Ein ganzes halbes Jahr

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Inhaltsangabe zu „Ein ganzes halbes Jahr“ von Jojo Moyes

Lou & Will Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt.Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.Die Liebesgeschichte von Lou und Will. Der Sensationserfolg: monatelang auf Platz 1 der Bestsellerliste – von Millionen Lesern geliebt. Jetzt mit Emilia Clarke («Game of Thrones») und Sam Claflin («Die Tribute von Panem») verfilmt.

Mein absolutes Lieblings Buch.

— Alina_tmk
Alina_tmk

Ein Kampf zwischen der Liebe und sich selbst - Herzergreifend!! Doch super ärgerlich.

— Büşra_İnam
Büşra_İnam

Ich habe es einfach nur verschlungen!

— LarasBookworld
LarasBookworld

Die mit Abstand schönste und traurigste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe!

— Elisabeth_Kwiatkowski
Elisabeth_Kwiatkowski

Eine wunderbare Geschichte, die kein Auge trocken hält.

— Schnudl
Schnudl

So traurig und doch so schön

— Ela1908
Ela1908

Zum verlieben schön! Mehr kann ich einfach nicht sagen

— Selina-rhein1
Selina-rhein1

Unbeschreiblich schön.

— Larissa_Schira
Larissa_Schira

Ohne Worte!

— lui_1907
lui_1907

Herzzerreißendes Buch! Lou und Will sind total tolle Charaktere, aber ein sehr trauriges Ende

— Sannnnnni
Sannnnnni

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  • Eine wunderbare Geschichte, die kein Auge trocken hält.

    Ein ganzes halbes Jahr
    Schnudl

    Schnudl

    17. March 2017 um 10:43

    Nach dem Film "Ziemlich beste Freunde", bin ich für solche Stories eigentlich immer zu haben. Die Geschichte von Louisa und Will ist etwas ganz besonderes. Mich hat das Buch so ergriffen und ich habe wirklich ein paar Tränchen vergossen, obwohl mich da eigentlich nicht so schnell was aus der Fassung bringen kann. Ich war dann auch ziemlich gespannt auf den Film und habe so gehofft, dass die Geschichte auch so rüber kommt wie im Buch und dass die Charaktere auch wirklich so dargestellt werden, wie sie sind.Und ich wurde wirklich mal NICHT enttäuscht.Der Film ist genau wie das Buch und auch hier habe ich dann wirklich nochmal richtig geweint. Sehr gute Schauspieler und eine wundervolle Geschichte. Sehr empfehlenswert für jung und alt.

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  • Herzrasen

    Ein ganzes halbes Jahr
    Selina-rhein1

    Selina-rhein1

    13. March 2017 um 22:01

    Perfektes Buch

  • Unbeschreiblich schön

    Ein ganzes halbes Jahr
    Larissa_Schira

    Larissa_Schira

    12. March 2017 um 23:15

    Die Geschichte handelt von Lou, die in einer englischen Kleinstadt aufgewachsen und nie aus dieser Umgebung herausgekommen ist. Sie arbeitet im einzigen Kaffee der Stadt, als sie dort gekündigt wird, bricht eine Welt für sie zusammen. Ihre Familie, bei der sie lebt, ist auf das Geld angewiesen, und sie versucht schnellstmöglich einen neuen Job zu finden. Nur widerwillig nimmt sie einen Job als Pflegehilfe für einen komplett gelähmten Tetraplegiker, Will Traynor, an. Anfangs hasst Lou ihren Job, da Wills sarkastisches, depressives Wesen auch für sie deutlich spürbar wird. Doch nach einiger Zeit lernen die beiden sich besser kennen und alles beginnt sich für Lou zu verändern....Ich habe kaum Worte, um meine Gefühle für dieses Buch zu beschreiben. Die Handlung ist wunderbar aufgebaut, die Charaktere alle unglaublich gut beschrieben und für den Leser wirklich spürbar gemacht. Das Buch hat es geschafft mich zum Lachen und zum Weinen zu bringen, eine riesige Palette von Gefühlen in mir hervorzurufen. Der Schreibstil von Jojo Moyes ist wunderschön, sie malt mit Worten anstatt etwas plump zu umschreiben. Hätte ich die Zeit gehabt, hätte ich den Roman in einem Stück durchgelesen.Die Handlung hat mich zutiefst berührt und zum Nachdenken angeregt. Noch heute, 3 Tage, nachdem ich es zuende gelesen habe, schwirren meine Gedanken immer wieder um dieses Buch, es lässt mich einfach nicht los.Jeder, der es noch nicht gelesen hat, sollte dies schleunigst nachholen - es ist nicht einfach nur ein Buch, es verändert auch noch das eigene Leben und Denken!

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  • Liebesgeschichte mit Herzschmerz

    Ein ganzes halbes Jahr
    Sannnnnni

    Sannnnnni

    09. March 2017 um 14:36

    Lou und Will erleben eine andere Art von Liebesgeschichte, was total traumhaft ist. Man fiebert von Seite zu Seite mit, ob Lou Will nicht von seiner Reise in die Schweiz und damit letzten Lebensreise abbringen kann. Herzzerreißend geschrieben. Trotz vieler Seiten, was ja typisch ist für Jojo, ist es zu keinen Zeitpunkt langatmig oder langweilig. Klasse Buch, sehr zu empfehlen! 

  • Rezension - Ein ganzes halbes Jahr von Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr
    Occamy

    Occamy

    01. March 2017 um 21:47

    Herzlich willkommen zu meiner kleinen Rezension! Den Inhalt habt ihr an anderer Stelle sicher schon nachgelesen, weshalb ich hier nur meine eigene Meinung wiedergebe und ein paar zusätzliche, (wie ich finde) interessante Punkte, die euch hoffentlich bei der Buchwahl helfen: Das Buch in 3 Worten: Liebe – Loslassen – Horizonterweiterung Der erste Satz: „Es sind 158 Schritte von der Bushaltestelle bis nach Hause, aber es können auch 180 werden, wenn man langsam geht, weil man zum Beispiel Plateauabsätze trägt.“ 1. Kapitel, S. 13 Lieblingszitat: „Ich sage dir nicht, dass du von Hochhäusern springen oder mit Walen schwimmen oder sonst was machen sollst (obwohl ich heimlich doch hoffe, dass du es tust), aber du sollst ein unerschrockenes Leben führen. Fordere dich heraus. Niste dich nicht irgendwo ein.“ S.519 Lieblingsfigur: Die bezaubernde Lou, mit der ich mich sehr identifizieren kann und hoffe, dass auch ich den Weg finde, ein unerschrockenes Leben zu führen. Besonderheit: Die schwierige Thematik der Sterbehilfe und des Wunsches, selbst zu bestimmen, wann man geht wurde in diesem Roman vielschichtig beleuchtet und so ein Zugang zur Gefühlswelt Betroffener und Angehöriger geschaffen, der sehr zum Nachdenken anregt. Meine Meinung: Die Liebesgeschichte um Louisa und Will hat mir sehr gefallen, denn sie war weder kitschig, noch hat sie sich zu schnell entwickelt. Aus anfänglicher Abneigung entwickelt sich zwischen den beiden langsam eine tiefe Verbundenheit, die mich sehr berührt hat. Spannend war es, anzusehen, wie sie sich  gegenseitig beeinflusst haben. Man könnte denken, Louisas Einfluss auf den kranken Will stünde im Fokus und alles drehe sich nur um die Krankheit und seinen Wunsch, dieses Leben zu beenden. Aber Louisas innere Entwicklung wird immer präsenter und wir sehen, wie ihr Leben eine Wende nimmt. Will beeinflusst Lou sehr positiv, gibt ihr eine Vision, lässt sie an sich selbst glauben und ermutigt sie, ein unerschrockenes Leben zu führen. Für mich ist das die große Quintessenz der Geschichte (s.o. mein Lieblingszitat). Neben der Liebesgeschichte war es außerdem die besondere Thematik der Sterbehilfe, die mich in den Bann gezogen hat. Das Buch gibt zu dieser Debatte keine klare Antwort, zeigt aber die Ansichten der verschiedenen Beteiligten sehr gefühlvoll auf. So kann man für jede Partei Verständnis entwickeln und sich zum Schluss seine Eigene Meinung bilden. Im Kontext der Geschichte, finde ich die Entscheidungen die getroffen wurden schlüssig und nachvollziehbar. Ich denke, das Buch wird mich noch lange beschäftigen, denn es hat mir einige interessante Denkanstöße gegeben. Es hat mir die Schönheit des Lebens gezeigt und wie wichtig es ist, diese zu schätzen und etwas daraus zu machen. Fazit: Wer eine realistische und rührende Liebesgeschichte lesen und sich gleichzeitig mit einer ethisch und moralisch schwierigen Thematik beschäftigen will, ist hier richtig! Dies ist ein Buch, das oft zum Lachen aber auch zum weinen einlädt, das Hoffnung gibt und Inspiration für die Gestaltung des Lebens.

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  • Verdient dieses Buch den Ruhm?

    Ein ganzes halbes Jahr
    emilayana

    emilayana

    28. February 2017 um 16:20

    Ein ganzes halbes Jahr   Genre: Liebesroman Autor: Jojo Moyes Verlag: Rowohlt Preis: 10 € Seiten: ca. 550 ISBN: 978-3499266720   1.     Handlung: Louisa Clark wohnt in einer Kleinstadt, hat einen Freund den sie nicht liebt und einen schrägen Modegeschmack. Sie weiß, dass sie ihren Job in dem kleinen Café in dem sie arbeitet bald verlieren wird, aber nicht was sie danach machen soll. Doch eines Tages bietet sich ein Job an. Sie soll Will Traynor, einen gelähmten Mann betreuen und verdient dabei viel Geld. Doch sie kann Will nicht ausstehen und macht den Job nur um ihre Familie ernähren zu können. Will ist  nämlich verbittert vom Leben und wünscht sich sein Altes, vor dem fatalen Unfall, zurück. Doch wenn man so viel Zeit miteinander verbringt, lernt man sich besser kennen und vielleicht täuscht auch die äußere Fassade. 2.     Schreibstil: Der Schreibstil von Jojo Moyes ist locker und leicht. Man schlägt eine Seite nach der anderen auf und bemerkt es nicht einmal. Sie schreibt mit einem Witz und Humor wie es ihn nur selten in Büchern gibt. Man muss an machen Stellen laut auflachen und an einigen treibt es einem die Tränen in die Augen. Der Schreibstil hat mir alles in allem wirklich gut gefallen, auch wenn an manchen Stellen ein wenig übertrieben wurde. 3.     Charaktere: Die beiden Hauptcharaktere sind Will und Louisa. Louisa ist eine sehr lebensfrohe Person, die allerdings in diesem Buch etwas zu überspitzt dargestellt ist. Alles an ihr wirkt übersättigt und übertrieben. Dadurch ist es zwar leicht in den lustigen Szenen zu lachen, aber die ernsten verlieren an Bedeutung. Auch ihre naive Art ist am Anfang wirklich süß, doch im Laufe des Buches geht sie einem manchmal auch auf die Nerven. Will stellt das Kontrastprogramm zu Louisa dar. Er ist ruhig und in sich zurückgezogen. Er kommt nicht mit seinem fatalen Unfall klar und sehnt sich sein altes Leben zurück. Er kann sich nicht mit seiner jetzigen Lage abfinden und kann es nicht ertragen. Will hat mir als Charakter sehr zugesagt. Ich konnte seine Handlungen gut nachvollziehen und seine anfängliche Abneigung Louisa gegenüber. Die Nebencharaktere sind auch ordentlich aufgebaut und bekommen eine mehr oder weniger gute Backgroundstory. 4.     Umsetzung: Die Umsetzung hat mir gefallen. Allerdings gab es viele Wiederholungen der Handlungselemente. Auch das Ende konnte man vor diesem vorausahnen und so konnte dieses nicht mehr so emotional beeindrucken, wie es gekonnt hätte. Ansonsten war das Setting wirklich schön gewählt und der Kleinstadtflair hat mir sehr zugesagt. 5.     Cover: Das Cover ist schön gestaltet und passend. 6.     Ende: Das Ende des Buches hat mir sehr gefallen. Meiner Meinung nach war es das einzige Ende was dem Buch entsprochen hätte. Allerdings ist es schade, dass dieses vorhersehbar war, ansonsten wäre es absolut umwerfend gewesen. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:           32 / 40 2.     Schreibstil:         13 / 15 3.     Charaktere:        12 / 20 4.     Umsetzung:        6  / 10 5.     Cover:                  5  / 5 6.     Ende                     7 / 10                                                           75 / 100   Gesamtwertung:   7.5 P Genrewertung:      7.5 P   Das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Allerdings könnte Louisa Clark den ein oder anderen mit ihrer Naivität nerven und auch die Vorhersehbarkeit des Endes fand ich schade. Alles in allem kann ich es aber trotzdem an jeden weiterempfehlen der gerne eine süße Liebesgeschichte liest.   Amazon Link: ein ganzes halbes Jahr – Jojo Moyes Verlag Link: Rowohlt Verlag    

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  • Lest es!

    Ein ganzes halbes Jahr
    eileen_richie

    eileen_richie

    27. February 2017 um 11:40

    Ich liebe dieses Buch!!! Ich möchte gern meine Gedanken und Gefühle dazu teilen. In der Rezension sind Spoiler enthalten. Schaut gern auch auf meinem Blog vorbei: eileensbuecherblog.wordpress.com Meine Meinung: Bevor ich auf die Geschichte eingehe, die mich emotional so mitgenommen hat, möchte ich zunächst den Schreibstil der Autorin loben! Das Buch ließ sich so flüssig und angenehm leicht lesen. Dabei war es aber keineswegs öde, sondern hat viele Gefühle vermittelt und den Leser in den Bann der Geschichte gezogen. Alle Nebencharaktere waren perfekt gewählt und mit all ihren unterschiedlichen Problemen waren ihre Art und ihre Taten nachvollziehbar. Auch wenn sie manchmal schwer auszuhalten waren, waren sie doch immer auf die eine oder andere Art gerechtfertigt. Wills Mutter war oft unausstehlich, doch letztendlich konnte man nur Mitleid mit ihr und Respekt vor ihr haben. Sie ist wohl der Charakter in diesem Buch, der in der schwersten Lebenssituation ist. Ein Mann, der sie betrügt, ein Sohn, der sich umbringen möchte und eine Tochter, die sie für ihre schweren Herzens getroffene Entscheidung, ihren Sohn in dieser Entscheidung zu unterstützen, hasst. Will war für mich ein sehr starker Charakter, auch wenn Lou das erst ein bisschen aus ihm herauskitzeln musste. Er ist witzig, charmant, hat eine großartige Menschenkenntniss und ist sehr mutig. Und Lou war einfach toll. So eine einfache und durchschnittliche Person, aber eben auch nicht! Sie ist großzügig, tut so viel für ihre Familie, ist unvoreingenommen anderen Menschen gegenüber und verurteilt sie nicht vorschnell. Will hat es ihr alles andere als leicht gemacht und doch hat sie die Kraft gefunden darüber zu stehen und so viel für ihn zu tun, ob dem er gar nicht wusste, dass er es braucht. Und Nathan mochte ich sehr gern. Er ist sehr wichtig für Will und im Laufe des Buchs auch für Lou. Und letztendlich trägt er so viel für die Entwicklung zwischen Will und Louisa bei. Die Beziehung, die die beiden miteinander aufbauen ist so schön. Schwierig, sehr sehr schwierig. Doch die richtigen Menschen haben sich getroffen. Sie brauchten sich. Lou konnte Will einen Teil seiner Lebensqualität zurückgeben und ich glaube wirklich, dass sie ihn glücklich machen konnte. Und Will war der Mensch, der sie erst dazu bringen konnte, aus sich rauszukommen und über das Leben nachzudenken. Ich glaube wirklich, dass er etwas in ihr verändert hat. Ich fand es so wunderschön, wie sich dieses zarte Band zwischen ihnen entwickelt hat. Aus reiner Arbeit wurde dieses Verhältnis zu Freundschaft und zu Liebe. Und trotzdem diese Liebe Will nicht dazu bringen konnte, weiterzuleben, bin ich doch überzeugt davon, dass er sie empfunden hat. Und etwas besseres konnte ihm nicht geschehen, als so aus dieser Welt zu gehen. Doch für Louisa war es natürlich umso schwieriger. Endlich hatte sie jemanden gefunden, den sie wirklich liebte und den sie brauchte. Und dieser Jemand war nicht dazu bestimmt, an ihrer Seite bleiben zu können. Für mich war es ebenso hart dies zu akzeptieren und doch konnte ich Will so sehr verstehen. Ich glaube auch, dass seine Entscheidung ihm letztendlich nicht mehr so leicht fiel wie noch 6 Monate zuvor. Und doch mussten Louisa und ich akzeptieren, dass es die einzig mögliche Entscheidung für ihn war. Ein selbstbestimmter Tod. Den hatte er verdient. Diese Abschlussszene war herzzerreißend und ich musste in diesem Moment an all die Dinge denken, die diese ganz besondere Verbindung zwischen Will und Louisa ausmachten. Wie er sie liebevoll Clark nannte. Wie sie sich erniedrigt fühlte und er nur versuchte, sie wach zu rütteln und zu verhindern, dass sie ‚leidet, weil sie ihn gekannt hat‘. Wie er so ignorant schien und doch so aufmerksam war und ihr zum Geburtstag Ringelstrumpfhosen schenkte. Wie er sie zum Leben anstiftete und sie sich ein Tattoo stechen ließen. Wie er sie enttäuschte obwohl das nie in seiner Absicht lag. Wie sie ihn rasierte und die Behinderung schon nach kurzer Zeit zur Nebensache wurde. Wie eine Nacht im Labyrinth alles veränderte. Und wie sie das Leben des anderen so sehr bereicherten, nur durch ihr Zusammensein. Diese zarte und doch so gewaltige Liebesgeschichte lehrt den Leser so viel: „Genieße einfach das Leben. Lebe einfach.“ Und manchmal bedeutet Leben eben auch, dass man sich dazu entscheidet, zu sterben. Und die Akzeptanz dessen ist so viel schwerer als der Entschluss selbst. Und auch wenn ich es teilweise widerwillig tue, weil ich den Gedanken daran von mir wegschieben möchte, sage ich hier noch etwas zu der Fortsetzung „Ein ganz neues Leben“: Ich möchte das nicht lesen. Am Ende von „Ein ganzes halbes Jahr“ war für mich alles perfekt. Will hatte sie nach Paris geschickt und ihr ermöglicht, ihr Studium aufzunehmen. Er hat sie innerlich so verändert, dass sie all das erreichen konnte, was sie wollte und was er sich so für sie gewünscht hatte. Ich konnte all das vor meinem inneren Auge sehen, als sie im Marquis saß und seinen Brief las. Es war das perfekte offene Ende. Und dann kam die Leseprobe zur Fortsetzung. Und all meine Vorstellungen und Wünsche wurden darin zunichte gemacht. Sie war genau das Gegenteil von dem, was sie hätte werden sollen. Und sie war wütend auf Will. Ich bin mir nach dem Ende des ersten Buchs einfach so sicher, dass sie akzeptiert hat und diese Wut hinter sich lassen konnte. Und sie hat sich in der Fortsetzung sogar von ihrer Familie abgewendet! Ich konnte es kaum glauben. Und das möchte ich nicht lesen. Ich möchte nicht lesen, wie sich ihr Leben nach Wills Tod in ein schwarzes Loch verwandelt hat. Und auch nicht, wie sich dann „eine Verbindung zu Will auftut, von der niemand geahnt hat“ und dass sie dadurch neue Hoffnung schöpft. Ich möchte meine Vorstellung behalten, dass sie natürlich sehr traurig ist, aber dass sie ihr Leben lebt und ihre Träume verwirklicht. Denn das hat Will ihr in diesem ganzen halben Jahr beigebracht. Und sie ist stark. Sie kann das. Meine Bewertung: 5 von 5 Sternen Fazit: Ein herzergreifendes Buch, das verstehen lässt und Lebensmut gibt.

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    Ein ganzes halbes Jahr
    aga2010

    aga2010

    23. February 2017 um 10:45

    In den Roman von Jojo  Moyes  geht es um zwei Menschen die unterschiedlicher nicht sein können. Will der nach einen Unfall Querschnittsgelähmt ist und den Sinn des Lebens verloren hat und Louisa die mit ihren Leben nichts gescheites zu Stande bringt. Sie wird von Will´s Mutter als Betreuerin /Pflegehilfe eingestellt, um Will wieder die schönen Seiten des Lebens aufzuzeigen und auch ihm umzustimmen was sein Plan zur Sterbehilfe angeht. Der Roman ist sehr Gefühlvoll man leidet mit den Pro­t­a­go­nisten lacht und weint mit ihnen...Man kann sich in Lou so gut hineinversetzten...das Buch ist unheimlich gut ...sehr gut geschrieben...man versteht im laufe des Buches auch die Eltern und auch Wills Beweggründe... Ein Buch was auch nachdenklich über sein auch eigenes Leben macht. Ein Buch das man zu 200% gelesen haben muss...

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  • Ein ganzes halbes Jahr

    Ein ganzes halbes Jahr
    blauerose1

    blauerose1

    21. February 2017 um 08:24

    Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Cafe arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will. Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird. (Quelle: Buchrücken) Die Autorin – Jojo Moyes, geboren 1969, hat Journalistik studiert und für die „Sunday Morning Post“ in Hongkong und den „Independent“ in London gearbeitet. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern auf einer Farm in Essex. Meine Meinung: Da ich ja vor kurzem den zweiten Teil „ Ein ganz neues Leben“ gelesen habe, war das natürlich Pflichtlektüre. Ich wollte wissen, was es mit Lou und Will auf sich hatte. Wie auch der zweite Teil hat mich dieser von Anfang an gefesselt. Jojo Moyes schreibt so, dass man sich einfach in die Geschichte reinfühlt und mittendrin dabei ist. Die Charaktere Lou und Will sind einem sofort sympathisch, obwohl Will auch ziemlich ruppig sein kann. Aber wer kann ihm das verübeln. Louisa setzt alles daran, dass das Leben für Will wieder lebenswert wird und dafür hat sie nur 6 Monate Zeit.  Sie holt ihn aus seinem Schneckenhaus heraus und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Schade, dass sie es erst so spät merkt. Man hofft so sehr auf ein Happy End, jedoch kann man auch Will´s Entscheidung nachvollziehen. Auch der Pfleger Nathan war mir von Anfang an sympathisch, schade, dass man nicht mehr von seiner Freundschaft zu Will gelesen hat.  Der Schluss war so traurig und doch schön….meine Tränen sind nur so geflossen. Ich selber hätte mir gewünscht, dass die zwei noch mehr Zeit miteinander gehabt hätten, dass sie einen Weg für ihre Liebe gefunden hätten. Aber Will ist bei seiner Entscheidung geblieben…. Es ist wieder ein wundervolles Buch von Jojo Moyes, das ich unbedingt weiterempfehlen würde!

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  • Faszinierend...

    Ein ganzes halbes Jahr
    Kometenkind2811

    Kometenkind2811

    20. February 2017 um 20:04

    ... wie dieser Roman einen zum Nachdenken anregt. Ein ganzes halbes Jahr vermittelt so viele Informationen und zeigt das Gefühle aufkommen können, ganz egal in welcher Situation bzw. Beziehung man sich befindet. Es ist ein herzergreifender Roman über eine wirklich schöne Liebesgeschichte die niemanden kalt lassen wird. Sehr zu empfehlen!

  • Rührend

    Ein ganzes halbes Jahr
    MoniqueH

    MoniqueH

    17. February 2017 um 13:02

    Das Buch wo viele schon irgendetwas über gehört haben oder sogar den Film gesehen. Den habe ich noch nicht gesehen, aber ich lese ja meist vor dem Film. Andersrum macht kein Spass. Louisa Clark entscheidet sich für eine neue Stelle. Ihr Job wird es Will Traynor zu versorgen, der nach einem Unfall im Rollstuhl gelandet is. Will ist sehr in sich gekehrt und kann nicht glauben was ihm passiert ist. Sein Leben hat sich total geändert und sehr eingeschränkt. Louisa versucht mit ihre Art ihm eine so schön möglichen Tag zu geben, jeden Tag auf neues, was nicht einfach ist. Die Geschichte ist sehr rührend und emotional. Wenn man sich versucht vor zu stellen was Will durchlebt, wird man schlecht. Aber es gelingt ihnen irgendwie weiter zu machen. Eine sehr schöne romantische Geschichte

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  • Für jedes Bücherregal ein Muss!

    Ein ganzes halbes Jahr
    Beethii

    Beethii

    15. February 2017 um 15:29

    Ich hab wirklich dieses Buch gesuchtet, weil es so schön geschrieben ist und mir es wirklich gut gefallen hat. Wenn ihr dieses Buch bei eurem Händler sieht nehmt es! :)

  • super geschichte

    Ein ganzes halbes Jahr
    Mswetik

    Mswetik

    09. February 2017 um 21:40

    Kann nur weiter empfehlen, eine schöne, aber auch sehr traurige Geschichte

  • Immer wieder, ein ganzes halbes Jahr...

    Ein ganzes halbes Jahr
    Katja76

    Katja76

    04. February 2017 um 17:04

    Kenn Sie das? 
    Immer wieder in eine Geschichte eintauchen wollen? 
    Immer wieder Momente mit den Protagonisten miterleben wollen? Immer wieder ein ganzes halbes Jahr lesen?
    Immer wieder die Hoffnung, es wird ein ganzes!

  • Ein ganzes halbes Jahr

    Ein ganzes halbes Jahr
    yasminbossert

    yasminbossert

    28. January 2017 um 17:01

    Eine berührende und absolut glaubhafte Geschichte die die Leser von Anfang an in ihren Bann zieht.Absolut lesenswert.

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