Im Schatten das Licht

von Jojo Moyes 
4,2 Sterne bei248 Bewertungen
Im Schatten das Licht
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Positiv (193):
S

Kommt natürlich nicht an Lou und Wil ran, aber ist durchaus lesenswert. Gott sei Dank wurde mit den Pferdeszenen nicht übertrieben.

Kritisch (12):
sahnis avatar

Nach 200 Seiten abgebrochen. Flache Charaktere, kaum Handlung und sehr langatmig. Kommt nicht an andere Werke der Autorin heran.

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Inhaltsangabe zu "Im Schatten das Licht"

Ein berührender Roman von Bestsellerautorin Jojo Moyes über das, was wir meistens lieben und manchmal hassen: Familie.

Sarah und ihren Großvater Henri verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er Sarah und ihr Pferd. Als Henri jedoch einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine vierzehnjährige Enkelin allein zurück ...

Natasha und ihren Ex-Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich miteinander arrangieren.

Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen sie das verschlossene Mädchen als Pflegetochter bei sich auf. Und auf einmal müssen sich alle drei die Frage stellen: Was wollen sie füreinander sein, was verbindet sie und was bedeutet das eigentlich: eine Familie sein?

Niemand schreibt so einfühlsam über Themen, die uns alle angehen, wie Jojo Moyes.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499267352
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:576 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:27.01.2017
Das aktuelle Hörbuch ist am 23.05.2018 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    jackdecks avatar
    jackdeckvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Für mich ihr bis dato schwächstes Buch
    Im Schatten das Licht

    Ich liebe die Bücher von Frau Moyes, sie haben mich zum Lesen animiert und fesseln mich jedes Mal. Wenn ich anfange ein Buch zu lesen, kann ich nicht aufhören, bis ich es zu Ende gelesen habe. Die 14-jährige Sarah hat nur noch ihren Großvater Henri und ihr Pferd Boo. Der Großvater war vor vielen Jahren in Frankreich ein erfolgreicher Reiter und versucht seiner Enkelin alles beizubringen, was sie wissen muss, um an einer französischen Dressurreitschule genommen zu werden. Aber dann erleidet er einen Schlaganfall und das Mädchen gerät zufällig in die Obhut der Anwältin Natasha, die gerade die Scherben ihrer gescheiterten Ehe zusammenkehrt. Mehr verrate ich absichtlich nicht, um euch die Spannung nicht zu nehmen. Für Pferde-Freunde ist dies sicherlich ein brauchbarer Roman, ich persönlich würde auf Rückfragen nach Jojo Moyes Büchern andere Werke zuerst empfehlen. Dass Jojo Moyes schreiben kann, ist unbestritten, nur meins war es nicht ganz. Trotzdem bin ich überzeugt, dass das nächste Buch mich sicherlich wieder bestens unterhalten wird. Für "Im Schatten das Licht" vergebe ich 3 Sterne.

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    Weltenbummlerin99s avatar
    Weltenbummlerin99vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch über Liebe und Beziehungen, die nicht immer ganz einfach sind. Besonders für Pferdefans empfehlenswert.
    Die nicht perfekte Liebesgeschichte

    Wie alle Bücher von Jojo Moyes liest sich auch dieses sehr leicht und schnell. Gefallen hat mir das Thema der nicht perfekten Liebe / Beziehung.

    Besonders Pferdefans werden das Buch lieben. 
    Zum Glück kann ich ein bisschen französisch, denn das Buch enthält einige Sätze auf französisch und die sind leider nicht übersetzt.

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    Saskia_Reinholds avatar
    Saskia_Reinholdvor 5 Monaten
    Roman

    Klappentext


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    Reads avatar
    Readvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Wunderschönes Buch
    Toller Roman.....sehr empfehlenswert !

    Wunderschönes Buch

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    Knihomols avatar
    Knihomolvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Sehr schöne Geschichte :)
    Tolles Buch

    Wie immer toll. Egal, was diese Autorin schreibt, es ist immer einfach super. 

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    Betsys avatar
    Betsyvor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Eine schöne, gemächliche Geschichte über Familie, die Liebe zu Pferden und zweiten Chancen.
    Von Pferden, Familie und 2. Chancen

    Für die 14jährige Sarah gibt es in ihrem bescheidenen Leben nicht viel, nur ihren geliebten Großvater Henri und ihr Pferd Boo. Einst angesehenes Mitglied des Cadre Noir in Frankreich trainiert Henri seine Enkelin in dieser speziellen Kunst des Dressurreitens um ihr eine besser Zukunft zu ermöglichen. Als dieser jedoch plötzlich einen Schlaganfall erleidet ist Sara völlig auf sich allein gestellt, bis sie auf die Anwältin Natasha trifft, die sie notgedrungen unter ihre Fittiche nimmt. Natasha steckt gerade mitten in der Scheidung von ihrem Mann Mac und muss sich bis zum Verkauf des gemeinsamen Hauses mit ihm arrangieren und nun kommt neben anderen Krisen auch noch ein Teenager dazu, der alles noch etwas komplizierter macht. Die ganze Situation ist mehr als angespannt, auch weil Sara es ihnen nicht gerade leicht macht sie zu verstehen. Erst als Sara keinen Ausweg mehr sieht und spurlos verschwindet raufen sich auch Mac und Natascha endlich zusammen.

    Die Geschichte ist eine Mischung aus Familiendrama und der ganz besonderen Beziehung zwischen einem Mädchen und seinem Pferd, wobei man als Leser unglaublich gebannt ist, wenn hier die Eleganz und die Kraft dieses Tieres und das Glücksgefühl des Reiters auf seinem Rücken, sowie die Anspannung und Konzentration bei den Übungen geschildert wird. Dazu gibt es am Anfang jedes Kapitels Zitate aus dem Buch „Über die Reitkunst“ von Xenophon, das für Sarah und ihren Großvater quasi die Bibel ist.

    Einmal mehr sind die Charaktere sehr einfühlsam dargestellt, die hier nach und nach immer mehr von sich offenbaren und trotz ihrer nicht gerade einfachen Art für Mitgefühl beim Leser in ihrer jeweilige Situation sorgen, denn gerade diese Ecken und Kanten lassen sie authentisch wirken. Jeder von ihnen hat sein Päckchen an Angst, Wut, Trauer und verletzten Gefühlen zu tragen, wie es eben auch im wahren Leben nun mal so ist. Großteils wirken die Charaktere unnahbar und sogar unverständlich in ihrem Verhalten, aber dies auch nur weil sie sich schützen wollen und überfordert von der ganzen Situation sind, weshalb gerade die Szenen wo sie ihre Gefühle rauslassen wohl die emotionalsten sind. Generell hat es mich anfänglich weniger emotional berührt als erwartet, aber je mehr man Einblick in die Gedankengänge der Personen bekommt umso näher kommt man ihnen und es ergibt alles ein sehr komplexes Gesamtbild der gegenwärtigen Situation und der jeweiligen Lage jedes einzelnen von ihnen.

    Was allerdings gleich zu Beginn sehr berührt ist Sarahs besondere Beziehung zu ihrem Großvater Henri, den sie einfach nur Papa nennt und auch seine eigene Geschichte, die hier zu Beginn einen Einblick in die Welt des Cadre Noir gibt. Trotz der heruntergekommenen Gegend und ärmlichen Verhältnisse in der Sarah und ihr Großvater leben, haben sie einander und sind besonders durch ihre Liebe zu Pferden miteinander verbunden. Man kann daher als Leser nur zu gut Sarahs Verzweiflung nachempfinden als sie nun ganz allein mit allem zurechtkommen muss. 

    Mac und Natasha, sind hier ein kurz vor der Scheidung stehendes Pärchen, das sich längst ein Leben ohne den jeweils anderen eingerichtet hat, aber dennoch immer noch wehmütig an die früheren Zeiten denken und daran wie sie sich voneinander entfernt haben und es zum endgültigen Bruch kam. Es scheint sie viel zu trennen und vieles steht noch offen im Raum zwischen ihnen, dabei ist es sehr interessant zu sehen wie es in beiden tief im Inneren aussieht und auch wie sie sich gegenseitig wahrnehmen, besonders Natashas Sichtweise auf sich selbst, sagt viel über sie aus. Nun müssen sie quasi für einen gewissen Zeitraum eine Familie sein für ein Mädchen, das es ihnen alles andere als leicht macht und zusätzlich für Reibereien zwischen ihnen sorgt. 

    Fazit: Eine schöne und feinfühlige Geschichte, die zwar mit etlichen Dramen angehaucht ist und sehr ruhig dahintreibt, aber dennoch den Leser in seinen Bann zu ziehen vermag. Obwohl das Ende dann doch sehr rosa und kitschig ausfällt, will man als Leser aber auch eigentlich nichts anderes als ein Happy End nach all dem auf und ab der Gefühle. Generell kam bei mir anfänglich doch wenig Emotion beim lesen des Buches auf, was zum Teil auch an den nicht gerade immer einfachen Figuren lag, von daher war ich umso überraschter wie gerührt ich am Ende war und die Geschichte einfach abschließend einfach nur wunderschön fand. Natürlich wirkt vielleicht manches etwas übertrieben, aber dennoch ist es eine sehr liebevolle Geschichte, die ohne viel Aufwand für sich spricht und aufzeigt was es heißt eine Familie zu sein. Eine Geschichte über die Liebe und Verbundenheit zu Pferden, Schicksalsschlägen, Familie und zweiten Chancen. Nichts spektakuläres, aber dafür sehr einfühlsam und zu Herzen gehend.

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    Pachi10vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Ein bisschen zuviel Drama aber sonst ganz liebe Geschichte
    Ein bisschen zuviel Drama aber sonst ganz liebe Geschichte

    Ich lese eigentlich keine Jojo Moyes Romane, weil mir ihre Bücher viel zu übertrieben, zu schnulzig und das Romantische sehr oft einfach "too much" ist. Auch hier, bei diesem Roman jagt eine Übertreibung die nächste.

    Aber die Geschichte wurde im Leseclub ausgewählt, darum habe ich eine Ausnahme gemacht.


    Die Geschichte ist zweigeteilt. Ein Handlungsstrang bezieht sich auf Sarah, die mit ihrem Grossvater in einem schäbigen Viertel in London wohnt. Der andere Handlungsstrang bezieht sich auf Natascha, eine erfolgreiche Anwältin, die sich noch nicht so richtig von ihrem (Ex-)Mann lösen kann.


    Sarahs Leben ist sehr einfach. Sie ist mit ihrem Großvater alleine, hat keine Freunde und verbringt jede freie Minute bei ihrem Pferd. Als der Großvater eines Tages erkrankt, steht Sarahs Leben plötzlich Kopf und wird auf zufällige Weise mit dem Leben von Natascha verbunden. Ab da jagt ein Drama ein weiteres. Nataschas Beziehung zu ihrem noch Ehemann und die damit verbundenen Streitereien werden so überzogen dargestellt und das ganze gipfelt in einer Flucht zu Pferd von London nach Saumur in Frankreich. Und einem ebenfalls sehr schnulzigen Happy End.


    Grundsätzlich ist die Geschichte ganz lieb und wenn sie nicht so übertrieben dargestellt worden wäre, wäre sie echt toll. Aber das ist wohl der Stil von Jojo Moyes. Das ist der Grund, warum ihre Fans sie so lieben - mir persönlich ist es zuviel. Die Geschichte ist sehr pferdelastig, es gibt viele Eigenwörter die den Pferdesport betreffen. Sehr störend empfand ich gegen Ende des Buches die französischen Sätze, die nicht übersetzt werden.

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    SonnenBlumevor 10 Monaten
    Im Schatten des Lichts - Jojo Moyes

    In Sarahs Lebensmittelpunkt stehen ihr Großvater und ihr Pferd Boo. Sie widmet ihre gesamte Freizeit dem Reitsport, denn sie will wie ihr Großvater in den renommierten Cadre Noir in Frankreich aufgenommen werden, einen Club der begabtesten Reiter des ganzen Landes. Als ihr Großvater einen Schlaganfall erleidet, gerät Sarahs Leben komplett aus den Fugen. Sie fängt an zu stehlen und die Schule zu schwänzen, weil sie anders nicht mehr für Boo aufkommen kann.
    Natasha ist Anwältin und bewahrt Sarah davor, zur Polizei gebracht zu werden, nachdem sie beim Ladendiebstahl ertappt wird. Auf verschlungenen Wegen werden Natasha und ihr Beinahe-Exmann zu Sarahs Pflegeeltern. Eigentlich sollte das alles nur eine Übergangslösung sein, da für Natasha ihre Karriere an erster Stelle steht und die Scheidung von ihrem Mann sowieso bald durch sein sollte.
    Als Sarah dann aber plötzlich verschwindet, wird Natasha klar, dass auch sie sich für Sarah verantwortlich fühlt und gemeinsam mit ihrem Noch-Ehemann Mac macht sie sich auf die Suche nach dem Mädchen, und ihre Reise führt sie bis nach Frankreich.

    Ich werde Jojo Moyes wahrscheinlich immer treu bleiben, auch wenn in meinen Augen kein Buch mehr mit "Ein ganzes halbes Jahr" wird mithalten können.
    Die Charaktere in diesem Buch sind wie immer tiefgründig gezeichnet und haben Ecken und Kanten, durch die man sie sich gut vorstellen kann. Man erlebt mit ihnen eine Achterbahn der Gefühle und kann den Aufbau der Beziehungen zwischen den einzelnen Persönlichkeiten gut nachvollziehen.
    Was mich allerdings wirklich maßlos stört sind die eingeschobenen Dialoge, die Teilweise komplett auf Französisch geführt und auch nicht übersetzt werden. Meine Französischkenntnisse reichen für das Verständnis der Aussagen leider nicht aus und ich finde auch, dass es den Lesefluss schwer unterbricht. 
    Trotzdem war ich mit diesem Buch gut unterhalten und habe bei der Suche nach Sarah auch mitgefiebert, aber aufgrund des Französisch-Problems kann ich leider nur vier Sterne vergeben, das es für mich doch sehr störend war.


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    FairyOfBookss avatar
    FairyOfBooksvor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Das Leben ist viel zu schade, um nur der Vergangenheit nachzutrauern. Genau das könnte man als Hintergedanken für diese Geschichte ansetzen.
    Im Schatten das Licht von Jojo Moyes

    „Man kann einen Menschen nicht aus seiner Welt herausschneiden und erwarten, dass er glücklich ist.“

    Zum Cover: Eher schlicht wie man es von Jojo Moyes Büchern kennt, dennoch ist die Aufmachung von außen bei diesem Buch einmal deutlich aussagekräftiger, wie ich finde. Die Silhouette des Mädchens spricht sehr dafür, dass Sarah etwas in sich trägt, das sie eigentlich jemanden anvertrauen möchte. Oder aber das Mädchen möchte einfach nur ausbrechen, aus ihrem Leben. Der leicht Abendhimmel in blassen Rottönen gehalten und das matte Grün der Büsche und Bäume sticht dabei nicht minder positiv heraus. Für mich drückt es eindeutig die bedrückende Stimmung aus, die auch dem Buch inne wohnt. Natürlich wäre es jedoch nicht Jojo Moyes, wenn es keine lichten Momente gäbe, in denen man auch schmunzeln kann und ähnliches.

    Zum Inhalt: Sarah und ihren Großvater Henri verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er Sarah und ihr Pferd. Als Henri jedoch einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine vierzehnjährige Enkelin allein zurück.
    Natasha, eine starrköpfige Anwältin, und ihren Ex-Mann Mac, ein begabter Fotograf, verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich miteinander arrangieren. Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen sie das verschlossene Mädchen als Pflegetochter bei sich auf. Und auf einmal müssen sich alle drei die Frage stellen: Was wollen sie füreinander sein, was verbindet sie und was bedeutet das eigentlich: eine Familie sein?
    So viele Probleme, die sie erwarten und mit denen sie fertig werden müssen, dabei wird ein ganz potentielles Problem, erst gegen Ende hin angesprochen: Dass sich auch einmal einfach bloß einander zuhören, was doch für manch einen deutlich schwerer ist als man ahnt, wenn man viel zu viele Dinge hat, die einem im Kopf rumspuken.

    Meine Meinung: An sich musste ich mich teilweise zwar etwas motivieren, das Buch in die Hand zu nehmen, dadurch dass man wahrscheinlich wirklich in der Stimmung für solch eine Geschichte sein sollte, andererseits konnte es mich trotz dessen wieder wirklich mitreißen, und das Ende – Oh, das Ende! – da hat sich Jojo Moyes etwas ganz Besonderes einfallen lassen, selbst wenn es für den ein oder anderen vielleicht etwas unrealistisch wirken könnte, dass es doch so „gut“ ausgeht, ist es doch irgendwie auch eine Unterhaltungslektüre, die nichts anderes versprechen sollte als ein paar gute Stunden in seine alltägliche Routine zu bringen. Und das hat „Im Schatten das Licht“ auf jeden Fall geschafft, wenn ich auch manchmal schwer schlucken musste und immer so ein seltsames Gefühl im Hinterkopf bzw. in der Magengegend hatte. Woran das lag? Wohlmöglich an der teils wirklich bedrückenden Atmosphäre, da man mit den Charakteren einfach wahnsinnig viel mitgefiebert und mitgelitten hat. Ich denke, das ist auch so ein Merkmal bei Jojo Moyes, das bereits viele wissen. Denn sie hatte wirklich ein Händchen dafür, Sarah authentisch darzustellen, aber im Zweifelsfall doch noch eine kleine Lücke für Argwohn zu lassen. Genau dasselbe eben auch bei Natasha und Mac, wobei ich Mac bisher immer noch sympathischer finde, aber vielleicht auch nur weil ich eine Schwäche für Fotografen habe. Und obwohl mir der Großvater von Sarah erst eher nicht so authentisch rüberkam, habe ich letztlich begriffen, was er alles aufgegeben hat, um aus Sarah das zu machen, was sie eben war. Er war dabei eben auch eine sehr emotionale Figur, selbst wenn er selten vorkam. Das ist halt auch eine Kunst, Charaktere zu entwerfen, die im Buch vielleicht nicht oft vorkommen, aber dafür ans Herz gehen und im Gedächtnis bleiben, und das ist das, was Frau Moyes definitiv kann.
    Das Thema Pferde fand ich in diesem Kontext sogar auch mal richtig interessant und unglaublich schön dargestellt und umgesetzt. Man hat wirklich eine ordentliche Arbeit Recherche gesehen, auch wegen den gängigen Zitaten aus „Xenophon. Die Reitkunst.“, die immer beim Beginn eines neuen Kapitels dieses einleiteten. Manche dieser regten sogar meine Gedanken an, wenn es heißt, dass es eigentlich sinnlos ist, in Leid um einen Verstorbenen zu versinken, denn genau dieser wird nichts davon spüren. Man sollte viel eher das Leben genießen, solange man es noch hat. Das ist wohl auch die Message von vielerlei Büchern, aber besonders Jojo Moyes Bücher haben immer etwas von dieser Kernaussage inne.

    Fazit: Damit werde ich „Im Schatten das Licht“ von Jojo Moyes mit 5 Sternen bewerten. Die kleinen Sympathieunstimmigkeiten haben sich schließlich letztlich geklärt und wirklich realistische Charaktere sind auch nicht immer durchweg sympathisch, die wirklich authentischen Charaktere haben doch eben auch ihre Macken und Eigenarten, die manch´ einer sogar auch einmal nicht leiden kann, gerade das macht die Charaktere ja eben auch so menschlich. Trotzdem bin ich froh, dass Diese Geschichte um Sarah, Tash und Mac doch noch ein recht gutes Ende genommen hat, auch wenn es ziemlich böse anfing.

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    ifireads avatar
    ifireadvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Toll für Pferdeliebhaber und Reiter. Teilwiese etwas langatmig, aber trotzdem eine gelungene Geschichte.
    Feinfühliges Familiendrama mit Pferdemädchen

    Rezension 'Im Schatten das Licht' von Jojo Mojes

    Hallo ich habe heute mal eine Rezension von dem Roman "Im Schatten das Licht" für euch. Diese habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht, also wer dort mal vorbeischauen möchte, ist sehr herzlich willkommen! Link:  https://ifireadblog.blogspot.de

    Ich freue mich sehr über Kommentare und Meinungen von euch, aber erstmal geht es mit der Rezi los!

    Im Schatten das Licht von Jojo Moyes ist dieses Jahr (2017) im Januar im Rowohlt Verlag erschienen.


    Inhalt:

    In dem Buch geht es um Sarah, die mit ihrem Großvater alleine in einer kleinen Wohnung in einem sozialen Grenzviertel wohnt. In einem Stall mitten in der Stadt unter einer Eisenbahnbrücke haben die beiden das Pferd Boo stehen, welches Sarah von ihm geschenkt bekam. Von ihrem Großvater wird Sarah in der alten französischen Reitkunst trainiert, da er selbst aus Frankreich kommt.
    Sarah und ihr Großvater Henri leben in diesem Alltag ein recht einfaches Leben. Morgens steht das Ausmisten im Stall an, direkt danach geht es für Sarah in die Schule und nachmittags startet das Training mit ihrem Pferd Boo.
    Doch eines Tages erleidet Henri einen schweren Schlaganfall und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Sarah versucht die ersten paar Tage allein durch zu kommen, das stellt sich aber als schwieriger heraus als gedacht.
    Dann tritt Natasha in ihr Leben und nimmt sie kurzerhand bei sich auf. Mac, ihr Beinahe-Ex-Mann ist davon zuerst weniger begeistert, zieht aber dann wieder bei Natasha ein, um sich die Fürsorge mit ihr zu teilen.
    Lauter Komplikationen entstehen. Henris Zustand verschlechtert sich zunehmend, Sarah erscheint oft nicht in der Schule und auch das Zusammenleben von Natasha und Mac stellt sich explosiver heraus, als es scheint.


    Meine Meinung:



    Nach ein paar Tagen Abstand zu dem Buch kann ich meine Meinung dazu mal in Worte fassen. Die letzten paar Seiten haben mir dann doch mehr zugesetzt, als ich es gedacht habe.
    Jojo Moyes hat es mal wieder geschafft tolle außergewöhnliche und eigensinnige Chraktere zu kreieren. Zuerst habe ich von dem Buch recht wenig erwartet. Ich dachte mir, dass es eher ein Pferde-Mädchen-Buch wird mit seichten Problemen und einer schönen Geschichte über die Lehre der französischen Reitkunst. Doch diese Erwartung wurde bei mir schon nach den ersten Seiten komplett über den Haufen geworfen. Die Autorin spielt mit den unterschiedlichsten Hintergrundgeschichten der einzelnen Charaktere und zieht einen komplett in das Buch hinein.

    Sarah, die schon früh lernen musste erwachsen zu sein und mit Verlusten umgehen zu können, hat mich zuerst mit ihrer zurückgezogenen und sehr eigenständigen Art etwas abgeschreckt. Aber im Laufe der Geschichte habe ich immer besser ihre Motive verstanden und würde in manch einer Situation wohl ähnlich handeln und reagieren. Aber so ganz warm geworden bin ich mit ihr leider nicht.

    Umso mehr habe ich mich in Natashas Geschichte einfühlen können, die zuerst als Nebengeschichte eingeführt wird. Ihr sturer, ehrgeiziger und doch sensibler Charakter hat mich sehr überzeugt.
    Die Beziehungen untereinander sind auch oft Thema und es wird vor allem über die Beziehung von Natasha und Mac erzählt, die sich mitten in der Scheidungsphase befindet. Einige der Gefühle der beiden sind seit Monaten unter den Teppich gekehrt worden und müssen sie sich jetzt mit den Konsequenzen auseinander setzen. Außerdem wird die Beziehung von Natasha und Sarah aufgezeigt. Nach vielen Missverständnissen und Schwierigkeiten finden die beiden zum Glück zum Ende hin einen Draht zueinander.


    Was mir auch sehr gut gefallen hat, sind die vorgestellten Zitate aus Sarahs Buch zu Beginn jedes Kapitels. Darin werden Pferdeweisheiten vermittelt, die mich sehr beeindruckt haben.
    Zwischendurch hat sich die Geschichte leider oft in die Länge gezogen, aber sie zu beenden war es so was von wert!


    Fazit:

    Abschließend habe ich diesem Buch 4 von 5 Sternen gegeben, weil ich das Buch nach anfänglichen Schwierigkeiten sehr genossen habe.

    Zudem verbinden sich hier die verschiedenen Altersstufen und es ist tatsächlich für bestimmt jeden etwas dabei.
    Ich empfehle es jedem, der gerne Bücher über Pferde liest und etwas für schwierige aber innige Familienbeziehungen übrig hat.


    Danke, dass ihr meine Rezension gelesen habt und ich wünsche euch eine tolle Woche.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    hallolisas avatar

    Eine Geschichte über das Schicksal und die Frage, was es bedeutet, eine Familie zu sein...

    Jojo Moyes - Meisterin der gefühlvollen Liebesromane - versüßt uns das Jahr 2017 mit ihrem Werk "Im Schatten das Licht". Sie erzählt die Geschichte von einem jungen Mädchen, das schwer mit dem Verlust ihres Großvaters zu kämpfen hat und von einem Paar aufgenommen wird, dessen gemeinsames Leben kurz vor dem Ende steht. War es Schicksal, dass die drei zueinander gefunden haben und werden sie der Zukunft gemeinsam gegenübertreten können?

    Bei unserer Buchverlosung könnt ihr 20 Exemplare von "Im Schatten das Licht" von Jojo Moyes gewinnen und erfahren, wie die Geschichte weitergeht!

    Über das Buch:
    Ein berührender Roman von Bestsellerautorin Jojo Moyes über das, was wir meistens lieben und manchmal hassen: Familie. Sarah und ihren Großvater Henri verbindet die Liebe zu Pferden. Einst war Henri Dressurreiter, bis das Schicksal seine Karriere beendete. Täglich trainiert er Sarah und ihr Pferd. Als Henri jedoch einen Schlaganfall erleidet, bleibt seine vierzehnjährige Enkelin allein zurück ... Natasha und ihren Ex-Mann Mac verbindet nur noch wenig. Ihre Ehe ist gescheitert, doch bis das gemeinsame Haus verkauft ist, müssen sie sich miteinander arrangieren. Als zufällig Sarah in ihr Leben tritt, nehmen sie das verschlossene Mädchen als Pflegetochter bei sich auf. Und auf einmal müssen sich alle drei die Frage stellen: Was wollen sie füreinander sein, was verbindet sie und was bedeutet das eigentlich: eine Familie sein? Niemand schreibt so einfühlsam über Themen, die uns alle angehen, wie Jojo Moyes.

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    Über die Autorin:
    Jojo Moyes wurde 1969 im britischen London geboren. Nach verschiedenen Jobs wie z. B. dem Kontrollieren von MiniCabs und dem Schreiben von Blindenschrift-Anweisungen machte sie ihren Abschluss am Royal Holloway und Bedford New College der Universität London. Im Jahr 1992 gewann sie ein Stipendium der Zeitung "The Independent", für die sie weitere zehn Jahre schrieb - abgesehen von einem kurzen Auslandsaufenthalt in HongKong im Jahr 1994 und ihrer dortigen Tätigkeit für die "Sunday Morning Post". Seit dem Jahr 2002 arbeitet Jojo Moyes hauptberuflich als Schriftstellerin. Mit dem Roman "Ein ganzes halbes Jahr" erreichte sie den weltweiten Durchbruch. Sie lebt auf einer Farm in Essex mit ihrem Mann, Journalist Charles Arthur, und ihren drei Kindern.

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