Jon Courtenay Grimwood

 2.8 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Silberklinge, Effendi: The Second Arabesk (Arabesk) und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jon Courtenay Grimwood

Jon Courtenay Grimwood wurde auf Malta geboren wuchs anschließend aber in Großbritannien und Skandinavien auf. Er arbeitet für zahlreiche Zeitschriften und Magazine und ist tätig als Romanautor. Er lebt mit seiner Frau in London und Winchestert. Der Autor ist viel auf Reisen unterwegs.

Alle Bücher von Jon Courtenay Grimwood

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Silberklinge

Silberklinge

 (16)
Erschienen am 03.02.2012
Nachtklinge

Nachtklinge

 (0)
Erschienen am 01.06.2013
9Tail Fox

9Tail Fox

 (1)
Erschienen am 15.05.2007
Felaheen

Felaheen

 (1)
Erschienen am 31.01.2006
Stamping Butterflies

Stamping Butterflies

 (0)
Erschienen am 29.08.2006
Effendi

Effendi

 (0)
Erschienen am 11.09.2008

Neue Rezensionen zu Jon Courtenay Grimwood

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Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood
Ein LovelyBooks-Nutzervor 6 Jahren

Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de

Meinung:

Ich liebe historische Fantasy, die in Venedig spielt und ich finde auch die Assassinen-Thematik total spannend. Leider hat sich “Silberklinge” aber für mich als ein ziemlicher Reinfall herausgestellt. Sowohl die Kulisse des historischen Venedigs, als auch die alternative Welt, die Grimwood hier aufbaut, sind wirklich, wirklich spannend und total faszinierend. Mein Problem allerdings waren die Charaktere, allen voran Tycho selbst.
Jetzt bin ich sowieso kein großer Fan von männlichen Hauptcharakteren, dachte allerdings erst, dass das Setting dieses “Manko” wettmachen würde. Dem war leider nicht so, denn Tycho ist einfach nur unausstehlich. Genauso wie es auch sonst kaum sympathische Charaktere in dem Buch gibt und Frauen scheinen in diesem Buch lediglich ein Objekt zu sein, an dem man(n) seine Gewaltfantasien ausleben kann.
Dazu kommen ein wirklich eigenwilliger Schreibstil, und eine Handlung, die sich über 90% des Buchs dahinzieht wie zähes Kaugummi. Das alles hat das Buch zu einem wirklich unübersichtlichen Monster gemacht, dass bei mir lediglich aufgrund des Settings punkten konnte.


Fazit:

Mein Stil war das Buch nicht, meinem Bruder hat es allerdings wirklich gut gefallen. Vielleicht ist es auch einfach mehr ein Männerbuch?


Das Cover:

Das Cover ist jetzt nicht wirklich spektakulär, allerdings mag ich die Skyline von Venedig im Hintergrund sehr.

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ALISIAs avatar

Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood
ALISIAvor 6 Jahren

Tycho kam in Venedig als gefangener an. Er war eher halb tot als wirklich bei Besinnung. Immerhin wurde er mit Silberketten in einem Raum gefesselt, das weder Licht noch irgendwas anderes durchdringen lässt. Es vergehen Tage und langsam erinnert sich Tycho nicht mehr daran, wer er eigentlich ist und woher er kommt. Unabsichtlich wird der Gefangene befreit und Tycho nutzt die Chance. Er springt ins Wasser und rettet sich so.

In von J. C. Grimwood erschaffenen Venedig des 15. Jahrhunderts leben nicht nur Menschen, sondern auch Werwölfe, Hexen und auch andere Wesen. Tycho ist selber eines der Wesen, doch er ahnt nichts davon.
Schnell erkennen die Machthaber um den Dogen seinen Wert und ihn zu einem Sklaven und Lehrling der Gilde. Es stellt sich heraus, dass Tycho äußerst begabt ist, auch wenn er den Sinn und zweck nicht ganz versteht. Er findet es schlicht weg abstoßend.
Bei Vollmond allerdings verwandelt er sich und er macht sich auf den Weg Seelen trinken zu gehen. Erst als er Giuletta Milloni, die Cousine des Dogen begegnet, beginnt Tychos Leben einen Sinn zu ergeben....

So spannend es auch klingt und die Idee ist wahrscheinlich wirklich gut, ist es einfach ermüdend. Ich war enttäuscht von diesem Buch. Ich habe ewig gebraucht, bis ich überhaupt wusste, wer da jetzt überhaupt erzählt. Die Sichten wechseln immer wieder und manchmal kommen sogar Personen darin vor, die nur einmal auftauchen. Da finde ich, hätte man es sparen können ihre Sicht anzuhören. Im allgemeinen fand ich diesen andauernden Sichtwechsel schlichtweg ermüdend. Ich bin nicht wirklich mitgekommen, wieso man das jetzt unbedingt erfahren muss. Oft aber war es eher verwirrend als hilfreich. Mir hätten drei Sichten vollkommen gereicht und nicht von gefühlten tausend.

Es wurden eher auf unwichtige Details geachtet, meiner Meinung nach, als auf das wesentliche. Tycho und Giuletta. Von ihnen erfährt man am Anfang aber sehr wenig. Ich hab auch nicht so recht verstanden, um was es wirklich ging.

Der Schreibstil ist nicht übersichtlich und es wurde nicht auf das wesentliche Thema Fantasy geachtet.

Die Charaktere waren genauso wie das ganze Buch. Unübersichtlich. Ich konnte nicht wirklich erfahren, was für die Charaktere zusprach und was dagegen. Ich hab eher soviel erfahren, dass Giuletta verheiratet werden soll und als sie sich umbringen wollte trifft sie Tycho. Das war das einzige, was mir im Gedächtnis geblieben ist.

Fazit:

Mir persönlich hat es nicht gefallen und ich kann es den meisten von euch nicht empfehlen.
Für mich fehlt einfach die spannenden Wendungen. Es könnte allerdings für die etwas sein, die gerne über Aktion und Brutalität lesen.

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Desres avatar

Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood
Desrevor 6 Jahren

Inhaltsangabe und Autorenbeschreibung lasse ich mal weg…
Ich hatte mir das Buch spontan auf einem kleinen Markt gekauft. I. d. R. weiß ich genau was ich kaufe (welches Buch, Inhalt, oft auch Bewertungen…). Nur dieses Mal war es anders und ich erschrak, als ich die „schlechte Bewertung“, nur 2 Sterne von möglichen 5, auf der Internetseite von …. sah. Erst zögerte ich das Buch überhaupt zu lesen, lohnte es sich überhaupt sich da zu „quälen“?
Doch ich fing an und war erstaunt, dass es sich trotz kleiner Holpersteine leicht und flüssig lesen lies.
Tatsächlich war es hin und wieder unklar wer was sagte oder gemeint war, da es aus dem Text nicht sofort klar ersichtlich wurde. Doch wenn ich die 2-3 Zeilen nochmals überflogen hatte, war es kein Problem mehr.
Auch springt der Autor manchmal von einem Ort zum Anderen was mich bis zur Mitte des Buches hin und wieder echt irritierte. Hier ist der Schreibstil des Autors etwas unkonventionell.
Aber was mich in anderen Büchern oft gestört hat, störte mich hier gar nicht.

Es ist war, wenn man den Klappentext liest, erwartet man etwas anderes.
Aber mich hat das Buch gefesselt, ohne lange Passagen, es war die ganze Zeit unterhaltsam und ich war die ganze Zeit gespannt wie es weiter geht mit Tycho, Desdaio und Guiletta.

Eigentlich bin ich etwas zwiegespalten, was die Bewertung des Buches angeht, aber da es mich wirklich unterhalten hat und auf irgendeine Art gefesselt hat (obwohl es so einige Schwächen aufweist), gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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