Jon McGregor

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Lebenslauf von Jon McGregor

Interessant gewöhnlicher Mittelschichten-Autor: Der 1976 auf den Bermudas geborene britische Schriftsteller bezeichnet sich selbst als den zweitbesten britischen Short-Story-Autor und war eine Überraschung für seine Eltern, denen gesagt wurde, sie können keine Kinder mehr bekommen. Aufgewachsen ist er in Norwich und Norfolk und studierte an der Bradford Universität Medientechnologie- und produktion. Mit 26 Jahren veröffentlichte er 2002 sein erstes Werk „Nach dem Regen“ und wurde dafür prompt mit dem Somerset Maugham Award und dem Betty Trask Prize ausgezeichnet. Er konnte es selbst kaum fassen. Im Jahre 2010 machte ihn die Universität von Nottingham zum Ehrendoktor und zwei Jahre später bekam er für „Als letztes die Hunde“ den International IMPAC Dublin Literary Award. Es folgte der Roman „Speicher 13“, der ihm den Costa Book Award bescherte. McGregor selbst sagt, er schreibe über gewöhnliche Menschen mit gewöhnlichen Leben, dass es aber gerade diese Menschen seien, die alles andere als gewöhnlich, nämlich anders seien, denn er hält jede Lebensgeschichte für interessant. Heute lebt er mit seinen drei Kindern, von seiner Frau getrennt in Nottingham und fungiert als Professor für Kreatives Schreiben.

Bekannteste Bücher

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  • Das Leben geht weiter

    Speicher 13

    Gwhynwhyfar

    20. April 2018 um 13:28 Rezension zu "Speicher 13" von Jon McGregor

    Der erste Satz: »Sie versammelten sich im Morgengrauen auf dem Parkplatz und warteten auf Anwei-sungen.« Menschen verschwinden, einfach so. Das passiert täglich in der Großstadt, erregt meist kein Aufse-hen, wer nicht persönlich betroffen ist, vergisst die Geschichte schnell. Wie wirkt sich ein solches Ereignis in einem Fünfzigseelendorf aus? Vergisst man hier? In einem Dorf in den East Midlands von England, in Derbyshire, verschwindet bei einem Spaziergang die dreizehnjährige Rebecca, die mürrisch hinter den Eltern herstapfte, ...

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  • Beobachtungen aus dem Mikrokosmos Dorf atmosphärisch erzählt.

    Speicher 13

    Nomadenseele

    27. February 2018 um 17:08 Rezension zu "Speicher 13" von Jon McGregor

    Zu den Dingen, welche mir in der Literatur wichtig sind, gehört entweder ein originelles Thema oder eine originelle Herangehensweise. Letzteres kann man Speicher 13, gemeint sind Speicherseen, wirklich nicht abschlagen. *Ein Mädchen / Kind verschwindet* ist kein neuer Ansatz, für den Autor ist es jedoch der Anlass, die über Jahre Geschichte eines Dorfes zu erzählen. Und da dieses Dorf weit draußen in der Natur liegt, wird auch der Kreislauf der Natur mit eingebunden, die die Paarung und Aufzucht verschiedener Wildtieren, wobei ...

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  • Der Kreislauf des Lebens

    Speicher 13

    Havers

    11. February 2018 um 08:52 Rezension zu "Speicher 13" von Jon McGregor

    Ein Dorf in Mittelengland. Mitten in Hügeln und Mooren. 13 Reservoire in der Umgebung dienen als Wasserspeicher. In umgebauten Scheunen werden Ferienwohnungen angeboten. Es ist die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr. Eine Familie verbringt dort ihren Urlaub. Mutter, Vater, Kind. Von einer Wanderung kommen nur die Eltern zurück, das Mädchen ist verschwunden. Rebecca Shaw, 13 Jahre alt. Eine großangelegte Suchaktion wird eingeleitet. Das gesamte Dorf ist auf den Beinen. Ein Hubschrauber fliegt die Gegend ab. Erfolglos, keine ...

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    zu Buchtitel "Regenbogentänzer" von Nicole Walter

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, ...

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  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. June 2012 um 12:16 Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Das, was hier mit der Sprache geschieht, ist Poesie. Voller Liebe zum Detail greift er sich Momentaufnahmen aus dem Leben und dem Alltag – wechselt zwischen auktorialem und Ich-Erzähler -, reiht sie aneinander und lässt sie in einem Ereignis münden, das letztlich alles verbindet. Intensiv und eindringlich und nichts, was man mal kurz am Stück verschlingen kann.

  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen

    damentennis

    15. August 2010 um 14:36 Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    einem geschenkten buch schaut man ganz besonders auf die seiten! die übertragung öder sprichworte auf andere anwendungsgebiete ist kein hobby von mir, was nicht nur daran liegt, dass ich generell keine hobbys habe, sondern auch dann gelten würde, wenn ich welche hätte, z.b. schimmen gehen, theater oder paintball. nun habe ich das aber trotzdem gemacht, das mit dem sprichwortübertragen, obwohl ich das doch doof finde, aber gut, irgendwas muss ich ja schreiben, wenn es deine rezension werden soll, dann also eben dieser einstieg. ...

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  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2009 um 20:54 Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Eine kleine und feine Perle auf dem Literaturmarkt. Dieses Buch ist für mich ein kleines Wunderwerk und hat mich sprachlich sehr beeindruckt. Es geht um die unterschiedlichsten Formen von Leben in den Häusern einer kleinen englischen Stadt an nur einem Tag. Unterbrochen werden diese Momentaufnahmen von einer der Bewohnerinnen, 3 Jahre später. Man findet also 2 Erzählstränge - die eine, sehr persönliche Geschichte einer jungen Frau und die Erinnerungen an diesen einen Tag vor 3 Jahren, als dieses Unglück passiert. Von Beginn an ...

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  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2009 um 13:27 Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Eines der wenigen Bücher, dass nicht durch seine Geschichte besticht, sondern durch seine Erzählweise. Wunderschön, federleicht und bedrückend zugleich, fesselnd und spannend, atemberaubend und zum Schluss schockierend. Man sollte sich nicht davon irritieren lassen, dass der männliche Autor aus der Sicht einer Frau schreibt und auch nicht davon, dass zuerst der Eindruck entsteht, das Buch habe keinen Plot. Das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, worauf all die Erzählungen Jon McGregors hinauslaufen und vor allem, wie er erzählt. ...

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  • Rezension zu "So oder so" von Jon McGregor

    So oder so

    Wolkenatlas

    02. September 2008 um 14:46 Rezension zu "So oder so" von Jon McGregor

    "So oder so" von Jon McGregor ist ein wunderbarer Roman. Es ist ein melancholisch durchtränkter Roman, faszinierend einfühlsam geschrieben, mit einer ganz unverwechselbar eigenen Stimme. Ein Buch, das als eines der Hauptthemen die Suche nach der (biologischen) Mutter von David hat, jedoch auch die Lebensgeschichte von David (der mit seiner Sammelleidenschaft Museumsmitarbeiter ist), seiner Frau Eleonore, seiner Mutter und seiner "Tante" Julia hat. Die einzelnen Kapitel sind auch dementsprechend wie Museumsexponate betitelt und ...

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  • Rezension zu "So oder so" von Jon McGregor

    So oder so

    HeikeG

    15. August 2008 um 11:44 Rezension zu "So oder so" von Jon McGregor

    Emotionale Intelligenz Verlorene Seelen auf einer verwirrten Suche nach ihren Wurzeln. Mit seinem zweiten Roman bestätigt Jon McGregor wieder einmal, dass auch das Unbeachtliche, Gewöhnliche wert sein kann, darüber eine Geschichte zu erzählen. Wirft man einen flüchtigen Blick auf den im Buchumschlag abgebildeten Autor Jon McGregor, so meint man optisch den älteren Bruder von Harry Potter vor sich zu haben. Dieser junge englische "Zauberlehrling" hat sich bereits mit seinem ersten kühnen, formell recht abenteuerlichen und ...

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