Jon Skovron Misfit

(55)

Lovelybooks Bewertung

  • 54 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 2 Leser
  • 36 Rezensionen
(13)
(24)
(14)
(1)
(3)

Inhaltsangabe zu „Misfit“ von Jon Skovron

Jael fühlt sich einsam und als Außenseiterin. Ohne Mutter aufgewachsen, musste sie ständig mit ihrem Vater, einem strengen und wortkargen Ex-Priester, umziehen. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihm ein altes Schmuckstück. Dieses Amulett enthüllt ihr die unfassbare Familiengeschichte – denn Jael ist die Tochter einer Dämonin – und verleiht ihr dämonische Kräfte. Wird sie lernen, diese zu beherrschen, um es mit den furchtbaren Kräften der Hölle aufnehmen zu können? Wem kann sie sich anvertrauen und wer kann ihr bei ihrem Kampf helfen? Und als wäre das nicht schon genug, ist da auch noch ihr Mitschüler Rob, der für alles eine scheinbar natürliche Erklärung hat … Die fantastische Geschichte einer ungewöhnlichen Heldin, die zwischen Wissenschaft und Magie, den dunklen Mächten der Unterwelt und dem Erwachsenwerden eines Teenagers steht.

Mischung aus Realität, Religion und Mythologie, hat mir sehr gut gefallen.

— Mondprinzessin

Stöbern in Fantasy

Bitterfrost

Es hat definitiv mein Interesse für die neue Staffel geweckt!

Ananas_1

Die Chroniken von Amber - Die neun Prinzen von Amber

Sorry- zu zäh für mich... 😕

mamamal3

Die Magie der Lüge

Nicole Gozdek konnte sich noch einmal steigern und hat mich mit diesem Teil wirklich begeistert.

MartinaSuhr

Der Schwarze Thron - Die Königin

Leider in meinen Augen schwächer als Band 1, bin gespannt auf die nächsten Bücher und hoffe auf Antworten

weinlachgummi

Hot Mama

Feurig und mit viel Action

weinlachgummi

Coldworth City

Die Idee war wirklich super. Aber da die Geschichte so kurz ist, hat es einiges an Spannung und Tiefe eingebüßt. Schade.

Ywikiwi

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Misfit

    Misfit

    BeaSwissgirl

    14. February 2017 um 19:18

    Mein Leseeindruck subjektiv aber spoilerfrei ;) Eher zufälligerweise bin ich über dieses Buch hier gestolpert und da ich gerade voll Lust auf dieses Genre habe durfte es spontan bei mir einziehen.... Es wurde die neutrale Erzählperspektive gewählt, zusätzlich ist das Ganze im Präsens geschrieben, was ich persönlich nicht so gerne mag, mit der Zeit habe ich es aber wahrscheinlich einfach überlesen. Der Schreibstil ist recht detailliert, zeitweise ein bisschen ausschweifend, was doch zu der ein oder anderen Länge führte im Grunde aber flüssig zu lesen. Die Ausarbeitung von Jael war eigentlich ganz gut, dennoch konnte ich nicht so recht eine Bindung zu ihr aufbauen. Zwar verfolgte ich ihre Entwicklung ganz  gerne so richtig mitgefiebert habe ich allerdings nicht. Auch die dezente Liebesgeschichte wollte mich nicht vollends von sich überzeugen. Weitere Charaktere waren soweit solide und interessant dargestellt. Obwohl der Plot auf den ersten Blick doch sehr 08/15 klingt vermischt der Autor hier gekonnt Mythologie& Religion mit viel Kreativität. So dass eine ganz eigenständige Geschichte mit einem gewissen originellen Touch entsteht. Die ganze Idee und der Aufbau haben mir also gut gefallen, ebenfalls der leichte Humor, der sich hie und da zeigte und die ansonsten doch recht düstere Grundstimmung ein wenig aufheiterte. Es gab auch immer wieder spannende Abschnitte, dennoch war ich nicht vollständig gefesselt. Alles in allem ein guter Fantasy- Roman, der sich von der Masse abhebt mich aber trotzdem nicht komplett von sich überzeugen konnte. Ich vergebe deshalb 3,5 Sterne

    Mehr
  • Buchempfehlungen: Jeden Monat, eine Buchempfehlung der anderen lesen - Abstimmung für November 2013

    Kanjuga

    Hallo Ihr Lieben, ihr wolltet es nicht anders, deswegen bin ich weiterhin eure Themeneröffnerin *freu* Worum geht es hier eigentlich? Nun, bestimmt kennt das jeder von euch: man steht vor seinem SuB (Stapel ungelesener Bücher, wahlweise auch Regal oder Berg ^^ ) und weiß einfach nicht, welches Buch man als nächstes lesen soll. Wir wollen uns bei diesem Problem gegenseitig helfen ;o) Die Idee: Jeder Teilnehmer nennt hier  maximal 10 Bücher, die er sich eventuell vorstellen könnte, im nächsten Monat zu lesen. Alle anderen Teilnehmer stimmen ab und wählen jeweils den Favoriten aus den bis zu 10 vorgeschlagenen Büchern aus. Das am häufigsten vorgeschlagene Buch wird dann versucht zu lesen. Gern aber natürlich auch mehr! Bitte schreibt einen Hauptbeitrag, in dem ihr die Bücher anhängt, die ihr zur Wahl stellen möchtet und schreibt hierin auch für jeden der anderen Teilnehmer eure Buchempfehlung rein. Als Vorlage könnt ihr euch einen der bereits vorhandenen Beiträge nehmen. Wer bisher noch nicht mitgemacht hat, kann natürlich jederzeit einsteigen (gerne auch "kurz vor knapp") - wir freuen uns immer über neue Gesichter. Und wer nur abstimmen möchte, darf das auch sehr gern tun :-) Die Teilnehmer trage ich immer hier im Startbeitrag in einer Liste ein und verlinke den jeweiligen Hauptbeitrag. Damit es übersichtlich bleibt, wird für jeden Monat ein neues Thema gestartet. Man kann sich also jeden Monat aufs neue überlegen, ob man mitmachen möchte oder nicht. Und es ist ja auch nicht schlimm, wenn es mit dem Buch dann doch nicht klappt. Wenn ihr dabei sein wollt, schreibt einfach hier einen Kommentar. Ihr könnt dort direkt schon eure 10 Bücher anhängen. Bei diesem Thema geht es um ein Buch, das dann im November 2013 gelesen werden sollte. Das Buch, das am 31. Oktober 23:59 Uhr die meisten Stimmen hat, sollte also DAS Buch für den November sein. Schön fände ich, wenn jeder am Ende des Monats berichtet, ob es mit dem Buch geklappt hat und wie es gefallen hat! Bei Fragen, einfach hier melden! Teilnehmer: SteffiFeffi Kanjuga Lizz LadySamira091062 Bluebell2004 Sommerleser Sunny Rose Lese-Krissi mamenu Lesewutz Mikki 78sunny Lilasan Nymphe Ajana LibriHolly Carina2302 somaya niob Daniliesing Si-Ne LaDragonia synic Bücher booklover_42 (nur abgestimmt) chatty68 Hier lang gehts zur Dezemberrunde!

    Mehr
    • 287
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Ines_Mueller

    03. September 2013 um 12:24

    "Die Menge brüllte wie ein Haufen tollwütiger Tiere. Sie jubelten und bespukten Samson. Er stand in voller Grüße aufrecht vor ihnen, doch sein geschwächter, hungernder Körper zitterte vor Anstrengung." Von Jon Skovrons "Misfit" hatte ich mir wirklich viel erhofft, aber wie so oft, wenn man große Erwartungen hegt, wird man enttäuscht - und zwar sehr. Kaum hatte ich die erste Seite gelesen, wanderten meine Augenbrauen bereits in die Höhe, denn der Autor hat als Erzählzeit das Präsens gewählt, was ich immer sehr unpassend finde. Lass dich davon nicht abschrecken, dachte ich mir und las fleißig weiter, aber es wollte einfach nicht besser werden. Die Charaktere sind flach und undetailliert und oftmals bleiben sogar die Äußerlichkeiten vollkommen auf der Strecke. Auch die eingeschobenen Erzählpassagen, in denen plötzlich Jaels Vater im Mittelpunkt steht, empfand ich als unpassend. Ja, sie waren interessant zu lesen und hatten auch einen Zusammenhang mit der eigentlichen Geschichte, aber leider wirkte es so als habe der Autor sie einfach eingefügt, um auf eine bestimmte Seitenanzahl zu kommen. Die Umsetzung der Story, die doch eigentlich so großes Potenzial hatte, gelang Jon Skovron leider auch nicht. Entweder es passiert überhaupt nichts oder die Szenen sind bereits wieder vorbei, bevor der Leser sie fassen kann, was vorallem auf das Ende zutrifft. Also musste ich mich schon bald durch "Misfit" quälen und war dementsprechend heilfroh, als ich es endlich hinter mir hatte. Das einzig positive neben der eigentlich interessanten Handlung ist die Geschwindigkeit, mit der man es durchlesen kann.  Fazit: Bei "Misfit" handelt es sich um ein extrem schwaches Buch, das mit seiner interessanten Inhaltsangabe locken kann. Doch solltet ihr dem widerstehen und die Finger von diesem Buch lassen.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Violet Baudelaire

    29. July 2012 um 10:17

    Jael ist ein Halbdämon, ihre Mutter ein Dämon und ihr Vater ein Mensch. Doch fühl sie sich wie ein ganz normales Mädchen, dass auf eine katholische Schule geht und deren Priester-Vater dort lehrt, aber jedes Jahr wieder umzieht. Als sie 16 wird überreicht er ihr eine Kiste mit einem Amulett in dessen Fassung eine roter Edelstein glüht. Mit diesem Amulett nimmt sie Kontakt zu einem Fischdämonen auf, der wie sich heraus stellt, ihr Onkel ist. Er erklärt ihr, dass einer der Großfürsten der Hölle sie unbedingt umbringen will und sie nun lernen muss ihre Fähigkeiten zu nutzen um zu überleben. Zusammen mit ihrem Freund Rob, ihrem Vater und ihrem Onkel kämpf Jael nun gegen eine ganze Scharr von Dämonen, die nur eins im Sinn haben: die gesamte Menschheit in Chaos zu stürzen.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Leselampe_

    06. June 2012 um 08:54

    Jael, Tochter eines strengen und wortkargen Ex-Priesters wuchs ohne Mutter auf. Diese starb als sie ein Baby war. In ihrem bisherigen Leben sind sie ständig von einem Ort zum nächsten gezogen, so dass sie einsam und als Außenseiterin fühlte. Eigentlich ist sie ein ziemlich normaler Teenager. Das ändert sich jedoch an ihrem 16. Geburtstag. Jael bekommt von ihrem Vater ein ungewöhnliches Geschenk, ein altes Schmuckstück, eine wunderschöne Kette mit einem roten Stein. Doch es ist kein normales Schmuckstück und ihr Vater verbietet ihr es zu tragen. Gleichzeitig erhält sie einen Brief von ihrer Mutter. Dieser enthüllt ihr ihre seltsame Familiengeschichte. Jael ist die Tochter einer Dämonin, ein sogenanntes Halbblut und hat somit auch ihre dämonischen Fähigkeiten geerbt und ohne es zu wissen hält Jael nun den Schlüssel zu ihrem dämonischen Teil und Fähigkeiten in den Händen. Seit dem ist nichts mehr wie es war... "Misfit" bedeutet Außenseiterin oder Sonderling und das ist Jael im wahrsten Sinne. Jael ist eine sympatische Protagonistin, die sich nichts sehnlicher wünscht als Normalität. Gemeinsam mit ihr lernt der Leser ihre Vergangenheit kennen und was es heißt mit einem so strengen Vater aufzuwachsen. Jaels Vater hat nie ein Wort über ihre Vergangenheit, bzw. ihre dämonische Herkunft erzählt. Im Buch gibt es dazu immer wieder Rückblenden, die die Geschichte ihrer Eltern erzählen.Von dem jungen Priester und der Dämonin die sich kennen und lieben lernten. Und auch warum Jaels Vater ständig mit ihr umziehen musste. Mir gefällt die Idee hinter der Geschichte und durch den lockeren Schreibstil lässt sie sich sehr schnell und flüssig lesen. Gefallen hat mir auch wie der Autor die Religion und Mythologie miteinander verwoben hat, gespickt mit einer Prise Humor und auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Insgesamt ein sehr spannendes und lesenswertes Buch. Ob es eine Fortsetzung geben wird, steht noch nicht fest.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Pennelo

    29. May 2012 um 20:06

    Jael ist nicht normal. Sie ist die Tochter einer Dämonin. Und eines ehemaligen Priesters. Bis zu ihrem 16. Lebensjahr war alles halbwegs normal, nur dass sie sehr sehr oft umgezogen ist. Doch an diesem Geburtstag wird alles anders. Sie bekommt von ihrem Vater ein Amulett ihrer verstorbenen Mutter Astarte geschenkt mit der Bitte es nicht zu tragen. Doch sie trägt es und bekommt prompt Probleme. Sie lernt ihren fischartigen Onkel kennen und mit ihm ihre Vergangenheit und ihre dämonische Seite. Der Teil, den ihre Mutter aus ihr gelöst hatte um sie zu schützen und der nun wieder mit ihr vereint wird. Denn sie hat eine Aufgabe: Belial einer der vier Großfürsten der Unterwelt, will sie töten, denn als Halbblut stellt sie eine sehr große Gefahr für ihn da. Ihr Onkel lehrt sie, ihre dämonische Kraft richtig einzusetzen und sie ist gefeit für ihr Leben als Halbdämon. Zu allererst muss ich sagen, das mir das Layout des Buches schon sehr sehr gut gefallen hat. Die Schriftart und auch die Gestaltung der Seiten ist mal was ganz ganz anderes als ein "normales" Buch. Ganz großes Lob dafür. Die Kapitel sind immer in zwei verschiedenen Sichten geschrieben. Die erste erzählt das aktuelle Geschehen für Jael und aus ihrer Sicht. So sind wir auf dem aktuellen Strand, was bei ihr passiert. Die Zweitsicht sind Rückblenden aus dem Leben ihrer Mutter, wie diese ihren Vater kennenlernte und sich in ihn verliebte, etc. So erfahren wir als Leser aber auch sie (sie hat Flashbacks und sieht diese Sequenzen als eine Art film) die Vergangenheit kennen. Diese Art des Schreibens finde ich sehr gelungen für das Buch. Alles was die Rückblenden nicht erklären wird von den Protagonisten erklärt. Jael ist mir trotz ihrer sehr kindlichen Art sehr sympathisch. Ich habe das Buch extrem schnell gelesen und kann es nur empfehlen. Ein tolles Buch für Jugendliche. 4 Sterne!

    Mehr
  • Leserunde zu "Misfit: Jael und das Amulett der Dämonen" von Jon Skovron

    Misfit

    Knesebeck_Verlag

    Wir laden euch herzlich zur einer Leserunde mit unserem neuen Titel" Misfit" von Jon Skovron ein. Vorab stellen wir euch 30 Leseexemplare zu Verfügung. Damit ihr wisst, worum es in dem Buch geht und ob ihr Lust habt es zu lesen, gibt es hier einen kurzen einführenden Text von unserem Lektorat. Wir sind schon süchtig und gespannt auf eure Meinung. __________________________________________________________________________ Jael fühlt sich einsam und als Außenseiterin. Ohne Mutter aufgewachsen, musste sie ständig mit ihrem Vater, einem strengen und wortkargen Ex-Priester, umziehen. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihm ein altes Schmuckstück. Dieses Amulett enthüllt ihr die unfassbare Familiengeschichte – denn Jael ist die Tochter einer Dämonin – und verleiht ihr dämonische Kräfte. Wird sie lernen, diese zu beherrschen, um es mit den furchtbaren Kräften der Hölle aufnehmen zu können? Wem kann sie sich anvertrauen und wer kann ihr bei ihrem Kampf helfen? Und als wäre das nicht schon genug, ist da auch noch ihr Mitschüler Rob, der für alles eine scheinbar natürliche Erklärung hat … __________________________________________________________________________ Wenn ihr Lust bekommen habt an der Leserunde teilzunehmen und eines der 30 Leseexemplare vor Erscheinen des Buches zu bekommen, dann schreibt einfach einen Kommentar (bis zum 23.2.2012), warum ihr mehr über Jael wissen wollt!

    Mehr
    • 323
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Blaustern

    27. May 2012 um 21:50

    Seit ihrem siebten Lebensjahr weiß Jael, dass sie eine Halbdämonin ist. Deshalb muss sie ständig mit ihrem Vater, einem Sterblichen, der in der Kirche arbeitet, umziehen, um nicht gefunden zu werden. Sie wohnt nie lange genug an einem Ort, um richtige Freunde zu finden und muss ohne Mutter aufwachsen, die eine Dämonin war. Ihr Vater verrät ihr nichts weiter über ihre Vergangenheit und Herkunft, sondern lässt sie Jahr für Jahr darüber im Dunklen, um sie zu schützen, wie er meint. Doch Jael wird älter und ihre Fragen immer häufiger und fordernder. An ihrem sechzehnten Geburtstag überreicht er ihr ein Amulett mit einem roten Stein, in dem sich, wie sie kurz darauf herausfindet, ihre dämonische Seite befindet. Ihre Mutter Asterte hatte sie ihr zu ihrem Schutz als Baby entzogen, damit Jael und ihr Vater nicht von dem Großfürsten Belial, der sich an Asterte rächen will, indem er Jael töten will, gefunden wird. Und nun taucht auch noch ein unförmiger Onkel auf, der Bruder ihrer Mutter, der ebenfalls ein Dämon ist. Jael ist erstaunt, da sie nie Verwandte hatte, und ebenfalls erschrocken, da er zum Gruseln aussieht. Doch ihr Onkel klärt sie über sich, ihre Mutter und ihre Möglichkeiten auf, während ihr Vater schon wieder die Sachen packt, um den jetzigen Wohnort wieder zu verlassen. Doch Jael hat hier zum ersten Mal eine Freundin gefunden und ihren ersten Freund, und sie will nicht mehr davonlaufen. Wird sie sich ihrem Vater widersetzen können und den Kampf gegen Belial antreten? Hat sie überhaupt die Kräfte, um den Großfürsten der Hölle besiegen zu können? Jael erzählt die Geschichte, sodass wir all ihre Gedanken und Gefühle erfahren, auch über ihre erste Liebe zu Rob. Die Spannung wird langsam aufgebaut bis zu dem Höhepunkt des Kampfes mit Belial. Dann jedoch gab es ein sehr schnelles und auch viel zu leicht erreichbares Ende für Jael. Der Schreibstil ist flüssig, und ich konnte von Beginn an leicht in die Geschichte eintauchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Marie1990

    30. April 2012 um 20:54

    Jael fühlt sich einsam und als Außenseiterin. Ohne Mutter aufgewachsen, musste sie ständig mit ihrem Vater, einem strengen und wortkargen Ex-Priester, umziehen. An ihrem 16. Geburtstag erhält sie von ihm ein altes Schmuckstück. Dieses Amulett enthüllt ihr die unfassbare Familiengeschichte denn Jael ist die Tochter einer Dämonin und verleiht ihr dämonische Kräfte. Wird sie lernen, diese zu beherrschen, um es mit den furchtbaren Kräften der Hölle aufnehmen zu können? Wem kann sie sich anvertrauen und wer kann ihr bei ihrem Kampf helfen? Und als wäre das nicht schon genug, ist da auch noch ihr Mitschüler Rob, der für alles eine scheinbar natürliche Erklärung hat ... Die fantastische Geschichte einer ungewöhnlichen Heldin, die zwischen Wissenschaft und Magie, den dunklen Mächten der Unterwelt und dem Erwachsenwerden eines Teenagers steht. "Misfit" ist ein etwas anderer Dämonen-Roman, der mit vielen erfrischenden und neuen Ideen zu punkten weiß. Mit viel Fantasie wird die zugrunde liegende Idee ausgearbeitet und tiefgründig erzählt. Die Handlung ist spannend konstruiert und besticht durch Kurzweil, da die Handlungsstränge aufs Wesentliche reduziert wurden und stringent dem roten Faden folgen. Es gibt viele Action-, und Kampfszenen, bei denen auch schon einmal sehr brutal und blutig zugehen kann, außerdem werden diese detailliert ausgearbeitet und so veranschaulicht. In "Misfit" sind zwei Handlungszeiten zu finden, zum Einen die Gegenwart, die hauptsächlich sich auf Jael konzentriert und zum Anderen die Vergangenheit, die sich auf Jaels Eltern beschränkt. In diesem Roman erfährt man einiges über Religion im Bezug zur Mythologie, dabei wird stets kritisch mit dem Thema umgegangen, um sich so mit der Geschichte um Jael zu verbinden. Insgesamt ist es eine wundervolle Mischung aus verschiedenen Komponenten und beschert dem Leser einige unterhaltsame Lesestunden. Jael ist die Hauptprotagonistin, die an ihrem 16. Geburtstag ihre Dämonenkräfte erhält. Von nun an verändert sich ihr Leben. Dennoch geht sie sehr authentisch damit um und ist alles in allem ein sehr sympathischer Charakter, der mit seiner Natürlichkeit zu überzeugen weiß. Weiterhin gibt es ein paar Nebencharaktere, die ihren Teil zur Geschichte beitragen und dabei mehr oder minder entscheidend für den Verlauf der Handlung sind. Sie sind allesamt überzeugend und dreidimensional gestaltet und bieten eine willkommene Vielfalt an verschiedenen Charakteren. Der Schreibstil des Autors lässt sich mit den Worten flüssig und lebendig beschreiben, denn man kann sehr gut in die Geschichte eintauchen und in ihr verweilen. Das Cover fällt vorallem durch seinen toll gestalteten Schriftzug ins Auge. Auch der Rest ist passend auf die düstere Stimmung des Buches abgestimmt, da auch die Kapitelanfänge ähnlich gestaltet wurden, entsteht ein stimmiges Gesamtbild.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Normal-ist-langweilig

    29. April 2012 um 22:12

    MISFIT: EIN PASSENDER TITEL: DEUTSCHE BEDEUTUNG: SONDERLING/AUßENSEITER Der Untertitel: Jael und das Amulett der Dämonen trifft es ebenso und sagt schon bedeutende Ereignisse voraus. Das Buch liest sich schnell und flüssig. Ich habe jedoch noch nie so viele Rechtschreib- und Trennungsfehler entdeckt wie in diesem Buch. Nichtsdestotrotz sind Jael und Rob zwei sympatische Hauptcharaktere, deren Verhalten man gut nachvollziehen kann. Jaels beste Freundin fand ich bis zu der Stelle, als sich ihr Verhalten ein wenig erklärt hat, etwas lästig, dafür gab es bei anderen Nebencharaktere fantastische Überraschungen. Nicht alles, was sich in diesem Buch zuträgt, habe ich verstanden, aber das geht mir bei den fiktiven fantastischen Elementen öfters so, gerade, wenn es um so etwas wie Verbannung, Einnehmen eines Körpers oder Ähnliches geht. Das Buch ist in sich abgeschlossen, vieles deutet aber auf mindestens ein weiteres Buch. Manche Szenen sind sehr blutrünstig, manche sehr jugendlich in der Sprache, dafür gibt es an wenigen Stellen herrlich trockenen Dämonenhumor und auf tiefgründige, herzerweichende Dialoge sollte man nicht warten. Jedoch handelt es sich um einen kurzweiligen, netten Lesegenuss mit einer spannenden Handlung und ein wenig Liebe. Ich persönlich hoffe, erneut von Rob, Jael und auch von Dagon zu lesen!

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Solifera

    29. April 2012 um 17:59

    "Ein Dämen in der katholischen Schule könnte für einige Lacher sorgen." (Zitat S. 164) Jael feiert gerade ihren 16ten Geburtstag, als ihr eröffnet wird, dass ihre Mutter Astarte ein waschechter Dämon, ein Sukkubus genau genommen, war. Und Jael ist demnach ein sogenanntes "Halbblut", von den dämonischen Grosfürsten, allen voran Belial, gehasst und auch gefürchtet. Daher muss sie um ihr Leben fürchten, zumal sie über beträchtliche dämonische Fähigkeiten verfügt. Belial wird Jagd auf die machen und sie ist fortan nicht mehr sicher. Hat mir gut gefallen, die Geschichte um die junge Halbdämonin, die nicht nur mit typischen Teenager-Problemen zu kämpfen hat, sondern auch noch mit Übernatürlichem :) Von mir aus dürfte es gerne eine Fortsetzung geben.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Themistokeles

    24. April 2012 um 08:05

    Jael muss damit leben, dass sie zur Hälfte ein Dämon it und zwar mütterlicherseits, jedoch hat sie bisher mit diesem Erbe nur sehr wenig zu tun, denn zum einen äußert es sich nicht und zum anderen wächst sie nur bei ihrem Vater auf. An ihrem sechzehnten Geburtstag ändert sich jedoch alles für sie, denn ihre dämonische Seite tritt langsam in ihr Leben und sie muss lernen, damit umzugehen. Die Idee hinter der ganzen Geschichte um Dämonen, die Hölle und Halbdämonen, wie Jael, und deren Leben unter und zwischen den Menschen und ihre Beziehungen zu unserer Welt ist eindeutig sehr interessant und einfach eine klasse Idee. Jedoch hatte ich auch das Gefühl, dass die Geschichte von Jael an vielen Ecken nicht sonderlich gut und tief durchdacht wurde, so dass an vielen Punkten einfach etwas fehlte und man von der ganzen Idee und Hintergrundgeschichte um die Dämonen und anderes nur oberflächliche Eindrücke erhält. Das äußert sich insbesondere in der Szene, in welcher die Magie und ihr Auftreten und ihre Anwendung in der erdachten Welt erläutert wird und eindeutig nur sehr knapp auf manches eingegangen wird und nähere Erläuterungen gar nicht auftauchen, so wie alles ein wenig zu leicht wirkt. Jedoch ist gerade die Idee hinter der Magie eine der schönsten in dem ganzen Roman, denn in Jaels Welt bedeutet Magie anzuwenden die Elemente davon zu überzeugen, dass sie sich so verhalten, wie man es gerade von ihnen gebrauchen könnte. Über den genauen Kampf, den Jael durch ihre Rolle als Halbdämon ausfechten muss, erfährt man leider auch nur wenig ganz am Rande, ebenso wie über ihre Gegner, die man zwar in Rückblicken in die Vergangenheit ihrer Eltern etwas kennenlernt, jedoch auch wieder nur ganz oberflächlich. Grundsätzlich ist in meinen Augen die Einleitung in die Geschichte einfach ein wenig zu lang geraten, so dass für die eigentliche Haupthandlung nicht mehr wirklich viel Platz übrig blieb. Einen Pluspunkt erhält das Buch jedoch für seine amüsanten Stellen, an welchen auch nicht selten ein Dämon namens Dagon nicht gerade unbeteiligt war, der mir auch sehr ans Herz gewachsen ist, wie auch einige andere kreative Ideen, die man so von Dämonen bisher auch nicht kannte, die aber in diesem Roman recht stimmig umgesetzt waren, aber auch einen sehr überrascht haben, wie natürlich, die schon erwähnte Magie. Allerdings ging mir wie der ganze Teil der Handlung nach der Einführung auch das Ende einfach zu schnell und es war zudem auch deutlich zu einfach und zu leicht am Schluss, da hätte ich mir einfach deutlich mehr erwartet. Insgesamt ist es ein Buch mit vielen guten Ideen, aus denen man einiges hätte machen können, jedoch wurde die ganze Sache leider nicht besser umgesetzt.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    romy_esche

    15. April 2012 um 21:19

    Autor: Jon Skovron Titel: Misfit – Jael und das Amulett der Dämonen Originaltitel: Misfit Verlag: Knesebeck Erschienen: 6. März 2012 ISBN-10: 3868734414 ISBN-13: 9783868734416 Seiten: 411 Einband: Hardcover Serie: weitere Bände möglich Inhalt Jael ist ein ganz normales Mädchen, so denkt sie zumindest. Sie lebt mit ihrem etwas exzentrischen Vater in einem kleinen Haus und besucht die Schule der Barmherzigen Jungfrau. Mit ihrer besten Freundin Brittany verbringt sie die meiste Zeit. Einen Freund hat sie nicht. Doch das liegt nicht daran, dass sie keinen haben will. Das Problem ist, dass sie an keinem Ort lange genug bleiben, als dass sie einen Freund haben könnte. So lange sie denken kann zieht sie mit ihrem Vater von einem Ort zum anderen. Den Grund dafür kennt sie nicht. An ihrem 16. Geburtstag wird sich ihre Welt jedoch vollkommen verändern. Zum einen erhält sie ein ungewöhnliches Geschenk von ihrem Vater ... eine wunderschöne Kette mit einem ungewöhnlichen roten Stein. Zum anderen einen Brief von ihrer Mutter. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr so, wie es vorher war. Und Jael muss sich jetzt entscheiden. Geht sie den alten Weg weiter oder schlägt sie den Neuen ein, der sich so unverhofft vor ihr eröffnet und voller Gefahren liegt .... Meine Meinung Ich bin nicht mit allzu großen Erwartungen an das Buch herangegangen. Aber es hat mich vollkommen überzeugt. Es hat alles, was das Leserherz begehrt. Eine starke Protagonistin, liebevoll ausgearbeitete Charaktere und einen kräftigen Schuss Phantasie. Zuerst einmal möchte ich die Protagonistin Jael etwas genauer beleuchten. Sie ist ein typischer Teenager. Sie geht zur Schule, verbringt ihre Zeit gerne mit ihrer Freundin Brittany, kurz Britt, und hat regelmäßig Streit mit ihrem Vater. Zu Beginn des Buches ist sie auch nicht unbedingt mehr. Durchschnittlich und relativ langweilig. Das ändert sich jedoch schlagartig mit ihrem 16. Geburtstag. Ab diesem Zeitpunkt macht sie eine fortschreitende Verwandlung durch. Sie wird stärker und selbstsicherer. Nicht zuletzt ist dies ihrem Geburtstagsgeschenk zu verdanken und den Auswirkungen, die dieses Geschenk auf sie haben. Mehr verraten möchte ich an dieser Stelle allerdings nicht. Auch alle anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Jaels Vater ist ein mürrischer Genosse, der auch für seine Tochter kein Lächeln übrig hat. Den Grund für dieses Verhalten erfährt der Leser relativ schnell und ab diesem Zeitpunkt kann man ihn gut verstehen. Auch er verändert sich im Laufe der Geschehnisse und wird einem immer sympathischer. Dann ist da Brittany. Mit ihr kann Jael alles ausdiskutieren. Doch Britt bleibt im Großen und Ganzen sehr Geheimnisvoll. Man kann sich durchaus vorstellen, dass sie in eventuell folgenden Bänden eine größere Rolle spielen könnte. Und zu guter Letzt Rob, ein Mitschüler von Jael, der sie liebevoll Betsy nennt. Er erweist sich als wahrer Freund und steht ihr mit Rat und Tat zur Seite. Die Idee des Buches finde ich sehr interessant. Die Verknüpfung zwischen Realität und Mythologie ist dem Autor sehr gut gelungen. Die Welt der Dämonen ist sehr genau und detailliert beschrieben. Und auch die Vielfältigkeit der Dämonen lies mich staunen. Man konnte sich alles wunderbar bildlich vorstellen. Und auch der Schreibstil lässt keine Wünsche offen. Da man das Buch in die Kategorie Jugendbuch einordnet ist auch der Schreibstil dementsprechend locker und flüssig. Ideal für zwischendurch lässt es sich fliegend lesen. Außerdem ist es keine fortlaufende Geschichte, sonder der Leser taucht immer wieder in Erinnerungen ab, die das Leben von Jaels Familie genauer beschreiben und die Handlungen der Personen dadurch um so besser verständlich machen. Es bringt Abwechslung und es wird nicht langweilig. Das Handlung wird aus Jaels Sicht erzählt. Der Leser bekommt einen genauen Einblick in ihr Leben und ihre Gedanken. Man kann wunderbar verfolgen, wie sie ihr Teenager-Dasein hinter sich lässt und Erwachsen wird. Sie meistert schwierige Situationen und lernt mit den Widrigkeiten des Lebens umzugehen, auch wenn es ihr mehr als dem normalen Mädchen von Nebenan abverlangt. Zwar kommt das Buch dadurch relativ langsam in Fahrt, doch der Handlungsbogen baut stetig an Spannung auf und am Ende kann man das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Jedoch wird der Leser am Ende mehr oder weniger mit Cliffhangern verabschiedet, so dass eine Option für eine Fortsetzung offen bleibt, auch wenn die Geschichte an sich beendet wird. Mit der Gestaltung des Buches wurde sich ebenfalls sehr große Mühe gegeben. Zwischen den ganzen Massenprodukten kann es hervorstechen und sich in dieser Hinsicht hervorheben. Das Cover ist eher schlicht in Schwarz und Weiß gehalten. Der Schriftzug dominiert das Gesamtbild. Blut tropft von den Buchstaben ... versinnbildlicht für mich zum einen die Blutlinie, der Jael angehört, und zu anderen das Blut, welches in der Mythologie bei Ritualen immer eine große Rolle spielt. Der i-Punkt bei Misfit ist ein hübscher roter Edelstein ... eindeutig ihr Geburtstagsgeschenk und Auslöser für alle weiteren Geschehnisse. Die Buchseiten sind an den Rändern mit hellgrauen Mustern verziert, die es „alt“ wirken lassen. Für mich ein sehr schönes und überzeugendes Buch, von dem ich hoffe, dass es nicht das letzte um Jael bleiben wird. Für alle Jugendbuchliebhaber sehr zu empfehlen die mal schnell eine Lektüre für Zwischendurch brauchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Leela

    14. April 2012 um 00:30

    Jaels Leben wurde dadurch geprägt, immer wieder mit ihrem Vater, einem ehemaligen Priester, umziehen zu müssen und deswegen größtenteils ohne Freunde, aber auch ohne Mutter aufwachsen zu müssen, von der sie so gut wie nichts weiß. Dass ihre Mutter ein Dämon war und Jael deswegen ein Halbblut ist, fand sie bereits vor einigen Jahren heraus, aber nun, an ihrem 16. Geburtstag, merkt Jael erst, in was für eine gefährliche Position, sie dies rückt. Von der Inhaltsangabe zum Buch ausgehend hatte ich einen guten Jugendroman erwartet, aber irgendwie auch nicht mehr, denn das Feld der Dämonengeschichten ist ja doch relativ abgegrast. Allerdings merkte ich schnell, dass "Misfit" keines der Bücher ist, die man liest und danach schnell wieder vergisst. Die Geschichte, die hier erzählt wird, ist abwechslungs- und temporeich; von den Ideen her orientiert sich der Autor stark an allerhand christlicher Mythologie (und gelegentlichem, anderen Gedankengut), wie er jedoch mit dieser umgeht, ist klasse und wirklich spaßig zu lesen. Dazu kommen allerhand originelle Charaktere, eine sympathische und überzeugende Protagonistin (Jael) und ein Antagonist mit dem wohl überraschendsten und unterhaltsamsten Auftritt (Belial; wer das Buch liest, wird merken, welche Stelle ich meine). Interessant fand ich auch Skovrons Wissen rund um Klosterschulen, das hier einfließt, denn der Autor hat dort wohl selbst einige Jahre zubringen müssen. Insgesamt kann ich dieses Buch weiterempfehlen, denn es ist von Anfang bis Ende spannend, überzeugt mit gut beschriebenen Charakteren und einer gelungenen Auslegung christlichen Gedankenguts, das in eine nette Geschichte verpackt wird. Sollte es eine Fortsetzung geben (wovon ich ausgehe), würde ich sie lesen. Noch ein Wort zur Gestaltung des Buches: Hier hat man endlich den Eindruck, dass ein Verlag sich Mühe gegeben hat, für den hohen Preis eines gebundenen Buches auch etwas zu liefern. Sehr vorbildlich.

    Mehr
  • Rezension zu "Misfit" von Jon Skovron

    Misfit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    12. April 2012 um 14:31

    Jael ist ein Halbblut, während ihr Vater ein sterblicher und ehemaliger Priester ist, ist ihre verstorbene Mutter eine Dämonin. Dass Jael ein Halbblut ist weiß sie schon seit sie 8 ist, denn damals lauerte ihr der Dämon Baal auf. Doch welch eine Gefahr das Halbblut Dasein für sie darstellt, findet sie erst heraus als sie 16 wird und ein Amulett von ihrer Mutter geschenkt bekommt. Es scheint als hätte dieses Amulett gewisse Fähigkeiten, denn durch dieses Amulett bekommt sie Visionen und kann bei Wut auch schon mal ein Geschichtsbuch in Brand setzen. Als sie dann erfährt, dass sie einen Onkel hat, ebenfalls ein Dämon und dieser auch noch bei ihr auftaucht, erfährt sie, dass sich in diesem Amulett ihre dämonische Seite befindet, die ihre Mutter ihr aus Schutz enzogen hat. Doch nun ist es Zeit, dass sie diese Seite in sich aufnimmt und zu der Person wird die sie auch ist, halb Mensch und halb Dämon. Doch somit ist der Schutz verflogen und Belial einer der Großfürsten der Hölle und Mörder ihrer Mutter kann sie nun ohne weitere Schwierigkeiten aufspüren. Jael steht vor der Wahl, soll sie fliehen wie sie es ihr ganzes Leben schon getan hat und ihre Freunde aufgeben oder sich der Gefahr stellen und für sich und ihre Freunde kämpfen? .. Ich war sehr neugierig auf das Buch, da ich Dämonen generell sehr interessant bin und doch bin ich wahnsinnig überrascht wie gut mir das Buch gefallen hat. Ein Buch, dass es geschafft hat in die Riege meiner Lieblingsbücher aufgenommen zu werden - das muss man erst mal schaffen. :D Vor allem hat mich hier überrascht wie ernsthaft das Thema behandelt wurde und wie viele informationen man bekommen hat - nicht nur über die Informationen, sondern auch über die verschiedensten Gottheiten und Völker. Das Buch hat sich sehr viel mit dem katholischen Glauben beschäftigt, aber auf eine angenehme Weise ohne einem den Glauben aufzwingen zu wollen, es wurde eher alles ein wenig kritisch begutachtet und einige der Geschichten aus der Bibel wurden erzählt und das aus der Sicht der Dämonen, toll dabei ist, dass das ganze dabei nicht nur schwarz-weiß dargestellt wurden ist. Ich fand das ganze sehr unterhaltsam und einfach anders - besonders. :) Dämonen wurden nicht nur als grausam dargestellt (auch wenn es genügend grausame Dämonen gab. ;)) und die Hölle war kein Ort an dem böse Menschen nach ihrem Tod hinkommen und dort ewiges Leid erfahren müssen - sondern einfach die Welt der Dämonen. Mir hat das alles sehr gut gefallen und zugesagt. Auch der Aufbau der Geschichte hat mir gut gefallen, man taucht nicht nur ins Leben von Jael ein sondern auch in die Vergangenheit ihrer Eltern - die die Visionen darstellen die das Amulett auslöst. Es ist einfach sehr interessant auch deren Leben kennenzulernen, vor allem weil man so die Chance hat Jaels Mutter zu erleben und zu wissen wer und wie sie eigentlich war. Und auch von ihrem Vater erhält man ein gutes Bild und kann sein Verhalten so eher nachvollziehen. Zu dem waren diese Visionen ihrer Eltern immer sehr spannend und aufregend, weshalb ich sie nur so in mich aufgesogen habe. :) Auch die Charaktere fand ich sehr toll, besonders gefallen hat mir Jaels Vater, der für mich die tiefgründigste Person dargestellt hat. Er ist sehr verschlossen und in sich gekehrt und jemand der seine Gefühle aus verletzlichkeit verbirgt. Aber so war er nicht immer, doch als seine Frau sich opferte und ihn und Jael alleine lies konnte er den Schmerz nicht ertragen und wurde zu diesem Mann.. Doch, dass er Jael damit nie ein wirklicher Vater war und sie nie zu spüren bekommen hat, wie sehr er sie doch liebt begreift er erst später. Für mich macht dieser Charakter einfach eine sehr tolle Entwicklung durch und man kann ihn für sein Verhalten auch nicht böse sein, da man seine Gefühle einfach sehr gut nachvollziehen konnte und ihn deshalb einfach mehr vor weiterem Leid beschützen möchte. Auch Jael macht während des Buches eine große Entwicklung durch, am Anfang ist sie sehr zurückhaltend und sehr darauf bedacht ja nichts zu tun was ihren Vater verärgern konnte. Doch sie lernt sich durchzusetzen und an sich selbst zu glauben, doch bis sie zu dem starken Mädchen wird, das sie am Ende ist, ist es ein nicht ganz einfacher Weg. Auch ihr Onkel war mir sehr sympathisch, sein Witz verleiht ihm eine menge Charme und man merkt schon, dass ihm seine Schwester und auch Jael viel bedeuten. Er ist einfach ein liebenswerter Dämon und die Tatsache, dass er nicht lügen kann, lässt ihn süß erscheinen.^^ Der einzige kleine Kritikpunkt bei den Charakteren meiner Meinung nach ist, dass ihre Freunde Rob und Britt ziemlich farblos blieben und nicht wirklich hervorstachen, dabei sind sie keine ganz unwichtigen Personen.. Aber ansonsten habe ich absolut nichts an diesem Buch auszusetzen, es ist meiner Meinung nach einfach nur großartig und sollte unbedingt gelesen werden, denn es ist einfach ein spannendes und intelligentes Fantasy Buch, das einem nicht alle Tage unter die Augen kommt. :)

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks