Dominotod

von Jonas Moström 
3,8 Sterne bei59 Bewertungen
Dominotod
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ChattysBuecherblogs avatar

Spannender und interessanter Skandinavien-Krimi.

M

Überzeugend

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Inhaltsangabe zu "Dominotod"

»Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt.« Arne Dahl

In den tiefen Wäldern Nordschwedens wird der Arzt Thomas Hoffman tot aufgefunden. Alles weist darauf hin, dass er mehrere Tage gefangengehalten und gequält wurde. Einer der Kollegen des Toten ist spurlos verschwunden, nur sein Namensschild und ein Dominostein sind zurückgeblieben. Er scheint in die Hände desselben Mörders geraten zu sein.

Psychiaterin Nathalie Svensson, Spezialistin für die härtesten Fälle, wird nach Sundsvall gerufen. Ausgerechnet ihre eigene Schwester war die letzte, die das Entführungsopfer lebend gesehen hat. Ist sie in den Fall verwickelt?

»Es geht auch fast ohne Blut … und ist trotzdem wahnsinnig spannend.« Oliver Steuck, WDR 2 Lesen

»Gut geschrieben und spannend mit einem außergewöhnlichen Fall. Absolut lesenswert.« Ölandsbladet

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783548288925
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:Ullstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum:01.12.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    MAZERAKvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Überzeugend
    Überzeugend

    Aufgrund der durchweg starken Bewertungen der Vorableser habe ich mir als Lesestoff “Dominotod” von Jonas Moström gekauft. Das Cover weist eindeutig auf einen Skandi-Krimi hin, reißt mich aber nicht gerade vom Hocker.
    Das Buch selbst allerdings schon. Sehr spannend erzählt Jonas Moström vom Arzt eines Krankenhauses, der tot aufgefunden wird, während ein zweiter Kollege spurlos verschwunden ist. Psychiaterin Nathalie Svensson, Mutter zweier Kinder und in Scheidung lebend, steht unter Druck. Der Gerichtstermin zum Entscheid des Sorgerechts steht an. Und da wird sie zu dem mysteriösen Todes- und Vermisstenfall hinzugezogen. Es stellt sich heraus, dass ihre eigene Schwester Estelle, zu der sie nur einen lockeren Kontakt pflegt, die letzte Kontaktperson des Vermissten war…
    Jonas Moström erzählt sehr fesselnd, lässt den Leser intensiv an den Ermittlungen, Vermutungen und Gedanken des Teams teilhaben. Die Protagonisten sind gut beschrieben und mit ihren persönlichen Hintergründen sehr menschlich und sympathisch. Die Spannung lässt nie wirklich nach, man meint, dem Täter näher zu kommen, landet dann in einer Sackgasse und gerät immer mehr in einen Wettlauf mit der Zeit, denn es gilt, den Vermissten, einen Freund von Ermittler Johan Axberg schnellstens lebend aufzufinden. Als dann auch noch Estelle, Nathalies Schwester, verschwindet, überschlagen sich die Ereignisse. Ein insgesamt spannender Krimi, den man in einem Rutsch durchlesen kann, schlüssig und überzeugend - empfehlenswert!

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    Aspasias avatar
    Aspasiavor 4 Monaten
    Ein Schwedenhappen Mord & Entführung

    Jonas Moström hat mit Dominotod , im Dezember 2017 im Ullstein Verlag erschienen, seinen zweiten aus der Natalie-Svensson-Reihe vorgelegt, mit dem ich gestern bei strahlend blauen bayrischen Wetter auf der Gartenliege gen Schweden abgetaucht bin. 384 relativ unblutige Seiten, die aber eine solche Sogwirkung hatten, dass ich ihn erst aus der Hand legen konnte, als ich wusste, wer es war. Aber der Reihe nach ? In Dominotod geht es, wie in seinem Vorgänger (, den ich noch nicht gelesen habe, was zum Verständnis des Buches auch nicht notwendig) ist, um die renommierte psychiatrische Oberärztin und Professorin Natalie Svensson, 45, frisch geschieden und auf der Suche nach Streicheleinheiten fürs weibliche Ego, Mutter zweier Grundschulkinder aus Uppsala und im Sorgerechts-Clinch mit deren Vater, die mit ihrem Fachwissen eine Schweden weit operierendes Spezialeinheit OFA (Einheit für operative Fallanalyse) bei der Aufklärung schwerer Gewaltverbrechen unterstützt. In diesem Fall werden sie zur Verstärkung des Vorortteams in den waldreichen Norden Schwedens nach Sundsvall gerufen, wo ein am örtlichen Krankenhaus beschäftigter Arzt, Thomas Hofmann, nur mit einer Unterhose bekleidet im Wald tot aufgefunden wird. Er scheint vor seinem Tod mehrere Tage gefangen gehalten und gefoltert worden zu sein, bevor man ihn mit einem stumpfen Gegenstand erschlagen hat. In seinem Rachen findet die Gerichtsmedizinerin einen Dominostein. Ein weiterer Stein taucht wenig später neben dem Namensschild des vermutlich vom selben Täter bzw. von den selben Tätern entführten Kollegen, Oberarzt Eric Jensen, auf. Er ist ebenfalls geschieden und seit Schultagen der beste Freund des für den Fall verantwortlichen Kriminalhauptkommissar Johann Azberg, 40. Azberg ist Vater eines gerade kränkelnden anderthalbjährigen Sohnes und lebt mit ihm und dessen Mutter, Carolina zusammen, die mitten in den Ermittlungen sehr engagiert dabei ist ?die Beziehung auf die nächst höhere Ebene? zu heben ? Der letzte Mensch hingegen, der Eric lebend gesehen hat, ist Natalies verheiratete, jüngere Schwester Estelle, zu der sie seit ein paar Jahren nur begrenzt Kontakt hatte. Zu den emotionalen Verstrickungen durch persönliche Beziehungen der Ermittler zu Opfer und Zeugen, kommt erschwerend der Zeitdruck hinzu, da sie schnell erkennen, dass die Opfer nach 3 Tagen Gefangenschaft getötet werden. Vom spannenden und stilistische gut konstruiertem Plot, der Leser nähert sich der Geschichte aus zwei Erzählperspektiven und Zeitebenen, und dem malerischem Setting abgesehen, finde ich das sozialpolitische Kolorit und die Figurenzeichnung besonders hervorhebenswert. Das Skandinavien, so auch Schweden, uns in Punkto Emanzipation und Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein gutes Beispiel sein kann, weil dort vieles schon diskussionslos als gesetzt gilt, was wir hier noch zäh verhandeln, zeigen nicht nur die Figuren, sondern auch der Autor. Moström, Jahrgang 73 und selbst Mediziner, hat in seiner Elternzeit zu schreiben begonnen. Überhaupt gefiel mir die (für mich typisch skandinavisch) Normalität der Ermittler. Die einzelnen, dezenten Verweise im Roman auf den ersten Teil der Reihe "So tödlich nah" hat mich so neugierig gemacht, dass ich mir jetzt wohl noch einen Schwedenhappen gönne. 

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    G
    Gisevor 7 Monaten
    Potential nicht ausgeschöpft

    Psychiaterin Nathalie Svensson und ihr Team werden zu einem Toten gerufen, einem Arzt, in dessen Hals ein Dominostein steckt. Ein weiterer Kollege wurde entführt, es wird befürchtet, dass auch er in Lebensgefahr ist. Der örtliche Kommissar ist mit dem Entführten eng befreundet, aber auch Nathalie hat ein besonderes Interesse an diesem Fall, denn ihre Schwester hat den Entführten als Letzte gesehen. Was sind die Hintergründe zu dieser Tat, wer steckt dahinter?

    Dies ist bereits der zweite Fall mit Nathalie Svensson, er schließt wohl direkt an seinen Vorgänger an. Da ich den ersten Band nicht kenne, habe ich mich sehr schwer getan, in die Geschichte hineinzufinden, umso mehr, als ich mich mit der Fülle der handelnden Personen sehr schwer tat (trotz Personenregister zu Beginn des Buches). Immer wieder nimmt die Erzählung Bezug auf den ersten Band, so dass ich es schade fand, mit diesem Fall einzusteigen. Andererseits habe ich immer wieder den roten Faden verloren, weil ich mich in der Fülle der Personen wie auch der Bezüge zum Vorgänger verloren habe, so dass ich mich irgendwann ertappt habe bei der Überlegung, ob ich das Buch fertig lesen möchte. Das tat ich dann, doch auch die überraschende Wendung mit dem Täter hat mich nicht mehr fesseln können.

    Von diesem Buch hatte ich mir mehr erwartet, letztendlich empfinde ich es so nichtssagend wie das Bild auf dem Cover, das ein Haus am See zeigt, ein Coverbild, das wohl Standard sein muss für jeden Schweden-Krimi – nur leider hat dieses Buch mit einem See überhaupt nichts zu tun. Das Buch hätte m.E. viel mehr Potential gehabt, so reicht es in meinen Augen gerade mal für 3 von 5 Sternen.

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    B
    buchernarrvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannender schwedischer Krimi
    Spannender schwedischer Krimi

    Der zweite Band der Nathalie Svenson Serie ist ein packender und überzeugender Krimi. Ich habe den ersten Band noch nicht gelesen, es wurde ein paar Mal das erste Buch in Erwähnung gezogen aber das hat den Lesefluss nicht irritiert. 
    Der Arzt Thomas Hoffman wird ermordet in den Wäldern Swedens aufgefunden. Die Opduktion zeigt, dass er vorher geqäkt wurde. Ein weiterer Arzt aus derselben Klinik wird vermisst und die Angst besteht, dass er demselben Mörder in die Häde geraten ist. 
    Die Psychiaterin Nathalie Svensson übernimmt den Fall. Der Zufall (oder auch nicht) will, das ihre Schwester, zu der sie seit Jahren nur beschränkten Kontakt pflegt, das Opfer als Letzte zu Gesicht bekam. Dass der Täter ein Dominostein hinterlässt, weckt noch mehr Fragen auf und das gesamte Team rund um Nathalie beginnt einen Wettlauf mit der Zeit um den Fall zu lösen und der vermissten Dr. Erik Jensen zu finden. 
    Solider Krimi mit logischer Auflösung und sympathischen Charakteren. Gerne vergebe ich meine vier Sterne für.

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    J
    Jonas1704vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend und unterhaltsam
    Spannend und unterhaltsam

    Jonas Moströms zweiter Kriminalroman, für mich der erste Fall mit seinem Team, Johan Axberg und seiner OFA-Einheit,hat mir gut gefallen. Es handelt sich um einen skandinavischen Krimi, welche in den letzten Jahren auf grosse Vorliebe stössen. Der Aufbau des Krimis war sehr realistisch, die Auflösung auch recht glaubhaft und die Ermittlungen liesen die Spannung peau a peau aufsteigen, so dass sich ein hoher Spannngsbogen bildete. 
    Ein Arzt wird ermordet aufgefunden. Vor seinem Tor wurde er gequält und nun wird auch ein weiterer Artz vermisst. Beide arbeiteten in selben Krankenhaus. Was hat es mit den Fällen auf sich? Und warum werden beim Tatort Dominosteine gelassen? 
    Um das Buch zu lesen muss man den Vorgänger nicht unbedingt gelesen haben, die Kriminalfälle sind in sich abgeschlossen, wobei einige Male das Vorgängerbuch "So tödlich nah"erwähnt wurde. 
    Obwohl es nicht ein Krimi war, den mich noch tagelang in Gedanken begleitet hat, fühlte ich mich beim lesen gut unterhalten und vergebe deshalb vier Sterne.

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    twentytwos avatar
    twentytwovor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Gut gemachter Schwedenkrimi mit angekündigter Fortsetzung.
    Dominotod

    Merkwürdige Entführungen und ein rätselhafter Mord veranlassen den Polizeidirektor von Sundsvall umgehend die Spezialisten für operative Fallanalyse aus Uppsala anzufordern. Nathalie Svensson, die als Psychiaterin Teil des OPV-Teams ist, fühlt sich befangen und berufen zugleich als sie annehmen muss, dass ihre Schwester irgendetwas mit der Entführung der beiden Ärzte zu tun hat. Obwohl nicht auszuschließen ist, dass Nathalie damit ein einen Gewissenskonflikt geraten könnte, möchte sie den Fall nicht abgeben. Die Ermittlungen gestalten sich überaus schwierig und außer einigen schwerwiegenden Zusammenhängen, die den Kreis der Verdächtigen stark einschränken, gelingt es ihnen lange nicht dem wahren Täter auf die Spur zu kommen.

    Fazit
    Ein gut gemachter Schwedenkrimi, der kontinuierlich Spannung aufbaut, bevor es in einem abenteuerlichen Showdown, zur nicht mehr allzu überraschenden Lösung kommt.

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    H
    HK1951vor 8 Monaten
    Spezialistin für die härtesten Fälle

    Spezialistin für die härtesten Fälle

    »Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt.« sagt Arne Dahl über „Dominotod“ von Jonas Moström.

    „Getrieben“ fühlte ich mich nicht wirklich – dazu fehlte mit dann teilweise doch die Spannung bzw. waren kleine Teile der Geschichte für mich weniger spannend bzw. etwas langatmiger als der Rest...


    In den tiefen Wäldern Nordschwedens wird der Arzt Thomas Hoffman tot aufgefunden. Alles weist darauf hin, dass er mehrere Tage gefangengehalten und gequält wurde. Einer der Kollegen des Toten ist spurlos verschwunden, nur sein Namensschild und ein Dominostein sind zurückgeblieben. Er scheint in die Hände desselben Mörders geraten zu sein...

    Psychiaterin Nathalie Svensson, Spezialistin für die härtesten Fälle, wird nach Sundsvall gerufen. Ausgerechnet ihre eigene Schwester war die letzte, die das Entführungsopfer lebend gesehen hat. Ist sie in den Fall verwickelt?


    Die Geschichte ist an sich schon gut präsentiert und man möchte auch wissen, wie es weitergeht, aber wie schon gesagt gibt es auch Teile, bei denen ich nicht ganz so konzentriert am Ball geblieben bin, weil sie für mich zu „ausschweifend“ waren...


    Alles in allem kann ich aber noch 3,5 Sterne vergeben, aufgerundet auf 4, weil die Teile, die mir nicht so gefielen, nicht so gravierend waren, um abzurunden auf 3 Sterne. Vor allem auch, weil mir die Auflösung gut gefallen und mich auch überzeugt hat.


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    misery3103s avatar
    misery3103vor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Insgesamt ein gut zu lesender, spannender Schwedenkrimi, von dessen Ermittlerteam ich gerne mehr lesen würde.
    Schwedenkrimi

    Als der Arzt Thomas Hoffmann misshandelt und tot aufgefunden wird und ein weiterer Arzt aus demselben Krankenhaus spurlos verschwindet, wird das Team um die Psychiaterin Nathalie Svensson zur Hilfe gerufen. Welche Rolle spielen die Dominosteine, die sowohl im Hals des toten Arztes als auch am Entführungsort des zweiten Arztes aufgefunden werden? Wie ist die Krankenschwester Estelle, die auch Nathalies Schwester ist, in den Fall verwickelt? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt, als eine weitere Leiche aufgefunden wird, bei der ebenfalls ein Dominostein gefunden wird.

    Obwohl ich mich mit der Psychiaterin Nathalie Svensson nicht richtig anfreunden konnte, mochte ich die Atmosphäre des Krimis. Auch die anderen beteiligten Ermittler, allen voran Johan Axberg, den Ermittler vor Ort, mochte ich. Der Fall ist komplex und ließ mich bis zum Schluss im Ungewissen, wer denn nun der Täter sein könnte. Obwohl man ahnt, dass die Morde aus Rache geschehen, bleibt der Mörder bis fast zum Schluss ein Geheimnis. Ein bisschen gestört haben mich die vielen persönlichen Verwicklungen der Ermittler in dem Fall. Die Schwester und der Schwager von Svensson gehören zu den Hauptverdächtigen, der zweite verschwundene Arzt ist der beste Freund des ermittelnden Kommissars. Könnte mir vorstellen, dass solche Ermittler eher von einem Fall abgezogen würden.

    Insgesamt ein gut zu lesender, spannender Schwedenkrimi, von dessen Ermittlerteam ich gerne mehr lesen würde.

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    HexeLillivor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Gut zu lesen
    Solider Schwedenkrimi

    Zwei verschwundene Ärzte, einer davon tot, mit einem Dominostein am Tatort und merkwürdigen Malen auf dem Rücken. Außerdem ein Hilferuf der Schwester, die sie Jahre nicht gesehen hat. Nathalie Svensson Psychaterin und Mitglied der Einheit für Fallanalyse wird zur Unterstützung der Fälle nach Sundsvoll gebeten. Hier soll sie das Team um Hauptkommissar Johan Axberg unterstützen. Die Zeit eilt, können sie den vermissten Arzt noch retten?

    Schon das Buchcover fand ich sehr ansprechend, deutet es doch gleich auf einen Nordlandkrimi hin. Das Buch hat mich sehr gut unterhalten. Nicht so blutrünstig, dafür detailgetreue und solide Polizeiarbeit. Viele Verdächtige und immer neue Spuren. Nur die Spezialistin Nathalie fand ich sehr mau. Viel Brauchbares hat sie nicht geleistet. Kam mir eher als ein Mitläufer vor. Sympatisch fand ich eher Johan Axberg. Die häufigen Bezüge auf den ersten Band fand ich auch nicht gut. Entweder kurz erklärt oder aber ganz weg lassen.
    Trotz kleiner Schwächen ein gut zu lesender und unterhaltsamer Schwedenkrimi, jederzeit zu empfehlen.

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    buchstabensuechtigvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Suche nach Schuld, wo es keine Schuldigen gibt.
    Die Suche nach den Schuldigen

    Prolog: Ein Mann bringt seiner Frau, mit der er gerade vom Krankenhaus zurückgekommen ist, da sie ein hartnäckiger Husten plagt, eine Tasse Tee. Und sieht dabei etwas Schreckliches. Was, bleibt dem Leser verborgen. 
    Nathalie Svensson, eine auf Psychiatrie spezialisierte Ärztin und das OFA-Team (für besondere Fälle) werden nach Sundsvall gerufen - ein Arzt wurde entführt und drei Tage später ermordet aufgefunden. Jetzt wird ein zweiter Arzt vermisst - und es herrscht höchster Zeitdruck. Eigentlich wollte Nathalie, die erst in der Woche zuvor den Tod ihres Vaters miterlebt hat, nicht fahren - aber in Uppsala lebt ihre Schwester Estelle, die sich vor Jahren von der Familie getrennt hat, und hat sie eindringlich um einen Besuch gebeten. Hat Estelle etwas mit dem Verschwinden der Ärzte zu tun? Parallel zur Ermittlung verfolgt der Leser eine Liebesgeschichte aus 2005: ein junger, offensichtlich recht tollpatschiger Eigenbrötler mit labiler Psyche verliebt sich in seine Nachbarin - und ist absolut perplex, als sie seine Liebe erwidert. Wie wird sich diese Geschichte in die abscheulichen Morde einfügen? Was ist das Motiv dafür? Hass, abgrundtiefer Hass - darin sind sich die Ermittler einig. Doch wodurch wurde der hervorgerufen? Die Figuren sind lebendig und liebevoll detailliert dargestellt, das Buch vollgepackt mit persönlichen Geschichten und Side-Infos zu den einzelnen Protagonisten, dass sie absolut real erscheinen. 

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