Ein ganzes halbes Jahr

von Jojo Moyes 
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Ein ganzes halbes Jahr
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Positiv (9697):
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Ein Buch zum Lachen und Weinen ❤

Kritisch (342):
S

Die eigentliche idee ist gut, hätte man aber auch in einem Viertel der Seiten abhandeln können. So ist es einfach nur langweilig.

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Inhaltsangabe zu "Ein ganzes halbes Jahr"

Lou & Will
Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

Der Sensationserfolg: monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste – von Millionen Lesern geliebt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499275470
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:544 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:15.05.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.06.2013 bei Argon Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    TanjaSpencers avatar
    TanjaSpencervor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Einfach nur traumhaft. Es hat mich komplett berührt
    Traumhaft schön trotz Längen

    Rezension : Ein ganzes halbes Jahr 


    Ein ganzes halbes Jahr wurde von der bekannten Autorin Jojo Moyes geschrieben. Der Roman erschien am 24. September im Jahre 2015 im Rowohlt Polaris- Verlag und umfasst um die 520 Seiten. 

    Handlung: 

    Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.
    Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
    Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.
    Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
    Die Liebesgeschichte von Lou und Will.

    Die Handlung war wirklich super durchdacht, und berührt den Leser die ganze Zeit. Viele kennen die Geschichte schon, doch es ist immer wieder unfassbar es auf den Einzelnen wirkt. Die ganze Geschichte ist voll gepumpt mit Emotionen, welche einen während der Lektüre begleiten. Ich mochte die Handlung wirklich sehr, da sie so viel Tiefe besitzt, dass man einfach nur weiterlesen musste auch wenn einem die Tränen in den Augen standen. Trotzdem muss man sagen, dass es trotzdem seine Längen hat, denn es gab einfach Stellen, welche man besser rausgelassen hätte, jedoch ist dies Ansichtssache. 

    Charaktere:

    Ich mochte die beiden Hauptcharaktere eigentlich sehr, es gab zwar ein oder zwei Punkte die mich an Lou und auch an Will geärgert haben, aber wie wir alle wissen ist niemand perfekt. Lou mochte ich, da sie trotz allem immer optimistisch war und immer Hoffnung sah, jedoch ging mir manchmal ihre Naivität auf die Nerven, da sie viele Sachen nicht einsehen wollte. Will ist einfach nur Will, manchmal überrascht er den Leser und manchmal lässt er den Leser einfach nur ausflippen, jedoch ist dies seine Art und irgendwann wird er jedem sympathisch. Man darf jedoch auch nicht vergessen, was ihm zugestossen ist und wie heftig ihn dies aus seiner Spur gebracht hat, hier muss ich sagen, ich habe grossen Respekt an die Autorin, dass sie es geschafft hat so viel Charakterstärke in einem Buch aufzubauen. Ich mochte auch Nathan, Wills Krankenpfleger, da ich seine gelassene Art und Weise einfach nur überzeugend war und auch wie er mit solch einer Situation umgeht ist faszinierend. Im Ganzen kann ich einfach nur sagen, dass die Charaktere wirklich gelungen sind und sie mir richtig ans Herz gewachsen sind. 

    Schreibstil:

    Ich kann nur sagen, dass mich der Schreibstil einfach von Anfang an nur vom Hocker gehauen hat, da so viele Gefühle in einem verbunden waren. Man hat auch gemerkt, dass alles mit solcher Tiefe geschrieben wurde, dass man einfach nur wow sagen kann. Ich bin komplett fasziniert von ihrem Schreibstil, da er mich so mitgenommen hat. 

    Fazit:

    Ich kann Euch allen das Buch nur empfehlen, jedoch sind ein paar Längen drin, doch diese vergehen, wenn man im Buch und in Lous und Wills Geschichte Bann gefangen ist. Ich liebe, dass Buch wirklich sehr. Doch ich weiss nicht ob ich die Folgebänder lesen soll, da ich Angst haben, dass sie mir die ganze Geschichte verändern, ich weiss nicht ob ihr auch schon mal so ein Gefühl hattet oder nicht, vielleicht könntet Ihr mir ja in die Kommis schreiben ob sie es wert sind zu lesen oder ob ich auch so glücklich werde ;D

    Lg Tanja

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    mareike91s avatar
    mareike91vor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Berührende Geschichte, die nachdenklich stimmt...
    Lou & Will

    Inhalt:
    Als Louisa Clark ihren Job in einem kleinen Café verliert, steht ihre Familie vor finanziellen Problemen. Gezwungenermaßen nimmt sie eine auf ein halbes Jahr befristete Anstellung zur Betreuung des Tetraplegiker Will Traynor an. Will stammt aus gutem Hause und ist so ganz anders als Lou mit ihrem extravaganten, farbenfrohen Modestil. Nach anfänglichen Problemen scheinen die beiden sich jedoch immer besser zu verstehen. Und Lou versucht, Wills Lebensfreude wieder zu erwecken, die er seit seinem Unfall verloren hat...

    Meine Meinung:
    Manchmal kann sich das Leben innerhalb weniger Sekunden ändern... Nach seinem Unfall ist für Will nichts mehr so wie es war. Er sitzt im Rollstuhl, ist verbittert und hat keine Freude mehr am Leben. Bis Lou in sein Leben tritt. Es ist schön mit anzusehen, wie er aufblüht und wieder das Haus verlässt. Trotzdem merkt man in jeder Situation, wie sehr in die Folgen seines Unfalls belasten.
    Lou ist eine wirklich starke Frau, die bislang aber nie so richtig etwas aus sich gemacht hat und immer im Schatten ihrer Schwester stand. Doch dank Will scheint sie sich endlich selbst zu finden.
    Ich habe sowohl Lou als auch Will in mein Herz geschlossen und ihnen ein Happy End so sehr gewünscht. Besonders Wills Schicksal hat mich sehr mitgenommen und berührt, aber auch zum Nachdenken angeregt.

    Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Auch wenn das Buch mit über 500 Seiten und auch inhaltlich keine leichte Lektüre ist, sind die Seiten nur so verflogen. Der Plot ist spannend und besitzt auch einige überraschende Wendungen, auch wenn es zumindest für meinen Geschmack an der einen oder anderen Stelle auch ein paar Seiten weniger getan hätten.

    Fazit:
    Berührende Geschichte, die zu Tränen rührt und nachdenklich stimmt... Und einen lehrt, jeden Tag und jeden schönen Moment zu genießen und in Erinnerung zu behalten!

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    Lesenodernichts avatar
    Lesenodernichtvor einem Monat
    Kurzmeinung: teilweise hätte ich mir bessere Recherche gewünscht. Wenn ich schon ein "heikles" Thema verwende, dann bitte nicht in lapidarer Belletristik
    Ein Buch, dass viele aus der "Behinderten-Community" hat aufschreien lassen

    Du bist Kellnerin, dann Pflegekraft, du verliebst dich in deinen Betreuten und dann erfährst du, dass er entschieden hat zu sterben. 
    Das beschreibt inhaltlich tatsächlich schon das grobe Konzept der Geschichte.  Die Protagonistin ist Louisa, die ihren Job in einem Café verliert und so mehr zufällig ins Haus von Will kommt. Seine Mutter stellt sie ein um ihn zu pflegen. Und durch ihre unkonventionelle Art schafft sie eine ganz neue Atmosphäre im Haus. Will ist seit einem Verkehrsunfall vom Hals ab gelähmt und hadert sehr mit seiner Situation. Er war sportlich, erfolgreich, gutaussehend, mit einer wunderschönen Frau liiert - ihm ist alles geglückt. Dann wird er von einem Motorrad angefahren und verliert in seinen Augen alles was er war. Will hat Schmerzen, täglich. Er hat entschieden in der Schweiz bei Dignitas seinem Leben ein Ende zu setzen - und er gesteht seinen Eltern ein halbes Jahr Schonzeit zu. Ein ganzes halbes Jahr.

    Moyes eröffnet dem Leser neben der eigentlichen Geschichte viele Nebenschauplätze aus Louisas Leben, wie ihre Beziehung oder ihre Familie. Dies macht sie als Protagonistin greifbarer und glaubhafter.

    Besonders gut hat mir gefallen, wie es Moyes gelingt eine sehr liebenswürdige und positive Stimmung zu gestalten, die es dem Leser ermöglicht in Louisas und Wills Beziehung einzutauchen. Durch diese Stimmung wird die Wendung, das Zerbrechen, die Trauer und die Verlustangst deutlich spürbar und ziehen den Leser in einen Strudel verschiedenster Gefühle. Sehr bewegend und ergreifend!

    Mir ist hier nochmal wichtig aufzugreifen, dass es Proteste von Menschen mit Beeinträchtigung gegen diese Geschichte gab, die vor allem groß wurden als es verfilmt wurde. In verschiedenen Kritiken geht es darum, dass das Leben als Beeinträchtigter als "unwert" dargestellt würde. Will begründet seine Entscheidung mit dem Satz dass er "so nicht leben wolle". Dies wird häufig so aufgefasst als sei damit gemeint "als Behinderter". Dass dies Frustration bei Menschen mit Beeinträchtigungen auslösen kann, kann ich nachvollziehen. Ich selbst verstehe es aber als "mit dem Vergleich wie es vorher war, mit dem Verlustgefühl". 
    Dennoch ist auch hier klar, dass es nicht nur die Wirkung auf wirklich Betroffene gibt, sondern auch die Wirkung auf nicht-behinderte Leser. Diese "Außenwirkung" sehe ich auch als kritisch an. Wie wirkt es auf Menschen? Vermittelt es das Bild, dass Menschen mit Beeinträchtigung unglücklich und lebensüberdrüssig sind? Es entsteht da schnell eine Heroisierung von Menschen mit Beeinträchtigung. Dem stehe ich sehr kritisch gegenüber. Diese Haltung macht Menschen mit Beeinträchtigung zu etwas besonderem, wenn sie mal das Haus verlassen oder ihr Leben "normal" leben. Dies steht dem Inklusionsgedanken diametral gegenüber.

    Eine Geschichte, die mich wirklich bewegte und die ich als gut geschrieben bewerten möchte. Wie allerdings Behinderung dargestellt ist, ließ auch mich häufig die Stirn runzeln. Manche Darstellungen sind einfach schlecht recherchiert, scheinen nur auf Hörensagen zu beruhen. Das an sich finde ich recht schwierig. Grundsätzlich möchte ich aber eine Leseempfehlung aussprechen.

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    aweikus avatar
    aweikuvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein wunderschönes und bewegendes Buch! Konnte es kaum aus der Hand legen und habe durchgehend mitgefiebert!
    Wunderbar erzählt!

    Ich wollte das Buch unbedingt lesen, bevor ich den Film sehe, damit ich mir die Charaktere selbst vorstellen kann und gedanklich nicht bei den Filmszenen bin - mal davon ab dass Verfilmungen meist nicht an das Buch herankommen und ganze Passagen rauslassen (müssen), die dann letztendlich merklich fehlen. Und ich muss sagen dass ich den Roman gar nicht mehr aus der Hand legen konnte. Jojo Moyes schreibt wunderbar flüssig und mit schönen Worten über eine Freundschaft und die dazugehörigen Gefühle, dass man einige Male ganz mitgerissen ist von der Geschichte. Man fiebert und fühlt in der Beziehung zwischen Louisa und Will die ganze Zeit mit und hofft, dass sich diese - zuerst nur berufliche - Verbindung weiterentwickelt und sich alles zum Guten wendet.

    Gleichzeitig finde ich es sehr schön, dass hier einige Themen und Schwierigkeiten zum Leben mit Rollstuhl aufgegriffen werden und stellenweise zum Nachdenken anregen. Es zeigt mitunter, dass der Lebensmut trotz Handicap nicht eingeschränkt sein muss, was ganz großartig ist.

    Gern würde ich weitere Geschichten aus Louisas Sicht in ähnlich sonniger Schreibweise lesen. Dies war mein erstes Buch von Jojo Moyes und sicherlich nicht das Letzte.

    PS: Den Film habe ich - nachdem ich mehrfach gelesen und gehört habe, dass er nicht so toll ist - bisher noch nicht gesehen. Mal schauen ob ich mich noch traue!

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    ina_mavor einem Monat
    Kurzmeinung: Das echte Leben nur noch echter...
    Unglaublich gefühlvolles Buch!

    Ein unglaubliches Buch. So echte und ungeschminkte Gefühle werden vermittelt. Ich habe gelacht, geweint und mit gehofft...Ich habe mich so oft gefragt wieso er nicht mehr leben will, wieso nicht weil er sie doch hat...

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    Petra_Thallers avatar
    Petra_Thallervor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Das Buch ist klasse und räumt mit zahlreichen Tabus auf, der Film hingegen eine Enttäuschung, schade.
    Gut, einfach nur gut

    Dieses Buch lässt der Fantasie des Lesers Raum Parallelen ins eigenen Leben zu transferieren, ohne einzuengen. Liebevolles Buch für alle die selbst in einer Krise stecken und neue Orientierung im Leben suchen. Auch wenn ich nicht auf der Suche war, ich war neugierig, wie das Thema des freiwilligen Sterbens gelöst wird.

    Der Film ist Schrott!

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    S
    sweetyslovelybooksvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Ein absolutes Muss!
    Tolles, mitreissendes Buch

    Mich hat das Buch schon seit der ersten Seite in den Bann gezogen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen und habe es sofort an einem Tag durchgelesen. Man fiebert mit Lou mit, und man fühlt sich, als wäre man direkt bei ihr und Will. Freue mich auf den nächsten Teil.
    Absolute Kaufempfehlung!

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    K
    Kvothe_Sohn_des_Arlidenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Zu keinem Moment überraschend oder anders als erwartet.
    Nettes Buch für Zwischendurch aber nicht mehr

    Ich habe mich entschieden nun doch "Ein ganzes halbes Jahr" zu lesen, weil ich einerseits Filmclips gesehen habe, die mir sehr gefallen haben und weil ich ein Buch lesen wollte, dass einfach ist und mit einfach meine ich, dass jedes Buch einen irgendwie beeinflusst, einem irgendwelche Fragen stellt und meine Erwartung an das Buch war: am Ende muss man weinen und man verspürt Herzschmerz, weil es so traurig ist. Ich wollte also ein einfaches Buch, was mich nicht vor viele Fragen stellt und "Ein ganzes halbes Jahr" schien vollkommen zu passen.

    Als ich zu lesen anfing, dachte ich innerlich "Jackpot", denn es ist leicht und flüssig geschrieben.

    Als ich die Hauptcharaktere kennenlernte also Lou und Will, war ich von beiden genervt.
    Den Charme, den ich in den Filmclips bei Lou gesehen habe, habe ich nicht erkannt, ich mochte sie nicht. Dadurch, dass sie sich natürlich durch Will verändert, wurde sie als Charakter angenehmer.
    Und Will ist als Figur natürlich so konsipiert, dass er anfangs unerträglich ist und gegen Ende hin ein angenehmer Zeitgenosse, so dass die Frage, wie er sich schlussendlich entscheidet, weiter im Raum steht, denn er wirkt ja glücklich.
    Eine Figur, die ich noch erwähnen möchte, die ich eigentlich nicht ungern mochte war Patrick. Das ist glaube ich ein guter Kerl und er hat nichts getan, als dass ich anders von ihm denken müsste.

    Von den Charakteren her entsprach das Buch also auch meinen Vorstellungen, denn es sollte ja darum gehen, wie sehr die beiden sich beeinflussen und verändern und wie sehr sie ihre Begegnung bereichert. Das ist einfach, das ist simpel: sie würde nie wieder die selbe sein.

    Die Handlung war eigentlich ungeheuer simpel (Jackpot). Lustigerweise war die Tatsache, dass er im Rollstuhl sitzt ziemlich unerheblich für die Handlung, natürlich ist er der Grund warum er an Sterbehilfe denkt, aber es hätte auch eine unheilbare Krankheit etc. sein können. Ich vermute, dass der Rollstuhl genommen wurde, um den Eindruck zu verstärken, dass er eine Entscheidung zu treffen hat: für das Leben oder eben nicht, was bei einer unheilbaren Erkrankung nicht der Fall gewesen wäre.
    Mich hat das Buch nie vor die Frage gestellt, wie ich als Leser zu Sterbehilfe stehe (ich wollte zwar keine Fragen gestellt bekommen, aber die wäre eigentlich aufgelegt gewesen).
    Aber zurück zur Einfachheit der Handlung:
    - Lou trifft Will.
    - Will will sterben.
    - Sie versucht ihm zu zeigen, wie schön das Leben ist, indem sie alle möglichen Ausflüge für ihn organsiert.
    - Sie verlieben sich.
    - Er entscheidet sich.
    Wir alle wussten doch wie es ausgeht, es ist nicht sehr komplex.

    Bezüglich der Liebesgeschichte muss ich anmerken, dass sie einerseits sehr einfach war, aber ich habe sie nicht verstanden:
    - Ausflug
    - "wir sahen oft gemeinsam fern, ...."
    - Ausflug
    - "nachdem ich ihn gefüttert hatte, ...."
    - Ausflug
    - .....
    Mein Problem war, dass alle geschilderten Szenen mit den beiden so bedeutungsvoll waren: jeder Ausflug ist natürlich bedeutungsvoll, denn wie wird Will sich entscheiden, selbst das Rasieren ist bedeutungsvoll und mir ist klar warum das Rasieren eine wesentliche Szene ist, denn wie wird Will sich entscheiden, aber es werden keine alltäglichen ruhigen Momente geschildert, in denen ich die Charaktere verstehen könnte, denn dieses Alltäglich wird mit einem Satz abgehandelt und so sind auch die Dialoge immer nur bedeutungsvoll, nichts Banales, nichts Nachvollziehbares und so habe ich nicht verstanden als plötzlich die Bombe platze, dass sie sich verliebt hatte. Es gab keine Darstellung des Prozesses: sie war nicht verliebt - Booommm - verliebt. Auf Wills Seite war dieser Prozess immerhin zu erahnen, wenn man nun sagt, dass Lou es selber nicht erkannt hat und es daher keine Hinweise gegeben hat, dann muss ich mich fragen, warum wird einem als Leser dann diese Erkenntnis als Bombe präsentiert, warum nicht der langsame Zweifel...? Vielleicht wollte die Autorin damit etwas Bestimmtes bezwecken, bei mir hat das eben mitunter dazu geführt, dass ich die Charaktere nicht verstand.

    Dementsprechend war das Buch für mich nicht zum Weinen, weil ich keine emotionale Beziehung zu den Hauptrollen aufbauen konnte.

    Das Buch war nett, es war einfach, es war genau das, was ich erwartet hatte und dementsprechend war ich nicht unzufrieden, deshalb drei von fünf Sternen.


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    DrunkenCherrys avatar
    DrunkenCherryvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Weit weniger kitschig als ich erwartet hätte. Hat trotz viel Drama Spaß gemacht.
    Hat trotz viel Drama Spaß gemacht

    Zugegeben: Das Buch wirkt auf den ersten Seiten wie ein romantischer Abklatsch von "Ziemlich beste Freunde".  Aber nach ungefähr einem Viertel des Buches erschließt sich, dass die Geschichte sich in eine ganz andere Richtung bewegt. Eine Richtung, über die man am besten gar nichts weiß. Denn ich persönlich hatte es bisher tatsächlich geschafft, rein gar nichts über das Buch zu wissen, außer, dass es sehr dramatisch sein soll.
    Und ja, das stimmt auch. Aber zu einem großen Teil ist es auch amüsant und sarkastisch.
    Lou und Will, die beiden Hauptcharaktere haben eine tolle Art miteinander umzugehen und liefern sich einen Schlagabtausch nach dem anderen.
    Mir haben die Charaktere generell gut gefallen, weil ich sie sehr realistisch gezeichnet fand.
    Lou ist etwas naiv und nicht immer die hellste Kerze auf der Torte, aber sie ist eine sehr mitfühlende Person, die sich für andere stets aufopfert.
    Will hat erkannt, dass er in seinem früheren Leben ein Mistkerl war, erinnert sich aber gerne daran zurück und fällt heute noch gerne in alte Muster zurück.
    Diese zwei Menschen passen auf den ersten Blick gar nicht zusammen, aber es war schön, zu lesen, wie sie sich anfreunden.
    Tatsächlich ging es in dem Buch auch weit weniger um Liebe, als ich erwartet hätte. Über große Strecken existiert hier lediglich eine Freundschaft zwischen den Protagonisten und alles, was sich daraus entwickelt, geschieht sehr langsam.
    Auch die Nebencharaktere fand ich super, obwohl nicht immer alle sympathsich waren - aber das ist im wahren Leben ja auch nicht so.
    Ein schönes Buch, das im Mittelteil etwas zu langatmig war. Hier hätte man ein klein wenig kürzen können, um ein angenehmes Tempo beizubehalten.
    Und das Ende ging für meinen Geschmack zu schnell und nicht weit genug. Über den Moment, der am emotionalsten hätte sein können, wurde kein Wort mehr verloren. Schade, denn ich hätte gerne gewusst, wie es dabei und danach in Louisa ausgesehen hätte. Auch die Situation mit ihren Eltern hätte ich gerne weiter verfolgt, da hier noch einiges offen blieb.
    Ich finde, dieses Buch braucht eigentlich keine Fotzsetzung, aber weil ich den Schreibstil der Autorin so schön fand, werde ich dem zweiten Teil vielleicht doch eine Chance geben.

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    kwanos avatar
    kwanovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Liebesgeschichte, bei welcher man das Ende nicht voraussagen kann und die Geschichte doch sehr tragisch endet.
    Eine Geschichte bei der man sein eigenes Handeln überdenkt

    Zunächst dachte ich dieses Buch ist wie jede andere Liebesgeschichte: Das Zusammensein der Protagonisten ist durch viele Hindernisse und Intrigen kaum möglich, aber am Ende siegt die Liebe.


    Da war ich bei diesem Buch doch viel zu voreingenommen. Der Anfang war schon besondern, die Story des Kennenlernens ungewohnt und aufregend. Es war toll zu lesen, wie sich die Liebe im Laufe des Buches entwickelt und vor allem fragte man sich immer selber: Würde ich genauso handeln? 
    Das Buch handelte nicht nur von Liebe und Ängsten, sondern auch von Themen wie Krankheit, Moral und dem Tod. 

    Jojo Moyes hat es geschafft viel mehr als nur eine 0815-Liebesgeschichte zu entwickeln. Häufig denkt man darüber nach, ob man die Dinge genauso angegangen wäre oder lieber den leichteren Weg gewählt hätte. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Svenjas_BookChallengess avatar
    Hallo ihr Lieben :) Anlässlich des Filmstarts von "Ein ganzes halbes Jahr" verlosen wir auf unserem Blog:
    1 Fan-Paket mit der Filmausgabe des Romans (SIGNIERT von Jojo Moyes), einer Packung "Me befor you"-Taschentüchern, Milka Herzen, Gummibärchen und Heiße-Liebe-Tee
    und 
    1 Original-Fanplakat mit den Unterschriften von Jojo Moyes und Thea Sharrock (die Regisseurin)
    Um teilzunehmen, folgt bitte dem Link und hinterlasst uns unter unserem BLOGPOST ein Kommentar, in dem ihr uns verratet, ob ihr euch schon auf den Film freut und wenn ja, warum:

    http://svenjasbookchallenge.blogspot.de/2016/06/gewinnspiel-zum-kinostart-von-ein.html


    Wer nur AUF UNSEREM BLOG UND HIER kommentiert, bekommt ein Zusatzlos und kommt somit zwei Mal in den Lostopf :) 

    Ich wünsche euch ganz viel Glück :)
    Zur Buchverlosung
    Hallorins avatar
    Buchclub 04 liest:

    "Ein ganzes halbes Jahr"  von Jojo Moyes.

    Verlost wird nichts. Gewonnen auch nicht, außer Erfahrungen vielleicht ;)
    Mitlesen können natürlich auch alle Nicht-Clubmitglieder. Wir freuen uns!

    Kleiner Leserunden-Knigge: postet in den Leseabschnitten (die folgen noch) keine Inhaltszusammenfassungen - sondern Eure Eindrücke, Gedanken, Verwirrungen, Fragen, Freuden etc. pp.
    G
    Letzter Beitrag von  gabiliestvor 2 Jahren
    Zur Leserunde
    Sunangels avatar

    Hallöchen!
    Da ich dieses Buch geschenkt bekommen habe, es aber schon gelesen habe und kein Buch zweimal lese,  möchte ich es gerne verschenken.

    Hier könnt ihr mitmachen:

    http://sonjasbuecherinfos.blogspot.de/2016/03/ich-verschenke-ein-buch.html
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