Die Analphabetin, die rechnen konnte

von Jonas Jonasson 
4,0 Sterne bei617 Bewertungen
Die Analphabetin, die rechnen konnte
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Positiv (443):
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Amüsante Geschichte gut erzählt, auch wenn teilweise leicht langatmig.

Kritisch (42):
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Buchabbruch nach 101 von 448 Seiten - mein zweiter Versuch mit einem Jonasson-Buch war leider nichts für mich, schade

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Inhaltsangabe zu "Die Analphabetin, die rechnen konnte"

Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie – und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783328100157
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:464 Seiten
Verlag:Penguin
Erscheinungsdatum:01.08.2016
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.11.2013 bei Der Hörverlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Chrissy87s avatar
    Chrissy87vor einem Jahr
    Jonas Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnte

    In dieser Geschichte begleitet der Leser Nombeko aus Südafrika von ihren Kinderjahren bis ins Erwachsenenalter. Ähnlich wie beim Debütroman des Autors ist auch hier der Aufbau des Buches, nur das hier halt andere Protagonisten eine Rolle spielen. Wieder bereisen wir mit der Hauptperson mehrere Länder und auch hier wird wieder ordentlich für Chaos gesorgt, was einen immer wieder schmunzeln lässt.
    Alles in allem ist der zweite Roman von Jonas Jonasson genauso unterhaltsam wie der erste, wobei mir Nombeko im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist.

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    Popivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder einmal ... grandios :)
    Wieder einmal ... grandios :)

    "Die Analphabetin, die rechnen konnte"
    Von Jonas Jonasson

    Klappentext:

    Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie – und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen ...

    Autor:

    Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist unter anderem für die Zeitungen „Smålandsposten“ und „Expressen“. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Doch nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Das Buch wurde zunächst in Schweden und später weltweit zu einem Bestseller.

    Meine Meinung:

    Es hat so viel Spaß und Freude gemacht, „Die Analphabetin die rechnen konnte“ zu lesen.
    Ich habe oft geschmunzelt, gekichert und gelacht.
    Jonas Jonasson hat einen wunderbaren trockenen Humor, den er in eine sehr schöne Geschichte einbaut.
    Eine Geschichte um ein afrikanisches Mädchen, das viel kurioses erlebt und welches man begleiten darf auf ihre Reise durch das Leben.
    Nach „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, wieder einmal ein wundervoll schräges, amüsantes und wahnsinnig unterhaltsames Buch von Jonas Jonasson.
    Ich empfehle es wirklich jedem, denn es entführt einen aus dem Alltag und gibt einem ganz viel Freude.

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    Mika2003s avatar
    Mika2003vor einem Jahr
    Die Analphabetin

    Nach dem „Hundertjährigen“ ist die „Analphabetin“ das nun zweite Buch von Jonas Jonasson, welches ich (Markus) gelesen habe.

    Wieder sind sowohl die Charaktere, als auch ihre Geschichte abstrus und eigenartig, dafür aber mit skandinavisch dunklem Humor erzählt und erst am Ende fügt sich alles wieder zusammen.

    Doch von Anfang an. Die Protagonisten, das ist zum einen Nombeko, zum anderen sind es zwei Holgers und ihr Vater. Nombeko Mayeki ist eine junge Südafrikanerin, die in den Slums von Soweto geboren wurde und sich dort schon in jungen Jahren als Assistentin des Chefs des Büros für Latrinentonnenträger verdingt. Sie ist ein schlaues Mädchen, doch sie gehört den sogenannten Analphabeten, der schwarzen Unterschicht im von der Apartheit beherrschten Südafrika.

    Ihr Talent, nämlich rechnen zu können, und ihre unstillbare Neugier bringen sie nicht nur beruflich voran, sondern nach einigen Jahren auch weg aus dieser Gegend. Leider erreicht sie ihr eigentliches Ziel nicht, sondern wird Opfer eines betrunkenen Ingenieurs, eine Begegnung die ihr Leben von da an prägt.

    Auf der anderen Seite der Welt, im monarchistischen Schweden ist Holgers Vater ein glühender Verehrer des Königs und hat kein anderes Lebensziel, als selbigem die Hand zu schütteln. Doch, es kommt wie es kommen muss, das geht gründlich in die Hose und so kehrt sich sein komplettes Leben um und er wird zum Feind der Monarchie.

    Trotz seines Kampfes für die Republik schafft er es nach Jahren zwei Söhne in die Welt zu setzen – Holger und Holger. So sehr sie sich äußerlich gleichen, so unterschiedlich fällt ihr Geist aus.

    Warum diese Holgers, Nombeko, der König und der Ministerpräsident von Schweden dann irgendwann in einem Kartoffellaster mit gestohlenen Kennzeichen auf explosiver Fracht sitzen und was drei Chinesische Mädchen, der Mossad und eine Statue von Lenin damit zu tun haben – das alles steht auf über 400 Seiten in diesem Buch.

    Zugegeben, wem der „Hundertjährige“ gefallen hat, der macht auch sicher mit diesem Werk nichts falsch. Zum Teil pechschwarzer und staubtrockener Humor, Geschehnisse zum Kopfschütteln und einmalige Protagonisten sind der Garant für einen fast kurzweiligen Lesespaß.

    Fast, weil das Buch auch Längen hat. Phasen in denen alles schief geht, mehr als menschenmöglich ist, in denen Dinge und Vorkommnisse so an den Haaren herbei gezogen sind, dass man fast meint, der Autor hätte die Seitenvorgabe ernster genommen als die Geschichte selbst.

    Auch sind die Darsteller dieses Stücks schon unfassbar speziell – man weiß manches Mal nicht, ob man lachen oder das Buch beiseitelegen soll.

    Ich habe es weitergelesen, über die Längen hinweg, und bin schließlich mit einem skurrilen und witzigen Schluss belohnt worden.

    Und so schwanke ich zwischen 3,5 und 4 von 5 Sternen. Ich denke, es liegt vor allem am individuellen Lesegeschmack, ob man die Analphabetin verschlingt, oder sich durch quält.

    Kleine Anmerkung am Rande: Schon nach 10% des Buches trifft der Begriff Analphabetin nicht mehr zu und dass sie rechnen kann wird auch nicht so intensiv thematisiert, wie es der Titel suggeriert.

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    peedees avatar
    peedeevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Buchabbruch nach 101 von 448 Seiten - mein zweiter Versuch mit einem Jonasson-Buch war leider nichts für mich, schade
    Buchabbruch nach 101 von 448 Seiten

    Einem schwarzen Mädchen, das früh Waise wurde, mit 14 Jahren bereits 9 Jahre Berufserfahrung hat und ein Jahr später von einem Auto angefahren wird, scheint keine grosse Zukunft beschienen. Nombeko ist Analphabetin, kann aber sehr gut rechnen. Aber um den Slums Südafrikas zu entkommen, muss sie lesen können…

    Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover in Gelb und Violett mit dem hinteren Teil eines Zebras; das Buch ist von einer Paketschnur umwickelt und darunter steckt ein Brief mit dem Autorennamen und dem Buchtitel.

    Vor einem Jahr habe ich das sehr gehypte Debüt von Jonas Jonasson gelesen („Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“), bzw. nach 67 von 412 Seiten abgebrochen, da mich weder die Story gepackt noch der Humor erreicht hat. Nun also mein zweiter Versuch mit Jonas Jonasson. Nur muss ich leider sagen, dass ich keine gemeinsame Zukunft für den Autor und mich sehe – wie schon der Titel meiner Rezension verrät, kam es (erneut) zu einem Buchabbruch. Dieses Mal hielt ich 101 von 448 Seiten durch, aber die Geschichte ist für mich einfach… langweilig, sorry, gar nicht mein Geschmack.

    Aber fangen wir vorne an: Das Buch heisst ja „Die Analphabetin, die rechnen konnte“. Soweit, so gut. Aber Nombeko, die Analphabetin, ist ja schon bald nach Buchbeginn keine Analphabetin mehr. Klar, sie konnte rechnen, bevor sie des Lesens mächtig war, aber dennoch: Sie ist keine Analphabetin. Okay, das ist eben ein ausgefallener Buchtitel.
    Thabo, ein stinkreicher Mann, lebt in in Soweto unter sehr ärmlichen Verhältnissen und versteckt seine Diamanten in der oberen Zahnreihe seines Mundes sowie dreissig Zentimeter unter seiner Hütte. Um den Argwohn der Nachbarn nicht auf sich zu ziehen, arbeitet er für die Latrinenleerungstruppe. Nombeko wird mit nur 14 Jahren die Chefin dieser Truppe. Als Thabo zudringlich wird, rammt sie ihm eine Schere in den Oberschenkel. Als Thabo stirbt – nicht durch den Scheren-Zwischenfall –, nimmt Nombeko die Diamanten an sich und verlässt Soweto. In Johannesburg wird sie mit 15 Jahren von einem Auto angefahren und sodann dazu verurteilt, für den alkoholisierten Autolenker van der Westhuizen zu arbeiten. Bald erklärt sie dem Ingenieur fachliche Dinge, die er eigentlich wissen müsste.
    Und dann gibt es noch Ingmar Qvist aus Södertälje, Schweden. Er ist zuerst ein glühender Verfechter von Schwedens Monarchie und hat nur ein Ziel: dem König die Hand zu schütteln. Diesem „Auftrag“ ordnet er alles unter. Sogar die Familienplanung. Aber dann ändert sich plötzlich alles und sein neues Ziel ist die Vernichtung der Monarchie. Was er mit Nombeko zu tun hat, wurde bis Seite 101 nicht ersichtlich.

    Wie bereits geschrieben, wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Auf der Rückseite des Buches steht „originell, verrückt und liebenswert“ – all das klingt für mich sehr gut, aber ausser, dass es für mich eine nicht auf die gute Art verrückte Geschichte ist, fehlen mir Originalität und die Liebenswürdigkeit. Aufgrund des Buchabbruchs gibt es von mir leider nur 1 Stern. Aber ich sehe aufgrund der vielen positiven Rezensionen, dass es ja sehr viele Leser und Leserinnen gibt, die diese Geschichte lieben. Und das freut mich.

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    simonegs avatar
    simonegvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Total abgefahrene Geschichte um eine schwarze Südafrikanerin, Mossad-Agenten, seltsame Schweden, Chinesen und eine Atombombe.
    Afrika trifft Skandinavien

    Im Mittelpunkt steht Nombeko, die in den Slums Südafriaks aufwächst. Sie kann nicht lesen, aber irgendwie liegen ihr die Zahlen und damit kommt sie ganz gut durch´s Leben. Durch die Bekanntschaft zu einem Mann, der Bücher hat, lernt sie außerdem lesen und verschlingt ab da alles was sie in die Hand bekommt. Und da sie nicht dumm ist, kann sie das erworbene Wissen jederzeit gut nutzen.
    Neben allem Klamauk und seltsamer Zufälle, bindet Jonas Jonasson aber schon auch die politischen Zusammenhänge der jeweiligen Zeit mit ein und da kommen insgesamt schon ein paar Jahre zusammen. Nombeko schafft es nämlich, aus Südafrika zu fliehen und hat unwissentlich quasi eine Atombombe im Gepäck. Das ist sicher nicht nur in Schweden ein Problem.
    Die Geschichte war recht unterhaltsam. Oft wurden jedoch die Haare, an denen einige Episoden herangezogen waren, iimmer länger. Im Gegensatz zum Buch über den Hundertjährigen fehlte dieses Mal der Überraschungseffekt. Deshalb kam der Stil nicht so erfrischend rüber.

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    fliegende_zeilens avatar
    fliegende_zeilenvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein gemütlicher Leseplatz und ein schwedischer Bestseller. Größeres Glück gibt es kaum.
    Jahreshighlight

    Inhalt
    Nombeko kommt aus den afrikanischen Slums durch unzählige Zufälle und einer Prise Glück nach Schweden. Doch da hat die Geshichte noch lange kein Ende. Denn schon bald entscheidet sie über die Zukunft von ganz Schweden und das der gesamten Welt.

    Bewertung
    Nach dem Hundertjährigen wusste ich schon ziemlich, dass ich dieses Buch auch mögen würde. Denn meiner Meinung nach,hat es seinen Vorgänger sogar noch übertroffen.
    Der Schreibstil war genau wie erwartet, locker aber unglaublich verschachtelt. Das macht das Lesen bei mangelnder Konzentration etwas schwierig. Dadurch gewinnt Jonas Jonassons Schreibstil aber an Wiedererkennungswert. Und das verleiht diesem Buch auch das gewisse Etwas, und den damit verbundenen Charme.
    Nombeko muss schnell erwachsen werden und sich in der Welt der 70ziger Jahre und der damit verbundenen Apartheid allein durchkämpfen. Aber das schafft sie erstaunlich gut. So hat sie schon in jungen Jahren einen Job, und lebt nach dem Tod ihrer Mutter allein.
    Nebenbei eröffnet der Autor eine zweite, nicht weniger witzige Handlung, die zur gleichen Zeit in Schweden spielt. Geschickt verbinden sich diese Handlungsstränge ungefähr in der Mitte des Buches.
    Der Humor ist fantastsich. Fast wie eine besondere skandinavische Praline, die man sich auf der Zunge zergehen lässt. 
    Ein Zufall jagt den anderen, und teilweise habe ich mich gefragt ob die Kreativität des Autors denn gar keine Grenzen kennt.
    Das Cover ist im gleichen Stil wie vom Hundertjährigen gehalten. Es sticht allein schon durch die Farbe total ins Auge. Mit der Abbildung eines Zebras, und der Kombination des Titels macht es neugierig. Und man wird gewiss nicht enttäuscht.

    Fazit: Mein absolutes Jahreshighlight. Jonas Jonasson hat mich keinesfalls enttäuscht, und sein Humor macht es einzigartig. Obwohl die Geschichte natürlich fiktiv ist, würde ich sie ihm jeden Moment abkaufen.
    Eine pure Empfehlung für die, die schwedischen Bestsellern auch nicht wiederstehen können.


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    Clasundes avatar
    Clasundevor einem Jahr
    Eine Analphabetin, die rechnen konnte

    Titel: Eine Analphabetin, die rechnen konnte

    Autor: Jonas Jonasson

    Seitenanzahl: 463

    Verlag: Penguin Verlag

    Preis: 10 Euro

    Genre:  Roman



    Inhalt:

    Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größsten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie - und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen ....

    Cover:

    Das Cover mit dem Gelb und dem Zebra darauf, zeigte gleich, dass sie die Geschichte in Afrika spielt.

    Kapitel:

    Die Kapitel waren für mich teilweise recht zu lang. Für mich war es dann auch anstrengend den Text vollständig zu folgen.

    Schreibstil:

    Der Schreibstil war sehr gelungen.Zwar war es zwischen durch sehr mühsam zu lesen aber ansonsten gut.

    Meine Meinung:

    Für mich war das Cover ein hingucker. Ich wollte es unbedingt in meinem Bücherregal stehen haben, denn er bringt einen, durch seine Farbe zum lachen. Aber auch das sich die Geschichte in Afrika spielte war ein Muss für mich.
    Der Einstieg ins Buch fand ich richtig gut. Ich wusste wo ich bin und um wem es handelt.
    Ich bin ein Afrika Fan, und so wie es alles im Buch beschrieben wurde, konnte ich echt nachvollziehen. 
    Die Geschichte um Nombeko konnte man echt nachvollziehen und ja wie sie dann verlief, hätte man sich auch denken können. Sie hat sich so in der Geschichte gewandelt.Dass sie trotz so vieler Schicksalsschläge etwas erreicht hat, was nicht gerade wenig ist, machte die Geschichte noch mehr lesenswert.
    Die Kapitel hatten nicht nur eine Zahl, sondern auch einen kleine Beschreibung, die zum Kapitel echt passte.
    Aber was ich sagen muss, so wie die Geschichte verlief, naja zog es sich halt teilweise echt. Ich musste mich echt überreden, dass Buch bis zum Ende zu lesen.
    Dazu muss ich sagen, die Kapitel zogen sich echt sehr sehr lang. Für  mich ist es so, dass ich mal Bücher hab, wo mich dass mit langen Kapitel nicht stört, und dann wieder Bücher wo es mich stört. Leider war es bei diesem Buch.


    Das Buch verdient von mir 4 von 5 Sternen.

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    louella2209s avatar
    louella2209vor 2 Jahren
    Ein skurriler Spaß

    Inhalt:

    Nombeko schleppt bereits mit fünf Latrinen, mit zehn Jahren ist sie auf sich alleine gestellt und durch ein hanebüchenes Urteil verschlägt es sie mit fünfzehn Jahren in die Dienste eines schrulligen Ingenieurs. Was wie ein großes Unglück erscheint, erweist sich für Nombeko als glückliche Fügung. Sie lernt lesen und schreiben und die Gabe zum rechnen, wurde ihr bereits in die Wiege gelegt. Das Talent bleibt dem Ingenieur nicht verborgen und ehe sich Nombeko versieht hat sie großen Anteil am Bau von sieben Atombomben in Südafrika. Geschäfte mit dem israelischen Geheimdienst kosten dem Ingenieur schließlich das Leben. Nombeko, weiß zuviel, ist sie die Nächste, die aus dem Weg geräumt wird. Mit ihren überzeugenden Argumenten und Verhandlungsgeschick führt sie nicht nur den Mossad an der Nase herum, sondern auch die schwedische Regierung. Dorthin verschlägt es sie nämlich, mit nuklearem Sprengsatz im Gepäck.

    Meine Meinung:

    Mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ gelingt Jonas Jonasson ein weiterer hanebüchener und skurriler Spaß, den man nicht immer zu ernst nehmen sollte. Diesmal wird der Fundamentalismus auf jede erdenkliche Art auf die Schippe genommen.

    Nombeko Mayeki ist ein raffiniert durchdachter Charakter und man ist ihrem spröden Charme nach wenigen Seiten erlegen. Sie gibt diesem Roman die Struktur vor, selten empfand ich eine Figur derart wichtig für die Story. Nombeko stellt eine sehr individuelle und prägnante Persönlichkeit dar, während die Nebenakteure eher blass blieben. Ihre Aura überstrahlt das ganze Geschehen.

     Anfangs erlebt man die Geschichte noch aus zwei Perspektiven und zwar in Südafrika und Schweden. In Schweden wachsen die Zwillingsbrüder Holger 1 und Holger 2 zeitlich parallel zu Nombeko auf. Der Vater der Jungs erzieht sie zu Revolutionäre, deren Ziel es ist das Königshaus zu stürzen. Koste es was es wolle.

    Als sich Holger`s und Nombeko`s Wege schließlich in Schweden kreuzen, mit dem Mossad im Nacken und einer versteckten Bombe, inmitten von Möchtegern-Fundamentalisten nimmt das Unheil seinen Lauf. Dem Autor gelingt es mit seinem unvergleichlichen zynischen und sarkastischem Humor, aus dem Ende der Welt ein erheiterndes Vergnügen zu machen, Augenzwinkern inklusive. Und vielleicht wird am Schluß doch alles gut...und wenn sie nicht gestorben sind....Das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten

    4 Sterne für dieses Buch 


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    Ay73s avatar
    Ay73vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Witzig, spritzig, voller Humor und Leidenschaft..
    Die Analphabetin, die rechnen konte

    Nombeko wächst in einem Armenviertel in Südafrika auf, es ist nicht leicht ausgerechnet in diesem Viertel geboren zu werden, Analphabetin zu sein und mit jungen Jahren in einer Latrinenfirma zu arbeiten. Da sie aber rechnen kann ist sie die rechte Hand des Chefs. Die Ereignisse die ihr zustoßen, sind absolut lustig und überspitzt. Sie lernt lesen von dem Mann der sie belästigt hat, bekommt seine Diamanten, wird in Johannesburg angefahren und bekommt eine Strafe als Dienstmädchen bei einem Ingenieuren der eine Atombombe bauen soll. Natürlich ist Nombeko die Schlaue und arbeitet Hand in Hand mit den Konstrukteuren.. als alles den Bach runter geht und Nombeko flüchten muss ist sie samt Atombombe in Schweden.
    Parallel wird ein Zyniker schlechthin. Die Monarchie muss abgeschafft werden nachdem der König ihn mit dem Spazierstock geschlagen hatte. Gunnar bekommt mit seiner Frau Zwillinge, aber nur einer wird registriert... die Zwillinge Holger 1 und Holger 2, wechseln sich mit Schule und Alltäglichem ab...

    Das Buch lustig geschrieben, sehr fiktiv aber sehr sympathisch.. die Charaktere sind einfach liebenswert und lustig..

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    nickypaulas avatar
    nickypaulavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Wer Zufälle über Zufälle mag und es zynisch liebt
    Wer Zufälle über Zufälle mag und es zynisch liebt

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Die ist der 2. Geniestreich des schwedischen Autors Jonas Jonasson, und wie schon bei seinem Debütroman erzählt er eine Geschichte voller skurriler Zufälle, Verstrickungen und dies in seinem wunderbar zynischen Schreibstil.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Es wird die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko erzählt, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Das Cover wurde ähnlich dem Debütroman von Jonasson gestaltet. So ist ein Teil eines Zebras zu sehen, auf gelbem Grund und es sieht aus, als wäre das Cover mit einem Strick wie ein Päckchen verpackt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Originalcover und andere ausländische Cover sehr viel interessanter gestaltet finde.

    Das Buch selbst hat auch sehr lustige Kapitelüberschriften und ist zusätzliche in Teile gegliedert.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Ich fand es toll, dass man die Lebensgeschichte der Protagonistin diesmal von Anfang an miterleben durfte und Nombeko ist gewiss kein einfachgestrickter Charakter. Ihre genialen und von vielen nicht erwarteten naturwissenschaftlichen Kenntnisse finde ich großartig. Und auch alle anderen Charaktere werden immer interessant beleuchtet und erklärt, hier läuft niemand einfach so durch die Geschichte, ohne dass man weis, was mit der Person ist. Generell liebe ich die Verstrickungen und Zufälle in diesem Buch, so dass auch ein Atombombentest quasi verhindert wird, weil jemand den Boden nicht weiter schrubben möchte J Jonassons Schreibstil allein schon ist aber wahnsinnig unterhaltsam und er könnte mir, ich glaube, auch einen total langweilige Geschichte erzählen und sie dennoch spannend klingen lassen. Aber Nombekos Geschichte ist generell schon alles andere als langweilig und normal ;)

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Genau schon wie der Hundertjährige, dem Debütroman von Jonasson, macht Nombekos Geschichte einfach Spaß, hat mich zum Lachen gebracht, nicht nur wegen der geniales Ausdrucksweise und hat ihrem Vorgänger sogar etwas voraus, denn die Protagonistin ist mir sympathischer gewesen J

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Wer Zufälle über Zufälle mag und es zynisch liebt, mal etwas irrelustiges lesen mag und eigentlich jedem der auch mal leicht anspruchsvolle Lektüre mag, der kommt generell um Jonas Jonasson nicht drum herum. J

     

    Simone

    von Nickypaulas Bücherwelt

     

    5/5 Sternen

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