Jonas Moström

 4 Sterne bei 250 Bewertungen
Autor von Mitternachtsmädchen, Eisige Dornen und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Jonas Moström

Schriftsteller und Lebensretter: Jonas Moström, geboren 1973 in Schweden, studierte Medizin an der Universität Uppsala und arbeitete anschließend mehrere Jahre als Arzt im Praktikum im Krankenhaus Sundsvall. Heute rettet Moström nur noch halbtags Leben: Er arbeitet als Arzt in einem Pflegezentrum. 2004, als er Elternzeit nahm, schrieb er seinen Debütroman „Herzversagen“. Mit seinem zweiten Buch, „Svart Cirkel“ (dt. etwa „Schwarzer Kreis“), gelang ihm der große Durchbruch. Zu seinen beliebtesten Büchern, auch in Deutschland, zählen heute vor allem die Bände über die Psychiaterin Nathalie Svensson, deren Auftakt 2014 mit „So tödlich nah“ erschien. Moström lebt gemeinsam mit seiner Familie in Kungsholmen, einem Bezirk der schwedischen Hauptstadt Stockholm.

Neue Bücher

Eisige Dornen

 (66)
Neu erschienen am 31.01.2020 als Taschenbuch bei Ullstein Taschenbuch Verlag. Es ist der 4. Band der Reihe "Psychiaterin Nathalie Svensson".

Eisige Dornen (Ein Nathalie-Svensson-Krimi 4)

 (1)
Neu erschienen am 31.01.2020 als E-Book bei Ullstein eBooks.

Alle Bücher von Jonas Moström

Cover des Buches Mitternachtsmädchen (ISBN:9783548291239)

Mitternachtsmädchen

 (94)
Erschienen am 22.02.2019
Cover des Buches Eisige Dornen (ISBN:9783548291246)

Eisige Dornen

 (66)
Erschienen am 31.01.2020
Cover des Buches Dominotod (ISBN:9783548288925)

Dominotod

 (66)
Erschienen am 01.12.2017
Cover des Buches So tödlich nah (ISBN:9783843714242)

So tödlich nah

 (16)
Erschienen am 13.01.2017
Cover des Buches Herzversagen (ISBN:9783442461134)

Herzversagen

 (7)
Erschienen am 09.10.2007

Neue Rezensionen zu Jonas Moström

Neu
K

Rezension zu "Eisige Dornen" von Jonas Moström

Ungewöhnliche Hintergründe
kleincaro89vor einem Tag

Menschen werden über ganz Schweden verteilt tot aufgefunden. Es gibt kein Indiz für einen Mord, es gibt keine sonstigen Verbindungen zwischen den Toten. Das einzige, was auffällig ist, ist die blau gefärbte Rose, die alle in der Hand halten.

Schnell ist das Team um Kriminalinspektorin Nathalie vor Ort, um sich der Sache anzunehmen und die Ermittlungen zu leiten. Doch scheint alles leichter, als es eigentlich ist. Denn das Team tritt auf der Stelle und kommt nicht recht voran. Erst als sich mit der Familienangehörigen eines Ermittlers eine erste Zeugin auftut, kommt Leben ins Spiel und wirft ein ganz anderes Licht auf den Fall.


Das Cover zeigt mit einer kleinen Hütte im Schnee eine typisch schwedische Landschaft, die den Leser eventuell auf das zu erwartende einstimmen soll. Dass die Geschichte jedoch in einer vollkommen anderen Jahreszeit spielt, scheint hier nicht zu interessieren. Und auch der Leser stört sich nicht an diesem kleinen Formfehler, sondern liest munter drauf los mit der typischen Erwartungshaltung an einen Schwedenkrimi.

Dabei wird der Leser empfangen von im besten Fall alten Bekannten, die bereits in den ersten drei Bänden um die Kriminalkommissarin Nathalie Svensson in den damaligen Fällen ermittelten. Doch auch wenn „Eisige Dornen“ das erste Buch sein sollte, das man von dieser Reihe liest, gibt es nur wenig Verbindungen zu früheren Büchern. Natürlich wurde im Verlauf der Bücher eine familienähnliche Stimmung aufgebaut und auch die Familiensituationen der einzelnen Charaktere kann man besser erfassen, wenn man nicht zum ersten Mal zu einem Buch von Moström greift, doch im Großen und Ganzen kann auch ein „unwissender“ Leser die Situation gut erfassen.

Der Fall allerdings, der sich erst nach ein paar Seiten als solcher herauskristallisiert, birgt sowohl für Kenner der Reihe als auch für Neulinge eine Herausforderung: Viele Namen, viele Verbindungen und komplexe Zusammenhänge, über die man vielleicht einfach hinweglesen muss, denn im Laufe des Buches lernt man die Personen besser kennen als auf den zwei Seiten, auf denen eine komprimierte Zusammenfassung stattfindet.

Doch darüber hinaus hatte ich, nachdem ich bereits den Vorgänger von „Eisige Dornen“, „Mitternachtsmädchen“ gelesen hatte, einige Schwierigkeiten, in das Buch und die Geschichte hineinzukommen. Vieles zog sich für mich unnötig in die Länge und bereitete mir so einige Probleme, mich auf das Buch und alles darin konzentrieren zu können. Dies nahm zwar im Laufe des Buches ab, jedoch musste ich mich an einigen Stellen dazu aufraffen, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterzulesen.

Was soll ich sagen: man wird belohnt. Nachdem alles ziemlich lange im Dunkeln liegt, das Ermittlerteam nicht wirklich weiterkommt, endet alles Schlag auf Schlag mit einer komplett neuen Sicht auf die Dinge. Es bringt den Leser zum Staunen ebenso wie zum Grübeln, da niemand mit einem solchen Motiv gerechnet hat. Gleichermaßen wie die Geschichte nun dem Ende hinarbeitet, verschlingt der Leser, sobald sich dies abzeichnet, das Buch Seite um Seite, um möglichst schnell seinen Wissensdurst zu stillen.

Als Fazit würde ich dieses Buch als guten Durchschnitt bezeichnen. Er hat Schwächen, er kann den Leser aber an einigen Stellen auch wieder zurück an den Tisch holen. Aus diesem Grund würde ich ihn mit 3,5 Sternen bewerten, wobei ich sagen muss, dass der Durchschnitt mit 3 Punkten hier überwiegen würde.

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Rezension zu "Eisige Dornen" von Jonas Moström

Der Mörder mit der blauen Rose
misswinniepoohvor 2 Tagen

Der Profifußballer Henrik Borg wird tot von seinem Agenten im Bett seines Ferienhauses in Ystad gefunden. Einziges Indiz, das auf Mord hindeutet, ist die blaue Rose, die der Mörder auf Borgs Brust drapiert hat.
Als innerhalb von 6 Tagen zwei weitere Tote mit blauen Rosen drapiert gefunden werden, bekommen diese mysteriösen Fälle die OFA Spezialeinheit übertragen und OFA Chef Ingemar  Granstam trommelt sein eingespieltes Team u.a. bestehenden aus der Psychiaterin Nathalie Svensson zusammen. Zunächst scheinen die Opfer keinerlei Gemeinsamkeiten zuhaben, und da die Morde in weit auseinanderliegenden Städten stattgefunden haben, müssen sich die OFA Mitglieder für ihre weiteren Ermittlungen aufteilen.

Denn es gibt zwar einige Verdächtige und Motive, doch nie für alle Morde. Erst als das nächste Opfer mitten in der Nacht im Krankenhaus ermordet wird, noch dazu die Freundin der Großmutter von Hauptkommissar Johan Axberg gibt es erste Hinweise auf den Mörder, da er von einer Überwachungskamera gefilmt wurde.
Aufgrund dieser Tatsache muss und will Johann Axberg wieder im OFA Team mitarbeiten und unterbricht dafür seine Elternzeit, den die Zeit drängt, da weitere Morde angekündigt wurden.

So arbeitet das OFA Team unter Hochdruck und trägt Puzzleteil für Puzzleteil zusammen und kommt dem Mörder mit den blauen Rosen und seinem Motiv immer näher. Einem Motiv, das am Ende noch für Zündstoff und kontroverse Diskussionen führen wird. 

Im ruhigem Erzählton, schnörkelloser moderner Sprache und flüssigem Schreibstil und gutem Gespür für Dramaturgie entwirft der Autor wieder einen spannenden Krimi, der ohne viel Blutvergießen auskommt, und dennoch spannend bleibt bis zum Ende.

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Rezension zu "Eisige Dornen" von Jonas Moström

Ungewöhnliches Motiv
Nadl17835vor 2 Tagen

Nathalie Svensson und das Team der OFA werden mit prominenten Fällen konfrontiert, die sich ähneln. Alle Opfer wurden mit einer blauen Rose auf der Brust aufgefunden, als wären sie friedlich eingeschlafen. Schnell wird klar, dass sie nicht die letzten Opfer bleiben und noch weitere folgen. Fieberhaft versuchen sie einen Zusammenhang zwischen den Opfern herzustellen, um den Täter schnellstmöglich zu entlarven. Währenddessen kommen sich Nathalie und Johan näher und setzen vieles aufs Spiel...

Nach dem Vorgängerband (Teil 3) erwartete ich den Nachfolger mit Freude und Spannung und fand ihn lesenswert, wenn auch nicht sehr gut. Aber eins nach dem anderen. Der Aufhänger der Geschichte mit den prominenten Fällen hat mir nicht so zugesagt, da ich ihnen eher weniger abgewinnen kann. Die Inszenierung mit der Rose brachte frischen Wind in die augenscheinlich wie Selbstmord wirkenden Tode und konnte mein Interesse dann doch wecken. Der Wechsel der Protagonisten und deren Perspektiven bringen eine eigene Dynamik und Spannung in die Geschichte. Vor allem bei den Kapiteln aus Sicht des Täters habe ich mit Freude gerätselt und überlegt wer es sein könnte. Auch das Motiv blieb zuerst im Dunkeln und konnte mich ziemlich überraschen.

Die Protagonisten, die schon vorher bekannt waren, haben für mich nicht so gut harmonisiert. Im Vergleich zum Vorgänger fehlte mir das Gemeinschaftsgefühl der Gruppe und die Aufrichtigkeit zwischen den Personen. Das fiel mir besonders auf, weil die gesamte Gruppe in kleinen Grüppchen ermittelt und jeder irgendwie was Eigenes macht, aber di gemeinsame Ermittlung fehlte. Durch die sprunghaften Wechsel der Orte und Personen ging einiges an Hochspannung verloren und es war schwierig das Gesamtbild im Auge zu behalten.

Kleine Wendungen peppen die Handlungen etwas auf und bringen Abwechslung rein, aber wirklich fesselnd wird es erst ganz zum Schluss, als sowohl Täter als auch Tatmotiv endlich schlüssig sind und für eine große Überraschung bei mir führten. Die Intention hat eher weniger mit einem kaltblütigen Mord zu tun, als es anfangs den Anschein macht. Dadurch wurden moralische Fragen zu einem ganz bestimmten Thema eröffnet, das in der Gesellschaft viel diskutiert wird und wohl Ansichtssache ist. Da hätte man durchaus mehr rausmachen können und das tiefer aufgreifen, was leider ausblieb. Insofern ist dieser Kriminalfall definitiv anders, als zuerst angenommen und die Hintergründe der Taten sind ungewöhnlich, fragwürdig und auf jeden Fall diskussionswürdig.

Fazit: Eine schleppende Geschichte, in der mir die Sympathie zu den Protagonisten fehlte. Das Ende ist jedoch sehr gut gelungen und die Motive des Täters sehr interessant dargestellt.

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Zusätzliche Informationen

Jonas Moström wurde am 06. Mai 1973 in Bräcke (Schweden) geboren.

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von 1 Lesern aktuell gelesen

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