Jonas Lüscher Frühling der Barbaren

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Inhaltsangabe zu „Frühling der Barbaren“ von Jonas Lüscher

Der Schweizer Fabrikerbe Preising wird in einem tunesischen Oasenresort zur Hochzeit reicher, junger Engländer aus der Londoner Finanzwelt eingeladen. Während die Festgesellschaft sich in ihren Betten noch von den Strapazen des ausschweifenden Festes erholt, verkündet England den Staatsbankrott. Und mit gesperrten Kreditkarten, in der Wüste gestrandet, plötzlich überschuldet und arbeitslos geworden, scheint es nur ein kurzer Schritt zurück in die Barbarei. Spannend, klug konstruiert, durchaus auch komisch, mit unvergesslichen Bildern und einer reichen, beweglichen Sprache erzählt, seziert dieses Buch menschliche Schwächen und zielt dabei mitten ins Herz der Gegenwart.

Sprachlich und intellektuell anspruchsvolle Novelle, die auf die richtigen Fragen aufmerksam macht.

— Hamlets_Erbin

Teils zu überzeichnet, dennoch spannend, relevante Themen und Gesellschaftskritik werden gekonnt rübergebracht.

— letusreadsomebooks

Erschütterndes Anti-Märchen über die Welt des Finanzkapitalismus und die Folgen eines Super-Crashs, erzählt in leichtem Plauderton.

— franzzi

Großartiges Buch. Sehr subtil, wie Lüscher sich auf die Tradition kolonialer Erzählliteratur besinnt und dies auf die heutige Zeit bezieht.

— ekoepping

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    Frühling der Barbaren

    Hamlets_Erbin

    26. September 2016 um 02:04

    "Der Mensch wird zum Tier, wenn es an sein Erspartes geht." (S.24) Inhalt: In einer psychiatrischen Anstalt spricht der Ich-Erzähler während eines Spaziergangs mit Preising, dem Besitzer einer Fernsehantennenfabrik. Der erzählt ihm von seinen Aufenthalt in einem tunesischen Ressort, in dem er gemeinsam mit einer englischen Hochzeitsgesellschaft, die sich primär aus Finanzjongleuren zusammensetzte, untergebracht war. Trotz eines etwas zähen Beginns, der vor allem auf den steten Wechsel zwischen direkter Rede von Preising und indirekter Rede des Ich-Erzählers zurückzuführen war, konnte diese Novelle überzeugen. Das Thema, die zugrundeliegende Frage - was passiert, wenn das bekannte System zusammenbricht - wurde in aller Kürze eindringlich in Szene gesetzt (obgleich sich ein großer dystopischer Roman bei einer derartigen Vorlage natürlich aufgedrängt hätte). Zudem konnte die Porträtierung der Londoner Finanzelite überzeugen. Den Stil von Lüscher empfand ich als gewöhnungsbedürftig, was vor allem an den verschachtelten, komplexen Sätzen lag. Hier ging die Präsentation der sprachlichen Fertigkeiten des Autors eindeutig zu Lasten der Lesbarkeit. "Nur weil man etwas erlebt hatte, hieß das noch lange nicht, dass man wusste, was es bedeutete...Es gibt Dinge, die so sinnlos sind, dass es sich nicht lohnt, ihnen eine Bedeutung zu geben." (S.36)

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  • Gelungene Gesellschaftskritik

    Frühling der Barbaren

    letusreadsomebooks

    25. July 2016 um 21:34

    Auf einer Geschäftsreise wird der Schweizer Fabrikerbe Preising in Tunesien in einem Oasenresort zu einer Hochzeit von reichen, jungen Engländern aus der Londoner Finanzwelt eingeladen. Am Tag nach den Feierlichkeiten verkündet England den Staatsbankrott. Mit gesperrten Kreditkarten, völlig überschuldet und plötzlich ohne Job in der Wüste gestrandet, ist es nur noch ein kurzer Schritt zurück in die Barbarei… Kann man so etwas Komplexes wie die Finanzkrise und deren Auswirkungen in einer Novelle darstellen? Nach dem Lesen der Novelle Frühling der Barbaren von Jonas Lüscher muss ich ganz klar sagen: Ja. Erzählt wird die Geschichte von Preising, der sich in einer Psychiatrie befindet und seine Erlebnisse einem anderen Insassen berichtet. Preising selbst ist ein Firmenerbe, der durch die Erfindung eines Angestellten zu großem Reichtum gekommen ist, aber nur noch als Familiengesicht der Firma fungiert und wenn wichtige Entscheidungen anstehen in den Urlaub geschickt wird. Und obwohl ich beim Lesen immer wieder Mitleid mit ihm empfunden habe, müsste man ihn eigentlich ordentlich durchschütteln, damit er endlich einmal selbst handelt. Denn das ist etwas, das er überhaupt nicht kann. Er erscheint immer unbeteiligt und beobachtet nur, übernimmt aber keine Verantwortung. Dabei werden dem Leser seine Gedanken offenbar, die einen nur den Kopf schütteln lassen. Nach einem Busunglück überlegt Preising, ob er nicht mit seinem Geld einem Geschädigten helfen kann: Würde ich diesen Mann mit meinem Geld nicht lähmen? Ihm die Möglichkeit rauben, sich selbst aus dem Elend zu befreien und mit breiter Brust, aus eigener Kraft sich eine Zukunft zu schaffen? […] Aber hätte dieser Mann überhaupt ein Bankkonto? […] Aber würde ich auf einem tunesischen Kamelmarkt mit Kreditkarte bezahlen können? Und so geht es immer wieder und wieder. Preising überlegt und überlegt, aber er kann sich nicht entschließen zu Handeln. Ganz anders erscheinen die Teilnehmer der englischen Hochzeitgesellschaft, die eben durch ihr Handeln an den Finanzmärkten zu Wohlstand gekommen sind. Das Bild, das der Autor von ihnen zeigt ist wenig positiv. Ihr Verhalten gegenüber den Angestellten des Resort ist überheblich und ihr Leben dreht sich offensichtlich nur um Geld und Äußerlichkeiten, aus denen sie ihr Lebensglück ableiten: Er habe, so fuhr Sanford fort, gestern mit Staunen einer langen Erzählung seiner Tischnachbarin, einer wohl kaum dreißigjährigen Wertpapierhändlerin, gelauscht, die ihm in epischer Breite den glücklichsten Tag ihres Lebens geschildert habe. Der im Wesentlichen darin bestanden hatte, (…) einen Sportwagen im Werk abzuholen, den sie sich dank einer, wie sie sich ausdrückte, annual perfomance mit entsprechenden Bonus leisten konnte, und mit diesem über die tempobefreiten deutschen Autobahnen Richtung England zu fahren. Doch wie verhalten sich diese Menschen in der Finanzkrise, einer Situation in der sie nichts mehr haben? Mit dieser Frage beschäftigt sich Lüscher im letzten Teil der Novelle. Die Darstellung der Ereignisse mag übertrieben sein, aber für mich dafür umso eindrucksvoller. Bereits vor dem Zusammenbruch des Finanzsystems werden viele groteske Szenen beschrieben, so dass die Konsequenzen des Staatsbankrotts sich gut in die Novelle einfügen. Mit dem Verlust der Summen, mit denen sie täglich in London umgehen, verlieren sie gleichzeitig auch das Gefühl von Sicherheit und Autorität. Ohne das Geld als Machtmittel werfen sie gesellschaftliche Normen und Moralvorstellungen über Bord und kennen in ihrem Verhalten kaum noch Hemmungen. Mit seinen Beschreibungen zeichnet Lüscher das Bild einer Gesellschaft, in der Geld als wichtigstes Identifikationsmittel dient und des kapitalistischen Systems, welches Ungleichheit zwischen Individuen sowie abstruse Denk- und Verhaltensweisen hervorruft. Der Stil, den der Autor wählt, zeichnet sich vor allem durch lange Sätze aus, in denen immer wieder etwas altertümlich anmutende Begriffe, wie etwas „Behufe“, eingestreut werden. Zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, passt die Art so zu schreiben doch gut zum Hauptcharakter Preising, der etwas altmodisch daherkommt. Typisch für eine Novelle bettet Lüscher die Binnenhandlung (Preisings Aufenthalt in Tunesien) in eine Rahmenhandlung (Spaziergang in der Psychiatrie) ein. In seiner Novelle Frühling der Barbaren zeichnet Jonas Lüscher ein kritisches Bild der konsum- und geldorientierten Gesellschaft. Durch die teilweise groteske Beschreibung der Ereignisse und den Entwicklungen der Charaktere zwischen Dekadenz und purer Hilflosigkeit wird die Kritik sehr deutlich. So ist es ein Buch, das mit relevanten Themen punkten kann, aber teilweise in seiner Darstellung überzeichnet ist.

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  • Ein kleines Buch mit großer Kraft

    Frühling der Barbaren

    franzzi

    30. August 2015 um 15:37

    Sie kommt ganz unscheinbar daher, diese Geschichte, die Jonas Lüscher dem Leser im "Frühling der Barbaren" auftischt. Da plaudern zwei Männer, denen das Leben die Synapsen so verknotet hat, dass sie es im Garten einer psychiatrischen Anstalt tun müssen. Der Eine, der Ich-Erzähler, hat offensichtlich einen schweren Verlust erlitten, den er nun verwinden muss. Lüscher verrät nicht viel über ihn. Denn der Ich-Erzähler erzählt hauptsächlich, was ihm sein Gesprächspartner Preising, ein gefallener Unternehmer, erzählt. Er beobachtet, er ordnet Preisings Geschichte ein, er rafft sie, wenn sich der Gegenüber mal wieder in seiner Fabulierkunst zu verheddern droht. Preising, der seltsame Mann, der nichts zu wollen scheint und an dessen Diagnose sogar die Ärzte scheitern. Es ist nur ein Spaziergang im Garten der Anstalt, der den Rahmen bildet. Und es ist eine ungeheure Geschichte, die Preising erzählt. Ein Anti-Märchen, ein dystopischer Gegenentwurf zu den Geschichten von 1001 Nacht. Es geht um ein eben so benanntes Luxusresort in einer tunesischen Oase, um alte mächtige Familienclans und junge mächtige Aktienspekulanten aus dem Finanzhaifischbeckenherz London. Preising stolpert hinein und der Leser stolpert mit. Denn was so scheinbar leichtfüßig plaudernd und harmlos beginnt, steigert sich ins Beklemmende. Auf nur 125 Seiten entwirft Lüscher ein wirkungsvolles Gleichnis. Er legt die Regeln und Gesetze unseres täglichen Zusammenlebens spielerisch frei, lässt die Geistesmächtigen und die Geldmächtigen im Wettkampf gegeneinander antreten - und sie mit einem Schlag all die scheinbar unverbrüchlichen Regeln verlieren. Eine überraschende Entdeckung, die mir da zufällig in die Hände fiel, gleichzeitig mitreißend kurzweilig und beklemmend wirkungsvoll.

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  • In der Tradition des romantischen Exotismus, brillant heutig!

    Frühling der Barbaren

    ekoepping

    04. March 2015 um 19:59

    Großartiges Buch. Sehr subtil, wie Lüscher sich auf die Tradition kolonialer Erzählliteratur besinnt und dies auf eine Erzählung aus der heutigen Zeit überträgt. Die verschwurbelten Bandwurmsätze kamen mir zu Beginn recht maniriert vor, bis mir klar wurde, worauf er abzielt. Er steht für mich damit eindeutig in der Tradition der Abenteuerromane von Henry Rider Haggard oder Karl May, die den romantisierten Exotismus des afrikanischen Kontinents vor den Augen europäischer LeserInnen auferstehen ließen und damit als Autoren auch als Teil der kolonialen Versklavungsmaschinerie agierten. Der Mythos vom schönen, wilden, fremden Afrika (heute stellvertretend symbolisiert durch Tunesien, das Traumziel des sich für "besser" haltenden Bürgers der unteren Mittelschicht), in dem gleichwohl jeder einzelne Bewohner respektive jede einzelne Bewohnerin nur dem Wohlergehen des europäischen Besuchers zu dienen hat; übertragen auf die moderne Tourismusindustrie, die den Exotismus nur noch inszeniert und als vermeintlich authentisch verkauft, übertragen auf Kinderarbeit in Fertigungsbatterien, die der billigsten Befriedigung der Bedüfnisse der wohlhabenden westlichen Zivilisation dienen - köstlich, zynisch, auf den Punkt! Auch schön das Setting der passiven Sprachkonstruktionen in konsequent indirekter Rede, die nahezu komplett ohne wörtliche Rede auskommt. Das erinnert an ein anderes Genre romantischer Erzählliteratur, an die Grusel- und Abenteuergeschichten von E. T. A. Hoffmann oder Arthur Conan Doyle. Stets sind es Herren der Oberschicht, die zum geselligen Pfeiferauchen und Schnurrenerzählen vor dem Kaminfeuer zusammenkommen, wobei sie Unerhörtes oder Groteskes aus distanzierter Erzählhaltung im gemütlichen Ohrensessel von sich geben. Stets waren dies Abenteuer einer längst vergangenen Zeit oder gar Dinge, die ihnen von dritter Seite zugetragen wurden. So dass die Distanz in der Erzählhaltung sich im Staunen des Erzählers über die Merk- oder Denkwürdigkeit des Erzählten spiegelte. Ohne dass dieser in seiner eigenen Geschichte je zum Handelnden wurde. Urkomisch, diese Herren in die Anstalt zu verpflanzen. Wie nicht irre werden an einer Welt, die ihre Existenzblase auf ein unverständliches Bankensystem aufbaut, auf virtuelle Werte und Statussymbole, die von heute auf morgen zerplatzen kann, als hätte sie nie existiert? Hervorragend beobachtet. Ein echtes Meisterwerk, sehr gescheit. Lüscher macht den Erzähler so zum Teil des Systems, aber auch zu seinem Gefangenen, das das Gefälle zwischen Entwicklungs- und Industrieländern aufrecht erhält. Ich bin sehr gespannt auf das nächste Werk des Autors. Auch darauf, ob er sich wieder des Kunstgriffs bedient, ein literarisches Genre zu zitieren; oder ob er eine ganz eigene, andere Sprache findet. Das Buch macht ganz eindeutig Lust auf mehr!

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Sprachliches Meisterwerk

    Frühling der Barbaren

    _Lotusblume_

    21. July 2014 um 20:13

    Ohne wirkliches Wissen worum es geht  bin ich in dieses Buch eingestiegen und wurde sehr überrascht. Der Autor hat 3 Erzähler eingebracht, ohne Verwirrung zu stiften und hat das Buch in einer gehobenen Sprache, die zur Gesellschaft passt, erzählt. Ich liebte den Schreibstil, die treffende Ausdrucksweise kam mir gar nicht altertümlich vor, sondern unterhielt mich. Hat man ein Mal in die Geschichte rein gefunden -was meiner Meinung nach etwas schwer war - liebt man die Geschichte. Schade, dass es nicht noch mehr Bücher von Jonas Lüscher gibt, ich hätte sie gern gelesen, vor  allem weil die Gesellschaft und das geldabhängige Verhalten der Engländer schön treffend geschildert und kritisiert wurde. Eine schöne Geschichte. 

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  • Der dünne Schleier der Zivilisation

    Frühling der Barbaren

    Buecherschmaus

    10. February 2014 um 12:12

    "Frühling der Barbaren" ist eine klassische Novelle, also eine etwas umfangreichere Erzählung, die auf die "unerhörte Begebenheit" hinausläuft. Verpackt ist diese Novelle in die Erzählung eines gewissen Preising, eines schweizerischen  Geschäftsmannes, der während einer Dienstreise nach Tunesien - seine ererbte Firma lässt dort günstig produzieren - eher zufällig in einer Wellness-Oase mitten in der Wüste landet. Hier wird mit allem Pomp eine Yuppie-Hochzeit gefeiert. Zu diesem Anlass sind nebst Braut und Bräutigam mit Familien auch jede Menge reiche und schöne Kollegen aus der Londoner Bankenszene angereist. Man lässt es so richtig krachen, lediglich gut aussehen muss man dabei. Die ganze Szenerie ist reichlich grotesk und wird von Preising mit einiger Distanz geschildert. Überhaupt ist Preising seltsam unbeteiligt, jede Form des Handeln-müssen ist ihm zuwider. Sei es, um einem unverschuldet ruinierten Kameltreiber zu helfen, sei es, die von seinem Geschäftspartner praktizierte Kinderarbeit zu unterbinden. Damit ist er ein guter Repräsentant der modernen Gesellschaft, die gerne mitleidet, sich gerne empört, aber ungern handelnd eingreift. Während der Hochzeitsfeierlichkeiten kommt es nun zu der unerhörten Begebenheit, die die Novelle ausmacht: ein Bankencrash in London führt zum Staatsbankrott Großbritanniens und macht aus den ausgelassen Feiernden nicht nur Arbeitslose, sondern treibt durch den Währungsverfall die Kosten der Sause ins Unermessliche. Die Managerin des Hotels zieht die Konsequenzen und komplimentiert die ganze Gesellschaft hinaus, ohne Frühstück und Dusche. Das führt zum Eklat, zur Raserei, die schließlich in Mord, Plünderung und Zerstörung des kompletten Ferienresorts mündet. Selbst dieser Showdown auf den letzten Seiten wird von Lüscher lakonisch und in leicht altertümelnder Sprache erzählt, gewinnt dadurch aber noch mehr absurde Komik. Sehr deutlich wird, wie schnell der dünne Schleier der Zivilisation zerreißen kann und wir mit der Barbarei konfrontiert sind. Das Buch ist ein kleines, feines, sehr unterhaltsames Lehrstück über die Wirtschaftskrise und ihre Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Der neutrale Schweizer Preising erzählt sie rückblickend dem Ich-Erzähler in einer psychiatrischen Klinik. Ganz ungeschoren scheint auch er nicht davongekommen zu sein. 

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  • Vom Broker zum Barbaren - eine kleine, bitterböse Novelle!

    Frühling der Barbaren

    LibriHolly

    12. September 2013 um 16:31

    “Money makes the world go round…” Auszug aus dem Klappentext: „Der Schweizer Fabrikerbe Preising wird in einem tunesischen Oasenresort zur Hochzeit reicher, junger Engländer aus der Londoner Finanzwelt eingeladen. Während die Festgesellschaft sich in ihren Betten noch von den Strapazen des ausschweifenden Festes erholt, verkündet England den Staatsbankrott. Und mit gesperrten Kreditkarten, in der Wüste gestrandet, plötzlich überschuldet und arbeitslos geworden, scheint es nur ein kurzer Schritt zurück in die Barbarei…“ Aufgrund dieses Textes neugierig geworden, erwarb ich dieses, mit seinen knapp 125 Seiten, zugegebenermaßen sehr schmale Buch. Als Novelle aufgebaut, erzählt darin der, mittlerweile in die Psychiatrie eingewiesene, Fabrikerbe Preising einem Mitpatienten seine Geschichte einer aberwitzigen Geschäftsreise. Denn Preising ist nicht etwa, wie es der Klappentext suggeriert, zu einer Hochzeit eingeladen, sondern befindet sich auf einer Geschäftsreise, auf der er dann mehr zufällig auf S. 29 auf die Hochzeitsgesellschaft stößt. Die folgenden 60 Seiten lernt er dann ausführlich die Eltern des Bräutigams kennen und wird von diesen schließlich zur Hochzeit eingeladen. Der versprochene Staatsbankrott findet dann erst auf S. 89 statt. War die Geschichte bis dahin teilweise etwas langatmig (trotz der überschaubaren Seitenzahl) nimmt sie nun wieder an Fahrt auf und entwickelt sich schlussendlich im letzten Drittel in die Richtung, in die man es dem Klappentext nach auch erwarten durfte. Diese letzten Seiten entschädigen jedoch für so manches, denn die Yuppie-Hochzeit mit anschließendem Börsencrash wird so bitterböse beschrieben, mit so viel Ironie, dass diese letzten Seiten ein wahrer Lesegenuss sind. Der Autor gewährt uns auf diesen wenigen Seiten einen so tiefen Einblick in die Abgründe der menschlichen Seele, wie mancher Autor auf 125 Seiten nicht. Wo das ach so selbstverständlich vorhanden Geld abhandenkommt, da regiert nur noch Chaos die Welt und die Moral wird über Bord geworfen. Auch die gewählte Form der Novelle ist als eine weitere Stärke des Buches zu sehen und der Schweizer als stiller Beobachter des Ganzen das i-Tüpfelchen. Die Frage, die sich einem aus meiner Sicht nun stellt, ist, ob man bereit ist für einige wenige, hervorragende Seiten, ja, für einen absolut gelungenen Schluss EUR 14,95 zu investieren und sich durch 60 Seiten etwas „dröge“ Mitte zu arbeiten. Eine Frage, die jeder Leser für sich selbst beantworten muss! Vom Broker zum Barbaren – eine kleine bitterböse, aber auch sehr durchwachsene Novelle über die Finanzkrise, deren Stärke eindeutig im Ende liegt!

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  • Sprachlich dicht erzählt mit hochliterarischen Sätzen, klug konstruiert und durchaus komisch.

    Frühling der Barbaren

    Blinkmotte

    07. September 2013 um 03:15

    Die Krise der Finanzmärkte ist in der Literatur angekommen. In seiner Debutnovelle „Frühling der Barbaren“ lässt Jonas Lüscher den Schweizer Fabrikerbe Preising literarisch raffiniert schildern, was sich nach dem Absturz des britischen Pfunds in einem Luxusresort in der tunesischen Wüste zuträgt, das junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt zum Schauplatz ihrer dekadent teuren Hochzeitsfeierlichkeiten auserkoren haben. Über Nacht ist England bankrott und die Hochzeitsgesellschaft, in der Geld nichts und zugleich alles bedeutet erfährt, wie dünn die Decke der Zivilisation ist: Blut fließt und auch Preising muss seine ganz eigene Lektion in Sachen Globalisierung lernen.

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  • Buchtipps von Autoren - Lieblingsbücher empfohlen von Autoren für Leser

    Daniliesing

    Auf LovelyBooks tummeln sich ganz viele Leser mit den unterschiedlichsten Lesevorlieben. Wir teilen hier unsere Buchtipps und tauschen uns begeistert darüber aus. An dieser Stelle möchten wir einen Platz für die Literaturempfehlungen unserer Lieblingsautoren schaffen und freuen uns, wenn sie uns diese verraten. Alle Autoren sind herzlich eingeladen, uns etwas mehr über ihr persönliches Lieblingsbuch zu erzählen. Es dürfen selbstverständlich gern auch ältere Bücher oder Geheimtipps sein. Regelmäßig am Freitag werden wir einen der Autorenbuchtipps hier auswählen und diesen auf unserer Facebookseite teilen. Unter anderem waren schon Kai Meyer, Zoë Beck und Anna Koschka mit ihren Buchempfehlungen dabei. Und wir sind schon ganz gespannt, welche Bücher euch Autoren besonders am Herzen liegen! Beschreibt doch ins 2-3 kurzen Sätzen, was euren Buchtipp zum wahren Lieblingsbuch macht. Wie eure Literaturempfehlung schon bald auf unserer Facebook-Fanpage aussehen kann, seht ihr unten am Beispiel von Anna Koschkas Tipp zu "Die Mondspielerin" von Nina George. -- We would like to collect the favourite books of our favourite authors. You are an author and would like to share your book recommendation with us? Please let us know the title and author of the book that you favor the most and summarize the most enjoyable points about it in two to three short sentences.

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  • Deutscher Buchpreis 2013 - DIE SHORTLIST steht fest!

    sarah_elise

    Am 7. Oktober 2013 wird der Deutsche Buchpreis im Rahmen einer Gala zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Die 5 Bücher umfassende Shortlist für den Preis der Stiftung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, der mit 25.000 Euro dotiert ist, wird am 11. September bekannt gegeben.  Doch nun zu den 20 Kandidaten auf der Longlist, die in dieser Woche bekannt gegeben wurde, und die alljährliche Frage: Habt ihr einen Favoriten? Und welche der Bücher habt ihr gelesen? Wen vermisst ihr auf der Liste und welche Neuerscheinungen zwischen Oktober 2012 und September 2013 sind auf eurer ganz persönlichen Longlist für den deutschen Buchpreis? • Mirko Bonné: Nie mehr Nacht (Schöffling & Co., August 2013) • Ralph Dutli: Soutines letzte Fahrt (Wallstein, März 2013)  • Thomas Glavinic: Das größere Wunder (Hanser, August 2013)  • Norbert Gstrein: Eine Ahnung vom Anfang (Hanser, Mai 2013)  • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf Erden (Hanser, Februar 2013)  • Daniel Kehlmann: F (Rowohlt, September 2013)  • Judith Kuckart: Wünsche (DuMont, März 2013)  • Olaf Kühl: Der wahre Sohn (Rowohlt.Berlin, September 2013)  • Dagmar Leupold: Unter der Hand (Jung und Jung, Juli 2013)  • Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren (C. H. Beck, Januar 2013)  • Clemens Meyer: Im Stein (S. Fischer, August 2013)  • Joachim Meyerhoff: Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war (Kiepenheuer & Witsch, Februar 2013)  • Terézia Mora: Das Ungeheuer (Luchterhand, September 2013)  • Marion Poschmann: Die Sonnenposition (Suhrkamp, August 2013)  • Thomas Stangl: Regeln des Tanzes (Droschl, September 2013)  • Jens Steiner: Carambole (Dörlemann, August 2013)  • Uwe Timm: Vogelweide (Kiepenheuer & Witsch, August 2013)  • Nellja Veremej: Berlin liegt im Osten (Jung und Jung, Februar 2013)  • Urs Widmer: Reise an den Rand des Universums (Diogenes, August 2013)  • Monika Zeiner: Die Ordnung der Sterne über Como (Blumenbar, März 2013) 

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  • In einer Sprache geschrieben, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint

    Frühling der Barbaren

    WinfriedStanzick

    13. May 2013 um 08:08

    Der Schweizer Autor Jonas Lüscher, hat mit seiner raffiniert gebauten Debütnovelle gezeigt, dass man zu Bewältigung eines großen Themas nicht unbedingt einen 400 Seiten starken Roman braucht, sondern dass die alte Kunstform der kleinen Novelle durchaus genügend Möglichkeiten bietet.   In seinem die Novelle umrahmenden Teil spazieren der namenslose Erzähler und der Erbe und Besitzer einer großen Fabrikkette, Preising, durch den Garten einer Einrichtung, die der Leser sehr schnell als eine psychiatrische Anstalt identifiziert. Preising erzählt in Abschnitten eine unglaubliche Geschichte, die er in Tunesien erlebt hat, wo er auf Anraten seines Geschäftsführers hingereist ist, um einer seiner Fabriken zu besichtigen. Er kommt in Kontakt mit einer Hochzeitsgesellschaft von jungen Engländern, die in der Vergangenheit mit ihren Spekulationen in der Finanzwelt sehr reich geworden sind. Doch während sie ausgelassen feiern, verändert sich die Situation auf den Finanzmärkten quasi über Nacht dramatisch. Das britische Pfund fällt auf ungeahnte Tiefen, und diese Krise droht mit verhängnisvollen Folgen auch den Rest der Welt mit ins Unglück zu stürzen. Die Hochzeitsgesellschaft kann ihre Rechnung für die mondäne Zelthochzeit in der Wüste nicht bezahlen und wird hinausgeworfen.   Das ist sozusagen der äußere Teil der Geschichte, die Preising seinem Zuhörer während ihres Spazierganges erzählt. Ein Teil, der sehr aktuell die Gefahren benennt, die uns aus den Machenschaften der Finanzwelt drohen, jederzeit.(Im Augenblick schreien alle wieder Hurra über ein Dax-Allzeithoch – wir werden sehen, wie lange es dauert, bis der nächste große Absturz kommt.)   Der andere, innere Teil der stellenweise fast parabelhaften Novelle betrachtet die Innenwelt der Akteure, reflektiert darüber, was Menschsein bedeutet, und wie sich Menschen in extremen Situationen verhalten. Obwohl er selbst weniger von der britischen Krise betroffen ist, erlebt Preisung erschüttert, wie dünn die Decke der Zivilisation ist und lernt seine eigene Lektion in Sachen Globalisierung.   Jonas Lüscher hat seine Novelle geschickt aufgebaut und in einer Sprache geschrieben, die aus einer anderen Zeit zu stammen scheint, die mir aber sehr viel Freude und Lesegenuss bereitet hat. Sein Hauptthema ist zwischen den Zeilen immer wieder die Moral, was er seinen namenslosen Erzähler mit den Worten sagen lässt: „Ob Preisings Geschichten wahr waren oder nicht, wusste man nie so genau, aber darum ging es nicht. Ihm ging es um Moral.“   Ich warte schon jetzt auf das zweite Buch dieses Autors, den man unbedingt im Auge behalten sollte.

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  • Nachdenklich stimmend

    Frühling der Barbaren

    Fanje

    19. March 2013 um 21:03

    Ich konnte mich über ein Leseexemplar freuen und bin mit großer Vorfreude an dieses Buch herangegangen, die sich dann auch bestätigt hat. Die Geschichte stimmt sehr nachdenklich und das Buch ist fesselnd geschrieben.

  • Buchverlosung zu "Frühling der Barbaren" von Jonas Lüscher

    Frühling der Barbaren

    DieBuchkolumnistin

    Zusammen mit dem C.H. Beck Verlag wollen wir Euch die Debütnovelle "Frühling der Barbaren" von Jonas Lüscher vorstellen: Der Protagonist dieser raffiniert gebauten Debütnovelle von Jonas Lüscher, der Schweizer Fabrikerbe Preising, wird auf einer Geschäftsreise in einem gehobenen tunesischen Oasenresort Zeuge aufwendiger Hochzeitsvorbereitungen.  Reiche junge Engländer aus der Londoner Finanzwelt haben Freunde und Familie für ein großes Fest um sich versammelt und feiern schon im Voraus ausschweifend, als sich die wirtschaftlichen Krisensignale zur Katastrophe verdichten: Das britische Pfund stürzt ab, kurz danach ist England bankrott, mit unabsehbaren Folgen, die auch Tunesien nicht unberührt lassen. Preising, als Schweizer zwar von den schlimmsten Folgen ausgenommen, muss miterleben, wie dünn die Decke der Zivilisation ist, und lernt seine ganz eigene Lektion in Globalisierung, denn seine Firma lässt in Tunesien fertigen. Auch Preising bleibt nicht ungeschoren. Spannend, klug konstruiert, durchaus auch komisch, mit unvergesslichen Bildern und einer reichen, beweglichen Sprache erzählt, seziert dieses Buch menschliche Schwächen und zielt dabei mitten ins Herz der Gegenwart. (Leseprobe) Wir verlosen 10 Exemplare von "Frühling der Barbaren" unter Euch. Beantwortet einfach bis einschliesslich 03.02.2013 folgende Frage: Wie und wann spürt Ihr die Wirtschaftskrise oder habt sie in den letzten Jahren erlebt? Ich freue mich auf eine spannende Diskussion dieses Themas, das uns schlussendlich alle angeht!

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  • Debütautoren 2013 - neue Bücher entdecken, lesen & empfehlen!

    Daniliesing

    Das Jahr 2012 stand bei LovelyBooks ganz im Zeichen der deutschsprachigen Debütautoren. Mehr als 200 Leser haben bei unserer Debütautoren-Aktion die Bücher von über 140 vielversprechenden Debütautoren gelesen. Im Jahr 2013 möchten wir diese schöne Aktion fortführen und Debüts gemeinsam entdecken, zusammen lesen und - wenn sie uns gefallen - weiterempfehlen. Das soll auch im neuen Jahr unsere Mission sein. Bei den tausenden Neuerscheinungen in jedem Jahr haben es gerade die deutschsprachigen Debütautoren schwer sich zwischen den Bestseller-Autoren und vielen Übersetzungen durchzusetzen und wir möchten das gemeinsam mit euch ändern. Bestimmt werden wir gemeinsam wieder besondere Buch-Perlen entdecken können - vielleicht sind unsere Autoren ja sogar die Bestseller-Autoren von morgen. Aktuelle oder demnächst startende Aktionen: 01. November: Leserunde zu "Der Loser - Lothar Serkowzki" von Florian Gerlach 04. November: Leserunde zu "Samba tanzt der Fussballgott" von Mirco Drewes 5. November: Leserunde zu "Journeyman: 1 Mann, 5 Kontinente und jede Menge Jobs" von Fabian Sixtus Körner 5. November: Leserunde zu "Die Wahrheit ist ein Schlund" von Maria Zaffarana 06. November: Leserunde zu "... und was kann man damit mal später machen?" von Alex Burkhard 06. November: Leserunde zu "Mondscheinküsse halten länger" von Carolin Wahl 07.November: Leserunde zu "Der gekaufte Fußball" von Benjamin Best 09. November: Leserunde zu "Desert Heaven" von Oliver Haindl 10. November: Leserunde zu "Weltenreise: Durch die Flut 1" von Julia Beylouny 10. November: Leserunde zu "Lukas und das Geheimnis des Geisterwaldes" von Goetz Markgraf 11. November: Leserunde zu "Die blutroten Schuhe" von Alana Falk 14. November: Leserunde zu "Apple zum Frühstück" von Jackie A. 17. November: Leserunde zu "Nicht menschlich Inc." von Stephanie Linnhe 18. November: Leserunde zu "Hundherum glücklich" von Mara Andeck 20. November: Leserunde zu "Café der Nacht" von Susann Julieva 21. November: Leserunde zu "Die Prüfung" von Kristian Schlüter 28. November: Leserunde zu "High Heels im Hühnerstall" von Sarah Heumann Laufende und beendete Aktionen: 11. Januar: Fragefreitag mit Mara Andeck zu "Wen küss ich und wenn ja, wie viele?" 21. Januar: Leserunde zu "Paradiessucher" von Rena Dumont 08. Februar: Leserunde zu "Mädchenauge" von Christian David 08. Februar: Leserunde zu "Harte Jungs" von Florentine Joop 14. Februar: Buchverlosung zu "Glaube, Liebe, Mafia" von Mark Zak 15. Februar: Leserunde zu "Zurück nach Hollyhill" von Alexandra Pilz 15. Februar: Leserunde zu "Die Gräfin der Wölfe" von Isabela Falk 18. Februar: Leserunde zu " Strawberry Fields Berlin" von Julian Heun 21. Februar: Leserunde zu "Nachtaktiv" von Sophie Senoner 21. Februar: Leserunde zu "Pandämonium - Die letzte Gefahr" von Alexander Odin 26. Februar: Leserunde zu "Ferien mit Traumpferd" von Sonja Kaiblinger 01. März: Fragefreitag mit Florian Kessler zu "Mut Bürger: Die Kunst des neuen Demonstrierens" 02. März: Leserunde zu "Männerwirtschaft" von Florian Herb 02. März: Buchverlosung zu "Schneckenkönig" von Rainer Wittkamp 04. März: Leserunde zu "Zwischen dir und mir" von Lino Munaretto 06. März: Leserunde zu ""Die dunkle Seite des Weiss - Paranormal Berlin 1" von Yalda Lewin" 07. März: Leserunde zu "Im Land der weiten Fjorde" von Christine Kabus 05. März: Leserunde zu "MAMMON - Für deine Sünden wirst du büßen" von Matthias Jösch 11. März: Leserunde zu "Die Rose von Darjeeling" von Sylvia Lott 14. März: Leserunde zu "Ich glaub, mich tritt ein Kind" von Lisa Harmann & Caroline Rosales 17. März: Leserunde zu "Die Ordnung der Sterne über Como" von Monika Zeiner 18. März: Leserunde zu "Schattenfreundin" von Christine Drews 18. März: Leserunde zu "Kondorkinder - Die Suche nach den verlorenen Geschichten" von Sabrina Železný 19. März: Leserunde zu "Die Nacht der Geparden" von Marina Boos 21. März: Leserunde zu "Südbalkon" von Isabella Straub 28. März: Leserunde zu "Himbeersommer" von Anja Saskia Beyer 28. März: Leserunde zu "Die Winterchroniken von Heratia - Die Verfluchte" von Cairiel Ari 08. April: Leserunde zu "Blut ist im Schuh" von Anna Schneider 12. April: Fragefreitag mit Lola Renn zu "Drei Songs später" 12. April: Leserunde zu "Rashen - Einmal Hölle und zurück" von Michaela B. Wahl 15. April: Leserunde zu "Das Rad der Ewigkeit" von Tibor Rode 21. April: Leserunde zu "Flügel aus Asche" von Kaja Evert 23. April: Leserunde zu "Giftgrün" von Bettina Plecher 25. April: Leserunde zu "Hoffentlich schenkt er mir was Schönes!" von Camilla Bohlander 25. April: Leserunde zu "Katerstimmung" von Philipp Reinartz 07. Mai: Leserunde zu "Muscheln für Mutti" von Christoph Dörr 10. Mai: Leserunde zur Anthologie "Stadt, Land, Lust" u.a. von Kathrin Brückmann  15. Mai: Leserunde zu "Das Meer, in dem ich schwimmen lernte" von Franziska Fischer 16. Mai: Leserunde zu "Familie, Liebe und andere Sorgen" von Claudi Feldhaus 28. Mai: Leserunde zu "Alles dreht sich" von Rosemarie Eichinger 31. Mai: Leserunde zu "Die Wanifen" von René Anour 02. Juni: Leserunde zu "Ebers Ende" von Jürgen Flenker 04. Juni: Leserunde zu "Krokofantenküsse" von Sven Ulrich 04. Juni: Leserunde zu "Kirschsommer" von Anneke Mohn 06. Juni: Leserunde zu "Das Leben ist kein Kindergeburtstag" von Daniela Nagel 10. Juni: Leserunde zu "Nachrichten an Paul" von Annegret Heinold 14. Juni: Fragefreitag zu "Hunger, Pipi, Durst!" von Anke Schipp 20. Juni: Leserunde zu "Wie ich Brad Pitt entführte" von Michaela Grünig 21. Juni: Leserunde zu "Hasenpfeffer" von Ralf Waiblinger 24. Juni: Leserunde zu "Nageln will gelernt sein" vin Ina Glückauf 26. Juni: Leserunde zu "Speisende soll man nicht aufhalten" von Patrik Stäbler 29. Juni: Leserunde zu "Das Puppenzimmer" von Maja Ilisch 03. Juli: Leserunde "Meine Nachbarin, der Künstler, die Blumen und der Revolutionär" von Martin Felder 05.Juli: Leserunde zu "Und nie sollst du vergessen sein" von Jörg Böhm 06.Juli: Leserunde zu "7 Männer für Emma" von Jo Berger 08. Juli: Leserunde zu "Wer ins kalte Wasser springt, muss sich warm anziehen" von Julia Bähr & Christian Böhm 08. Juli: Leserunde zu "Wirklich alles über Männer" von Anna Wilde 11. Juli: Leserunde zu "Schlecht aufgelegt" von Sven Stricker 15. Juli: Leserunde zu "Ich glaub, mich knutscht ein Troll" von Charly von Feyerabend 18. Juli: Leserunde zu "Nacht ohne Angst" von Angélique Mundt 18. Juli: Leserunde zu "Fucking Moskau" von Chris Helmbrecht 18. Juli: Leserunde zu "Mein wirst du sein" von Katrin Rodeit 20. Juli: Leserunde zu "Auch die Liebe hat drei Seiten" von Susann Rehlein 29. Juli: Buchverlosung zu "Das letzte Sandkorn" von Bernhard Giersche 30. Juli: Leserunde zu "Die Wächter von Avalon" von Amanda Koch 01. August: Buchverlosung zu "Ein Klick zu viel" von Ulrike Sosnitza 07. August: Leserunde zu "Blue - Gebundene Herzen" von Amelia Blackwood 10. August: Leserunde zu "Vor meiner Ewigkeit" von Alessandra Reß 12. August: Leserunde zu "Violett ist erst der Anfang" von Judith Hüller 09. August: Leserunde zu "Verliebt, verlobt, verflucht" von Melanie Neupauer 10. August: Leserunde zu "Easy going - Sydney" von Sonja Bullen 10. August: Leserunde zu "Guten Morgen, Revolution" von Kirsten Ellerbrake 16. August: Leserunde zu "Schachzug" von Rolf von Siebenthal 19. August: Leserunde zu "Verliebe dich nie in einen Rockstar" von Teresa Sporrer 20. August: Leserunde zu "Strom" von Hannah Dübgen 21. August: Leserunde zu "immeer" von Henriette Vásárhelyi 21. August: Leserunde zu "Die Kunstjägerin" von Elis Fischer 21. August: Leserunde zu "Gott ist kein Zigarettenautomat" von Matthias Gerhards 23. August: Leserunde zu "Tief im Hochwald" von Moni Reinsch 23. August: Leserunde zu "Boston Police - Flirt mit de Tod" von Jane Luc 26. August: Leserunde zu "Almuth spielt auswärts" von Tanja Kokoska 26. August: Leserunde zu "Löffelchenliebe" von Julia Kaufhold 27. August: Leserunde zu "Beutelschema" von Sebastian Lehmann 30. August: Fragefreitag zu "Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter" von Ramona Ambs 02. September: Leserunde zu "Und konnten es einfach nicht fassen" von Sabine Thomas 06. September: Leserunde zu "Wut im Quadrat" von Alexander Emmerich 12. September: Leserunde zu "Wer liebt mich und wenn nicht, warum?" von Mara Andeck 15. September: Leserunde zu "Ferdinand von Schnatter der Viertelnachzweite" von Sarah König 16. September: Leserunde zu "Das schwarze Buch der Gier" von Beile Ratut 18. September: Leserunde zu "Sokrates Lieyes Band 1" von Matthias Meyer Lutterloh 19. September: Leserunde zu "Der Tod des Landeshauptmanns" von Eugen Freund 22. September: Leserunde zu "Burnout - für immer auskuriert" von Alice Spogis 23. September: Leserunde zu "Regenbogenasche" von Anke Weber 23. September: Leserunde zu "Mama muss die Welt retten" von Ina Grütering und Caroline Rosales 23. September: "Leerer Kühlschrank, volle Windeln: Vom Single zum Papa" von Mario D. Richardt 25. September: Leserunde zu "Blow Out" von Uwe Laub 25. September: Leserunde zu "Der letzte Krieger" von David Falk 26. September: Leserunde zu "Papa" von Sven I. Hüsken 26. September: Leserunde zu "Fuck the Möhrchen" von Barbara Ruscher 08. Oktober: Leserunde zu "Fritzi und ich: Von der Angst eines Vaters, keine gute Mutter zu sein" von Jochen König 11. Oktober: Leserunde zu "Chroniken von Chaos und Ordnung. Band 1: Thorn Gandir" von J. H. Praßl 14. Oktober: Leserunde zu "Der ist ja nicht doof, nur irgendwie hochbegabt" von Tanja Janz 15. Oktober: Leserunde zu "Schicksalsspieler" von Tina Janik 24. Oktober: Leserunde zu "Schwanengrab" von Petra Schwarz 24. Oktober: Leserunde zu "Kotzt du noch oder lebst du schon?" von Diana Fey Ablauf der Debütautoren Aktion: Es geht darum im Jahr 2013 möglichst viele Debüts deutschsprachiger Autoren zu lesen. Unsere Partnerverlage vermitteln uns diejenigen Debütautoren, die erstmalig im Jahr 2013 ein Buch / einen Roman veröffentlichen und gerne bei der Aktion mitmachen möchten. Ihr dürft aber selbst auch sehr gern Autoren vorschlagen - am besten schickt ihr dazu eine Nachricht an mich mit dem Namen des Autors und einem direkten Kontakt. Wir stellen euch alle Debütautoren hier vor - wenn ihr dem Thema folgt, könnt ihr nichts verpassen. Pro Monat gibt es dann verschiedene Leserunden und Aktionen an denen ihr teilnehmen könnt, es werden dazu immer einige Rezensionsexemplare zur Verfügung gestellt, wobei sich natürlich alle Autoren freuen, wenn ihr das Buch erwerbt und damit teilnehmt :-) Die Leserunden werden von den Autoren begleitet, dann können wir diese gleich persönlich kennenlernen und ihnen Löcher in den Bauch fragen. Ziel ist es 15 Debüts bis spätestens 15. Januar 2014 zu lesen und zu rezensieren. Wenn ihr das schafft, bekommt ihr nicht nur den Titel 'Lovelybooks Debütautoren Trüffelschwein' ;-) für einen ganz besonderen Riecher für gute Bücher verliehen, sondern dazu noch ganz viele Punkte auf euer Karmakonto. Lasst uns gemeinsam großartige neue Autoren und Bücher entdecken! 'Debüt' bedeutet, dass der Autor bisher noch kein deutsches Buch in einem Verlag veröffentlicht hatte und im Jahr 2013 sein erstes Buch in einem Verlag erscheint. Auch Romandebüts sowie das erste Buch unter eigenem Namen zählen. Wichtig: Wir können leider keine Ausnahmen machen, wenn der Erscheinungstermin vor 2013 lag oder das Buch nicht in einem Verlag erscheint! Außerdem könnt ihr hier für eure liebsten deutschsprachigen Debütautoren nominieren und für sie abstimmen. Wie kann man mitmachen? Schreibt einfach hier einen Beitrag, dass ihr mitmachen möchtet und ich nehme euch in die Teilnehmerliste auf. Der Einstieg in die Aktion ist jederzeit möglich. Wenn ihr ein passendes Buch gelesen und rezensiert habt, postet ihr hier den Link zur Rezension und ich passe immer euren aktuellen Lesestand an. Weitere Informationen Ihr könnt euch ab sofort hier für die Aktion anmelden, aber auch ein späterer Einstieg ist möglich! Unter allen, die es schaffen 15 deutschsprachige Debüts im Jahr zu lesen und rezensieren, wird am Ende eine tolle Überraschung verlost, die natürlich zur Aktion passen wird und garantiert für Lesenachschub sorgt. Was genau es sein wird, bleibt aber bis dahin geheim! Auch ein späterer Einstieg lohnt sich, weil es im Rahmen der Debütautoren Aktion monatlich mehrere Leseaktionen wie z.B. Leserunden zu den Debüts und mit den Autoren geben wird. Dabei kann man mit etwas Glück regelmäßig Bücher gewinnen. Es ist nicht schlimm, sollte man sich für die Aktion anmelden und später keine 15 Bücher schaffen. Ziel ist es doch vor allem tolle neue Autoren und Bücher kennen zu lernen. Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & Freude! Für Autoren: Du bist Autor und veröffentlichst in diesem Jahr dein erstes Buch in einem Verlag? Du möchtest dich an der Debütautoren Aktion beteiligen? Dann schreib eine Mail an Daniela.Moehrke@aboutbooks.de für weitere Informationen! Auch Leser können selbstverständlich Autoren vorschlagen. Logos zum Einbau auf Blogs oder Webseiten findet ihr hier: http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_blogs.png http://media.lovelybooks.de.s3.amazonaws.com/debutautoren_badge_allgemein.png Teilnehmer- und Statusliste: Die Liste der Teilnehmer und der Anzahl ihrer gelesenen Bücher (Stand: 17.01.2014) kannst du dir hier herunterladen! -- PS: Natürlich darf hier auch geplaudert werden - ob über Erfahrungen, Lesewünsche oder Lieblingsautoren usw. - dazu sind alle Leser und (Debüt)Autoren herzlich eingeladen, egal wann ihre Bücher erschienen sind. Ebenso dürft ihr gern Freunde zu dieser Aktion einladen oder auch Autorenkollegen :-) Es zählen alle Bücher, die an diesem Beitrag angehängt sind, für die Aktion:

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