In die Wildnis

von Jon Krakauer 
4,1 Sterne bei349 Bewertungen
In die Wildnis
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Positiv (264):
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Das Leben von McCandless wurde detailgetreu nachverfolgt, jedoch kommt der Autor zu sehr in der Geschichte vor.

Kritisch (24):
AnMich_09s avatar

Hatte mir nach "in eisigen Höhen" mehr versprochen. Schade. Die Geschichte wird nicht rund. Hatte mich darauf gefreut und doch abgebrochen.

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Inhaltsangabe zu "In die Wildnis"

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen. – Verfilmt von Sean Penn mit Emile Hirsch.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492259743
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:317 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:14.09.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 11.05.2018 bei TIDE exklusiv erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    AnjaLG87s avatar
    AnjaLG87vor 3 Monaten
    Spannendes Thema, aber episodenhaft, unstrukturiert und leider ziellos erzählt.

    Ich mag die Bücher und den Schreibstil von

    Krakauer sehr, aber das war wohl nix... 
    Die Geschichte von Chris McCandless spickt
    der Autor mit diversen anderen Erzählungen, 
    die rein gar nichts mit der eigentlichen 
    Geschichte zu tun haben. Das Buch hätte 
    einen anderen Titel und eine andere Inhalts-
    angabe haben müssen, dann hätte es 
    trotzdem gepasst, aber so wirkt es leider 
    bruchstückhaft und ziellos. Außerdem wirft 
    Krakauer vieles auf, beantwortet Fragen 
    jedoch nicht bzw widerspricht sich häufig 
    selbst. Die Argumentation rund um Chris 
    und seine Motivation und Beweggründe ist
    meiner Meinung nach also nicht geglückt. 
    Drittes großes Manko: Meine Ausgabe (Piper)
    war voller Rechtschreibfehler, was den 
    Lesefluss sehr stört.

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    emilayanas avatar
    emilayanavor einem Jahr
    So gut wie der Film?

    In die Wildnis – Alleine nach Alaska

     

    Genre: Abenteuerroman/Sachbuch

    Autor: Jon Krakauer

    Verlag: Piper Verlag

    Preis: 10 €

    Seiten: ca. 300

    ISBN: 978-3492250672

     

    1.     Handlung: Chris McCandless Leiche wurde im August 1992 im Eis von Alaska gefunden. Doch warum war Chris McCandless ganz alleine in der Wildnis gestorben? Er hatte einen Ausstieg aus der für ihn vergifteten Gesellschaft gewagt, doch um den schrecklichen Preis des Todes.

    Jon Krakauer, Wissenschaftsjournalist für amerikanische Zeitschriften (z.B. Outside), vergleicht dieses Schicksal und die Sehnsüchte dieses Mannes mit anderen Aussteigern.

    2.     Schreibstil: Jon Krakauers Schreibstil ist sehr besonders, da er in erster Linie Journalist ist und kein Schriftsteller. In seinem Bestseller In eisige Höhen fielen diese Feinheiten nicht so stark auf, da es seine eigenen Erlebnisse waren. Dadurch konnte er an vielen Stellen auch emotionaler schreiben und das konnte dem Buch Leben einhauchen. In In die Wildnis kommt er allerdings kaum über die Sachlichkeit hinweg.

    Es gibt zudem viele Zitate, entweder von Chris selber aus seinen Tagebüchern und Postkarten, von Autoren die Chris liest oder auch von vergleichbaren Aussteigern. Diese Zitate sind auch immer passend ausgewählt, aber natürlich machen sie es auch schwer der Geschichte von Chris weiter zu folgen. Auch der Schreibstil ist in dieser Hinsicht nicht wirklich unterstützend, da er den Leser nicht fesselt, eher informiert. Es ist schwer dranzubleiben, wenn einen die Thematik an sich nicht vollkommen fasziniert.

    3.     Charaktere: In dem Buch kann man den Charakteren leider nicht wirklich viel Bedeutung beimessen, da das Buch nicht die Geschichte von Chris McCandless erzählt, sondern eher eine Art Argumentation für Chris Entscheidung ist. Auch die Nebencharaktere sind im Grunde nur Begleiter auf seinem Weg in die Wildnis und werden an manchen Stellen sogar als Interviewpartner Krakauers dargestellt. Zudem sind es selbstverständlich alles echte Personen an welchen nicht erfunden ist.

    Ich beziehe die Kategorie trotzdem mit ein, da der Buchrücken andere Erwartungen schürt. Die Charaktere sind alle relativ kalt und nüchtern dargestellt. Das mag daran liegen, dass Krakauer den echten Personen nicht irgendetwas andichten wollte, führt allerdings dazu, dass man sich als Leser nicht identifizieren kann und Beobachter bleibt.

    4.     Umsetzung: Um Grunde wird Chris McCandless Reise anhand von Tatsachen und Interviews dargestellt. Aber es ist auch anstrengend aufgrund eines aufzählungshaften Schreibstils bei welchen die Stationen von Chris Reise nach Alaska nur beschrieben werden. Allerdings finde ich die Reihen folge der einzelnen Szenen sehr gut gewählt und daran erkennt man Krakauers Niveau.

    Störend fand ich allerdings auch, dass unzählige Vergleiche zu anderen Aussteigern gezogen werden, sowie auch mit Krakauer selber. Dadurch entfernt man sich von Chris als Hauptfigur. Diese Schilderungen sind auch sehr lang und nehmen dadurch die Spannung, die sowieso kaum entsteht, da man den Ausgang schon von Anfang an kennt. Zudem wirkt das ganze Buch wie eine Argumentation für Chris Entscheidung und es wird auch nicht wirklich offen gelassen wie man selber dazu stehen kann, da die Meinung Krakauers sehr stark durch kam.

    5.     Cover: Filmcover, welches sehr gut für den Film passt, aber nicht für das argumentationsartige Buch.

    6.     Bewertung:

     

    1.     Handlung:           30 /40

    2.     Schreibstil:         10 / 25

    3.     Charaktere:          4 / 10

    4.     Umsetzung:       10 / 20

    5.     Cover:                    2 / 5

     

                                                            56 / 100

     

    Gesamtwertung:   5.6 P

    Genrewertung:      7 P

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    tob82s avatar
    tob82vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Solides Buch über ein faszinierendes Thema - allerdings mit Längen
    Solides Buch über ein faszinierendes Thema - allerdings mit Längen

    In "In die Wildnis" beschreibt John Krakauer die Geschichte von Chris "Alex Supertramp" McCandless. Dieser bricht, nachdem er das College absolviert und sein gesamtes Vermögen gespendet hat, zu einer Rucksackreise quer durch die USA auf. Er überlebt 14 Tage in der Wüste und geht später nach Alaska, um sein letztes großes Abenteuer zu erleben: den Sommer nur mit dem zu überstehen, was die Natur ihm bietet. Zuerst läuft alles gut, aber als ihm der Rückweg durch einen angestiegenen Fluss verbaut wird, stirbt er durch Unterernährung.
    Das Buch ist solide geschrieben. Krakauer schildert Chris' familiären Background, rekonstruiert seine Reise und erzählt von Treffen mit Menschen, denen Chris in dieser Zeit begegnet ist und mit denen er sich angefreundet hat. Durch Tagebucheinträge und angestrichene Passagen in Büchern, versucht Krakauer Näheres über seine Persönlichkeit und Motive herauszufinden (zu seinen Lieblingsautoren gehörten u.a. Thoreau und Jack London).
    Generell finde ich die Themen des Buches sehr faszinierend und tiefgreifend. Leider bin ich aber von Krakauers Umsetzung etwas enttäuscht. Einige Stellen sind zu ausufernd und werden langweilig. Durch diese muss man sich durchkämpfen. 50 Seiten weniger hätten das Buch sicher aufgewertet. Auch finde ich, dass er zu wenig auf philosophische Hintergründe eingeht, die bei McCandless sicher vorhanden waren (siehe z.B. Thoreau). Hier bleibt das Buch leider etwas oberflächlich. Positiv erwähnen möchte ich noch die vielen Zitate und Buchausschnitte, die man v.a. am Anfang jedes Kapitels findet. Hier lassen sich vielleicht noch einige Perlen ausgraben...Mein Fazit: wegen der beschriebenen "Mängel" 3(,5) Sterne.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    In die Wildnis.

    Das Büchlein wäre noch viel kürzer, wenn es tatsächlich nur von Alex/Christopher gehandelt hätte. Doch Krakauer erzählt ständig andere Geschichten von Aussteigern, die gestorben sind, und letztendlich erzählt er von einer Bergsteigetour, die er selbst zurück gelegt hat. Ich habe diese Abschweifungen letztendlich übersprungen. Sie waren einfach nicht interessant, haben mir auch keine Einsicht in Christopher McCandless’ Verhalten gegeben, sie waren unnötig.

    Dafür fand ich die Geschichten über Christopher selber sehr unsympathisch. Krakauer erzählt die ganze Zeit, dass er sehr sympathisch war, jeden um den Finger gewickelt hat, aber jede Erzählung schreit danach, dass er eine Watschen ins Gesicht verdient hätte. Naja. Ich bin nicht für Gewalt, aber ich hätte ihn wohl irgendwann ziemlich rüde angegangen und vom Hof gejagt.

    Da war z.B. ein Mann, der Christopher mit dem Auto kostenlos eine weite Strecke mitgenommen hat nachdem Alex, ebenfalls kostenlos, bei ihm gewohnt hat. Er drehte dabei Aufnahmen von den Sehenswürdigkeiten auf dem Weg, und Krakauer, der die Filme gesehen hat, meinte, dass Christopher auf den Filmen oft gedrängt hat, endlich wieder einzusteigen, er möchte schnell weiter fahren. Dann, als er ankam, schrieb er ebenjenem Mann eine Postkarte mit einer Schelte, dass er nicht beim Grand Canyon anhalten wollte, und er solle in Zukunft so leben wie Alexander Supertramp weil sein Leben so nicht lebenswert wäre. Netter Bursche, nicht wahr? Ein anderer Mann hat ihn kostenlos in einem Wohnwagen leben lassen und Alex lässt sich in seinem Tagebuch darüber aus, wie nervig der Alte doch eigentlich ist. Das zieht sich durch das ganze Buch. Krakauer setzt ihm einen Heiligenschein auf, aber eigentlich kommt er nur verwöhnt und undankbar rüber.

    Der andere Punkt, den ich schon mal angesprochen habe, ist, dass das Buch absolut nicht linear ist. Mal handelt es davon, wie Christopher bei seinen Eltern lebt, mal, wie er in einer Frittenbude arbeitet, dann springt es hin und her zwischen verschiedenen Personen und Schauplätzen, es war irgendwie bizarr. Nicht unleserlich, aber es hat auch nicht geholfen. Es war, als hätte Krakauer verschiedene Artikel über die selbe Person geschrieben und dann einfach irgendwie zusammen geheftet.

    Ich fand seinen Mut bewundernswert, und ich hätte gerne mehr über seine Reise gelesen, aber leider fiel das ziemlich flach. Dabei ist das, was er geleistet hat, in der Tat sehr interessant. Nicht so sehr die Beweggründe, sondern das Leben an sich, das er geführt hat. Vielleicht hat mir das Buch auch deshalb nicht so gut gefallen, weil Krakauer nur nach dem Wieso gesucht hat, nicht nach dem Wie.

    Wie auch immer, der Film hat mir besser gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: In die Wildnis liest sich wie ein Roman, und zwar wie ein perfekter
    In die Wildnis liest sich wie ein Roman, und zwar wie ein perfekter


    Obwohl man das "unhappy End" ja bereits kennt, ist es wahnsinnig spannend. Der Leser hofft und bangt und überhaupt durchlebt man bei diesem Buch so unglaublich viele Gefühle.

    Der Autor vervollständigt das Puzzle, das Chris McCandless' Leben war, mit jedem neuen (traurigen) Detail. Auch die Tatsache, dass Krakauer mit so vielen Menschen spricht und den verschiedenen Infos, die er dadurch bekommt vervollständigen die letzten Tage wie eine Patchworkdecke aus einzelnen Hinweisen. Man kann förmlich fühlen, wie sich der Autor immer tiefer in das Leben und Sterben von McCandless hineindenkt und bekommt den Eindruck Krakauer sei der Meinung, er wäre es McCandless schuldig, die Umstände dessen Todes zu klären.

    Packend, spannend und doch emotional. In die Wildnis wurde übrigens von Sean Penn verfilmt.

    4,5 von 5 Bücherherzen, da Krakauer an der einen oder anderen Stelle ein bisschen "abschweift".

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    Jacynthes avatar
    Jacynthevor 3 Jahren
    "In die Wildnis" von Jon Krakauer

    Inhalt


    1990-92: Chris McCandlass hält es in der zivilisierten Welt nicht mehr aus und die Verlogenheit und Heuchelei seiner Eltern zehrt an ihm. Kurz nachdem er sein Studium abgeschlossen hat, spendet er sein Erspartes einer Hilfsorganisation und bricht ins Blaue auf. Das große Ziel: Alaska. Unterwegs trifft er viele Menschen, die ihn als freundlich und hilfsbereit in Erinnerung haben. Jon Krakauer trägt ihre Erzählungen in diesem Buch zusammen und verbindet sie mit anderen Geschichten vom Leben in der Wildnis.


    Meine Meinung


    "In die Wildnis. Allein nach Alaska" ist eine Mischung aus Biografie, Geschichtsbuch und Reiseführer. Beim Lesen spürt man den Duft der Freiheit und der Unabhängigkeit. Fernweh nicht ausgeschlossen.

    In diesem Buch findet man die von Jon Krakauer recherchierte Geschichte des jungen Amerikaners Chris McCandless alias Alexander Supertramp. Er trug sie aus Augenzeugenberichten und anderen, meist spärlichen Informationen zusammen. Um Chris' Beweggründe besser zu verstehen portraitiert Krakauer auch andere mehr oder weniger bekannte Aussteiger wie Everett Ruess kurz und zeigt deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu der Geschichte von Chris auf. Auch Anekdoten aus seinem eigenen Leben bringt Krakauer ein, was das Buch sehr persönlich und damit noch berührender macht.

    Eingeleitet wird jedes Kapitel mit mehreren passenden Zitaten unter anderem von Thoreau, den Chris verehrte. Auch Briefausschnitte oder von ihm selbst markierte Stellen in Taschenbüchern zeigen, dass Chris ein intelligenter Junge gewesen ist. Seine philosophischen Gedanken sind tiefgründig, wenn auch nicht immer ausgereift, wie Krakauer ans Licht bringt. Doch welcher Mittzwanziger kann schon von sich behaupten, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben?

    Etwas schwer tat ich mich mit der zeitlichen Anordnung, denn Krakauer geht nicht immer linear vor. Dass Chris' Geschichte außerdem immer wieder von anderen Erzählungen unterbrochen wurde, selbst wenn diese seine Biografie unterstreichen, sorgte manchmal für Verwirrung, doch dass ich den Film kannte und mich daran entlanghangeln konnte, half mir darüber hinweg. Wie sich herausstellte, darf man dem Film aber auch nicht zu sehr trauen.

    Der Film "Into the Wild", der auf dem Buch basiert, kannte ich schon seit längerem und dachte, dadurch alles Wissenswerte über den sympathischen Aussteiger Chris McCandless zu wissen. Jetzt weiß ich jedoch, dass der Film weit weniger genau ist als das Buch und dass manche Tatsachen sogar, vermutlich immer Sinne eines besser überblickbaren Filmerlebnisses, abgeändert wurden.

    Das finde ich schade und zum Teil auch ärgerlich, denn manches wirft ein ganz anderes Licht auf die Ereignisse. So dachte ich zum Beispiel bisher, dass Chris tatsächlich eine essbare mit einer giftigen Pflanze verwechselt hatte. In Wirklichkeit war es aber wohl so, dass Chris die Samen der essbaren Pflanze aß, die jedoch im Sommer toxisch wirken, was selbst der Wissenschaft zu dem Zeitpunkt noch unbekannt war. Für mich persönlich macht das einen großen Unterschied und ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso das während des Films oder zumindest im Abspann nicht richtiggestellt wurde.

    Möchte man sich über das Leben und Sterben von Chris informieren, ist das Buch also definitiv die bessere Wahl. Ich fand es sehr interessant, die ganzen Zusammenhänge zu anderen Gegebenheiten zu entdecken und habe Chris besser kennengelernt, als es mir der Film ermöglicht hat. Ich vergebe 5 von 5 Wolken und mache es damit im Sinne meines Bewertungssystems zu einem Lieblingsbuch.

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    amigas avatar
    amigavor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Der Film dazu hat mir sehr gut gefallen, ich empfand Chris allerdings sehr naiv so ganz ohne Geld und Essen ganz alleine in die Wildnis zu ...
    IN DIE WILDNIS : John Krakauer auf dem Weg nach Alaska

    Chris Mc Candless verlässt nach seinem College Studium  seine Heimat um nach Alaska aus zu wandern. Er nimmt nur ganz wenig Habseligkeiten auf seine Reise mit.


    Ich bewundere den jungen Mann , wie er so ganz alleine auf die Reise geht. Allerdings ist er auch recht naiv, muss ich sagen, er nimmt fast kein Geld mit, und auch wenig  Lebensmittel.


    Er geht in die Wildnis und begegnet  einem Pärchen, welche ihn dann aufnehmen für einige Tage , sie versorgen ihn mit  Essen.


    Chris wandert dann weiter immer tiefer in die Wildnis. Er kommt  dann zu einem leerstehenden Wohnwagen in dem er sich nieder laesst und auch für eine Weile dort wohnt.


    Er ernährt sich von Beeren  und selbst erlegten Tieren. Mit der Zeit verliert er an Gewicht und kann sich nur mehr schwer auf den Beinen halten.


    Er wird krank und  schaut in seinem Pflanzenbuch nach, welche Beeren ihm jetzt helfen könnten. Er hat ausserdem hohes Fieber. Er geht in den


    Wald und sucht den Beerenstrauch. Er glaubt ihn gefunden zu haben, jedoch sind es die falschen, sie sind  sehr giftig.


    Er isst die Beeren und wird immer kränker. Er liegt im Bett seines Wohnwagens und weiss, daß er bald sterben muß und lässt nochmals alle Bilder von seinem Leben durch laufen.


    Er sagt sich, leider habe  ich es jetzt doch nicht geschafft nach Alaska zu kommen.


    Ich habe den Film auch gesehen und  war beeindruckt  von den schönen Naturaufnahmen und auch  der Sprache.


    Fazit: der Film war besser als das Buch muss ich ehrlich sagen. !


    Ich war sehr traurig nach dem Film,  warum musste Chris ausgerechnet in die Wildnis gehen  um dort elendig zu verenden .Es hätte sicherlich auch andere Möglichkeiten für ihn gegeben, einen neuen Sinn  seinem Leben zu geben !

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    tindernesss avatar
    tindernessvor 4 Jahren
    Mythos von der Selbstfindung in Alaska

    Hier habe ich eine weiterführende Rezension zum Buch geschrieben: Into the Wild. Mythen der Selbstfindung, Teil 1

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    MissRichardParkers avatar
    MissRichardParkervor 5 Jahren
    Tief berührend

    In die Wildnis ist ein Buch das einem rührt und wirklich ergreift.
    Trotz - oder gerade wegen - der Traurigkeit dieser Geschichte, fesselt einem dieses Buch komplett und man spürt richtig die Natur, die Freiheit und die Wildnis!
    Den Film dazu würde ich erst im Nachhinein schauen. Dieser ist aber übrigens auch höchst empfehlenswert!

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    TiramiSues avatar
    TiramiSuevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Spannend, faszinierend und bewegend! Sehr lesenswert! Muss jetzt unbedingt den Film auch sehen!
    Rezension zu "In Die Wildnis" von Jon Krakauer

    Seitdem er die High School äußerst erfolgreich abgeschlossen hatte, begab sich der junge Amerikaner Chris McCandless, gepackt von dem starken Drang der Zivilisation zu entkommen, und abwechslungsreichen und beeindruckenden Sonderheiten die der Kontinent zu bieten hat, immer mal wieder auf die Reise um diese auf eigene Faust zu erkundigen. Je weiter er sich dabei von der Gesellschaft im allgemeinen, aber zum großen Teil auch von seiner Familie, Freunden und Verwandten entfernte, desto großer und dringlicher wurde seine Sehnsucht. 
    Den Regeln, Gepflogenheiten und Erwartungen die an ihn gestellt wurden, die das Leben in einer Kultur und Gesellschaft ausmachen, zu entkommen und sich der Einfachheit vergangener Zeiten, und der Wertschätzung der Natur hinzugeben; seinen eigenen Idealen, sowie den seiner großen Vorbilder nach zu leben, veranlassen ihn schließlich dazu, seine Identität und sein Leben hinter sich zu lassen. Das Ziel: Alaska. 
    Mit dem Nötigsten ausgestattet, und ohne sich zu verabschieden, macht er sich auf die lange, aufregende, aber auch harte Reise, die ihn nicht nur quer durch das ganze Land und schließlich auch in die ersehnte Wildnis des neunundvierzigsten Staats der USA bringt, sondern ihn am Schluss auch das Leben kostet.

    Auch wenn es mir teils schwerer fiel In Die Wildnis zu lesen als ich im Vorfeld angenommen hatte, so ist es doch ein wirklich gutes Buch. Auch hatten meine Schwierigkeiten nichts mit dem Schreibstil oder dem Inhalt per se zu tun, es war eher so, dass es mir schwer fiel Chris' Handlungen nachzuvollziehen. Klar kenne ich dieses Gefühl raus zu müssen und so viel wie möglich von der Welt zu sehen auch und sehr gut - liebend gern würde ich mich in ein Auto setzen und Länder und Landschaft nach eigenem Tempo erkunden - jedoch hatte ich nie den Drang mich allein in der Wildnis rumzuschlagen, oder gefährliche Berge zu besteigen, aber gut. Auch von der Art und Weise wie Chris den Kontakt zu seinen Mitmenschen pflegte, missachtete und auch ausnutze, fühlte ich mich das ein oder andere Mal vor den Kopf gestoßen. 
    Und dann war da noch der Charakter Chris McCandless/ Alex Supertramp an sich... Auf der einen Seite bin ich fasziniert von seiner Abenteuerlust und Entschlossenheit, bewundere seinen Mut, Ehrgeiz und Stärke. Auf der anderen Seite hab ich mich mehrmals über seine Sturheit und Selbstgefälligkeit, seine Selbstsucht geärgert. Ehrlich gesagt, bin ich mir auch immer noch nicht so ganz sicher, wie ich zu ihm stehe. Immer wenn ich während des Lesens gedacht habe, ich hätte ihn endlich durchschaut und verstanden, taten sich wieder neue Dinge auf, die meine Sicht von ihm änderte. 
    Was vielleicht passendste Beschreibung wäre, das Chris so widersprüchlich und komplex war wie sein Abenteuer lang. 

    Zum Inhalt des Buches muss auch noch gesagt werden, dass es sich nicht schlichtweg nur um eine Zusammenfassung der Ereignisse - oder Spekulationen über eben diese - handelt, die zu dem Ableben des jungen McCandless geführt haben. Natürlich sind diese Vorhanden, aber es werden auch parallelen zum Autor Krakauer, der selbst das ein oder andere Abenteuer erlebt hat, und anderen Aussteigern mit ähnlichen Schicksalen zum besseren Verständnis und Nachempfinden der Handlungen dieser Menschen gezogen.

    Eine faszinierende und auch berührende Geschichte - daher vier Sterne von mir.  

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