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Abundantia

vor 11 Monaten

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Elli, eine Journalistin, die irgendwie mehr von ihrem Leben erwartet, lebt in London und hat eine Affaire mit einem verheirateten Mann. Die Highlights in ihrem Leben sind gelegentliche Treffen mit Freunden und das einzige was sie antreibt, die Hoffnung, dass sich der Mann den sie liebt, doch noch offziell zu ihr bekennt. Auch im Job läuft es mies und Elli muss dringend eine berauschende Story abliefern, wenn sie ihre Arbeit behalten will. Zur Jubiläumsausgabe der Zeitung bei der sie arbeitet, soll die Gegenwart mit der Vergangenheit gegenübergestellt werden und Elli macht sich im Archiv der Zeitung auf die Suche nach interessanten Fundstücken. Völlig unerwartet fällt ihr ein Liebesbrief in die Hände, der sie tief berührt und sie beschließt, die betreffenden Personen ausfindig zu machen und zugleich mit dieser Geschichte ihren Job zu retten.
Auf der Suche nach Jennifer, einer verheirateten Frau, die in den 1960ern diesen Brief erhielt, findet Elli auch nach und nach sich selbst.
Parallel zu dieser Geschichte erzählt Moyes auch die von Jennifer Stirling. Diese lebte in einer Zeit, in der die wahre Liebe sich den Konventionen des gesellschaftlichen Ansehens beugen musste. Viele Höhen und Tiefen kennzeichnen ihren Weg und dieser endet vermeintlich traurig und hoffnungslos.
Doch je mehr Elli herausfindet, umso wichtiger ist es für sie, zwei Menschen zueinander zuführen, und wahre Liebe zu vereinen, anstatt aus zwei berührenden Schicksalen, Profit zu schlagen.
Jojo Moyes gelingt mit "Eine Hand voll Worte" ein wirklich tiefgründiger und sehr berührender Roman, der mich auch lange nach dem Lesen noch beschäftigt hat. Die Geschichten zu vermischen macht es meiner Ansicht nach spannend und man möchte von Kapitel zu Kapitel unbedingt wissen, wie es weitergeht. Findet Elli alle Antworten? Leben die beiden Menschen noch, die sich vor Jahren nacheinander verzehrt und ihr ganzes Leben verworfen haben, nur um zusammensein zu können? Inwiefern verändert Elli die Geschichte von Jennifer? Fragen über Fragen, auf die ich als Leser zufriedenstellende Antworten erhalten habe.
Fazit : Ein lesenswertes Buch, mit einprägsamen Kerngedanken, die mich nach wie vor träumen und an die wahre Liebe glauben lassen

Autor: Jojo Moyes
Buch: Eine Handvoll Worte

Yolande

vor 3 Monaten

@Abundantia

Mich hat das Buch auch sehr berührt - eine sehr schöne Rezi 😊

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