Die Tage in Paris

von Jojo Moyes 
4,0 Sterne bei534 Bewertungen
Die Tage in Paris
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Positiv (389):
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Zwei nett geschriebene Liebesgeschichten. Ideal für einen Kurzstreckenflug

Kritisch (21):
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Zwei kurze Liebesgeschichte, die mich nicht überzeugen konnten.

Alle 534 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Die Tage in Paris"

Die romantische Vorgeschichte zu 'Ein Bild von dir'.
Honeymoon in Paris …
… davon träumen Brautpaare überall auf der Welt. Sophie und Liv leben diesen Traum.
Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, des Malers Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.
Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?
Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499267901
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:112 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.01.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.01.2015 bei Argon Verlag erschienen.

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    Nala73s avatar
    Nala73vor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Zwei nett geschriebene Liebesgeschichten. Ideal für einen Kurzstreckenflug
    Nett geschrieben

    Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, des Malers Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.
    Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?
    Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor 2 Monaten
    Jojo Moyes - Die Tage in Paris

    In dieser Kurzgeschichte, die die Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir" ist, geht es um Sophie und Edouard die 1912 gerade frisch verheiratet sind. Er ist Maler und sie in seiner Welt ein wenig fremd. Nach einem Streit malt er sie, so wie sie in diesem Moment ist, verstimmt.
    1998 sind Liv und David in den Flitterwochen in Paris. Doch ihre Ehe steht auf der Kippe, da entdeckt Liv in einem Museum das Bild von Edouard.
    Am Anfang hatte ich so meine Probleme mit Liv. Ich fand sie unglaublich anstrengend und zickig. Doch je mehr die Geschichte voran schritt, konnte ich sie um so besser verstehen.
    Allerdings hätte, für mich, die Geschichte von Liv und David nicht sein müssen. Denn die Geschichte von Sophie und Edouard hatte so viel mehr Kraft und Gefühl.
    Jetzt bin ich mal gespannt wie mir dann "Ein Bild von dir" gefallen wird.

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    KerstinThs avatar
    KerstinThvor 6 Monaten
    Vorgeschichte zu „Ein Bild von dir“

    Diese Kurzgeschichte ist die Vorgeschichte zu „Ein Bild von dir“. Auf diesen etwa hundert Seiten werden die beiden Paare Sophie und Edouard, sowie Liv und David vorgestellt. Beide verbringen ihre Flitterwochen in Paris. Allerdings etwa hundert Jahre nacheinander. Im Hauptroman werden dann die Geschichten dieser beiden Paare weitererzählt.

    Dies war meine erste Geschichte von Jojo Moyes. Ich habe dieses Buch geschenkt bekommen und deshalb gelesen. Ansonsten hätte ich wohl weiterhin einen Bogen um Jojo Moyes gemacht.

    Als Vorgeschichte für den eigentlichen Roman ist dieses Büchlein sicherlich geeignet und sinnvoll. Allerdings hat es mich nun alles andere als neugierig auf den Roman gemacht. Ich war einfach froh, dass es zu Ende war. So wirklich schlau wurde ich aus diesen beiden Geschichten nicht. Wenn es im anschließenden Roman so weitergeht…ohje, ohje. Der Schreibstil war recht flüssig zu lesen, somit waren diese hundert Seiten auch schnell rum. Erzählt wird die Handlung jeweils aus der Sicht der Frau. Also aus Sophies und Livs Perspektive. Die Charaktere haben leider kein Bild in meinem Kopf ausgelöst. Es fehlte mir auch an Handlung.

    Neben dem Text enthält dieses Büchlein auch einige Illustrationen von Claire Rollet, die das geschriebene noch einmal verbildlichen. Ob es diese braucht, ist eine andere Frage. Vielleicht musste man noch Seiten für dieses Hardcover füllen.

    Mir hat diese Kurzgeschichte überhaupt nicht gefallen, deshalb vergebe ich nur einen von fünf Sternen. Und werde mich wohl weiterhin von Jojo Moyes Romanen fernhalten.

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    xine48s avatar
    xine48vor 7 Monaten
    Herrlich für Zwischendurch!

    2 Paare die 100 Jahre getrennt voneinander ihre Flitterwochen in Paris verbringen. Sie erleben Achterbarnfahrten der Gefühle und müssen einsehen, dass die Ehe ein Stück Arbeit ist und es Kompromisse braucht, für ein glückliches Zusammenleben.

    Meine Meinung:

    Wunderschöne Charaktere mit Fehlern, die sie um so menschlicher und realer erscheinen lassen. Man fiebert und leidet mit ihnen.
    Dies alles spielt sich vor der wunderschönen Kulisse Paris ab und man möchte sofort selbst seine Koffer packen und dort einmal seine Flitterwochen verbringen.
    Die Autorin schreibt mit viel Gefühl, aber auch mit einem gewissen Witz. Und genau diese gewisse Mischung macht dieses Buch zu einem hervorragenden Roman für Zwischendurch.

    Fazit:
    Hab das Büchlein innerhalb eines Nachmittages gelesen und wurde wunderbar unterhalten. Wenn man mal etwas Ablenkung braucht, einfach zu diesem Roman greifen!

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    zeilensehnsuchts avatar
    zeilensehnsuchtvor einem Jahr
    Ganz nett für Zwischendurch

    Titel: Die Tage in Paris
    Originaltitel: Honeymoon in Paris
    Reihe: /
    Autor: Jojo Moyes
    Verlag: Rowohlt
    Genre: Liebe
    Seitenanzahl: 112
    Erscheinungsdatum: Januar 2015
    Preis: 8,00 € | Broschiert


    Meine Erwartungen:


    Es handelt es sich hierbei um die Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir", welches ich bisher noch nicht gelesen habe, weswegen ich mir einen schönen Start erhofft habe. Im allgemeinem habe ich noch kein Buch von Jojo Moyes gelesen. Da sie und ihre Bücher so gehyped werden, waren meine Erwartungen recht hoch angesetzt.

    Das Cover:


    Mit dem Eifelturm und der Seine im Hintergrund kriegt man hier einen Vorgeschmack auf den Schauplatz der Geschichte. Durch das sich küssende Paar ist das gesamte Szenario sehr romantisch.

    Meine Meinung:

    Jedes Kapitel spielt in einer anderen Zeit. Mal sind wir im Jahr 1998, mal im Jahr 1912. Die Kapitelüberschriften sind violett gehalten, was ich wirklich süß finde.

    Die Erzählperspektiven sind die der beiden weiblichen Protagonistinnen, vereinzelt wird jedoch auch die Erzählperspektive verwendet. Durch diese Kombination werden dem Leser alle Protagonisten näher gebracht und man konnte sich in alle ein kleines bisschen besser hineinversetzen. Es fiel mir hierdurch aber auch manchmal etwas schwierig die Geschichte fließend lesen zu können.

    Wie schon erwähnt, spielt die Geschichte zu zwei verschiedenen Zeiten, mit jeweils einem Paar. Doch auch wenn beide Paare nicht zum selben Zeitpunkt leben, weisen ihre jeweiligen Geschichten einige Parallelen vor. Die weiblichen Protagonistinnen Liv und Sophie stechen hierbei besonders heraus.

    Da es sich bei "Die Tage in Paris" um eine Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir" handelt, erwarte ich nun eigentlich, dass in der sogenannten eigentlichen Geschichte irgendeine Verknüpfung zwischen den beiden Frauen geknüpft wird - beispielsweise durch eine Verwandtschaft oder ähnliches.

    Dadurch dass das Buch bloß mit 112 Seiten ausgestattet ist, kann man an Handlung eigentlich wenig erwarten und ich muss leider sagen, dass dem auch so war. Dies hat mich dann doch etwas enttäuscht, da mir die Geschichte hierdurch um einiges langatmiger erschien.
    Mal so im Vergleich: "Finding Cinderella" besitzt auch nur 176 Seiten, also 64 mehr, und doch ist unglaublich viel Geschehen und viel mehr Gefühl rüber gekommen - vielleicht hätten hier ein paar mehr Seiten somit nicht geschadet.

    Die Emotionen kamen bei mir leider nicht an, weshalb ich die Geschichte für ganz nett für zwischendurch halte, mehr jedoch leider auch nicht.

    Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne.

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    Suse33s avatar
    Suse33vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wundervolle Geschichte. Sehr gefühlvoll geschrieben.
    Tolle Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir"

    "Die Tage in Paris" erzählt von zwei jungen Frauen, Sophie und Liv. Beide sind gerade unzufrieden in ihren Ehen mit Edouard und David. Zwischen den zwei Geschichten liegen hundert Jahre aber Beide besinnen sich, durch ein Gemälde, auf das Wichtigste im Leben, die Liebe.

    Das Cover ist typisch für Jojo Moyes. Verspielt. Im Büchlein sind Illustrationen zu finden, die mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil ist toll, aber der Preis von 8 Euro ist nicht ohne, aber als Moyes-Fan gibt man das gern aus.

    Die Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir", macht Lust auf mehr.

    Ich kann es auf jedenfalls weiterempfehlen

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    Sternchen_liests avatar
    Sternchen_liestvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wunderschön ... aber viel zu kurz Ich freue mich auf das Hauptbuch
    tolle Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir"

    Cover:

    Das Cover ist im Comic-Stil gestaltet und zeigt sehr genau worum es in dieser Kurzgeschichte geht - Die Liebe in der Stadt der Liebe. Mich persönlich spricht das Cover sehr an. Die Farben finde ich super gewählt und wirken sehr harmonisch zusammen. Die Skyline von Paris im Hintergrund und das sich küssende Paar davor verspricht viel Liebe und Romantik.
     
    Was ich gerne sagen möchte:
     
    In dem Buch werden zwei Geschichten parallel erzählt. 

    Zum einen sind da Sophie und ihr frischgebackener Mann Edouard. Alles wirkt bei den beiden sehr harmonisch, bis sich eine alte Bekanntschaft von Edouard einmischt und die Beziehung der beiden auf eine harte Probe stellt.

    Und man hat Liv und David. Die beiden sind ebenfalls frisch verheiratet und verbringen ihre Flitterwochen in Paris. Doch David kann seine Arbeit nicht vergessen und lässt Liv oft alleine die schöne Stadt erkunden.

    Zwischen diesen beiden Geschichten liegen mehrere Jahrzehnte und doch haben sie so viele Gemeinsamkeiten. Mir sind beide Paare gleichermaßen ans Herz gewachsen, ich habe mit beiden gefühlt und mich für beide gefreut. 

    Der Schreibstil von Jojo Moyes ist sehr unbeschwert und man kann stundenlang durch die Kapitel ziehen. Es ist unglaublich wie  viel Gefühl sie in ihre Worte legen kann und wie detailliert sie die Szenarien beschriebt. Die Handlung schreitet in beiden Geschichten schnell voran, es wird also keinesfalls langweilig beim Lesen.

    Anfangs musste ich mich allerdings an die Zeitsprünge zwischen den Kapiteln gewöhnen. Doch wenn man sich einmal eingelesen hat und die verschiedenen Namen zuordnen kann, ist das nur ein kleiner Kritikpunkt an diesem wunderschönen Buch.
     
    Fazit:

    Jojo Moyes ist es gelungen eine wunderschöne Kurzgeschichte zu schreiben, die definitiv Lust macht den Hauptroman „Ein Bild von dir“ sofort im Anschluss zu lesen und somit noch mehr über diese beiden liebenswerten Paare zu erfahren.
    Für jeden der tiefgründige Liebesgeschichten liebt ist dieses Buch ganz klar eine Top-Empfehlung.

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Prequel zum berührenden Liebesroman "Ein Bild von dir", Kurzgeschichten über den Zweifel der Protagonisten Sophie & Liv zu Beginn ihrer Ehen
    Prequel zu "Ein Bild von dir",Kurzgeschichten über den Zweifel von Sophie & Liv zu Beginn ihrer Ehen

    Bei "Die Tage in Paris" handelt es sich um das Prequel zu "Ein Bild von dir". Erzählt wird die Zeit als sowohl Olivia wie auch Sophie mit ihren Ehegatten frisch vermählt sind und zweifeln, ob es die richtige Entscheidung war, zu heiraten. 
    Liv und David verbringen ihre Flitterwochen im Jahr 1998 in Paris. David hatte die Hochzeitsreise bereits im Vorfeld von einer Woche auf fünf Tage verkürzt und nimmt auch jetzt in Paris Geschäftstermine war statt sie Zeit mit seiner Ehefrau zu verbringen. Liv ist enttäuscht, dass David seine Karriere wichtiger zu sein scheint als ihre junge Liebe und erkundet Paris notgedrungen auf eigene Faust. Wenn sich das Paar dann wiedersieht, kommt es immer wieder zum Streit. 
    1912 erleben Sophie und Édouard Lefèvre ihre ersten Tage nach der Hochzeit in Paris miteinander. Édouard ist ein talentierter und gefragter Maler, er allerdings keinen Geschäftssinn hat, weshalb sich Sophie, die aus sehr einfachen Verhältnissen stammt, dafür engagiert, dass seine Kunden ihre offenen Rechnungen begleichen. Édouard umgibt sich gern mit schönen Frauen, die er zeichnet, weshalb Sophie bei der Begegnung mit einem seiner Aktmodelle ernsthafte Zweifel an seiner Treue hegt. 
    Als Vorgeschichte zu "Ein Bild von dir" erfährt man, wie das Bild "Gattin, verstimmt" entstanden ist und wie es letztlich zwei Ehen vor einem frühzeitigen Scheitern rettete.  
    Da ich die berührenden Lebensgeschichten von Sophie und Liv sehr gern gelesen hatte, fand ich diese Ergänzung interessant, um noch ein bisschen mehr zum Hintergrund beider Frauen zu erfahren, insbesondere da Livs Ehemann in "Ein Bild von dir" bereits tot war - für das Verständnis des Romans zwingend notwendig ist die Vorgeschichte allerdings nicht. 
    Auch wenn man mit diesem Buch nur einen kurzen Einblick in Livs und Sophies Lebens- und Gefühlswelt erhält, fühlt man mit ihnen mit und kann ihre Zweifel an ihren Ehemännern nachvollziehen und verstehen, dass sie besorgt sind, einen schweren Fehler begangen zu haben. Schön war es, die Parallelen zwischen beiden Frauen festzustellen und wie die Verbindung zwischen beiden durch das von Édouard gefertigte Porträt hergestellt wird. 
    Da es sich um ein sehr schmales Hardcover mit kaum mehr als 100 Seiten handelt, könnte man von einer XXL-Leseprobe von "Ein Bild von dir" sprechen. Da das Büchlein aber auch innen liebevoll durch einzelne hübsche Grafiken mit Szenen aus Paris gestaltet ist, ist der Preis dafür geradeso gerechtfertigt. Als Geschenkbuch und für eingefleischte Jojo Moyes-Fans kann ich es daher empfehlen. 

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    MamaSandras avatar
    MamaSandravor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schöner kurzer Vorgeschmack auf den Hauptroman zur Story. Gewohnt gefühlvoll, macht neugierig auf die weitere Geschichte der Frauen
    2 zweifelnde Frauen in der Stadt der Liebe

    Zum Inhalt:

    1998: Liv ist frisch verheiratet und befindet sich auf Hochzeitsreise in der romantischsten Stadt: Paris. Doch die gerade mal 5 Tage-Reise ist alles andere als romantisch, da ihr Ehemann immer wieder berufliche Termine dazwischen schiebt und sie allein die Stadt erkunden lässt. Das lässt Liv schnell zweifeln, ob sie vielleicht voreilig geheiratet hat, schließlich kannten sie sich erst ein paar Monate. Im Musee d´Orsay findet sie ein Bild auf dem sie sich erschreckenderweise wiedererkennt. So will sie nicht sein…

     1912: Sophie, eine einfache Verkäuferin vom Land hat vor kurzem Edouard geheiratet, einen bekannten Künstler, welcher sich auch in gehobener Klasse umgibt. Eine alte Bekannte Eduoards sorgt dafür, dass Sophie an der Heirat und der Treue ihres Mannes zweifelt. War er doch eigentlich nie der Typ für eine so feste Bindung und noch dazu stets umgeben von vielen Frauen, die für ihn (nackt) Modell stehen. War es richtig ihn zu heiraten? Kann sie ihm wirklich vertrauen oder sogar über andere Frauen hinwegsehen?

     

    Zum Schreibstil:

    Das Buch ist recht kurz und fasst gerade einmal 7 Kapitel. Diese sind jeweils geteilt in 1998 und 1912. Bei Liv in der Gegenwart ist es ein neutraler Erzähler, der uns tief in ihre Gefühlswelt blicken lässt. Sophie erzählt direkt aus ihrer Perspektive und wirkt dadurch etwas persönlicher auf mich.

    Ansonsten sind die Wechsel gut gemacht, die Jahreszahlen stehen jeweils am Abschnittsbeginn.

    Eine gewisse Chronologie ist gegeben. Bei beiden Frauen beginnt die Geschichte kurz nach der Heirat in der Flitterwochenzeit. Liv begleiten wir bis zum Bild von Sophie welches Edouard gemalt hat. Von Sophie erfahren wir, wie dieses Bild entstanden ist. So wie ich es auch erwartet hatte. Die Übergänge sind sehr gut gelungen.

     

    Meine Einschätzung:

    Auf der Rückseite wird schon geschrieben, dass es sich hier um die Vorgeschichte zu „Ein Bild von dir“ handelt. Und die Anzahl der Seiten gibt auch wirklich nur einen Vorgeschmack her. Die Situationen der Frauen sind sehr gut dargestellt und ich konnte sie gut verstehen. Es war nachvollziehbar warum sie beginnen zu zweifeln, was sie misstrauisch macht und verunsichert. Gleichzeitig hat man gemerkt, dass sie sich selbst nicht ganz klar sind, ob es nun die richtigen oder die falsche Entscheidung war.

    Sehr gut gefallen hat mir dann auch der Ausgang der beiden Geschichten, die zwar zu ganz unterschiedlichen Zeiten stattfanden, aber dennoch viele Parallelen haben.

    Hinzu kommt noch die schöne Stadt Paris. Und die Bildillustrationen zwischendurch waren wunderbar platziert.

     Ich freue mich schon sehr auf den eigentlichen Roman, die Fortsetzung. Der Vorgeschmack hat mir sehr gut gefallen und macht neugierig, wie es mit Sophie und Liv weiter gegangen ist.

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    LaDragonias avatar
    LaDragoniavor einem Jahr
    Rezension zu "Die Tage in Paris" von Jojo Moyes

    Honeymoon in Paris …

    … davon träumen Brautpaare überall auf der Welt. Sophie und Liv leben diesen Traum.

    Im Paris der Belle Èpoque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, dem Maler Édouard Lefévre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeig, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers hat auch seine Schattenseiten.

    Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv ich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen?

    Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher …


    Meine Meinung:

    „Die Tage in Paris“ gilt als Prequel zu Jojo Moyes Roman Ein Bild von dir. Die Geschichte spielt in zwei Handlungssträngen, zum einen in der Vergangenheit um Èdouard und Sophie und zum anderen in der Gegenwart um Liv und David. Der kurze Roman ist ganz im für Jojo Moyes typischen Stil geschrieben, allerdings mit knapp über 100 Seiten leider auch sehr kurz. Ein Vorteil ist, dass man vielleicht im Buch „Ein Bild von dir“ dann noch mehr über die beiden – oder zumindest eines der beiden – Paare erfahren wird.

    Insgesamt ein schönes kleines Buch, das mir persönlich aber einfach zu kurz ist. Deshalb auch nur drei von fünf Sternen.

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