Jon Krakauer

 4.2 Sterne bei 699 Bewertungen
Autor von In die Wildnis, In eisige Höhen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jon Krakauer

Jon Krakauer wurde im Jahre 1954 in Brooklin geboren. Schon seit frühster Kindheit gehört seine große Leidenschaft den Bergen und dem Klettern. Diese Leidenschaft machte er später zu seinem Beruf; so schreibt er heute für die Zeitschrift „Outdoor“ und ist nebenbei als Autor tätig. Als Schriftsteller wurde er vor allem mit den beiden Büchern „In eisigen Höhen“ und „Into the Wild“ bekannt. Letzteres wurde wenig später verfilmt. Jon Krakauer lebt heute mit seiner Frau in Boulder.

Alle Bücher von Jon Krakauer

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In die Wildnis

In die Wildnis

 (350)
Erschienen am 14.09.2010
In eisige Höhen

In eisige Höhen

 (144)
Erschienen am 01.04.2000
Mord im Auftrag Gottes

Mord im Auftrag Gottes

 (25)
Erschienen am 01.12.2003
Auf den Gipfeln der Welt

Auf den Gipfeln der Welt

 (19)
Erschienen am 01.11.2000
Auf den Feldern der Ehre

Auf den Feldern der Ehre

 (9)
Erschienen am 01.03.2011
In die Wildnis • Mord im Auftrag Gottes

In die Wildnis • Mord im Auftrag Gottes

 (2)
Erschienen am 01.05.2009
Die Schande von Missoula

Die Schande von Missoula

 (1)
Erschienen am 02.11.2016
Classic Krakauer

Classic Krakauer

 (0)
Erschienen am 02.04.2019

Neue Rezensionen zu Jon Krakauer

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MiGus avatar

Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

Ein dramatischer Augenzeugenbericht
MiGuvor 4 Monaten

Kurze Inhaltsangabe
Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

Meinung
Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.


Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

Fazit
„In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










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AnjaLG87s avatar

Rezension zu "In die Wildnis" von Jon Krakauer

Spannendes Thema, aber episodenhaft, unstrukturiert und leider ziellos erzählt.
AnjaLG87vor 6 Monaten

Ich mag die Bücher und den Schreibstil von

Krakauer sehr, aber das war wohl nix... 
Die Geschichte von Chris McCandless spickt
der Autor mit diversen anderen Erzählungen, 
die rein gar nichts mit der eigentlichen 
Geschichte zu tun haben. Das Buch hätte 
einen anderen Titel und eine andere Inhalts-
angabe haben müssen, dann hätte es 
trotzdem gepasst, aber so wirkt es leider 
bruchstückhaft und ziellos. Außerdem wirft 
Krakauer vieles auf, beantwortet Fragen 
jedoch nicht bzw widerspricht sich häufig 
selbst. Die Argumentation rund um Chris 
und seine Motivation und Beweggründe ist
meiner Meinung nach also nicht geglückt. 
Drittes großes Manko: Meine Ausgabe (Piper)
war voller Rechtschreibfehler, was den 
Lesefluss sehr stört.

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Aglayas avatar

Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

Mitreissend
Aglayavor 8 Monaten

Am 10. Mai 1996 wollen mehr als 30 Menschen den Mount Everst besteigen – acht davon kehren nie zurück. Der Journalist Jon Krakauer war einer der wenigen, die an diesem Tag den Gipfel erreicht haben und auch noch davon erzählen können.

Jon Krakauer lässt seine Leser nie vergessen, dass er hier aus eigener Erfahrung berichtet. In Ich-Perspektive erzählend geht es ihm in erster Linie darum darzulegen, wie er die Tragödie empfunden hat.

Jon Krakauers Erzählstil ist nichts für Unaufmerksame. Immer wieder schweift er ab, bei fast jeder Erwähnung einer Person wird erst mal deren ganzes bisheriges Leben geschildert, bevor es mit den Ereignissen weitergeht. Auch einige Zeitsprünge helfen zusätzlich mit, den Leser zu verwirren. Da er zudem immer wieder aus anderen Berichten wortwörtlich zitiert, behält nur der sehr aufmerksame Leser (oder in meinem Fall Zuhörer) den Überblick, wann Krakauer von sich selbst erzählt und wann es um jemand anderen geht (ich habe dies oft erst am Schluss der jeweiligen Passage gemerkt).

Inhaltlich konnte das Buch für mich wenig Neues bieten. Ich bin vor einiger Zeit durch den Film "Everest" auf das Thema gestossen und habe mich dann durch alle möglichen Wikipedia-Artikel gelesen, bevor ich zu diesem Hörbuch gegriffen habe. Doch auch wenn mir die Ereignisse vom 10. Mai 1996 dadurch bis in die Details bekannt waren, wurde Jon Krakauers Erzählung trotzdem nicht langweilig. Natürlich kennt er nicht "die Wahrheit" (auch wenn er gerne so tut), sondern kann nur seine Wahrnehmung und Interpretation der Geschehnisse abliefern. Diese lassen den Leser aber absolut mitfiebern, auch wenn ich mich das ganze Hörbuch hindurch fragte, wie man sich so eine Tortur freiwillig antun kann… Man kann nun darüber diskutieren, ob es wirklich nötig gewesen wäre, so detailliert über die (nach Krakauers Ansicht) "Verfehlungen" anderer Teilnehmer der Exkursion herzuziehen (ob diese nun etwas mit den Geschehnissen zu tun hatten, wie Bukrejews Verzicht auf Flaschensauerstoff, oder nicht, wie Hillman Pitts Zeitschriftenkonsum). Ich hätte es als Beteiligter sicher nicht lustig gefunden, mein Leben so in der Öffentlichkeit ausgebreitet zu sehen. Allerdings versuchte Krakauer wohl mit diesem Buch, das er nur wenige Monate nach den Geschehnissen veröffentlicht hat, sein Trauma und seine eigenen Schuldgefühle zu verarbeiten, was die Schuldzuweisungen zwar nicht rechtfertigt, aber etwas erklären kann (wobei ich als Nicht-Bergsteigerin mir kaum vorstellen kann, wie man nach der Besteigung des Everest-Gipfels als Amateur ohne Höhenerfahrung noch in der Lage sein sollte, andere zu retten…).

Das Hörbuch wird von Christian Brückner gelesen, der den Inhalt gut rübergebracht und auch stimmlich zum Thema gepasst hat. Mir hat es gut gefallen, dem Leser oder Hörer sollte allerdings bewusst sein, dass er hier einen klar subjektiv erzählten Erlebnisbericht erhält und nicht eine neutrale Tatsachenschilderung.

Mein Fazit
Auch wenn man die Geschichte kennt mitreissend

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Zusätzliche Informationen

Jon Krakauer wurde am 12. April 1954 in Brookline, Massachusetts (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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