Der König der Silion-Gasse: Rheon (Inselreich-Saga 4)

von Jona Dreyer 
4,8 Sterne bei4 Bewertungen
Der König der Silion-Gasse: Rheon (Inselreich-Saga 4)
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mir gefällt die Reihe - und dieser Band besonders

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Inhaltsangabe zu "Der König der Silion-Gasse: Rheon (Inselreich-Saga 4)"

»Es wird eine Allianz geben, die Eure Väter nicht zu brechen wagen. Ihr werdet mein Gemahl.«

An Bord eines Schiffes sucht Rheon Rí Silion, der Ziehsohn des legendären tharoganischen Königspaars, das Abenteuer seines Lebens. Frohen Mutes setzt er die Segel in Richtung der geheimnisvollen Ostlande, aber ein Sturm bringt sein Schiff zum Kentern und spült ihn an die Küste eines unbekannten Landes.
Durch einen glücklichen Zufall wird er von König Anastasis von Shelzahav persönlich gerettet, doch der kalte, arrogante Herrscher der Goldenen Wüstenstadt nutzt seine Notlage skrupellos aus: Rheon ist gezwungen, ihn zu ehelichen, um eine politische Katastrophe in seiner Heimat zu verhindern.
Aber nicht nur seine Ehe steht auf wackeligen Beinen, sondern auch das Königreich, denn der Sultan des Nachbarlandes hat ebenfalls hochfliegende Pläne.
Kann aus Hass Liebe werden?
Oder sind nicht nur Rheon und Anastasis, sondern auch die Goldene Stadt dem Untergang geweiht?

Die Geschichte ist unabhängig, in sich abgeschlossen und auch OHNE Vorkenntnisse der anderen Inselreich-Bände zu lesen!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B07B2LNFB4
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:615 Seiten
Verlag:
Erscheinungsdatum:02.03.2018

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    annlus avatar
    annluvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: mir gefällt die Reihe - und dieser Band besonders
    Wenn Prinzen das Abenteuer suchen...

    „Ihr seid ein Bastard Anastasis. Ein abscheulicher, manipulativer Bastard. Eins kann ich Euch versprechen: Ihr werdet jeden Augenblick unserer Ehe hassen.“


    ein Roman der Inselreichsaga


    Der tharoganische Prinz Rheon Ri Silion liebt nichts mehr als das Gefühl der Freiheit. Als er die Gelegenheit bekommt, nach Osten zu segeln, freut er sich auf neue Entdeckungen. Seine Reise scheint aber unter einem schlechten Stern zu stehen. Das Schiff kentert, Rheon bleibt als einziger Überlebender zurück. In der Wüste wird er von König Anastasis von Shelzahav gefunden. Dieser will seine ferne Familie unterstützen und teilt ihnen mit, welch hoher Gast sich bei ihm befindet – mit ungeahnten Folgen. Von der Politik und seiner Familie gezwungen, soll Anastasis Rheon heiraten um die Herrscher der Inselreiche aneinander zubinden. Durch Erpressung in die Ehe gezwungen, scheinen die Beiden ihre Wut nur noch aneinander auslassen zu können. Keine guten Voraussetzungen für Rheon und Anastasis, denen nicht nur ihre eigene Situation, sondern auch die feindlichen Nachbarn zu schaffen machen.



    Die Geschichte beginnt in den Inselreichen. Dort wird nicht nur Rheon näher vorgestellt, sondern der Leser trifft auch auf bekannte Charaktere aus den Vorgängerbänden. So beginnt dieses Buch mit einem Schicksalsschlag, der nicht nur Rheon beeinflusst. Durch ihn wird dem Prinzen klar, was es heißt Verantwortung zu übernehmen. Da er bisher ein Mensch war, der das Leben in vollen Zügen genossen hat und sich dabei nicht binden wollte, ist es diese neue Verantwortung, die ihn in einen gegenteiligen Lebensstil zwingt, der die Scheinehe mit dem König für ihn bedeutet.


    Obwohl ich mit Rheons leichtlebiger Einstellung nicht ganz einverstanden war, war er mir bald schon sympathisch. Bei Anastasis hat das länger gedauert, scheint er doch kaltherzig und mitunter grausam. Dass mehr in ihm steckt bzw. er selbst nicht mit seiner Lage zufrieden ist, wird erst langsam klar. So konnte ich Rheons Hass, der sich länger hält, als erwartet, gut verstehen.


    Die Geschichte gehört zur Inselreichsaga, kann aber unabhängig von ihr gelesen werden. Sie spielt auch räumlich außerhalb der Inselreiche. Die Ostlande brachten ein orientalisches Flair mit sich, aber auch viele Anlehnungen an unsere Welt, die ich in den bisherigen Bänden nicht so stark wahrgenommen hatte. Diese bezogen sich nicht nur auf die Ostlande und ihre Bräuche, sondern auch auf die Völker, der Götterglauben und die Aussagen zum Inselreich.


    Fazit: Die Inselreichsaga dehnt ihren Einflussbereich aus – nicht nur durch all die neuen Charaktere, auch durch die Eroberung der Ostlande. Mir hat das gut gefallen.

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    79yvis avatar
    79yvivor 6 Monaten
    Eintauchen und darin versinken

    Der Befehl von Königin Iona ist Anlass, dass Rheon als Kapitän an Bord der Silion gegen Osten segelt, auf der Suche nach neuen Ländern und Handelsverbindungen. Doch ein Sturm setzt der Expedition ein jähes Ende, das Schiff kentert und Rheon wird als einziger Überlebender an den Strand einer sandigen Einöde gespült. Völlig dehydriert und orientierungslos wird er von Anastasis, dem König von Shelzahav, gefunden und entgeht somit nur knapp dem Tod. Nachdem Anastasis jedoch herausfindet, dass Rheon ein tharoganischer Prinz ist, wird dieser mit sehr „überzeugenden Argumenten“ zu einer Ehe mit dem König genötigt. Dieses politische Arrangement ist wie ein Pulverfass, da beide zu Anfang eigentlich nur Hass für den jeweils anderen hervorbringen. Doch nach und nach klärt sich, dass Anastasis selbst auch nur eine Spielfigur seiner Familie ist und somit stellt sich die Frage: Ist das alles Schicksal oder vielleicht sogar von den Göttern vorherbestimmt?

     

    Der König der Silion-Gasse ist eine bildgewaltige Geschichte, die ich eigentlich nicht direkt im Fantasy-Bereich ansiedeln würde, sondern eher in der Zeit der Kreuzritter, spielend in einer fiktiven Welt. Als Quereinsteiger, ohne das Wissen der vorigen Bände, habe ich mich äußerst schnell in die Geschichte eingefunden. Das Setting ist sehr detailreich, die Soryline gut durchdacht und der Schreibstil hervorragend zu lesen. Jona Dreyer hat die Gabe Emotionen in Worte zu packen und so entwickelt die Geschichte schon nach kurzer Zeit einen Sog, dem man sich als Leser nicht widersetzten kann.

    Zu den Protagonisten muss ich gestehen, dass ich zu Anfang Rheon sowie Anastasis nicht wirklich sympathisch fand. Rheon war für mich ein Mann der sich alles nimmt, ohne Rücksicht auf Verluste und Anastasis empfand ich als kalt und berechnend. Im Laufe der Geschichte erfährt man als Leser allerdings, dass Beide ihre ganz persönlichen Dämonen mit sich schleppen und ihr Handeln somit durchaus plausibel wird, was mich meine anfängliche Einschätzung zunehmend über den Haufen werfen ließ. Denn Rheon ist ein Getriebener, der aufgrund seiner Vergangenheit nie zur Ruhe kommt, immer auf der Suche nach Freiheit, nach etwas neuem und aufregendem. Anastasis dagegen versucht sich selbst in eine Rolle zu pressen, nur um der Anerkennung seiner Familie wegen. Seit seiner Geburt ungeliebt und ungewollt, ist für ihn die Möglichkeit undenkbar, dass er um seiner selbst willen angenommen und für wertvoll befunden wird. Der Weg, den beide zu gehen haben ist oft aufreibend, frustrierend und schmerzhaft - macht aber doch immer wieder Hoffnung, dass Liebe alles überwinden kann.

    Abschließend möchte ich noch einen Satz aus dem Buch zitieren – „Wer liebt, muss loslassen!“. Diese vier Wörter versinnbildlichen so vieles was in dieser Geschichte passiert, schönes sowie trauriges und genau das macht den König der Silion-Gasse zu einem emotionsgeladenen Meisterwerk!

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    esprite_surveilles avatar
    esprite_surveillevor 2 Monaten
    bxcherdiebins avatar
    bxcherdiebinvor 6 Monaten

    Gespräche aus der Community zum Buch

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