Jon McGregor Nach dem Regen

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Inhaltsangabe zu „Nach dem Regen“ von Jon McGregor

Mach die Ohren auf, dann hörst du es: die Geräusche der Stadt, der Straße und des Lebens. Jon McGregors beeindruckendes Debüt verzaubert mit einem unerhörten Sound: der Roman ist eine Liebeserklärung an das normale, alltägliche Leben in einer Straße in England, einer Straße wie jeder anderen. Doch läuft jedes Detail auf einen schrecklichen Unfall hinaus, der das Leben für immer verändern wird ...<br /><br />

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  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    05. June 2012 um 12:16

    Das, was hier mit der Sprache geschieht, ist Poesie. Voller Liebe zum Detail greift er sich Momentaufnahmen aus dem Leben und dem Alltag – wechselt zwischen auktorialem und Ich-Erzähler -, reiht sie aneinander und lässt sie in einem Ereignis münden, das letztlich alles verbindet. Intensiv und eindringlich und nichts, was man mal kurz am Stück verschlingen kann.

  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen
    damentennis

    damentennis

    15. August 2010 um 14:36

    einem geschenkten buch schaut man ganz besonders auf die seiten! die übertragung öder sprichworte auf andere anwendungsgebiete ist kein hobby von mir, was nicht nur daran liegt, dass ich generell keine hobbys habe, sondern auch dann gelten würde, wenn ich welche hätte, z.b. schimmen gehen, theater oder paintball. nun habe ich das aber trotzdem gemacht, das mit dem sprichwortübertragen, obwohl ich das doch doof finde, aber gut, irgendwas muss ich ja schreiben, wenn es deine rezension werden soll, dann also eben dieser einstieg. einem geschenkten buch schaut man ganz besonders auf die seiten! (die wiederholung macht den satz nicht besser) und, aufgepasst!, dieses buch habe ich geschenkt bekommen, zum geburtstag, von einem freund. eigentlich wissen freunde, dass sie mir keine bücher schenken sollen, dieser freund aber sieht das anders und schämt sich nicht, mir kulturgeschenke jedweder art zu machen. das macht es schwierig. für mich, für ihn, vor allem für das buch. denn ich lese dann ja im grunde nicht das buch von jon mcgregor, sondern das buch, das der freund geschenkt hat. er sagte auch noch, er habe das buch grandios gefunden, so sagte er das: grandios. ein schwerer start für das buch, bewertet wurde es also schon, nicht nur gelesen. wahrscheinlich werde ich beim nächsten anruf des freundes auch noch drüber reden müssen. ich werde dann in etwa zu ihm sagen: das buch hat mir gut gefallen, es war ein wenig witzig und hatte einen kleinen spannungsbogen. recht wenig in dem buch hat genervt, idee und sprache waren recht angenehm, überhaupt, zu meckern gibt es nichts. ich werde nicht zu ihm sagen, obwohl ich das ebenso gut könnte: durch das verschenken dieses buchs hast du dich als kulturfreund bei mir bewährt, ob das nun ein lob oder ein tadel ist, kannst du dir selber ausdenken. das buch sagt, hier folge ich heinz von förster, nichts über die welt und auch nur sehr wenig über jon mcgregor, aber dafür sehr viel über dich aus. du kannst aber unbesorgt sein: ich werde weiter herzlich gerne mit dir bier trinken und musik hören. der freund wird zufrieden sein. das ist das wichtigste. wir alle können zufrieden sein.

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  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. November 2009 um 20:54

    Eine kleine und feine Perle auf dem Literaturmarkt. Dieses Buch ist für mich ein kleines Wunderwerk und hat mich sprachlich sehr beeindruckt. Es geht um die unterschiedlichsten Formen von Leben in den Häusern einer kleinen englischen Stadt an nur einem Tag. Unterbrochen werden diese Momentaufnahmen von einer der Bewohnerinnen, 3 Jahre später. Man findet also 2 Erzählstränge - die eine, sehr persönliche Geschichte einer jungen Frau und die Erinnerungen an diesen einen Tag vor 3 Jahren, als dieses Unglück passiert. Von Beginn an wird man in dieses Buch hineingesogen, weil man wissen möchte, was denn so schlimm an diesem Tag gewesen ist. Gleichzeitig schaut man in all die Leben der kleinen Straße, in die unterschiedlichen Gedanken und Erinnerungen. Mit einem Zartgefühl für Sprache begegnet man der Schönheit kleiner Gesten und Momente, reist durch die Zeit und wird Fremden so nah, als wären es Freunde. Wunderschön, poetisch, spannend, einfühlsam - und für den einen oder anderen nicht gar so leicht zu lesen, da MyGregor gänzlich auf Satzzeichen für die wörtliche Rede verzichtet.

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  • Rezension zu "Nach dem Regen" von Jon McGregor

    Nach dem Regen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. May 2009 um 13:27

    Eines der wenigen Bücher, dass nicht durch seine Geschichte besticht, sondern durch seine Erzählweise. Wunderschön, federleicht und bedrückend zugleich, fesselnd und spannend, atemberaubend und zum Schluss schockierend. Man sollte sich nicht davon irritieren lassen, dass der männliche Autor aus der Sicht einer Frau schreibt und auch nicht davon, dass zuerst der Eindruck entsteht, das Buch habe keinen Plot. Das ist auch nicht wichtig. Wichtig ist, worauf all die Erzählungen Jon McGregors hinauslaufen und vor allem, wie er erzählt. Das macht "Nach dem Regen" nämlich zu einem Lesegenuss der besonderen Art.

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