Jon Gnarr Hören Sie gut zu und wiederholen Sie

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Inhaltsangabe zu „Hören Sie gut zu und wiederholen Sie“ von Jon Gnarr

Ein Satz im Deutschunterricht hat sich Jón Gnarr besonders eingeprägt: 'Hören Sie gut zu und wiederholen Sie!' Zuhören ist eine Kunst, auch wenn sie in der Politik oft nicht sehr ausgeprägt ist. Gnarr lehrt sie uns und sich. Was als künstlerisches Projekt begann, die Gründung der 'Besten Partei', entwickelte sich für den Allround-Künstler spätestens nach seiner Wahl zum Bürgermeister von Reykjavík zur Lebensaufgabe: Wie kann man in einer Gesellschaft etwas verändern, ohne sich selbst zu verändern? Mit bewundernswerter Offenheit beschreibt Jón Gnarr seinen Werdegang, seine Visionen - und die Fehler, die er bislang gemacht hat.

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  • Leserunde zu "Die Bienen" von Laline Paull

    Die Bienen

    Klett-Cotta_Verlag

    Und schon geht es in die nächste Leserunde! Wir möchten mit euch »Die Bienen«  von Laline Paull aus dem Tropen Verlag lesen. Seid ihr dabei? Infos zum Buch: Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene. Laline Paull erzählt das ergreifende Abenteuer dieser außergewöhnlichen Biene in einer anderen und doch zutiefst vertrauten Welt. Flora 717 ist eine Säuberungsbiene aus der untersten Kaste im Bienenkorb. Ausgestattet mit Fähigkeiten, die ihren Rang weit überschreiten, steigt sie schnell auf und darf sogar an der Seite der Königin leben. Alles scheint perfekt. Doch ohne es zu wollen, gebiert Flora eines Tages ein Ei. Ein Umstand, der allein der Königin vorbehalten ist und bei Missachtung schwer bestraft wird. Es beginnt ein Wettlauf um Zeit, Nahrung und Geschicklichkeit, um ihr Leben und das ihres geliebten Kindes zu bewahren. Laline Paull inszeniert gekonnt einen Roman über Aufstieg, Liebe und Gerechtigkeit. HIER FINDET IHR EINE LESEPROBE Kurzinfos zur Autorin: Laline Paull studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Oxford, Los Angeles und London, wo sie auch für das Royal National Theatre tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in England. »Die Bienen« ist ihr Debütroman. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbet euch doch und gewinnt eines der zehn Leseexemplare von unseren Bienen! Am 02.10.14 ziehen wir die Gewinner.

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  • Demokratie hängt von allen ab - und man kann sogar Spaß dabei haben

    Hören Sie gut zu und wiederholen Sie

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. March 2014 um 19:48

    Am 15. Juni 2010 kippt Islands Establishment aus den Schuhen: Bei den Kommunalwahlen in Reykjavík siegt eine Partei, die es erst ein halbes Jahr lang gibt und deren Spitzenkandidat im Wahlkampf mehr durch komische Forderungen und merkwürdige Interviewführung von sich reden machte: Besti Flokkurinn, die "Beste Partei". Der Spitzenkandidat: Jón Gunnar Kristinsson, genannt Jón Gnarr, bekannt als Comedian und Schauspieler. Mit seinem Wahlkampf erzielt er 34,7 Prozent der Stimmen und steht plötzlich vor der Erkenntnis, dass die wohl platzierten und bewusst gewählten Albernheiten dafür gesorgt haben, dass Reykjavík den etablierten Parteien tatsächlich eine Absage erteilt hat. Was tun? Jón Gnarr tritt an. Schließlich war er seinerzeit wirklich ausgezogen, um sich zu engagieren und mitzugestalten. Denn der Frust über die Unbeweglichkeit der Regierung saß in Island tief, nachdem das Land durch den Finanzcrash fast den Staatsbankrott erleben musste. Was dann kam, was Planlosigkeit: "Was fehlte, waren neue Wörter, neue Begriffe, neue Werte und junge, unverbrauchte Gesichter. Es war höchste Zeit, dass die Politiker sich von ihren vorgefertigten Phrasen trennten und das starre, überkommene Rechts-links-Denkschema aufgaben. Und was machst du, wenn du zwischen zwei Möglichkeiten wählen sollst, von denen beide gleich schlecht sind? Du erfindest eine dritte." Besti flokkurinn als Alternative zur Stagnation. Denn nach dem Rausschmiss einiger führender Köpfe hatte sich ansonsten nichts verändert. Gnarr fragt sich, wie man ein Problem lösen soll, wenn es nicht nur diejenigen lösen sollen, die es mit verursacht haben, sondern wenn sie es auch mit alten Methoden tun wollen, die das Problem ermöglicht haben. Als bühnenerfahrener Mensch fallen ihm der Aufbau der Partei und der Wahlkampf vergleichsweise leicht: "Jeder, der schon mal versucht hat, Comedy zu machen, weiß, dass er sich dabei auf einen Kampf gegen Ablehnung, Engstirnigkeit und Menschenverachtung einlässt." Gnarr kann einstecken, Pointen setzen und lässig kontern. Er lenkt geschickt von den Mitstreitern ab, damit die effizienter arbeiten können. Erst kurz vor der Abstimmung kommen Zweifel und seine Stimmung kippt. Die Offenheit, mit der Gnarr diese zermürbende Phase beschreibt, kennzeichnet insgesamt das Buch. Spätestens an dieser Stelle wird klar, wie sehr Politiker zu allmächtigen Kunstfiguren stilisiert werden, die alles schaffen, alles wissen und immer perfekt rüberkommen. Quatsch, sagt Gnarr, es sind alles Menschen wie Du und ich. Demokratie muss, so sagt er, ein viel breiteres Spektrum von Leuten anlocken, als nur telegene Experten (die noch nicht einmal zwingend Experten sind). Es seien Berufstätige, sie sich wie Bäcker in gute, schlechte und viele durchschnittliche Bäcker unterteilen. Wer Gnarr folgt und zur letzten Seite kommt, hat vermutlich mehrere Dinge begriffen: Dass Politiker keine Wunderwesen sind, dass Politik auch kein Wunderding ist, dass ein bisschen Engagement viel bewirken kann und -zu guter Letzt- dass kreatives Denken ein wertvolles Gut ist. Verfolgt man die Berichterstattung über Gnarr, dann ist es ihm offensichtlich gelungen, nicht nur solide Bürgermeisterarbeit zu leisten, sondern mit kreativem Umdenken auch den einen oder anderen Knoten zu lösen. In starren und eingefahreren Abläufen bewirkt ein wenig frischer Wind öfter Gutes. Summa summarum gewährt Jón Gnarrs Bestandsaufnahme nicht nur Einblick in den politischen Alltag und die Erfahrungen eines politischen Neueinsteigers und Außenseiters. Es ist auch ein Buch, das Mut macht, sich selbst an der einen oder anderen Stelle etwas mehr einzubringen. Demokratie hängt von allen ab - und man kann sogar Spaß dabei haben.

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  • Macht MUT!

    Hören Sie gut zu und wiederholen Sie

    goldfisch

    05. February 2014 um 18:46

    Gnarr ist Bürgermeister von Reykjavik.Wie wird ein Comedian Bürgermeister, was hat ihn zu einer Kandidatur bewogen ?
    Fragen, die Gnarr gerne beantwortet.Wer politische Veränderungen will, muss mitmachen, so Gnarr.Er hat auch gleich Beispiele und Möglichkeiten parat.Ein lockeres und launiges Buch darüber, wie Politik Spaß machen kann und den Menschen hilft!

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