Jolanta Gatzanis Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!: Über die mentale Impotenz beim Mann und wie er sie überwinden kan

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Inhaltsangabe zu „Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!: Über die mentale Impotenz beim Mann und wie er sie überwinden kan“ von Jolanta Gatzanis

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    Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!: Über die mentale Impotenz beim Mann und wie er sie überwinden kan
    Gatzanis_Verlag

    Gatzanis_Verlag

    10. October 2011 um 15:22

    Wie man(n) mentale Impotenz überwindet? Mit Humor und ehrlicher Kommunikation! Denn: Die fehlende Erektion ist nicht das Problem. Das Problem ist der Umgang mit ihr. Gelegentliche (R)Ausrutscher mit Assoziationen wie Schande und Niederlage zu verbinden, ist mittelalterlich und absurd – genau, wie wegen eines „Hängers“ in Panik zu geraten. – So lautet die Grundthese in „Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!“. Eins vorweg: Der Titel ist nicht neu, sondern bereits im Jahr 1995 erschienen. Damals hatte „Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!“ die Geburt des Stuttgarter Nischenverlags Gatzanis eingeleitet, der seither für populäre Bücher mit provokanten Inhalten steht („Die Nacht der Masken“, „Wolke 9“). Da das Thema (mentale) Impotenz immer noch tabuisiert wird und Millionen Männer bedrückt, hat Herausgeberin Jolanta Gatzanis ihren Erstling pünktlich zur Buchmesse im Oktober 2011 als überarbeitete und poppig illustrierte E-Book-Auflage neu auf den Markt gebracht. Das Besondere an „Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!“ ist seine augenzwinkernde und angenehm unaufgeregte Herangehensweise. In 30 locker formulierten Kapiteln („Achtung! Hier spricht Ihr Schniedel!“) und zahlreichen Fallbeispielen werden nicht nur die mentalen Ursachen für punktuelle Impotenz und entsprechende Lösungsansätze erforscht. Den Hauptteil bilden lebensnahe Hinweise auf die vielschichtigen Beziehungen von Angst und Stress, Kopf und Körper, Traum und Tat, Schein und Sein sowie auf den ungeahnten Einfluss, den innere und äußere Bilder auf unser Sexualverhalten haben. Die wohl schönste Erkenntnis, die der Leser daraus ziehen kann, ist, dass Sex nicht gleich Penetration ist und gelegentliche „Hänger“ sogar eine Chance für die Verbesserung von körperlichen (Liebes-)Beziehungen bedeuten können: „Vergessen Sie Ihr „bestes Stück“ doch einfach mal und wenden sich mit Hingabe dem großen Zeh Ihrer Partnerin zu – Sie wird es Ihnen danken!“ Gepaart mit den poppig-ironischen Illustrationen der Berliner Zeichnerin Anne Lück hat „Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!“ nicht nur eine befreiende Wirkung. Dank der locker-unterhaltsamen Aufbereitung macht der originelle Ratgeber an vielen Stellen sogar richtig Spaß. Gelungener Spagat: Da, wo es sinnvoll und angebracht ist, wird dem Thema mit der nötigen Ernsthaftigkeit begegnet und sachlich informiert. Interessant zu erfahren ist unter anderem, was genau der Unterschied zwischen Zeugungsunfähigkeit, körperlicher Impotenz und mentaler Impotenz ist und wie sich das Verständnis dieser Begrifflichkeiten über die Jahre verändert hat. Weiterer Pluspunkt: Dass der erste Gatzanis-Titel nun als E-Book erscheint, dürfte vielen Männern entgegenkommen. Ein Buch über Impotenz im Internet runterzuladen macht man(n) sicher sehr viel ungenierter, als damit zur Ladentheke zu marschieren … und das allein zeigt, wie aktuell „Der Geist ist willig, doch das Fleisch macht schlapp!“ immer noch ist. Download und mehr Infos unter: http://www.gatzanis.de/unsere-buecher/der-geist-ist-willig-doch-das-fleisch-macht-schlapp.html

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