Jon J. Muth

 4.6 Sterne bei 5 Bewertungen

Alle Bücher von Jon J. Muth

M – Eine Stadt sucht einen Mörder

M – Eine Stadt sucht einen Mörder

 (3)
Erschienen am 01.06.2009
Ein Pandabär im Garten

Ein Pandabär im Garten

 (2)
Erschienen am 15.01.2007
Die Drei Fragen

Die Drei Fragen

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Erschienen am 01.10.2003
Zen Ties

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Erschienen am 01.02.2008
Dracula, Symphonie des Grauens

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Erschienen am 01.02.1997
Zen Shorts

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Erschienen am 01.07.2010
Zen Ghosts

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Erschienen am 01.09.2010
The Crow: Midnight Legends

The Crow: Midnight Legends

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Erschienen am 18.02.2014

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Rezension zu "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" von Jon J. Muth

Rezension zu "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" von Jon J. Muth
Ein LovelyBooks-Nutzervor 8 Jahren

Der Kult-Klassiker von Fritz Lang. Prädikat: Wertvoll!!!
Inhalt:
Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner einer namentlich nicht bezeichneten Großstadt in Schrecken und Hysterie, so dass sowohl die Polizei als auch die Unterwelt seine Verfolgung aufnehmen. Er hat bereits mehrere Kinder umgebracht; eine hohe Belohnung ist ausgesetzt.
Eine Mutter in einer Arbeiterwohnsiedlung wartet ungeduldig auf die Rückkehr ihrer Tochter aus der Schule, die sich aber von einem nicht gezeigten Unbekannten mittels Süßigkeiten verschleppen lässt. Als man die Leiche findet, intensiviert die Polizei ihre Anstrengungen, ohne eine vielversprechende Spur zu finden. Die polizeilichen Aktionen vermindern die Nervosität der Bevölkerung nicht, zumal sie wirkungslos bleiben. Die Bürger steigern sich in gegenseitige Verdächtigungen und anonyme Anzeigen, was die Anspannung und Übermüdung der Polizeibeamten weiter verschlimmert.
Die ständigen Razzien und Kontrollen behindern aber die Ringvereine bei ihrem „Geschäft“. Daher beschließen sie, unter Führung des Schränkers selbst nach dem Mörder zu suchen, und spannen dafür auch das Netz der Bettler ein. Der Mörder wird von einem blinden Ballonverkäufer erkannt, auf dessen Hinweis hin von einem „Kollegen“ mit einem „M“ auf dem Mantel markiert und flüchtet in ein Bürogebäude, das die Kriminellen umstellen. Unter Einsatz von Einbruchswerkzeug durchsuchen sie das Haus und bringen den gefangenen Kindermörder in eine stillgelegte Fabrik. Dort ist die gesamte Halb- und Unterwelt versammelt und macht ihm einen makabren Prozess. Dabei drückt er verzweifelt seine Selbstentfremdung und innere Spaltung aus:
„Immer muss ich durch Straßen gehen, und immer spür ich, es ist einer hinter mir her. Das bin ich selber! (…) Manchmal ist mir, als ob ich selbst hinter mir herliefe! Ich will davon, vor mir selber davonlaufen, aber ich kann nicht! Kann mir nicht entkommen! (…) Wenn ich’s tue, dann weiß ich von nichts mehr… Dann stehe ich vor einem Plakat und lese, was ich getan habe, und lese. Das habe ich getan?“ Kriminalkommissar Lohmann erreicht den Ort in letzter Minute und verhindert, dass das Tribunal den Mörder lyncht. Allerdings wird er dann von einem Gericht für schuldig befunden und zum Tode verurteilt, die Vollstreckung selbst wird aber nicht gezeigt.

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