Jona Dreyer Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

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Inhaltsangabe zu „Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze“ von Jona Dreyer

Zieh dich warm an, haben sie gesagt. In Schottland ist es arschkalt, haben sie gesagt. Ausgerüstet wie für eine Expedition an den Nordpol stehe ich bei sonnigen 24°C am Flughafen von Glasgow und frage mich, was ich hier eigentlich mache. Wieso behauptet meine Wetter-App steif und fest, es würde regnen? Weshalb finden scheinbar alle Schotten meinen Nachnamen komisch? Was meinen diese deutschen Touristinnen mit tits of nature? Und warum sieht mein heißer, schottischer Reiseleiter wie der einzig wahre Highlander aus, nur ohne die alberne Föhnwelle? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Urlaub ganz anders wird, als von mir geplant ... Enthält: Kitsch, Kilts, Karos, ausgiebige Schmuddelszenen mit ein bisschen Kink, deutsche Touristinnen mit grottigem Englisch, Innereien zum Frühstück, eine Lektion in schottischer Geschichte, schwärmerische Landschaftsbeschreibungen, Flachwitze, noch flachere Witze, die exorbitant gehäufte Erwähnung von Jesus, waghalsige Verkostungen verschiedenster Art und verwegene Mädchenfantasien. Die Printausgabe hat 248 Taschenbuchseiten (50.000 Wörter).

witzig, spritzig - und voller schottischer Klischees

— annlu

Selten so gelacht bei einem Buch! Ich werde es auf jeden fall rereaden!

— MrExlibris

Hab mich köstlich amüsiert... herrlich. Man rast nur so durch die Geschichte!

— Dat-Engelsche

Karo, Kilt und Klischees – Köstlicher Humor mit Feel-Good-Faktor

— BarbaraDrucker
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  • Klischee-Highlander einmal anders

    Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

    annlu

    15. April 2018 um 08:42

    *Ein kleines, amüsiertes Grinsen zuckt in Lachlans Mundwinkeln und ich würde am liebsten im Erdboden versinken. Oder von einem schottischen Seemonster gefressen werden. Warum tauchen die nie auf, wenn man sie braucht?* Der Schottlandurlaub des Texaners Adrien verläuft anders als erwartet: erst muss er feststellen, dass seine Wetterapp nichts taugt und er viel zu warme Kleidung eingepackt hat, dann wird er von heiratswütigen deutschen Touristinnen mit schlechten Englischkenntnissen belagert um dann noch festzustellen, dass er sich wie ein kleiner Schuljunge in Lachlan, den Reiseleiter, verknallt hat. Das kann ja nur in einer Katastrophe enden... Schon im Vorwort wird man gewarnt, dass der Leser sich auf Klischees, Kitsch, schwärmerische Landschaftsbeschreibungen, einer Menge flacher Witze und natürlich das grottenschlechte Englisch der deutschen Touristinnen einstellen soll. Dermaßen vorgewarnt, begegnet der Leser dann Adrien, der die Geschichte erzählt – und der manchmal ein Schussel sein kann und damit auch mal ins Fettnäpfchen tritt. Zusammen mit Birgit und Daniela – die schon erwähnten Deutschen – und der Tatsache, dass sie es schaffen wirklich jede deutsche Redewendung wortwörtlich in schlechtes Englisch zu übersetzen, bringt das viele witzige Szenen in die Geschichte. Die Romanze gestaltet sich erst mal als einseitiges Anschmachten, bei dem mir Adrien insofern sympathisch war, dass er seinen Verstand nicht komplett abschaltet. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich zwischen ihm und Lachlan mehr, wobei Adrien sich immer sicher ist, dass von Lachlans Seite aus nur ein kurzes Abenteuer geplant ist. Dabei kommt es zu einigen Szenen, bei denen ich schon mit dem typischen Missverständnissen einer Liebesgeschichte gerechnet habe. Erfreulicherweise stellen sich die Charaktere als Erwachsene heraus, die im Stande sind, die Dinge offen anzusprechen, sodass das vermieden werden kann. Fazit: Eine schottische Romanze, die man mit einem Augenzwinkern genießen kann.

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  • Grenzgenial!

    Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

    79yvi

    08. January 2018 um 21:53

    Der Texaner Adrien besucht Schottland, das Land seiner Vorfahren, um bei einer Rundreise Natur, Land und Leute kennenzulernen. Was er aber als erstes kennenlernt, ist das schottische Wetter, welches sich partout nicht daran halten will was seine App prophezeit hat. So steht er "overdressed" in Mütze und dicker Jacke bei über zwanzig Grad und kurz vorm Hitzschlag seiner Reisegruppe gegenüber. Wer hier schon denkt "schlimmer geht nicht mehr!", der hat Birgit und Daniela, das deutsche Mutter-Tochter Gespann noch nicht kennengelernt. Diese nehmen Adrien gleich völlig in Beschlag und der Leser kommt in den Genuss ihrer sehr speziellen Sprachkenntnisse. Der Trip schein der totale Reinfall zu werden, bis Aiden IHN entdeckt... den einzig wahren Highlander. Es wurde von einigen Vor-Rezensenten schon angemerkt, dass die Liebesgeschichte um Adrien und Lachlan relativ vorhersehbar ist... JA UND? Jona Dreyer hat hier auch kein tiefgreifendes Drama geschrieben, sondern eine zum schreien komische Lovestory die so ziemlich alle Klischees bedient, die man sich bei so einer Reisegruppe nur vorstellen kann. Ich wurde auf alle Fälle bestens unterhalten und fand die Geschichte einfach zum niederknien, was ihr mit Sicherheit einen Platz auf meiner Liste für Re-Read Kandidaten einbringt.

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  • Tolles Buch! 5 Sterne plus Zusatzstern für den Humor!

    Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

    MrExlibris

    06. October 2017 um 19:53

    Klappentext Zieh dich warm an, haben sie gesagt. In Schottland ist es arschkalt, haben sie gesagt. Ausgerüstet wie für eine Expedition an den Nordpol stehe ich bei sonnigen 24°C am Flughafen von Glasgow und frage mich, was ich hier eigentlich mache. Wieso behauptet meine Wetter-App steif und fest, es würde regnen? Weshalb finden scheinbar alle Schotten meinen Nachnamen komisch? Was meinen diese deutschen Touristinnen mit tits of nature? Und warum sieht mein heißer, schottischer Reiseleiter wie der einzig wahre Highlander aus, nur ohne die alberne Föhnwelle? Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass dieser Urlaub ganz anders wird, als von mir geplant ... Story   Adrien, ein junger schwuler Amerikaner wird Teil einer Reisegruppe in Schottland. Alles kommt allerdings anders als geplant. Beginnend mit dem Wetter. So hat die Wetterapp doch felsenfest behauptet, es sei bitterkalt und es würde nur regnen, sind es in Schottland sommerliche 24° und Adrien schmilz unter seiner dicken Wollmütze wie flüssiges Wachs dahin. Noch heißer wird ihm nur noch, als er auf seinen Reiseleiter trifft, der sich als Klischee-Schotte in Kilt herausstellt. Hochgewachsen, muskulös und bärtig, ein Traummann eben. Adrien stolpert von einer haarsträubende Situation in die nächste, landet mit seinem heißen Schotten im Bett und soll zu allem Überfluss auch noch mit der Tochter einer deutschen Touristin verkuppelt werden, die das mieseste Englisch sprich, dass man jemals zu hören bekam. Handlung und Stil Uns erwartet hier keine ausgeklügelte und super spannende Storyline, was ich aber auch nicht erwartet habe. Das tut dem Buch keinen Abbruch, denn "Will hier jemand Haggis" ist einfach unvergleichlich. Nie habe ich bei einem Buch so gelacht. Und das meine ich wirklich ernst. Mir sind die Tränen gekommen. Jona Dreyer hat eine so humorvolle und bildgewaltige Sprache, da startet sofort das Kopfkino. Mit Adriens trockenem-verzweifeltem Humor trifft sie bei mir genau ins Schwarze. Die Sprache ist einfach gehalten, man kann das Buch also gerne mal zwischendurch aufschlagen und ein paar Kapitel in der Bahn lesen. Charaktere  Auch hier wieder nur ein WOW! Leider werden die Charaktere in diesem Genre immer sehr oberflächlich gehalten. Nicht so bei Jona. Man schließt die beiden Protagonisten sehr ins Herz und ich war etwas traurig, als ich es fertig gelesen hatte. 500 Seiten mehr wären mir sehr recht gekommen. Ich will nicht zuviel vorwegnehmen, denn die beiden sind wirklich Fälle für sich ;) Sonstiges  JAAA zu diesem Buch, wenn ihr euch mal Kringeln wollt beim Lesen. Wer braucht denn schon Comedy oder Kabarett, wenn wir uns doch auch mal bei unserer Lieblingsbeschäftigung schlapplachen können. Trotzdem! Jona spinnt eine tolle Story um die beiden. Die Geschichte ist immer noch sehr präsent bei mir, sie ist mir im Kopf geblieben und hat mich echt mitgerissen.

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  • Karo, Kilt und Klischees – Köstlicher Humor mit Feel-Good-Faktor

    Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

    BarbaraDrucker

    28. May 2017 um 12:18

    Eigentlich bin ich vom Schottland-Hype ja bis dato verschont geblieben und dieses Buch habe ich mir nur deshalb gekauft, weil der Klappentext augenzwinkernden Humor versprach. Ein leichtes, vergnügliches Buch für zwischendurch also, und genau das hat Jona Dreyer auch eingelöst.Mit dem Humor ist das ja immer so eine Sache. Die einen brauchen Klamauk mit dem Holzhammer, ich bevorzuge normalerweise den subtilen, ironischen, mit ganz feiner Klinge. Von feiner Klinge kann man hier zwar nicht reden, aber die Autorin bietet ein köstliches Spiel mit den eigenen Klischees, schreckt vor sprachlichen Verballhornungen nicht zurück und sorgte bei mir für manch lauten Lacher. Auf Formulierungen wie "Manpicture" oder "I think I sp[a]ider!" muss man erst einmal kommen. Manchmal ist es zu viel des Guten, nicht jeder Satz der deutschen Touristin muss zweisprachig wiedergegeben werden und gelegentlich wird sie wohl auch einen richtigen englischen Satz herausbringen. Auch Lachlans Fußfetisch wird etwas überstrapaziert, doch lebt das Genre natürlich von Überzeichnungen. Die Liebesgeschichte ist einfach und sympathisch, eine nette Urlaubsaffäre eben, wie sie wahrscheinlich jeder schon einmal erlebt hat. Die Sexszenen finde ich jetzt gar nicht so schmuddelig, wie im Klappentext angegeben, die Warnung über ihre Ausführlichkeit sollte man sich jedoch zu Herzen nehmen. Der Auftakt lässt zwar sehr lange auf sich warten, zieht sich dann allerdings gleich über etliche Seiten, ohne mir jedoch ein wirkliches Gefühl vermitteln zu können. Und damit meine ich jetzt nicht romantische Liebe, die an dieser Stelle ohnehin fehl am Platz gewesen wäre, sondern ein sinnliches Erlebnis. Ein großes Plus ist die Sprache. Die Bilder sind vielfältig, aber nicht pathetisch überladen, sondern zeugen von liebevoller Sorgfalt und Kreativität beim Formulieren. Auch die Figuren sind zwar genretypisch überzeichnet, lassen aber doch auch einen tiefgründigen Kern erkennen. Jona Dreyer hat weit mehr als leicht dahinplätschernde Unterhaltung auf Lager, sie schreibt nicht nur Komödien, sondern hat auch Drama und Storys mit Tiefgang in ihrem Repertoire. Diese Geschichten werde ich mir definitiv ansehen.Für den fünften Stern hätte ich mir einen Tick mehr Miterleben und Straffung an manchen Stellen gewünscht. Insgesamt kann ich das Buch jedoch wärmstens empfehlen. Gute Laune, herzhafte Lacher, einfach ein Buch zum Entspannen und Wohlfühlen.

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  • Hat mich sehr gut Unterhalten !!

    Will hier jemand Haggis?: Lauwarme Schottenromanze

    Kassy_Kalle

    16. May 2017 um 21:51

    Bei dem Titel wahr ich etwas skeptisch und daher ne weile auf meinem Sub.
    Aber hinterher habe ich mich gefragt warum.
    Der Humor in den Buch  fand ich richtig gut. Meine Umgebung hat mich schon als komisch angeschaut weil ich als Lachen musste.

    Auch die Landschaft und Historie toll geschrieben und die Hauptprotagonisten ware mir sehr Sympathisch.

    Wer das Genre mag eine absolute Leseempfehlung !!!

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