Jon Krakauer

 4.2 Sterne bei 708 Bewertungen
Autor von In die Wildnis, In eisige Höhen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jon Krakauer

Jon Krakauer wurde im Jahre 1954 in Brooklin geboren. Schon seit frühster Kindheit gehört seine große Leidenschaft den Bergen und dem Klettern. Diese Leidenschaft machte er später zu seinem Beruf; so schreibt er heute für die Zeitschrift „Outdoor“ und ist nebenbei als Autor tätig. Als Schriftsteller wurde er vor allem mit den beiden Büchern „In eisigen Höhen“ und „Into the Wild“ bekannt. Letzteres wurde wenig später verfilmt. Jon Krakauer lebt heute mit seiner Frau in Boulder.

Neue Bücher

Classic Krakauer: Die besten Reportagen aus drei Jahrzehnten

 (1)
Neu erschienen am 02.04.2019 als Sonstige Formate bei Piper ebooks.

Classic Krakauer

Neu erschienen am 02.04.2019 als Hardcover bei MALIK.

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In die Wildnis

In die Wildnis

 (352)
Erschienen am 14.09.2010
In eisige Höhen

In eisige Höhen

 (147)
Erschienen am 01.04.2000
Mord im Auftrag Gottes

Mord im Auftrag Gottes

 (25)
Erschienen am 01.12.2003
Auf den Gipfeln der Welt

Auf den Gipfeln der Welt

 (20)
Erschienen am 01.11.2000
Auf den Feldern der Ehre

Auf den Feldern der Ehre

 (9)
Erschienen am 01.03.2011
In die Wildnis • Mord im Auftrag Gottes

In die Wildnis • Mord im Auftrag Gottes

 (2)
Erschienen am 01.05.2009

Neue Rezensionen zu Jon Krakauer

Neu

Rezension zu "Into the Wild" von Jon Krakauer

Von einem, der aussteigt, um glücklich zu werden...
Anne_Kroebervor 2 Monaten

Dieses Buch ist eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Nicht weil es so fantastisch geschrieben ist. Nein, das Buch ist eine Reportage und, wie ich finde, nicht immer leicht zu lesen. Aber dieses Leben in der Wildnis Alaskas, das Chris McCandless für sich gewählt hat, und seine Reisen bis dorthin sind trotz aller Tragik so faszinierend, dass es mich total gepackt hat ... und mir die Idee lieferte zu meinem ersten Roman: zu Ellas Geschichte.

Vielleicht ist die Geschichte auch so faszinierend, gerade weil es eine Reportage ist. Chris McCandless hat es wirklich gegeben.  Jeder kennt doch die Situation ausbrechen und alles hinter sich lassen zu wollen - die einen mehr, die anderen weniger. Für manche ist es vielleicht nur ein momentaner Zustand, weil nichts läuft wie geplant, andere sind mit sich und ihrem Leben unglücklich, weil sie vielleicht die falschen Entscheidungen getroffen und die falschen Abzweigungen gewählt haben. Chris McCandless war offenbar unglücklich und er beschloss, genau das zu ändern - mit allem Egoismus und ohne Rücksicht auf Verluste. Selbst seine Familie wusste nicht, wohin er aufbrach. Das ist das weniger Faszinierende an seiner Entscheidung, dass er offenbar keine Rücksicht darauf nahm, welche großen Sorgen sich seine Angehörigen machen würden.

Jon Krakauer hat mit vielen Beteiligten gesprochen - mit den Eltern, der Schwester, mit Menschen, die Chris McCandless ein Stück auf seinem Weg begleitet haben - und er hat mit Hilfe eines gefundenen Tagebuchs versucht, die Reise von "Alexander Supertramp", wie er sich nannte, durch die Vereinigten Staaten bis nach Alaska zu rekonstruieren. Dadurch ist ihm ein bemerkenswertes Bild eines jungen Aussteigers gelungen, das ich persönlich, trotz aller Kritik an der Art und Weise, absolut faszinierend finde!

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Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

Ein dramatischer Augenzeugenbericht
MiGuvor 9 Monaten

Kurze Inhaltsangabe
Im Mai 1996 nahm der Journalist Jon Krakauer an einer Expedition auf den Mount Everest teil und erlebt dabei eine Katastrophe, bei der fünf seiner Kameraden bei einem Schneesturm ums Leben kamen.
Er selbst konnte sich in Sicherheit bringen doch insgesamt starben 12 Menschen.

Meinung
Als im Mai die Katastrophe ihren Lauf nahm, erlebte Jon Krakauer hautnah die Geschehnisse. In seinem Roman „In eisige Höhen“, der ein Augenzeugenbericht ist, erzählt er von diesem dramatischen Ereignis und äußert sich teilweise auch sehr kritisch.
In seinem Vorwort bemerkt der Leser direkt, wie wichtig es ihm ist, noch einmal dieses Erlebnis Revue passieren zu lassen, davon zu berichten, was ihn so belastet.
Die Erzählung ist in Kapitel chronologisch mit Datum und Höhenmeter versehen, aufgeteilt.


Der Autor berichtet nicht sofort über die Katastrophe, sondern lässt den Leser teilhaben an den Vorbereitungen dieser Expedition. So erinnert er sich an die anderen Teilnehmer, die sich teilweise selbst zurückerinnern und berichtet von zwischenmenschlichen Gesprächen, die damals stattgefunden haben.
Er berichtet von der Faszination der Berge, das Glücksgefühl, wenn man erschöpft im Lager ankommt, die eisige Kälte, wenn man den Minusgraden ausgesetzt ist und die menschliche Anspannung untereinander in der Gruppe oder die, die andere Gruppen betreffen.
Dies machte für mich diese Erzählung sehr bewegend, denn man weiß, dass einige dieser Personen den Berg nicht lebend verlassen werden.

So ging es mir auch mit der chronologischen Aufteilung der Kapitel.
Sie machen die Erzählung fesselnder aber auch beklemmender, denn man weiß, das tragische Schicksal kommt näher und näher …
Diverse Fotoabbildungen begleiten die Erzählung und halfen mir persönlich dabei, das Basislager vorstellen zu können.
Ein bisschen schwierig fand ich den verständlicherweise sehr emotionalen Schreibstil von Jon Krakauer, der zwischendurch auch kleine Wiederholungen beinhaltet.
Da von diesem Schicksal sehr viele Menschen betroffen waren, tauchen in diesem Roman natürlich auch sehr viele Namen auf.
Diese waren für mich schon teilweise schwer, zuzuordnen, doch zwischendurch verwirrte mich der Autor zusätzlich damit, dass er die Personen mal mit dem Vornamen ansprachen und einige Seiten später wieder mit dem Nachnamen.
Andererseits ist es eben jener emotionale, sehr persönliche Schreibstil, der diese Erzählung dem Leser näherbringt.
So ist es nicht verwunderlich, wenn man selbst emotional wird und um jeden verunglückten, trauert und sich über jeden Überlebenden freut.

Fazit
„In eisige Höhen“ ist ein dramatischer Roman, der von einem schrecklich tragischen Unglück berichtet und den Leser sehr nachdenklich zurücklässt.
Hätte diese Katastrophe verhindert werden können?
Was verleitet Menschen dazu ausgerechnet diesen Berg bezwingen zu wollen?
Ich selbst kann diese Faszination zwar nicht nachempfinden aber der Autor hat es zumindest geschafft, mich mit dieser Expedition zu fesseln und um jeden einzelnen Menschen zu bangen.










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Rezension zu "In die Wildnis" von Jon Krakauer

Spannendes Thema, aber episodenhaft, unstrukturiert und leider ziellos erzählt.
AnjaLG87vor 10 Monaten

Ich mag die Bücher und den Schreibstil von

Krakauer sehr, aber das war wohl nix... 
Die Geschichte von Chris McCandless spickt
der Autor mit diversen anderen Erzählungen, 
die rein gar nichts mit der eigentlichen 
Geschichte zu tun haben. Das Buch hätte 
einen anderen Titel und eine andere Inhalts-
angabe haben müssen, dann hätte es 
trotzdem gepasst, aber so wirkt es leider 
bruchstückhaft und ziellos. Außerdem wirft 
Krakauer vieles auf, beantwortet Fragen 
jedoch nicht bzw widerspricht sich häufig 
selbst. Die Argumentation rund um Chris 
und seine Motivation und Beweggründe ist
meiner Meinung nach also nicht geglückt. 
Drittes großes Manko: Meine Ausgabe (Piper)
war voller Rechtschreibfehler, was den 
Lesefluss sehr stört.

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Zusätzliche Informationen

Jon Krakauer wurde am 12. April 1954 in Brookline, Massachusetts (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

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