So tödlich nah

von Jonas Moström 
3,3 Sterne bei13 Bewertungen
So tödlich nah
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Positiv (5):
Svanvithes avatar

Geschickt konstruierte Geschichte mit gutem Erzähltempo und komplexer Hauptfigur...

Kritisch (1):
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Abgebrochen, weil oberflächlich und schlecht geschrieben.

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Inhaltsangabe zu "So tödlich nah"

"Jonas Moström schreibt mit einer nie nachlassenden Intensität, die den Leser durch die Nacht treibt." Arne Dahl Was würdest du tun, wenn dein schlimmster Alptraum wahr wird? Psychiaterin Nathalie Svensson unterstützt die Polizei bei besonders drastischen Fällen. Eines Nachts allerdings kann sie nur hilflos zusehen, wie ihr Liebhaber in Stockholm auf offener Straße erschossen wird. Er verblutet in ihren Armen. Sie fühlt sich in einem Alptraum gefangen, denn zehn Jahre zuvor wurde ihr damaliger Freund ebenfalls ermordet. Nathalie versucht, auf eigene Faust zu ermitteln. Doch jemand stellt Nathalie nach. Sie bekommt bedrohliche Nachrichten und hat das Gefühl, verfolgt zu werden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Morden? Und ist sie das eigentliche Ziel?

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783843714242
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:400 Seiten
Verlag:Ullstein eBooks
Erscheinungsdatum:13.01.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Svanvithes avatar
    Svanvithevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Geschickt konstruierte Geschichte mit gutem Erzähltempo und komplexer Hauptfigur...
    So tödlich nah

    Nathalie Svensson ist Psychiatrische Oberärztin an der Universitätsklinik Uppsala und anerkannte Expertin für Psychopathen. Deshalb unterstützt sie neben ihrer Beschäftigung in einer Klinik als inoffizielles Mitglied der Einheit für operative Fallanalyse (OFA), die für die Erstellung von Täterprofilen zuständig ist, das schwedische Zentralkriminalamt.

    Von ihrem Ehemann Håkan lebt die Fünfundvierzigjährige getrennt und streitet sich mit diesem um das Sorgerecht für die Kinder Tea und Gabriel. Mit ihnen wohnt sie in einem kleinen Haus, hat jedoch auch noch eine kleine Wohnung in Stockholm, wo sie die Annehmlichkeiten eines Singledaseins auslotet, wenn sie sich nicht um ihre Kinder kümmert. Dazu gehören ebenso wechselnde und kurzzeitige und in der Regel einmalige Beziehungen. Einer dieser Männern, der Schauspieler Rickard Ekengård, bittet sie um ein zweites Treffen. An jenem Abend muss sie mit ansehen, wie Rickard vor ihren Augen niedergeschossen, in einen Brunnen geworfen wird und in ihren Armen stirbt. Dieses Ereignis schockiert Nathalie verständlicherweise, weist es doch Ähnlichkeiten mit einem Geschehen zehn Jahre zuvor auf. Damals wurde Nathalies große Liebe Adam auf ähnliche Weise ermordet. Die Tat zerstörte Nathalies Leben, und dieses verschwand in undurchdringlicher Finsternis, die sie seither in sich trägt, auch weil Adams Tod nach wie vor unaufgeklärt ist.

    Nach dem Mord an Rickard fühlt sich Nathalie verfolgt, nicht nur durch die anonymen Nachrichten auf ihrem Handy. Das kann sie trotzdem nicht davon abhalten, den Fall lösen zu wollen. Und je mehr sie sich mit dem beschäftigt, das Adam an Material in einer Kiste zurückgelassen hat, desto überzeugter wird sie, dass es zwischen beiden Todesfällen eine Verbindung gibt.


    Jonas Moström ist als Krimiautor in Deutschland noch ein eher unbeschriebenes Blatt, hingegen in seiner Heimat Schweden äußerst erfolgreich. Er hat selbst Medizin studiert und als Arzt gearbeitet.

    Mit Nathalie Svensson stellt er eine kompetente und zugleich komplizierte Frau in den Mittelpunkt seiner Reihe, deren Einzelbände stringent erzählt werden und zeitlich an den jeweils vorherigen anschließen.

    Neben der Haupthandlung von „So tödlich nah“, die im April 2014 einsetzt, führt der Autor den Leser immer wieder zehn Jahre zurück und lässt ihn an der Seite von Nathalies Verlobten Adam das damalige Geschehen Revue passieren. Während die Handlungsstränge zunächst parallel verlaufen, verdichten sie sich im Verlauf immer mehr zu einem Gesamtbild. Vielleicht kommt ein wenig oft der Zufall zur Hilfe, gleichwohl treiben gerade diese Zufälle die Geschichte, die geschickt konstruiert ist und ein gutes Erzähltempo hat, voran. So wirkt sie schlüssig, verfügt über eine gewisse Dramatik und überrascht letzten Endes mit ihrer Auflösung.

    Jonas Moström bindet die landschaftliche Umgebung und örtlichen Gegebenheiten von Uppsala und Stockholm gut in seine Schilderung ein, schreibt in klarer Linie und manchmal etwas nüchterner Sprache. Die Stimmung ist nordisch unterkühlt und spiegelt die Gefühle seiner Hauptfigur wider.

    Nathalie ist als Charakter nicht einfach zu händeln. Die zweifache Mutter hat bis zur Trennung von Håkan versucht, ein möglichst angepasstes Leben zu führen. In ihrem Beruf, mit dem sie Menschen helfen kann, geht sie auf, denn hier haben ihre Selbstzweifel und das Gefühl, nie gut genug zu sein, keinen Platz. Doch nun will sie verlorene Jahre aufholen und nichts mehr verpassen und pflegt einen eher ungewöhnlichen Lebensstil.

    Obwohl die Darstellung glaubwürdig ist, fällt es nicht leicht, Nathalie nahe zu kommen. Eine Erklärung könnte eben auch ihre unaufgearbeitete Vergangenheit sein. Zudem plagt sie sich mit ihrer Mutter Sonja und deren Alkoholproblem herum. Hingegen hat Nathalie zu ihrem Vater Victor ein besseres Verhältnis. Ihm kann sie sich anvertrauen.

    Insgesamt räumt Jonas Moström den Beziehungs- und sonstigen Problemen seiner Protagonistin viel Raum ein, ohne die Kriminalhandlung aus den Augen zu verlieren. Das macht „So tödlich nah“ zu einer bemerkenswerten Lektüre.

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    makamas avatar
    makamavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Schwedenkrimi, leider etwas langatmig und düster,
    Doppelmord

    Nathalie Svensson ist Pschyaterin und frisch von ihrem Ehemann getrennt....
    Eines Nachts muss sie hilflos zusehen, wie ihr Liebhaber vor ihren Augen mitten in Stockholm erschossen wird. Der Mann stirbt kurz darauf.
    Das ist ein Schock für sie, denn ziemlich genau vor zehn Jahren wurde ihr damaliger Freund auf die gleiche Weise geötet.....
    Adam war Journalist und einer heißen Sache auf der Spur.
    Hochgestellte Persönlichkeiten wären von seiner Enthüllung betroffen gewesen.
    Nathalie ermittelt auf eigene Faust.
    Hängen die beiden Fällen zusammen?
    Außerdem hat sie das Gefühl verfolgt zu werden und ein Stalker bedrängt sie.
    Ihr zur Seite steht Frank, ein alter Freund, der bei der Stockhomer Kripo arbeitet.

    Meinung:
    Klingt nach einer spannenden Geschichte, ist aber oft langatmig und auch düster.
    Mich konnte das Buch nicht so ganz überzeugen, schade daraus hätte man mehr machen können.
    Deshalb nur 3,5 Sterne, die ich der Formhalber auf 3 Sterne abrunde


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    JuliBs avatar
    JuliBvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Netter Schwedenkrimi, der für mich ab der Mitte leider zu vorhersehbar wurde
    Ab der Mitte leider vorhersehbar

    Das Buch spielt in Schweden.

    Vor Jahren wurde der Verlobte von Psychologin Nathalie auf brutale Weise ermordet. Adam arbeite als Journalist für eine große schwedische Zeitung und stand kurz davor, einen dramatischen Skandal aufzudecken.

    Als auf die gleiche Weise in der Gegenwart jemand ermordet wird, der Nathalie ebenfalls nahe stand und ein Stalker der engagierten Medizinerin Angst einjagt, fängt sie zusammen mit ihrem Polizei-Freund Frank an zu ermitteln.

    Adams Recherchen führen sie auf die Spur einiger einflussreicher Persönlichkeiten und zu jemanden, mit dem sie niemals gerechnet hätte ...

    In "So tödlich nah" von Jonas Moström werden viele Fährten gelegt und doch ist zumindest die bisher verschwiegene Tat ab der Hälfte des Buches klar und leider ein Thema, mit dem es mir sehr schwer fällt, mich zu unterhalten. Was sich vorher in die Länge zog, wurde am Ende sehr abrupt abgehandelt und ich musste mich doch zwingen, das Buch fertig zu lesen.

    3 von 5 Sternen, leidlich spannend, nicht mein Thema und auch keine Reihe, die ich weiterverfolgen würde.

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    c-birds avatar
    c-birdvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Typischer Schwedenkrimi mit leicht düsterer Stimmung, aber dennoch ein toller Beginn einer neuen Serie.
    Beeindruckendes Debüt

    Die Psychiaterin Nathalie Svensson ist gerade auf dem Weg zu einer nächtlichen Verabredung, als vor ihren Augen ihr Liebhaber, der Schauspieler Rickard Ekengård erschossen und in einen Springbrunnen gezogen wird. Für Nathalie ist es ein déjá vu. Denn genau vor 10 Jahren starb ihr damaliger Freund, der Journalist Adam auf die gleiche Weise. Adam war damals gerade an einer brandheißen Story über ein Jugendheim dran. Die Tat von damals konnte nie geklärt werden. Gibt es einen Zusammenhang zwischen den beiden Taten?
    Nathalie, die die Polizei oft mit ihrer Tätigkeit als Psychiaterin unterstützt, beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Doch irgendjemand scheint Nathalie zu stalken. Sie erhält bedrohliche und ominöse Nachrichten und fühlt sich verfolgt. Und der Täter ist ihr näher als sie glaubt…

    Ein beeindruckendes Debüt, das Jonas Moström mit „So tödlich nah“ vorgelegt hat. Es ist der Beginn einer ganzen Reihe rund um die Psychiaterin Nathalie Svensson.
    Das Buch beginnt gleich mit dem Mord an Rickard und man ist sofort in der Geschichte drin. Spannend geht es weiter, die Perspektiven wechseln und springen auch in die Zeit zurück, in der Adam an seiner Story dran war. So erfährt man nach und nach, was damals wirklich geschah. Aufgeklärt werden die beiden Fälle also quasi parallel.
    Nathalie als Figur konnte mich gut überzeugen, sie wirkt authentisch. Sie lebt getrennt von ihrem Ex-Mann Hakan, die beiden kümmern sich abwechselnd um ihre Kinder.
    Die Handlung spielt Ende April, doch vom Frühling ist nicht ein Hauch zu spüren. Entsprechend düster ist auch die Stimmung.

    Das Buch lädt zum Miträtseln ein, doch wer sich letztendlich als Täter entpuppt war für mich doch total überraschend.

    Ein spannender, flüssig erzählter Krimi mit leicht düsterer Stimmung. Dennoch fühlte ich mich gut unterhalten und freue mich schon auf eine Fortsetzung.

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    patrick2804s avatar
    patrick2804vor 5 Monaten
    Kurzmeinung: sehr bemüht, aber leicht zu durchschauen
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    Federfees avatar
    Federfeevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Spannend
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    Waldlaeuferins avatar
    Waldlaeuferinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Abgebrochen, weil oberflächlich und schlecht geschrieben.
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    jewis avatar
    jewivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Guter Schreibstil, aber recht langatmig und teilweise auch vorhersehbar
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    rose_of_sharyns avatar
    rose_of_sharynvor 4 Monaten
    ThePassionOfBookss avatar
    ThePassionOfBooksvor 5 Monaten

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