Jon Krakauer In die Wildnis

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Inhaltsangabe zu „In die Wildnis“ von Jon Krakauer

Im August 1992 wurde die Leiche von Chris McCandless im Eis von Alaska gefunden. Wer war dieser junge Mann, und was hatte ihn in die gottverlassene Wildnis getrieben? Jon Krakauer hat sein Leben erforscht, seine Reise in den Tod rekonstruiert und ein traurig-schönes Buch geschrieben über die Sehnsucht, die diesen Mann veranlasste, sämtliche Besitztümer und Errungenschaften der Zivilisation hinter sich zu lassen, um tief in die wilde und einsame Schönheit der Natur einzutauchen. – Verfilmt von Sean Penn mit Emile Hirsch.

Ein Buch das nicht loslässt, über Freiheit und Sehnsucht

— Feni
Feni

Bewegendes Buch. McCandless Taten u. Ansichten werden weder verurteilt noch zu sehr verherrlicht/beschönigt. Unbedingt auch den Film sehen!

— Eulogy
Eulogy

Super Buch, verursacht Fernweh

— Piotr1997
Piotr1997

Eher journalistische Abhandlung als Roman aber dennoch tolle und atmosphärische Erzählung. Besser ist nur noch der Film von Sean Penn.

— Christian_Woehl
Christian_Woehl

Super tolles Buch, sehr zu empfehlen :)

— SaskiaWolf
SaskiaWolf

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  • So gut wie der Film?

    In die Wildnis
    emilayana

    emilayana

    05. June 2017 um 16:08

    In die Wildnis – Alleine nach Alaska   Genre: Abenteuerroman/Sachbuch Autor: Jon Krakauer Verlag: Piper Verlag Preis: 10 € Seiten: ca. 300 ISBN: 978-3492250672   1.     Handlung: Chris McCandless Leiche wurde im August 1992 im Eis von Alaska gefunden. Doch warum war Chris McCandless ganz alleine in der Wildnis gestorben? Er hatte einen Ausstieg aus der für ihn vergifteten Gesellschaft gewagt, doch um den schrecklichen Preis des Todes. Jon Krakauer, Wissenschaftsjournalist für amerikanische Zeitschriften (z.B. Outside), vergleicht dieses Schicksal und die Sehnsüchte dieses Mannes mit anderen Aussteigern. 2.     Schreibstil: Jon Krakauers Schreibstil ist sehr besonders, da er in erster Linie Journalist ist und kein Schriftsteller. In seinem Bestseller In eisige Höhen fielen diese Feinheiten nicht so stark auf, da es seine eigenen Erlebnisse waren. Dadurch konnte er an vielen Stellen auch emotionaler schreiben und das konnte dem Buch Leben einhauchen. In In die Wildnis kommt er allerdings kaum über die Sachlichkeit hinweg. Es gibt zudem viele Zitate, entweder von Chris selber aus seinen Tagebüchern und Postkarten, von Autoren die Chris liest oder auch von vergleichbaren Aussteigern. Diese Zitate sind auch immer passend ausgewählt, aber natürlich machen sie es auch schwer der Geschichte von Chris weiter zu folgen. Auch der Schreibstil ist in dieser Hinsicht nicht wirklich unterstützend, da er den Leser nicht fesselt, eher informiert. Es ist schwer dranzubleiben, wenn einen die Thematik an sich nicht vollkommen fasziniert. 3.     Charaktere: In dem Buch kann man den Charakteren leider nicht wirklich viel Bedeutung beimessen, da das Buch nicht die Geschichte von Chris McCandless erzählt, sondern eher eine Art Argumentation für Chris Entscheidung ist. Auch die Nebencharaktere sind im Grunde nur Begleiter auf seinem Weg in die Wildnis und werden an manchen Stellen sogar als Interviewpartner Krakauers dargestellt. Zudem sind es selbstverständlich alles echte Personen an welchen nicht erfunden ist. Ich beziehe die Kategorie trotzdem mit ein, da der Buchrücken andere Erwartungen schürt. Die Charaktere sind alle relativ kalt und nüchtern dargestellt. Das mag daran liegen, dass Krakauer den echten Personen nicht irgendetwas andichten wollte, führt allerdings dazu, dass man sich als Leser nicht identifizieren kann und Beobachter bleibt. 4.     Umsetzung: Um Grunde wird Chris McCandless Reise anhand von Tatsachen und Interviews dargestellt. Aber es ist auch anstrengend aufgrund eines aufzählungshaften Schreibstils bei welchen die Stationen von Chris Reise nach Alaska nur beschrieben werden. Allerdings finde ich die Reihen folge der einzelnen Szenen sehr gut gewählt und daran erkennt man Krakauers Niveau. Störend fand ich allerdings auch, dass unzählige Vergleiche zu anderen Aussteigern gezogen werden, sowie auch mit Krakauer selber. Dadurch entfernt man sich von Chris als Hauptfigur. Diese Schilderungen sind auch sehr lang und nehmen dadurch die Spannung, die sowieso kaum entsteht, da man den Ausgang schon von Anfang an kennt. Zudem wirkt das ganze Buch wie eine Argumentation für Chris Entscheidung und es wird auch nicht wirklich offen gelassen wie man selber dazu stehen kann, da die Meinung Krakauers sehr stark durch kam. 5.     Cover: Filmcover, welches sehr gut für den Film passt, aber nicht für das argumentationsartige Buch. 6.     Bewertung:   1.     Handlung:           30 /40 2.     Schreibstil:         10 / 25 3.     Charaktere:          4 / 10 4.     Umsetzung:       10 / 20 5.     Cover:                    2 / 5                                                           56 / 100   Gesamtwertung:   5.6 P Genrewertung:      7 P

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  • Solides Buch über ein faszinierendes Thema - allerdings mit Längen

    In die Wildnis
    tob82

    tob82

    09. May 2016 um 20:10

    In "In die Wildnis" beschreibt John Krakauer die Geschichte von Chris "Alex Supertramp" McCandless. Dieser bricht, nachdem er das College absolviert und sein gesamtes Vermögen gespendet hat, zu einer Rucksackreise quer durch die USA auf. Er überlebt 14 Tage in der Wüste und geht später nach Alaska, um sein letztes großes Abenteuer zu erleben: den Sommer nur mit dem zu überstehen, was die Natur ihm bietet. Zuerst läuft alles gut, aber als ihm der Rückweg durch einen angestiegenen Fluss verbaut wird, stirbt er durch Unterernährung.Das Buch ist solide geschrieben. Krakauer schildert Chris' familiären Background, rekonstruiert seine Reise und erzählt von Treffen mit Menschen, denen Chris in dieser Zeit begegnet ist und mit denen er sich angefreundet hat. Durch Tagebucheinträge und angestrichene Passagen in Büchern, versucht Krakauer Näheres über seine Persönlichkeit und Motive herauszufinden (zu seinen Lieblingsautoren gehörten u.a. Thoreau und Jack London).Generell finde ich die Themen des Buches sehr faszinierend und tiefgreifend. Leider bin ich aber von Krakauers Umsetzung etwas enttäuscht. Einige Stellen sind zu ausufernd und werden langweilig. Durch diese muss man sich durchkämpfen. 50 Seiten weniger hätten das Buch sicher aufgewertet. Auch finde ich, dass er zu wenig auf philosophische Hintergründe eingeht, die bei McCandless sicher vorhanden waren (siehe z.B. Thoreau). Hier bleibt das Buch leider etwas oberflächlich. Positiv erwähnen möchte ich noch die vielen Zitate und Buchausschnitte, die man v.a. am Anfang jedes Kapitels findet. Hier lassen sich vielleicht noch einige Perlen ausgraben...Mein Fazit: wegen der beschriebenen "Mängel" 3(,5) Sterne.

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  • Rezension zu "In die Wildnis" von Jon Krakauer

    In die Wildnis
    bauerhepeter

    bauerhepeter

    " I go now into the wild " .Gehen wir mit ihm ? Ja gerne gehen wir mit denn sonst würden wir einen der besten Aussteigerroadmovies der letzten Jahre verpassen.Dies wollen wir aber angesichts der uns gezeigten Bilderpracht natürlich nicht. Da ist wohl Peterchen aus Versehen mit dieser Rezi in der falschen Community gelandet.Anstatt bei den LB-Bücherfreunden wäre Filmstarts.de mit all seinen Cineasten und Dvdfans wahrscheinlich der bessere Platz gewesen.Weit gefehlt und eine deutliche Plazierung hier mit voller Absicht.Nicht selten sind Roman und Verfilmung eng verzahnt und somit in einem wechselseitigen Zusammenhang und Zusammenspiel zu sehen.Was freuen wir uns nicht selten nach dem Lesen eines unserer Lieblingsbücher auf die anstehende filmische Umsetzung und sind dann meistens bitter enttäuscht wenn vermeintliche Fehlbesetzungen,Weglassen von prägenden Stellen und kommerzielles Kalkül vorherrschen.Dann schwören uns für immer und ewig beim Buch zu bleiben und standhaft Einladungen zum nächsten Kinobesuch freundlich,aber bestimmt abzulehnen.Aber wie viele tolle Filme gehen letztendlich zurück auf eine ebenso gute Romanvorlage und finden somit erst dadurch den verdientenWeg zu uns.Deshalb ist diese sehr persönliche Filmrezension auch und besonders als Einladung zum Lesen des Romans von John Krakauer aufzufassen. Wir folgen einem 2Ojährigen Studenten in sein " Herzschlagfinale " in das menschenleere Fairbanks im äußersten Norden Alaskas.Vor der majestischen Kulisse des immer schneebedeckten Mount McKinley,den man zur Einstimmung auch sehr schön auf meiner Ablegerpage www.bauerhepeter2.jimdo.com in der Reisefotogalerie " An der letzten Grenze " bewundern kann,schlägt er sein karges Aussteigerdomizil,inspiriert von Jack Londons Alaskageschichten , im verlassenen " Magic Bus " auf,einem ausrangierten bunten Überlandbus der örtlichenTransportgesellschaft.Sein Ziel ist es hier, endlich eins zu werden mit der grenzenlosen Natur.Im Gegensatz zu meiner amerikanischen Gastfamilie,die uns diese tollen Aufnahmen auf der Homepage freundlicherweise zur Verfügung stellte,nimmt er rebellisch und unvernünftig wenig mit.Er verzichtet auf nötige Begleitpersonen und überlebenswichtige Karten,nur einige Survivalutensillien und gut gemeinte Abschiedsgeschenke von liebgewonnenen Menschen auf einer Alternativreisetour durch seine amerikanische Heimat als Tramper,Schwarzfahrer und waghalsiger Coleradokanufahrer ohne Genehmigung werden eingepackt .Er übertrat Grenzen ohne Papiere ,die er genauso wie sein Auto und seine Ersparnisse in der Wüste zurückließ,um jegliche Verbindungen zu seiner Familie zu kappen. Selbsternannter ALEXANDER SUPERTRAMP heißt bürgerlich Christopher McCandless und hat eine liebe, jüngere Schwester,die hier rückblendenartig uns diese interessante Geschichte erzählt.Christopher ist mit einem hervorragenden Collegeabschluß ausgestattet,der auch für Harvard reichen würde.Das wäre auch ganz im Sinne seiner wohlsituierten Eltern doch dann zieht er plötzlich einen radikalen Schlußstrich Er emanzipiert sich mit einer solchen gewaltigen Vehemenz und Radikalität von dem jahrelangen Lügengebilde seiner Eltern, dass es einem angst und bange werden kann.Er verweigert sich jeglichen Spielarten amerikanischen Konsum - und Karrieredenkens, stark umgesetzt durch langsames, demonstratives Zerschneiden von Kreditkarten vor der Kamera.Diese visuelle Umsetzung war auch eine große Herausforderung für den Regisseur Sean Penn 2007,die er aber mit guten Noten meisterte.Amerika,das Land der unbegrenzten Bildmöglichkeiten stellte ihm dafür unzählige wunderschöne ,manchmal schon zu schöne ,Motive zur Verfügung.Selten habe ich solche beeindruckenden Aufnahmen amerikanischer Naturwelten,fernab von Spezialproduktionen, in einer Romanverfilmung gesehen.Dafür bleibt der Blick ins Seelenleben von Alexander Supertramp reichlich oberflächlich was aber nicht als Vorwurf verstanden werden darf.Ein Regisseur kann halt nur Teile eines umfangreichen Romans umsetzen oder wir müssten einen halben Tag im Fernsehsessel oder vor der Kinoleinwand verbringen.Den tieferen detallierten Blick überlässt er geschickterweise John Krakauer ,der 1992 die Reportage verdientermaßen in die Beststellerlisten brachte,Was uns veranlassen sollte nach dem Genießén des Films bei Gelegenheit auch das Buch zu lesen.Beide Werke befinden sich auf ihre individueller Art und Weise auf bemerknswerter Augenhöhe.Den Film und das Buch kann ich leider nicht mehr ausleihen .Viel Spaß wünsche ich besonders denjenigen ,die einmal eine wirklich stattgefundene nicht alltägliche Story auf zwei Wegen verfolgen wollen und die besonders Naturverbundenheit und ein Interesse an der Fotografie besitzen. PETER . Wer auch wie ich gerne mal einen gelungenen Roadtrip .egal in welcher Forn, liest , kann immer wieder auf kompetente Tipps und Ratschläge in unserer Lbgruppe THE UNITED STATES OF AMERICA INCLUSIVE CANADA und FREUNDE DES MITTELMEERRAUMES zurückgreifen wo auch Roadtripregale uns zur Vefügung stehen . :D

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  • In die Wildnis.

    In die Wildnis
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. November 2015 um 14:51

    Das Büchlein wäre noch viel kürzer, wenn es tatsächlich nur von Alex/Christopher gehandelt hätte. Doch Krakauer erzählt ständig andere Geschichten von Aussteigern, die gestorben sind, und letztendlich erzählt er von einer Bergsteigetour, die er selbst zurück gelegt hat. Ich habe diese Abschweifungen letztendlich übersprungen. Sie waren einfach nicht interessant, haben mir auch keine Einsicht in Christopher McCandless’ Verhalten gegeben, sie waren unnötig. Dafür fand ich die Geschichten über Christopher selber sehr unsympathisch. Krakauer erzählt die ganze Zeit, dass er sehr sympathisch war, jeden um den Finger gewickelt hat, aber jede Erzählung schreit danach, dass er eine Watschen ins Gesicht verdient hätte. Naja. Ich bin nicht für Gewalt, aber ich hätte ihn wohl irgendwann ziemlich rüde angegangen und vom Hof gejagt. Da war z.B. ein Mann, der Christopher mit dem Auto kostenlos eine weite Strecke mitgenommen hat nachdem Alex, ebenfalls kostenlos, bei ihm gewohnt hat. Er drehte dabei Aufnahmen von den Sehenswürdigkeiten auf dem Weg, und Krakauer, der die Filme gesehen hat, meinte, dass Christopher auf den Filmen oft gedrängt hat, endlich wieder einzusteigen, er möchte schnell weiter fahren. Dann, als er ankam, schrieb er ebenjenem Mann eine Postkarte mit einer Schelte, dass er nicht beim Grand Canyon anhalten wollte, und er solle in Zukunft so leben wie Alexander Supertramp weil sein Leben so nicht lebenswert wäre. Netter Bursche, nicht wahr? Ein anderer Mann hat ihn kostenlos in einem Wohnwagen leben lassen und Alex lässt sich in seinem Tagebuch darüber aus, wie nervig der Alte doch eigentlich ist. Das zieht sich durch das ganze Buch. Krakauer setzt ihm einen Heiligenschein auf, aber eigentlich kommt er nur verwöhnt und undankbar rüber. Der andere Punkt, den ich schon mal angesprochen habe, ist, dass das Buch absolut nicht linear ist. Mal handelt es davon, wie Christopher bei seinen Eltern lebt, mal, wie er in einer Frittenbude arbeitet, dann springt es hin und her zwischen verschiedenen Personen und Schauplätzen, es war irgendwie bizarr. Nicht unleserlich, aber es hat auch nicht geholfen. Es war, als hätte Krakauer verschiedene Artikel über die selbe Person geschrieben und dann einfach irgendwie zusammen geheftet. Ich fand seinen Mut bewundernswert, und ich hätte gerne mehr über seine Reise gelesen, aber leider fiel das ziemlich flach. Dabei ist das, was er geleistet hat, in der Tat sehr interessant. Nicht so sehr die Beweggründe, sondern das Leben an sich, das er geführt hat. Vielleicht hat mir das Buch auch deshalb nicht so gut gefallen, weil Krakauer nur nach dem Wieso gesucht hat, nicht nach dem Wie. Wie auch immer, der Film hat mir besser gefallen.

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  • In die Wildnis liest sich wie ein Roman, und zwar wie ein perfekter

    In die Wildnis
    MaxSanders

    MaxSanders

    27. October 2015 um 18:30

    Obwohl man das "unhappy End" ja bereits kennt, ist es wahnsinnig spannend. Der Leser hofft und bangt und überhaupt durchlebt man bei diesem Buch so unglaublich viele Gefühle. Der Autor vervollständigt das Puzzle, das Chris McCandless' Leben war, mit jedem neuen (traurigen) Detail. Auch die Tatsache, dass Krakauer mit so vielen Menschen spricht und den verschiedenen Infos, die er dadurch bekommt vervollständigen die letzten Tage wie eine Patchworkdecke aus einzelnen Hinweisen. Man kann förmlich fühlen, wie sich der Autor immer tiefer in das Leben und Sterben von McCandless hineindenkt und bekommt den Eindruck Krakauer sei der Meinung, er wäre es McCandless schuldig, die Umstände dessen Todes zu klären. Packend, spannend und doch emotional. In die Wildnis wurde übrigens von Sean Penn verfilmt. 4,5 von 5 Bücherherzen, da Krakauer an der einen oder anderen Stelle ein bisschen "abschweift".

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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  • "In die Wildnis" von Jon Krakauer

    In die Wildnis
    Jacynthe

    Jacynthe

    16. June 2015 um 17:07

    Inhalt 1990-92: Chris McCandlass hält es in der zivilisierten Welt nicht mehr aus und die Verlogenheit und Heuchelei seiner Eltern zehrt an ihm. Kurz nachdem er sein Studium abgeschlossen hat, spendet er sein Erspartes einer Hilfsorganisation und bricht ins Blaue auf. Das große Ziel: Alaska. Unterwegs trifft er viele Menschen, die ihn als freundlich und hilfsbereit in Erinnerung haben. Jon Krakauer trägt ihre Erzählungen in diesem Buch zusammen und verbindet sie mit anderen Geschichten vom Leben in der Wildnis. Meine Meinung "In die Wildnis. Allein nach Alaska" ist eine Mischung aus Biografie, Geschichtsbuch und Reiseführer. Beim Lesen spürt man den Duft der Freiheit und der Unabhängigkeit. Fernweh nicht ausgeschlossen. In diesem Buch findet man die von Jon Krakauer recherchierte Geschichte des jungen Amerikaners Chris McCandless alias Alexander Supertramp. Er trug sie aus Augenzeugenberichten und anderen, meist spärlichen Informationen zusammen. Um Chris' Beweggründe besser zu verstehen portraitiert Krakauer auch andere mehr oder weniger bekannte Aussteiger wie Everett Ruess kurz und zeigt deren Gemeinsamkeiten und Unterschiede zu der Geschichte von Chris auf. Auch Anekdoten aus seinem eigenen Leben bringt Krakauer ein, was das Buch sehr persönlich und damit noch berührender macht. Eingeleitet wird jedes Kapitel mit mehreren passenden Zitaten unter anderem von Thoreau, den Chris verehrte. Auch Briefausschnitte oder von ihm selbst markierte Stellen in Taschenbüchern zeigen, dass Chris ein intelligenter Junge gewesen ist. Seine philosophischen Gedanken sind tiefgründig, wenn auch nicht immer ausgereift, wie Krakauer ans Licht bringt. Doch welcher Mittzwanziger kann schon von sich behaupten, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben? Etwas schwer tat ich mich mit der zeitlichen Anordnung, denn Krakauer geht nicht immer linear vor. Dass Chris' Geschichte außerdem immer wieder von anderen Erzählungen unterbrochen wurde, selbst wenn diese seine Biografie unterstreichen, sorgte manchmal für Verwirrung, doch dass ich den Film kannte und mich daran entlanghangeln konnte, half mir darüber hinweg. Wie sich herausstellte, darf man dem Film aber auch nicht zu sehr trauen. Der Film "Into the Wild", der auf dem Buch basiert, kannte ich schon seit längerem und dachte, dadurch alles Wissenswerte über den sympathischen Aussteiger Chris McCandless zu wissen. Jetzt weiß ich jedoch, dass der Film weit weniger genau ist als das Buch und dass manche Tatsachen sogar, vermutlich immer Sinne eines besser überblickbaren Filmerlebnisses, abgeändert wurden. Das finde ich schade und zum Teil auch ärgerlich, denn manches wirft ein ganz anderes Licht auf die Ereignisse. So dachte ich zum Beispiel bisher, dass Chris tatsächlich eine essbare mit einer giftigen Pflanze verwechselt hatte. In Wirklichkeit war es aber wohl so, dass Chris die Samen der essbaren Pflanze aß, die jedoch im Sommer toxisch wirken, was selbst der Wissenschaft zu dem Zeitpunkt noch unbekannt war. Für mich persönlich macht das einen großen Unterschied und ich kann nicht ganz nachvollziehen, wieso das während des Films oder zumindest im Abspann nicht richtiggestellt wurde. Möchte man sich über das Leben und Sterben von Chris informieren, ist das Buch also definitiv die bessere Wahl. Ich fand es sehr interessant, die ganzen Zusammenhänge zu anderen Gegebenheiten zu entdecken und habe Chris besser kennengelernt, als es mir der Film ermöglicht hat. Ich vergebe 5 von 5 Wolken und mache es damit im Sinne meines Bewertungssystems zu einem Lieblingsbuch.

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  • Rezension zu "In die Wildnis" von Jon Krakauer

    In die Wildnis
    ***Chrissy***

    ***Chrissy***

    Was treibt einen jungen Menschen dazu nach Alaska aufzubrechen um dort ganz allein in der Wildnis zu leben? Was geht in einem jungen Erwachsenen vor, der ein Leben in Einsamkeit und Rastlosigkeit wählt? Wieso bevorzugt jemand Armut und Hunger, wenn er alle Möglichkeiten hat ein Leben in Wohlstand zu leben? Immer wieder zieht es Menschen in die gnadenlose Wildnis Alaskas. Sie wollen die Schönheit der Natur erleben und in völliger Isolation den wahren Sinn des Lebens begreifen. Doch warum? Im September 1992 stieß man in einem abgelegenen Gebiet Alaskas auf die Leiche eines jungen Mannes. Sein Name war Christopher McCandless. Bei ihm fand man zahlreiche Notizen. Sie schildern sein Leben in der Wildnis bis zu seinem Tod. Seine Geschichte ging um die Welt. Und Jon Krakauer war es, der die Geschichte vom jungen McCandless rekonstruierte. Das Buch hat mich schockiert und fasziniert zugleich. Einerseits empfand ich während des Lesens für Christopher einfach nur Unverständnis. Absolut skrupellos verließ er seine Familie und ließ diese zurück ohne mit der Wimper zu zucken. Ohne weiter darüber nachzudenken provozierte er jahrelange Sorge und Angst bei den Menschen, die ihn liebten. Auch während seiner Reise freundete er sich immer wieder mit Menschen an, die er anschließend wieder fallen ließ, wenn es ihn weiter zog. Die Freiheit die Chris genoss und die Erfahrungen, die er machte, gingen vor allem anfänglich größtenteils auf Kosten anderer. Seine Wesen ist außer Frage egoistisch, störrisch und den meisten gegenüber herablassend gewesen. Andererseits empfand ich für Chris tiefen Respekt. Die meisten Menschen haben große Träume. Und die wenigsten haben jemals den Mut diese zu verwirklichen. Ganz anders Chris. Eisern kämpfte er für das, woran er glaubte. Er gab niemals auf, ging immer weiter, nichts und niemand konnten ihn aufhalten. Das zeugt von unwahrscheinlicher charakterlicher Stärke, Mut und Zielstrebigkeit. Jon Krakauer hat eine Abhandlung über das Leben des Christopher McCandless geschrieben, die spannend und lehrreich zugleich ist. Ich habe sehr viel nachgedacht während des Lesens, sowohl über Chris als auch über das Leben selbst. Krakauers Werk hat mir somit sehr viel gegeben. Und ich bin froh es gelesen zu haben.

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  • Rezension zu "In die Wildnis" von Jon Krakauer

    In die Wildnis
    BadPageTurner

    BadPageTurner

    Krakauer hat schon viele Dokumentationen geschrieben, diese ist äußerst packend. Der Aussteiger Chris tingelt durch die USA und erfüllt sich den riskanten Traum allein in die Wildnis Alaskas "auszuwandern" mit tragischen Folgen wie wir wissen. Ich habe im Netz recherchiert und bei google.maps ein Video vom legendären Bus 142 gefunden. auf youtube gibts mehr

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  • Rezension zu "In Die Wildnis" von Jon Krakauer

    In die Wildnis
    TiramiSue

    TiramiSue

    Seitdem er die High School äußerst erfolgreich abgeschlossen hatte, begab sich der junge Amerikaner Chris McCandless, gepackt von dem starken Drang der Zivilisation zu entkommen, und abwechslungsreichen und beeindruckenden Sonderheiten die der Kontinent zu bieten hat, immer mal wieder auf die Reise um diese auf eigene Faust zu erkundigen. Je weiter er sich dabei von der Gesellschaft im allgemeinen, aber zum großen Teil auch von seiner Familie, Freunden und Verwandten entfernte, desto großer und dringlicher wurde seine Sehnsucht. Den Regeln, Gepflogenheiten und Erwartungen die an ihn gestellt wurden, die das Leben in einer Kultur und Gesellschaft ausmachen, zu entkommen und sich der Einfachheit vergangener Zeiten, und der Wertschätzung der Natur hinzugeben; seinen eigenen Idealen, sowie den seiner großen Vorbilder nach zu leben, veranlassen ihn schließlich dazu, seine Identität und sein Leben hinter sich zu lassen. Das Ziel: Alaska. Mit dem Nötigsten ausgestattet, und ohne sich zu verabschieden, macht er sich auf die lange, aufregende, aber auch harte Reise, die ihn nicht nur quer durch das ganze Land und schließlich auch in die ersehnte Wildnis des neunundvierzigsten Staats der USA bringt, sondern ihn am Schluss auch das Leben kostet. Auch wenn es mir teils schwerer fiel In Die Wildnis zu lesen als ich im Vorfeld angenommen hatte, so ist es doch ein wirklich gutes Buch. Auch hatten meine Schwierigkeiten nichts mit dem Schreibstil oder dem Inhalt per se zu tun, es war eher so, dass es mir schwer fiel Chris' Handlungen nachzuvollziehen. Klar kenne ich dieses Gefühl raus zu müssen und so viel wie möglich von der Welt zu sehen auch und sehr gut - liebend gern würde ich mich in ein Auto setzen und Länder und Landschaft nach eigenem Tempo erkunden - jedoch hatte ich nie den Drang mich allein in der Wildnis rumzuschlagen, oder gefährliche Berge zu besteigen, aber gut. Auch von der Art und Weise wie Chris den Kontakt zu seinen Mitmenschen pflegte, missachtete und auch ausnutze, fühlte ich mich das ein oder andere Mal vor den Kopf gestoßen. Und dann war da noch der Charakter Chris McCandless/ Alex Supertramp an sich... Auf der einen Seite bin ich fasziniert von seiner Abenteuerlust und Entschlossenheit, bewundere seinen Mut, Ehrgeiz und Stärke. Auf der anderen Seite hab ich mich mehrmals über seine Sturheit und Selbstgefälligkeit, seine Selbstsucht geärgert. Ehrlich gesagt, bin ich mir auch immer noch nicht so ganz sicher, wie ich zu ihm stehe. Immer wenn ich während des Lesens gedacht habe, ich hätte ihn endlich durchschaut und verstanden, taten sich wieder neue Dinge auf, die meine Sicht von ihm änderte. Was vielleicht passendste Beschreibung wäre, das Chris so widersprüchlich und komplex war wie sein Abenteuer lang. Zum Inhalt des Buches muss auch noch gesagt werden, dass es sich nicht schlichtweg nur um eine Zusammenfassung der Ereignisse - oder Spekulationen über eben diese - handelt, die zu dem Ableben des jungen McCandless geführt haben. Natürlich sind diese Vorhanden, aber es werden auch parallelen zum Autor Krakauer, der selbst das ein oder andere Abenteuer erlebt hat, und anderen Aussteigern mit ähnlichen Schicksalen zum besseren Verständnis und Nachempfinden der Handlungen dieser Menschen gezogen. Eine faszinierende und auch berührende Geschichte - daher vier Sterne von mir.

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  • Rezension zu "In die Wildnis" von Jon Krakauer

    In die Wildnis
    Magnificent

    Magnificent

    'So viele Leute sind unglücklich mit ihrem Leben und schaffen es trotzdem nicht, etwas an ihrer Situation zu ändern, weil sie total fixiert sind auf ein angepasstes Leben in Sicherheit, in dem möglichst alles gleichbleibt - alles Dinge, die scheinbar inneren Frieden garantieren. In Wirklichkeit wird die Abenteuerlust im Menschen jedoch am meisten durch eine gesicherte Zukunft gebremst. Leidenschaftliche Abenteuerlust ist die Quelle, aus der der Mensch die Kraft schöpft, sich dem Leben zu stellen. Freude empfinden wir, wenn wir neue Erfahrungen machen, und von daher gibt es kein größeres Glück als in einen immer wieder wechselnden Horizont blicken zu dürfen, an dem jeder Tag mit einer neuen, ganz anderen Sonne anbricht. Wenn Du mehr aus Deinem Leben machen willst, dann musst Du Deine Vorliebe für monotone, gesicherte Verhältnisse ablegen und das Chaos in Dein Leben lassen, auch wenn es Dir am Anfang verrückt erscheinen mag. Aber sobald Du Dich an ein solches Leben einmal gewöhnt hast, wirst Du die volle Bedeutung erkennen, die darin verborgen liegt, und die schier unfassbare Schönheit.' Dieses Textstück, welches Chris in einem Brief an Ron geschrieben hat, habe ich mir wahrscheinlich schon 10 x durchgelesen. Allein diese halbe Seite macht das Buch schon lesenswert, und Wort um Wort beschreibt Chris damit, was das Problem vieler Menschen sind. Es ist auf viele Dinge, wie bspw die Karriere, übertragbar. Ich habe mir das Buch gekauft, als ich neulich zufällig über den Film gestolpert bin, der gerade auf Sky lief. Ich muss sagen, dass ich den Film jedoch tatsächlich besser als das Buch finde, und bin froh, ihn davor gesehen zu haben. Das Buch erzählt teils sehr detailiert über Chris, bedauerlicherweise ist es teilweise jedoch relativ verwirrend, wer jetzt wer ist und ohne den Film gesehen zu haben, hätte ich möglicherweise auch ein paar Probleme mit den schnell wechselnden Schauplätzen gehabt. Was mich wirklich stört ist, dass in der Übersetzung unverzeihliche Fehler wie Christ, statt Chris, und McCanderless, statt McCandless vorkommen. Die Namen dürfen einfach keine Vertipper haben, das geht einfach überhaupt nicht in Ordnung. Was merkwürdig ist, jedoch nicht schlimm war, ist die Tatsache, dass öfter von anderen Abenteurern, und sogar einer Bergbesteigung des Autors viele Zeilen gewidmet werden. Dadurch bin ich auch auf das Buch zu Everett Ruess aufmerksam geworden. Trotz der etwas schwerfälligen Leserei zwischendurch, ist dieses Buch eine klare Empfehlung und ein tiefer Einblick in das Leben und das Abenteuer von Chris McCandless. Egal ob man ihn für einen Idioten oder einen Abenteurer hält.

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  • IN DIE WILDNIS : John Krakauer auf dem Weg nach Alaska

    In die Wildnis
    amiga

    amiga

    31. October 2014 um 16:09

    Chris Mc Candless verlässt nach seinem College Studium seine Heimat um nach Alaska aus zu wandern. Er nimmt nur ganz wenig Habseligkeiten auf seine Reise mit. Ich bewundere den jungen Mann , wie er so ganz alleine auf die Reise geht. Allerdings ist er auch recht naiv, muss ich sagen, er nimmt fast kein Geld mit, und auch wenig Lebensmittel. Er geht in die Wildnis und begegnet einem Pärchen, welche ihn dann aufnehmen für einige Tage , sie versorgen ihn mit Essen. Chris wandert dann weiter immer tiefer in die Wildnis. Er kommt dann zu einem leerstehenden Wohnwagen in dem er sich nieder laesst und auch für eine Weile dort wohnt. Er ernährt sich von Beeren und selbst erlegten Tieren. Mit der Zeit verliert er an Gewicht und kann sich nur mehr schwer auf den Beinen halten. Er wird krank und schaut in seinem Pflanzenbuch nach, welche Beeren ihm jetzt helfen könnten. Er hat ausserdem hohes Fieber. Er geht in den Wald und sucht den Beerenstrauch. Er glaubt ihn gefunden zu haben, jedoch sind es die falschen, sie sind sehr giftig. Er isst die Beeren und wird immer kränker. Er liegt im Bett seines Wohnwagens und weiss, daß er bald sterben muß und lässt nochmals alle Bilder von seinem Leben durch laufen. Er sagt sich, leider habe ich es jetzt doch nicht geschafft nach Alaska zu kommen. Ich habe den Film auch gesehen und war beeindruckt von den schönen Naturaufnahmen und auch der Sprache. Fazit: der Film war besser als das Buch muss ich ehrlich sagen. ! Ich war sehr traurig nach dem Film, warum musste Chris ausgerechnet in die Wildnis gehen um dort elendig zu verenden .Es hätte sicherlich auch andere Möglichkeiten für ihn gegeben, einen neuen Sinn seinem Leben zu geben !

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  • Mythos von der Selbstfindung in Alaska

    In die Wildnis
    tinderness

    tinderness

    14. September 2014 um 19:35

    Hier habe ich eine weiterführende Rezension zum Buch geschrieben: Into the Wild. Mythen der Selbstfindung, Teil 1

  • Lesemarathon vom 3. bis 6. Oktober 2013 - wer macht mit?

    Daniliesing

    Daniliesing

    Hallo ihr Lieben! das LovelyBooks-Team ist derzeit in begeisterter Lesestimmung und da dachten wir uns, dass der Feiertag in der kommenden Woche (3.10., Tag der deutschen Einheit) doch die perfekte Gelegenheit für einen großen Lesemarathon bietet. Vom 03.10. bis zum 06.10.2013 wollen wir so viele Bücher verschlingen, wie wir nur können. Seid ihr dabei? Natürlich wird es auch wieder Fragen und kleine Aufgaben geben, die zwischendurch für eine zusätzliche Auflockerung sorgen. Ansonsten darf hier fleißig über gerade Gelesenes und Bücher generell geplaudert werden. Ich übernehme dabei natürlich keine Verantwortung für eventuell wachsende Wunschzettel und platzende Bücherregale ;-) Also, stellt schon mal das passende Buchfutter und natürlich den Naschkram bereit, denn in der nächsten Woche wird hier "Buchsport" gemacht! Was ist ein Lesemarathon? Beim Lesemarathon versuchen wir eine bestimmte Zeit lang so viel wie möglich zu lesen, ohne dabei den Spaß zu verlieren. Jeder kann in seinem eigenen Tempo und mit dem Buch/den Büchern seiner Wahl teilnehmen. Dazwischen treffen wir uns hier und tauschen uns über Bücher aus, quatschen einfach ein bisschen und, weil wir neugierig sind, was ihr so lest, wird es auch einige Aufgaben geben, die ihr lösen könnt. Wir starten am Donnerstag, dem 03.10. um 0 Uhr und lesen bis zum Sonntag ebenfalls 0 Uhr. Dabei sind Pausen natürlich strengstens erlaubt ;) Es muss also keinesfalls durchgelesen werden. Auch wer nur an einem bestimmten Tag mitmachen kann oder nur ein paar Stunden, der ist hier herzlich willkommen. Denn vor allem geht es doch um den Spaß am gemeinsamen Lesen! Natürlich könnt ihr auch über Twitter (Hashtag #lblm) oder auf euren Blogs eure Lesefortschritte und Aufgaben posten. Und damit uns das Warten auf den Startschuss nicht so lang wird, können wir die Zeit gleich nutzen und schon ein wenig planen. Also: Wisst ihr schon, was ihr lesen werdet? Habt ihr euch ein Leseziel für den aktuellen Marathon gesetzt, z.B. eine Seitenzahl oder eine bestimmte Anzahl von Büchern, die ihr schaffen möchtet? Warum nehmt ihr teil und wart ihr früher schon mal dabei? :) Wer Lust hast, kann ja auch mal seine Bücherregale fotografieren und hier in einem Beitrag anhängen. Ich gucke mir immer sehr gern Bücherregale von anderen an! Dann können wir einen Blick auf die Auswahl werfen. PS: Unter allen Teilnehmern werden wir auch wieder eine kleine Überraschung verlosen :-) **************************************************** 1. Phase: Vorbereitung / Aufwärmung Zur Vorbereitung auf den großen Lesemarathon müssen wir uns natürlich erstmal aufwärmen. Hierfür werde ich vorab ca. alle 2 Tage bereits kleine Fragen oder Aufgaben stellen, die ich hier liste. Wer Lust hat, kann sie einfach beantworten. Welches Buch liest du gerade und wie gefällt es dir? Würdest du noch mehr von diesem Autor lesen? Auf welches Buch seid ihr schon länger neugierig - vielleicht steht es sogar schon im Regal - aber ihr habt es noch immer nicht gelesen? Wieso eigentlich nicht? Welches Buch hat euch so sehr berührt oder begeistert, dass ihr es am liebsten ganz vielen Menschen schenken oder weiterempfehlen möchtet? Was macht dieses Buch für euch besonders? Gibt es einen Autor, von dem ihr euch unbedingt mal wieder ein neues Buch wünschen würdet? Wenn ja, welcher Autor ist es und in welchem Genre sollte er schreiben? 2. Phase: Lesemarathon Es geht los, die heiße Phase beginnt. Seid ihr auch alle gut vorbereitet? Einige haben ja ganz fleißig beim Warm-Up mitgemacht, sodass Ermüdungserscheinungen nicht so schnell auftreten sollten! Auch jetzt wollen wir natürlich nicht nur lesen, sondern auch die ein oder andere Aufgabe erfüllen und Fragen beantworten: Mit welchem Buch startet ihr in den Lesemarathon und wie lange wollt ihr jetzt erstmal lesen? Was braucht ihr - neben dem Lesestoff - noch unbedingt für einen gelungenen Lesemarathon? Gebt einem Teilnehmer hier beim Lesemarathon einen Buchtipp aus seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher). Dazu am besten einfach in der Bibliothek nach den ungelesenen Büchern schauen. Natürlich dürft ihr auch mehreren Teilnehmern Tipps geben und es dürfen auch Bücher sein, die ihr selbst noch gern lesen möchtet. Mit welchem Satz beginnt euer aktuelles Buch? Ändert sich eure Lesestimmung eigentlich mit den unterschiedlichen Jahreszeiten oder könnt ihr immer alles lesen? Welche sind eure persönlichen Top-Empfehlungen für Frühling, Sommer, Herbst und / oder Winter? Wie sehr achtet ihr auf Buchcover? Verleitet euch ein schönes Cover dazu, ein Buch eher zur Hand zu nehmen und näher anzuschauen? Welche Cover findet ihr aktuell besonders gelungen? Wie merkt ihr euch, auf welcher Seite ihr in eurem Buch gerade wart? Nehmt ihr ein Lesezeichen oder irgendetwas, was ihr gerade zur Hand habt? Macht ihr Eselsohren oder legt das Buch umgekehrt offen hin? Habt ihr hier schon bei einer oder mehreren Leserunden mitgemacht? Wenn ja, welche hat euch davon am besten gefallen und wieso? Wenn nicht, wieso? :-) Schreibt ihr euch Lieblingszitate aus Büchern raus oder markiert ihr sie? Verratet doch ein Zitat, das euch besonders gut gefällt! Welches Buch, an das ihr hohe Erwartungen hattet, hat euch dann enttäuscht und wieso? Wenn ihr euch für 3 Bücher entscheiden müsstet, die die einzigen wären, die ihr für den Rest eures Lebens besitzen dürftet, welche wären das? Wie oder durch wen seid ihr zum Lesen gekommen? Was fasziniert euch an Büchern? Was können nur sie im Vergleich zu zum Beispiel zu Musik, Filmen, etc.? In welchem Land könntet ihr ideale Leseferien verbringen? Lest ihr gern anderen Menschen vor oder lasst ihr euch gern vorlesen?

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    • 1362
  • Tief berührend

    In die Wildnis
    MissRichardParker

    MissRichardParker

    17. July 2013 um 10:07

    In die Wildnis ist ein Buch das einem rührt und wirklich ergreift.
    Trotz - oder gerade wegen - der Traurigkeit dieser Geschichte, fesselt einem dieses Buch komplett und man spürt richtig die Natur, die Freiheit und die Wildnis!
    Den Film dazu würde ich erst im Nachhinein schauen. Dieser ist aber übrigens auch höchst empfehlenswert!

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