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von Jojo Moyes 
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Positiv (634):
tigerbeas avatar

Gefühlvolle Zeitreise

Kritisch (12):
L

Hat mich bisher von Jojo Moyes Büchern am wenigsten überzeugt.

Alle 719 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Ein Bild von dir"

Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde.
Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll …
Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499269721
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:23.01.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.01.2015 bei Argon erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    tigerbeas avatar
    tigerbeavor 4 Tagen
    Kurzmeinung: Gefühlvolle Zeitreise
    Zeitreise

    Sophies Mann Edouard ist Künstler, er zieht in den Ersten Weltkrieg. Sophie zieht zu ihrer Schwester, hilft dort im Betrieb und unterstützt ihre Schwester bei deren Kindern. Die Familie ist angesehen - bis deutsche Soldaten bei ihnen Essen kommen. Sophies einziger Halt ist ein Gemälde, das Edouard gemalt hat und sie mitgenommen hat. Und dieses Bild bekommt im Jahre 2006 auch für Liv in London eine ganz besondere Bedeutung....

    Dieses Buch ist einfach schön. Die Vorstellung, wie ein Bild all die Jahre überdauert und für verschiedene Frauen ganz unabhängig voneinander zu etwas Besonderem wird, hat mich fasziniert. Schon die erste Geschichte im Krieg beweist, wie gut Jojo Moses erzählen kann. Man leidet mit Sophie mit und bekommt gut vermittelt, wie die Kriegszeiten waren. Liv wird ebenfalls sehr gut und gefühlvoll dargestellt. Beide Charaktere tragen ihr Schicksal und bekommen durch eine geschickte Sprache Leben eingehaucht. Auf gekonnte Weise werden beide Handlungen verwoben und man hat ein einfach wunderschönes Buch, mit dem man durch die Geschichte reist!

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    Monika_Brigittes avatar
    Monika_Brigittevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht für Vegetarier geeignet, aber Sophies Geschichte konnte mich mit jeder Seite berühren und mitfühlen lassen.
    Mitreißende Lebensgeschichte für Fleischliebhaber

    Die Erzählung von Sophies Leben ließ sämtliche Gefühle in mir aufleben - Liebe, Angst, Trauer und Freude. Eine Lebensgeschichte in einer traumatisierenden Zeit mit einem bittersüßen Ende.

    Der Schreibstil hat mir gut in den Sophie -Teilen gefallen, aber der Erzählstrang von Liv war zu langatmig. Ein pointierter Schluss fehlte mir.

    Achtung! Zu Begin der Geschichte wird viel und intensiv über Schweinebraten und ähnliches geschrieben mit Ausschmückungen und Details. Also an alle Fleisch- Phobiker eine Warnung. Überlest die Stellen großzügig und euch erwartet eine Geschichte die ans Herz geht.

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    CorinaPfs avatar
    CorinaPfvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Ein gutes Buch hab so, nicht mit dem Ende gerechnet
    Tolles Buch

    Inhalt:


    In diesem Buch bewegen wir uns in zwei Zeitstränge. 

    Man begleitet Sophie, die während des ersten Weltkrieges in einem kleinen Dorf in Frankreich lebt. Sie und ihre Schwester betreiben ein Hotel. Doch es bleibt nur mehr ein kleines Restaurant, wo die Dorfbewohner immer wieder kommen um sich über die Deutschen zu beschweren. Alles was Sophie von ihrem alten  Leben geblieben ist, ist ein Gemälde von ihr, dass ihr Mann Eduard gemalt hat. Dieser kämpft wie fast jeder Mann in Frankreich gegen die Deutschen. 
    Die Deutschen belagern das Dorf uns Sophie und ihre Schwester sollen für diese kochen und sie verpflegen.  Doch bald merkt Sophie dass, nicht alle Deutschen schlecht sind und sie kommt mit ihren Gefühlen ins Schwanken..

    Ungefähr 100 Jahre später lebt Liv. Sie hat alles verloren, ihren Mann der schon vor 4 Jahren gestorben ist und jetzt noch die Wohnung die David selbst entworfen hat.  Alles was ihr Halt gibt ist ein Gemälde, einer jungen Frau, der Maler hieß Eduard. Ihr Leben liegt in Trümmern, doch plötzlich taucht ein Mann auf und es scheint, dass ihr Leben  von nun an Bergauf geht. Doch dann passiert ein Unheil und Liv, soll alles verlieren auch das Gemälde.

    Protagonisten:

    Sophie ist eine starke Frau, die sich nie unterkriegen lässt. Immer wieder kann sie brenzliche Situationen entschärfen, durch ihre direkten Art. Sie merkt schnell dass, nicht jeder Deutsche ein Bösewicht steckt, sondern dass, es Menschen sind wie jeder andere auch. Leider muss sie viele Schicksalsschläge einstecken und das treibt sie in eine Position in der sie sich nicht mehr rauswinden kann.

    Liv ist am Anfang des Buches am Boden, die kann sich kaum aufrichten. Immer wieder gehen ihre Gedanken zu ihrem verstorbenen Ehemann. Sie kann und will einfach nicht loslassen. Doch nach und nach merkt man im Buch, dass sie beginnt zu kämpfen und sich von niemanden mehr etwas sagen lässt. Sie bleibt bei einer Sache dran und beginnt so wieder ihr Leben zu führen.


    Schreibstil:

    Der Schreibstil war sehr flüssig zu lesen und es wurde nie langweilig. Am Ende fehlte mir die großen Gefühle aber ansonnst fand ich das Buch gut. Die Auflösung war einfach toll, denn man fieberte mit den Charakteren mit und man wünschte sich für alle ein Happy End. 

    Cover:

    Die Cover von Jojo Moyes sind alle wunderschön. Ich finde dieses Cover toll mit der Farbabstimmung, im Hintergrund das kleine Dorf in dem wahrscheinlich Sophie lebt und davor steht die eine Frau die gedankenverloren in einem Brief lest. Es passt einfach perfekt zu dieser Geschichte.

    Fazit:

    Mir gefiel das Buch sehr gut, es gibt einen Punkt Abzug, da mir die großen Gefühle in diesem Buch gefehlt haben.Ansonst ist es eine klare Leseempfehlung. Ich möchte mehr von dieser Autorin lesen, dies ist das zweite Buch von ihr und alle beide haben mir gut gefallen. 

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    C
    Chicken40vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr fesselnde Geschichte mit einem schönen Ende.
    Es lohnt sich.

    Anfangs beginnt die Geschichte leicht verwirrend, das Ende ist jedoch total spannend und fesselnd. Man kommt vom Buch nicht weg und möchte ea unbedingt fertig lesen.

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    Missilis avatar
    Missilivor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Mein Lieblingsbuch von Jojo Moyes!!! Spannende Geschichte, mit vIel Herz erzählt....
    Früher und heute

    Das Buch erzählt in zwei Erzählsträngen die Geschichte zweier Frauen, die ohne ihre Männer zurecht kommen müssen und für ihre Liebe und Werte kämpfen. Beide Geschichten sind einander verwoben. Jojo Moyes schildert beide Frauen mit viel Herz. Das Buch ist mitreißend bis zur letzten Seite. Viel Gefühl vor einer bewegenden historischen Kulisse.

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    MarthaAmasVivons avatar
    MarthaAmasVivonvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hat mich echt mitgenommen. Jojo Moyes weiß einfach wie sie ihre Leser mitreißen kann.
    So schön und traurig zugleich

    Die Geschichte setzt sich aus zwei Erzählungen von zwei Frauen zusammen, die beide schlimmes durchmachen. Die eine hat ihren Mann verloren und beschreibt, wie sie nach dem Verlust versucht weiterzuleben und die andere Frau lebt in der Zeit des ersten Weltkriegs und muss um ihr eigenes und das Leben ihres Mannes und ihrer Familie bangen. Was die beiden Frauen aus den unterschiedlichen Zeiten verbindet, ist ein Bild.
    Beide Erzählungen sind wunderschön geschrieben und man leidet echt mit. Jojo Moyes ist für mich einfach eine wunderbare Schriftstellerin!

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    kn-quietscheentchens avatar
    kn-quietscheentchenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Rührende und fesselnde Geschichte über das Portait einer Frau, welches auch knapp 100 Jahre später noch für Wirbel sorgt.
    Das Porträt einer Frau verzaubert über ein Jahrhundert hinweg ...

    - INHALT - 

    1917 - Der 1.Weltkrieg wütet über Frankreich. Und in einem Restaurant in einem kleinen Dorf müssen Sophie und ihre Familie die deutschen Soldaten beherbergen und versorgen. Sowohl Sophies Ehemann Édouard, als auch der Mann ihrer Schwester Helene kämpfen im Krieg und somit sind die Frauen auf sich alleine gestellt. Sophie klammert sich an jeden Strohhalm und stellt sich gut mit den Deutschen - auch als es um das Porträt geht, was ihr Mann Édouard vor dem Krieg von ihr angefertigt hat. Knapp 100 Jahre später trauert Liv immernoch um ihren Ehemann David. Dieser ist vor 4 Jahren plötzlich verstorben - sie ist allein in dem viel zu großen Haus, was er für sie beide als angesehener Architekt gebaut hat. Allein mit dem Porträt von Sophie, der "Jeune Femme", welches David bei ihrer Hochzeitreise in Frankreich für sie gekauft hat. Sie ist fasziniert von dem Bild der Frau. Eines Abends lernt sie Paul in einer Bar kennen. Noch ahnt sie nicht, dass ihr Treffen einen Rattenschwanz von Problemen mit sich zieht. Denn Paul arbeitet für eine Firma, die verlorene Schätze aus der Vergangenheit ausfindig macht und ihren rechtmäßigen Besitzern zurückgibt. Und eines Tages erhält er auch von Sophies Erben den Auftrag, die "Jeune Femme" aufzuspüren und wieder in ihren Besitz zu übermitteln. Leider mit fatalen Folgen. 

    - MEINUNG -  
    Sehr rührende Geschichte über das Leben zweier Frauen. Zum einen das Leben von Sophie in Zeiten des 1.Weltkrieges, zum anderen aber auch das Leben von Liv, als 28 Jährige schon zur Witwe gemacht, die mit Geldsorgen zu kämpfen hat. Und beide Frauen verbindet ein Porträt - und es ist nicht einfach nur ein Bild. Denn mit der Zeit erfährt Liv immer mehr von Sophie und ihrem Schicksal. Die Sprünge in die Vergangenheit haben die Story für mich spannend gehalten. Zwar ahnt man schon, wie die Geschichte enden wird - trotzdem hielt sie noch eine Überraschung für mich parat. Eine Liebesgeschichte von Jojo Moyes, die mich gefesselt und berührt hat.

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    Alina1011s avatar
    Alina1011vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein bildhafter Roman über 2 Frauen die durch ein Bild verbunden sind. Er ist sehr spannend und regt zum nachdenken an.
    Malerischer Roman, der besonderen Art

    "Ein Bild von dir" ist ein Roman von Jojo Moyes und ist 2015 im Rohweltverlag erschienen.

    Inhalt:
    Das Werk erzählt in der Zeit vom Ersten Weltkrieg 1916. Sophie arbeitet bei ihrer Schwester in St. Peronne in Frankreich, einem Familienhotel. Ihr Ort ist von der Deutschen Armee besetzt. Während Sophies Mann Edouard an der Front kämpft. Es ist ungewiss wo er sich befindet und wie es ihm geht. Der aktuelle Kommandant der deutschen Besatzung ,findet sich jeden abend mit seinen Truppen in dem Gastraum von Sophie´s Schwester ein um bewirtet zu werden.
    Dabei entdeckt der Kommandat das Bild von Sophie " Jeune Femme", gemalt von ihrem Mann Edouard. Er fühlt sich sofort angezogen von dem Portrait. Das Dorf ist jedoch nicht sehr begeister von der gezwungenen "Gastfreundschaft" der Schwestern, ein Konflikt zwischhen den Dorfbewohnern und Sophie entsteht...

    Beinahe 100 Jahre später treffen wir auf Liv. Sie lebt in London.Ihr Mann David starb unerwartet. Ihre liebste und größte Erinnerung an David ist das Portrait der " Jeune Femme". Darüber fühlt sie sich mit ihm verbunden, doch es soll ihr plötlich weggenommen werden.

    Meinung:
    Schon lange wollte ich ein Buch von Jojo Moyes lesen.  Beinahe jeder hat schon mindestens ein Werk von ihr gelesen und war sofort Feuer und Flamme. Nach langem überlegen, habe ich mich dann für " Ein Bild von dir" entschieden. Der Klappentext hat mich überzeugtund ich habe es nicht bereut mich dafür entschieden zu haben.

    Die Autorin hat einen flüssigen und klaren Schreibstil. Ihre Sprache ist leicht verständlich und sehr authentisch. Man fühlt sich sofort  mitten im 1.Weltkrieg und fiebert mit Sophie mit. Bei Liv musste ich persönlich erst etwas warm werden, da ich mich schon so an Sophie gewöhnt habe. Sophie ist selbstbewusst, Liv dagegen nicht sehr optimistisch. Aber genau die unterschiedliche Charaktere machen das Buch so spannend. Am Ende haben aber beide Frauen eine starke und kämpferische Persönlichkeit.
    Es wird eine große Spannung aufgebaut, da sich zwei Geschichten , zwischen denen fast 100 Jahre liegen, miteinander verbinden. Die Handlung ist sehr schlüssig und gut herausgearbeitet.

    Fazit:
    Das Buch ist sehr zu empfehlen für alle die Romane der besonderen Art lieben.Die sowohl Liebesromane mögen, als auch historische Romane. Wenn man einmal angefangen hat zu lesen, wird man sofort verzaubert und muss es bis zum Schluss lesen. Eine klare Kaufempfehlung



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    Alfiriel_s avatar
    Alfiriel_vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Emotional, berührend, traurig, spannend und einfach nur schön.
    Ergreifend!

    "Ein Bild von dir" ist die emotionale Geschichte zweier Frauen, die in verschiedenen Zeitepochen leben. Doch werden die zwei Schicksale durch ein Gemälde verknüpft. 
    Mich haben beide Geschichten in den Bann gezogen, vor allem der Teil von Sophie hat mich sehr berührt – ihre Geschichte wirkt so echt, als ob sie wirklich existiert hätte. Jojo Moyes entführt in die kalten und harten Zeiten des ersten Weltkrieges sowie in die Gegenwart in London und lässt den Leser beide Schicksale gefühlsvoll miterleben. Sie springt gekonnt zwischen den verschiedenen Zeiten hin und her und hält dabei die Spannung aufrecht. Ich konnte das Buch kaum mehr aus der Hand legen und habe es trotz den 540 Seiten im Nu gelesen.

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    jnyk3s avatar
    jnyk3vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gegen Ende des Buches konnte ich es vor Spannung nicht mehr aus der Hand legen!
    Ein Bild - Zwei Schicksale

    Autorin: Jojo Moyes
    Titel: Ein Bild von dir
    Erscheinungsdatum: 23.01.2015
    Verlag: Rowohlt Taschenbuch
    Klappentext:Zwei Paare – getrennt durch ein Jahrhundert, verbunden durch ein Gemälde. Während um sie herum der Erste Weltkrieg tobt, versucht Sophie stark zu sein – für ihre Familie, für ihren Mann Édouard, der auf Seiten Frankreichs kämpft. Nur ein Gemälde ist ihr geblieben, das sie an ihr gemeinsames Glück erinnert. Ein Porträt, das Édouard einst von ihr malte. Und das ihn jetzt retten soll … Hundert Jahre später. Liv trauert um ihren Mann David. Vor vier Jahren ist er gestorben, viel zu früh. Livs kostbarster Besitz: ein Gemälde, das er ihr einst schenkte. Der Maler: Édouard. Das Modell: Sophie. Als ihr dieses Gemälde genommen werden soll, ist sie bereit, alles zu opfern. Auch das eigene Glück …

    Zum Inhalt:Wie der Klappentext bereits verrät gibt es zwei Handlungsstränge, der das Buch in zwei Teile einteilt. Der erste Teil des Buches spielt 1917 zu Zeit des Ersten Weltkrieges in Frankreich. Sophie Léfrève leidet wie viele weitere Millionen Menschen in Frankreich unter dem Ersten Weltkrieg. Ihr Mann Édouard kämpft für sein Land und alles was Sophie von ihm geblieben ist, ist ein Bild, welches er einige Jahre zuvor von ihr gemalt hat. Mit diesem Bild versucht die junge Frau ihren geliebten Ehemann vor den grausamen Folgen des Krieges zu bewahren.Im zweiten Teil des Buches steht Liv Halston im Mittelpunkt der Handlung. Von ihrem Ehemann erhält sie während ihrer zweiten Hochzeitsreise ein Bild, welches eine junge Frau abbildet, die "Jeune Femme". Kurze Zeit später verstirbt David, Livs Ehemann. Das Bild der "Jeune Femme" hängt seit den zweiten Flitterwochen bei Liv über dem Bett und ist nach dem Tod von David das einzige was ihr Kraft schenkt um weiterzumachen - bis eines Tages die Familie Léfrève das Bild zurückfordert und es zu einem erbitterten Streit vor Gericht kommt. Fragen zu dem Bild tauchen auf und das Rätsel beginnt. Darf Sophie ihr über alles geliebtes Bild behalten? Und welche Rolle spielt ein gewisser Mann, den sie für den Gerichtsprozess verantwortlich macht? Wird Sophie jemals wieder glücklich?

    Meine Meinung:
    Am Anfang des Buches dauerte es nicht lang und die Geschichte um Sophie Léfrève und ihr Leben während des Ersten Weltkrieges faszinierte mich. Jojo Moyes erschuf mit Sophie eine vielseitige Protagonistin. Einerseits zeigt Sophie gegenüber der Bevölkerung immer viel Verantwortung, Mut und Ehrlichkeit, den sie sagt, dass was sie denkt. Auch wenn es ihr Probleme bereiten könnte. Andererseits wird die junge Frau auch als sensible Persönlichkeit mit vielen Zweifeln und Ängsten dargestellt, welche sie umso greifbarer für den Leser machen. Bei Liv Halston wiederum handelt es sich um eine schüchterne, in sich zurück gezogene und ängstliche Person. Kein Wunder nach dem Tod ihres Mannes. Jedoch erschien sie mir an vielen Stellen unnahbar, egoistisch und dumm. Das mag daran gelegen haben, dass sie an einem Bild festhält, welches sie verlieren wird. Jedoch zeigte sie auch sehr viel Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, als sie den Spuren der "Jeune Femme" auf den Grund gegangen ist. 
    Jojo Moyes kreierte zwei Protagonistinnen, die nicht unterschiedlicher hätten sein können. Jedoch teilen sie ein schweres Schicksal: Sie haben die Liebe ihres Lebens verloren.
    Die Story baute sich mit dem Rückblick in das vergangene Jahrhundert schnell auf. Ich wollte unbedingt wissen was mit Sophie passiert. Als dann jedoch in die Gegenwart gewechselt wurde dauerte es lange bis ich mich in die Geschichte hineinversetzen konnte. Auf mich wirkte anfangs des zweiten Teils der Schreibstil des Buches viel unpersönlicher und kälter als noch zu Beginn des Buches. Mit dem Voranschreiten der Geschichte wuchs bei mir dann allerdings auch wieder die Spannung. Ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht, ob Sophie das Bild behalten kann oder, ob sie es für immer verliert. Einen großen Beitrag zum Aufbau der Spannung leisteten die Rückblicke und Briefe in das Jahr 1917. 


    Abschluss:
    Für alle die sich für die Weltkriege und persönliche Schicksale interessieren ist dieses Buch ein absolutes Muss. Selbst der Spannungsabbau in der Mitte des Buches wird mit dem umso spannenderen Ende wieder wett gemacht.


    Von mir erhält das Buch 4 von 5 Sternen.

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