Jonas Jonasson Die Analphabetin, die rechnen konnte

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Inhaltsangabe zu „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson

»Unterhaltung auf höchstem Niveau.« BRIGITTE Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn wäre sie fast gestorben. Im Grunde deutete alles darauf hin, dass sie ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen würde. Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war, aber die war sie eben. Nombeko Mayeki war die Analphabetin, die rechnen konnte. Das Schicksal führt sie in die internationale Politik, auf die andere Seite des Erdballs. Auf ihrer Reise gelingt es ihr, dem meistgefürchteten Geheimdienst der Welt auf der Nase herumzutanzen, bis sie sich eines Tages eingesperrt im Laderaum eines Lieferwagens wiederfindet. Und in diesem Moment schwebt die ganze Welt, wie wir sie kennen, in höchster Gefahr. Katharina Thalbach versprüht in ihrer Lesung jenen unvergleichlichen Charme, der Jonassons Stil auszeichnet. (6 CDs, Laufzeit: 7h 56)

Kluge Politsatire und Wahnsinnsgeschichte einer überbegabten Südafrikanerin aus Slums. Sehr gut gelesen. Gern gehört! Prima Unterhaltung!

— Wedma
Wedma

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  • Meine Geschichte war es leider nicht.

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Ritja

    Ritja

    09. April 2017 um 20:02

     Bei diesem Hörbuch bin ich gescheitert. Ich habe das Handtuch geworfen und aufgehört Katharina Thalbach zu folgen. Ich höre Katharina Thalbach sehr gern zu und ich kann mich wunderbar von ihrer Stimme durch Geschichten tragen lassen. Doch diesmal hat selbst diese einzigartige Stimme nicht geholfen.   Ich konnte mit dieser Geschichte nichts anfangen. Es ist alles zu abstrus und unrealistisch, so weit weg von mir, dass ich mich nicht in der Geschichte wohlfühlte. Ich quälte mich 3 von 6 CDs lang durch eine völlig überzogene und für mich sinnfreie Geschichte. Ich hatte das Gefühl, dass der Autor zu viel wollte und dabei über das Ziel hinausgeschossen ist. Ab und an blitzte die Satire durch, die mich anfangs noch am Zuhören gehalten hat, aber es reichte nicht, um bis zum Schluß dabei bleiben zu wollen.  Meine Geschichte war es leider nicht.

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  • von der Sklavinnen zum Königsfreund...

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Carlosia

    Carlosia

    25. November 2016 um 11:31

    Klappentext: Freuen Sie sich darauf, was diesem herrlich verrückten Autor für seine neue Protagonistin eingefallen ist! Die aberwitzige Geschichte der jungen Afrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander... Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem »Hundertjährigen« an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht! Über den Autorin: (Amazon) Jonas Jonasson, geboren 1961 im schwedischen Växjö, arbeitete nach seinem Studium in Göteborg als Journalist. Später gründete er eine eigene Medien-Consulting-Firma. Nach 20 Jahren in der Medienwelt hatte er Lust auf einen radikalen Neuanfang, verkaufte die Firma und schrieb den Roman, über den er schon jahrelang nachgedacht hatte: „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Sein Debüt wurde in Schweden - und danach weltweit - zum absoluten Bestseller. Der Roman wird derzeit verfilmt und kommt im Frühjahr 2014 in die deutschen Kinos. Im November 2013 erschien Jonassons zweiter Roman "Die Analphabetin, die rechnen konnte" in Deutschland und wurde sofort zum Nr.-1-Bestseller. Jonas Jonasson lebt auf der schwedischen Insel Gotland. Erster Satz: Von einem Mädchen in einer Hütte und dem Mann, der sie nach seinem Tod da rausholt. Gestaltung: Die Gestaltung finde ich ganz gut. Erstens passt sie zu den anderen Büchern die der Autor geschrieben hat und zweitens ist die Gestaltung des Hörbuches dem des Buches angepasst. Inhalt: Nombeko ist ein Junges Mädchen als sie von einem „Weißen“ angefahren wird. Da sie das Auto des jenigen damit verbauelt hat muss sie dies durch arbeiten wieder gut machen. Sie hat somit das Glück in Südafrika an die Atombombenbau mitzuwirken. Wenn ich hier über Glück spreche müssen ihr wissen das sie eine Mädchen ist die sehr Prakmatisch ist. Sie unterstützt den Professor, jedoch würde er dies niemals zugeben da sie eben eine „Schwarze“ ist. Meine Meinung: Ich finde dieses Buch sehr viel besser als die anderen des Autors. Hier zu berücksichtigen ist das ich nur die Hörbücher gehört habe! Hier ist einfach, denke ich, die Sprecherin etwas besser gewählt. Sie ist zwar etwas gewöhnungsbedürftig jedoch passt sie in meinen Augen sehr gut zu Nombeko. Der Aufbau der Geschichte hat mich auch hier sehr überzeugt. Es wurde hier nie langweilig und es zeigt ein wenig das es nicht immer leicht ist sein Ziel zu erreichen. Sie brauchten ja Jahrzehnte um dies zu schaffen. Das besondere ist einfach an diesem Buch, das Spiel mit der einfachen Ausdrucksweise und dem wie es in den Intelligenteren Schichten genannt wird. Das Buch harmoniert sehr schön und zeigt die unterschiede zwischen dumm und schlau und das es nicht immer einfach ist auf einer Seite zu stehen. Bewertung: ∞∞∞∞

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  • Wenn Südafrika auf Schweden trifft

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Daphne1962

    Daphne1962

    07. July 2016 um 13:23

    Die Analphabetin, die rechnen konnte von Jonas Jonasson, gelesen von Katharina ThalbachNombeko Mayeki war wie sie war. In den Slums von Südafrika aufgewachsen und mit Cleverness sich einen erträglichen Job ergattert. Den richtigen Riecher gehabt, sich an die richtigen Leute gehängt und die Ohren überall.Holger und Holger sind auch so eine Spezies. Sie wachsen in Schweden auf. Der Vater ein Monarchie-Anhänger oder auch Fanatiker sozusagen, traditionell auf den einen Sohn übertragen.Das irgendwann Südafrika auf Schweden trifft war zu erwarten. Verrückte Typen müssen einander begegnen. Das ganze Buch ist ein einziger Nonsens, den man zu keinem Moment ernst nehmen kann. Das war der Vorgänger von Janasson allerdings auch nicht. Hanebüchene Szenen, die zum Schmunzeln anregen, aber sich schnell aneinanderreihen, ohne Atempause sozusagen. Erinnert ein wenig an Pippi Langstrumpf, die sich auch die Welt machte, wie sie ihr gefiel. Wer Lust auf ein nicht zu ernst zu nehmendes Buch hat, der ist hier bestens unterhalten. Wem das ganze allerdings zu viel aus dem Ruder läuft, der orientiere sich lieber an anderen Büchern. Denn in Etwa reiht sich dieses Buch an den Vorgänger. Der Druck, dem der Autor ausgesetzt war, war auch wohl sicherlich hoch. Katharina Thalbach hat es sichtlich Spaß gemacht, dieses Hörbuch einzulesen. Das merkt man doch sehr.

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  • Gleiches Strickmuster wie beim Erstlingswerk

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    DanielaN

    DanielaN

    17. January 2016 um 19:49

    Nombeko arbeitet bei der städtischen "Toilettenleerung" in Soweto, Südafrika. Ein richtiges Armenviertel, dementsprechend schlecht sind Nombekos Voraussetzungen für ihr Leben. Doch mit dem gleichen Geschick, wie es schon dem "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand", gelang, in das Weltgeschehen einzugreifen, gerät Nombeko von einer absurden Situation in die nächste: Sie bekommt es mit Atombauern und Geheimdienstagenten zu tun etc. Sie entpuppt sich als hochintelligente "Analphabetin", die nicht nur lesen und rechnen lernt, sondern auch chinesische Dialekte auf muttersprachlichem Niveau spricht und Physikkenntnisse hat, um selbst eine Atombombe bauen zu können. Ich weiß nicht, was die passende Bezeichnung für Jonas Jonassons Bücher ist: moderne Märchen? Parodien? Wie auch immer: Ich persönlich kann mit so viel Skurrilität und Absurdität nicht viel anfangen. Und irgendwann hat man Muster der Handlung, das sich ja eigentlich in immer gleichen Schleifen vollzieht, über.  Das Buch ist nach dem gleichen Muster gestrickt wie der "Hundertjährige". Wer dieses Buch mochte, wird auch Gefallen an der "Analphabetin" finden. Mein Fall ist es aber nicht.

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  • Eine nicht besonders gelungene "Kopie" des Hundertjährigen

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    black_horse

    black_horse

    08. July 2015 um 22:51

    Nachdem ich den skurilen Roman über den Hundertjährigen ganz witzig fand, musste ich unbedingt auch dieses Buch hören. Auch die Analphabetin ist eine verrückte Figur mit noch verrückteren Erlebnissen. Als Kind mit dem Leeren von Latrinenbehältern beschäftigt, wächst sie zu einem klugen Mädchen heran, dass dann in Gefangenschaft bei einem Atombombenkonstrukteur landet. Von dort flieht sie vor Geheimagenten nach Schweden und mit ihr kommt auch eine Bombe dort an. Und dann gibt es noch Holger und Holger, drei Chinesinnen, eine Gräfin und, und, und ... Die große Frage ist, wie wird man eine Bombe los? Auch dieser Roman strotzt wieder an allen möglichen und unmöglichen für meinen Geschmack zu konstruierten Situationen, die komisch wirken sollen, aber nach dem Hundertjährigen schon etwas abgenutzt wirken. Der Autor versucht auch wieder politische Details einzubringen. So plätschert die Handlung über Jahre dahin, wirkt bemüht aber nicht wirklich witzig. Ich glaube so ein Konzept wie das des Hundertjährigen lässt sich schlecht wiederverwenden. Was da noch sehr einfallsreich war, wirkt nun eher langweilig auf mich. Wenn man den Hundertjährigen nicht kennt, ist dieses Buch bestimmt eine witzige Lektüre.

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  • hörenswert dank Katharina Thalbach

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Kerstin-Scheuer

    Kerstin-Scheuer

    10. May 2015 um 11:47

    Trotz eines positiven ersten Eindrucks konnte mich “Die Analphabetin, die rechnen konnte” von Jonas Jonsson insgesamt nicht überzeugen. Nach dem ersten Drittel gleitet es mir doch zu sehr in puren Klamauk mit hanebüchener Handlung hab. Mir fehlte der feinsinnige, intelligente Humor von “Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand”. Einziger Lichtblick des Hörbuchs ist Katharina Thalbach, die ausgezeichnet liest. (Ausführliche Rezension: http://kerstin-scheuer.de/?p=3126)

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  • Katharina Thalbach

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Andreayyy

    Andreayyy

    24. August 2014 um 11:41

    Nombeko führt das Schicksal durch abstruse Wege. Sie wird in den Slums in Soweto geboren, gelangt mit einer Atombombe nach Schweden und endet schließlich als Botschafterin wieder in Südafrika. Die Geschichte ist natürlich nicht ernstzunehmen und man muss sich drauf einlassen auf die völlig absurden Irrungen und Wirrungen. Die Charaktere sind ebenfalls leicht abstrus, aber gut vorstellbar und auf ihre Weise auch symphatisch. Sehr amüsiert habe ich mich über den König :-) Ich habe das Hörbuch mehrfach hintereinander gehört, weil es mich köstlich amüsiert hat. Manche Dinge hab ich beim ersten Hören "überhört", so dass ich jedes Mal noch etwas Neues gehört hab. Das, was das Hörbuch für mich wirklich erstklassig macht, ist Katharina Thalbach. Die Einzigartigkeit ihrer Stimme und wie sie sie einsetzt, finde ich perfekt. Ich bin mir deshalb nicht sicher, ob mir das Buch ebenso gefallen hätte, aber durch Katharina Thalbach ist dieses Hörbuch meiner Meinung nach der Hammer! Das Hörbuch vom Hundertjährigen hab ich auch gehört, das fand ich so la la.

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  • einfach großartig vorgetragen

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Gruenente

    Gruenente

    27. July 2014 um 12:24

    Nombeko Mayeki wächst in einem Südafrikanischen Slum auf und ist früh auf sich allein gestellt. Sie ist Analphabetin, aber mathematisch sehr begabt und auch sonst ein ziemlich heller Kopf. Durch viele Umwege, auf denen sie natürlich auch lesen, schreiben und mehrere Sprachen lernt kommt sie mit einer  Atombombe im Gepäck nach Schweden. Während Holger 2, als Zwillingsbruder von Holger 1 in Schweden ein illegales Dasein fristet. Er hat eine hilflose Mutter und einen fanatischen Vater, der unbedingt erst dem König die Hand schütteln will und später die Monarchie stürzen möchte. Ein Vermächtnis, da der legale Holger 1 aufnimmt. Natürlich treffen sich die zwei. Wer wissen will, wie sie die Weltgeschichte beeinflussen und die Atombombe wieder loswerden sollte dieses Buch lesen/hören. Es ist ganz witzig, vielleicht etwas lang und im gleichen irrwitzigen Tempo geschrieben wir der Vorgänger (der Hundertjährige…). Nicht unbedingt einer meiner Favoriten dieses Jahr. Meine 11jährige Tochter fand es super, meine 13jährige schrecklich. Aber ganz toll vorgelesen von Kathrina Thalbach, allein deswegen schon ein lohnendes Hörbuch!

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  • Ähnlich, wie der Vorgänger

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Kleine1984

    Kleine1984

    25. April 2014 um 10:06

    Ähnlich wie schon beim Vorgänger "Der Hundertjährige der aus dem Fenster stieg und verschwand" hat auch hier die Protagonistin ein sehr ereignisreiches Leben, das von Zufällen bestimmt wird. Natürlich geht es auch hier wieder um eine Atombombe, die Nombeko ganz schön in Schwierigkeiten bringt. Die ganze Geschichte wird in einem kindlich naiven Grundton erzählt, der ihr die Leichtigkeit gibt. Der Hauptfigur Nombeko war mir sympathischer als den Hundertjährigen, da sie ihren Lebensweg vom Südafrikanischen Slum bis nach Schweden durch ihre eigene Schlauheit mitbestimmt und dabei so herrlich Gelassen bleibt. Mir hat die Stimme der Vorleserin Katharina Thalberg nicht gefallen. Ich empfand es als sehr anstrengend zuzuhören.

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  • *+* Unterhaltung vom Feinsten *+*

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Irve

    Irve

    18. February 2014 um 16:04

    *+ Unterhaltung vom Feinsten +* Beschreibung: Mit fünf fing sie an zu arbeiten, mit zehn wurde sie Waise, mit fünfzehn wäre sie fast gestorben. Im Grunde deutet alles darauf hin, dass sie ihr Dasein in ihrer Hütte im größten Slum Südafrikas fristen würde. Wenn sie nicht die gewesen wäre, die sie war, aber die war sie eben. Nombeko Mayeki war die Analphabetin, die rechnen konnte. Das Schicksal führt sie in die internationale Politik, auf die andere Seite des Erdballs. Auf ihrer Reise gelingt es ihr, dem meistgefürchteten Geheimdienst der Welt auf der Nase herumzutanzen, bis sie sich eines Tages eingesperrt im Laderaum eines Lieferwagens wiederfindet. Und in diesem Moment schwebt die ganze Welt, wie wir sie kennen, in höchster Gefahr. (Quelle: audible.de) Das Cover: Es ist ein echter Hingucker und durch die Detail-Auswahl sehr nah am Buch. Das Zebra erinnert an Südafrika, die Paketschnur an die in der Geschichte allgegenwärtige Atombombe, die ja eigentlich gar nicht existiert... Die unnatürliche Farbgebung geht konform mit der Fiktion, die einen Großteil von „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ ausmacht. Für mich ist das Cover perfekt gelungen! Meine Meinung: Schon mit dem ersten Satz landete ich inmitten des Hörbuchs. Frau Thalbach liest so einfühlsam und gefühlvoll, dass schon allein das Lauschen ihrer Stimme der pure Hörgenuss ist. Aber auch die Geschichte an sich hat mich ganz schnell aus der Wirklichkeit hinein in die Welt von Nombeko und Holger und all den anderen getragen. Das Schicksal führt Nombeko zusammen mit besagter Atombombe nach Schweden. Dort lernt sie Holger kennen, dessen Zwillingsbruder rein zufällig auch Holger heißt. Die Brüder tragen denselben Namen, haben aber völlig verschiedene Charaktere. So kommt es nicht von ungefähr, dass Nombeko, die offiziell in Schweden gar nicht existier,t und Holger, den es eigentlich auch nicht gibt, immer mal wieder auf Probleme stoßen. Und daran ist der Zwillingsbruder samt seiner Krawallfreundin nicht ganz unbeteiligt. Wie es weitergeht verrate ich jetzt nicht. Ich kann dieses (Hör-) Buch jedem wirklich ans Herz legen. Die Geschichte ist unterhaltsam, liebevoll konstruiert und brachte mich an vielen Stellen zum Lachen. Die Story ist irre und verrückt, aber sprachlich so ausgefeilt, dass das gesamte Buch von feinem Wortwitz durchzogen ist und ich immer wieder schmunzeln musste. Grandios sind Jonas Jonasson die Charaktere gelungen. Angefangen bei der hochintelligenten Nombeko, die sich mal eben so beibringt, wie man eine Atombombe baut und die durch die Unfähigkeit ihres Dienstherrn zusehen muss, wie sie eine zufällig zu viel hergestellte Bombe, von der niemand weiß, wieder loswerden kann. Ebenso sind Holger und Holger sehr überzeugend erschaffen, auch ihre Charaktere zeichnete der Autor sehr tiefgründig und detailreich. Alle anderen Protagonisten, seien es Familienmitglieder oder Freunde der Hauptpersonen, Politiker, Geheimdienstler oder andere Darsteller, für sie alle hat Herr Jonasson grundeigene Charaktereigenschaften gefunden, die die einzelnen Personen unverwechselbar machen. Das Zusammenspiel dieser Menschen, eingebettet in die Weltgeschichte und eine absolut bizarre und skurrile Rahmenhandlung, machen „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ zu einem wahren Genuss. Katharina Thalbach drückt mit ihrer magischen Stimme dem Hörbuch noch einen Extrastempel auf! Der Autor hat ein Talent dafür, die Weltgeschichte so raffiniert in eine skurrile Erzählung einzubauen, dass man fasziniert liest bzw. zuhört und nebenbei noch einiges lernen kann. Von der Geschichte der Analphabetin konnte ich nicht genug bekommen. Ich hörte das Audiobook weiter, wann immer es ging und war ganz geknickt als ich am Ende angekommen war... dabei hatte ich schon die ungekürzte Version gewählt. Mein Fazit: Einsame Spitze und absolut empfehlenswert! Ich vergebe die volle Punktzahl. Infos zum Hörbuch: „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ von Jonas Jonasson ist am 15.11.2013 bei audible erschienen. Die Laufzeit der ungekürzten Version beträgt 14:11 Stunden, die der gekürzten Fassung 07:59 Stunden. Gesprochen wird das Hörbuch von Katharina Thalbach.

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  • Die skurrilen Verwicklungen um eine Atombombe, die nicht existiert

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    Exlibris_Joana

    Exlibris_Joana

    07. February 2014 um 12:18

    Zunächst war ich skeptisch, ob ich mich mit Katharina Talbach als Sprecherin würde anfreunden können. Eigentlich ziehe ich männliche Sprecher bei Hörbüchern vor, bei tiefen, sonoren Stimmen fällt es mir leichter zu folgen. Und Talbachs Stimme ist doch sehr „speziell“, fast krächzend. Doch bereits nach kurzer Zeit war ich von ihr begeistert, keine andere Stimme hätte zu dieser Geschichte besser gepasst. Die Geschichte handelt von Nombekos Leben und ihrer skurrilen Reise aus den Slums von Soveto in Südafrika bis nach Schweden, in deren Verlauf sie in Besitz einer Atombombe gerät, die eigentlich gar nicht existiert und von Nombekos zahlreichen Versuchen, diese Bombe wieder loszuwerden. Dabei kämpft die schlaue Südafrikanerin konstant gegen die Dummheit der Mitmenschen in ihrer Umgebung an, die ihr immer wieder Steine in den Weg legen. So kommt es zu diversen witzigen und unglaublichen Situationen, die Nombeko immer wieder auf ihre einmalige Weise meistert. Da ich bisher den Vorgänger „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“ noch nicht gelesen habe, fehlt mir hier der Vergleich. Allerdings verspüre ich momentan kein Bedürfnis auch diesen Vorgänger zu lesen. „Die Analphabetin…“ hat mir zwar unterhaltsame Stunden bereitet, allerdings kann mich solch ein eher humoristisches und skurriles Buch auf Dauer nicht so sehr fesseln. Das Ende zog sich für mich ein wenig in die Länge. Dennoch eine etwas andere Geschichte, die ich so schnell sicher nicht vergessen werde.

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  • Dasselbe in Grün!

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    guybrush

    guybrush

    30. January 2014 um 15:18

    Sprecher: Katharina Thalbach Erscheinungstermin: 15.11.2013Verlag: DHV Der HoerverlagSpieldauer: 476 Minuten „Soll das schon alles gewesen sein?“ Das fragt sich Nombeko, als sie kurz nach ihrem 15. Geburtstag von einem Auto überfahren wird. Nein, denn hier beginnt es erst richtig. Die junge Südafrikanerin ist eigentlich chancenlos. Im Slum in Soveto geboren und aufgewachsen, hat die kleine Weise, die sich ihren Lebensunterhalt als Latrinentonnenträgerin verdienen muss, wenigstens so viel Glück, dass ihr der „alte Schmierlappen“ Lesen und Schreiben beibringt. Rechnen konnte sie schon immer besser als ihr Chef, was sie letztendlich ihren Job kostet. Und so kann sie beginnen, die Geschichte, die fast schon zu Ende war, bevor sie begonnen hat. Ein schier endloser Kampf gegen die Windmühlen der Dummheit und gegen das Schicksal, das immer ganz andere Wege einschlägt, als von den Protagonisten erhofft. Was das alles mit einer eigentlich nicht existenten Atombombe zu tun hat und wie diese auf Wanderschaft durch Schweden gerät? Das ist eine lange Geschichte, brillant gelesen von Katharina Thalbach, aber eben doch ein wenig zu langatmig geraten und bei weitem nicht so witzig, wie "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand". Mir scheint „Die Analphabetin, die rechnen konnte“ ein Versuch zu sein, an den erfolgreichen Vorgänger anzuknüpfen, der nicht ganz gelungen ist. Zu Vieles kommt einem bereits bekannt vor und die wenigen neuen Ideen sind einfach nicht so zündend. Trotzdem ein unterhaltsames Hörbuch, das einem vergnügliche Hörstunden bereitet – man darf es halt nur nicht am Hundertjährigen messen.

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  • Wirren und Wendungen zwischen Süadafrika und Schweden

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    savanna

    savanna

    16. December 2013 um 22:03

    So ist das leider, wenn ein sehr erfolgreicher Autor unmittelbar nach seinem Debüt besonders hohe Erwartungen beim Leser - bzw. wie in meinem Fall beim Hörer - weckt: Niemals können die Hoffnungen aller Personen erfüllt werden... Für mich jedoch hat der schwedische Autor Jonas Jonasson nach 'Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand' mit seinem Nachfolgeroman 'Die Analphabetin, die rechnen konnte' wieder grossartige Lektüre auf den Markt gebracht! Beste Unterhaltung in einem charmant-eigenwilligen Stil! Den man mögen muss, das mal vorausgesetzt... Denn der Schreibstil mit gesundem Wortwitz ist das Alleinstellungsmerkmal von Jonasson, mit dem er dem Leser/Hörer noch so skurrile Geschichten schmackhaft machen kann. Nicht, dass seine Romane irgendwo nahe der Linie der Glaubwürdigkeit blieben, eher nein, aber wir befinden uns nunmal im Genre der Romane, nicht der Erfahrungsberichte. Über sechs CDs und fast acht Stunden kann man die Geschichte der südafrikanischen Nombeko verfolgen, die ohne Schulbildung dennoch einen beachtlichen politischen Einfluss geltend machen kann. Wenn auch der verrücktesten Art. Als Autodidaktin bringt sie sich das Rechnen selbst bei und wird über Irren und Wirren die rechte Hand eines völlig überforderten Ingenieurs, der für Südafrika den Bau von Atombomben steuern soll. Über die Atomkraft schlittert Nombeko aufs politische Parkett - und das für Jahre und über Kontinente hinweg. Allein mit der gewählten Sprecherin Frau Katharina Thalbach hatte ich so meine Probleme. Da Nombeko als zentrale Person dem Leser/Hörer zu Beginn als junges Mädchen vorgestellt wird, habe ich mich mit der eigenwilligen Stimme einer älteren Frau leider nicht anfreunden können.

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  • Eine Atombombe auf der Flucht...

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    parden

    parden

    07. December 2013 um 22:37

    EINE ATOMBOMBE AUF DER FLUCHT... Die aberwitzige Geschichte der jungen Südafrikanerin Nombeko, die zwar nicht lesen kann, aber ein Rechengenie ist, fast zufällig bei der Konstruktion nuklearer Sprengköpfe mithilft und nebenbei Verhandlungen mit den Mächtigen der Welt führt. Nach einem besonders brisanten Geschäft setzt sie sich nach Schweden ab, wo ihr die große Liebe begegnet. Das bringt nicht nur ihr eigenes Leben, sondern gleich die gesamte Weltpolitik durcheinander... Spitzzüngig und mit viel schwarzem Humor rechnet Jonasson in seinem neuesten Roman mit dem Fundamentalismus in all seinen Erscheinungsformen ab. Eine grandiose Geschichte, die dem "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand" an überbordenden Einfällen, skurrilen Wendungen und unvergesslichem Charme in nichts nachsteht! Nombeko Mayeki ist fünf Jahre alt, als sie im Slum von Soweto (Johannesburg) in der Latrinenleerungstruppe zu arbeiten beginnt. Mit 14 Jahren wird sie Chefin dort, weil sich herausstellt, dass sie ungemein gut rechnen kann und auch sonst nicht auf den Kopf gefallen zu sein scheint - für eine Analphabetin aus diesem Armenviertel recht erstaunlich. Als sie eines Tages auf dem Bürgersteig von einem volltrunkenen weißen Ingenieur über den Haufen gefahren wird und nur durch viel Glück überlebt, wird Nombeko zur Strafe für das verbeulte Auto dazu verurteilt, sieben Jahre lang für eben diesen Ingenieur zu arbeiten. Er, der im Grunde keine Ahnung von seinem Beruf hat, fragt Nombeko, deren Namen er sich nie merken kann - "Wie heißt du noch gleich?" - zunehmend um Rat, als er feststellt, wie intelligent diese junge Frau ist. So kommt Nombeko allmählich dahinter, dass der Ingenieur einen Geheimauftrag zu erfüllen hat - er soll eine Atombombe für Südafrika realisieren. Genauer gesagt: gleich sechs Stück. Durch einen dummen Zufall werden es dann aber sieben, was der Ingenieur jedoch wohlweislich verschweigt und die überzählige Kernwaffe kurzerhand in seinem Haus versteckt. Was aber geschieht, wenn der Ingenieur plötzlich ums Leben kommt, man jedoch unbedingt verhindern will, dass die überzählige Atombombe, die jahrelang so friedlich hinter verschlossener Tür schlummerte, nun in die falschen Hände gerät? Womöglich in die Hände eines gewissen israelischen Geheimdienstes? Nun, dann kommt es zu dem, was Jonas Jonasson hier in einer wundervoll witzig-spritzigen Art erzählt: einer Atombombe auf der Flucht. Mitten in Schweden. Über zwanzig Jahre lang. Schweden?! Ja, Schweden. Und mit der Bombe Nombeko, das Latrinenmädchen, die Putzfrau, die Analphabetin, die Asylantin, die gleich nach ihrer Ankunft in Schweden verschwindet. Und in eine Reihe skurriler und skurrilster Ereignisse gezogen wird, aus denen ein Entkommen oft unmöglich scheint... Jonas Jonasson hat nicht nur die Gabe unglaublicher Einfälle, er bringt sie auch noch in charmanter, schwarzhumoriger, augenzwinkender, unnachahmlicher Art zu Papier. Jeder Charakter ist liebevoll ausgearbeitet, mag er auch noch so verschroben sein, und durch unberechenbare Wendungen bei fast naiver, beiläufiger Erzählweise begleitet eine Art fröhlicher Anarchie die Geschichte bis zum Ende. Obgleich vom Konzept her ähnlich dem "Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg und verschwand", was andere Rezensenten teilweise massiv störte, hat mich das Buch wirklich überzeugt. Es hat mich überaus gut unterhalten, oftmals habe ich gekichert oder lauthals gelacht und mich einfach gefreut über die skurrilen Einfälle des Jonas Jonasson. Dabei schneidet der Autor durchaus ernste Themen an, jedoch eben nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern er führt sie weit subtiler vor, mit feinem und hintersinnigem Humor. Was dem Genuss noch das Sahnehäubchen aufsetzte, war die Tatsache, dass ich nicht das Buch gelesen, sondern das Hörbuch (die ungekürzte Version von audible.de) gehört habe. War "Der Hundertjährige" schon genial gelesen von dem kürzlich verstorbenen Otto Sander, finde ich die Besetzung von "Die Analphabetin" mit Katharina Thalbach fast noch besser. Anfangs tat ich mich mit der Stimmlage der Schauspielerin etwas schwer, aber bald schon merkte ich, wieviel Vergnügen Katharina Thalbach selbst an der Lesung zu haben schien. Die Betonungen, die Ironie, das Augenzwinkern: perfekt! Also wenn man nicht gerade zu denjenigen gehört, die bei Hörbüchern immer gleich einschlafen, meine dringende Empfehlung in diesem Fall: lieber noch das Hörbuch als das Buch! Man bringt sich sonst um einen echten Genuss! Absolut empfehlenswert in meinen Augen!!! © Parden

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  • Ein Mädchen aus dem großes wird

    Die Analphabetin, die rechnen konnte
    nicigirl85

    nicigirl85

    01. December 2013 um 16:34

    Nachdem mir bereits Jonas Jonassons Erstlingswerk "Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand" so gut gefiel, war ich natürlich neugierig auf sein neues Werk. Allerdings entschied ich mich für die Hörbuchvariante, um mal etwas Neues zu probieren, da ich normalerweise lieber lese als zuhöre. Nun ja doch meine Entscheidung war mehr als nur richtig, denn mit Katharina Thalbach ist dieses Hörbuch einfach der reinste Spaß. Ihre Stimme passt einfach hervorragend zu diesem etwas anderen Buch. Bei der Analphabetin, die rechnen konnte (und lesen kann sie natürlich auch) handelt es sich um das südafrikanische Mädchen Nombeko Mayeki, die bereits mit fünf Jahren zu arbeiten begann, als Latrinenmädchen. Fortan begleitet der geneigte Leser/ Hörer den Werdegang Nombekos und erlebt dabei die kuriosesten und verrücktesten Abenteuer, die man sich nur vorstellen kann (und weit darüber hinaus). Auch die zahlreich gestreuten Nebencharaktere wissen zu überzeugen, wobei Nombeko auf jeden Fall unerreicht und einzigartig dabei bleibt. Das Hörbuch übte einen regelrechten Sog auf mich aus, denn die Geschichte nahm mich so dermaßen gefangen, dass ich einfach nicht mehr aufhören konnte. Und glaubte man noch verrückter könne es nicht kommen, da setzte der Autor schlagartig noch einen drauf. Ich habe mich selten so gut unterhalten gefühlt und so herzhaft gelacht wie bei diesem amüsanten Hörbuch, welches seinesgleichen suchen wird. Ich weiß nicht, ob mir das Buch auch so gut gefallen hätte, wenn ich es selbst gelesen hätte. Fazit: Der reinste Hörgenuss, der jede Menge Spaß, Action und Spannung liefert. Wer es nicht hört, der ist ganz klar selber schuld. Überaus hörenswert und sehr zu empfehlen!

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