Jonas Winner Davids letzter Film

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Inhaltsangabe zu „Davids letzter Film“ von Jonas Winner

Journalist Florian Baumgartner soll den bekannten und umstrittenen Filmemacher David Mosbach porträtieren und dafür seine Kontakte zum einstigen Jugendfreund nutzen. Als Florian im winterkalten Berlin eintrifft, muss er feststellen, dass David seit Tagen spurlos verschwunden ist. Mehr von Sorge um den bewunderten Freund als von journalistischem Eifer getrieben, stürzt sich Florian in seine Recherchen, und ihn überkommt das blanke Entsetzen: Mosbach hat in seinen Filmen nicht nur die Grenzen des Geschmacks, er hat auch die Grenzen der Menschlichkeit überschritten. Kein Wunder, dass die Polizei bereits gegen ihn ermittelt. Und zwar wegen Mordes.

Man musste nur immer beim Lesen auf die die Verzweigung von Realität und Fiktion achten, aber dies macht das Buch so spannend.

— trollchen
trollchen

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    Davids letzter Film
    trollchen

    trollchen

    12. October 2014 um 21:17

    Davids letzter Film Cover: Eigentlich wird das Cover erst interessant, wenn man ein wenig im Buch gelesen hat. Denn es passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Es sind oben der Titel und der Autorenname zu sehen. Und darunter sind 4 Bilder zu sehen, so wie Doppelbilder, die werden im Buch dann erklärt. Auf dem ersten ist ein Oberkörper zu sehen, auf dem zweiten sind erhobene Hände zu sehen. Auf dem dritten ein schreiender Mund und auf dem letzten ein Mann vor einem Tunnel. Herausgeber ist Deutscher Taschenbuch Verlag (1. Januar 2011) und es hat 352 Seiten. Kurzinhalt: Journalist Florian Baumgartner soll den bekannten und umstrittenen Filmemacher David Mosbach porträtieren und dafür seine Kontakte zum einstigen Jugendfreund nutzen. Als Florian im winterkalten Berlin eintrifft, muss er feststellen, dass David seit Tagen spurlos verschwunden ist. Mehr von Sorge um den bewunderten Freund als von journalistischem Eifer getrieben, stürzt sich Florian in seine Recherchen, und ihn überkommt das blanke Entsetzen: Mosbach hat in seinen Filmen nicht nur die Grenzen des Geschmacks, er hat auch die Grenzen der Menschlichkeit überschritten. Kein Wunder, dass die Polizei bereits gegen ihn ermittelt. Und zwar wegen Mordes. Meine Meinung: Ich hatte schon den Architekten von Jonas Winner gelesen, aber dieses Buch gefällt mir besser. Das Buch ist sehr spannend geschrieben und es wird immer wieder dramatisch und man wird immer wieder animiert zum Weiterlesen. Mich hat auch sehr die Thematik des Buches gereizt, denn es gibt um Filme machen, aber neuere, spektakuläre Filme. Und das Thema ist sehr gut in die Geschichte eingeflochten worden und sie macht auch Angst, wenn es so gehen könnte und das kann es ja wohl, wenn man der Geschichte glauben kann. Es gibt zwar keine größeren Kapitel, das Buch wird immer nur in Absätze unterteilt, aber das macht nichts. Es gibt auch keine schlimmen oder brutalen Szenen, sondern es hält sich in Grenzen, vieles spielt sich, wie es typisch für einen Psychothriller ist, im Kopf des Lesers ab. Man musste nur immer beim Lesen auf die die Verzweigung von Realität und Fiktion achten, aber dies macht das Buch so spannend. Mein Fazit: Das Buch habe ich regelrecht verschlungen und es wird noch eine Weile in meinen Kopf hängen bleiben, denn das Thema des Buches ist doch sehr interessant. Eins muss ich aber sagen, an manchen Stellen war mir das Buch zu verwirrend und zu unrealistisch. Aber trotzdem war es ein top Thema und eine top Geschichte. Perfekt, ein top Psychothriller.

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  • Rezension zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    lemmy69

    lemmy69

    02. October 2012 um 13:12

    Das Buch habe ich ganz ganz schnell gelesen. Es war sehr spannend, ein für mich sehr interessantes Thema auch im Hinblick auf die Manipulation durch den Film. Stellenweise ist es jedoch etwas verworren aber es findet sich alles - wenn man konzentriert liest. Macht auf jeden Fall Lust auf mehr von Herrn Winner.

  • Rezension zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Readyforbooks

    Readyforbooks

    17. September 2012 um 21:55

    Scho schnell hab ich ein Buch noch nie verschlungen...spannung bsi zum geht-nicht-mehr, leider aber stellenweise so kompliziert das man sich erst in die Materie "hineingoogeln" musste, aber so bleibt man wenigstens auch nach dem lesen noch unterhalten mit Recherchen im Internet, war beim lesen zwar irgendwann nervig, das man sich immer Notizen machen musste, weil irgendwie alles so interessant war und man will dann alles wissen und lesen und herausfinden, dies ist positiv und auch negativ zu bewerten, weiters war das Ende der totale Reinfall deshalb einen Stern weniger

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  • Rezension zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2012 um 14:53

    Krankhafte Genialität und der Wunsch nach dem perfekten Film * "Der Raum ist vollständig gekachelt. Boden. Wände. Decke. In der Mitte des Fußbodens befindet sich ein Abfluss. Direkt darüber steht eine Pritsche mit höhenverstellbarem Kopfende, mehreren Riemen und einem Ausleger für den Arm. Auf der Pritsche liegt ein junger Mann. Fast noch ein Junge. Seine Augen sind tief in die Höhlen gesunken. Er blinzelt, sieht irritiert aus, verschreckt." (S.10) * Florian Baumgartner, Journalist, bekommt den Auftrag ein Porträt über David Mosbach zu schreiben. Skandalregisseur und Florians früherer bester Freund. David soll für seine Filme angeblich mit Menschen experimentieren und diese quälen. Auf der Suche nach der Wahrheit findet Florian schreckliche Bilder und langsam taucht seine Vergangenheit aus der Versenkung wieder auf... * Jonas Winners Schreibstil ist an den meisten Stellen leicht und flüssig zu lesen. Die Stellen, die für mich nicht so leicht lesbar waren, waren Stellen, in denen es vor allem um die Technik des Filmemachens ging, um spezielle Einstellungen und die Wirkung von Bildern auf das menschliche Gehirn - aber ich bin halt keine Fachfrau. * Er versteht es Spannung aufzubauen und auch zu erhalten, wie zum Beispiel direkt am Beginn des Buches mit der Beschreibung des gekachelten Raumes und dem Film "Audience". Man muss nach diesen ersten Seiten einfach weiterlesen. Überraschungen und Schockmomente geben sich in diesem Buch die Klinke in die Hand. * Die Charaktere sind sehr gut gezeichnet, auch wenn einige der Nebencharaktere immer rätselhaft bleiben, aber dies ist auch ein Punkt der "Davids letzter Film" ausmacht - die Ungewissheit, nichts ist so, wie es zu sein scheint. Florian Baumgarten kehrt in sein altes Umfeld zurück und nimmt Kontakt zu gemeinsamen Freunden aus der Vergangenheit auf. Er stößt auf Geheimnisse, Angst, Geldgier und den Wahn den perfekten Film zu drehen. * Auf der Buchrückseite steht: "Ein Buch wie ein Film von David Lynch", und ich denke, dass trifft den Nagel auf den Kopf. Freunde von abstrusen Filmen (nicht negativ) werden mit "Davids letzter Film" wirklich gut bedient sein. Auch Leser, die sich für die Kunst des Filmemachens interessieren liegen mit diesem Buch richtig!

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  • Rezension zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    serpent

    serpent

    11. May 2011 um 07:47

    Als der „Meister des Undergroundfilms“ hat David Mosbach schon immer polarisiert. Nun soll sein Jugendfreund Florian aus Spanien zurück nach Berlin kehren und über den Regisseur einen Artikel schreiben. Bei einer geheimen Filmvorführung wird jedoch schnell klar, dass Mosbach dieses Mal eine Grenze überschritten hat. Sind die Bilder dieses Horrorfilms gar echt? Flo macht sich auf die Spur Davids und gerät in einen Albtraum, der ihn von Film zu Realität, von einem Schreckenszenario zu echtem Schrecken führt… Als mir das Buch in die Hände fiel, musste ich zugeben, noch nichts von Jonas Winner gehört zu haben. Ein deutscher Psychothriller – ob der sich mit Sebastian Fitzek und Cody McFadyen, die ich sonst lese, messen kann? Kann er! Florian Baumgartner ist ein mäßig erfolgreicher Journalist, der sich nach Spanien zurückgezogen hat. Warum, erfährt der Leser zunächst nicht. Doch als der Anruf aus Deutschland kommt, macht er sich aus Neugierde zurück auf den Weg in sein kaltes Heimatland, in der Hoffnung, vielleicht wieder Kontakt zu David zu bekommen, mit dem er seit seiner Kindheit befreundet war – und deren Leben bis dahin unterschiedlicher nicht hätten verlaufen können. Folgend beginnt Flo mit seiner Arbeit und gerät bei seiner Recherche in Kreise, in denen Fiktion und Realität sich erschreckend vermischen. Es war spannend dem Journalisten dabei zu folgen, zu sehen wie er arbeitet und mühsam an Informationen kommt, die er braucht um zu verstehen, was den Mythos David Mosbach umgibt. Immer weiter wird der Leser in einen Strudel aus Schrecken hineingezogen, sodass man mit zitternden Händen die Seiten liest. Mir persönlich hat dabei am allerbesten gefallen, wie Jonas Winner es schafft, komplizierteste Gedankengänge verständlich zu erklären und mit Schreckensbildern arbeitet, die an die Urängste des Menschen appellieren. Größtenteils wird auf detaillierte Schilderungen brutaler Szenen verzichtet, dennoch habe ich selten einen Thriller gelesen, der so schockierend beängstigend ist. Das liegt vermutlich auch daran, dass die bildhafte Sprache geradezu dazu auffordern, die Geschichte wie einen Film vor sich zu sehen. Spannung wird durch kurze Sätze sowie geschickte Andeutungen gleichermaßen aufgebaut. So spielt gleich die Einstiegszene eine Rolle, die sich dem Leser erst hinterher erschließt. Aber auch Kleinigkeiten, die man höchstens am Rande wahrnimmt, suggerieren eine Atmosphäre, die einem die Haare im Nacken aufrichtet. Ein unbewusstes „Zwischen-den-Zeilen-Lesen“ macht den Nervenkitzel hier aus. Bei dieser bildhaften Umsetzung der Geschichte überrascht es auch wenig, dass das Thema Horrorfilm und die Vermischung von Realität und Fiktion greifbar rüberkommen. So postuliert Florian selber: „Dieses Misstrauen ist echt, es ist dem Schein sozusagen entkommen.“ (S.195) – und trifft damit den Nerv dieses Buches, in dem nicht nur das Misstrauen gegenüber dem gesuchten David Mosbach immer größer wird, sondern auch eine Angst und Faszination zugleich auf den Leser übergreifen. Da man gemeinsam mit Baumgartner die Filme Mosbachs erlebt und beginnt zu verstehen, welchen manipulativen, beängstigenden und zugleich genialen Plan der Regisseur verfolgt, geht man unweigerlich vom Allerschlimmsten aus. Das ist es dann leider auch, was bei mir zu einer Bewertung von „nur“ 4 von 5 Sternen geführt hat: das atemberaubende Tempo, das die Geschichte vorgibt und der Nervenkitzel, den die Szenen unweigerlich verursachen, überholen sich selber. Beinahe hat man das Gefühl, dass Jonas Winner so grandios in die Geschichte eingestiegen ist, dass er seine selbst gesetzte Messlatte nicht bis zum Ende halten kann. Dafür aber erwartet den Leser ein Finale, das mir beinahe ein Schmunzeln aufs Gesicht gezaubert hat – denn (und ich möchte nicht zu viel verraten, deshalb belasse ich es bei einer vagen Andeutung) tatsächlich schafft Winner mit seinem Buch, woran der Charakter Mosbach seit vielen Jahren mit seinen Filmen arbeitet. Insofern lässt zwar ein wenig die Spannung gegen Ende des Buches nach, doch diese perfekt durchdachte Geschichte trumpft zum Schluss noch einmal mit einer Wendung auf, die tatsächlich überrascht. Für mich ist „Davids letzter Film“ in vielerlei Hinsicht eine große Überraschung gewesen, denn das man auf knapp 350 Seiten so viel rüberbringen kann, so viel „thrill“ vermittelt und mich dazu bringt alles um mich herum auszublenden, ist selten. Auf der Rückseite steht der Vergleich mit dem Regisseur David Lynch – und falsch ist das nicht. Für Fans von schaurigen Filmen, dem nötigen Quäntchen „mindfuck“ und guten Thrillern eigentlich ein Muss!

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  • Rezension zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    sarahsbuecherwelt

    sarahsbuecherwelt

    24. April 2011 um 10:03

    Psychothriller gehören zur Zeit zu meinen bevorzugtem Genre. Dementsprechend waren meine Erwartungen an dieses Werk sehr hoch. „Ein Buch wie ein Film von David Lynch“, „purer Nervenkitzel“ und „Nichts für schwache Nerven“ - ich war gespannt. Florian Baumgartner hält sich als freier Journalist mit mickrigen Aufträgen in Spanien über Wasser. Als er den Auftrag erhält in Deutschland über den bekannten Regisseur David Mosbach und dessen geheimnisvollen neuen Film einen Artikel zu schreiben, hat er anfänglich Bedenken. David und er waren über viele Jahre seit der Kindheit befreundet und haben sich erst vor wenigen Jahren auseinander gelebt. Ausschlaggebend für seine Zusage ist das Verschwinden seines Freundes. In Berlin angekommen macht sich Florian gleich an die Recherche zum neuen Film und zeitgleich auf die Suche nach David. Dabei lernt Florian die andere Seite von David kennen. Seine umstrittenen Filmprojekte sind alles andere als harmlos. Für Geld dreht er alles, was perverse Menschen sehen möchten und schreckt sogar nicht davor zurück einen Menschen vor laufender Kamera umzubringen. Der Autor, Jonas Winner, schafft es den Leser innerhalb der ersten 20 Seiten komplett zu fesseln. Er fängt den Leser auf einem psychologischen Niveau ein, dass nichts für schwache Nerven ist. Detailliert beschreibt er brutale eine brutale, schockierende Szene nach der anderen. Dadurch schafft er einen kontinuierlichen Spannungsaufbau bis zur letzten Seite. Authentisch und lebendig wurde mir nebenbei die Welt des Filmemachens näher gebracht. Selbst als kompletter Laie wird man die verwendeten Techniken und innovativen Ideen nachvollziehen können. Anfängliche Bedenken, dass es mit der Zeit langweilig werden könnte, wenn man sich für dieses Gebiet nicht interessiert, wurden durch die schockierende und packende Handlung schnell in den Wind geschlagen. Als Leser wollte ich nur noch wissen, was hinter dem Verschwinden von David steckt und ob es Florian gelingt ihn lebendig zu finden. Über 200 Seiten baute sich dieser Wunsch auf und wurde dann durch eine mehr als überraschende Wendung über den Haufen geworfen. Allerdings ist diese Wendung brillant und wird den Leser nicht enttäuschen, sondern noch mehr anziehen. Die Zusammenhänge sind wie einzelne Puzzle-Teile und setzen sich ab diesem Punkt nach und nach für Florian, aber auch den Leser zusammen. Dabei achtet der Autor, dass er keine Frage offen lässt und jede Handlung logisch vermittelt werden kann. Damit ihm dies gelingt setzt er auf neue schockierende, brutale und grausame Details, die mir sofort das gewünschte Bild suggestiert haben, welches Jonas Winner erreichen wollte. Es berührt, schockiert und ließ mir die Worte fehlen. Damit ist jedoch das Buch dieses einmaligen Autors nicht beendet, denn der Schluss lässt den Leser noch einmal das Blut in den Adern gefrieren. Der Grund dafür liegt nicht an einer gewissen Brutalität, sondern an der Bestürzung des Lesers. Mit diesem Schluss habe ich an keiner Stelle des Buches gerechnet und lässt den Beruf Regisseur in einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Auf Grund mancher Handlungen finde ich das Buch nicht unbedingt für Leser unter 16 Jahren geeignet. Wer also schwache Nerven hat und nicht auf eine außergewöhnliche Weise geschickt werden will, sollte die Finger von diesem Buch lassen. Ansonsten kann ich das Buch jedem empfehlen.

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  • Frage zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Leela

    Leela

    Hallo Herr Winner,
    was inspiriert Sie zu den Charakteren in Ihrem Buch? Orientieren Sie sich dabei vielleicht an Personen, die Sie kennen oder gehen Sie dabei vielleicht ganz anders vor?

    • 3
  • Frage zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Gracey_V

    Gracey_V

    Lieber Herr Winner,
    Sie mussten für Ihr Buch bestimmt auch über ein paar Sachen recherchieren - wie gehen Sie bei so etwas vor? Haben Sie sich für den Thriller z.B. genauer über die Arbeit der Polizei informiert? Welche Informationen benötigten Sie sonst noch, um Ihr Buch zu schreiben?

    Viele Grüße
    Gracey_V

    • 3
  • Frage zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    LesleyBuch

    LesleyBuch

    Hallo Herr Winner,
    haben Sie bei der Entstehung des Buches "Davids letzter Film" Musik gehört (z.B. Filmmusik), die sie besonders inspiriert hat? Oder brauchen Sie im Kreativprozess absolute Stille?

    • 3
  • Frage zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Sophia!

    Sophia!

    Lieber Herr Winner,
    Sie haben bereits viele verschiedene Länder kennengelernt und auch die Menschen, die dort leben. Welches der Länder Deutschland, Frankreich, Italien, USA ist Ihrer Meinung nach der ideale Schauplatz für einen Psychothriller?
    In Zusammenhang dazu würde mich interessieren, wo man die meisten Menschen mit einer gestörten Psyche findet. Oder gibt es da keinerlei Unterschied?

    • 7
  • Frage zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    GOOMPI

    GOOMPI

    Hallo Herr Winner. Gibt es einige Autoren, von denen Sie sich besonders inspiriert haben lassen?

    • 4
  • Frage zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Jeanne

    Jeanne

    Hallo Herr Winner,
    was ist es denn für ein Gefühl das erste Mal sein eigenes Buch in den Händen zu halten? Gefällt es einem dann noch besser, als sowieso schon in der Bildversion? Überwältigt einen das haptische Erlebnis?
    Danke für die Antwort :-)

    • 4
  • Rezension zu "Davids letzter Film" von Jonas Winner

    Davids letzter Film
    Karr

    Karr

    01. January 2011 um 17:15

    Ein Debüt, das besonders Film-Enthusiasten von der ersten Seite an fesseln wird, weil David Winner - Drehbuchautor - vor allem genau weiß, wovon er erzählt - nämlich Film und Filmtheorie, und weil er auch weiß, wie man das in eine spannende Handlung verpackt. Florian Baumgartner ist freier Journalist in Spanien, aber dieser Auftrag führt ihn zurück nah Berlin, wo er in den Siebzigern und Achtzigern mit seinem Freund David Mosbach zur Szene gehört hat - zur Filmszene. Genau diese alte Freundschaft hat ihm jetzt diesen Auftrag gebrach: Es geht um David Mosbach neuen Film TABU - über den niemand etwas weiß, der angeblich unter größter Geheimhaltung gedreht wird. Wenn einer an David Mosbach herankommt, dann sein alter Freund Florian - meint die Redaktion. Also kommt Florian nach Berlin - aber nicht weiter. David ist verschwunden - mehr kann ihm Davids Lebensgefährten, die wunderschöne Thea nicht sagen. Er soll die Finger von David lassen - rät ihm Davids Leibkameramann. Was ist aus David geworden - wem Regiewunderkind, der mit seinem Abschlussfilm der Filmhochschule Preise abräumte - aber offenbar seitdem nicht mehr als krude "Privatfilme" gemacht hat, in denen er seinem Konzept von Kino, von Film und dessen Wirkung auf den Zuschauer nachgegangen ist. Ein paar dieser Filme kann Florian aufstöbern - gefährliche Filme, mit manipulativen Bildern (subliminals) und Produkte seine Film-Theorie. Dann stirbt Davids Kameramann unter mysteriösen Umständen und plötzlich steht Florian David gegenüber, der ihm erklärt, hinter dem ganzen Auftrag, wegen dem Florian nach Berlin gekommen sei, stecke er - David - selbst. In welches Spiel ist Florian da hineingeraten?

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