Jonas Hartmann Südstern

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Inhaltsangabe zu „Südstern“ von Jonas Hartmann

Tatort Berlin Berlin-Neukölln. Zwei junge Zivilpolizisten werden Zeugen eines als Unfall getarnten Mordes. Der Mörder entpuppt sich kurz darauf als Undercoveragent des BKA. Ihre Behörde glaubt ihnen nicht und so beschließen die beiden, auf eigene Faust zu ermitteln. Als sie endlich einen Beweis gegen den BKA-Mann in Händen halten, decken sie damit, ohne es zu wissen, ein Komplott des organisierten Verbrechens auf, das die Grenzen ihrer bisherigen Welt sprengt.

Fazit: Trotz durchdachter, komplexer und rasant erzählter Story konnte mich der Krimi nicht restlos überzeugen. Die Charaktere bleiben durch die Bank weg recht konturenlos und die Handlungen der jungen Zivilpolizisten Paul und Erkan wirken oftmals überzogen und unrealistisch.

— Bellexr
Bellexr

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  • Rezension zu "Südstern" von Jonas Hartmann

    Südstern
    Golondrina

    Golondrina

    12. May 2013 um 09:56

    Herr Hartmann sollte für mein Empfinden beim Schreiben von Drehbüchern bleiben oder meinetwegen beim Schauspielern, falls er das gut kann. Krimis kann er nämlich nicht schreiben. Eine seltsam dünne Geschichte dafür kommen aber von allen Ecken ständig neue Personen ins Spiel, ohne näher vorgestellt zu werden; das Personenregister erweist sich hier nicht als hilfreich, da der Leser oft nicht mehr als den Namen und die Behördenzugehörigkeit erfährt und es ihm damit schwer gemacht wird, irgendeine Beziehung zu den Personen aufzubauen. Kein Kopfkino. merkwürdiges Männer- und Kompetenzgerangel zwischen LKA und BKA und seltsam oberflächliche Dialoge mit reichlich Fäkalsprache - vielleicht eine Empfehlung für einen Dienstagabendkrimi auf RTL mit ordentlich viel Krawumm aber bitte nicht als Buch.

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  • Rezension zu "Südstern" von Jonas Hartmann

    Südstern
    Bellexr

    Bellexr

    28. February 2013 um 18:09

    Verdeckter Einsatz . In Berlin-Neukölln wird in einem Lokal ein Mann erschossen, seine Begleiter flüchten, Zeugen gibt es keine. Dieser Mord ruft das BKA auf den Plan. Bei dem Ermordeten handelte es sich um einen verdeckten Ermittler, eine Razzia wird geplant, um einen weiteren verdeckten Ermittler aus dem Umkreis der Täter abzuziehen. Dabei beobachtet ein junger Polizist einen Mord, der von den ermittelnden Beamten des BKA als Unfall deklariert wird. Weder das BKA noch die Berliner Kollegen schenken den Beobachtungen des Zivilpolizisten Paul Beachtung. So fängt Paul zusammen mit seinem Freund und Kollegen Erkan auf eigene Faust an zu ermitteln und stößt dabei in einem Wespennest. . Das organisierte Verbrechen, die Drogenmafia, verdeckte Ermittlungen und mitten drin zwei junge Zivilpolizisten, die meinen, schlauer als das BKA zu sein. Jonas Hartmann startet seinen Krimi sehr temporeich und rasant setzt sich die Story auch bis zum actionreichen Ende fort. Es dauert eine Zeitlang bis man einen Überblick über die Geschehnisse erhält, der Krimi überrascht immer mal wieder mit unerwarteten Wendungen und gestaltet sich durchweg recht spannend. . Allerdings gestalten sich die Aktionen von Paul und Erkan ziemlich überzogen. Mir kamen Beide, aber besonders Paul, wie zwei kleine Jungs vor, die mal eben ein wenig Räuber und Gendarm spielen möchten und dies alles mit einer Polizeimarke. Gerade Paul sind Regeln und Respekt absolut fremd, impulsiv und stellenweise ziemlich unüberlegt macht er sich auf zu beweisen, dass er einen Mord und keinen Unfall beobachtet hat. Da wird schon mal illegal ein Auto verwanzt und eine Verfolgungsjagd mit quietschenden Reifen durchgezogen oder sich über Anweisungen von Vorgesetzten hinweggesetzt. . Die unbedachten, leichtfertigen Aktionen von Paul, die schlussendlich auch noch zum Erfolg führen, nehmen dem ansonsten gut durchdachten Krimi jegliche Authensität. Nichtdestotrotz versteht es Jonas Hartmann gut, seinen Krimi atmosphärisch dicht zu erzählen und wer mehr Wert auf Action und weniger Wert auf ausgereifte Charaktere legt, wird sicherlich seinen Spaß mit dem Krimi haben. Der Sprachstil des Autors ist meist sehr direkt, frech, locker und auch mal deftig und roh, entsprechend der Sprache der Straße angepasst bzw. wie man es im Drogenmilieu erwarten würde und somit absolut passend für den Krimi. . Die Charaktere sind allerdings ein Handicap des Krimis. Weder Paul noch Erkan - sein Freund aus Kindertagen - nehmen Konturen an, wirken unausgereift, überdreht und sind recht oberflächlich beschrieben. Ähnlich unauffällig bleiben die weiteren Akteure des Krimis. Gerade die Figur von Murat Genc hätte einiges an Potential bieten können und bleibt dennoch ziemlich blass. Der BKA-Beamte hat eine Schlüsselrolle inne, er ist der große Bruder von Erkan und der Ziehbruder von Paul. Sein unterkühltes Verhalten gegenüber den beiden Freunden war für mich unverständlich wie auch einige Aktionen der BKA-Beamten während der laufenden Ermittlungen, die stellenweise etwas testosterongesteuert wirkten. . Fazit: Trotz durchdachter, komplexer und rasant erzählter Story konnte mich der Krimi nicht restlos überzeugen. Die Charaktere bleiben durch die Bank weg recht konturenlos und die Handlungen der jungen Zivilpolizisten Paul und Erkan wirken oftmals überzogen und unrealistisch.

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  • Rezension zu "Südstern" von Jonas Hartmann

    Südstern
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    01. July 2012 um 14:18

    Thriller mit überzeugender Atmosphäre Die Geschichte selbst ist nicht unbedingt neu, die Jonas Hartmann in seinem ersten Thriller auf den Weg schickt. Dunkle Geschäfte, Drogendeals, verdeckte Ermittler und natürlich dann das, was bei solchen Sachen daneben gehen kann. Das der ein oder andere verdeckt arbeitende Polizist auffliegt, das es Verräter geben könnte in den eigenen reihen, dass der ein oder andere den Boden unter den Füßen zu verlieren droht. Was den Job angeht, aber auch, was das Privatleben angeht. Wobei in diesem Buch so manches gleich in doppelter Ausführung kommt. Zwei verdeckt arbeitende Ermittler, beide mehr und mehr mit Problemen behaftet. Was die eigentlichen Protagonisten des Buches auf den Plan ruft. Einerseits Erkan und Paul, in Berlin aufgewachsen, seit ihrer Jugendzeit miteinander befreundet, mit dem Milieu bestens vertraut. Aber (noch) als einfache Zivilstreife unterwegs. Und daneben Erkans Bruder Murat, der Beschützer in der Kindheit. Der, der rasch Karreire im Polizeidienst gemacht hat und nun als stellvertretender Leiter einer SoKo aus LKA und BKA nach Berlin zurückkehrt, denn einer der beiden verdeckten Ermittler wurde von ihm geführt und ist, nebenbei, sein Freund. Professionell geht die SoKo vor, plant, versucht an die Hintermänner heranzukommen, versucht überhaupt erstmal, Kontakt zu bekommen mit den eigenen Ermittlern. Vor Ort in Berlin, weil es einen Mord gab, am helllichten Tag in einem voll besetzen Restaurant. Weniger professionell, aber überaus leidenschaftlich mischen sich Erkan und Paul in die Ermittlungen hinein. Auch sie wollen sich Erfolge auf die Fahnen schrieben können, auch sie wollen Murat zeigen, dass sie „was drauf haben“. Haben sie auch, aber keiner will es so recht merken, zunächst. Und zudem, zumindest Paul muss da auch einiges in seinem Privatleben auch richten. Mit zunächst deutlich weniger Erfolg als bei seinen Ermittlungen. So entsteht ein komplexes Geflecht aus verschiedenen Handlungs- und Ermittlungssträngen, die gerade zu Beginn eher gegeneinander laufen als sich miteinander zu verbinden. Nicht unbedingt neu im Plot und den zunächst eher für sich hin arbeitenden Protagonisten. Wohl aber versteht es Jonas Hartmann, seine Geschichte mit Tempo und, vor allem, Atmosphäre auf den Weg zu schicken. Berlin ist hervorragend getroffen, seine Personen sind durchaus realistisch charakterisiert und dabei nicht eindimensional angelegt. Fehler und Schwächen stehen im Raum, milieugerechte Prägungen und die alltäglichen Versuche, das eigene Leben gut auf die Reihe zu bekommen (und doch manches Mal einfach daran zu scheitern). So liest sich der Thriller flott und durchaus mit Spannung, bietet einen interessanten Blick auf die Berliner „Szene“ und wartet mit durchaus überzeugenden Protagonisten auf. Alles in allem eine solide und gute Unterhaltung, der man die Erfahrungen des Autors aus Film und Fernsehproduktionen her anmerkt. In und mit einer relativ schnörkellosen Geschichte.

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  • Rezension zu "Südstern" von Jonas Hartmann

    Südstern
    VeroNefas

    VeroNefas

    29. May 2012 um 23:17

    Den Inhalt entnehmt bitte dem o.g Klappentext. Ich wusste - in diesem Fall - tatsächlich nicht, wie ich den Inhalt des Buches treffend selbst formulieren sollte. Eventuell fällt mir aber die Tage noch was ein ;) Kritik: Mal wieder ein Buch, das mich eher zwiegespalten zurück lässt. Zum einen liegt es an den Figuren: Paul, Erkan oder Murat empfand ich als irgendwie merkwürdig, unsympathisch, anstrengend, fast schon nervig. Allgemein sind die Charaktere schwer zu greifen, kein einziger Sympathieträger, mit dem man sich irgendwie identifizieren könnte. Ich bin froh, dass mir in meinem Leben bisher wenige derart unsympathische, (verbal) aggressive und durch die Bank drogensüchtige Polizisten begegnet sind ;-) Auch sprachlich ist das Buch gewöhnungsbedürftig: Hart, brutal, direkt, ohne blumigen Details, keinerlei gemütliche Atmosphäre. Ist das Berlin? Fast ein bisschen zu hoffnungslos, zu trist, zu unwirtlich, dennoch irgendwie passend zu den Figuren und Geschichten die erzählt werden. Aber es ist nicht mein Stil. Ich kann auch mit übermäßiger Verwendung von Fäkalsprache nichts anfangen – egal wie authentisch und realistisch das sein mag oder erscheinen soll. Die Story an sich ist anfangs sehr verwirrend, vor allem aufgrund der Personenvielfalt. Da hilft auch das Personenregister am Ende nicht viel (Auch wenn es sich lohnt da mal nachzulesen). Im ersten Drittel des Buches passiert allgemein recht wenig, so dass man sich bisweilen überwinden muss weiter zu lesen. Ein gewisses Grundinteresse kann der Autor dann aber doch schüren – man möchte zumindest wissen was der Klappentext nun eigentlich mit dem Buch zu tun hat. Als Supercops kann man sich die beiden Helden, die ja ein großes Komplott aufdecken sollen, nämlich beim besten Willen nicht vorstellen. Eher als alkoholvernichtende, gescheiterte Existenzen ohne großes Interesse an ihrem Beruf. Ab dem zweiten Drittel kommt aber Fahrt in die Geschichte und sie wird dann auch noch richtig spannend. Man blickt auch langsam durch bei den Konstellationen der Figuren – LKA, BKA, Mordkommission, Polizeidienststellen, gut und böse …. Das Ende bot - rein strukturell - keine große Überraschung: Die Auflösung der Hintergründe des "Actionsthrillers" ist gut gelungen und überzeugend. Die persönlichen Geschichten um die Helden hingegen passten zum Tenor des Buches, trotzdem fand ich sie irgendwie unbefriedigend, zum Teil sogar etwas unverständlich und vor allem überflüssig. Zumindest passt das Ende konsequent zum Tenor des Buches. der Autor hatte den Mut seine Story durchzuziehen. Also wirklich positiv empfand ich aber die Tatsache, dass einem dieses Buch vor Augen geführt hat, wie sehr man doch - auch ungewollt - von gewissen Vorurteilen und gesellschaftlichen (Wert)Vorstellungen geprägt ist: Ich musste mich tatsächlich erst an die türkischen Protagonisten gewöhnen. Obwohl Türken (oder allgemein Ausländer) eigentlich zu jedem Stadtbild gehören, rechnet man nicht damit ihnen in einem Kriminalroman auf Seiten der Ermittler zu begegnen, während man sie problemlos auf der "Täterseite" akzeptiert. Im Fernsehen bekommen wir zwar mittlerweile öfter ausländische Ermittler zu sehen, allerdings sind diese in der Regel sehr eingedeutscht, so dass sie höchstens noch am Namen oder kleineren Zugeständnissen an andere Traditionen zu identifizieren sind. War ein schöner Denkanstoß für mich. Fazit: Diese Buch als Film würde mir absolut gefallen. Eine interessante Story, filmreife Figuren (denen gute Schauspieler den nötigen Schliff geben könnten) und ein überschauberer Schauplatz sorgen für den nötigen Rahmen. Als Buch für mich ein Fehlgriff, wenn auch nicht das schlechteste das ich dieses Jahr gelesen habe. "Südstern" konnte mich leider weder von den Charakteren noch von der Sprache her überzeugen (auch wenn selbige zum Teil hoch gelobt wird und es rein technisch nicht viel zu meckern gibt). Der Plot hingegen ist gut durchdacht und die Nationalitäten der Protagonisten sowie der persönliche Umgang damit regen zum Nachdenken an. Ohne die merkwürdigen privaten Verstrickungen der Figuren hätte es ein wirklich spannendes Buch werden können. Immerhin: Recherchiert hat Jonas Hartmann sicherlich viel, denn die Darstellung der polizeilichen Strukturen wirkt - wenn auch überzogen - durchaus glaubhaft. 3/5 Sternen Man sagt: Schuster bleib bei deinen Leisten! Herr Hartmann sollte sich auf Drehbücher und die Schauspielerei beschränken. Für mich kein vielversprechender Romanautor, aber durchaus ein Actionfilm- Drehbuchautor mit Zukunft.

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