Jon J. Muth M – Eine Stadt sucht einen Mörder

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Inhaltsangabe zu „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ von Jon J. Muth

Jon J. Muths düsteres Meisterwerk!

Fritz Langs erster Tonfilm aus dem Jahre 1931, M – Eine Stadt sucht einen Mörder, gilt als Meilenstein des expressionistischen Kinos und als eines der bedeutendsten Werke des deutschen Films.

Der US-amerikanische Comic-Künstler und Illustrator Jon J. Muth (Sandman: Das Erwachen) hat aus der kinematografischen Vorlage eine gleichermaßen betörend schöne wie verstörende Graphic Novel gemacht. Die kollektive Paranoia, die Darstellung einer denunziatorischen, verschreckten Gesellschaft am Vorabend der Machtübernahme der Nazis und die kühl distanzierte Inszenierung im Stil der „Neuen Sachlichkeit“– das alles überträgt Muth in verblasst verfremdetem Fotorealismus in das Medium Comic und erweitert den filmischen Stoff um neue bildliche und erzählerische Tiefen.

Ein Graphic Novel-Meisterwerk, das zum ersten Mal mit überarbeiteter Abbildungsqualität und in edler Hardcover-Aufmachung auf Deutsch erscheint.

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  • Rezension zu "M – Eine Stadt sucht einen Mörder" von Jon J. Muth

    M – Eine Stadt sucht einen Mörder

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Der Kult-Klassiker von Fritz Lang. Prädikat: Wertvoll!!! Inhalt: Ein unbekannter Kindermörder versetzt die Bewohner einer namentlich nicht bezeichneten Großstadt in Schrecken und Hysterie, so dass sowohl die Polizei als auch die Unterwelt seine Verfolgung aufnehmen. Er hat bereits mehrere Kinder umgebracht; eine hohe Belohnung ist ausgesetzt. Eine Mutter in einer Arbeiterwohnsiedlung wartet ungeduldig auf die Rückkehr ihrer Tochter aus der Schule, die sich aber von einem nicht gezeigten Unbekannten mittels Süßigkeiten verschleppen lässt. Als man die Leiche findet, intensiviert die Polizei ihre Anstrengungen, ohne eine vielversprechende Spur zu finden. Die polizeilichen Aktionen vermindern die Nervosität der Bevölkerung nicht, zumal sie wirkungslos bleiben. Die Bürger steigern sich in gegenseitige Verdächtigungen und anonyme Anzeigen, was die Anspannung und Übermüdung der Polizeibeamten weiter verschlimmert. Die ständigen Razzien und Kontrollen behindern aber die Ringvereine bei ihrem „Geschäft“. Daher beschließen sie, unter Führung des Schränkers selbst nach dem Mörder zu suchen, und spannen dafür auch das Netz der Bettler ein. Der Mörder wird von einem blinden Ballonverkäufer erkannt, auf dessen Hinweis hin von einem „Kollegen“ mit einem „M“ auf dem Mantel markiert und flüchtet in ein Bürogebäude, das die Kriminellen umstellen. Unter Einsatz von Einbruchswerkzeug durchsuchen sie das Haus und bringen den gefangenen Kindermörder in eine stillgelegte Fabrik. Dort ist die gesamte Halb- und Unterwelt versammelt und macht ihm einen makabren Prozess. Dabei drückt er verzweifelt seine Selbstentfremdung und innere Spaltung aus: „Immer muss ich durch Straßen gehen, und immer spür ich, es ist einer hinter mir her. Das bin ich selber! (…) Manchmal ist mir, als ob ich selbst hinter mir herliefe! Ich will davon, vor mir selber davonlaufen, aber ich kann nicht! Kann mir nicht entkommen! (…) Wenn ich’s tue, dann weiß ich von nichts mehr… Dann stehe ich vor einem Plakat und lese, was ich getan habe, und lese. Das habe ich getan?“ Kriminalkommissar Lohmann erreicht den Ort in letzter Minute und verhindert, dass das Tribunal den Mörder lyncht. Allerdings wird er dann von einem Gericht für schuldig befunden und zum Tode verurteilt, die Vollstreckung selbst wird aber nicht gezeigt.

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