rechnen, ich bevorzuge es eher, wenn man in regelmäßigen Abständen eine Lesepause einlegen kann. Schön fand ich es hingegen, dass jedes der Kapitel zunächst mit einem passenden Zeitungsausschnitt oder ähnlichem eingeführt wurde.

    Schreibstil:
    Jojo Moyes hat die Geschichte nicht aus Sicht eines bestimmten Charakters geschrieben, sondern aus der eines Erzählers. Dies fand ich leider etwas schade, da für mich hierbei immer ein paar Emotionen verloren gehen. Allerdings wären anders die Erlebnisse der verschiedenen Charaktere wohl auch nicht so zu beschreiben gewesen. Am Anfang war ich leider öfter mal verwirrt durch die verschiedenen Charaktere. Innerhalb eines Kapitels werden auch oft die Erlebnisse der verschiedenen Charaktere unabhängig voneinander beleuchtet. Hierbei ist es mir teilweise beim Lesen schwer gefallen sofort zu erkennen in welche Situation man nun wieder hineingesprungen ist. Das Buch war somit für mich nicht ganz so einfach zu lesen. Zu Beginn hat es sich zudem etwas gezogen, erst gegen Ende habe ich das Buch als wirklich spannend empfunden und wollte unbedingt wissen, wie es weiter geht. Die Entwicklung der Hauptprotagonistin Frances hat mir hierbei gut gefallen, auf sie hätte man gerne nich etwas verstärkter eingehen können, Avice hingegen empfand ich eher als störend, aber man braucht wohl auch so einen Charakter und das Buch spielt in einer anderen Zeit ;)  

    Handlung:
    Das Buch spielt zum Ende des zweiten Weltkrieges. Der Ausgangsort ist Australien, hier gibt es viele junge Frauen, die zur Kriegszeit einen Soldaten geheiratet haben. Diese sollen nun zu ihren Männern und deren Familie nach Großbritannien gebracht werden. Hierfür steht zum Beispiel die Victoria, ein Flugzeugträger, zur Verfügung. Auf dieser wird eine provisorische Unterkunft für über 600 Frauen eingerichtet, diese sollen zusammen mit der dortigen Besatzung nach Großbritannien gebracht werden. Für die Besatzung ist dies natürlich völliges Neuland: eine von Männern dominierte und dafür ausgerichtete Umgebung wird nun zusätzlich von einer Menge Frauen bevölkert, hier sind natürlich manchmal Chaos und der ein oder andere Vorfall vorprogrammiert. Bis auf zwei kurze Ausblicke in die 2000er streckt sich die Handlung des Buches nur über ein paar Wochen vor Beginn der Reise und die achtwöchige Reise selbst. Hierbei taucht man ein in das Leben auf einem Kriegsschiff und die persönlichen Geschichten einiger der Frauen. Wenn man eine Haupthandlung auswählen müsste, wäre dies wohl die Entwicklung der Krankenschwester Frances und deren Vergangenheit.

    Meinung:
    Mir hat die Idee der Geschichte sehr gut gefallen. Ich fand es sehr interessant einen Einblick in das Leben einer solchen Kriegsbesatzung zu erhalten, wenn auch erst zu Ende des eigentlichen Krieges. Vor allem mochte ich die Tatsache, dass 600 Frauen die Ordnung dort durch ihre Anwesenheit durcheinander bringen. Hierbei hat mir der Kapitän Highfield auch ganz gut gefallen. Dieser lebt wirklich für seine Berufung als Führer eines Kriegsschiffes. Auch die Vielfalt der verschiedenen Charaktere und der Einblick in die damalige Zeit haben mir gut gefallen. Die Umsetzung konnte mich jedoch leider nicht so ganz überzeugen, so hat sich für mich die Handlung teilweise gezogen, erst zu Ende der Geschichte wurde es wirklich spannend, dieses hätte man gerne noch etwas ausbauen können, auch die Zeit nach dem Schiff hätte man ein klein wenig ausführlicher beschreiben können für meinen Geschmack. Zudem hätte es mir besser gefallen, wenn die Erlebnisse der einzelnen Charaktere etwas besser voneinander abgetrennt gewesen wären, so fand ich es teilweise etwas verwirrend, was den Lesefluss gestört hat. Insgesamt mochte ich Jojo Moyes Schreibstil und Ideen aber wirklich gerne, weshalb ich dem Buch 3 von 5 Sternen vergeben möchte.

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    I
    ILBooksvor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Super !!
    Jojo Moyes

    Über das Meer zu dir
    Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte …
    Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.

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    maraAngel2107s avatar
    maraAngel2107vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch, welches ich kaum aus der Hand legen konnte
    Eine wunderbare wahre Erzählung mit vielen schönen und traurigen Momenten

    Alleine der Prolog liest sich schon sehr flüssig und sehr interessant, es ist die Geschichte von Jennifers Großmutter, die hier erzählt wird und die sehr spannend und zugleich auch teilweise sehr traurig ist.
    Sie weckt Erinnerungen an vergangene Zeiten, an Liebe & Leid, an Kummer & Zuversicht, Hoffnung & Glauben und erzählt von 6 Wochen auf dem Meer auf engstem Raum. Es war sicherlich nicht einfach in so einer Zeit zu leben und über das Meer zum geliebten Ehemann zu reisen. Vor allem mit vielen Männern, bei denen der eine oder andere auf Dumme Gedanken gekommen ist.
    Maggie, eine der 4 Hauptprotagonistinnen reist alleine und schwanger nach England, um dort ihren Ehemann Joe zu treffen, der wenige Tage nach der Hochzeit in den Krieg ziehen musste. Sie fährt in eine ungewisse Zukunft auf einem Schiff, auf dem sie niemanden kennt. Die Autorin erzählt hier von 4 völlig unterschiedlichen Hauptprotagonistinnen, die auch aus völlig unterschiedlichen Verhältnissen stammen. Man hat das Gefühl dabei zu sein auf dieser Reise in eine neue und unbekannte Welt. Die einzelnen Charaktere lernt man kennen und lieben und manchmal möchte man als Leser auch den Damen den "Hintern versohlen":-)
    Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die ein Stück auch Familiengeschichte der Autorin ist, umso interessanter fand ich die Erlebnisse und Geschehnisse auf dem Schiff, auch bevor alle Frauen an Bord gegangen sind. Es ist vielleicht nicht alles hundertprozentig wahrheitsgemäß erzählt, jedoch kann man sich sehr wohl vorstellen, wie es auf so einer Fahrt zugegangen sein muss. Eine Fahrt voller Ungewissheit und Hoffnung. Und ein bisschen Phantasie darf ja auch zugegen sein.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, auch wenn ich das nicht von Anfang an gedacht hätte. Es fing ziemlich müssig und langgezogen an, es war sehr wohl interessant, doch spannend wurde es erst so richtig als das Schiff dann abgelegt hatte. Maggie, die ihren kleinen Hund mit an Board geschmuggelt hatte, und alle die es mitbekamen, zu ihr hielten und nichts sagen, somit war schon mal ein Zusammenhalt da. 
    Diese Geschichte ist so spannend geschrieben, das ich das Buch fast nicht aus der Hand legen konnte und die letzten 100 Seiten bis nachts um halb zwei zu Ende gelesen habe:-) Es ist absolut empfehlenswert für jeden, der eine Liebe in früheren Leben kennen lernen möchte, für jeden der sich für Australien, England und die Begebenheiten während des Krieges interessiert und gerne Jojo Moyes liest:-) Ich habe nun schon einige ihrer Bücher gelesen und muss sagen, bisher ist "Über uns der Himmel unter uns das Meer" das was mir am besten gefallen hat! Ich mag alle ihre Bücher, doch hier bekommt der Leser Einsicht in einen Teil ihres vergangen Lebens Ihrer Vorfahren und das macht das ganze so nahbar. Ein wirklich tolles Buch bei dem ich unbedingt 5 von 5 Sternen geben muss! Ich werde es gerne weiter geben, das noch viele Leser diese wunderbare Erzählung erleben dürfen!                  

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    anne_foxs avatar
    anne_foxvor 4 Monaten
    Über uns der Himmel unter uns das Meer

    Australien 1946, 600 Frauen wollen zu ihren englischen Soldaten, die sie nach kurzem Kennenlernen spontan geheiratet haben. Man stellt ihnen einen alten Flugzeugsträger zu Verfügung, der sie nach England bringen soll. Die Frauen leben auf dem Schiff zu dritt in einer engen Kabine und haben auch so kam Auslauf und Vergnügungen während der langen Fahrt. Einige der Frauen lernt man näher kennen und auch deren Schicksal. Die Geschichte hat einen wahen Hintergrund, aber ihr fehlte einfach etwas pep.

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    MamaSandras avatar
    MamaSandravor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle Story wieder mit viel Hintergrund. Keine klassische Liebesgeschichte, aber tiefgründige Einzelschicksale auf einem Schiff verbunden.
    Sehr ergreifende Einzelschicksale auf einem Schiff verbunden

    Zum Inhalt:

    4 unterschiedliche Frauen wagen die Reise von Australien nach England über das Meer, um dort endlich ihre Ehemänner in die Arme schließen zu können. Die MS Victoria begibt sich auf ihre letzte Seereise, eigentlich ein Kriegsflugzeugtransporter, der kurzum zum Bräutetransfer umgerüstet wurde. Kapitän Highfield tritt genauso wie das Schiff seine letzte Dienstfahrt an. Highfield steht nun vor der Pensionierung und hatte kurz zuvor einen schweren Verlust mit dem Schwesternschiff einstecken müssen, welcher ihn auch gesundheitlich weiterhin begleiten wird.

    Jean, Avice, Margaret und Frances teilen sich eine Kabine. Die Frauen sind recht unterschiedlich: Avice aus gutem Hause und Stand, Margaret als einzige Tochter einer australischen Bauernfamilie, Jean aus fragwürdigen Kreisen mit ganz offenem Charakter und die Kriegskrankenschwester Frances. Die geplanten 6 Wochen Schifffahrt werden zu einer Zerreissprobe für alle 600 Bräute an Bord und der gesamten Besatzung. Nicht jede von ihnen wird freudestrahlend in England von Bord gehen können und Kapitän Highfield transportiert seine wohl schwierigste Fracht…

     

    Schreibstil:

    Das Buch ist in 3 Abschnitte unterteilt. 1. Teil: Eine alte Frau reist mit Enkelin nach Indien und entdeckt dort auf einem so genannten Schiffsfriedhof die HMS Victoria. Sie erzählt der Enkelin eine Geschichte. Diese ist Teil 2: Das Jahr 1946 – über 600 Frauen wollen von Australien aus zu ihren Ehemännern nach England und verbringen dafür 6 Wochen gemeinsam auf einem alten Flugzeugträgerschiff. Teil 3: Die Geschichte von damals ist zu Ende und Oma und Enkelin klären im Jahr 2002 noch für den Leser offene Fragen.

    Berichtet wird die Handlung abwechselnd von einem dritten Erzähler mit Blick auf die 4 Frauen, die sich auf dem Schiff eine Kabine teilen. Mittelpunkt ist allerdings vor allem Frances, von welcher mehr aus der Vergangenheit erzählt wird.

    Über jedem der 26 Kapitel steht ein Zitat aus alten Dokumenten, die original mit den Ereignissen aus 1946 stammen. Das bestätigt die Autorin bereits zu Beginn des Buches. Im Anhang findet man zudem noch Quellenangaben. Außerdem – und das fand ich besonders schön – klärt Jojo Moyes noch auf, dass ihre eigene Oma einst eine dieser Frauen war, die die Reise nach England wagte und sich in eine ungewisse Zukunft stürzte. Die eigene Familiengeschichte hat sie zu dem Buch inspiriert.

     

    Meine Einschätzung:

    Dass die Familiengeschichte der Autorin eine Rolle zum Buch spielte, fand ich zum Schluss nochmal besonders schön. Ansonsten muss man sagen, erzählt dieses Buch einfach einen geschichtlichen Abschnitt, den man als Normalmensch, der weder englische noch australische Wurzeln hat (oder sonstwie mit deren Nachkriegszeit zu tun hatte) niemals ins Auge gefasst hätte. Mir gefällt an Jojo Moyes besonders gut, dass in einigen ihrer Bücher die Geschichte von England, Frankreich und Deutschland eine Rolle spielt, dabei eben auch auf tatsächliche Gegebenheiten zurückgegriffen wird. Das macht die erfundene Handlung sehr authentisch und greifbarer.

    Dieses Buch erzählt meiner Meinung nach einfach nur eine Schiffsreise, wenn auch der besonderen Art. Zudem Sind es Schicksale, die damals vielleicht vielen widerfahren sind, dem Kapitän, dem Offizier Nicols und der Krankenschwester Frances. Thematisiert wird auch die damalige Zeit und wie sie Einfluss auf die Gesellschaftsklassen ausübte.

    „Über uns der Himmel unter uns das Meer“ ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern geht um einiges tiefer und man bekommt auch keine erotischen Szenen zu lesen. Eine sehr tiefgründige und wirklich interessante Handlung wird geboten, die mich sehr berühren konnte. Nicht überaus spektakulär, aber dennoch regt das Buch zum Nachdenken an. Zudem greife ich ständig bei Moyes Büchern zum Internet und lese die geschichtlichen Hintergründe nach. Also macht man durchaus auch etwas für die Allgemeinbildung.

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    C
    Chicken40vor 6 Monaten
    Kurzmeinung: schöne Geschichte - aber anstrengend zu lesen.
    geht so...

    Ich mag Jojo Moyes als Autorin. Dieser Roman hat mich jedoch nicht so überzeugt. Die Geschichte an sich war toll und spannend. Jedoch waren die ständigen Perspektiv-wechsel anstrengend. Oft dachte man sich "Okay, wessen Gedanken lesen wir jetzt?" .. Im laufe des Romans wurden die Perspektiv-wechsel häufiger und in einem Kapitel gab es direkt 3 Wechsel. Wenn man, so wie ich, gerne zum abschalten liest, dann ist das Buch nichts für einen. 

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    Petra54s avatar
    Petra54vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: ein sinnfreies Durcheinander ohne erkennbaren Handlungsstrang
    keine Empfehlung

    Und wieder erwischte ich so eine Durcheinander-Geschichte aus verschiedenen Erdteilen und Zeiten, was offenbar dem sogenannten Zeitgeist entspricht. Vermutlich kann der durch sein Smartphone überdrehte Leser keinem Handlungsstrang über längere Zeit mehr folgen.

    Ich mag dieses Hin- und Herspringen nicht, auch nicht die vor jedem Kapitel aufgeführten „Beweis“-Zitate, die mit der Geschichte nichts zu tun haben. Die Lazarettgeschichte in Kapitel 3 erschloss sich mir gar nicht. Die Dialoge empfand ich als langweilig und die extrem vielen Namen irritierend.


    Auf Seite 83 gab ich schließlich genervt auf und kann den Titel nicht empfehlen.

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    W
    whonievor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Bin bis zum Schluss nicht in die Geschichte hereingekommen
    Dieses Buch und ich, wir haben einfach keine Beziehung aufbauen können

    Wenn ich das Buch zusammenfassen soll, komme ich eigentlich schon ins Schwimmen und verweise darum auf den offziziellen Klappentext. Normalerweise würde ich bei den vielen Personen, die in diesem Buch vorkommen, jetzt einfach die Personen und die Geschichte herauspicken, die für mich persönlich "die Geschichte" dieses Buches war. Leider hatte ich in diesem Buch keine Lieblingspersonen, weil sie mir alle fremd blieben. Und die Geschichten und Geschichtchen, die sie erlebten, dienten für mein Gefühl einfach nur dem Sinn, die Seiten zu füllen.
    Eigentlich vergebe ich die zwei Sterne mehr für mich, als für das Buch, denn ich habe es geschafft, bis zum Ende durchzuhalten. Alleridngs war ich mehrmals in Versuchung, das Buch einfach wegzulegen und nicht mehr in die Hand zu nehmen. Aber ich konnte es einfach nicht glauben, dass diese gefühlvolle Schriftstellerin mich so gar nicht packen kann und habe es darum immer wieder versucht. Am Ende hatte ich das Gefühl, irgendwo eine wunderschöne Liebesgeschichte überlesen zu haben, die in den vielen Personen untergegangen war, aber ich habe sie einfach nicht gefunden. Zu viele Personen vielleicht, zu viele Frauenschicksale, sodass man sich nie recht mit einem befassen konnte? Ich weiß es nicht, in jedem Fall bin ich ja offensichtlich nicht die Einzige, die mit diesem Buch nicht klar kam, und das beruhigt dann doch. Zum Glück hatte ich es für 3,99 auf dem Grabbeltisch erstanden.

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    Roselights avatar
    Roselightvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Idee, nicht so gute Umsetzung
    Nicht für jedermann

    Das Buch hat sich sehr lang gezogen und war zwischendurch wirklich sehr langweilig und Abbruch gefährdet. 
    Eine interessante Geschichte, aber nicht meins.
    Jojo Moyes ist eine wunderbare Autorin, leider war dieses Buch nicht mein Favorit.

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    Lucciolas avatar
    Lucciolavor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte voller Hoffnung, Schicksal, Akzeptanz, Freundschaft und Liebe
    Schwacher Anfang, doch dann immer stärker

    Australien 1946. Der Krieg ist vorbei und das gibt vielen Frauen Hoffnung: Vielleicht können sie bald ihre Verlobten oder Ehemänner wiedersehen, die als englische Soldaten gedient haben und mit denen sie oft nur für sehr kurze Zeit zusammen waren. Ein Flugzeugträger soll sie von Australien nach England bringen, wo ein neues Leben auf sie wartet. Unter diesen Bräuten sind auch Frances, die als Krankenschwester gearbeitet, die hochschwangere Margaret, Jean, ein sechzehnjähriges Mädchen und Avice, die aus besserem Hause kommt und schwer damit zu kämpfen hat, ihre Kabine mit 3 anderen Frauen teilen zu müssen. Doch sie haben keine Wahl und müssen wohl oder übel miteinander auskommen. Die wochenlange Fahrt stellt für alle ein Problem dar: die Frauen, die die See nicht gewohnt sind und die Männer, die es nicht gewohnt sind, auf so engem Raum mit lauter Frauen "gefangen" zu sein. Und so spitzt sich die Sache immer mehr zu, es kommt zu Tragödien, Missverständnissen, Unfällen und Geheimnissen, die nie ans Licht hätten kommen sollen...
    „Sie wussten, dass die Dämonen hin und wieder kamen, im Tiefflug Bomben über seinem Verstand abwarfen und ihn in vollkommener Schwärze zurückließen."S. 395
    Entgegen des Klappentextes geht es in diesem Buch nicht nur um Frances, sondern um drei weitere Frauen, die in derselben Kabine hausen: Margaret, Jean und Avice. Jede dieser Frauen hat ihre eigenen Vorstellungen von der Zukunft, von Moral und Ehre und von einem guten Leben. Doch ihr Ziel ist das selbe: England. Eine Reise ins Ungewisse, wo ihr neues Leben beginnen soll. Doch wollen ihre Ehemänner sie überhaupt noch? Maggie macht sich Sorgen darüber, ob sie eine gute Mutter sein wird - wo ihre eigene Mutter doch fort ist, und über ihren geschmuggelten Hund, während Frances sich sorgt, dass ihre Vergangenheit ans Licht kommt, Avice, die jedem mit ihrer Überheblichkeit auf die Nerven geht und Jean als junges Mädel mit der Aufmerksamkeit der Männer zu kämpfen hat. Sie alle haben eigene Ziele, Wünsche und Hoffnungen und sind völlig unterschiedliche Charaktere. Das macht die Geschichte sehr viel interessanter und lässt es nie langweilig werden. 
    „Diejenigen von uns, die immer gedient haben, werden ein neues Leben führen müssen. Diejenigen von uns, die die Erfahrungen des Krieges von Grund auf verändert haben, werden auf neue Weise mit ihren Mitmenschen zurechtkommen müssen. Diejenigen, die gelitten haben, werden lernen müssen, zu verzeihen. Wir kehren in ein Land zurück, das uns vermutlich fremd vorkommen wird. Wir werden uns vielleicht selbst fremd darin fühlen."S. 412
    Die Autorin schafft es wieder einmal, die Charaktere wunderbar herauszuarbeiten und mit ihren Ecken und Kanten sehr authentisch wirken zu lassen. Ihr Schreibstil ist flüssig und wundervoll und man merkt während des gesamten Buches, dass sie gut recherchiert hat, um diese Geschichte zu schreiben. Jedem Kapitel ist ein echtes Zitat aus Zeitungen oder Büchern vorangestellt, das macht die Story noch sehr viel authentischer. Die vielen verschiedenen Persönlichkeiten prallen mit ihren unterschiedlichen Einstellungen aufeinander und zeigen, dass es nicht nur Schwarz und Weiß gibt, sondern sehr viele Grautöne dazwischen. Die Story erzählt also über das Aufeinandertreffen verschiedener Vorstellungen und Werte und was für Konflikte dies auslösen kann, ebenso aber über die Entstehung von tiefen Freundschaften. Die Autorin schafft es, trotz der vielen Charaktere alles so zu gestalten, dass man nicht durcheinander kommt - außer vielleicht bei den vielen verschiedenen Ehemänner, da man die ja nicht richtig kennen lernt, sondern nur die Namen genannt werden. Da war ich dann manchmal doch etwas "überfordert" und fragte mich, zu welcher Braut der Kerl jetzt wieder gehört...
    „Die einzigen Menschen, die Antworten auf alles haben, sind diejenigen, die noch nie mit wahren Fragen konfrontiert wurden.."S. 404
    Eine Geschichte, die von Freundschaft erzählt, von Akzeptanz und Liebe und Hoffnung und Zuversicht und darüber, dass man manchmal die Vergangenheit überwinden muss, um neu anzufangen. Insgesamt eine emotionale, stimmungsvolle und authentische Story, die interessant zu lesen ist, auch wenn sie an manchen Stellen doch sehr vorhersehbar und der Einstieg etwas langatmig und beschwerlich ist. Also unbedingt weiterlesen und nicht vorher aufhören, denn es wird nur besser ;)
    Fazit
    Ein etwas schwacher Anfang, dann wird die Story jedoch immer besser und Jojo Moyes entführt uns in eine Welt, die wir uns heute kaum noch vorstellen können. Frauen, die sich in ein völlig unbekanntes Land begeben, zu Männern, die sie kaum kennen und Schwiegereltern, die sie nie gesehen haben, während sie ihre eigenen Familien - oftmals für immer - auf einem anderen Kontinent zurücklassen. Die Geschichte ist emotional und authentisch erzählt, wenn auch etwas vorhersehbar, und erzählt von Hoffnung, Schicksal, Akzeptanz, Freundschaft und Liebe - und das völlig ohne Kitsch. 
    http://lucciola-test.blogspot.de/2017/12/books-jojo-moyes-uber-uns-der-himmel.html

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Yagmurs avatar
    Hallo Ihr Lieben :)

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    Viel Glück :)
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