Jon Hollins Dragon Lords – Das Gold der Narren

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Inhaltsangabe zu „Dragon Lords – Das Gold der Narren“ von Jon Hollins

Spätestens seit Der Hobbit weiß jeder, dass Drachen schlechte Herrscher sind, die den ganzen Tag auf ihrem Goldschatz sitzen, die Steuern erhöhen und ihren Untertanen das Vieh von der Weide fressen. Das bekommt auch der arme, aber unbescholtene Bauer Will Fallow zu spüren, als eines Tages die Soldaten des Drachenkönigs Mattrax auf seiner Schwelle stehen, um ihn wegen Steuerhinterziehung in den Schuldturm zu werfen. In letzter Sekunde gelingt es Will, in die nahe gelegenen Wälder zu fliehen, wo er einer kleinen Gruppe von Rebellen begegnet. Gemeinsam ziehen sie nun gegen die Drachen in den Kampf, um sich ihr Gold zurückzuholen...

Hat mich absolut begeistert....

— Bjjordison
Bjjordison

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  • Klassische, aber humorvoll andere High-Fantasy

    Dragon Lords – Das Gold der Narren
    Gwee

    Gwee

    03. August 2017 um 18:25

    Meinung: Dieser Roman kommt äußerlich sehr schlicht daher. Das englische Cover macht eigentlich mehr her. Verdient hätte das Buch jedenfalls ein weniger bescheidenes Cover. Beworben wird es als eine Mischung aus Der Hobbit und Guardians of the Galaxy, zwei zurzeit ziemlich populären Fandoms. Stellt sich natürlich die Frage, ob der Auftakt der neuen High-Fantasy-Reihe seinem Ruf auch gerecht wird.Die Handlung des Romans ist gleichzeitig recht vorhersehbar, aber dennoch nicht weniger unterhaltend. Zunächst einmal fällt der nicht enden wollende Schatz an Scherzen auf, die der Autor trotzdem immer frisch wirken lässt. Da kommt kein Augenrollen auf. Der Humor ist stattdessen ein großer Pluspunkt, denn ansonsten würde die Handlung nicht halb so gut ankommen. Neben dem Humor kommen hier auch Actionszenen nicht zu kurz. Da wird gekämpft, was das Zeug hält. Schon am Anfang geht es schnell zur Sache und der Protagonist wird direkt in eine Existenzkrise gestürzt. Besonders gut fand ich auch die Entwicklung der Pläne. Die Prämisse dieses Bandes ist ja der Plan, die Drachen ihres Goldes zu berauben. Dafür wird aber auch eine gute Strategie benötigt und anstatt direkt perfekt zu sein, verbessert diese sich nach und nach. Insgesamt passiert in diesem Buch einfach immer etwas – und wenn es nicht actionreich zugeht, dann zumindest humorvoll.Die Protagonisten bilden hier eine typische Heldengruppe. Zum einen wäre da Will, Bauernsohn und kluger Kopf der Gruppe. Lette und Balur sind quasi die Haudegen der Geschichte. Während Lette wie eine agile, toughe Amazonenattentäterin daherkommt, haut Balur einfach nur drauf und ergötzt sich daran zu töten. Quirk ist die Magierin der Geschichte, hat dieser aber abgeschworen und möchte sich lieber der Wissenschaft widmen. Zuletzt ist da noch Firkin, Säufer und früherer Mentor Wills. Seine Rolle ist einfach nur das Unfug stiften, wenn auch auf interessante Weise. Insgesamt geben die Fünf eine wirklich amüsante und diverse Gruppe ab. Jeder hat seine Eigenarten und Motive und diese kommen auch sehr stark hervor. Sie sind sehr sympathisch und alle auf ihre Art konfliktbeladen.Der Schreibstil des Romans ist wirklich außergewöhnlich. Der Autor hat sich durchaus etwas dabei gedacht und das merkt man allein schon an den Dialogen. Balur zum Beispiel hat eine ganz eigene Art zu reden und benutzt immer wieder Wörter wie „dieserweise“ oder „trauernderweise“. Ansonsten ist der Schreibstil vor allem derb gehalten. Es sprudelt an Beleidigungen und brutalen Beschreibungen. Die Charaktere sind sich für keine Wortwahl zu schade. Und dann kommt da noch dieser teilweise morbide Humor hinzu, der dem Ganzen das Krönchen aufsetzt. Beim Einstieg ins Buch zweifelt man zwar zunächst daran, ob die Kombination aus Handlung und Schreibstil so funktionieren kann, aber sie kann es ganz klar.Dieser neue Reihenauftakt ist vor allem erfrischend. Die Idee ist lustig und unterhaltsam. Wer richtig klassische High-Fantasy erwartet, wird vermutlich enttäuscht, dafür hat dieser Roman andere Stärken, die er gekonnt ausspielt. Es mag kein Buch sein, das einen völlig von den Socken haut oder zum tagelangen Grübeln einlädt, dafür ist es aber definitiv ein Stimmungsaufheller. Gerade auch die Tatsache, dass man zwischendurch ab und zu mal vor die Frage gestellt wird, wie es nun weitergeht, erzeugt unerwartete Spannung.Fazit:Dragon Lords – Das Gold der Narren ist etwas für jene, die mal wieder etwas Anderes lesen wollen, aber sich nicht vom Fantasygenre trennen können. Dieser Roman ist zwar vielleicht etwas realitätsfern, aber dafür spritzig und überzeugt mit einer ausgewogenen, sympathischen Heldengruppe, bei der man manchmal nur den Kopf schütteln kann.Inhalt: 3/5Charaktere: 4/5Lesespaß: 4/5Schreibstil: 4/5Gesamt: 4/5

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  • Etwas speziell, aber definitiv unterhaltsam

    Dragon Lords – Das Gold der Narren
    Bjjordison

    Bjjordison

    29. June 2017 um 11:30

    Da mich mein Chef immer als Drache bezeichnet, weil ich eigentlich ein recht netter Mensch bin, aber auch regelrecht Feuer spucken kann, habe ich eine große Affinität zu Drachen entwickelt. Von daher war ich natürlich begeistert, als ich den Titel und den Klappentext des Buches gesehen habe und wollte die Geschichte unbedingt lesen. Wir begleiten hier eine Gruppe von Gefährten auf ihrer Reise einen Drachen auszurauben. Es ist aber nicht unbedingt eine normale Truppe, denn jeder hat eine Macke, wie ich finde. Diese Sache macht das ganze dann aber umso unterhaltsamer. Der Anführer ist Will, der fliehen kann und auf seiner Flucht Lette und Balur, sowie Firkin und Quick, welche nun seine Gefährten bilden. Mir hat diese wunderbare Abenteuergeschichte sehr gut gefallen, denn es wird dem Leser nie langweilig. Es ist immer was los. Auch hat der Autor einige nicht vorhersehbare Dinge in der Handlung erwähnt, die dann recht spannend für den Leser sind. Die Charaktere, die in der Gruppe erwähnt werden, habe mich absolut begeistert, denn ich fand diese durchwegs gut gezeichnet und sehr authentisch in ihren Handlungen. Ich empfand aber auch die unterschiedlichen Darstellungen der Charaktere sehr gut, denn es war so für mich umso interessanter. Nun, aber zum wichtigsten am ganzen Buch: Der Schreibstil. Ich habe schon lange keine so witzige und derbe Schreibweise, wie in dieser Geschichte gelesen. Stellenweise musste ich dann schon überlegen, ob ich hier richtig bin, aber es hat dann als gesamtes sehr gut zusammengepasst. Außerdem gibt es auch sehr viel Humor in dem Buch, sodass ich das gesamte Buch perfekt fand. Das Cover fand ich jetzt persönlich nicht so schön, denn ich denke, dass man gerade bei der Thematik mit Drachen doch mehr hätte herausholen können. Fazit: 5 von 5 Sterne. Klare Kauf – und Leseempfehlung.

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