Jon Ronson Die Psychopathen sind unter uns

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Inhaltsangabe zu „Die Psychopathen sind unter uns“ von Jon Ronson

Alles beginnt mit einem mysteriösen Päckchen, das an Neurologen auf der ganzen Welt verschickt wird. Es enthält ein unheimliches Buch, eine Nachricht, aber keinen Absender! Alle sind sich einig: Hier ist ein Psychopath am Werk! Jon Ronson versucht, das Rätsel zu lösen, und begibt sich auf eine filmreife Mission, die so wahr wie gruselig ist. Seine Recherche führt ihn zu »Tony«, einem verurteilten Mörder und diagnostizierten Psychopathen, der beteuert, einer Fehldiagnose zum Opfer gefallen zu sein. Jon wird auf seiner Reise schnell klar, wo sich die meisten Psychopathen aufhalten: Sie bewegen sich inmitten der Gesellschaft, sie sitzen an den Schalthebeln der Macht, sind Firmenbosse, Politiker und spielen in der Finanzwelt eine führende Rolle - kurzum: Sie lenken sogar unsere Gesellschaft.

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  • Leserunde zu "Die Bienen" von Laline Paull

    Die Bienen
    Klett-Cotta_Verlag

    Klett-Cotta_Verlag

    Und schon geht es in die nächste Leserunde! Wir möchten mit euch »Die Bienen«  von Laline Paull aus dem Tropen Verlag lesen. Seid ihr dabei? Infos zum Buch: Ihr Name ist Flora. Ihre Nummer 717. Sie ist ziemlich groß. Ihr Pelz ist struppig. Andere finden sie hässlich. Doch sie ist klug und mutig. Und sie kann sprechen! Flora 717 ist eine Biene. Laline Paull erzählt das ergreifende Abenteuer dieser außergewöhnlichen Biene in einer anderen und doch zutiefst vertrauten Welt. Flora 717 ist eine Säuberungsbiene aus der untersten Kaste im Bienenkorb. Ausgestattet mit Fähigkeiten, die ihren Rang weit überschreiten, steigt sie schnell auf und darf sogar an der Seite der Königin leben. Alles scheint perfekt. Doch ohne es zu wollen, gebiert Flora eines Tages ein Ei. Ein Umstand, der allein der Königin vorbehalten ist und bei Missachtung schwer bestraft wird. Es beginnt ein Wettlauf um Zeit, Nahrung und Geschicklichkeit, um ihr Leben und das ihres geliebten Kindes zu bewahren. Laline Paull inszeniert gekonnt einen Roman über Aufstieg, Liebe und Gerechtigkeit. HIER FINDET IHR EINE LESEPROBE Kurzinfos zur Autorin: Laline Paull studierte Englisch und Theaterwissenschaften in Oxford, Los Angeles und London, wo sie auch für das Royal National Theatre tätig war. Sie lebt mit ihrer Familie in England. »Die Bienen« ist ihr Debütroman. Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbet euch doch und gewinnt eines der zehn Leseexemplare von unseren Bienen! Am 02.10.14 ziehen wir die Gewinner.

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  • Rezension zu "Die Psychopathen sind unter uns" von Jon Ronson

    Die Psychopathen sind unter uns
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    20. April 2012 um 05:33

    Gründliche Darstellung des Psychopathen Wer sich auf den Untertitel des Buches verlässt, „Eine Reise zu den Schaltstellen der Macht“, der wird ein stückweit sicherlich am Ende der Lektüre enttäuscht sein. Suggeriert wird damit ja auch eine Darstellung von Personen und Persönlichkeiten, die „ganz oben“ sitzen, durchaus allgemein bekannt sein sollten, und die von Jon Ronson quasi „entzaubert“ oder „enttarnt“ werden. Genau dies aber findet sich so nicht im Buch, zumindest nicht, was Personen des öffentlichen Lebens angeht, die im europäischen Raum angesiedelt wären. Gerade hier aber, folgt man den sachlichen Erläuterungen des Buches, zeigt der ein oder andere zumindest ehemalige „Staatenlenker“ genau jene Verhaltensweisen auf, die nach Bob Hares Liste einen Psychopathen erkennbar machen. Dass ein David Shayler oder ein Al Dunlop an anderen Orten durchaus bekannt sind und dass sich natürlich auch an solchen Personen (wie an anderen, die Ronson nutzt im Buch), psychopathische Verhaltensweisen „nachweisen“ lassen, sei dahingestellt, ein rechter Wiederkennungswert stellt sich zumindest beim deutschen Leser nicht wirklich ein. Ansonsten nutzt Ronson den roten Faden eines (psychopathischen?) „Buchgeschenkes“ an ausgewählte Wissenschaftler, welches all dies vor ein großes Rätsel stellt, um sich hier inspiriert auf die Suche nach dem zu machen, was ein Psychopath ist (3% der Gefängnisinsassen, 1% der Bevölkerung an sich) und einige vermeintlich solche im persönlichen Gespräch zu überprüfen. Einen gewichtigen Teil des Buches nimmt dabei die Forschungsarbeit von Bob Hare ein, der eine „20 Punkte Checkliste“ erstellt hat, anhand derer der Kundige Psychopathen identifizieren kann. Wobei es natürlich die Vielzahl der einzelnen Merkmale ausmacht, nicht einzelne der Punkte. Oberflächlicher Charme, übersteigertes Selbstwertgefühl, pathologisches Lügen, Mangel an Reue, Mangel an Empathie, fehlen von langfristigen Zielen, Promiskuität und so manches mehr finden sich erläutert im Buch wieder. Treffen nun eine bestimmte Anzahl der verschiedenen Kennzeichen auf eine Person zu, dann findet man sich einem Psychopathen gegenüber (und sollte an sich vorsichtig sein!). Interessant sicherlich gerade da, wo Ronson nachweist, auch an seinen konkreten Beispielen und Interviewpartnern, dass sich gerade hinter einer charmanten Oberfläche und einem strahlenden Gegenüber durchaus ein Psychopath verbergen kann, der zumindest immer nur sich selber sieht, wenn nicht sogar ein gefährlicher Krimineller hinter der Fassade wartet. Das Täuschungen so oft gelingen, das „Lebensbetrüger“ gerade in der ersten Zeit die andern „um den Finger wickeln“, im Buch wird klarer, warum genau das so ist, mit welchen manipulativen Mitteln solche Menschen arbeiten und warum sie selber gar keinen Zugang zu ihrem krankhaften Verhalten haben (Null Empathie vor allem „beschützt“ Psychopathen vor Einsicht und Reue“). Und das gibt es zuhauf auch im kleinen, nicht nur an den schillernden Orten dieser Welt oder bei den Serienmördern. Ronson stellt im Buch gründlich die „innere Welt“ des Psychopathen vor, zeigt praktische Beispiele auf und gibt dem Leser so ein Brevier an die Hand, selber nun objektiver den ein oder anderen „Täuscher“ enttarnen zu können. In weiten Teilen aber ist das Buch, trotz des oft locker ironischen Stils, eher trocken gehalten und gibt auch in den konkreten Beispielen dem europäischen Leser nicht unbedingt einen hohen Wiedererkennungswert an die Hand.

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