Jonas Bonnier

 3 Sterne bei 4 Bewertungen
Autor von Der Helicopter Coup, Der Helicopter Coup und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Jonas Bonnier

Der Helicopter Coup

Der Helicopter Coup

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Erschienen am 19.03.2018
Der Helicopter Coup

Der Helicopter Coup

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Erschienen am 04.06.2019
Der Helicopter Coup

Der Helicopter Coup

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Erschienen am 19.03.2018
Der Helicopter Coup

Der Helicopter Coup

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Erschienen am 19.03.2018
Der Helicopter Coup: Die Millionen-Beute

Der Helicopter Coup: Die Millionen-Beute

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Erschienen am 19.03.2018

Neue Rezensionen zu Jonas Bonnier

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Tefelzs avatar

Rezension zu "Der Helicopter Coup" von Jonas Bonnier

Spektakulärer Raub aber leider nur ein durschnittliches Hörspiel
Tefelzvor 2 Monaten

Ich war sehr neugierig, da dieses Hörbuch auf einer wahren Begebenheit basiert. Einem der spektakulärsten Einbrüche in der schwedischen Geschichte mit einem Helikopter.

Geschichte:  4 Personen, die unterschiedlicher nicht sein können, beschließen ein Wertpapierdepot mittels eines Helikopters berauben zu wollen und haben Erfolg oder gibt es einen Haken ?

Die Geschichte beschreibt ausführlich jede einzelne Person und auch dessen Beweggründe diesen Raub ausführen zu wollen. Ab dem ersten Gespräch bis zur Planung und zum Verwerfen verschiedener Pläne, verfolgen wir die Aktivitäten aller Beteiligten. Verrat oder auch Pfusch stoppen und werfen die 4 zurück. Das Ausschalten der Polizeihelikopter und die Sperrung der Straßen. Mit vielen Helfern kann es organisiert werden.

Das Problem daran ist nicht der Sprecher, denn Uve Teschner liest sehr gut und ist sicherlich ein professioneller und Routinierter Sprecher aber die Protagonisten kommen nicht wirklich an. Man fragt sich permanent, wieso bei diesen Dilettanten das ganze halbwegs funktionieren kann. Es gibt wie immer bei solchen Verbrechen den Moment des Respekts aber der hält sich in Grenzen weil man die 4 Räuber kennt und eigentlich keiner von denen sympathisch ist.

Daher plätschert die Geschichte mit vielen Längen vor sich hin, bis am Ende der spannende Teil dann recht kurz abgehandelt wird. Ohne das Ende zu verraten... Es gibt noch eine Überraschung !

Für mich ein durchschnittliches Hörbuch, das sich etwas gezogen hat aber sicherlich ein sehr interessantes Thema behandelt. Es hätte mehr sein können! 

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MiniMixis avatar

Rezension zu "Der Helicopter Coup" von Jonas Bonnier

Der Helicopter Coup - Blockbuster oder Flop?
MiniMixivor 6 Monaten


Zum Buch:
„Der Helicopter Coup“ ist ein Roman von dem schwedischen Schriftsteller und Drehbuchautoren Jonas Bonnier. Der 402 Seiten starke Thriller basiert auf einer wahren Begebenheit, in dem Fall auf einem Überfall, den es tatsächlich vor ein paar Jahren gab.
Der Autor hat mit den beteiligten Bankräubern ausführliche Interviews geführt, welche auch die Grundlage des Buches bilden. Derzeit ist eine Netflix-Verfilmung mit Jake Gyllenhal in Planung.
Der Roman spielt in Schweden und die Protagonisten bilden in dem Fall die 4 Bankräuber.

Zum Inhalt:
Es gibt die unterschiedlichsten Gründe, warum Menschen Banken ausrauben. Schulden, Gier, Nervenkitzel. Auf die vier Männer, die planen ein schwedisches Banknotendepot auszurauben, trifft alles zu. Jeder der vier hat ein anderes Motiv aber mit dem gleichen Ziel. Ein unglaublicher Coup mit einer Millionenbeute.
Sami Farhan, Niklas Nordgren, Michel Malouf und Zoran Petrovic planen mit Hilfe eines Helikopters vom Dach des Gebäudes zu fliehen und sich anschließend ins Ausland abzusetzen. Trotz einiger Hindernisse, gelingt es ihnen tatsächlich. Das verdanken sie Monaten der Planung, der Hilfe von anderen Kriminellen und Polizisten, die mit der Situation etwas überfordert waren.
Das ist so ziemlich alles, was man inhaltlich erwähnen kann.

Meine Meinung:
Zuerst würde ich gerne einmal loswerden, dass das eines der schönsten Bücher ist, die ich je besessen habe. Es ist unglaublich schlicht, aber bildhübsch. Und mit farbigen Buchschnitten kann man mich sowieso immer begeistern.
Jedoch sieht es mit der inhaltlichen Attraktivität etwas anders aus. Die Idee, einen Banküberfall als Buchvorlage zu verwenden finde ich sehr toll. Gerade dieser Aspekt, dass es wirklich so ähnlich abgelaufen ist, fasziniert mich. Jedoch ist der Überfall, der im Klappentext bereits geschildert wird, der tatsächlich spannendste Teil des Buches. Die ersten 350 Seiten beschreiben die Planung des Überfalls. Und eben das war der langweiligste Teil des Buches, weil ich alles vorhersehen konnte. Ich hatte von dem Überfall noch nie etwas gehört und wusste nichts über den Verlauf und trotzdem konnte ich jeden kleinen Schritt vorhersehen. Es war teilweise eine so naive Planung und jedes der Hindernisse, auf die die Protagonisten gestoßen sind, war selbstverschuldet.
Das bringt mich gleich zum nächsten Punkt nach dem Inhalt – die Protagonisten. Ich habe es bisher echt selten erlebt, dass mir alle Personen in einem Buch unsympathisch waren. Hier war es leider der Fall. Von den Räubern über die Mitarbeiter des Banknotendepots bis hin zu den ermittelnden Beamten mochte ich nicht einen Charakter. Das könnte daran liegen, dass man keine der Personen näher kennenlernt. Es werden vor allem unglaublich viele Namen in die Geschichte geworfen ohne, dass der Leser die Chance bekommt sich ein Bild von ihnen zu machen. Es waren für mich nur Namen, die nicht nachvollziehbar gehandelt haben.
Zudem gab es Handlungsstränge, deren Bedeutung ich bis heute nicht herausgefunden habe. Sie wurden irgendwann in die Handlung eingewoben und verliefen dann im Sande. Es wirkte ein bisschen chaotisch.
Ein weiteres Problem hatte ich mit den ganzen Namen und Orten. Da das Buch nun einmal aus dem schwedischen kommt und ich das vorher wusste, werde ich dafür keine Punkte abziehen. Aber trotzdem haben die ganzen schwedischen Begriffe, Namen und Orte ungemein den Lesefluss beeinträchtigt.
Das Setting wird leider auch nur recht dürftig geschildert. Man erfährt zwar den Namen des jeweiligen Handlungsortes und eine grobe, bildliche Beschreibung, aber keinerlei Details. Das war sehr schade, da ja gerade ein Stadt-Setting diese Möglichkeit von einem anschaulichen Handlungsort bietet.
Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da es sehr hoch angepriesen wurde. Meine Erwartungen konnte es jedoch nicht erfüllen.

Eine Empfehlung:
Für Fans von schwedischen Büchern und Autoren ist es bestimmt etwas. Jemand der atemberaubende Spannung sucht, ist hier leider an der falschen Adresse.

Fazit:
Die nicht gut durchdachten und unsympathischen Charaktere, wurde hier viel Potenzial verschenkt. Es ist eine nette Geschichte, wenn man sich für den Überfall interessiert und was die Beweggründe der Täter waren, aber ein Blockbuster in Buchform, so wie es versprochen wurde, war es leider nicht.
Von mir gibt es 3 Sterne.

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Rosenmadls avatar

Rezension zu "Der Helicopter Coup" von Jonas Bonnier

Manchmal ist weniger einfach mehr
Rosenmadlvor 6 Monaten

Inhalt:


Ein Thriller nach einer wahren Begebenheit: Im Stockholmer Banknotendepot geht am Morgen des 23.September 2009 die Alarmanlage los. Auf dem Gebäude ist ein Helicopter gelandet mit vier Räubern an Bord. Der lang geplante Raubzug der Beteiligten scheint keineswegs perfekt, denn ziemlich schnell ist auch die Polizei vor Ort. Ob sie dennoch mit den vielen Millionen Kronen entkommen können oder nimmt das Ganze vielleicht eine vollkommen andere Wendung?!



Meine Meinung: 


Ein wirklich überraschendes Ende, ein wirklich interessanter Plot und coole lässige Charaktere, aber leider empfand ich den Schreibstil einigermaßen anstrengend. Statt die Protagonisten wirklich detailliert zu beschreiben wurden nur die Umstände, die kaum interessant für den Weitergang der gesamten Geschichte sind, in den Vordergrund geschoben. Viel zu viel Inhalt nicht bezogen auf den Coup ließen die wahre Begebenheit fast schon am Rande des Geschehens stehen. Langatmige Erzählstränge verliehen mir oft das Gefühl des Gähnens. Ich muss dann auch ehrlicherweise zugeben, dass ich einige Seiten einfach ohne Konzentration gelesen habe, da sie sowieso nicht von Relevanz zeugten. 


Auch konnte ich nur schwer die Hauptpersonen voneinander unterscheiden und hatte keinerlei Beziehung zu diesen. Der ständige Wechsel zwischen ihnen und ihren Dialogen brachten mich ganz durcheinander. Wenn ich nun nach Zuschlagen des Buches nochmal meine Gedanken schweifen lasse, dann fällt mir auf, dass man den Roman auch hätte in 100 Seiten schreiben können, denn der Rest war nichtssagend. Über das Ende hätte ich mir noch mehr Auskünfte gewünscht. Ich weiß zwar nun, wo die Millionen gelandet sind, aber eigentlich überhaupt nichts von deren neuen Besitzern. Und was hat die Polizei noch getan? Hat man jemals die Verbrecher gefasst? Diese Fragen bleiben mir noch offen. Dazu muss ich dann wohl leider auf andere Quellen zurückgreifen. 



Fazit: 


Ein Thriller im Hollywood Stil, coole Charaktere, interessanter Plot, aber die Ausführung und die Erzählkunst lässt zu wünschen übrig. Zudem die vielen nichtssagenden Kapitel und Szenen, die einfach nur langatmig das Gesamtwerk störten. Da ich selber der Überzeugung bin, dass manchmal einfach "weniger" doch "mehr" ist und ich oftmals weniger Spaß beim Lesen des Buches hatte, kann ich auch nur 


3 Sterne 


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