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Knorke

vor 5 Monaten

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Ein ganzes halbes Jahr gehört definitiv in die Kategorie "Bücher, die jeder gelesen hat, außer Lena". Da man ja nur Gutes über das Buch hört, musste ich das endlich mal ändern.

Es fällt mir nun, nachdem ich es gelesen habe, unglaublich schwer, meine Eindrücke und Meinung in Worte zu fassen. Das Buch konnte mich gut unterhalten, jedoch fehlt mir irgendetwas, um es zu meiner absoluten Lieblingsgeschichte machen zu können.Doch was dieses "etwas" ist, kann ich auch nach längerem Nachdenken nicht genau definieren.

Louisa verliert ihren Job. Da sie dringend das Geld benötigt, nimmt sie letztendlich widerwillig die Stelle als Pflegerin eines Tetraplegiker an. Will, der Tetraplegiker, landete vor zwei Jahren im Rollstuhl und kann kaum mehr als seinen Kopf bewegen. Er mag dieses fremdbestimmte Leben nicht, bei dem er 24 Stunden am Tag auf Hilfe angewiesen ist und möchte deswegen nicht mehr leben. Lou versucht jedoch alles, um ihn von diesem Vorhaben abzubringen.

Zusammengefasst kann man sagen, das Buch ist eine Mischung aus Ziemlich beste Freunde und das unerhörte Leben des Alex Woods zusammen mit einer Portion Kitsch. Obwohl ich sowohl ersteres als auch letzteres total genial finde, konnte mich ein ganzes halbes Jahr nicht völlig zum Ausrasten bringen. Vielleicht wegen der Portion Kitsch, die dafür sorgt, dass es in der Geschichte auch das ein oder andere Klischee gibt.

Ich mochte Lou und Will direkt vom ersten Moment an. Lou mit ihrer leicht tollpatschigen Art (konnte ich mich gleich gut hineinversetzen^^) und Will, der zwar am Anfang ziemlich unfreundlich war, jedoch später im Zusammenspiel mit Lou einen tollen Protagonisten abgegeben hat.

Dazu hat das Buch einige lustige, traurige oder ernste Momente zu bieten, die mich auch berühren konnten. Eigentlich schön, dass das Buch trotz des ernsten Themas nicht völlig bitterernst daher kommt. Obwohl ich wusste, wie es aus geht (wer kann sich das nicht denken^^), wollte ich doch immer wissen, wie es mit Lou und Will weitergeht. Und auch das Ende fand ich im großen und ganzen gut, auch wenn ich wegen "Alex Woods" da eine andere Umsetzung erwartet hätte.

Fazit
Alles in allem ein schönes Buch, dass mich unterhalten und auch berühren konnte. Bis zur letzten Seite habe ich mit Lou und Will mitgefiebert. Beide Charaktere sind mir ans Herz gewachsen und doch fehlt mir irgendeine Kleinigkeit, damit das Buch wirklich für mich perfekt gewesen wäre.
Trotzdem ein sehr gutes Buch, dass jeder lesen sollte, der mit der Verbindung von Kitsch und Sterbehilfe umgehen kann ;)

Autor: Jojo Moyes
Buch: Ein ganzes halbes Jahr

stebec

vor 5 Monaten

Ich hoffe du hast es nicht bereut, dass Buch zu lesen.
Ich bin leider aus dem Heulen nicht mehr raus gekommen.

Und jetzt scheine ich ein ganz ähnliches Buch zu lesen T____________T

Knorke

vor 5 Monaten

@stebec

Nö, ich fands ja schon gut :D
Ich hatte ja so angst vor dem Ende, aber letzendlich war es gar nicht so schlimm (für mich), weil ich dachte sie schreibt dein Prozess bis zum bitteren Ende. Ein bisschen geweint hab ich aber trotzdem^^

Welches denn? "Liebe ist für Idioten"?

Knorke

vor 5 Monaten

@stebec

Nö, ich fands ja schon gut :D
Ich hatte ja so angst vor dem Ende, aber letzendlich war es gar nicht so schlimm (für mich), weil ich dachte sie schreibt dein Prozess bis zum bitteren Ende. Ein bisschen geweint hab ich aber trotzdem^^

Welches denn? "Liebe ist für Idioten"?

stebec

vor 5 Monaten

@Knorke

Genau das Buch! Letztendlich war es aber gar nicht so furchtbar und hat auch volle Punktzahl bekommen.

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