Jon Klassen Wir haben einen Hut

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Inhaltsangabe zu „Wir haben einen Hut“ von Jon Klassen

Zwei Schildkröten haben einen Hut gefunden. Beiden gefällt der schöne Hut ausgesprochen gut. Doch es gibt nur einen Hut. Als sie sich schlafen legen, träumt die eine Schildkröte, dass sie beide Hüte haben. Die andere Schildkröte hingegen, ist hellwach. Was wird sie tun? Denn es gibt nun mal nur einen Hut. Der preisgekrönte Illustrator Jon Klassen hat mit viel Witz und Scharfsinn den lang erwarteten dritten Band zum Thema Hut-Begehrlichkeiten geschaffen. Und wieder gelingt es ihm, mit reduzierten Mitteln größte emotionale Wirkung zu erzielen.

In wunderbar dezenten Bildern erzählt Jon Klassen mit trockenem Humor vom Dilemma zweier Schildkröten und nur einem Hut.

— mintundmalve
mintundmalve

Weniger ist manchmal mehr. Weniger Hut bedeutet mehr Freundschaft. Ein sehr schönes Buch was zum Dialog führt. TOP.

— Floh
Floh

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  • Mit viel Witz und Scharfsinn

    Wir haben einen Hut
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    16. August 2017 um 08:06

    Die Hüte haben es ihm angetan, dem aus Kanada stammenden und in Los Angeles lebenden Bilderbuchautor Jon Klassen. Nach seinen beiden preisgekrönten Bilderbücher „Wo ist mein Hut?“ (2012) und „Das ist nicht mein Hut“ (2013() legt er nun wieder ein lustiges und hintersinniges Bilderbuch vor, in dem es um einen Hut geht, aber zwischen den Zeilen und hinter den Bildern um noch viel mehr.Dieses Mal sind es zwei Schildkröten, die die Hauptrolle spielen. Sie finden einen Hut, der ihnen beiden gut gefällt und auch beiden gut steht. Da es aber nur einen Hut gibt, beschließen sie zu vergessen, dass sie ihn  jemals gefunden haben.Das gelingt der einen Schildkröte gut, aber die andere kann den schönen Hut einfach nicht vergessen. Und im Traum findet sie eine Lösung…Mit viel Witz und Scharfsinn gelingt es Jon Klassen auch mit seinem dritten Buch über die Anziehungskraft von Hüten mit reduzierten Mitteln eine große emotionale Wirkung zu erzielen.

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  • Drama mit Hut in drei Akten

    Wir haben einen Hut
    mintundmalve

    mintundmalve

    07. May 2017 um 06:54

    In "Wir haben einen Hut", dem dritten Band rund um den Hut, erzählt Illustrator Jon Klassen die Geschichte von zwei Schildkröten und nur einem Hut. Dieser gefällt beiden ganz gut und das wiederum ist nicht so gut. 1. Akt: Die beiden Schildkröten finden also einen Hut und sie sehen auch beide bestechend gut damit aus. Nur leider gibt es nur diesen einen Hut. Was sollen sie also tun? Wer soll den Hut bekommen? Am besten keine von beiden. 2. Akt: Die eine Schildkröte hätte den Hut aber doch ganz gerne für sich. Da hilft auch der schöne Sonnenuntergang nicht wirklich.  3. Akt: Die ganze Geschichte sei natürlich nicht verraten. Aber die beiden Schildkröten flüchten sich ins Träumen und finden so eine versöhnliche Lösung. In wunderbar dezenten Bildern, die oft mehr erzählen als der begleitende kurze Text, erzählt Jon Klassen mit trockenem Humor vom Dilemma, wenn zwei dasselbe wollen, aber nur einer es haben kann. Damit spricht er unsere Emotionen gekonnt an, spricht von Begehren, von Egoismus und Altruismus, von Freundschaft.   Fazit "Wir haben einen Hut" ist eine schöne Geschichte über Freundschaft und - zumindest für Erwachsene - gespickt mit feinem Humor. Die Illustrationen sind für Kinder vielleicht ungewohnt schlicht, aber für die erwachsenen Betrachter eine wohltuende Abwechslung im bunten Kinderbuchdschungel. Für Fans des Schlichten und doch Berührenden und Witzigen also eindeutig eine Leseempfehlung.   Leseprobe und mehr beim NordSüd Verlag Band 1: Wo ist mein Hut Band 2: Das ist nicht mein Hut Jon Klassen bei Tumblr Jon Klassen bei Instagram

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  • Weniger ist manchmal mehr. Weniger Hut bedeutet mehr Freundschaft.

    Wir haben einen Hut
    Floh

    Floh

    18. March 2017 um 02:23

    Dieses Buch wurde uns ans Herz gelegt. Wir müssten es unbedingt kennenlernen. Da ich durch die Presse und Medienwelt schon aufmerksam geworden bin, fiel die Entscheidung für Jon Klassens Kinderbuch „Wir haben einen Hut“ ganz leicht. Ein wertvolles Kinderbilderbuch mit wenig Text, aber mit hoher Aussagekraft und Möglichkeit für eigene Spielräume, Interpretationen und eine wahre Einladung zum Dialog. Schon für die kleinen Geschichtenliebhaber. Mit dieser fabelhaften Geschichte der beiden Schildkröten kann man zu jeder Tages- oder Abendzeit ein wunderschönes Buch erleben und erfahren. Dieses Vorlesebilderbuch überzeugt mit einem großem Format und übersichtlich gestalteten Seiten. Erschienen im NordSüd Verlag (http://www.nord-sued.com/home/index.asp)Beschreibung / Inhalt:"Zwei Schildkröten haben einen Hut gefunden. Beiden gefällt der schöne Hut ausgesprochen gut. Doch es gibt nur einen Hut. Als sie sich schlafen legen, träumt die eine Schildkröte, dass sie beide Hüte haben. Die andere Schildkröte hingegen, ist hellwach. Was wird sie tun? Denn es gibt nun mal nur einen Hut ... Der preisgekrönte Illustrator Jon Klassen hat mit viel Witz und Scharfsinn den lang erwarteten dritten Band zum Thema Hut-Begehrlichkeiten geschaffen. Und wieder gelingt es ihm, mit reduzierten Mitteln größte emotionale Wirkung zu erzielen."Das erwartet den Leser / darum geht es:Zwei befreundete Schildkröten finden einen Hut. Beide Schildkröten sind begeistert und haben gefallen an diesen einen Hut. Jede der Schildkröten setzt ihn sich einmal auf und befindet ihn für schön. Dieser Hut steht ihnen gut. Aber sie sind nachdenklich gestimmt, da sie eben nur diesen einen Hut haben, und beide ihn gefunden haben und ihn beide auch sehr wunderbar finden. So treffen sie eine schwere Entscheidung und lassen den Hut zurück. Doch die eine Schildkröte denkt immerzu an diesen schönen Hut, wohingegen die andere Schildkröte gut mit der gefällten Entscheidung leben kann. Aber beide schaffen es, für die Freundschaft auf diesen Hut zu verzichten und begegnen sich im Traum mit einer schönen Überraschung für beide Schildkröten. Ein reduziertes, ruhiges und unaufgeregtes Kinderbilderbuch, welches sich in drei Teile (Den Hut finden, den Sonnenuntergang betrachten und Schlafen gehen) gliedert und durch wenig Text, überwiegend in knapper Dialogform zwischen den beiden Schildkröten erzählt wird. Anhand dieser reduzierten Erzählweise dieser aussagenden Geschichte, wird die Fantasie der kleinen Geschichtenliebhaber dazu angeregt, sich diese Bilderbuchgeschichte selbst noch mit Aussagen, Erzählungen und Dialogen zu formen. Ein gehaltvolles Bilderbuch, welches Raum und Möglichkeit bietet, eigene Ideen, Interpretationen und Lösungen einzubringen. Meinung / Kritik und Lob:Anhand dieses einfachen Beispiels der beiden Schildkröten und ihrer Freundschaft, was sich in viele Alltagssituationen übertragen lässt, wird den Vorleser, Selbstlesern und Zuhörern gezeigt, dass man auch mal Verzichten muss, Kompromisse finden muss, oder Verluste hinnehmen muss, um eine Freundschaft zu unterhalten. Interessant finde ich, dass auch meine 3,5 Jahre alte Tochter sofort nach Möglichkeiten gesucht hat, wie die beiden Tiere das Problem mit dem einen Hut, den beide gerne hätten, lösen können. Ihre Idee war es, sich den Hut abwechselnd zu überlassen. Den einen Tag darf die eine Schildkröte hübsch aussehen mit dem Hut, am nächsten Tag die andere Schildkröte usw. Dass die Schildkröten ihre Fundsache, den schönen Hut, aber ganz zurücklassen, damit hätte meine Tochter nicht gerechnet und war etwas irritiert ob dieser Entscheidung der Kröten. Aber im nächsten Moment hat sie es sich damit erklärt, dass der Besitzer dieses Hutes ja vielleicht zurückkommt und dann traurig ist, wenn sein Hut nicht mehr da ist. Man darf ja nicht einfach was mitnehmen, was man findet…. Doch als die Schuldkröten langsam müde werden und immerzu an den Hut denken, wurde meine Tochter etwas traurig: „Aber Mama, der Hut ist ja jetzt in der Nacht ganz alleine…“ Den Traum der Schildkröte fand sie wieder sehr schön und hat mir erzählt, dass auch sie gerne schöne Träume von schönen Dingen hat. … Dadurch, dass dieses Buch eher schlicht und minimalistisch erscheint, regt es die kleinen und großen Geschichtenliebhaber sehr dazu an, sich eigene Gedanken zu machen, über dieses Buch in den Dialog zu kommen und sich wirklich mit den Bildern und knappen Aussagen zu befassen. Ich hätte nicht gedacht, dass dieses Buch so eine große Wirkung und Möglichkeit zeigt. Sehr begeisternd. Für die ganz jungen Leser wird es wahrscheinlich "nur" eine Geschichte über Schildkröten sein, aber für ältere Leser und Vorleser zeigen sich wertvolle Botschaften. Die Geschichte regt zum Nachdenken an, bietet wertvolle Botschaften und lädt dazu ein, die Geschichte weiterzuerzählen oder anders zu erzählen. Ein sehr dynamisches Buch, was sehr ruhig und still auftritt. Minimalismus? War hier nur jemand zu faul zum Schreiben oder zum Malen? ... Nein! Manchmal braucht es weniger, um mehr daraus zu machen. Das trifft hier voll und ganz zu und ist gut so.Die Farbgestaltung ist schlicht und eher düster, gar dunkel. Es passt zu der einsetzenden Dämmerung und der Nacht. Grau dominiert hier. Ich hätte mir mehr Farbkraft und Glanz im Buch vorstellen können. So wirkt es doch sehr fad und eintönig. Kein Buch, an dem das Auge hängen bleibt. Schade. Die kurzen Dialoge aus Sicht einer der Schildkröten dargeboten, gefällt mir besonders gut. Einfach zu verstehen und auf das Wesentliche beschränkt. Freundschaft, Zusammenhalt, Lösungsansätze, Kompromisse und über Gefühle sprechen. Auf kindlicher Weise und altersgerecht werden diese Botschaften und Anreize für zwischentierische Dialoge und Erklärungen im Buch dargestellt und angesprochen. Eine sehr schöne Idee. Neben dem gehaltvollen Kern der Geschichte und neben der Botschaft, die dieses Buch an die Leser, Vorleser und Zuhörer bringen möchte, erleben wir hier ebenfalls eine wunderbare Mischung aus liebevollen Gesten, viel Phantasie und Vorstellungskraft. Stimmige Illustrationen runden die Geschichte fein ab. „Warum sehen beide Schildkröten denn gleich aus? Sind das Zwillinge?“ Ich habe von befreundeten Schildkröten gesprochen, aber ja, es könnten ja auch Geschwister oder Zwillinge sein. Die klar und pointiert gestalteten Bilder zeigen Situationen aus dem knappen Dialog-Text und runden dieses Vorlesebuch fein ab. Der Autor:„Jon Klassen stammt aus Ontario, Kanada. Sein Bilderbuch »Wo ist mein Hut« wurde bereits in siebzehn Sprachen übersetzt und gewann 2013 den Deutschen Jugendliteraturpreis in der Sparte Bilderbuch. Mit dem Bilderbuch »Das ist nicht mein Hut« gewann Klassen ebenfalls in 2013 die Caldecott-Medal, die wichtigste Auszeichnung für Bilderbücher in den USA. Jon Klassen lebt in Los Angeles und tüftelt dort an seinen neuesten Geniestreichen.“Die Illustrationen:So reduziert und gradlinig, wie dieses Buch auftritt, so erscheinen auch die Illustrationen. Hier gibt es wenig Drum-herum zu erkunden. Es gibt wenig zu sehen, immer nur genau das, was gerade zählt. Eigentlich sind wir Liebhaber der bunten und vielseitigen Wimmelbücher, die voll sind von Eindrücken, Entdeckungen und Details. Hier findet man Übersicht, Schlichtheit und den wahren Fokus. Die Farbgebung ist zwar sehr stimmig, aber auch langweilig, grau in grau und fad. Hier hätte ich mir mehr Glanz und Farbkraft gewünscht. Bei dämmrigen Licht oder Schlafzimmerbeleuchtung kann man beim Vorlesen kaum noch etwas sehen. Diffus und von der Dunkelheit geschluckt. Fazit:Ein liebevolles und kurzweiliges Bilderbuch zum Vorlesen. Das besondere hier ist, dass die Fantasie sehr stark angeregt wird und die jungen und älteren Leser, Zuhörer und Betrachter dazu einlädt, die Geschichte immer wieder neu zu interpretieren, Lösungen zu finden und Aussagen zu deuten. 4 lobende Sterne von und für diese behütete Geschichte.

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  • Rezension zu "Wir haben einen Hut"

    Wir haben einen Hut
    Caro_Re

    Caro_Re

    21. February 2017 um 19:33

    Auf dieses Bilderbuch wurde ich auf der Frankfurter Buchmesse 2016 aufmerksam gemacht. Schon zu der Zeit habe ich die Gestaltung des Buches faszinierend gefunden. Es geht um zwei Schildkröten, die einen Hut gefunden haben. Sie beide finden diesen Hut toll, aber sie sind nachdenklich gestimmt, da sie eben nur einen Hut haben, sie aber zwei Schildkröten sind. So treffen sie die für sie schwierige Entscheidung und lassen den Hut zurück. Für die eine Schildkröte ist es eine einfache Entscheidung, für die andere jedoch nicht, doch sie schafft es, für seine Freundschaft auf den Hut zu verzichten. Anhand dieses einfachen Beispiels, was sich in viele Alltagssituationen übertragen lässt, wird den Lesern gezeigt, dass man auch mal sozusagen Verluste hinnehmen muss, um eine Freundschaft zu führen. Für die jungen Leser wird es wahrscheinlich "nur" eine Geschichte über Schildkröten sein, aber für ältere Leser - Erwachsene - lässt sich die Geschichte interpretieren und regt zum Denken an. Die Gestaltung und die Bilder sind sehr schlicht gehalten, ohne viele Worte, aber mit ausdrucksstarken Bildern, wird eine Geschichte erzählt. Dass die Geschichte mit wenigen Worten auskommt, hat mir gut gefallen. Für ein Bilderbuch fand ich die Farben ein wenig zu dunkel gewählt, aber das wiederum verleiht der Geschichte seinen eigenen Charme. Fazit: "Wir haben einen Hut" ist ein Bilderbuch mit einer interessanten Geschichte, die vor allem auch ältere Leser zum Nachdenken anregen kann.

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