Jon Cohen

 4 Sterne bei 90 Bewertungen
Jon Cohen

Lebenslauf von Jon Cohen

Die Magie der Realität: Der amerikanische Autor und Drehbuchautor Jon Cohen, geboren 1958 in Swarthmore, lebt mit seiner Frau und zwei Kindern in Philadelphia. Während seiner Arbeit als Krankenpfleger auf der Intensivstation begann er zu schreiben. Entdeckt wurde er von der National Endowment for the Arts, der ihm ein Autoren-Stipendium gewährte. Daraufhin wurde er zum Vollzeit Autor und veröffentlichte mehrere Romane, bevor Cohen sich dem Verfassen von Drehbüchern zuwandte. Da ihn aber die Tätigkeit als Krankenschwester überhaupt dazu ermutigt habe zu schreiben, bezeichnet er diese immer noch als seine Muse. Die Handlungen seiner Romane sind darauf ausgerichtet zu zeigen, dass die Welt die für uns so gewöhnlich scheint, eigentlich eine ganz außergewöhnliche ist und, dass die Wurzeln der Magie in der Realität zu finden sind. Diese Sichtweise verarbeitet er auch in seinen Drehbüchern, was ihn dazu qualifizierte an der Seite von Steven Spielberg für den Blockbuster Minority Reports zu schreiben. Außerdem wurde er schon für den Nebula Award-Bestes Drehbuch nominiert. Der in Amerika schon berühmte Autor agiert nun durch zahlreiche Übersetzungen international, unter anderem auch in Deutschland.

Alle Bücher von Jon Cohen

Die wundersame Mission des Harry Crane

Die wundersame Mission des Harry Crane

 (89)
Erschienen am 02.10.2018
Die verkehrte Welt des Henry Miles

Die verkehrte Welt des Henry Miles

 (1)
Erschienen am 01.09.1996
Coming to Term

Coming to Term

 (0)
Erschienen am 15.05.2007
Almost Chimpanzee

Almost Chimpanzee

 (0)
Erschienen am 20.12.2011

Neue Rezensionen zu Jon Cohen

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Rezension zu "Die wundersame Mission des Harry Crane" von Jon Cohen

Ein Buch, schlicht und ruhig wie der Wald
SaniHachidorivor 15 Tagen

Inhalt:

Harry Crane, ein Mitarbeiter der Forstbehörde. Ein Büromensch. Langweilig. Doch in ihm schlummert das Kind von früher, welches auf Bäume kletterte und noch daran glaubte, dass alles möglich ist. Harry, der seine Frau verloren hat, kann diesen Verlust nicht überwinden. Gerade, als er denkt, es geht zu Ende, rettet ihn im wahrsten Sinne des Wortes das kleine Mädchen Oriana, die fest daran glaubt, dass Märchen war sein können. Oriana selbst verlor ihren Vater. Zwischen Oriana und Harry entspinnt sich eine ganz wunderbare Geschichte, in der sich die beiden Halt geben, um den gemeinsamen Verlust zu bewältigen. Dazu verwirklichen sie ihr ganz eigenes Märchen. Neben diesen beiden spielen eine Vielzahl von Personen eine Rolle in dieser Geschichte und jeder trägt seinen Teil zum Märchen von Harry und Oriana bei. Ganz bezaubernd werden die einzelnen Schicksale und Charaktere miteinander verwoben. Eine weitere wichtige Rolle in diesem Buch spielen Bäume. Sie werden zum Symbol für Kraft, Stärke, Standhaftigkeit, Heimat und Halt in Zeiten des Verlustes.

Schreibstil:

Der Schreibstil ist leicht, aber oft auch sehr bedeutungsschwanger. Mit Metaphern zwischen den Zeilen wird meiner Meinung nach hier nicht gegeizt. Wer gern interpretiert, wird hier an einigen Stellen seine Freude haben. Im Detail ist es die Rolle der Bäume, welche hier eine spezielle Bedeutung bekommt. Besonders begeistert hat mich, dass der Ton des Autors sich den Figuren anpasst, deren Gedanken man gerade verfolgt. Das macht die Charaktere sehr lebendig und lebensnah. Zudem fiel es mir dadurch leicht, das Setting und die Beziehungen der Charaktere zueinander zu durchsteigen. Man hatte das Gefühl, dass man einen lebhaften Einblick in eine Dorfgemeinschaft mit all ihren „Typen“ bekommen hat. Der ruhige Schreibstil hat genau den richtigen Ton angeschlagen, um mit dem Thema „Verlust“ umzugehen, war dabei aber nicht deprimierend oder langweilig, sondern eher behutsam und sachte. Ein bisschen musste ich beim Lesen an einen ganz leichten Schneeschauer mit sanft fallenden Flocken denken. Das beschreibt ungefähr die Lese-Stimmung und Geschwindigkeit des Buches.

Fazit:

Schlicht und ruhig wie ein Wald. Ein ganz leises Buch, welches durch seine wunderbare und rührselige Geschichte überzeugt. Besonders die vielen liebevoll gestalteten Charaktere ziehen einen in den Bann. Das richtige Buch für ruhige Herbst- und Wintertage. Sicher wird es dem ein oder anderen an Spannung und Abwechslung fehlen, denn die Handlung bleibt bis auf wenige Momente auf einer gleichbleibenden Linie. Warum mag ich es trotzdem? Weil es eine süße und schöne Geschichte über den Umgang mit Verlusten ist, die es gar nicht nötig hat mit so viel Prunk zu protzen. Ganz im Gegenteil gibt die Schlichtheit des Buches den beschriebenen Gefühlen umso mehr Raum. Ein vorsichtiges Plädoyer für das Vertrauen in sich selbst und sein persönliches, ganz eigenes Märchen.

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Rezension zu "Die wundersame Mission des Harry Crane" von Jon Cohen

Harry's Tree
Lesemamavor 16 Tagen

Zum Buch:
Harry Crane liebt nichts mehr als Bäume, Bäume und seine Frau Beth. Als diese plötzlich verstarb riss es ihm den Boden unter der Füßen weg.
Um seinen Frieden zu finden, geht er in die Wälder von Pennsylvania und trifft dort auf die zehnjährige Oriana.
Oriana glaubt an die Kraft der Märchen und Sagen und ist sich sicher, dass Harry ihr helfen muss ihren Vater zurückzubekommen.

Meine Meinung:
Ich habe mich von dem Klappentext ködern lassen, denn der versprach eine schöne Geschichte aus lauter schönen Worten.
Die Geschichte hat definitv was von Märchen an sich, sie ist auch wirklich schön geschrieben, aber manchmal artet es etwas aus. Dann wird aus schönen Worten Geschwafel.
Ich mag die Idee, die hinter der Story steckt und ich habe da Buch auch gerne gelesen, aber zwischendurch, dass muss ich zugeben, war ich auch gelangweilt. Dies ist ein Buch, dem ein paar Seiten weniger gutgetan hätten. Es war teilweise einfach zu ausschweifend und wiederholte sich auch.

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Rezension zu "Die wundersame Mission des Harry Crane" von Jon Cohen

Schicksale führen zusammen
Lesehoernchen99vor 17 Tagen

          Harry Crane ist Mitarbeiter der Forstbehörde und liebt Bäume schon seit er ein Kind war. Als nun seine Frau viel zu früh ums Leben kam, machte er sich auf in den Wald um seines zu beenden.
Oriana ist ein kleines zehnjähriges Mädchen, deren Vater ebenfalls gestorben ist. Nun ist sie der Meinung, er schickt ihr Zeichen und Harry ist eines davon. Also hat Harry nun das Mädchen an den Hacken. Eine seltsame, aber auch heilende Zeit beginnt.

Der Schreibstil des Buches war zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, ich lese normal eher Jugendbücher oder sogenannte TrivialLiteratur, aber nach dem ich mich eingelesen hatte, hat es mich durchaus gefesselt. Ich musste zwar, bedingt durch die lange Lesezeit, manchmal etwas zurückblättern, weil mit ein Namen nicht mehr geläufig war, aber auch das tat dem Lesegenuss keinen Abbruch.
Ein Buch, welches mir noch lange im Gedächtnis bleiben wird und mich sehr gut unterhalten halt. Ein Jahreshighlight für 2018
        

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Gespräche aus der Community

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Manchmal braucht es kein Wunder, sondern ein Märchen …


Nach dem Tod seiner Frau glaubt Harry Crane nicht mehr an ein Happy End – bis er auf schicksalhafte Weise ein kleines Mädchen trifft, das ihm hilft, den Neuanfang zu wagen. Jon Cohen erzählt die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft: Die wundersame Mission des Harry Crane ist ein Roman über Trauer und Verlust, über die Macht von Geschichten und über den Mut, noch einmal von vorn zu beginnen – zartbitter, fantasievoll und rührend schön.

Worum geht’s genau?
Als seine Frau Beth vollkommen überraschend stirbt, steht Harry Crane vor dem Nichts. Vier Millionen Dollar Schmerzensgeld sollen ihm über den Verlust hinweghelfen, doch Harry will für immer in den tiefen Wäldern von Pennsylvania verschwinden – bis er auf die zehnjährige Oriana trifft. Auch sie hat jemanden verloren: ihren Vater. Das Mädchen ist fest davon überzeugt, dass er nicht tot, sondern nur verwandelt ist, und sie den Zauber mit Harrys Hilfe brechen kann. Gemeinsam machen die beiden ihr Märchen wahr – aber der böse Wolf ist ihnen schon auf den Fersen …

Neugierig geworden? Hier geht’s zur Leseprobe »

Wollt Ihr Harry Crane und Oriana auf ihrer wundersamen Mission begleiten? Dann bewerbt Euch einfach bis zum 8. Oktober über den blauen „Jetzt bewerben“-Button* für die Leserunde – und beantwortet uns dazu folgende Frage:

Wenn morgen vier Millionen Dollar auf Eurem Konto wären – was würdet Ihr mit dem Vermögen machen?


Über den Autor: Jon Cohen ist ein amerikanischer Autor und Drehbuchschreiber. Während seiner Arbeit als Krankenpfleger auf der Intensivstation begann er zu schreiben und veröffentlichte mehrere Romane, bevor er sich dem Verfassen von Drehbüchern zuwandte. Er ist Co-Autor von Steven Spielbergs Film Minority Report und arbeitete bereits für Fox, Warner Bros. und Sony. Heute lebt Jon Cohen mit seiner Frau in Philadelphia.

PS: Um über alle Leserunden und Buchverlosungen aus dem Insel Verlag auf dem Laufenden zu bleiben, schaut mal hier vorbei ...

* Im Gewinnfall verpflichtet Ihr Euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen nach Erhalt des Buches sowie zum Veröffentlichen einer ausführlichen Rezension auf LovelyBooks.de, nachdem Ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet Ihr vor Eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken.

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Zusätzliche Informationen

Jon Cohen im Netz:

Community-Statistik

in 138 Bibliotheken

auf 28 Wunschlisten

von 4 Lesern aktuell gelesen

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