Jonas Jonasson Die Analphabetin, die rechnen konnte

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Inhaltsangabe zu „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson

Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie – und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen ...

Unterhaltsam und Kurzweilig.

— SirenaHolmes

Welch funkenspühende Fantasie hat dieser Autor! Like it!

— mayala

Schön, wie verzwirbelt Schicksale doch sein können – und wie fantasievoll ihre Erfinder!

— MaschenkaTobe

Einfach wunderbar erzählt und spannend bis zum Schluss!

— Lisa_Bauer

Wieder einmal ... grandios :)

— Popi

Zum Lachen, Phantasieren und Nachdenken.

— MajaGruen

Ich habe die "Analphabetin" gefühlt in einem Atemzug durchgelesen; ein einziges Gefühlsbad. ;) Mir gefällt die weibliche Power-Hauptrolle!

— Laurentia_Wagenrad

Wer den Hundertjährigen mochte mag auch die Analphabetin, wer nicht ... ich schon :)

— DieBerta

Buchabbruch nach 101 von 448 Seiten - mein zweiter Versuch mit einem Jonasson-Buch war leider nichts für mich, schade

— peedee

Witzig und schön geschrieben, jedoch mit vielen Längen. Eine gute Unterhaltung, aber bitte nicht mit "Der Hundertjährige" vergleichen.

— Laura_M

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  • Leserunde zu "Lexikon der Superlative"

    Lexikon der Superlative

    leucoryx

    SuB-Abbau-Challenge der Superlative 2018Wenn ihr einen Stapel ungelesener Bücher habt, dann dürft ihr gerne jederzeit mitmachen! Ich habe mir (wieder) ein paar Regeln ausgedacht anhand der ihr Geld als Belohnung für einen erfolgreichen SuB-Abbau ansparen könnt. Was ihr mit dem Geld dann macht, ist eure Sache. ;)-----------------------------------------------------------------------------Die Regeln:1.  Schreibt einen Sammelbeitrag (den ich verlinken werde):     - Anzahl der Bücher auf eurem SuB zu Beginn     - aktuelle Anzahl der Bücher     - je Monat: Höhe eures SuBs am letzten Monatstag     - Auflistung der gelesenen Bücher + Geldbeträge2.  Es zählen nur die ungelesenen Bücher, die sich in eurem Besitz befinden, also keine geliehene Bücher.3.  Monatsbuch:Ich werde jeden Monat ein Kriterium vorgeben, dass euer Monatsbuch bestimmt. Falls das Kriterium nicht eindeutig sein sollte, dann legt ihr trotzdem ein einzelnes Buch fest, welches das Kriterium erfüllt. Besonderheit: Wenn ihr es schafft bis zum 15. des Monats dieses Buch zu lesen, dann dürft ihr ein weiteres Monatsbuch bestimmen.Tipp: Falls ihr einen sehr großen SuB habt, dann legt zu Beginn der Challengen einen Teil-SuB fest, denn ihr für die Monatsbücher verwendet. Wobei dieser während der Challenge nicht mehr geändert werden sollte. Legt am besten ein (virtuelles oder reales) Regal dafür an.4. Geldbeträge: je gelesenes Buch: 1€ (<= 450 Seiten) oder 2€ (> 450 Seiten) je gelesenes Monatsbuch (innerhalb des Monats): 4€ Veränderung SuB-Größe: +3€ (kleiner geworden) oder - 3€ (größer geworden) am letzten Tag des Monats im Vergleich zum Vormonat ---------------------------------------------------------------------------------------- Die Teilnehmer: (aktualisiert am 18.04.2018)    Name               |    Aktueller SuB    |     Original-SuB     |    Geldbetrag leucoryx                                5                                19                            37€ annlu                                   63                                78                            86€ ulrikeu                                 85                                78                            21€ ChattysBuecherblog       455                              440                            29€ Oanniki                                21                               27                           6/12 PollyMaundrell                 167                             124                            44€ Kurousagi                          462                            456                              8€

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  • Jonas Jonasson - Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Chrissy87

    02. November 2017 um 12:02

    In dieser Geschichte begleitet der Leser Nombeko aus Südafrika von ihren Kinderjahren bis ins Erwachsenenalter. Ähnlich wie beim Debütroman des Autors ist auch hier der Aufbau des Buches, nur das hier halt andere Protagonisten eine Rolle spielen. Wieder bereisen wir mit der Hauptperson mehrere Länder und auch hier wird wieder ordentlich für Chaos gesorgt, was einen immer wieder schmunzeln lässt.Alles in allem ist der zweite Roman von Jonas Jonasson genauso unterhaltsam wie der erste, wobei mir Nombeko im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist.

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  • Wieder einmal ... grandios :)

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Popi

    27. October 2017 um 21:28

    "Die Analphabetin, die rechnen konnte"Von Jonas JonassonKlappentext:Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie – und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen ... Autor:Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist unter anderem für die Zeitungen „Smålandsposten“ und „Expressen“. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Doch nach 20 Jahren in der Medienwelt verkaufte er seine Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Das Buch wurde zunächst in Schweden und später weltweit zu einem Bestseller. Meine Meinung:Es hat so viel Spaß und Freude gemacht, „Die Analphabetin die rechnen konnte“ zu lesen.Ich habe oft geschmunzelt, gekichert und gelacht.Jonas Jonasson hat einen wunderbaren trockenen Humor, den er in eine sehr schöne Geschichte einbaut.Eine Geschichte um ein afrikanisches Mädchen, das viel kurioses erlebt und welches man begleiten darf auf ihre Reise durch das Leben. Nach „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“, wieder einmal ein wundervoll schräges, amüsantes und wahnsinnig unterhaltsames Buch von Jonas Jonasson.Ich empfehle es wirklich jedem, denn es entführt einen aus dem Alltag und gibt einem ganz viel Freude.

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  • Die Analphabetin

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Mika2003

    26. September 2017 um 10:23

    Nach dem „Hundertjährigen“ ist die „Analphabetin“ das nun zweite Buch von Jonas Jonasson, welches ich (Markus) gelesen habe. Wieder sind sowohl die Charaktere, als auch ihre Geschichte abstrus und eigenartig, dafür aber mit skandinavisch dunklem Humor erzählt und erst am Ende fügt sich alles wieder zusammen. Doch von Anfang an. Die Protagonisten, das ist zum einen Nombeko, zum anderen sind es zwei Holgers und ihr Vater. Nombeko Mayeki ist eine junge Südafrikanerin, die in den Slums von Soweto geboren wurde und sich dort schon in jungen Jahren als Assistentin des Chefs des Büros für Latrinentonnenträger verdingt. Sie ist ein schlaues Mädchen, doch sie gehört den sogenannten Analphabeten, der schwarzen Unterschicht im von der Apartheit beherrschten Südafrika. Ihr Talent, nämlich rechnen zu können, und ihre unstillbare Neugier bringen sie nicht nur beruflich voran, sondern nach einigen Jahren auch weg aus dieser Gegend. Leider erreicht sie ihr eigentliches Ziel nicht, sondern wird Opfer eines betrunkenen Ingenieurs, eine Begegnung die ihr Leben von da an prägt. Auf der anderen Seite der Welt, im monarchistischen Schweden ist Holgers Vater ein glühender Verehrer des Königs und hat kein anderes Lebensziel, als selbigem die Hand zu schütteln. Doch, es kommt wie es kommen muss, das geht gründlich in die Hose und so kehrt sich sein komplettes Leben um und er wird zum Feind der Monarchie. Trotz seines Kampfes für die Republik schafft er es nach Jahren zwei Söhne in die Welt zu setzen – Holger und Holger. So sehr sie sich äußerlich gleichen, so unterschiedlich fällt ihr Geist aus. Warum diese Holgers, Nombeko, der König und der Ministerpräsident von Schweden dann irgendwann in einem Kartoffellaster mit gestohlenen Kennzeichen auf explosiver Fracht sitzen und was drei Chinesische Mädchen, der Mossad und eine Statue von Lenin damit zu tun haben – das alles steht auf über 400 Seiten in diesem Buch. Zugegeben, wem der „Hundertjährige“ gefallen hat, der macht auch sicher mit diesem Werk nichts falsch. Zum Teil pechschwarzer und staubtrockener Humor, Geschehnisse zum Kopfschütteln und einmalige Protagonisten sind der Garant für einen fast kurzweiligen Lesespaß. Fast, weil das Buch auch Längen hat. Phasen in denen alles schief geht, mehr als menschenmöglich ist, in denen Dinge und Vorkommnisse so an den Haaren herbei gezogen sind, dass man fast meint, der Autor hätte die Seitenvorgabe ernster genommen als die Geschichte selbst. Auch sind die Darsteller dieses Stücks schon unfassbar speziell – man weiß manches Mal nicht, ob man lachen oder das Buch beiseitelegen soll. Ich habe es weitergelesen, über die Längen hinweg, und bin schließlich mit einem skurrilen und witzigen Schluss belohnt worden. Und so schwanke ich zwischen 3,5 und 4 von 5 Sternen. Ich denke, es liegt vor allem am individuellen Lesegeschmack, ob man die Analphabetin verschlingt, oder sich durch quält. Kleine Anmerkung am Rande: Schon nach 10% des Buches trifft der Begriff Analphabetin nicht mehr zu und dass sie rechnen kann wird auch nicht so intensiv thematisiert, wie es der Titel suggeriert.

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  • Buchabbruch nach 101 von 448 Seiten

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    peedee

    22. July 2017 um 13:21

    Einem schwarzen Mädchen, das früh Waise wurde, mit 14 Jahren bereits 9 Jahre Berufserfahrung hat und ein Jahr später von einem Auto angefahren wird, scheint keine grosse Zukunft beschienen. Nombeko ist Analphabetin, kann aber sehr gut rechnen. Aber um den Slums Südafrikas zu entkommen, muss sie lesen können…Erster Eindruck: Ein auffälliges Cover in Gelb und Violett mit dem hinteren Teil eines Zebras; das Buch ist von einer Paketschnur umwickelt und darunter steckt ein Brief mit dem Autorennamen und dem Buchtitel.Vor einem Jahr habe ich das sehr gehypte Debüt von Jonas Jonasson gelesen („Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“), bzw. nach 67 von 412 Seiten abgebrochen, da mich weder die Story gepackt noch der Humor erreicht hat. Nun also mein zweiter Versuch mit Jonas Jonasson. Nur muss ich leider sagen, dass ich keine gemeinsame Zukunft für den Autor und mich sehe – wie schon der Titel meiner Rezension verrät, kam es (erneut) zu einem Buchabbruch. Dieses Mal hielt ich 101 von 448 Seiten durch, aber die Geschichte ist für mich einfach… langweilig, sorry, gar nicht mein Geschmack.Aber fangen wir vorne an: Das Buch heisst ja „Die Analphabetin, die rechnen konnte“. Soweit, so gut. Aber Nombeko, die Analphabetin, ist ja schon bald nach Buchbeginn keine Analphabetin mehr. Klar, sie konnte rechnen, bevor sie des Lesens mächtig war, aber dennoch: Sie ist keine Analphabetin. Okay, das ist eben ein ausgefallener Buchtitel.Thabo, ein stinkreicher Mann, lebt in in Soweto unter sehr ärmlichen Verhältnissen und versteckt seine Diamanten in der oberen Zahnreihe seines Mundes sowie dreissig Zentimeter unter seiner Hütte. Um den Argwohn der Nachbarn nicht auf sich zu ziehen, arbeitet er für die Latrinenleerungstruppe. Nombeko wird mit nur 14 Jahren die Chefin dieser Truppe. Als Thabo zudringlich wird, rammt sie ihm eine Schere in den Oberschenkel. Als Thabo stirbt – nicht durch den Scheren-Zwischenfall –, nimmt Nombeko die Diamanten an sich und verlässt Soweto. In Johannesburg wird sie mit 15 Jahren von einem Auto angefahren und sodann dazu verurteilt, für den alkoholisierten Autolenker van der Westhuizen zu arbeiten. Bald erklärt sie dem Ingenieur fachliche Dinge, die er eigentlich wissen müsste.Und dann gibt es noch Ingmar Qvist aus Södertälje, Schweden. Er ist zuerst ein glühender Verfechter von Schwedens Monarchie und hat nur ein Ziel: dem König die Hand zu schütteln. Diesem „Auftrag“ ordnet er alles unter. Sogar die Familienplanung. Aber dann ändert sich plötzlich alles und sein neues Ziel ist die Vernichtung der Monarchie. Was er mit Nombeko zu tun hat, wurde bis Seite 101 nicht ersichtlich.Wie bereits geschrieben, wurde ich mit der Geschichte nicht warm. Auf der Rückseite des Buches steht „originell, verrückt und liebenswert“ – all das klingt für mich sehr gut, aber ausser, dass es für mich eine nicht auf die gute Art verrückte Geschichte ist, fehlen mir Originalität und die Liebenswürdigkeit. Aufgrund des Buchabbruchs gibt es von mir leider nur 1 Stern. Aber ich sehe aufgrund der vielen positiven Rezensionen, dass es ja sehr viele Leser und Leserinnen gibt, die diese Geschichte lieben. Und das freut mich.

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  • Afrika trifft Skandinavien

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    simoneg

    09. June 2017 um 21:37

    Im Mittelpunkt steht Nombeko, die in den Slums Südafriaks aufwächst. Sie kann nicht lesen, aber irgendwie liegen ihr die Zahlen und damit kommt sie ganz gut durch´s Leben. Durch die Bekanntschaft zu einem Mann, der Bücher hat, lernt sie außerdem lesen und verschlingt ab da alles was sie in die Hand bekommt. Und da sie nicht dumm ist, kann sie das erworbene Wissen jederzeit gut nutzen. Neben allem Klamauk und seltsamer Zufälle, bindet Jonas Jonasson aber schon auch die politischen Zusammenhänge der jeweiligen Zeit mit ein und da kommen insgesamt schon ein paar Jahre zusammen. Nombeko schafft es nämlich, aus Südafrika zu fliehen und hat unwissentlich quasi eine Atombombe im Gepäck. Das ist sicher nicht nur in Schweden ein Problem. Die Geschichte war recht unterhaltsam. Oft wurden jedoch die Haare, an denen einige Episoden herangezogen waren, iimmer länger. Im Gegensatz zum Buch über den Hundertjährigen fehlte dieses Mal der Überraschungseffekt. Deshalb kam der Stil nicht so erfrischend rüber.

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  • Jahreshighlight

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    fliegende_zeilen

    26. May 2017 um 21:43

    InhaltNombeko kommt aus den afrikanischen Slums durch unzählige Zufälle und einer Prise Glück nach Schweden. Doch da hat die Geshichte noch lange kein Ende. Denn schon bald entscheidet sie über die Zukunft von ganz Schweden und das der gesamten Welt.BewertungNach dem Hundertjährigen wusste ich schon ziemlich das ich dieses Buch auch mögen würde. Denn meiner Meinung nach hat es seinen Vorgänger sogar noch übertroffen.Der Schreibstil war genau wie erwartet locker aber unglaublich verschachtelt. Das macht das Lesen bei mangelnder Konzentration etwas schwierig. Dadurch gewinnt Jonas Jonassons Schreibstil aber an Wiedererkennungswert. Und das verleiht diesem Buch auch das gewisse Etwas und den damit verbundenen Charme.Nombeko muss schnell erwachsen werden und sich in der Welt der 70ziger Jahre und der damit verbundenen Apartheid allein durchkämpfen. Aber das schafft sie erstaunlich gut. So hat sie schon in jungen Jahren einen Job, und lebt nach dem Tod ihrer Mutter allein. Nebenbei eröffnet der Autor eine zweite, nicht weniger witzige Handlung, die zur gleichen Zeit in Schweden spielt. Geschickt verbinden sich diese Handlungsstränge ungefähr in Mitte des Buches.Der Humor ist fantastsich. Fast wie eine besondere skandinavische Praline, die man sich auf der Zunge zergehen lässt.  Ein Zufall jagt den anderen und teilweise habe ich mich gefragt ob die Kreativität des Autors denn gar keine Grenzen kennt. Das Cover ist im gleichen Stil wie vom Hundertjährigen gehalten. Es sticht allein schon durch die Farbe total ins Auge. Mit der Abbildung eines Zebras und der Kombination des Titels macht es neugierig. Und man wird gewiss nicht enttäuscht. Fazit: Mein absolutes Jahreshighlight. Jonas Jonasson hat mich keinesfalls enttäuscht, und sein Humor macht es einzigartig. Obwohl die Geschichte natürlich fiktiv ist, würde ich sie ihm jeden Moment abkaufen. Eine pure Empfehlung für die, die schwedischen Bestsellern auch nicht wiederstehen können.

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  • Eine Analphabetin, die rechnen konnte

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Clasunde

    30. April 2017 um 17:39

    Titel: Eine Analphabetin, die rechnen konnte Autor: Jonas Jonasson Seitenanzahl: 463 Verlag: Penguin Verlag Preis: 10 Euro Genre:  Roman Inhalt: Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn von einem Auto überfahren. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass Nombeko ihr Dasein in ihrer Hütte im größsten Slum Südafrikas fristen und sehr früh sterben würde. Aber Nombeko war ein Rechengenie - und schon bald lag das Schicksal der Welt in ihren Händen .... Cover: Das Cover mit dem Gelb und dem Zebra darauf, zeigte gleich, dass sie die Geschichte in Afrika spielt. Kapitel: Die Kapitel waren für mich teilweise recht zu lang. Für mich war es dann auch anstrengend den Text vollständig zu folgen. Schreibstil: Der Schreibstil war sehr gelungen.Zwar war es zwischen durch sehr mühsam zu lesen aber ansonsten gut. Meine Meinung: Für mich war das Cover ein hingucker. Ich wollte es unbedingt in meinem Bücherregal stehen haben, denn er bringt einen, durch seine Farbe zum lachen. Aber auch das sich die Geschichte in Afrika spielte war ein Muss für mich. Der Einstieg ins Buch fand ich richtig gut. Ich wusste wo ich bin und um wem es handelt.Ich bin ein Afrika Fan, und so wie es alles im Buch beschrieben wurde, konnte ich echt nachvollziehen.  Die Geschichte um Nombeko konnte man echt nachvollziehen und ja wie sie dann verlief, hätte man sich auch denken können. Sie hat sich so in der Geschichte gewandelt.Dass sie trotz so vieler Schicksalsschläge etwas erreicht hat, was nicht gerade wenig ist, machte die Geschichte noch mehr lesenswert. Die Kapitel hatten nicht nur eine Zahl, sondern auch einen kleine Beschreibung, die zum Kapitel echt passte. Aber was ich sagen muss, so wie die Geschichte verlief, naja zog es sich halt teilweise echt. Ich musste mich echt überreden, dass Buch bis zum Ende zu lesen.Dazu muss ich sagen, die Kapitel zogen sich echt sehr sehr lang. Für  mich ist es so, dass ich mal Bücher hab, wo mich dass mit langen Kapitel nicht stört, und dann wieder Bücher wo es mich stört. Leider war es bei diesem Buch. Das Buch verdient von mir 4 von 5 Sternen.

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  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 06.01.2018: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   294 Punkte Astell                                           ---    20 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  893 Punkte Beust                                          ---   424 Punkte Bibliomania                               ---   285 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  515 Punkte ChattysBuecherblog                --- 316 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   192 Punkte Code-between-lines                ---  199 Punkte DieBerta                                    ---   88  Punkteeilatan123                                 ---   96 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   343 Punkte Frenx51                                     ---  127 Punkte glanzente                                  ---   104 Punkte GrOtEsQuE                               ---   94 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   207,5 Punkte Hortensia13                             ---   199 Punkte Igelchen                                    ---   26 Punkte Igelmanu66                              ---  222 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    109 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   153 Punkte 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    • 2656
  • Ein skurriler Spaß

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    louella2209

    31. March 2017 um 13:12

    Inhalt: Nombeko schleppt bereits mit fünf Latrinen, mit zehn Jahren ist sie auf sich alleine gestellt und durch ein hanebüchenes Urteil verschlägt es sie mit fünfzehn Jahren in die Dienste eines schrulligen Ingenieurs. Was wie ein großes Unglück erscheint, erweist sich für Nombeko als glückliche Fügung. Sie lernt lesen und schreiben und die Gabe zum rechnen, wurde ihr bereits in die Wiege gelegt. Das Talent bleibt dem Ingenieur nicht verborgen und ehe sich Nombeko versieht hat sie großen Anteil am Bau von sieben Atombomben in Südafrika. Geschäfte mit dem israelischen Geheimdienst kosten dem Ingenieur schließlich das Leben. Nombeko, weiß zuviel, ist sie die Nächste, die aus dem Weg geräumt wird. Mit ihren überzeugenden Argumenten und Verhandlungsgeschick führt sie nicht nur den Mossad an der Nase herum, sondern auch die schwedische Regierung. Dorthin verschlägt es sie nämlich, mit nuklearem Sprengsatz im Gepäck. Meine Meinung: Mit „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ gelingt Jonas Jonasson ein weiterer hanebüchener und skurriler Spaß, den man nicht immer zu ernst nehmen sollte. Diesmal wird der Fundamentalismus auf jede erdenkliche Art auf die Schippe genommen. Nombeko Mayeki ist ein raffiniert durchdachter Charakter und man ist ihrem spröden Charme nach wenigen Seiten erlegen. Sie gibt diesem Roman die Struktur vor, selten empfand ich eine Figur derart wichtig für die Story. Nombeko stellt eine sehr individuelle und prägnante Persönlichkeit dar, während die Nebenakteure eher blass blieben. Ihre Aura überstrahlt das ganze Geschehen.  Anfangs erlebt man die Geschichte noch aus zwei Perspektiven und zwar in Südafrika und Schweden. In Schweden wachsen die Zwillingsbrüder Holger 1 und Holger 2 zeitlich parallel zu Nombeko auf. Der Vater der Jungs erzieht sie zu Revolutionäre, deren Ziel es ist das Königshaus zu stürzen. Koste es was es wolle. Als sich Holger`s und Nombeko`s Wege schließlich in Schweden kreuzen, mit dem Mossad im Nacken und einer versteckten Bombe, inmitten von Möchtegern-Fundamentalisten nimmt das Unheil seinen Lauf. Dem Autor gelingt es mit seinem unvergleichlichen zynischen und sarkastischem Humor, aus dem Ende der Welt ein erheiterndes Vergnügen zu machen, Augenzwinkern inklusive. Und vielleicht wird am Schluß doch alles gut...und wenn sie nicht gestorben sind....Das wird an dieser Stelle natürlich nicht verraten 4 Sterne für dieses Buch 

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  • Die Analphabetin, die rechnen konte

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Ay73

    15. March 2017 um 16:13

    Nombeko wächst in einem Armenviertel in Südafrika auf, es ist nicht leicht ausgerechnet in diesem Viertel geboren zu werden, Analphabetin zu sein und mit jungen Jahren in einer Latrinenfirma zu arbeiten. Da sie aber rechnen kann ist sie die rechte Hand des Chefs. Die Ereignisse die ihr zustoßen, sind absolut lustig und überspitzt. Sie lernt lesen von dem Mann der sie belästigt hat, bekommt seine Diamanten, wird in Johannesburg angefahren und bekommt eine Strafe als Dienstmädchen bei einem Ingenieuren der eine Atombombe bauen soll. Natürlich ist Nombeko die Schlaue und arbeitet Hand in Hand mit den Konstrukteuren.. als alles den Bach runter geht und Nombeko flüchten muss ist sie samt Atombombe in Schweden. Parallel wird ein Zyniker schlechthin. Die Monarchie muss abgeschafft werden nachdem der König ihn mit dem Spazierstock geschlagen hatte. Gunnar bekommt mit seiner Frau Zwillinge, aber nur einer wird registriert... die Zwillinge Holger 1 und Holger 2, wechseln sich mit Schule und Alltäglichem ab... Das Buch lustig geschrieben, sehr fiktiv aber sehr sympathisch.. die Charaktere sind einfach liebenswert und lustig..

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  • Wer Zufälle über Zufälle mag und es zynisch liebt

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    nickypaula

    12. March 2017 um 13:59

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Die ist der 2. Geniestreich des schwedischen Autors Jonas Jonasson, und wie schon bei seinem Debütroman erzählt er eine Geschichte voller skurriler Zufälle, Verstrickungen und dies in seinem wunderbar zynischen Schreibstil.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Es wird die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko erzählt, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander...   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Das Cover wurde ähnlich dem Debütroman von Jonasson gestaltet. So ist ein Teil eines Zebras zu sehen, auf gelbem Grund und es sieht aus, als wäre das Cover mit einem Strick wie ein Päckchen verpackt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich die Originalcover und andere ausländische Cover sehr viel interessanter gestaltet finde. Das Buch selbst hat auch sehr lustige Kapitelüberschriften und ist zusätzliche in Teile gegliedert.   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Ich fand es toll, dass man die Lebensgeschichte der Protagonistin diesmal von Anfang an miterleben durfte und Nombeko ist gewiss kein einfachgestrickter Charakter. Ihre genialen und von vielen nicht erwarteten naturwissenschaftlichen Kenntnisse finde ich großartig. Und auch alle anderen Charaktere werden immer interessant beleuchtet und erklärt, hier läuft niemand einfach so durch die Geschichte, ohne dass man weis, was mit der Person ist. Generell liebe ich die Verstrickungen und Zufälle in diesem Buch, so dass auch ein Atombombentest quasi verhindert wird, weil jemand den Boden nicht weiter schrubben möchte J Jonassons Schreibstil allein schon ist aber wahnsinnig unterhaltsam und er könnte mir, ich glaube, auch einen total langweilige Geschichte erzählen und sie dennoch spannend klingen lassen. Aber Nombekos Geschichte ist generell schon alles andere als langweilig und normal ;)   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Genau schon wie der Hundertjährige, dem Debütroman von Jonasson, macht Nombekos Geschichte einfach Spaß, hat mich zum Lachen gebracht, nicht nur wegen der geniales Ausdrucksweise und hat ihrem Vorgänger sogar etwas voraus, denn die Protagonistin ist mir sympathischer gewesen J   ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wer Zufälle über Zufälle mag und es zynisch liebt, mal etwas irrelustiges lesen mag und eigentlich jedem der auch mal leicht anspruchsvolle Lektüre mag, der kommt generell um Jonas Jonasson nicht drum herum. J   Simone von Nickypaulas Bücherwelt   5/5 Sternen

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  • Rezension- "Die Analphabetin die rechnen konnte"- von Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    LillyLou

    10. March 2017 um 06:25

    Inhalt:Nombekos Leben beginnt unter einem Wellblechdach in einem Slum in Südafrika (ca. 1946). In Soweto gehört sie zum Reinigungstrupp der Latrinen, steigt jedoch schnell zur Chefin der sanitären Anlage auf. Eines Tages erfordern es die Umstände, dass Nombeko Soweto verlässt. Sie ist noch nicht weit gekommen, da wird sie, in Johannisburg, auf dem Bürgersteig von einem betrunkenen Weißen überfahren. Jetzt geht die Geschichte erst richtig los...Meine Meinung:Ich bin restlos begeistert von diesem Buch!!Der Schreibstil ist fantastisch. Jonas Jonasson schafft es die Thematiken Politik, Krieg und Rassismus kritisch und mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus zu verarbeiten.Die Charaktere in diesem Buch sind schön ausgearbeitet und auch ein bisschen verrückt. Aber gerade das hat mit gefallen.Nombeko ist unglaublich sympatisch und schlagfertig und sie lässt sich nie unterkriegen.Fazit:100% ein Jahreshighlight für mich!! Geniale Story, wunderbare Charaktere und das alles zusammen mit einem erfrischenden und flüssigen Schreibstil...

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  • Geschichtliche Ereignisse leicht überspitzt mit Fiktion vermischt

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    Elfendy

    01. March 2017 um 01:26

    Nombeko lebt im größten Slum Südafrika. Mit fünf beginnt sie zu arbeiten, früh verliert sie die Eltern. Sie ist 15 Jahre alt als sie zur Chefin des Latrinenbüros befördert wird. Aber das kann doch nicht alles im Leben sein? Das junge Mädchen, welches als einziges unter lauter Analphabeten lesen und sogar überragend rechnen kann, verlässt schließlich die Heimat, um die Nationalbibliothek aufzusuchen. Doch es kommt ganz anders als sie denkt. Denn wie der Zufall es will, hängt plötzlich das Schicksal der Welt von ihr ab. Nombeko ist klug, wortgewandt, schlussfolgert blitzschnell. Deshalb überflügelt sie ihre Mitmenschen schnell mit ihrem Wissen, da sie zur Expertin in mehreren Gebieten wird. Diese Kenntnisse setzt sie allerdings stets sehr geschickt und oft im Verborgenen ein. Sie macht immer das Beste aus ihrer Situation und arbeitet geduldig auf ihre Ziele hin. Natürlich geht es nicht nur um Nombeko selbst, sondern auch um die Menschen, die sie im Verlauf ihres Lebens kennen lernt. Dies wären drei chinesische Schwestern, ein Zwillingspaar, bei dem beide Geschwister Holger heißen und eine junge Zornige nebst einer allgegenwärtigen Atombombe. Sämtliche Charaktere wirken äußerst authentisch und können in voller Linie überzeugen. Idee und Handlung sind, wie sämtliche Werke des Autoren, besonders und einzigartig. Jonas Jonasson besticht mit einem humorvollen und teilweise sarkastischen Schreibstil, der von der ersten Seite an fesselt. Der Autor hat nicht nur einen teilweise witzigen und skurrilen Roman geschrieben, er behandelt auch sozial- und wirtschaftskritische Themen. Dabei führt er uns in eine Zeit des atomaren Wettrüsten, in der dunkelhäutige Mädchen dafür bestraft werden, dass sie sich anfahren lassen. Doch eben dieses Mädchen trotzt allen Widerständen, um letztendlich ihre Träume auf Umwegen und auf verrückte und turbulente Art und Weise wahr werden zu lassen. Ein absolut gelungener und lesenswerter Roman, der leicht überspitzt geschichtliche Ereignisse mit Fiktion vermischt.

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  • Lieblingsroman!

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

    rike84

    28. December 2016 um 15:03

    Nombeko hat von Geburt an nicht gerade die größten Chancen für eine gutes Leben. Im größten Slum Südafrikas ist sie schon seit ihrem 5. Lebensjahr als Latrinenträgerin beschäftigt, bald auch noch Waise. Aber ihr Leben nimmt dann doch noch einen ganz anderen Lauf, denn sie kann nicht nur hervorragend rechnen, sondern ist auch noch sehr schlau. Zunächst einmal möchte sie lesen lernen, und dann wird  auch noch von einem betrunkenen Ingeneur angefahren und schuldig gesprochen (weil sie ja schwarz ist) und muss jahrelang für ihn als Putzfrau arbeiten. Nombeko macht wie immer das Beste aus ihrer Situation und ist bald schon Expertin auf mehreren Gebieten und eine mehr oder weniger offizielle Schwedin mit dem Schicksal der gesamten Welt in ihren Händen.Stil, Machart, MeinungVon Anfang an machte dieses Buch mir einfach unglaublichen Spaß. Das liegt natürlich auch an der schon vorgestellten Nombeko, die ganz herrliche Ansichten hat und auch in interessante Situationen gerät. Aber vor allem liegt es daran, dass der Autor in die meisten seiner Sätze einfach eine riesige Portion Humor gelegt hat, die genau auf meiner Wellenlänge ist. Und nein, trotz der vor Humor strotzenden Sätze ist diese Geschichte nicht einfach Klamauk, sondern ganz im Gegenteil ein intelligentes Abenteuer. Denn der Inhalt ist vielfältig, es geht oft um bunt zusammengemischtes Weltgeschehen und macht sich über einiges lustig.Neben dem Spaß gibt es natürlich auch einen weitläufigen Blick auf die Missstände dieser Welt. Dass beispielsweise ein schwarzes Mädchen daran schuld sein soll, dass ein betrunkener Weißer sie anfährt und dann bei ihm Putzdienste verrichten muss.. das ist wohl Südafrika zu Zeiten der Apartheid ..Ich möchte nicht zu viel spoilern, aber erwähnen dass zwischen den Kapiteln um Nombeko Kapitel über einen komplett verrückten Schweden auftauchen, der den König abgrundtief hasst und dann überraschenderweise gleich zwei Söhne auf einen Schlag bekommt und sie Holger 1 und Holger 2 tauft. Wie sich die Wege von Nombeko und den Schweden kreuzen und wie das Schlamassel um Massenvernichtungswaffen seinen Lauf nimmt, müsst ihr nun selbst herausfinden.Die Geschichte ist laut Cover ein Roman. Das stimmt auch, aber es ist irgendwie auch noch so viel mehr. Ein Abenteuer, lehrreich, unglaublich lustig und doch auch ernst, für mich auf jeden Fall einer der besten Romane, die ich jemals gelesen habe.Genug des Lobes, sonst würde ich wohl zu viel verraten. Dieses Taschenbuch hat 463 Seiten, und im Vergleich zu anderen Taschenbüchern ist auf Grund kleinerer Schriftart und kleineren Rändern mehr Geschichte drin, als das es zunächst den Anschein hat. Bei anderer Formatierung könnte es wohl auch ein dicker Wälzer werden. Für Leute, die Sehprobleme haben, ist diese Ausgabe wohl daher nichts, für mich war es gut das vielfältige Geschehen so in komprimierter Form in der Hand und auch Handtasche zu haben. Es hat ziemlich lange gedauert, aber immer Spaß gemacht.ZielgruppeDie Zielgruppe hier dürfte sehr, sehr vielfältig sein. Während ich es jedem Geschlecht und einer breitgefächerten Altersgruppe uneingeschränkt empfehlen kann, muss bedacht werden das die Lektüre tatsächlich den richtigen Humor und etwas Allgemeinbildung voraussetzt. Wer mit den vielen politischen Gegebenheiten nun überhaupt nichts anfangen kann und auch nicht interessiert ist,  dem könnte die Geschichte teilweise sehr langweilig erscheinen. Auf Grund der kleinen Schrift würde ich, wie gesagt,  genau dieses Taschenbuch-Format auch nicht für Menschen mit eingeschränkter Sehkraft empfehlen. Ansonsten dürfte wirklich jeder begeistert sein.FazitIch vergebe, man ahnte es wohl schon, 5 Sterne und ernenne diesen Roman zu einem der besten Romane meines bisherigen Lebens. Eventuell wird nicht jeder seinen Spaß dran haben, aber in Sachen Humor passte es zu mir einfach perfekt. Dieses Buch verspürt einen ganz eigenen Charme, verzichtet auf tiefgründige Gefühle und die Bewertung von fragwürdigen Ereignissen und ist einfach wunderbar. Klar, die Geschichte ist umfangreich, etwas länger und holt auch oft ein wenig aus – aber die Ausschweifungen sind jedes Mal so interessant und lustig, dass ich auch daran Spaß hatte. Die Story ist außergewöhnlich, hoffentlich in einigen Punkten nicht ganz so realistisch und wird mir noch lange in Erinnerung bleiben.

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