Jonas Maas Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Folge 06

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Inhaltsangabe zu „Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Folge 06“ von Jonas Maas

Der Schwarzwald, seit jeher ein Ort der Mythen und Legenden. Schon immer gab es hier Plätze, die von den Menschen gemieden wurden. Als plötzlich eine Reihe junger Frauen in den Wäldern verschwindet, beginnen sich die Menschen an die alten Geschichten zu erinnern und hinter vorgehaltener Hand zu tuscheln. Bis nach England dringen die Nachrichten von den unheimlichen Vorgängen in den Tälern und Schluchten des alten Waldes. Die seltsamen Ereignisse rufen Mycroft Holmes auf den Plan. Er zögert keine Sekunde und schickt Oscar Wilde ins Deutsche Reich, um Licht ins Dunkle zu bringen. Eine Reise, die sich schnell zu einem Trip in die Hölle entwickelt.

Düstere Fortsetzung - gruselig und spannend.

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  • Im düsteren Schwarzwald

    Oscar Wilde & Mycroft Holmes - Folge 06

    Archer

    14. November 2016 um 23:43

    Oscar Wilde verschlägt es bei seinem sechsten Abenteuer im Dienste der Krone (oder auch Mycroft Holmes) nach Deutschland, genauer gesagt mitten in den dunkelsten Schwarzwald hinein. Beunruhigende Nachrichten von dort sind sogar bis nach London gedrungen: ein Monster hat junge Frauen angegriffen und zerfetzt, und als ein Dorfpolizist und ein Holzfäller der Sache auf den Grund gehen wollen, sterben auch sie. Es ist also wieder einmal die Aufgabe Wildes, Nachforschungen anzustellen, dieses Mal nur mit der Unterstützung seines alten Weggefährten Hawthorne, dem Großwildjäger, der schon bei einigen Ermittlungen dabei war. Im deutschen Reich geht es Wilde fast an den Kragen, und wieder hatte Darwin die Hand im Spiel ...Mittlerweile denke ich, dass die gesamte Geschichte anders hätte aufgezogen werden sollen, denn ich finde das Grundkonzept nicht mehr stimmig. Ursprünglich ging es um den Kreis der Sieben, die das englische Empire stürzen wollten, aber mittlerweile mischt(e) auch Darwin mit und die englische Regierung kocht ihr eigenes Süppchen. So nah das an der Realität auch sein mag, passt es kaum noch zur Grundstimmung von Wilde & Holmes. Überhaupt Holmes. Warum konnte man bei diesem Mann nicht beim Original von Doyle bleiben. Er war - laut Aussage seines Bruders, des berühmtesten Detektivs aller Zeiten - sogar noch intelligenter und logischer, doch hier wird er meistens wie ein Trottel dargestellt, dazu wie ein Trottel, der sich nicht zu fein ist, in die Kasse seines Angestellten zu greifen. Charles Darwin darf sich die Ehre als boshaftes Genie geben, die Sieben-Antagonisten sind kaum noch einer Fußnote wert. Das Hörspiel selbst ist wie üblich sehr gut gemacht, da gibt es auch bei Teil sechs keine Klagen. Ärgerlich finde ich immer wieder, dass "unwichtige" Nebenfiguren völlig unnötig geopfert werden, ohne dass wenigstens einer ihrer gedenkt, obwohl sie hilfreich waren und ohne sie der Fall nicht gelöst hätte werden können. In London erwähnt Wilde, dass er nicht mal eine deutsche Zeitung lesen kann, im Schwarzwald hingegen plaudert er fließend mit den Einheimischen - oder sprechen die da alle ein einwandfreies Queen's English? Diese Art von Logikfehlern lassen die Sympathien mehr und mehr schmelzen, und ich verteile jetzt nur noch 2,5/5 Punkten - mehr den Sprechern geschuldet als der Geschichte.

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