Link wurde verbannt. Er soll 1000 Geschichten sammeln und nach Gespinsterwald bringen, dann wird seine Freundin Lia befreit. Keine einfache Aufgabe. Wir folgen Link und erfahren mehr über die Wirbelwelt, politische Intrigen, die korrupte Wirtschaft, unterschiedliche Bücherläden und hören spannende Geschichten. Bleibt Link erst etwas lange am ersten Ort stecken, entwickelt sich seine Geschichte rasant bis zu einem Geschichtenduell mit erstaunlichen Wendungen. Auch Lia und die Menschen aus dem ersten Band kommen zum Zug. Eine gelungene Fortsetzung!
Jonas Martin
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
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Die beste Geschichte aller Zeiten (Softcover)
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Neue Rezensionen zu Jonas Martin
Link lebt in Gespinsterwald, wo Bücher unter Verschluss sind, nur ein Kanon an Geschichten gelesen werden darf und grosse Sehnsucht nach Geschichten herrscht.
Ein wunderbar verspielter Fantasy, der an die Werke von Walter Moers erinnert. Ein Epos in dem unzählige Geschichten mit ihren Protagonisten vorkommen. Gut erzählt, mit starken Figuren. Ich freue mich auf die Fortsetzung.
Gespinsterwald ist eine schöne Stadt voller Leben und Geschichten. Zumindest auf den ersten Blick. Auf den zweiten erkennt man, dass der Autor hier eine dystopische Welt entwirft. Die Stadt ist nämlich durchzogen von einer Ordnung, die sehr diffamierend ist. Linkshänder werden ausgegrenzt, Bücher sind verboten und eingemauert in einer riesigen Bibliothek, die nur Auserwählte betreten dürfen. Der Protagonist wehrt sich gegen diese Diktatur. Er ist dabei stellenweise naiv, hat gleichermassen Glück und Pech und bringt in einem fulminanten Ende alles ins Gleichgewicht (oder ausser Kontrolle, je nach Sichtweise).
Jonas Martin beschreibt all dies anhand einer einladenden und tiefgehenden Sprache. Ich konnte sofort in diese Geschichte und ihre Welt eintauchen und mit den Figuren lachen, weinen, zittern.
Das Buch ist keine klassische Fantasy, es kommt zum Beispiel keine Magie vor. Sondern es ist der Entwurf einer eigenen Welt, die uns durchaus einen Spiegel vorsetzt. Sie hat also, trotz aller Abenteuerlichkeit, einen philosophischen, manchmal auch entlarvenden Unterton.
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