Jonas Beiler Think No Evil

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Inhaltsangabe zu „Think No Evil“ von Jonas Beiler

Eine sehr berührende, wahre Begebenheit über Vergebung. Die Amish sind hier ein Vorbild für mich geworden.

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer
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  • Leserunde zu "Gottes Gnade trägt" von Marie Monville

    Gottes Gnade trägt
    LEXI

    LEXI

    Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen. Der Verlag SCM Hänssler stellt vier Exemplare des Buches „Gottes Liebe trägt“ von Marie Monville und Cindy Lambert zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! 2. Oktober 2006, Pennsylvania: Ein Amoklauf erschüttert die sonst so beschauliche Amisch-Gemeinschaft. Ein Mann dringt ins Schulgebäude ein, erschießt fünf der Mädchen und schließlich sich selbst. Die Tat veränderte das Leben zahlreicher Familien und sorgte weltweit für Erschütterung. Doch wer war der Amokläufer und wie konnte es so weit kommen? Nun berichtet seine Ehefrau Marie, wie sie diese schwere Zeit erlebte, und wie ihr Glaube ihr dabei half durchzustehen. Sie spürte trotz des Schocks, den die Gewalttat auslöste, etwas von der gelebten Liebe Gottes, als bereits am Abend des Amoklaufes mehrere Amisch ihre Familie besuchten und ihnen Trost spendeten. Zur Leseprobe: http://www.scm-haenssler.de/fileadmin/mediafiles/scm_shopproduct/PDF/395578000_Leseprobe.pdf Falls ihr eines der vier Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 2. Oktober 2014, 24 Uhr hier im Thread und beschreibt eure Eindrücke der Leseprobe. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde innerhalb von vier Wochen zum Austausch in jedem einzelnen Leseabschnitt, wobei nicht einfach der Inhalt zusammengefasst, sondern auch auf die anderen Testleser eingegangen und diskutiert werden soll. Die Zurverfügungstellung eines Exemplares beinhaltet zugleich auch die Verpflichtung zum Schreiben einer Rezension im genannten Zeitraum, die nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht wird. Ich möchte zudem darauf hinweisen, dass Bewerber mit „privaten (geschlossenen) Profilen“ sowie jene, die noch keine Rezensionen auf ihrer Profilseite veröffentlicht haben, bei einer Auslosung nicht berücksichtigt werden. Beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Leserunde zu "Tränenperle" von Christina Kunellis

    Tränenperle
    SiCollier

    SiCollier

    Hallo allerseits, heute darf ich euch zu einer Leserunde zu einem Buch aus dem Gerth-Medien Verlag einladen. Darum geht es: Zum Inhalt (Quelle: Lovelybooks) Für Merle geht ein Traum in Erfüllung. Denn kurzerhand bietet sich ihr die Möglichkeit, ihrem verhassten Leben zu entkommen: durch ein Praktikum auf einem Bauernhof. In der heilen Welt ihrer Gastfamilie blüht Merle auf. Doch dann schleicht sich ihre alte, zerstörerische Denke wieder ein: Dass sie es nicht wert ist, geliebt zu werden. Dass es besser wäre, wenn sie nicht da wäre... Wie früher versucht sie, diesem Grauen mit Hilfe von Drogen, Alkohol und Ritzen zu entkommen. Merle muss erst ganz unten ankommen, bis sie langsam begreift, dass sie liebenswert ist. Und dass es da jemanden gibt, der sie genau so gewollt hat, wie sie ist ... Ein bewegender Jugendroman: fesselnd, authentisch und voller Hoffnung. Bitte daran denken, daß es sich um einen Roman aus einem christlichen Verlag handelt. Das heißt, daß Religion und (gelebter) Glaube im Buch eine Rolle spielen. Die Autorin wird die Leserunde begleiten. > Hier auf der Verlagsseite zum Buch < gibt es eine Leseprobe dazu. Für die Leserunde hat der Gerth-Medien Verlag freundlicherweise insgesamt 9 Freiexemplare zur Verfügung gestellt, die unter den Bewerbern verlost werden, davon 3 während des geplanten Fragetags. Es wird im Vorfeld der Leserunde am 25. Mai einen Fragetag mit der Autorin geben. Bedingung für die Teilnahme an der Verlosung sind das zeitnahe Lesen (= während der Leserunde) und aktive Teilnahme an der Leserunde sowie eine Rezension hier auf Lovelybooks, soweit vorhanden auf eigenem Blog/Webseite und nach Möglichkeit auch auf Verkaufsplattformen sowie (wer dort ein Konto hat) bei Gerth Medien. Wenn Verzögerungen eintreten (es kann immer was passieren), bitte kurz Nachricht an mich (PN oder hier im Thread). Wem das Buch nicht gefällt und abbrechen möchte, bitte ebenfalls Nachricht an mich, das Buch würde dann neu vergeben. Die Bewerbungsfrist läuft ab sofort bis zum 02. Juni 2013, 24.00 Uhr. Bitte verratet bei der Bewerbung doch, weshalb euch das Buch anspricht und ihr es lesen wollt. Die Auslosung erfolgt vsl. am Montag, 3. Juni spätnachmittags, die Gewinner werden dann bekannt gegeben. Achtung: Bewerbungen können nur berücksichtigt werden, wenn sie im richtigen Unterpunkt „Bewerbungen“ gepostet sind! Bewerbungen ohne Zuordnung oder in anderen Topics bleiben unberücksichtigt. Beginn der Leserunde, wenn alle die Bücher haben, vsl. Mitte Juni 2013. Selbstverständlich sind auch Mitleser mit eigenem Buch herzlich willkommen!

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  • Leserunde zu "Gefährliche Zuflucht" von Terri Blackstock

    Gefährliche Zuflucht
    Arwen10

    Arwen10

    Heute darf ich euch zusammen mit dem BOAS Verlag zu einer neuen Leserunde einladen:   Terri Blackstock "Gefährliche Zuflucht" Es handelt sich dabei um einen christlichen Roman. Den Auftakt einer 4 teiligen Reihe. Und darum geht es: Der brutale Doppelmord an den tiefgläubigen Owens erschüttert Cape Refuge, eine kleine Insel vor der Küste Georgias. Alles deutet darauf hin, dass Polizeichef Cades bester Freund, der hitzköpfige Schwiegersohn der Opfer, der Täter ist. Aber Cade ist nicht überzeugt, denn die Owens führten ein Übergangshaus für entlassene Strafgefangene, das weit fragwürdigere Gestalten beherbergt.  Und auch Blair, die Tochter der Ermordeten, gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden. Zusammen mit ihrer Schwester will sie den Dingen auf den Grund gehen. Wer steckte wirklich hinter dem Mord? Wo war Gott, als ihre Eltern ermordet wurden? Was soll nun aus dem Übergangshaus werden? Und … hat der Mörder es auch noch auf Blair und ihre Schwester abgesehen? Die Leseprobe findet ihr hier:http://www.boas-verlag.de/romane-erzaehlungen.html Bewerben könnt ihr euch bis zum 8. Juni 12 Uhr. Danach gebe ich die Gewinner bekannt. Ihr könnt eins von zwei Freieexemplaren  + 2 E Books im epub Format gewinnen. Beginn der Leserunde ca 20. Juni. Vielen Dank an dieser Stelle an den BOAS Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Diesmal ist es sehr wichtig, dass die Rezension auch bei amazon gepostet wird. Der BOAS Verlag ist noch ein sehr kleiner Verlag und so ist ein wenig Werbung wichtig, damit weitere Bücher erscheinen können. Ich selbst kenne die Autorin schon einige Jahre, nicht zuletzt weil ich ein Lieblingsbuch von ihr habe, nämlich dieses: Wer Gelegenheit hat, dieses Buch mal zu lesen (gibt es nur antiquarisch) unbedingt zugreifen. Ich hätte gerne für die Bewerbung gewußt, was euch an dem Buch von Terri Blackstock reizt ? Aber vielleicht kennt einer von euch auch ein Buch von ihr ? Für E-Book-Leser stellt der Verlag zusätzlich zwei E-Books im epub Format zur Verfügung. Wer E-Books lesen kann, bitte bei der Bewerbung angeben ! Beginn der Leserunde 20.Juni

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  • Rezension zu "Think No Evil: Inside the Story of the Amish Schoolhouse Shooting...and Beyond" von Jonas Beiler

    Think No Evil
    SiCollier

    SiCollier

    Zum Inhalt Es war ein schreckliches Verbrechen: ein Mann dringt in eine Schule ein, tötet fünf Mädchen zwischen sechs und dreizehn Jahren und schließlich sich selbst. Die Mädchen waren Amish. Dieses Buch ist der erste Insider-Bericht der tragischen Ereignisse, das die Amish in Nickel Mines traf. Minutiös wird der Ablauf der Tragödie aus Sichtweise der Betroffenen wie der Helfer geschildert. In der zweiten Buchhälfte geht es um die Vergebung, die die Amish dem Täter wie auch dessen Angehörigen gewährten. Wie und warum es dazu kam, worin diese Tradition begründet ist, welche Auswirkungen das auf die Betroffenen hat. Und was man für das ganz normale Leben daraus lernen kann. Meine Meinung Das war das (emotional) härteste Buch, das ich je gelesen habe. Irgendwann habe ich aufgehört, die verbrauchten Taschentücher zu zählen. Dabei begann alles an einem wunderschönen, sonnigen Herbstmorgen. Der Tag versprach, gut zu werden. Doch am Abend - sah man gestandene Männer weinen, - eine Sanitäterin so am Ende ihrer Kräfte, daß sie nie wieder zu einem Einsatz wollte, - einen Feuerwehrkommandanten unter Schock, - zehn Mädchen angeschossen. Es sieht so aus, als ob keines von ihnen überleben wird. Es war der 2. Oktober 2006, als ein Mann in die Schule der Amish in Nickel Mines / Pennsylvania eindrang, die Jungen sowie Besucher hinausschickte, die Mädchen fesselte und erschoß, bevor er sich selbst richtete. Was man in der Folge nicht erlebte, waren Horden von Anwälten, die in zig Prozessen möglichst viel aus dem Geschehen herausholen wollten. Es gab keine Forderungen nach „Köpfe rollen“, keine Rufe nach Gesetzesänderungen. Statt dessen besuchten wenige Stunden nach Beginn der Ereignisse Familien der Amish die Frau des Attentäters und dessen drei kleine Kinder, um sich nach dem Befinden zu erkundigen. Es geschah das Unfaßbare: die Amish vergaben dem Täter und versicherten dessen Hinterbliebenen, daß sie keinen Groll gegen sie hegten, sondern hofften, daß eine Freundschaft der Familien entstünde, damit man sich besser kennenlernen könne. Wie ist so etwas möglich? Warum ist so etwas möglich? Diesen Fragen geht das Buch nach. Dabei sind die Autoren hier nicht so distanziert, wie dies im Buch „Die Gnade der Amish“ der Fall war, wo man sich der Thematik eher nüchtern-wissenschaftlich näherte. Die Autoren von „Think No Evil“ haben beide selbst Amishwurzeln und verstehen so quasi „von innen her“, was da vor sich ging. Bedingt nicht nur durch eigene Erfahrungen (so hat Jonas Beiler selbst eine Tochter im Alter von 19 Monaten durch einen tragischen Unfall verloren), ist das ein sehr emotionales Buch. Jonas Beiler ist ein local, er wohnt und arbeitet dort in der Gegend. Minutiös schildert er die Umstände, die zum Verbrechen führten, sowie den Tathergang selbst. Durch die lebendige Sprache ist man sehr nahe am Geschehen daran, hört den Mörder sein „get all down“ brüllen, die Sirenen der eintreffenden Polizei- und Krankenwagen heulen - und schließlich die Schüsse knallen. Es ist ein gespenstisches, ein grauenhaftes Szenario, das da vor den Augen des Lesers entsteht. Immer wieder hat man von Amokläufen gehört, irgendwo im Lande. Doch nicht hier, mitten im Amish-Land, in einer Schule der Amish! Undenkbar. Und doch wird das Undenkbare zur bitteren Gewißheit. Es hat damals Schlagzeilen gemacht, daß die Amish so schnell dem Täter wie dessen Angehörigen vergaben. Damit und mit den Voraussetzungen dazu befaßt sich die zweite Buchhälfte. Dabei wird deutlich, daß diese Verhaltensweise eine rund fünfhundertjährige Tradition hat. Bis in die jüngste Vergangenheit hinein bringt das Buch Beispiele ähnlichen Verhaltens, darunter vom Autor selbst erlebte. Er ist in einer Amish-Familie aufgewachsen, hat später das Leben als Englischer gewählt, seine Wurzeln jedoch nicht vergessen. Durch seine berufliche Tätigkeit als Mitbegründer des Family Resource and Counseling Center weiß er auch von dieser Seite her, wie schwer es ist, mit solchen Traumata umzugehen und fertig zu werden. Vergeben heißt nicht vergessen, niemand sagt, daß die Eltern der getöteten Mädchen nicht furchtbar gelitten haben (es vielleicht oder besser vermutlich noch immer tun) und genauso verzweifelt sind, wie jedes andere Elternpaar auch, das ein Kind verliert. Niemand konnte dies besser nachempfinden als Jonas Beiler und seine Frau. Den Unterschied macht die Entscheidung, wie man mit dem Erlebten umgeht. Something I always like to remember is that we don’t live with the facts of our lives; we live with the conclusions that we make abaout the facts of our lives. (*, Seite 193f) Es ist die Einstellung, die man zu Ereignissen hat, die Schlußfolgerungen, die man aus Geschehnissen zieht, die letztlich das eigene Leben bestimmen. „Vergebung bedeutet, dein Recht auf Vergeltung aufzugeben.“ So wurde auf Seite 146 des Buches „Die Gnade der Amish“ der Vater eines der getöteten Mädchen zitiert. Ungeachtet des langen Weges, den man nach solche traumatischen Ereignissen, wie in diesem Buch beschrieben, zurücklegen muß, ist es letztlich die Entscheidung jedes einzelnen, ob er (vereinfacht ausgedrückt) den Weg der Rache oder den der Vergebung gehen will. Wobei, so wird im Buch deutlich, nur der letztere irgendwann zu innerem Heilwerden führen kann. Übrigens: zu den Wundern dieses dunklen Tages gehörte nicht nur, daß der Täter vergessen hatte, ein Mädchen zu fesseln, wodurch dieses als einziges unverletzt entkommen konnte, sondern daß - entgegen allen Voraussagen - fünf der Opfer überlebten. Eines davon war von den Ärzten aus dem Krankenhaus nach Hause entlassen worden. Zum Sterben. Forgiveness is letting go of hope for a different past (**, Seite 178) Kurzfassung In einer hochemotionalen Schilderung wird das Massaker von Nickel Mines geschildert, wie die Menschen hinterher damit umgingen, warum sie das so taten, wie sie es taten. Und was man aus diesem Umgang mit schlimmen Ereignissen für das eigene Leben lernen kann. Ein flammender Appell gegen die Unkultur der Rache und für die Kultur der Vergebung. Sinngemäße Übersetzungen (aus dem Zusammenhang heraus): * = Etwas, an das ich immer gerne denke ist, daß wir nicht mit den Fakten unseres Lebens leben; wir leben mit den Schlüssen, die wir aus den Fakten unseres Lebens ziehen. ** = Vergebung ist das Aufgeben der Hoffnung auf eine andere Vergangenheit.

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