Jon Courtenay Grimwood Silberklinge

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Inhaltsangabe zu „Silberklinge“ von Jon Courtenay Grimwood

Venedig, 1407: Der junge Tycho verfügt über ungeahnte und furchteinflößende Kräfte. Seine Fähigkeiten will sich auch der Doge zu Nutze machen und lässt ihn zum besten Assassinen der Stadt ausbilden. Aber nicht nur Menschen stehen auf seiner Todesliste, sondern auch die zahlreichen Hexen und Werwölfe, die die Stadt bevölkern. Tychos Weg als willenloses Instrument des Fürsten ist beendet, als er eines Nachts die hübsche Giulietta trifft. Für sie widersetzt er sich dem allmächtigen Herrscher …

Bin auf Seite 105 und endlich scheint die Geschichte zu beginnen....

— Normal-ist-langweilig
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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    17. February 2013 um 23:20

    Mehr Rezensionen von mir findet ihr auf meinem Blog: anima-libri.de Meinung: Ich liebe historische Fantasy, die in Venedig spielt und ich finde auch die Assassinen-Thematik total spannend. Leider hat sich “Silberklinge” aber für mich als ein ziemlicher Reinfall herausgestellt. Sowohl die Kulisse des historischen Venedigs, als auch die alternative Welt, die Grimwood hier aufbaut, sind wirklich, wirklich spannend und total faszinierend. Mein Problem allerdings waren die Charaktere, allen voran Tycho selbst. Jetzt bin ich sowieso kein großer Fan von männlichen Hauptcharakteren, dachte allerdings erst, dass das Setting dieses “Manko” wettmachen würde. Dem war leider nicht so, denn Tycho ist einfach nur unausstehlich. Genauso wie es auch sonst kaum sympathische Charaktere in dem Buch gibt und Frauen scheinen in diesem Buch lediglich ein Objekt zu sein, an dem man(n) seine Gewaltfantasien ausleben kann. Dazu kommen ein wirklich eigenwilliger Schreibstil, und eine Handlung, die sich über 90% des Buchs dahinzieht wie zähes Kaugummi. Das alles hat das Buch zu einem wirklich unübersichtlichen Monster gemacht, dass bei mir lediglich aufgrund des Settings punkten konnte. Fazit: Mein Stil war das Buch nicht, meinem Bruder hat es allerdings wirklich gut gefallen. Vielleicht ist es auch einfach mehr ein Männerbuch? Das Cover: Das Cover ist jetzt nicht wirklich spektakulär, allerdings mag ich die Skyline von Venedig im Hintergrund sehr.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    ALISIA

    ALISIA

    13. November 2012 um 20:41

    Tycho kam in Venedig als gefangener an. Er war eher halb tot als wirklich bei Besinnung. Immerhin wurde er mit Silberketten in einem Raum gefesselt, das weder Licht noch irgendwas anderes durchdringen lässt. Es vergehen Tage und langsam erinnert sich Tycho nicht mehr daran, wer er eigentlich ist und woher er kommt. Unabsichtlich wird der Gefangene befreit und Tycho nutzt die Chance. Er springt ins Wasser und rettet sich so. In von J. C. Grimwood erschaffenen Venedig des 15. Jahrhunderts leben nicht nur Menschen, sondern auch Werwölfe, Hexen und auch andere Wesen. Tycho ist selber eines der Wesen, doch er ahnt nichts davon. Schnell erkennen die Machthaber um den Dogen seinen Wert und ihn zu einem Sklaven und Lehrling der Gilde. Es stellt sich heraus, dass Tycho äußerst begabt ist, auch wenn er den Sinn und zweck nicht ganz versteht. Er findet es schlicht weg abstoßend. Bei Vollmond allerdings verwandelt er sich und er macht sich auf den Weg Seelen trinken zu gehen. Erst als er Giuletta Milloni, die Cousine des Dogen begegnet, beginnt Tychos Leben einen Sinn zu ergeben.... So spannend es auch klingt und die Idee ist wahrscheinlich wirklich gut, ist es einfach ermüdend. Ich war enttäuscht von diesem Buch. Ich habe ewig gebraucht, bis ich überhaupt wusste, wer da jetzt überhaupt erzählt. Die Sichten wechseln immer wieder und manchmal kommen sogar Personen darin vor, die nur einmal auftauchen. Da finde ich, hätte man es sparen können ihre Sicht anzuhören. Im allgemeinen fand ich diesen andauernden Sichtwechsel schlichtweg ermüdend. Ich bin nicht wirklich mitgekommen, wieso man das jetzt unbedingt erfahren muss. Oft aber war es eher verwirrend als hilfreich. Mir hätten drei Sichten vollkommen gereicht und nicht von gefühlten tausend. Es wurden eher auf unwichtige Details geachtet, meiner Meinung nach, als auf das wesentliche. Tycho und Giuletta. Von ihnen erfährt man am Anfang aber sehr wenig. Ich hab auch nicht so recht verstanden, um was es wirklich ging. Der Schreibstil ist nicht übersichtlich und es wurde nicht auf das wesentliche Thema Fantasy geachtet. Die Charaktere waren genauso wie das ganze Buch. Unübersichtlich. Ich konnte nicht wirklich erfahren, was für die Charaktere zusprach und was dagegen. Ich hab eher soviel erfahren, dass Giuletta verheiratet werden soll und als sie sich umbringen wollte trifft sie Tycho. Das war das einzige, was mir im Gedächtnis geblieben ist. Fazit: Mir persönlich hat es nicht gefallen und ich kann es den meisten von euch nicht empfehlen. Für mich fehlt einfach die spannenden Wendungen. Es könnte allerdings für die etwas sein, die gerne über Aktion und Brutalität lesen.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Desre

    Desre

    07. September 2012 um 10:19

    Inhaltsangabe und Autorenbeschreibung lasse ich mal weg… Ich hatte mir das Buch spontan auf einem kleinen Markt gekauft. I. d. R. weiß ich genau was ich kaufe (welches Buch, Inhalt, oft auch Bewertungen…). Nur dieses Mal war es anders und ich erschrak, als ich die „schlechte Bewertung“, nur 2 Sterne von möglichen 5, auf der Internetseite von …. sah. Erst zögerte ich das Buch überhaupt zu lesen, lohnte es sich überhaupt sich da zu „quälen“? Doch ich fing an und war erstaunt, dass es sich trotz kleiner Holpersteine leicht und flüssig lesen lies. Tatsächlich war es hin und wieder unklar wer was sagte oder gemeint war, da es aus dem Text nicht sofort klar ersichtlich wurde. Doch wenn ich die 2-3 Zeilen nochmals überflogen hatte, war es kein Problem mehr. Auch springt der Autor manchmal von einem Ort zum Anderen was mich bis zur Mitte des Buches hin und wieder echt irritierte. Hier ist der Schreibstil des Autors etwas unkonventionell. Aber was mich in anderen Büchern oft gestört hat, störte mich hier gar nicht. Es ist war, wenn man den Klappentext liest, erwartet man etwas anderes. Aber mich hat das Buch gefesselt, ohne lange Passagen, es war die ganze Zeit unterhaltsam und ich war die ganze Zeit gespannt wie es weiter geht mit Tycho, Desdaio und Guiletta. Eigentlich bin ich etwas zwiegespalten, was die Bewertung des Buches angeht, aber da es mich wirklich unterhalten hat und auf irgendeine Art gefesselt hat (obwohl es so einige Schwächen aufweist), gebe ich dem Buch 4 Sterne.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Aurora

    Aurora

    31. July 2012 um 17:24

    Das Buch gefiel mir von der Aufmachung und vom Klappentext auf Anhieb. Ich habe mir eine etwas andere Fantasygeschichte versprochen, denn mit Assasinen habe ich bisher noch nie etwas gelesen. Wenn dann auch noch Hexen und Werwölfe eine wesentliche Rolle spielen, klingt es umso interessanter. Leider täuschte dieser erste Eindruck sehr. Denn Fantasy spielt in diesem Buch lediglich eine unwesentliche Rolle. Zwar ist Tycho ein nicht unbedingt alltägliches Wesen, aber was er nun genau ist, wird in dem ganzen Buch nie wirklich erwähnt. Auch Hexen und Werwölfe tauchen nur sehr kurz auf. Für mich ist dieses Buch lediglich ein historisches Buch mit einem kleinen Hauch an Fantasy. Auch fehlen mir in dem Buch die Beschreibungen. Man kann sich die wenigsten Personen und Schauplätze bildlich vorstellen. Des Weiteren gibt es mir zu viele und vor allem plötzliche Sprünge bei den Personenperspektiven, Schauplätzen und auch der Zeit, was das Lesen nicht unbedingt vereinfacht. Ich konnte das Buch leider auch nicht in einem Rutsch durchlesen, sondern musste eine mehrmonatige Pause einlegen, ehe ich es abermals zur Hand nahm. Es langweilte mich einfach und ich war froh, als ich das Buch endlich beendet hatte. Das Ende – noch etwas, das mir gar nicht gefiel. Dazu muss ich noch anmerken, dass dieses Buch der Autakt einer Trilogie ist. Cliffhänger sind ja ein bekanntes Mittel, einen Teil einer Trilogie oder auch ein Kapitel zu beenden. Aber dieses Ende ist meiner Meinung nach ein sehr missglückter “Cliffhänger”, wenn man ihn überhaupt als einen solchen bezeichnen kann. Denn das Buch endet abrupt mitten in einem Diolog. Neugierig auf die nachfolgenden Bände wurde ich dadurch keineswegs.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Die_Buecherfresser

    Die_Buecherfresser

    14. April 2012 um 09:47

    "Gelungenes Venedig mit einer Mischung aus viel zu vielen Charakteren und vorhersehbarer Spannung" ** Inhalt: Die Geschichte spielt in Venedig im frühen 15. Jahrhundert. Zwischen politischen Machtkämpfen erwartet Atilo allerhand Arbeit. Als Anführer der Assasinen arbeitet er meist im Hintergrund, bekommt den Auftrag gezielt zu töten. Doch er wird alt, sucht einen passenden Nachfolger. Da trifft Tycho ein, durch Venedig gejagt und als Sklave gefangen genommen bekommt in Atilo unter die Fittiche. Schnell wird klar, dass Tycho geheimnisvolle Fähigkeiten hat. Plötzlich gesellen sich zu den typischen Machtkämpfen und politischen Komplotten auch noch magische Wesen, Hexe, Werwölfe und mehr. Doch wie wird Tycho handeln? Wird er ewig ein Werkzeug des Fürsten bleiben? ** Meinung: “Silberklinge” ist der Beginn der “Die Schatten von Venedig” Trilogie. Der Autor platziert eine Action-Fantasy Geschichte im historischen Venedig im frühen 15. Jahrhundert. “Silberklingen” ist somit eine Art historischer Fantasyroman, der vor allem durch viel Action, Kampf und Brutalität auf sich aufmerksam macht. ** In “Silberklinge” gibt es eine Vielzahl an Charakteren und dadurch ebenso viele Handlungsstränge. Zu Beginn erfährt man vieles aus der Sicht Atilos, der Anführer der Assasinen ist und dringend einen Nachfolger sucht. Seine Aufgabe ist es im Hintergrund unauffällig zu töten. Morde zu begehen, um seinen Fürsten zu dienen.Dazu gesellt sich recht schnell Giulietta, eine junge Frau der herrschenden Familie Millioni. Sie wird als Braut gebraucht, um Venedigs Verbindungen zu anderen Städten zu stärken. Es gibt natürlich noch allerhand weiterer Charaktere, die eine wichtige Rolle spielen. Die Masse ist hier sehr groß und es ist recht schwer sich als Leser einen Einstieg in diesen Namens Wirrwarr zu bahnen. ** Der wichtigste Protagonist ist wahrscheinlich dann auch Tycho. Ein mysteriöser Mann, der plötzlich in Venedig auftaucht. Er wird gejagt, schlecht behandelt und schließlich zum Sklaven erklärt. Allerdings weiß er zu Beginn selbst nicht so recht, was er eigentlich ist. Er verträgt weder Tageslicht, noch Wasser und der Geruch von Blut weckt eine starke Gier nach mehr aus. Gerade dadurch wird Tycho für viele Charaktere in dem Roman spannend. Sein Aussehen ist verzaubernd, durch sein silbernes Haar fällt er zudem schnell auf. Obwohl Tycho teils sehr einfach wirkt, wechselt sein Charakter im Laufe der Geschichte immer wieder. Ich fand ihn dadurch allerdings noch weniger authentisch. ** Dieses Bild zieht sich auch durch den ganzen Roman. Zu viele Charaktere, zu viele parallele Handlungsstränge, zu viele verwirrende Namen und politische Verbinungen oder Verfeindungen. ** Allerdings erschafft der Autor ein authentisches Venedig. Es gibt ausgiebig Beschreibungen, die einem das Venedig des 15. Jahrhunderts näher bringen. Diese Passagen halten sich zudem in Grenzen und überschwemmen nicht das Buch, was ich wirklich gut finde. ** Dennoch konnte mich “Silberklinge” nicht überzeugen. Der Roman war wirklich zäh und ich konnte mich im Verlauf der Geschichte immer weniger begeistern den Roman weiter zu lesen. Dies liegt an verschiedenen Punkten: ** >Erstens ist der Roman vollgestopft mit unzähligen Charakteren. Jeder wird benannt und irgendwie wirken alle Charaktere flach. Es gibt keinen richtigen Unterschied zwischen Protagonisten und Nebencharakteren. Alles wird auf rund 500 Seiten einfach zu mächtig und vor allem zu nervig. ** >Zweitens ist “Silberklinge” zwar ein historischer Gaumenschmaus, aber die Geschichte ist einfach nicht rund. Der Spannungsbogen hat bei mir überhaupt nicht gefunkt und auch der Rest der Handlung ist relativ ähnlich. Sklave, Jagd, Tod, politischer Komplott usw. Wirklich spannende Wendungen gab es nicht, sondern eher viele wahllose Actionszenen und brutale Kämpfe oder Ermordungen. ** >Drittens passt mir der magische Anteil überhaupt nicht. Es passt irgendwie nicht. In “Silberklinge” geht es vor allem um das historische Venedig und plötzlich tauchen Hexen und Werwölfe auf. Natürlich alles nur am Rande, denn diese Wesen sind der “unsichtbare” Feind Venedigs. Das ganze wirkte beim Lesen alles andere als stimmig, ebenso wie es Tycho war. Es wird auf keinen der 512 Seiten genau und präzise gesagt, was Tycho nun eigentlich ist. Durch seine seltsamen Fähigkeiten wirkt er wie ein typischer 0815 Vampir. Aber er kann sich an kaum etwas erinnern. Er benutzt seine Fähigkeiten selten und bleibt daher blass. Verwirrend ist es dann auch, wenn plötzlich von Nephilim gesprochen wird. Es wäre wirklich wichtig für die Geschichte gewesen, den seltsamen Fantasy Anteil in der Geschichte dem Leser näher zubringen. ** Insgesamt ist “Silberklinge” ein Start in eine historische Fantasy Trilogie, die sich vor allem an Leser richtet, die das brutale Leben von damals faszinierend finden. Die Geschichte hat viele kämpferische Szenen, politische Machtkämpfe, sowie ein schlechtes Frauenbild. Genau damit konnte ich leider nur recht wenig anfangen, mir fehlte Inhalt, spannende Wendungen und interessante Charaktere. Außerdem erscheinen die Frauen wirklich als dermaßen schwach, dass es schon künstlich wirkt. Klar, zur damaligen Zeit hatten Frauen keine Rechte etc., aber im Hintergrund haben viele Frauen meist die Fäden gezogen, was in “Silberklinge” überhaupt nicht eingebaut wird. Es geht schlicht und ergreifend um kämpfende Männer, die dauernd irgendwen umlegen müssen. ** Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Als Leser kann man in ein altes Venedig eintauchen. Es gibt Charakterwechsel, sodass man aus der Sicht verschiedener Charaktere die Geschichte und das Leben in Venedig beobachten kann. Zudem kann man durch den flüssigen Stil die 512 Seiten auch relativ zügig lesen, wenn man denn die Geschichte als nicht zäh empfindet. ** Das Cover ist mysteriös und weckt Interesse. Der Titel ist meiner Meinung nach nicht aussagekräftig genug, ebenso wie der Klappentext. So wie im Klappentext versprochen liest sich die Geschichte nämlich nicht. Ich hätte durch die geheimnisvolle Gestalt auf dem Cover zudem mehr Assasinen erwarten. Außerdem gibt es im Inneren einen Stammbaum wie Namenindex. Meiner Meinung nach zeugt das ebenfalls davon, dass es einfach viel zu viele gleich flache Charaktere gibt, denn ohne diese Übersicht blickt man nach 100 Seiten kaum noch durch. ** Fazit: “Silberklinge” ist ein historische Roman mit einen Schuss Fantasy. Allerdings konnte mich dieser Roman leider nicht überzeugen. Trotz einem tollen Setting und guten Beschreibungen des alten Venedigs, fehlen einfach spannende Wendungen und starke Charaktere. “Silberklinge” könnte jedoch interessant sein für Leser, die gerne viel Action, Brutalität und harte Männerkampfe lesen. Ich vergebe jedoch nur knappe 2 Sterne.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Normal-ist-langweilig

    Normal-ist-langweilig

    03. April 2012 um 19:43

    0 Sterne : "Rasch ließ er das Messer nacheinander an den beiden Seiten der Wirbelsäule des Mädchens entlangliefen, dazu ein weiterer Schnitt im Nacken, damit er besser zupacken konnte. es dauerte keine Sekunde. Als er ihr das Rückgrat herausriss, schrie sie so gellend, dass ihre Stimme brach. Hinter Tycho übergab sich jemand." Seite 181 KEINEN Stern bekommt dieses Buch von mir aus den folgenden Gründen: 1. Ohne Personenverzeichnis blickt hier kein Mensch durch! 2. Dauernd stirbt jemand, wird bestialisch ermordet. 3. Frauen stellen eine untergeordnete Rolle dar, sind Mittel zur Befriedigung (mag sein, dass das 1400 so war, trotzdem nervt das eine normale Frau wie mich!) 4. Die Geschichte ist furchtbar langweilig- den Sinn habe ich nicht wirklich verstanden... 5. Das ganze Buch handelt von einem Jungen namens Tycho. Auf Seite 216 wird dann endlich auch mal darüber geredet, was er denn eigentlich ist - das spricht nicht wirklich für das Buch. Und 6. zu meiner vernichtenden Kritik: Der Klappentext war das BESTE!

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    27. March 2012 um 11:19

    Kurzbeschreibung: Venedig 1407: Der junge Tycho verfügt über ungeahnte und furchteinflößende Kräfte. Seine Fähigkeiten will sich auch der Doge zunutze machen und lässt ihn zum besten Assassinen der Stadt ausbilden. Aber nicht nur Menschen stehen auf seiner Todesliste, sondern auch die zahlreichen Hexen und Werwölfe, die die Stadt bevölkern. Tychos Weg als willenloses Instrument des Fürsten ist beendet, als er eines Nachts die hübsche Giulietta trifft. Für sie widersetzt er sich dem allmächtigen Herrscher... Zum Autor: Jon Courtenay Grimwood wurde auf Malta geboren und wuchs in Großbritannien und Skandinavien auf. Neben seiner Tätigkeit als Romanautor arbeitet er auch für zahlreiche Magazine und Zeitschriften. Wenn er nicht gerade auf Reisen ist, lebt er mit seiner Frau in London und Winchester. Rezension: Der junge Tycho wacht im Venedig des 15. Jahrhunderts auf, ohne jegliche Erinnerung an seine Vergangenheit. Da er über ungewöhnliche Kräfte und Fähigkeiten verfügt, wird er zum besten Assassinen der Stadt ausgebildet, denn Venedig hat viele Feinde, die nicht nur menschlicher Natur sind. Als er den Auftrag bekommt, Prinzessin Giulietta zu finden, die aus dem Dogenpalast verschwunden ist und mit dem Prinzen von Zypern verheiratet werden soll, um Venedig einen starken Verbündeten an die Seite zu stellen, werden in Tycho Gefühle geweckt, die sein wahres Naturell zutage treten lassen, das nicht von dieser Welt zu sein scheint... Leider konnte mich "Silberklinge", der Auftaktband zur Assassini Trilogy, überhaupt nicht überzeugen. Den Ausschlag, das Buch zu lesen, bildete, dass der Roman in Venedig spielt und mir die Stadt durch zwei Besuche nicht unbekannt ist und ich sie sehr interessant finde. Doch die Kulisse konnte die Geschichte für mich leider nicht herausreißen. Mag das Thema Assassinen und der Handlungsort auf den ersten Blick interessant und spannend wirken, haben mir die Fantasyelemente leider gar nicht zugesagt. Diese kamen mir etwas nachlässig eingeflochten vor und auch die Charaktere waren mir alles andere als sympathisch. Tycho, der Protagonist, ist kalt wie ein Fisch, ich konnte mir selbst in einigen seiner Notlagen kein Mitleid mit ihm abringen und auch die anderen zahlreichen Figuren, die vorteilhafterweise am Anfang des Buches durch einen Stammbaum und einer kurzen Dramatis Personae vorgestellt werden, blieben distanziert. Einzig Giulietta war ein Lichtblick, mit ihr musste man unweigerlich mitleiden. Trotz ihrer Erlebnisse ist sie ein recht starker Charakter, der mir das Lesen von "Silberklinge" durchaus erleichterte. Die Handlung selbst zieht sich, ausgenommen von einigen actionreichen Passagen, zähflüssig über die 512 Seiten, viele Nichtigkeiten und Überflüssiges wird im Vorhinein zur Sprache gebracht, was die eigentliche Handlung beeinträchtigt und unnötig aufbauscht. Erst zum Schluss hin war die von mir erwartete Spannung gegeben, doch das konnte mich leider auch nicht mehr aussöhnen. Fazit: "Silberklinge" konnte mich leider nicht überzeugen. Hier verspricht der Klappentext leider mehr, als im Endeffekt gegeben ist, daher werde ich die Fortsetzung nicht weiter verfolgen.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    Bissfan

    Bissfan

    18. March 2012 um 15:31

    (rezensiert von Feder) ________________ Der junge Tycho ist anders. Blass, mit langem silbrigen Haar und diesen erstaunlichen Augen, sticht er aus der breiten Masse heraus. Ein Edelmann könnte er sein, aus einem fernen Land. Doch die Wahrheit ist sehr viel dunkler, sehr viel unheilvoller. Er ist ein Wesen der Nacht, mit furchteinflößenden Fähigkeiten. Geschmeidig und geschickt bewegt er sich durch die Gossen Venedigs und zieht dabei ungewollt die Aufmerksamkeit von Atilo il Mauros auf sich, dem Anführer von Venedigs Assassinen. Dieser erkennt das potenzial in dem noch ungezügelten Geist und trachtet danach, ihn bei sich in die Lehre zu schicken. Doch wird es Atilo wirklich gelingen den unberechenbaren Tycho zu zähmen und für seine Zwecke einzusetzen, oder liegt seine Treue bei einer gänzlich anderen Person… Unsere Meinung Eine willkommene Abwechslung in meiner doch sehr High Fantasy-lastigen Lektüreauswahl hat sich mir bei „Silberklinge“ von J.C.Grimmwood geboten. Denn dem Autor ist es auf ziemlich eindrucksvolle Weise gelungen die einzelnen Fantasyelemente harmonisch in den historischen Kontext einzubinden und gleichzeitig noch eine spannungsgeladene und abwechslungsreiche Atmosphäre zu schaffen. Diese Mischung vermag es den Leser wirklich von der ersten, bis zur letzten Seite an das Buch zu fesseln. Es gelingt dem Autor sogar an den entscheidenden stellen, die ohnehin schon hohe Spannung noch etwas zu steigern und die Stimmung so noch dramatischer, noch etwas düsterer wirken zu lassen. Zugegebenermaßen war ich zuerst dann doch verwirrt, wie fast schon selbstverständlich und schmucklos der ein oder andere Todesfall dargestellt wurde, kam es mir doch zuerst wie ein Bruch mit der sonst so konsequent aufrecht erhaltenen Spannungskurve vor. Doch bei genauerem nachdenken wurde mir die Absicht dahinter klar. Nämlich dem empfänglichen Leser die damalige Situation noch bildhafter vor Augen zu führen. Für uns heute mag ein Mord oder ein Todesfall eine schlimme Sache sein, die vieler ausschmückender Worte bedarf. Aber im Venedig der damaligen Zeit war das an der Tagesordnung. Es war blutiges Geschäft aber eben ganz alltäglich. Und durch diese schmucklose, fast schon gleichgültiger Art mit der der Autor den Tod schildert, will er eben genau diese Einstellung der Menschen damals verdeutlichen. Ein einfacher aber gleichsam ziemlich geschickter Schachzug, den ich mit fortschreitender Lektüre dann auch entsprechend zu würdigen wusste. Bei der Gestaltung der Charaktere wiederum hat sich der Autor auch einige Mühe gemacht. Allein schon der Protagonist Tycho hat mich bisweilen schier in positive Verzweiflung gestürzt. Einerseits ist er ziemlich einfach gestrickt und lässt sich von seinen Instinkten leiten. Andererseits ist er ein wandelndes Rätsel, das man auch als höchst aufmerksamer Leser nie ganz zu entschlüsseln vermag. Denn genauso wie er selbst sich nicht an seine Vergangenheit erinnern kann, so bleibt diese auch jedem anderen bis zu den letzten Seiten verborgen. Dennoch scheint sie allgegenwärtig in seinem Wesen zu wurzeln und wie ein Schatten über ihm zu schweben. Das macht ihn vielleicht nicht zu einem Charakter mit dem man sich identifizieren, oder gar anfreunden würde. Nichtsdestoweniger ist er aber ein interessanter, gut durchdachter und vor allem ausbalancierter Protagonist, dem man auf seiner Reise, trotz aller Befremdlichkeiten gerne Gesellschaft leistet. Aber auch die vielen mehr oder weniger bedeutenden Nebencharaktere sind ihrer Wichtigkeit entsprechend ausgestaltet und tragen mit ihren Schwächen, ihren Intrigen und Bemühungen dazu bei, die Geschichte abwechslungsreich und unterhaltsam zu gestalten. Ein kleines Manko war meiner Meinung nach die Ausarbeitung des Handlungsstrangs, der sich mit Giulietta beschäftigt. Hier hätte ich mir einige Szenen doch etwas ausführlicher gewünscht. Ich hatte bei den kurzen Sequenzen doch so meine Schwierigkeiten diese in das Gesamtgeschehen einzuordnen und überhaupt zu verstehen, was überhaupt gerade passiert ist. Das ist doch etwas negativ herausgestochen, da die Haupthandlung rund um Tycho im Gegensatz dazu doch wirklich sehr detailreich dargestellt wurde. Stilistisch gesehen gibt es eigentlich nichts, was man beanstanden könnte. Die Geschichte liest sich alles in allem sehr flüssig und man hat keine Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen. Erzählt wird das ganze aus sicht eines auktorialen Erzählers, er sowohl die äußerlichen Umstände, als auch die Gefühlswelt und Gedankengänge der Figuren wunderbar zu erfassen und wiederzugeben vermag. Der Leser bekommt auf diese Weise nicht nur ein Gefühl für die düstere Szenerie, sondern auch für die Beweggründe der einzelnen Figuren. Auch die Hintergrundbegebenheiten sind gut dargestellt und mitreißend aufgearbeitet. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass es zu Beginn eine kleine Auflistung der wichtigsten Figuren und ihrer Rollen im städtischen Geschehen von Venedig gegeben hat. Bei den vielen zumindest für mich doch etwas ungewöhnlichen Namen war das eine erhebliche Erleichterung in den Einstieg der Lektüre. Ich persönlich finde es immer ganz schön, wenn viele Straßennamen oder Ortschaften/Königreiche auftauchen, wenn man zumindest eine grobe Übersichtskarte an die Seite gestellt bekommt, die hier leider gefehlt hat, ein kleines Manko, dass sicherlich nicht allzu schwer ins Gewicht fallen sollte. „Silberklinge“ ist ein wahrhaft gelungener Auftakt, der die düstere Atmosphäre und grausamen Verhältnisse in Venedigs dunkelstem Zeitalter mit einer wirklich mitreißenden Handlung verbindet. Ein wahrer Lesegenuss, für nicht allzu schwache Gemüter.

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  • Rezension zu "Silberklinge" von Jon Courtenay Grimwood

    Silberklinge
    akoya

    akoya

    03. March 2012 um 09:25

    Meine Meinung: Als ich die Beschreibung des Buches gelesen habe, war ich sofort neugierig auf den Inhalt. Leider muss ich zugeben, dass „Silberklinge“ von J. C. Grimwood einfach nicht meins war. Deswegen fällt mir die Rezension auch etwas schwer. Der Schreibstil ist zwar ganz gut, was mich auch dazu gebracht hat, wirklich das ganze Buch zu Ende zu lesen. Doch trotz des Stammbaumes auf den ersten Seiten des Buches, bin ich bis zum Schluss nicht wirklich klar gekommen, weil es einfach so viele verschiedene Charaktere gab. Eigentlich hatte ich auch immer auf ein Ende gewartet, dass das Vorgeplänkel noch mal richtig rausreißt. Doch leider hat mich das Ende auch enttäuscht. Nicht einmal Tycho ist wirklich herausgestochen. Irgendwie gab es auch einige Zeitsprünge oder Situationssprünge, wo ich beim Lesen manchmal ganz schön ins Schleudern kam. Bis Seite 300 war ich wirklich durcheinander. Fesselnd war die Geschichte auch nicht für mich, was mir das Buch mit 505 Seiten manchmal echt langatmig gemacht hat. Das Buch wird aus mehreren Perspektiven erzählt, die man manchmal erst im Laufe des Abschnitts erkennt. Leider stehen keine Namen vor dem jeweiligen Abschnitt, was dies auf jeden Fall erleichtert hätte, bei der Menge an Charakteren. Außerdem finde ich die einzelnen Charaktere keineswegs sympathisch, was mir das lesen erschwert hat. Man hat zwar etwas mit Giulietta gelitten, aber wirklich sympathisch war mir trotzdem keiner. Auch von der erhofften Liebesgeschichte habe ich bis zum Schluss nicht viel gemerkt. Wahrscheinlich habe ich einfach mit mehr Fantasy und Liebe und weniger Politik gerechnet. Nichts desto trotz, finde ich die Idee an sich immer noch nicht schlecht, nur wurde es für mich nicht lesenswert umgesetzt. Vielleicht fehlt mir auch einfach geschichtliches Hintergrundwissen oder ähnliches über Venedig. Für die männlichen Leser unter uns, ist dieses Buch aber vielleicht genau das richtige. Das Cover ist passend gestaltet, doch erinnert es mich ein bisschen an „Assassins Creed“. Die Kapitellänge fand ich angemessen. Da ich trotz, der für mich, schwächelnden Story nicht begeistert war, gibt es einen Pluspunkt für den angenehmen Schreibstil und die Idee für das Buch. Fazit: Für männliche Leser vielleicht genau das richtige, aber für mich war dieses Buch leider nichts.

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