Jon L. Anderson Guerillas

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Inhaltsangabe zu „Guerillas“ von Jon L. Anderson

Der Reporter Jon Lee Anderson geht schon seit vielen Jahren der Frage nach, warum Menschen sich entschließen, in den bewaffneten Kampf zu ziehen, zu töten, zu sterben für ein Ideal.§§Eine brillant geschriebene Analyse zum Phänomen des Terrorismus.

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  • Rezension zu "Guerillas" von Jon L. Anderson

    Guerillas
    Pashtun Valley Leader Commander

    Pashtun Valley Leader Commander

    23. February 2010 um 14:12

    Sachbuch und was für ein Sachbuch. Es gibt ein Land zwischen Asien und Europa. Die Einwohner dieses Landes sprechen in der Mehrheit englisch oder spanisch. So sie nicht englisch oder spanisch sprechen sind sie im Laufe der letzten beiden Jahrhunderte mehr oder minder erfolgreich ausgerottet worden. In homöopathischen Dosen werden sie noch in sogenannten Reservaten der geneigten Öffentlichkeit in folkloristischen Settings präsentiert. Hier wird also den geneigten Mehrheiten der weissen-angelsächsischen-protestantischen Leistungsträger die Möglichkeit eröffnet -quasi- niederschwellig das Fremde im eigenen Land kennen zu lernen. Im Grossen und Ganzen ist diese Epoche durch Filme wie "Litller Big Man" und Regisseure wie John Ford aufgearbeitet worden. Wenn junge Amerikaner neue fremde Kulturen in ihrer angestammten Umgebung kennen lernen sprechen wir entweder von "Fullbright-Stipendiaten", "Peace-Volunteers" oder auch Angehörigen der amerikanischen Streitkräfte. Deren Bemühungen kulturell traditionellere Geselschaften, der womöglich Gegenden -in denen nicht Englisch die erste Sprache an der Schule ist- zu verbessern bezeichnen wir wahlweise als "Krieg gegen den Terror", Demokratisierung oder auch "Friedenserhaltende Massnahmen". Da die Durchführung solcher Aktivitäten mitunter auch ein Verletzungsrisiko (politisch/menschenrechtlich/körperlich/spirituell) impliziert ist das Feedback der Adressaten solcher häufig unreflektiert unangemessen oder auch schlicht -ausserhalb des von uns als normal erachteten Methodensets- stehend. Die Situation verhält sich also so, als ob wir Franken mit Bayern wiedervereinigen würden und Schwaben als Besatzungstruppen einsetzen. Als erste Maßnahme der Pazifikation schaffen wir die Lederhosen ab und zwingen die Eingeborenen zum Shantysingen. Die Einwohnerer noch fernerer Länder als Bayern oder auch Franken sind Untersuchungsgegenstand dieses Buches. Was veranlasst diese Menschen nur ihrem Unmut über bestimmte Verhältnisse auch unter Einsatz ihres Lebens anzugehen und wieso haben diese ein anderes Verständnis von Transzendenz. Das was der Grossmeister der ZDF-Weihnachtsreportage Gerhard Konzelmann uns vor Jahren bereits vorgeführt hat, in dem er einen wehrlosen Taxifahrer als Schlüsselinformanten präsentiert, verkommt hier zu blutleerem Kunstlied. Wer von diesem Buch eine Wissenerweiterung erwartet wird enttäuscht werden. Doch ja aber dann doch. Das Resumee lautet. Sie sind da. Sie sind viele. Und wir sind umzingelt!!!!

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