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Anni_book

vor 1 Jahr

(18)


Die Zelle 


Inhalt (Klappentext)
Sammy ist elf und grade mit einen Eltern, seinem Bruder und dem Aupair-Mädchen nach Berlin gezogen. Im Luftschutzbunker der alten Jungendstilvilla in Grunewald macht er eine verstörende Entdeckung. Ein vollkommen verängstigstes Mädchen, nicht viel älter als er, ist dort untern in einer Zelle eingesperrt, die man mit Gummifolie ausgekleidet hat. Nur durch ein winzigen Schlitz hindurch kann er sie sehen.
Am nächsten Tag ist die Zelle leer, das Mädchen verschwunden und für Sammy kann es dafür eigentlich nur einen Grund geben: seinen Vater.

Meine Meinung:
Die Geschichte "Die Zelle" ist für mich von der ersten bis zur letzten Seite spannend gewesen. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte was genau da vor sich geht.  Natürlich haben mich einige Passagen manchmal doch verwundert, wie z.B. das ein 11.jähriger Junge ohne große Probleme ein Glas Whiskey trinkt oder auch, dass einige Gedanken oder Handlungen sehr erwachsen waren und andere wiederum mich eher an ein kleines Kind erinnert haben (Was der Hauptprotagonist, auch ist.), z.B Das Haus ist Böse und das Haus ist schuld, dass der Vater böse wird, den es wäre ein Spukhaus und verändert Mensch und Tier. In dem Buch schwankt man zwischen Mitgefühl für Sammy, aber auch dem Verdacht, dass da etwas nicht stimmen kann. Der Autor lässt den Leser bis zum Schluss mit fiebern, mit einer scheinbar glücklichen Familie und dem ungewissen wer nun der Täter ist. 
Das Buch ist in der Ich-Perspektive des 11 jährigen Sammy geschrieben und der Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen. Ab und an wird ein kleiner Einblick in den Täter geworfen, diese Passagen sind dann kursiv geschrieben und daher immer gut zu erkennen.  Was beim lesen, aber nicht stört. 

Autor: Jonas Winner
Buch: Die Zelle
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