Jona Dreyer Die Farbe des Mondlichts: Gay Historical/Fantasy (Inselreich-Saga 3)

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Inhaltsangabe zu „Die Farbe des Mondlichts: Gay Historical/Fantasy (Inselreich-Saga 3)“ von Jona Dreyer

(Hinweis vorab: Es sind KEINE Vorkenntnisse der anderen Inselreich-Bände erforderlich!) »Ihr habt die schönsten Augen, die ich je gesehen habe. Gelobt sei der heilige Bimbam!« Einen Krüppel nennen sie ihn. Abschaum. Von Dämonen besessen. Durch seine Tagblindheit ist der junge Bran verdammt zu einem Leben am Rande der Gesellschaft, die nichts für Menschen wie ihn übrig hat. Seine einzigen Begleiter: eine schwarze Augenbinde und die Erinnerung an einen Mann ohne Gesicht. In seiner Heimatstadt Farolaín soll ein priesterliches Konzil darüber entscheiden, ob er und seine Leidensgenossen endgültig aus den Städten verbannt werden. Doch das Schicksal führt seine Wege mit denen einiger ganz besonderer Menschen zusammen, darunter denen des verarmten, zynischen, vom Leben verbitterten Adelsmanns Garbhán Iarainn von Dunegal. Der ist in einem geheimen Auftrag unterwegs, dessen Ausführung die Stadt, das Konzil und alle Gläubigen in ihren Grundfesten erschüttern würde ... »Die Farbe des Mondlichts« ist eine Geschichte über Intrigen, Freundschaft, Glauben und unverbrüchliche Liebe. Sie ist eigenständig, abgeschlossen und kann unabhängig von den anderen Inselreich-Bänden gelesen werden. Die Taschenbuchausgabe hat 724 Seiten.

nett - aber nicht immer so spannend, wie ich mir das gewünscht hätte

— annlu
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  • Der tagblinde Bran nimmt sein Leben in die Hand

    Die Farbe des Mondlichts: Gay Historical/Fantasy (Inselreich-Saga 3)

    annlu

    18. July 2017 um 07:55

    Hätte ihm zu Beginn seiner Reise jemand gesagt, welch außergewöhnliche Freundschaften er schließen würde, hätte er denjenigen für verrückt erklärt. Es waren diese Menschen, die niemand zum Freund haben wollte, die sich als die Treuesten und Beständigsten erwiesen. Weil sie wussten, dass sie, wenn sie einander nicht stützten niemanden mehr hatten. Der junge Bran hatte es nicht leicht in seinem Leben: Geprägt durch seine Tagblindheit und den Status als Krüppel, den diese ihm verleiht, versucht er sich durchzuschlagen. Als seine Tante ihn vor die Tür setzt, bringt ihm das erste Mal in seinem Leben jemand Freundlichkeit entgegen. Auch er will diese austeilen und so sammelt er die Ausgestoßenen um sich. Ihr Leben im Wald wird für ihn umso interessanter, als der verarmte Adlige Garbhán plötzlich auftaucht. Immer wieder sucht Bran seine Nähe, obwohl er durch ein Ereignis in seiner Vergangenheit keine körperliche menschliche Nähe ertragen kann. Dennoch zieht ihn etwas zu Garbhan hin. Die Begegnung zwischen Bran und Garbhan erfolgt nicht so schnell. Im Prolog wird der jugendliche Bran vorgestellt – mit all den Widerständen und schlechten Ereignissen, auf die er durch seine Behinderung trifft. Auch Garbhan bekommt seine Vorgeschichte, in der als verbitterter Trinker auftaucht, der sich nicht zu schade ist, für einen kostenlosen Schlafplatz als Hure zu dienen. So ist mir der Einstieg ins Buch nicht gerade leicht gefallen, da ich eigentlich beide nicht so sympathisch fand. Dafür war der eine zu positiv, der andere zu negativ beschrieben. Der Auszug Brans in den Wald hat das geändert. Dort kamen noch so einige interessante Charaktere vor. Auch die Begegnung zwischen ihm und Garb hat nicht nur durch die aufkommende Romanze für Spannung gesorgt, sondern auch dadurch, dass sich daraus neue mögliche Handlungen ergaben. Erst einmal fährt die Geschichte aber mit dem Näherkommen der Beiden fort. Nicht immer war das so ganz nach meinem Geschmack, da ich so einiges – besonders die Gespräche – kitschig fand und nicht verstehen konnte, warum sie in Bezug auf Brans Ängste vor einem sexuellen Näherkommen nicht eine andere Herangehensweise vornahmen. Nachdem die Romanze sich entwickelt hatte, kamen die anderen angedeuteten Probleme und Handlungen ins Spiel, die bis zuletzt alle aufgeklärt wurden. Ganz zufrieden war ich mit der Aufklärung allerdings nicht, da für mich vieles eine zu einfache Lösung fand. Fazit: Eine nette Geschichte, die an manchen Stellen doch sehr kitschig war. Auch einige der Lösungen, die hier für die Probleme der Charaktere bereitstanden, waren für mich zu einfach. So recht wollte die Spannung sich nicht halten, nachdem die Annäherung zwischen Bran und Garbhan keine so große Rolle mehr spielte.

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