Jonah Herbst

 4,5 Sterne bei 31 Bewertungen
Autorenbild von Jonah Herbst (©Privat)

Lebenslauf

Jonah Herbst wurde 1985 in Rostock geboren. Noch vor der Einschulung schrieb sie ihre ersten - damals noch reich bebilderten - Geschichten. Später wurden aus diesen längere Erzählungen und schließlich Romane. Bücher begleiteten sie während ihres gesamten Lebens. Dabei entdeckte sie schon früh ihre Leidenschaft für Fantasyromane, insbesondere für Vampire. Diese fanden schließlich auch in den eigenen Büchern Einzug. 

Naturwissenschaftlich geprägt nahm sie allerdings das Unterfangen in Angriff, die Figuren aus dem Genre der Fantasy zu lösen und in einen "realistischen" und erklärbaren Kontext zu setzen - ohne ihnen dabei allerdings ihre Faszination zu nehmen. Im Gegenteil. Es eröffneten sich völlig neue Spannungs- und Konfliktfelder, die sie in ihren Büchern aufgreift. 

Während ihres Psychologiestudiums (2005 bis 2010) begann Jonah Herbst die Arbeit an ihrem Roman "Vermisst in Berlin". Schon bald aber forderte das Studium, die nachfolgende vierjährige Psychotherapeutenausbildung, Job, Kind und Haus all ihre Zeit. Mitte 2018 dann entdeckte sie ihr begonnenes Manuskript wieder - und das Feuer war sofort entfacht. Seitdem lässt sie das Schreibfieber nicht mehr los. 

Ein Folgeroman von "Vermisst in Berlin" ist bereits durchgeplant und in Arbeit.

Botschaft an meine Leser

Liebe Leser,

vor einiger Zeit habe ich mal folgenden Ausspruch gelesen: „Schreibe, was du liebst. Und liebe, was du schreibst.“ 

Im Grunde gibt es keine besseren Worte, die meine Arbeit der letzten Jahre am Roman „Vermisst in Berlin“ beschreiben könnten.

Nun möchte ich Ihnen endlich meine Protagonisten vorstellen, die mich jahrelang begleitet haben, und hoffe, dass Sie ebenso in deren Welt eintauchen, an deren Leben teilhaben und damit viele spannende Lesestunden verbringen können!

Ihre Jonah Herbst

Alle Bücher von Jonah Herbst

Neue Rezensionen zu Jonah Herbst

Endlich geht es weiter! Dieses Buch ist ein echter WOW-Moment!

Ich habe schon Band 1 und Band 2 verschlungen. Sehnsüchtig habe ich auf eine Fortsetzung gewartet. Es war keine Enttäuschung. Ich hoffe, dass es nicht bei den drei Bänden bleibt, das wäre zu schade.

Jonah Herbst konstruiert wie gewohnt aus mehreren Handlungssträngen einen extrem spannenden Krimi. Dabei sorgt sie dafür, dass man sich quasi an der Seite der Protagonisten befindet. Durch den Wechsel der Kapitel/Sichtweise ist man jeweils direkt mit einem der drei Hauptprotagonisten dabei. Es ist, als würde ein innerer Film ablaufen, so bildhaft sind die Beschreibungen.

Es sind 5 Jahre seit der Geschichte in dem letzten Buch vergangen.

Achtung Spoiler!!!

Silvana und Jan sind Eltern und auch Mirco und Tom – schließlich gibt es da noch das gewaltsam gezeugte Kind. Und die Mutter hat ein süßes Mädchen vor der Wohnungstür der beiden abgestellt. Ich habe mir so gewünscht, dass es auch mit diesem Baby eine Geschichte gibt – Danke schön Jonah!!

Es ist wieder so, dass man ab der ersten Seite das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann. Es startet temporeich und treibt einen atemlos durch die Seiten bis zu einem wieder unheimlich gelungenen Ende.

Jonah Herbsts Schreibstil ist ausführlich, aber nicht unnötig abschweifend und angenehm bildhaft. Die Protagonisten sind in ihrem Denken, Fühlen und Handeln nachvollziehbar. Sie sind authentisch, weil sie nicht perfekt sind. In diesem Band hat die Autorin die Konflikte, die das Zusammensein zweier so unterschiedlicher Rassen (Menschen und Vampire) mit sich bringt, aufgegriffen. Dabei kann man Ähnlichkeiten zu unserer Gesellschaft erkennen.

Bitte, bitte, bitte, die Serie nicht beenden! – Es gibt sicher noch viele Kriminalfälle in Berlin, die einer Lösung dringend bedürfen!!

Die Würde des Menschen (Vampirs) ist unantastbar!!!

Weil mich der erste Teil richtig begeistert hat, musste ich im Anschluss gleich den 2. kaufen und lesen.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und man kann das Buch nicht aus der Hand legen.

Auch jetzt finde ich gut, dass nicht die klassischen Klischees bedient werden.

Silvana arbeitet als verdeckte Ermittlerin des Rauschgiftdezernats, um an einen großen Drogendealer ranzukommen, da erhält sie einen Anruf, dass Mirco verschwunden ist. Auf eigene Faust beginnt sie neben der Sonderkommision zu ermitteln.

Mirco wird von Ärzten entführt, die illegale, demütigende Forschungsexperimente an Vampiren durchführen und ihn zu Dingen zwingen, die er verabscheut. Damit wollen sie das große Geld machen.

Die Polizei versucht mit allen Kräften, ihn zu finden, kommt aber nicht richtig weiter.

Mircos Abwesenheit belastet Silvana sehr und vermindert ihre Konzentration. Es geht vieles schief und sie muss viel einstecken.

Zusätzlich sorgt sie sich um ihre Beziehung mit Jan, die steht auf wackligen Beinen, denn Sarah (Jans Ex-Freundin) ist auftaucht.

Jan steckt alle Kraft und Zeit in die Suche nach Mirco, der für ihn und Silvana wichtig ist. Die Entführung Mircos belastet ihre Liebe stark. Zusätzlich hat er Angst, dass Silvana von einem Drogensüchtigen verletzt oder getötet wird. Und dann steht auch noch eines Tages seine Ex-Freundin vor ihm und erklärt, ihn zurückhaben zu wollen.

Und dann ist da noch Tom, Silvanas wiedergefundener Bruder und Freund von Mirco, den die ganze Sache mit Mircos Verschwinden auch riesen Probleme bereitet – bis hin zur Verteidigung ihres Reviers.

Ich habe wirklich sehr mit allen vieren gelitten. Auch mit der Frau, die aufgrund der Machenschaften dieser skrupellosen Ärzte schwanger wurde. (Was hat sie mit dem Baby gemacht????) – Jan wünscht sich doch so sehr Kinder. ;-)

Jonah Herbst ist es erneut gelungen, einen dramatischen Krimi in das Zusammenleben zwischen Mensch und Vampir zu schreiben, der mich von der 1. Seite bis zum Ende gefesselt hat. Wieder ein überzeugendes Buch, ganz ohne den Schmacht-Schmalz mancher Vampirromane.

Wann kommt der 3. Band? 

Ich bin vollends überzeugt

 

Vampire mitten unter uns

Jonah Herbst schreibt von einer „neuen“ Sorte Vampire, die nicht heimlich in der Nacht leben und die Sonne meiden müssen. Selbst ihr Bedarf an menschlichem Blut schadet den Menschen nicht, sondern kann ihnen nützen. Sie gehen ganz normalen Berufen nach und versuchen mensch- und vampirsein zu vereinen.

Silvana und Mirko sind Vampire und Polizisten, die wie andere ihrer Art mitten unter uns Menschen leben!

Es verschwinden Kinder spurlos - immer wieder - nicht einmal eine Leiche taucht auf. Mirko wird bei einem Einsatz zur Rettung eines Kindes, von einer Vampirbande brutal umgebracht und Silvana wird von ihrer Trauer übermannt. Sie bekommt einen neuen Partner -  Jan – und der hat begründete Abneigungen gegen seine Partnerin. Und nach Mircos Verschwinden erscheint ein fremder Vampir, der nun Silvana das Revier streitig macht und es kommt zu einem Kampf.

Jonah Herbst nimmt uns auf ein spannendes Gedankenexperiment mit: Was wäre, wenn Vampire real bei uns im Alltag wären und wir uns ihnen arrangieren müssten? Wie funktioniert Freundschaft und Arbeit untereinander, wo endet Vertrauen? Wo ist bei Anderssein und ohne Ausgrenzung ein Zusammenleben möglich? Diese Themen könnte man problemlos auf unseren realen Alltag übertragen (Ausländer, Andersdenkende, …).

„Vermisst in Berlin" ist eindeutig „Fantasy" zuzuordnen, aber in keinem Fall realitätsfremd, sondern beschäftigt sich mit den ganz normalen Fragen des Lebens. Sie beschreibt genau, so dass man keine Mühe hat, sich in ihr zurechtzufinden und das Handeln der Charaktere nachvollziehen kann.

Mit viel Liebe und großer Detailliertheit glänzt der Erzählstil auf besondere Art. Dass hier einige Details noch nicht zu Ende gedacht wirken oder sich Längen finden, ist entschuldbar.

Die Charaktere sind vielschichtig, sehr nahe, liebenswert und weisen gute Entwicklungen auf. Das  Vampirthema ist im Vordergrund, trotzdem ist der Krimi sehr gut konstruiert, spannend und findet ein logisches Ende, das in sich abgeschlossen ist.

Macht Lust auf MEHR!!!

Gespräche aus der Community

Cover des Buches Vermisst in Berlin: Kriminalroman
Ulrike_ss avatar
Ulrike_s

Wer hat Lust auf einen Vampirkrimi mit ganz neuen Vampiren? Euch erwarten Bösewichte, Polizisten, ein Kriminalfall – und natürlich Vampire. Diese leben mit den Menschen zusammen in Symbiose und zeichnen sich durch sehr spezielle Fähigkeiten aus. Auch Freundschaft und die Liebe spielen in meinem Vampirkrimi eine wichtige Rolle.

Unter allen interessierten Cross-Genre-Lesern verlose ich 20 eBooks!

229 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Vermisst in Berlin: Kriminalroman
Ulrike_ss avatar
Ulrike_s

Jede Menge Bösewichte, Polizisten, ein Kriminalfall – und doch kein typischer Krimi. Quicklebendige (und sterbliche) Vampire – also auch kein klassischer Fantasy-Roman. Viel Freundschaft. Ein bisschen Liebe. Kann ein solches Buch funktionieren? Wer Lust hat, dies herauszufinden, gern über mehrere Genres hinweg liest und offen ist für ganz „neue“ Vampire ist herzlich zu meiner Leserunde eingeladen!

295 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Jonah Herbst wurde am 23. Juni 1985 in Rostock (Deutschland) geboren.

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