Jonas Erzberg

 3,6 Sterne bei 7 Bewertungen

Lebenslauf von Jonas Erzberg

Bücher, die glücklich machen: Hinter dem Pseudonym Jonas Erzberg verbirgt sich der deutsche Journalist Hannes Finkbeiner. Nach seinem Studium blieb er an der Hochschule Hannover und lehrt dort heute als Dozent. Daneben schreibt er für verschiedene Zeitschriften und Zeitungen, darunter die FAZ oder der Spiegel Online. Unter seinem Pseudonym ist er seit 2019 mit seinem Debüt „Unheilbar glücklich“ auch als Romanautor aktiv und erfolgreich. Neben dem Schreiben begeistert sich Erzberg auch für das Reisen, Festivals und Heavy Metal.

Alle Bücher von Jonas Erzberg

Cover des Buches Ich dich auch, glaube ich (ISBN: 9783404183470)

Ich dich auch, glaube ich

 (6)
Erschienen am 27.11.2020
Cover des Buches Unheilbar glücklich (ISBN: 9783963980886)

Unheilbar glücklich

 (1)
Erschienen am 29.03.2019

Neue Rezensionen zu Jonas Erzberg

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Cover des Buches Unheilbar glücklich (ISBN: 9783431041163)Lesebegeistertes avatar

Rezension zu "Unheilbar glücklich" von Jonas Erzberg

...sehr unterhaltsam...
Lesebegeistertevor 2 Jahren

Bereits nach den ersten paar Seiten, hat mich dieser Roman in seinen Bann gezogen.

Alle paar Seiten ein Lacher parat und sehr sympathische Protagonisten.

Konstantin ist ein Hypochonder und alleine die beschriebene Situation im Arztwartezimmer fand ich sehr lustig. Er lernt dort die Yogalehrerin Freya kenne, die kurz vor der Abreise nach Thailand ist. Sie lädt ihn ein, nach Thailand zu kommen, und da Konstantin ja "eh sterben" wird, wagt er die Reise ins Ungewisse und fliegt spontan, was so gar nicht sein Ding ist nach Thailand. Dort wächst er über sich hinaus und verliebt sich sogar. Ein Abenteuer für Konstantin.

Ich fand diesen Roman sehr unterhaltsam,er regt aber auch etwas zum Nachdenken an. Doch das witzige überwiegt hier definitiv.

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Cover des Buches Unheilbar glücklich (ISBN: 9783431041163)hasirasi2s avatar

Rezension zu "Unheilbar glücklich" von Jonas Erzberg

Der Hypochonder
hasirasi2vor 2 Jahren

Lieber ein paar Tage als jahrelang sterben.“ (S. 38) sagt sich Konstantin, als er von seinem Hausarzt die Diagnose Leberkrebs im Endstadium bekommt. Dabei hatte er doch nur leichte anhaltende Schmerzen im rechten Oberbauch. Jahrelang hat er sich in alle möglichen Krankheitsszenarien reingesteigert und nun das. Total kopflos lässt er sein altes Leben hinter sich und fliegt nach Thailand, um Freya wiederzusehen, die neben ihm im Wartezimmer saß und dort Yoga-Unterricht erteilt. Er, der immer alles durchorganisiert und sich dreifach absichert, reist ohne Gepäck und Impfung. Schließlich hat er ja nichts mehr zu verlieren. Doch schon bei der Ankunft gibt es Probleme. Auf einem Markt schenkt im eine alte Frau einen Bergkristall, der nach Ansicht von Käthe, einer anderen Deutschen, verhext ist. Prompt fängt er sich einen Magen-Darm-Virus ein, Yoga erweist sich als „ ... Sadomaso in Sportklamotten.“ (S. 71) und Käthe entwickelt sich zur Stalkerin – sein Leben könnte wirklich beschaulicher enden. Und dann erinnert sich Freya nicht mal an ihn ...

 

Selten hatte ich soviel Mitleid und musste gleichzeitig so laut lachen über einen jammernden Mann. Konstantin ist aber auch wirklich eine arme Sau. Seine Freundin hat ihn nach 14 Jahren abserviert. Er horcht dauernd in sich rein und analysiert sich selbst, ist er der Guru in einem (für den Leser sehr amüsanten) Selbsthilfeforum und hat für jedes Zipperlein die passende Krankheit inkl. der Behandlungsmöglichkeiten und Statistik zur Überlebenschance parat. Konstantin hat eigentlich vor allem Angst, vorm Leben genau so wie vorm Sterben. „Als ich die Möglichkeit hatte zu leben, versteckte ich mich in Planung, Pflicht und Arbeit, und als ich krank wurde, flüchtete ich nach Thailand.“ (S. 88) Doch auch in Thailand kann er sich weder auf das tolle Land, noch auf die Leute einlassen, weil er in allem immer nur die Gefahr sieht.

 

Sehr humorvoll und gleichzeitig philosophisch schreibt Jonas Erzberg über Konstantins Sinnsuche. Neben Leben, Krankheit und Tod und wie wir damit umgehen, geht es auch um die Schnelllebigkeit unserer Zeit. Wir sind immer online, immer sichtbar, immer auf dem neuesten Stand und uns selber damit meist schon drei Schritte voraus. Wir verbleiben nicht mehr im Jetzt und hören kaum noch unserem Körper (oder Ärzten) zu, sondern suchen unsere Informationen im Netz und verlernen bzw. verpassen dabei unser Leben. „... hören sie endlich mit dem Leben in Schonhaltung auf!“ „Leben ist die beste Therapie!“ (S. 172)

 

„Unheilbar glücklich“ ist kein Liebesroman, obwohl natürlich auch ein kleines bisschen Liebe vorkommt, schließlich verguckt sich Konstantin in Freya, auch wenn es ihm schwer fällt, ihr das zu zeigen.

Für mich ist das Buch ein Aufruf, sein Leben mal wieder zu genießen und sich Zeit für sich zu nehmen – oder wenigstens für dieses Buch ;-). „Und ich spürte den warmen Sand zwischen meinen Zehen, ich war Pilger, Entdecker, Abenteuerreisender, und ich wollte es genießen.“ (S. 74)

 

Hinter dem Pseudonym Jonas Erzberg steht übrigens der Journalist Hannes Finkbeiner, dessen Roman „Jogginghosen-Henry“ ich Euch ebenfalls sehr empfehlen kann.

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Cover des Buches Unheilbar glücklich (ISBN: 9783431041163)karin66s avatar

Rezension zu "Unheilbar glücklich" von Jonas Erzberg

Unheilbar glücklich
karin66vor 2 Jahren

Das Buch hat mein Interesse auf Grund des tollen Covers und vielversprechenden Titels geweckt. Auch der Klappentext hat sein Übriges dazu getan.

Von dem Autor habe ich bis jetzt noch nichts gelesen.

Der Schreibstil des Buches gefällt mir leider nicht, er ist zwar flüssig, aber mir ist er zu flapsig und zu derb.

Die Personen sind sehr gut gewählt. Der Hypochonder Constantin ist wirklich gut charakterisiert.

Zur Geschichte,  Konstantin entdeckt ein Ziehen im Oberbauch und ist sich sicher, dass er Leberkrebs im Endstadion hat. Er trifft Freya im Wartezimmer des Arztes. Freya reist nach Thailand um dort Yoga Kurse zu geben. Kurzentschlossen entscheidet sich Konstantin auch nach Thailand zu reisen. Mehr möchte ich jedoch nicht von der Geschichte erzählen.

Ich war von dem Buch enttäuscht, ich hatte mir mehr davon erwartet. Mehr Handlung und auch etwas mehr Tiefgang. Es war leider nicht mein Geschmack und ich war froh, als ich es beendet hatte.

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