Jon Fl. Olsen Der Fritten-Humboldt

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Inhaltsangabe zu „Der Fritten-Humboldt“ von Jon Fl. Olsen

Eine Entdeckungsreise durch die deutschen Frittenbuden Als TV-Imbisswirt Ingo steht er in der legendären WDR-Serie „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“ hinter dem Tresen der Eppendorfer Grillsation in Hamburg und bietet seinem Stammgast Dittsche alias Olli Dittrich Paroli. Jetzt hat Jon Flemming Olsen die Perücke abgelegt und sich aufgemacht, das wahre Imbissleben zu erforschen. Einen Sommer lang war er unterwegs, um in jedem Bundesland einmal hinter dem Tresen zu stehen, Currywürste zu schneiden, Teller zu spülen und vor allem – den Befindlichkeiten der Menschen nachzuspüren. Denn ob bei „Alles Wurscht“ in München oder dem „Glückauf-Grill“ in Dorsten: zwischen Fritteuse und Flaschenbier lauert das wirkliche wahre Leben. So ist der Fritten-Humboldt nicht nur eine amüsante kulinarische Expedition, sondern auch ein Deutschlandporträt der ganz besonderen Art.

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  • Rezension zu "Der Fritten-Humboldt" von Jon Fl. Olsen

    Der Fritten-Humboldt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. January 2012 um 00:06

    Die etwas andere Reise durch Deutschland. Land und Leute durch die Imbissbuden besser kennen lernen. Mit dieser Mission machst sich Jon Flemming Olsen, auch besser bekannt als Imbisswirt in der Serie Dittsche oder als Bandleader der Gruppe Texas Lightnig, auf den Weg. Im nördlichsten Punkt Deutschlands startet er seine ungewöhnliche Reise und gastiert in jedem Bundland, für einen Ein-Tages- Job als Imbissgehilfe. Man sollte meinen, dass jemand über die Jahre als Serienimbisswirt einige Erfahrung gesammelt hat, dem ist aber nicht so. Als völlig unerfahrener blutiger Neuling startet er sein Pommesabenteur. Es erinnert an die ersten Tage eines eingeschüchterten Azubis, doch tapfer kämpft er sich durch alle Absurditäten des Arbeitsalltages. Das Buch liest sich wunderbar flüssig, sein Schreibstil kommt einem lockeren Gespräch mit Herrn Olsen gleich, mit dem man am Tresen steht. “Meine Reise ins Herz der Imbissbude” so betitelt er selbst seinen Reisebericht. Es lieber eine Reise ins Herz der Menschen heißen. Hier stehen nicht der allgemeine Arbeitsalltag im Vordergrund, sondern die Besitzer und deren Gäste. Schnell rutscht man immer tiefer in deren Leben, Sorgen, Wünsche und Hoffnungen. Ich habe mich dabei selbst ertappt, wie ich mir absichtlich beim lesen des Buches Zeit gelassen habe, damit es nicht so schnell zu vorbei ist. Dieses Buch kann ich allen Lesern nur ans Herz legen, die keine Lust auf hohe Literatur verspüren, sondern sich zurücklehnen möchten um von Herrn Olsen unterhalten zu werden. Das schöne an dem Buch ist, das die Personen keine fiktiven Gestalten sind, sondern wirklich in diesem Land herumlaufen. Einige möchte man am liebsten sofort treffen und andere lieber nicht. Gerade das macht dieses Buch so lesenswert. Herr Olsen bindet die einzelnen Dialekte auch wunderbar in den Kapiteln ein, so erhält man nebenher noch kostenlos einige Sprachkurse. Als Manko empfand ich beim lesen des Fritten Humboldt, dass die Kapitel sehr abrupt enden. Leider gibt es kein sanftes ausgleiten aus den Lebensgeschichten der Menschen. Ein weiterer Nachteil ist: Man bekommt mit der Zeit einen regelrechten Heißhunger auf Pommes / Currywurst, dem ich nicht lange standhalten konnte.

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  • Rezension zu "Der Fritten-Humboldt" von Jon Fl. Olsen

    Der Fritten-Humboldt

    Carriecat

    03. April 2010 um 11:46

    Hauptfigur: Jon Flemming Olsen oder "Ingo", der Autor und Schauspieler, startet den großen Selbstversuch. Er spielt in einer TV- Serie (die ich allerdings nie gesehen haben) einen Buden- Wirt und will nun das pralle Leben kennen lernen. Inhalt: 16 Stationen in 16 Bundesländern um die Wurst! Der Autor besucht die Buden für jeweils einen Tag als "Praktikant" und Hiwi. Er pakt mit an, lernt Land und Leute kennen und schreibt die Geschichten der Menschen auf. Stil: Für jede Station ist ein Kapitel vorgesehen. In diesen 16 Kapiteln schreibt der Autor seine persönliche Sicht der Ereignisse nieder und kommentiert Situationen und Dialoge in Gedanken eifrig mit. Fazit: Ich hätte mir noch ein paar Fotos dazu gewünscht, um das ganze anschaulicher zu gestalten. Manches ist sich eben doch zu ähnlich gewesen und hat sich wiederholt... Somit waren viele Stationen der Fritten- Reise schlichtweg langweilig. Einige Stationen hingegen waren ganz großes Kino, witzige Dialoge, in Dialekt vorgetragen, irre Situationen, einfach toll.

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  • Rezension zu "Der Fritten-Humboldt" von Jon Fl. Olsen

    Der Fritten-Humboldt

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. April 2010 um 16:59

    Ich muss ehrlich sagen, ich habe diesem Buch zunächst skeptisch gegenüber gestanden, denn die Leseprobe, die ich gelesen hatte war zwar recht witzig, jedoch hatte ich die Befürchtung, dass irgendwann nichts Neues mehr kommen würde und sich die Erlebnisse irgendwann wiederholen würden. Froh war ich daher, als ich dieses Buch gewonnen habe und mir somit eine Gesamtmeinung bilden konnte, welche ich im folgenden darlegen werde. Aufgeteilt ist das Buch in 16 Kapitel, welche sich je einer Imbissbude widmen. Jon Flemming Olsen hat in jeder dieser Imbissbuden ein eintägiges Praktikum absolviert und berichtet nun über seine Erlebnisse, aber vor allem auch über die Menschen, die er auf seiner Reise kennen gelernt hat, seien es nun die Besitzer, die Angestellten oder auch die Kundschaft. Sehr authentisch kommt die ganze Sache vor allem dadurch herüber, da Olsen immer wieder die Mundart einfängt, welche bestimmte Bereiche Deutschlands einfach kennzeichnen. So hat man zwar hin und wieder Schwierigkeiten beim Lesen und beim Verstehen, jedoch kann man sich dadurch auch viel besser in die Situationen hineinversetzen und bekommt ein noch besseres Bild der Menschen, denen er begegnet ist. Man könnte meinen Imbissbude sei gleich Imbissbude, weshalb ich auch zu meiner Skepsis kam, dass sich irgendwann alles wiederholt. Im Laufe des Buches habe ich jedoch gemerkt, dass dem ganz und gar nicht so ist. Zwar ist der Grundablauf überall derselbe, aber darum geht es in diesem Buch nicht. Es geht darum die Personen hinter der Arbeit zu sehen und diese sind alle von Grund auf verschieden, somit sind auch die Geschichten, die Olsen erlebt alles andere als einheitlich. Es gibt oft viel zu lachen, aber genauso oft auch Momente, in denen man sehr nachdenklich wird, wenn man über manche Erlebnisse liest. Die Erzählweise hat mir sehr gut gefallen, denn die richtige Brise Charme und Witz ist auch in die manchmal recht ernsten Geschichten hinein geflossen, so dass man zwar den Ernst der Lage erkennt, die Stimmung sich aber nicht trübt und man dadurch weiterhin Lust hat zu lesen wie es mit anderen Menschen in anderen Städten weiter geht. Ich weiß nicht, ob ein solches Buch wirklich jedem zu empfehlen ist. Mir hat es ausgesprochen gut gefallen und meine erste Vermutung glücklicherweise nicht bestätigt, aber natürlich kann es auch sein, dass es dem ein oder anderen einfach zu langweilig oder absurd erscheint.

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