Jojo Moyes Über uns der Himmel, unter uns das Meer

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Inhaltsangabe zu „Über uns der Himmel, unter uns das Meer“ von Jojo Moyes

Über das Meer zu dir Australien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft: ihre Verlobten, ihre Ehemänner – englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie wieder trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, ihre Hoffnungen und Ängste miteinander teilen, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht und wie sie Schreckliches erlebt hat im Krieg, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte … Ein berührender Roman über Hoffnung, Schicksal und Liebe – inspiriert von Jojo Moyes’ eigener Familiengeschichte.

Toll, wie immer. Danke Jojo Moyes :-)

— AlinchenBienchen

Wenn man durchhält wird man am Ende mit einer tollen Geschichte belohnt.

— PiaDis

"Wenn der Krieg sie eines gelehrt hatte,dann die Wahrheit,dass ein Leben nur allzu leicht ausgelöscht werden konnte"

— Dreambooks_23

Die erste Hälfte war ziemlich zäh und verwirrend. Die zweite Hälfte war besser und der Schluss war dann toll und spannend!

— IrenesBuecher

Grandioses Ende... der Einstieg nicht ganz so gut gelungen..

— Suse33

Spannende Reise mit kleinen Mankos

— RomanceNewsboard

Ein Buch zum Nachdenken

— Mylie

Der Anfang zieht sich jedoch verschafft er einen guten Überblick für den weiteren Verlauf der Geschichte.

— gedrucktefantasie

Eine sehr rührende und schöne Geschichte.

— Eda45

Ein schönes Buch mit historischen Einblicken. Wie immer schön zu lesen an einem kalten Tag im Bett mit einer Tasse Tee.

— FearcharaLair

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  • Jojo Moyes verknüpft geschickt Vergangenheit und Gegenwart

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Carlosia

    19. October 2017 um 13:39

    Gestaltung:Ich mag die Cover der Autorin sehr gerne, da man sie sofort mit ihr als Autorin vverbindet und sie passen immer perfekt zu der Geschichte.Inhalt:Es geht in diesem Buch um Frauen die sich auf einem Flugzeugträger auf den Weg machen zu ihren Männern. Auf diesem Flugzeugträger sind über 600 Frauen und da kann man sich schon sehr gut ein paar Zickereien vorstellen. Da das ganze vor allem 1946 spielt, sind diese Zickereien vielleicht tiefer als man denkt.Meine Meinung:Ich finde das Besonderer an Jojo Moyes ist es wie sie es schaft in ihren Bücherne Vergangenheit und Gegenwart in einklang zu bringen.In den meisten ihrer Bücher die ich bis jetzt gelesen oder gehört habe spielt sie gerne mit den Zeiten und verbindet diese sehr geschickt.Dadurch schafft sie es einem eine schöne Geschichte zu liefern in der man nebenbei eine Dinge über die Geschichte lernt.Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen und man kannte wieder einiges über die Vergangenheit lernen.Der Geschichte konnte ich gut folgen und sie hat es geschafft mir teilweise klar zu werden wie leicht wir es heute haben.Es gibt in dem Buch ein paar Charaktere die man kennen lernt und die sind alle sehr realistisch beschrieben und haben auch so gehandelt.Für mich war es wieder eine angenehme Reise in die Vergangenheit.

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  • Anfangs etwas zäh, dann grandios

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    PiaDis

    09. October 2017 um 13:07

    Ein wirklich schönes Buch von Jojo Moyes, jedoch ist der Anfang etwas zäh und verwirrend. Wenn man allerdings durchhält wird man mit einer tollen Geschichte belohnt. Teilweise auch sehr tragisch und emotional. Man fühlt richtig mit.

  • Schwere Zeiten

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Dreambooks_23

    06. October 2017 um 14:38

    • toller Schreibstil
    • tolle Charaktere
    • Sehr schöne Beschreibungen
    • historisch sehr interessant
    • Liebesgeschichte sehr unterschwellig;sehr sehr spät

    Ich konnte es kaum aus der Hand legen!

  • Liebesstory mit geschichtlichem Hintergrund

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Suse33

    09. September 2017 um 09:07

    Diese Buch handelt von Frances, einer von 600 Frauen, die auf einem Flugzeugträger von Australien nach England reisen, um dort ihre Männer und Familienangehörige wieder zu sehen. Während der Fahrt gibt es einige Überraschungen, die die Geschichte bereit hält. Das Cover des Buches mag ich sehr, aufgrund der Farbgebung und da es ausgezeichnet die Thematik der Story widerspiegelt. Anfänglich hatte ich einige Schwierigkeiten in die Geschichte einzutauchen, konnte mich nicht so recht hineinversetzen. Habe mir öfter die Frage gestellt: "Wer ist jetzt eigentlich die Protagonistin der Geschichte?". Das war ungewöhnlich für mich, aber hat sich recht schnell gegeben. Es war spannend mitzuerleben, wie der "Alltag" an Bord eines Flugzeugträgers für die Frauen und die Crew aussah. Besonders beeindruckend fand ich die Darstellung und Entwicklung der Charaktere, die nicht hätten verschiedener sein können. Dies ist Jojo Moyes ausgesprochen gut gelungen. Das Ende der Gecshichte fand ich grandios, so voller Emotionen, die man schon fast selbst spüren konnte. Der Schreibsstil war, wie gewohnt, gut. Die Abgrenzung der einzelnen Kapitel fand ich ebenso gut gelungen. Zusammenfassend, fand ich diesen Roman lesenswert und trotz anfänglicher Schwierigkeiten schlußendlich doch sehr spannend. Ich gebe 4 von möglichen 5 Sternen.

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  • Spannende Reise mit kleinen Mankos

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    RomanceNewsboard

    05. September 2017 um 08:24

    Im Jahr 2002 begleitet eine alte Dame ihre Enkelin auf eine Urlaubsreise nach Indien. Bei einem Ausflug machen sie durch Zufall Halt in der Nähe eines Schiffsfriedhofs, wo die alte Dame schließlich einen alten Flugzeugträger entdeckt. Als sie den Namen des Schiffes liest, muss sie um ihre Fassung ringen und lange vergrabene Erinnerungen werden wach.Wir haben das Jahr 1946. In Australien machen sich über 600 sogenannte Kriegsbräute bereit, mit einem der letzten von der Marine organisierten Überfahrten das Land zu verlassen um nach England zu ihren Ehemännern gebracht zu werden, die für das Vereinte Königreich im Krieg gekämpft haben. Die jungen Frauen sind voller Vorfreude, aber auch voller Ängste vor dem Ungewissen. Kurz vor der Abfahrt stellt sich heraus, dass es sich bei dem Schiff nicht um ein Kreuzfahrtschiff, sondern um die Victoria – einem ausrangierten Flugzeugträger auf seiner letzten Fahrt – handelt. Die Frauen müssen sich das Schiff mit der kompletten Marinebesatzung teilen. Um die Bräute alle unterzubringen werden provisorische Kabinen errichtet, die nachts von den Soldaten bewacht werden, damit es nicht zu unschicklichen Zwischenfällen kommt.Die Kriegsbräute kommen aus den verschiedensten Teilen Australiens und auch den verschiedensten Schichten und müssen nun für acht Wochen auf engstem Raum miteinander auskommen. Die hochschwangere, bodenständige und herzliche Margaret teilt sich ihre Kabine mit der etwas hochnäsigen Avice, der 16-jährigen, wilden Jean und der stillen und verschlossenen Krankenschwester Francis. Jede von ihnen hat ihre eigene, teils tragische Geschichte, die sie schließlich auf diesem Schiff zusammengebracht haben. Gemeinsam machen sich die Frauen auf eine Reise voller Ängste, Träume und Hoffnungen. Über ihnen nur der Himmel und unter ihnen das weite, blaue Meer…Wer Jojo Moyes kennt, weiß, dass sie einen tollen Schreibstil hat. Zwischenzeitlich kann man das Buch gar nicht mehr auf Seite legen, da man unbedingt wissen möchte, wie es weiter geht, welches Geheimnis ans Tageslicht kommt oder wie die Protagonisten überleben. Die Charaktere und Schauplätze sind so lebendig und nachvollziehbar beschrieben, dass man sich fühlt, als wäre man selber auf der Victoria. Es ist wahnsinnig interessant, ein Stück Geschichte zu erleben, von dem man bisher keinerlei Vorstellung hatte und mit den Protagonisten mitzufiebern, ihre Ängste mit durchzustehen und sich mit ihnen zu freuen.Was bei dem Buch etwas störend ist, sind die schnellen Sprünge von einer Geschichte zur nächsten. Die Autorin wechselt von einem kurzen Abschnitt zum nächsten oft die Haupthandlung und man weiß zunächst nicht, in wessen Schicksal man sich gerade befindet. Das wird nach ein paar Zeilen zwar meistens klar, ich persönlich habe das aber jeweils als Unterbrechung empfunden. Man wird jedes Mal aus der Geschichte rausgerissen, um erst einmal gedanklich einordnen zu können, über wen gerade erzählt wird. Da so viele verschiedene Charaktere mit ihren Geschichten erzählt werden, ist es ratsam, sich von Anfang an die Namen und ihre jeweilige Rolle aufzuschreiben – dann behält man auch den Überblick.Trotz des etwas gewöhnungsbedürftigen Aufbaus des Buches ist die Reise auf der Victoria wahnsinnig interessant - eine spannende und berührende Geschichte. Der Roman bekommt daher eine klare Leseempfehlung.

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  • Zäher Einstieg, aber dennoch ein wunderschönes Buch!

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    ShellyBooklove

    19. June 2017 um 15:39

    Zum Cover:Das Cover ist im Stil der anderen Jojo Moyes Bücher gestaltet worden. Man erkennt klar diesselbe Stilrichtung. Mir gefällt besonders die Schrift des Titels. Die schnörkelige Schrift wirkt verträumt und pass perfekt ins Gesamtbild. Für mich zwar kein absoluter Cover-Hingucker, trotzdem aber ein schönes Cover.Meine Meinung:"Über uns der Himmel unter uns das Meer" ist ein Buch, das sofort mein Interesse geweckt hatte. Jojo Moyes konnte mich schon in "Ein ganzes halbes Jahr" restlos begeistern. Angefixt von der Information, dass die Geschichte von Moyes eigener Familiengeschichte inspiriert wurde, kämpfte ich mich durch die ersten Seiten. Es war leider wahrlich ein Kampf, denn der Prolog zog sich ziemlich in die Länge, sodass ich das Buch auch immerwieder abbrach. Ich bin allerdings äußerst froh, dass ich das Buch nicht abgeschrieben habe, sondern beschlossen habe weiterzulesen, denn es hat sich gelohnt!Nachdem ich die vier Frauen, die sich in einem Schiff von Australien nach England befinden, kennengelernt hatte, warn ich doch sehr auf die Entwicklung derer gespannt.Der Leser wird durch Höhen und Tiefen geführt, die den monotonen Einstieg allemal wettmachen. Jojo Moyes ist es wieder gelungen, viel Gefühl in ihre Worte zu transportieren, die den Leser erreichen.Für mich ist dieses Buch auf jeden Fall eine Empfehlung wert, allerdings nur wenn man gewillt ist einen holprigen etwas zähen Start hinzunehmen.Fazit:"Über uns der Himmel unter uns das Meer" ist eine wundervolle Geschichte, die absolut begeistern kann. Leider war der Start etwas holprig und zäh, weshalb ich für dieses Buch 4 von 5 Sternen vergebe.

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  • Rezension zu : Über uns der Himmel unter uns das Meer

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    buecherversessene

    10. June 2017 um 10:47

    Buch : Über uns der Himmel unter uns das MeerAutorin : Jojo MoyesPreis : 14,99€Verlag : rowohlt polarisSeiten : 505Klappentext :  Über das Meer zu dirAustralien 1946. Sechshundert Frauen machen sich auf eine Reise ins Ungewisse. Ein Flugzeugträger soll sie nach England bringen, dort erwartet die Frauen ihre Zukunft : ihre Verlobten, ihre Ehemänner - englische Soldaten, mit denen sie oft nur wenige Tage verbracht hatten, bevor der Krieg sie trennte. Unter den Frauen ist auch die Krankenschwester Frances. Während die anderen zu Schicksalsgenossinnen werden, bleibt sie verschlossen. Nur in Marinesoldat Henry Nicol, der jede Nacht vor ihrer Kabine Wache steht, findet sie einen Vertrauten. Eines Tages jedoch holt Frances ausgerechnet der Teil ihrer Vergangenheit ein, vor dem sie ans andere Ende der Welt fliehen wollte.Meinung : Am Anfang hat mich das Buch durch den ständigen teils unvermittelten Erzählerwechsel ziemlich verwirrt. Jedoch habe ich mich mit der Zeit und den Kapiteln daran gewöhnt. Auch dieses Buch von Jojo Moyes ist sehr gut und schnell zu lesen gewesen, da mich die Story immer mehr gefesselt hat und ich am Ende mitgefiebert habe und das, obwohl ich eigentlich nicht der Typ bin, der Bücher mit einem geschichtlichen Hintergrund liest. Außerdem sind mir auch hier (vor allem die weiblichen) Protagonisten wieder sehr ans Herz gewachsen. Fazit : Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der auf eine Reise von Australien nach England mitgenommen werden möchte und für den ein bisschen Liebe und Drama in einem Buch nicht fehlen darf. Insgesamt : 4 / 5 Sternen 

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  • Nach "Ein ganzes halbes Jahr" mein Favorit von ihr!

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    itsnari

    29. March 2017 um 12:58

    Ich muss sagen, ich hatte erwartet, von "Ein ganz neues Leben" enttäuscht zu werden - die Geschichte war nach "Ein ganzes halbes Jahr" einfach fertig, noch besser konnte es nicht werden, nur noch schlechter - und so war es auch. Danach war ich von JoJo Moyes nicht mehr so überzeugt, zumal ich auch einige ihrer anderen Romane gelesen hatte, die zwar okay waren, mich jedoch nicht vom Hocker gerissen haben. ABER! Dann fiel mir "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" in die Hände! Und JoJo Moyes hat mein Herz zurückgewonnen! Der Erzählstil, die wunderschön durchdachten, fehlerhaften, vielschichtigen und interessanten Charaktere, die aufregende Geschichte - ein rundum gelungenes Buch! Es macht einfach nur Spaß, es zu lesen und man kommt nicht los. Gerade der von "Ein ganzes halbes Jahr" lieb gewonnene Schreibstil von JoJo Moyes (oder jener der Übersetzerin), der das Buch für mich zu etwas ganz Besonderem gemacht hat, ist hier endgültig zurück. Außerdem sind die Plots realistisch und vertrauen nicht auf sehr unwahrscheinliche Zufälle, wie es in "Ein ganz neues Leben" der Fall war.  JoJo Moyes ist mit diesem Buch zurück auf dem hohen Niveau ihres Bestsellers "Ein ganzes halbes Jahr" und jeder, der dieses mochte, sollte "Über uns der Himmel, unter uns das Meer" lesen. Denn anstatt eine abgeschlossene Geschichte noch unnötig zu verlängern, konzentriert sich JoJo Moyes hier mit demselben Können und Stil auf eine ganz neue Erzählung. Definitiv eine Weiterempfehlung!

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  • Mutige Frau, die ihre Heimat und ihre Familien verlassen

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    sollhaben

    30. January 2017 um 13:03

    Der zweite Weltkrieg ist vorbei und überall wird versucht einen Alltag wiederzufinden. Das Ende des Krieges ist für viele australische Frauen ein Neubeginn. Sie haben während des Krieges englische Soldaten geheiratet. Oft kannten sich die zwei Menschen nur wenige Tage und schlossen den Bund fürs Leben recht überhastet. Der letzte Transport der Kriegsbräute erfolgt auf der HMS Victoria. Ein umgebauter Flugzeugträger, der 600 Frauen in 6 Wochen von Australien nach England bringen soll. So begegnen sich auf sehr begrenztem Platz Frauen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, die alle den gleichen Traum träumen: eine stabile Zukunft mit einem Mann, den sie kaum kennen. Mit Familien, die ihnen nicht immer wohlwollend entgegen kommen werden. Kann die Liebe solche Hindernisse, die Zeit und den Krieg überwinden?Wie hat es mir gefallen?Nach Anlaufschwierigkeiten auf Grund des Prologs flogen die Seiten nur so dahin. Das Thema der Kriegsbräute kannte ich bisher nur von den USA und da die Autorin in ihrer Einleitung auch schrieb, dass ihre Grossmutter einer dieser Bräute war, musste ich natürlich sofort nachgooglen. Ich bin immer sehr neugierig und konnte dort einiges Wissenswertes erfahren.Die Geschichte ist fiktional, fußt aber auf historischen Tatsachen. Solche Stories gefallen mir oft sehr gut. So auch in diesem Fall. Im Mittelpunkt stehen 4 Frauen, die sich eine Kabine teilen müssen. Margaret, eine junge Frau, die auf einer Farm aufgewachsen ist und ein Baby erwartet. Sie ist eine Frohnatur, die immer versucht die düsteren Gedanken ihrer Mitreisenden zu verscheuchen.Avice, ein Mädchen aus gutem Hause, die nicht versteht, warum sie mit solchen Frauen 6 Wochen im selben Zimmer verbringen muss. Jean, erst 16 Jahre alt, naiv und ungebildet, aber immer zu Scherzen und derben Sprüchen aufgelegt.Frances, eine Krankenschwester, die sich immer zurückzieht und sich sehr reserviert zeigt.Die Schwierigkeiten an Bord ergeben sich nicht nur aus dem Aufenthalt so vieler Frauen, sondern auch, dass sich natürlich Männer dort befinden. Die Geschlechter sollen getrennt sein, da sich solch ein Benehmen in der Royal Navy natürlich nicht schickt. Aber es lassen sich Kontakte nicht vermeiden und der Captain sieht sich mit Problemen konfrontiert, die er in 45 Jahren auf See niemals zu lösen hatte.Womit ich mehrmals zu kämpfen hatte, war die Einstellung zu Frauen damals. Frauen verachtend, nicht nur von den Männern sondern auch von den Geschlechtsgenossinnen. Das schlug mir richtig auf den Magen. Wieder hat die Autorin es geschafft, mich mit diesem Buch zu fesseln und zu begeistern. Eine klare Empfehlung für Leser, die gerne Fiktion mit historischen Tatsachen verknüpft sehen.

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  • interessanter Roman auf Basis historischer Fakten

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Schaefche85

    15. January 2017 um 17:41

    1946 machen sich 600 sogenannte "Kriegsbräute" mit einem Flugzeugträger auf den Weg nach England, wo sie ihre Ehemänner wiedersehen und bei ihnen bleiben werden. Dabei haben sie sie mitunter seit Jahren nicht mehr gesehen und sich vor der Hochzeit kaum kennengelernt. So ist es für sie ein Aufbruch ins Ungewisse und für die meisten ein Abschied für immer von ihren Familien, da es damals sehr kostspielig und langwierig war, von Australien nach England zu kommen. Dennoch herrscht an Bord generell eine gute Stimmung - und das, obwohl neben den Frauen noch die "übliche Besatzung" von Soldaten und Maschinisten an Bord ist, die wegen der Frauen enger zusammenrutschen müssen. Abgesehen davon gelten sehr strikte Regeln, damit es möglichst zu keinen Kontakten zwischen Männern und Frauen kommt. Dem Kapitän, einem eingefleischten Junggesellen, ist die Beförderung der Frauen auf seinem Schiff nämlich eigentlich gar nicht recht. Eine der Frauen ist Frances, die sich zusammen mit Jean, Avice und Margaret eine Kabine teilt. Die Frauen kommen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen und haben die Reise mit sehr unterschiedlichen Gefühlen angetreten: Avice, Tochter aus besserem Haus, kann es kaum erwarten, ihren Joe zu sehen und früher als ihre ältere Schwester zu heiraten. Margaret ist schwanger und freut sich zwar auf ihren Ian und ihre bald kommende kleine Familie, doch oft nagt auch die Unsicherheit an ihr. Jean stammt aus sehr einfachen Verhältnissen, ist erst 16 und oft noch sehr kindlich. Und schließlich Frances hat im Krieg als Krankenschwester auf einem Kriegsschiff gearbeitet und ist sehr schweigsam und zurückgezogen. Wie zu erwarten, kommt es in dieser Kabine oft zu Spannungen, doch mit der Zeit entwickelt sich auch ein großes Gemeinschaftsgefühl. Den Einstieg ins Buch fand ich etwas anstrengend, weil man zuerst eine ältere Dame kennenlernt, die mit ihrer Enkelin eine Indienreise unternimmt und dabei auf das Wrack der "Victoria" stößt. Man erfährt nicht, welche der vier Damen, die man nach einem Zeitsprung einzeln kennenlernt, es nun ist. Die vier Damen lernt man in ihrer jeweiligen australischen Heimat kennen und begleitet sie dann (ebenfalls einzeln) auf das Schiff, die "Victoria". Bis hierhin war die Erzählung zwar flüssig zu lesen, wirkte aber oft ein bisschen abgehakt. Das besserte sich, als das Schiff in See stach und die Frauen sich in einer Kabine finden, so dass ihre Erzählstränge zusammengeführt werden. Die Geschichte liest sich weiterhin sehr flüssig. Durch Geschehnisse an Bord wird immer wieder Spannung aufgebaut, auch die Dramatik steigert sich immer wieder. Dafür, dass so viele Frauen an Bord sind, halten sich die Zickereien netterweise im Rahmen, wobei kein Charakter sich verbiegt. Die Geschichte gibt gut wieder, wie es bei einer so langen Überfahrt immer wieder zu besseren und anstrengenderen Zeiten zwischen den Kabinenbewohnerinnen und den Menschen auf dem Schiff kommt. Man begleitet die Männer und Frauen auf der letzten Fahrt der "Victoria", die anschließend verschrottet werden soll. Jojo Moyes greift mit ihrem Roman ein Stück Geschichte auf, das mir bisher fremd war, das ich aber sehr spannend fand. Durch die verschiedenen Charaktere baut sie die verschiedenen Schicksale der Kriegsbräute ein - von denen, die unterwegs aus unterschiedlichen Gründen wieder zurückgeschickt werden über die, die in England nicht abgeholt werden und jene, die dort von ihrem Mann abgeholt werden und hoffen, glücklich zu werden. Im Nachhinein klingt das so, als könnte die Geschichte konstruiert wirken, aber das tut sie beim Lesen nicht. Die Charaktere zeigen viele Facetten, die durch die lange Zeit an Bord an ihnen zum Vorschein kommen. Mich hat die Geschichte sehr gefesselt, vom Stil wie vom Thema her. Fazit: Ein interessanter und fesselnder Roman über eine Frauengruppe der Nachkriegszeit.

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    • 6
  • Ich liebe das Buch

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    sarahs-buecherwelt

    07. January 2017 um 11:12

    Vorab möchte ich sagen, dass ich wirklich kein Fan der Autorin war und es gibt auch eine Menge, das mich hier gestört hat, aber ich habe am Ende Pipi in den Augen gehabt und alleine diese Tatsache macht das Buch für mich zu einem Highlight, weswegen ich automatisch fünf Sterne gebe. Nun aber zu dem, was das Buch im Allgemeinen ausmacht. Die Autorin ist bekannt für ihre emotionalen Werke und das trifft es hier nur bedingt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich es weniger emotional fand, als ich erwartet habe. Unterschiedliche Charaktere, unterschiedliche Schicksale. Ihre Gefühle sind greifbar, aber durch die verschiedenen Schicksale eben nicht ganz so intensiv, wie bei einem Buch, das auf eine Figur fixiert ist. Deutlich merkt man beim Lesen, dass sich die Autorin sehr für das Schicksal ihrer Großmutter und der anderen 600 Damen an Bord der Victoria interessiert hat. Sie hat ausführlich recherchiert und lässt uns an kleinen Ausschnitten mit jedem Kapitel teilhaben. Sie sind interessant, aber nicht so wichtig wie das Buch, sodass ich mich oft ertappt habe, dass ich am Seitenende ankam und oben noch gar nicht gelesen hatte. Vielleicht gelingt es ihr deswegen so gut, das Leben auf dem Flugzeugträger so überzeugend zu präsentieren. Die Enge, Hitze, Wasserknappheit, das Feuer, die verschiedenen Charaktere, die teilweise notgeilen Männer. Es macht einfach Spaß den Schicksalen zu folgen. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Einleitung in der Gegenwart spielt und man versucht zu erfahren, wer denn nun die Großmutter war. Was mich jedoch störte war der Stil. Er wirkte streckenweise so belanglos, so einfach, so laienhaft. Es fließen Details ein, die mich teilweise an Sätze erinnern, die ich bei meinen ersten Versuchen auch genutzt habe, die aber nach einigen Tagen eher doof klangen. Mir fehlte ganz ehrlich die Wortmagie, hat mir aber gezeigt, dass auch einfache Texte das Herz berühren können. Es kommt eben auf den Stil und den Inhalt drauf an. FAZIT: Ihr seht, es sind nur Kleinigkeiten, die mich gestört haben. Ich habe das Buch regelrecht verschlungen und war am Ende mit Pipi in den Augen echt traurig, dass es schon zu Ende war. Vielleicht nicht so emotional wie ihr Debüt, aber dafür hat es mich überzeugen können. 

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  • zwischen Hoffen und Bangen

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Keksisbaby

    14. December 2016 um 08:37

    Sie kennen sich nur flüchtig und der Krieg treibt einen manchmal dazu verrückte Dinge zu tun, wie zum Beispiel jemanden heiraten, den man nur ein paar Mal gesehen hat. Jetzt ist es soweit sechshundert Kriegsbräute machen sich auf von Australien in eine ungewisse Zukunft, zu Familien die sie noch nie zuvor gesehen haben. Das Schiff ist alles andere als luxuriös, ein Flugzeugträger, der nun die ungewöhnliche Fracht nach England bringen soll. Das bringt die sowohl die Besatzung, als auch die Bräute manchmal an die Belastungsgrenze. Eine Zeit zwischen Vorfreude und Bangen beginnt. Wie werden die neuen Familienmitglieder aufgenommen, ist der Mann so wie man ihn kennengelernt hat? Die vielen Schicksale werden am Beispiel von vier Frauen erzählt, jede einzigartig mit ihrer ganz eigenen Geschichte und doch verbindet alle die Hoffnung auf eine gesicherte, glückliche Zukunft in der Fremde.   Einen ähnlichen Roman wie „Über uns der Himmel unter uns das Meer“ habe ich vor wenigen Jahren schon einmal gelesen und war fasziniert, was Frauen zu Kriegszeiten bereit waren aufzugeben, um einem Mann in ein ihn unbekanntes Land zu folgen, den sie nur kurz kennengelernt haben. Insbesondere da Kriegszeiten ja auch immer Ausnahmesituationen sind und man nie sicher sein kann, ob der Mensch in den man sich verliebt hat noch so exsistiert. Jojo Moyes gelang es durch ihre Erzählkunst dieser Geschichte so viel Leben einzuhauchen, dass ich manchmal bewegt das Buch für einen Moment weglegen musste. Ich habe sofort eine Beziehung zu den jeweiligen Frauen aufgebaut, die von genervt bis verliebt reichte und obwohl ich Frances zu Beginn nicht unbedingt mochte, durch ihre spröde, schweigsame Art, war sie mir am Ende des Buches doch der liebste Charakter. Insbesondere ihr unbeugsamer Wille hat mich beeindruckt und ihre Freundschaft zu Nicola. Natürlich habe ich mich über das Happy End zwischen den beiden gefreut. Mit dem Erzählstrang der Gegenwart konnte ich nichts so recht anfangen, aber damit hatte ich schon in einem anderen Buch der Autorin Schwierigkeiten. Meinetwegen, hätte man diesenTeil weglassen können und sich noch mehr auf die Bräute konzentrieren, aber gestört hat er nicht wirklich. Bewegt hat mich auch die Geschichte des Hundes, da er doch das einzige Verbindungsglied zur alten Heimat darstellte. Aber das Leben ist halt nicht immer gradlinig.   Werke von Jojo Moyes haben einen festen Platz in meinem Bücherregal gefunden, weil ihre Geschichten bewegen und wirklich etwas zu erzählen haben. Was nicht bei allen Autoren der Fall ist.

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  • eine wunderbare Geschichte

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Miii

    13. December 2016 um 21:33

    Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich in die Story reingekommen bin. Ich fand es dann doch schade, dass am Anfang soviel Geschwafel war bevor die eigentliche Geschichte gestartet. Liest man den Klapptext, erwartet man dass das Buch aus Frances Sicht geschrieben ist aber ich hatte den Eindruck, dass der eigentliche Fokus auf Maggie lag. Erst später wurde Frances mehr in den Fokus gestellt.Nichtsdestotrotz musste ich mehr als einmal sehnsüchtig aus dem Fenster schauen oder habe mich auch hin und wieder nac heiner Kreuzfahrt gesehnt. Anfangs fandi ch es zwar ein wenig schwierig, die Handlungen und Ansichten der Charaktere nachzuvollziehen, aber man muss sich ja immer wieder in den Kopf rufen, dass das Buch in einer anderen Zeit spielt.Fazit: Zwischendurch ein wenig flach und anfangs war der Einstieg ein wenig schwierig, aber nichtsdestotrotz ein toller Roman.

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  • Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    martina400

    01. December 2016 um 17:52

    "Es ist Zeit für einen Neuanfang." S. 504Inhalt:1946 machen sich über 600 Frauen von Australien auf den Weg nach England. Ziel ist es ihre Verlobten und Ehemänner wieder zu treffen und nach dem Krieg ein neues Leben zu starten. Vier Mädchen, die unterschiedlicher nicht sein können, teilen sich eine Kabine. Jede bringt ein anderes Päckchen an Problemen, Erwartungen und Einstellungen mit. Darunter ist auch Frances, die sich kaum öffnet und nur zaghaft dem Wachsoldaten Nicol ein wenig Vertrauen schenkt. Doch auch ihre Vergangenheit scheint sie nicht hinter sich lassen zu können.Cover:Das Cover ist unverkennbar ein Jojo Moyes. Gut gefällt mir die Farbgebung und der Scherenschnitt. Trotz der reduzierten Gestaltung kommen immer mehr Details beim näheren Betrachten zum Vorschein. Meine persönliche Meinung:Ich bin ein großer Fan von Jojo Moyes, aber dieses Buch hat mich sehr enttäuscht. Was der Klappentext verspricht, kommt kaum zur Geltung und erst nach 200 Seiten kann man erahnen, dass es nun zu der Liebesgeschichte kommt. Die Geschichte plätschert dahin. Sie bringt zwar immer wieder Neues, weshalb man weiterlesen möchte, aber was man sich vom Klappentext erwartet, scheint kaum durch. Irgendwie kommt die Geschichte von Nicol und Frances nicht wirklich ins Rollen und zieht sich. Interessant waren wiederum die Auszüge aus Zeitungen und Berichten über die Schifffahrt, die ja wirklich stattgefunden hat.Fazit: Ein Roman über 4 Schicksale von jungen Frauen, die in ein neues Leben starten, der sich leider etwas in die Länge zieht.

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  • Diesmal leider nicht so begeistert

    Über uns der Himmel, unter uns das Meer

    Chriiku

    25. October 2016 um 17:40

    Bei diesem Buch kam es mir vor, als würde die Geschichte ewig aufgebaut werden und man wartet und wartet, dass es endlich los geht. Sehr schön fand ich jedoch, dass man das Buch ab ca. der Hälfte dann doch nicht mehr weglegen konnte, um zu erfahren, wie es den Bräuten erging.Meiner Meinung nach nicht der beste Roman von JoJo aber ich freue mich trotzdem schon riesig auf den nächsten :)Viel Spaß beim LesenChri

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