Jon Krakauer In eisige Höhen

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Inhaltsangabe zu „In eisige Höhen“ von Jon Krakauer

Im Mai 1996 nahm der amerikanische Journalist Jon Krakauer an einer Mount-Everest-Expedition teil. Das Unternehmen endete in einer Katastrophe, fünf von Krakauers Kameraden kamen auf tragische Weise in einem peitschenden Schneesturm ums Leben, er selbst konnte sich mit letzter Kraft in Sicherheit bringen. Am Ende hatten zwölf Menschen ihr Leben verloren. Minutiös und eindrucksvoll schildert Krakauer den dramatischen Verlauf der Expedition. Er äußert sich kritisch über die Auswüchse des modernen Alpinismus mit seinen oft tödlichen Folgen, vermittelt aber zugleich einen Eindruck von der magischen Anziehungskraft und der Faszination des Bergsteigens.

Faszinierendes Thema, extrem spannend geschildert. Das lässt den Leser nicht kalt!

— Igelmanu66

Spannend, packend, authentisch. Krakauers Bericht aus erster Hand lässt einen nicht los.

— Christian_Woehl

Ein unglaublich fesselndes, packendes Buch, welches mich noch lange zum Nachdenken brachte. Unbedingt lesen!

— MissRichardParker

Fantastisch geschrieben, packend und lange nicht mehr loslassend...

— rokat

Ein absolutes MUSS! Grandios.

— AnMich_09

Ich habe die ungekürzte Version gehört und hätte sie dieses Mal gekürzt bevorzugt. Viele Längen, Zitate und ein wenig wirr durcheinander

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Unbedingt lesen!!!

— ***Chrissy***

Unbedingt kaufen - es lohnt sich, siehe Rezensionen!

— BRB-Jörg

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  • In eisige Höhen...

    In eisige Höhen

    thiefladyXmysteriousKatha

    14. December 2017 um 00:26

    In eisige Höhen Vor einigen Wochen habe ich den Film „Everest“ (2015) gesehen und war absolut fasziniert von diesem Berg, der Geschichte rund um Rob Halls Expedition und dem Bergsteigen an sich. Der Film (auch wenn er viel kritisiert wurde) ist meiner Meinung nach sehr sehenswert. Anschließend habe ich recherchiert, was man für Bücher zu diesem Thema bzw. zur Tragödie am Mount Everest lesen kann und fand u.a. dieses Buch von Jon Krakauer in der Buchhandlung. Wer einen sehr detaillierten und meiner Meinung nach ehrlichen Bericht der Ereignisse lesen will, sollte zu „In eisige Höhen“ greifen. Inhalt Jon Krakauers packender Weltbestseller erzählt die Hintergründe zur Tragödie am Mount Everest. Mehrere Gruppen drängten im Mai 1996 auf den Gipfel. Darunter die um den erfahrenen neuseeländischen Bergsteiger Rob Hall sowie die »Mountain Madness Expedition« des US-Amerikaners Scott Fischer. Krakauer, Mitglied in Rob Halls Team, stand selbst auf dem Gipfel und erlebte danach hautnah Halls Todeskampf und den seiner Gefährten mit. Sein schonungslos offenes Buch ist ein Meilenstein der Bergliteratur und führte monatelang die deutschen Bestsellerlisten an.   Meine Meinung Wie bereits gesagt finde ich das Thema der Mount Everest-Besteigungen unglaublich faszinierend und schaue mir gerne Dokus oder Filme dazu an und wollte nun aus erster Hand vom Journalist Jon Krakauer lesen, wie die Tragödie von 1996 zustande kam und wie er es erlebt hat. Wer sich mit dem Thema beschäftigt wird wissen, dass auch Anatoli Boukreev ein Buch zu den Ereignissen geschrieben hat und seine Darstellungen stark von Krakauers abweichen. Boukreevs Rolle bei der Everest-Tragödie wurde ja auch äußerst kontrovers diskutiert. Wer nun recht mit seinen Darstellungen hat, kann ich natürlich nicht sagen, aber ich finde, dass Jon Krakauer journalistisch gesehen tolle Arbeit geleistet hat und sein Buch ist sehr selbstkritisch und ehrlich. Außerdem erfährt man viel über den Berg und seine Geschichte. Daher kann ich das Buch nur empfehlen und werde sicherlich aber auch einmal zu Boukreevs Buch greifen. Krakauer hat übrigens bei meiner vorliegenden Auflage ein Nachwort hinzugefügt, in welchem er den „Streit“ mit Boukreev thematisiert. Auch dieses Nachwort ist äußerst informativ und interessant. Eine solche Geschichte ist unmöglich zu bewerten, da man keine Sterne für eine Tragödie vergeben kann, aber wenn man den Schreibstil und die journalistische Arbeit des Autors betrachtet, dann möchte ich gerne 5 Sterne vergeben. An alle, die bei der Tragödie umkamen: Ruht in Frieden!

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  • Die Faszination des Bergs

    In eisige Höhen

    Igelmanu66

    »Jeder, der einigermaßen bei Verstand war, hätte nein gesagt. Aber das konnte ich nicht. Denn etwas tief in meinem Herzen befahl mir zu gehen, und die Anziehungskraft des Everest wirkte auf mich stärker als irgendeine andere Kraft auf Erden.«   Der amerikanische Journalist Jon Krakauer nahm im Mai 1996 an einer organisierten Besteigung des Mount Everest teil. Diese Expedition endete in einer Katastrophe, am Ende waren zwölf Tote zu beklagen.   Mit dem Thema Bergsteigen habe ich mich bislang noch nie beschäftigt, kenne als Namen lediglich Reinhold Messner und ansonsten das, was man aus aktuellen Anlässen schon mal in der Presse liest. Nach diesem Buch bin ich um einiges schlauer.   Jon Krakauer versteht es, zu erzählen. Da er im Wesentlichen berichtet, was er selbst erlebt hat, ist man als Leser ganz intensiv in der Handlung, scheint die Eiseskälte fast spüren zu können, die Verzweiflung und Angst wird greifbar. Genau wie die Faszination und die für den Nicht-Bergsteiger manchmal schwer nachvollziehbare Begeisterung für diesen Hochrisikosport. Die Vorkommnisse sind so spannend geschildert, dass man das Buch nicht aus der Hand legen mag. Selbst wenn man um die Ereignisse von 1996 und damit um den Ausgang der Ereignisse weiß.   Der Autor bemüht sich sehr, dem Leser zu erklären, was jemanden antreibt, der sein Leben riskiert, um den Gipfel eines Achttausenders zu bezwingen. Und es ist ja nicht nur das Risiko, sondern der potentielle Gipfelstürmer muss auch bereit sein, über Wochen hinweg unglaubliche Mühsal und Schmerzen auf sich zu nehmen. Da muss man nicht nur topfit sein, sondern auch eine ganz spezielle Geisteshaltung haben. Apropos topfit: Ein Thema, dem Jon Krakauer sich hier widmet, ist die Kommerzialisierung des Bergsports. Diese wird offenbar heiß diskutiert und scheint zu polarisieren. Sollte nur derjenige auf den Berg dürfen, der ihn auch alleine bezwingen könnte? Krakauer war Teilnehmer einer solchen Expedition und befasst sich im Rahmen seiner Aufarbeitung mit dem Pro und Contra.   Ich schrieb gerade Aufarbeitung und genau das ist dieses Buch. Als Überlebender muss der Autor einen Weg finden, mit den schlimmen Ereignissen im Kopf weiterzuleben. Er versucht sich in einer Fehleranalyse: Was ist verkehrt gelaufen? Was hätte man anders machen müssen? Was war einfach unausweichliches Schicksal? Es geht um Fragen wie Risikoabwägung, Verantwortung und Mitmenschlichkeit. Er spart dabei auch nicht mit Selbstkritik, plagt sich mit Schuldgefühlen. Das machte den Bericht für mich sehr glaubwürdig.   Auch an anderen Stellen gibt es kritische Worte. Beispielsweise wenn es um die Vermüllung der Berge geht. Es ist für mich ein schwer vorstellbarer Punkt, dass man sich in eine Region begibt, in der die Natur eigentlich „der Chef“ sein sollte und dann dort auf Müllberge stößt.   Eine ganze Reihe von Fotos ergänzen den Bericht. Man sieht Bilder der Expeditionsmitglieder, Bilder der Verstorbenen. Man sieht sie aufsteigen, sieht schwer beeindruckende Fotos vom Everest – der Gedanke, so etwas mal mit eigenen Augen sehen zu wollen, will sich einem aufdrängen. Ich habe auch immer wieder eine Aufnahme angeschaut, auf der die Fundorte einiger Leichen bzw. die Punkte, an denen bestimmte Personen zuletzt gesehen wurden, eingezeichnet sind.   Fazit: Faszinierendes Thema, extrem spannend geschildert. Das lässt den Leser nicht kalt!   »Unglücklicherweise sind gerade jene, die darauf programmiert sind, Schmerzen einfach zu ignorieren und immer weiter gen Gipfel zu steigen, regelmäßig auch darauf programmiert, die Zeichen großer, nahe bevorstehender Gefahren zu übersehen. Dem entspringt ein zentrales Dilemma, in dem sich jeder Everest-Bergsteiger irgendwann befinden wird: Nur wer extrem motiviert ist, kommt durch, aber wer übermotiviert ist, findet möglicherweise den Tod. Darüber hinaus wird in Höhen über 8.000 Meter die Trennungslinie zwischen angemessenem Eifer und versessenem Gipfelfieber immer dünner. Kein Wunder also, daß die Flanken des Everest von Leichen übersät sind.«

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    • 12

    KruemelGizmo

    22. August 2017 um 09:47
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  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  • Das Leben schreibt die tragischsten Geschichten

    In eisige Höhen

    Fleur91

    29. July 2017 um 15:15

    Im Mai 1996 geschah ein großes Unglück auf dem Mount Everest, dass vielen Leuten das Leben gekostet hat. Darunter auch den erfahrenen Berführern Rob Hall und Scott Fischer. Beide Inhaber von Firmen, die sich zur Aufgabe gemacht haben, Bergsteiger auf den Gipfel zu bringen. Jon Krakauer war im Mai 1996 einer von ihnen. Ein Journalist, der in Rob Halls Team war und einen Artikel über diese Besteigung schreiben sollte. In diesem Buch verarbeitet er das Erlebte und beschreibt die Vorbereitungen der Expedition sowie den Ablauf der Gipfelbesteigung, in deren Verlauf mehrere Bergsteiger nach einem Wetterumschwung  ums Leben kamen. Ich bin eigentlich keine Leserin von Tatsachenberichten, aber dieser hier hat mich schon länger interessiert. Über das Unglück hab ich schon einiges gelesen und wusste schon grob bescheid über das, was bei der Gipfelbesteigung passiert ist. Das Buch lässt sich sehr gut lesen und reißt einen einfach mit, obwohl ich selbst auch nichts mit Bergsteigen zu tun habe. Wer sich für Bergsteigen oder dieses Unglück interessiert, der kommt an diesem Buch eigentlich nicht vorbei.

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  • Eine wahre, unglaublich erzählte Geschichte

    In eisige Höhen

    emilayana

    16. July 2016 um 16:23

    In eisige Höhen   Genre: Drama / Tatsachenbericht Autor: Jon Krakauer Verlag: Piper Preis: 11€ Seiten: ca. 400   1.     Handlung: Jon Krakauers packender Weltbestseller erzählt die Hintergründe zur Tragödie am Mount Everest. Mehrere Gruppen drängten im Mai 1996 auf den Gipfel. Darunter die um den erfahrenen neuseeländischen Bergsteiger Rob Hall sowie die »Mountain Madness Expedition« des US-Amerikaners Scott Fischer. Krakauer, Mitglied in Rob Halls Team, stand selbst auf dem Gipfel und erlebte danach hautnah Halls Todeskampf und den seiner Gefährten mit. Jon Krakauer ist Journalist und macht eine geführte Everest Besteigung mit, die in einem großen Unglück endet. 2.     Schreibstil: Da Krakauer ein Journalist ist, kann er sehr gut schreiben. Besonders hat mich die Gratwanderung zwischen Sachlichkeit und Geschichte fasziniert. Das Buch ist trotz der wahren Begebenheit und der recht unausgeschmückten Handlung unglaublich spannend. Man kann sich fast nicht losreißen. 3.     Charaktere: Die Charaktere werden sehr detailliert beschrieben. Es gibt immer wieder Rückblenden, beziehungsweise „Lebenslüfe“ von erwähnten Personen. Krakauer bewertet die Leute um sich herum auch sehr streng, genauso wie sich selbst. Am ende des Buches werden auch die weiteren Schicksale der Personen erzählt. Das Buch ist sehr persönlich, denn man bekommt immer wieder kleine Einblicke in die Gedanken Krakauers. Er hat sich nie vollkommen vergeben, obwohl ihn selber keinerlei Schuld trifft. Krakauer kritisiert allerdings vor allem den russischen Bergführer Antoli Boukreev, der daraufhin sein eigenes Buch „Der Gipfel“ zu den Ereignissen auf den Everest im Jahr 1996. 4.     Umsetzung: Manchmal haben die Rückblenden ein wenig das Tempo herausgenommen, was allerdings nicht weiter schlimm war, da vor allem diese sehr fesselnd geschrieben waren. Auch die Bilder in der Mitte des Buches fand ich sehr gut. Man hat fast schon eine Gänsehaut bekommen als man diese gesehen hat. Die Menschen, über die man vorher so viele Details erfahren hat, die Orte an denen die Fehler passiert sind. Manchmal, vor allem am Anfang des Buches hat man Charaktere leicht durcheinander schmeißen können, da es so viele waren, doch mit den Hintergrundgeschichten hat sich das bald gelegt. 5.     Cover: Das Cover ist schlicht gehalten, aber passend. 6.     Ende: Beim Ende des Buches möchte ich jetzt nicht die Katastrophe an sich bewerten, den „Höhepunkt“, sondern die kritische Auseinandersetzung Krakauers mit dem Erlebten. Er beschreibt, wie er danach noch mit Überlebenden geredet hat und wie er selber alles verarbeitet oder auch nicht verarbeitet. Besonders geht er auch selber in einem gewissen Maße kritisch mit seinem Buch um indem er „Hassbriefe“ Mit hineinnimmt. In diesem speziellen kritisiert eine Angehörige die Bewertung des Verhaltens. Allerdings fand ich das Nachwort, in dem es um Boukreevs Buch ging ein wenig übertrieben, allerdings auch nicht uninteressant. Man weiß natürlich nicht welche Sicht die korrektere ist, doch ich tendiere da stark zu Krakauers, Ich finde allerdings „nur“ als Buch gesehen ist „in eisigen Höhen“ ein unglaublich gutes Buch, was eine wahre Geschichte spannend erzählt. 7.     Bewertung:   1.     Handlung:          35  / 40 2.     Schreibstil:        15 / 15 3.     Charaktere:       17 / 20 4.     Umsetzung:        9 / 10 5.     Cover:                  3 / 5 6.     Ende                     8/ 10                                                           87 / 100   Gesamtwertung:   8,7 P Genrewertung:      9 P      

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  • Ein fantastisches Buch

    In eisige Höhen

    rokat

    Jon Krakauer beschreibt in seinem Buch die Geschehnisse am Mount Everest 1996. Geplant als Artikel über die Auswüchse des Massentourismus am Mount Everest, wurde aufgrund der tragischen Ereignisse, bei denen viele Menschen starben, ein ganzes Buch daraus. Zu Beginn beschreibt Krakauer die Vorbereitungen für die Expedition, charakterisiert seine Kameraden und wie man sich auf so einer Reise näher kommt und erzählt, wie die Bergsteiger sich immer mehr dem Gipfel nähern. Insbesondere für Bergfreunde ist das faszinierend, auch wie er die Einflüsse des Sauerstoffmangels und der extremen Verhältnisse am Berg schildert. Der Kern der Geschichte, die verhängnisvolle Ereignisse am Tag der Besteigung selbst beschreibt Krakauer unglaublich packend und so plastisch, dass ich manchmal die Bilder so deutlich vor mir gesehen habe, und oftmals eine Pause einlegen musste, weil mir das alles so nahe ging. Sogar geträumt habe ich von diesem Buch, und noch einige Tage immer wieder Szenen vor mir gesehen und darüber nachgedacht. Dadurch, dass Krakauer selbst dabei war, zusätzlich aber auch mit den anderen Expeditionsteilnehmern gesprochen hat, bekommt man ein Bild und kann sich selbst die Emotionen vorstellen, die in diesen Menschen gewesen sein mussten. Fazit: Ein geniales Buch, das fesselt und nicht so schnell loslässt - meiner Meinung nach aber nichts für schwache Nerven!

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    • 2
  • Das Dach der Welt und seine Schattenseiten

    In eisige Höhen

    Pelusa

    Da ich ein großer Bergfan bin und selbst gerne in die Berge gehe, war es nur eine Frage der Zeit, dass ich auch mal ein Buch zu diesem Thema lese. Dieses Buch, mein erstes in Sachen Berge, ist hervorragend geschrieben und liest sich wie ein Roman, aber es ist ein Tatsachenbericht und angesichts dessen sehr traurig und schockierend zugleich. Ich habe mich zuvor noch nie mit dem Mount Everest und seinen Bedingungen beschäftigt und mit diesem Buch erfährt man vieles ohne ein Insider sein zu müssen. Wie lange man sich vorbereiten muss, welche Rahmenbedingungen nötig sind und wie es am Berg selbst zu geht. Die Frage wohin der ganze Müll geht, den allein eine Expedition verursacht. Denn es ist inzwischen ein Massentourismus und Geld spielt hier anscheinend keine Rolle. Das horrende Summen bezahlt werden um überhaupt den Berg besteigen zu dürfen, dass es sich inzwischen nur noch um ein lukratives Geschäft handelt und Menschen egal welchen Alters und welcher Kondition diesen Berg raufgeschafft werden. Das alles lässt diesen Berg in einen ganz anderem Licht erscheinen und zeigt das der Mensch meint alles "besitzen" zu müssen. Ein "Muss" für jeden Bergfan!

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    • 3
  • Rezension zu "in eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. November 2014 um 13:29

    Puuuh.. Nicht schlecht.. Das erste Buch, das ich nach dem Lesebeginn ziemlich schnell wieder auf den SuB getan habe, dann weiterlas und irgendwann nicht mehr aufhören konnte.. Am Anfang kam ich so gar nicht in Jon Krakauers Buch hinein. Es war irgendwie langweilig (geschrieben). Aber irgendwann wurde es dann richtig krass und ich konnte es gar nicht mehr aus den Händen legen. Jon Krakauer erzählt offen und schonungslos seine Geschichte am Mount Everest - "die schlimmste Katastrophe, die sich je auf dem Dach der Welt ereignet hat".

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  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    sabatayn76

    02. December 2012 um 18:50

    'Zwischen Qual und Vergnügen bestand ein dermaßen eklatantes Mißverhältnis, wie ich es noch auf keinem anderen Berg erlebt hatte.' Inhalt und mein Eindruck: Jon Krakauer wurde 1996 von der Zeitschrift 'Outside' nach Nepal geschickt, um über die Kommerzialisierung des Bergsteigens am Mount Everest zu schreiben. Er schließt sich einer geführten Tour an und steht schließlich selbst auf dem Gipfel. Doch dann geschieht eine Katastrophe: aufgrund eines Schneesturms sterben mehrere Mitglieder verschiedener Expeditionen. Jon Krakauer versuchte, die Ereignisse zu vergessen, doch die Everest-Besteigung hatte ihn völlig aus der Bahn geworfen, und er fühlte sich regelrecht gezwungen, die Erlebnisse im Detail aufzuschreiben, um das Trauma verarbeiten zu können. Das Buch ist das Resultat dieser 'Notwendigkeit', und so spürt man auf jeder Seite, wie stark sich der Autor mit dem Everest, der Geschichte seiner Besteigung und der Tragödie vom 10. Mai 1996 auseinandergesetzt hat. Es ist ihm durch diese detaillierten Beschreibungen gelungen, dem Leser den Berg und die Katastrophe von 1996 nahe zu bringen. Dabei ist das Buch sehr flüssig geschrieben und ist durch die Abbildungen und die Karte von den verschiedenen Stationen/Etappen sehr anschaulich. Krakauers Erläuterungen sind stets spannend, und so ist 'In eisige Höhen' nicht nur ein packender Bericht, sondern auch ein lehrreiches Sachbuch zu den Themen Bergsteigen und Mount Everest. Mein Resümee: Spannend, erschreckend, faszinierend. Sehr empfehlenswert.

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  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Jon Krakauer, Autor und Bergsteiger, hat im Mai '96 als Teilnehmer an einer 'kommerziellen' Mount-Everest Besteigung teilgenommen. Minutiös dokumentiert er die Expedition, die Teilnehmer, die Bergführer, den Berg und letztlich das Unternehmen, dass auf tragische Weise scheitert. Neben den unglaublichen Anstrengungen, derer es bedarf um einen 8.000er zu besteigen, kommen unwägbare Faktoren wie das Wetter und das Ego und die Charaktere der unterschiedlichsten Bergsteiger hinzu. Wäre es ein fiktiver Roman, man würde die Ereignisse vermutlich als zu phantastisch und überzogen beschreiben. Das Grausame ist, dass es sich überwiegend um Fakten handelt. Überwiegend, weil einige Dinge bis heute ungeklärt sind. Wer bereits andere Krakauer-Werke kennt (u.a. Into the wild), weiß, daß John Krakauer ausnehmend gut recherchiert und dass er die Gabe besitzt, die Leser mit seinen Dokumentationen zu fesseln. In eisige Höhen ist für mich sein bisher bestes Buch. Unglaublich dramatisch und In jeder Hinsicht atemberaubend.

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    • 3
  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    ***Chrissy***

    06. September 2011 um 13:42

    „Geplant war ein Bericht über die dramatischen Auswüchse des kommerziellen Bergsteigens. Jon Krakauer wurde jedoch Augenzeuge der schlimmsten Katastrophe, die sich je auf dem Dach der Welt ereignet hat: Zahlreiche Bergsteiger kamen ums Leben.“ „In eisige Höhen – Das Drama am Mount Everest“ ist ein unwahrscheinlich ergreifendes Buch, das den Leser fasziniert und erschüttert zugleich. Krakauer hat es geschafft die Tragödie, die sich am 10. und 11. Mai 1996 am Mount Everest abspielte, sachlich zu beschreiben ohne dabei Spannung einzubüßen. Das Buch wirkt sehr gut recherchiert und ehrlich. Jon Krakauer zielt nicht darauf ab einen Schuldigen zu finden. Vielmehr geht er auf die unglückliche Verkettung zahlreicher Fehlentscheidungen und Umstände ein, die letztendlich gemeinsam zu der Katastrophe führten. Dabei vergisst Krakauer nicht sich als Teil des Teams zu sehen, welches gleichermaßen wie die anderen Fehler gemacht und zum Unglück beigetragen hat. Nicht zuletzt ist das Buch sehr lehrreich. Es enthält nicht nur viele Einzelheiten über Geologie, Topographie und Klima des Berges, sondern beschreibt auch die mythologische Bedeutung des Berges aus der Sicht der buddhistischen Sherpas sowie deren Umgang mit der zunehmenden Kommerzialisierung des Everests. Außerdem schildert Krakauer viele interessante Geschichten vergangener tragischer und heroischer Everest-Besteigungen. Alles in allem ist Krakauers Bericht so gut und bildreich beschrieben, dass ich mir vorkam, als würde ich zusammen mit der „Adventure Consultants Expedition“ den Gipfel erklimmen. Das einzige was mich gestört hat war, dass Krakauer passagenweise sehr viel im Zeitablauf und zwischen den Opfern des Sturms hin und her springt. Er gibt dabei auch immer die genauen Uhrzeiten und Aufenthaltsorte an. Durch die vielen Sprünge hin und her wurde das flüssige Lesen manchmal erschwert. Es kommen auch sehr viele Namen in der Handlung vor. Dafür gibt es allerdings am Anfang des Buches eine genaue Liste sämtlicher Expeditionen am Berg und deren Mitglieder. Insgesamt kann ich „In eisige Höhen“ sehr empfehlen. Es ist nicht nur interessant und beeindruckend, sondern lässt selbst Leser, welche mit Bergsteigen nichts zu tun haben, verstehen, warum sich Menschen überhaupt in solch eine Gefahr begeben und warum es sie entgegen jeglicher körperlicher Resignation und Erschöpfung immer weiter auf den Gipfel treibt…

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  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    Alice Pieszecki

    10. June 2010 um 20:32

    Jon Krakauer berichtet über die bisher schlimmste Katastrophe, die sich am Mount Everest ereignet und die er hautnah miterlebt hat. Zwölf Bergsteiger kamen während eines unbemerkt herangenahten Schneesturms im Jahre 1996 ums Leben. Ich habe mich noch nie in meinem Leben sonderlich für das Thema Bergsteigen begeistert. Jon Krakauer hat zwar noch immer nicht den Mut in mir geweckt, selbst die Kletterstiefel anzuziehen, er konnte mir jedoch die Faszination, die von dem gefährlichen Sport ausgeht, um einiges näherbringen. Spannend wie ein Krimi liest sich sein Werk und berührt dabei tief. Es ist einem Laien wie mir ohne Weiteres möglich, Fachbegriffe zu verstehen, da Krakauers Sprache sehr bildhaft und selbst erklärend ist. Da er zu der Expedition eigens aufgebrochen ist, um einen Bericht über die Gefahren und Risiken kommerziellen Bergsteigens zu schreiben, kritisiert er das Verhalten einiger Kollegen stark, ohne dass dem Leser aber der erhobene Zeigefinger ins Auge sticht. Ein wunderbares Buch!

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  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    Bücherwurm

    28. January 2010 um 17:27

    Jon Krakauer war Teil der Everest Besteigung 1996 bei der ein Großteil der Teilnehmer umkamen. Es ist unglaublich, wie er nach diesem Erlebnis die Kraft findet, dies alles so mitzuteilen, daß man denkt, man ist unmittelbar dabei. Ich las dieses Buch im Sommer und kann mich erinnern, dass ich bei fast 40 Grad plus auf dem Bett saß, 3 Decken um mich geschlungen hatte und die Nacht durchlas. So, wie die Teilnehmer nicht aussteigen konnten, so konnte ich nicht aufhören zu lesen. Das haben sehr wenige Bücher geschafft!!! Ich empfehle es wirklich jedem, auch Nicht-Everest Fans.

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  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    BRB-Jörg

    01. January 2010 um 12:54

    Bergsteigen wäre ja mal gar nix für mich. Monatelange Vorbereitungen, sündhaft teure Ausrüstungen, unendliche Qualen und das alles für einen kurzen Moment auf dem Gipfel - und der Abstieg steht meist noch bevor... Doch Krakauers Bestseller, für nen schlappen Euro auf nem Wühltisch ergattert, nahm mich von Anfang an gefangen. Was als eine Dokumentation über die kommerziellen Auswüchse der Mount Everest-Touren beginnen sollte, entwickelte sich als Drama und Trip in die tiefsten Abgründe der menschlichen Seele. Am Ende steht eine der schlimmsten Bergsteiger-Katastrophen, in zwei Expeditionen kommen zwölf Menschen ums Leben. Krakauers Berichterstattung spitzt sich gezielt auf diese Entwicklung zu. Neben Machtkämpfen und Eifersüchteleien spürt der Leser aber auch immer wieder die Liebe zum Bergsteigen, dieser steten Grenzerfahrung, und zur Schönheit und Macht der Natur. Trotz allerlei Nebenkriegsschauplätze verliert Krakauer nie den roten Faden - letztlich geht es immer um das Bergsteigen an sich - bis sich am Ende in konträrer medialer Aufarbeitung der Konkurrenten eine Schlammschlacht entwickelt, die diese Faszination in den Hintergrund rücken lässt. Alles in allem also eine Mischung aus Erlebnisbericht, psychologischer Studie, Kriminalroman und Dokumentation - und pauschal behauptet ich einfach mal, dass wirklich Jeder mal reinlesen sollte. Wie gesagt, es ist ca. zehn Jahre nach der Veröffentlichung überall für kleines Geld erhältlich, so dass hier definitiv kein Grund besteht, es nicht einfach mal zu versuchen...

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  • Rezension zu "In eisige Höhen" von Jon Krakauer

    In eisige Höhen

    Ay73

    26. October 2009 um 11:28

    Absolut Empfehlenswet, auch für nicht Bergsteiger!!! Jon krakauer, ein amerikanischer Bergsteiger und Abenteurer wird von der Zeitschrift "Outside" auf eine geführte Mount Everst Bergsteigung geschickt, damit er einen Artikel über die "Kommerzialisierung des Mount Everest" schreiben soll. Allein dass Jon Krakauer daran teilnehmen kann an der gefürhten Bergbesteigung, kostet 65.000 Dollar. Im Frühjahr 1996 begibt sich Jon Krakauer zum Himalaya um mit seiner geführten Gruppe den Mount Everest zu besteigen. Die Expedition ist in mehrere Gruppen geteilt, die von verschiedenen Expeditionen geleitetet werden. Unter ihnen natürlich auch die vielen Sherpas. Extrem detailliert beschreibt Krakauer, die einzelnen Mitglieder der Gruppen, ihre Stärken und Schwächen und wie alle Stück für Stück in den Basislagern sich akklimatisieren. Zudem ist auch Krakauer sehr überrascht, dass so viele nicht genug Erfahrung im Bergsteigen haben und trotz ihrer Mängel da hoch wollen. Während des Aufstieges geraten sie imemr wieder in einen "Stau" da zu viele Leute gleichzeitig hochklettern. Das dramatische ist aber der Abstieg, die Sauerstoffflaschen gehen aus, Vorrat ist kaum da, Absrpachen werden nicht eingehalten und jeder macht die Erfahrung an seine psychischen und physischen Grenzen zu überschreiten. Durch ein Unwetter beim Abstieg kommen insgesamt 12 Menschen ums Leben. Teils können einige durch eine Bergungsaktion gerettet werden aber für viele kommt die Hilfe zu spät. Alle die nach der Gipfelsbesteigung im Lager ankommen sind am Ende ihrer Kräfte und keiner konnte im Vorfeld diese Katastrophe ahnen. Ein sehr packender Roman über den Mount Everest, über die Kommerzialisierung und darüber welche Gefahren die "Höhe" doch mit sich bringt. Absolut empfehlenswert.

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